Beiträge von Tomminator

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    ...und zum Thema "Zweitspielrecht":
    §7, Punkt 5:
    Die Mitgliedsverbände können zur Förderung des Spielbetriebs in ihren
    Spielklassen für Junioren und Juniorinnen ein Zweitspielrecht zulassen, um
    altersgerechte Spielmöglichkeiten zu schaffen.
    Für Juniorinnen soll das Zweitspielrecht die Möglichkeit eröffnen, auch in
    einer Mädchen-Mannschaft oder in einer gemischten Mannschaft spielen
    zu können. Das Zweitspielrecht kann nur für jeweils eine Spielzeit erteilt
    werden.



    Also: Über den Verein die jeweiligen Staffelleiter ansprechen und Antrag stellen. Beide Richtungen sind möglich (also erste Mannschaft gemischt, zweite Mädchen). Wenn der Verein beide Varianten anbietet, funktioniert es sehr gut - aber auch über eine alternative zweite Vereinsmitgliedschaft.


    Viel Spaß!! =)

    ...oder hier:
    http://www.dfb.de/uploads/media/08_Jugendordnung-2012.pdf


    §5 (Seite 8 )
    Altersklasseneinteilung
    ....
    2. Die Fußballjugend spielt in folgenden Altersklassen:
    ....
    B-Junioren/B-Juniorinnen (U 17/U 16): B-Junioren einer Spielzeit sind
    Spieler, die im Kalenderjahr, in der das Spieljahr beginnt, das 15. oder das
    16. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben.**)
    C-Junioren/C-Juniorinnen (U 15/U 14): C-Junioren einer Spielzeit sind
    Spieler, die im Kalenderjahr, in der das Spieljahr beginnt, das 13. oder das
    14. Lebensjahr vollenden oder vollendet haben.**)
    * In dieser Altersklasse sind auch Juniorinnen-Mannschaften zulässig.
    ** In diesen Altersklassen sind auch gemischte Mannschaften zugelassen, sofern die Erziehungsberechtigten
    der Juniorinnen zustimmen.

    TW-Trainer:
    Das kann man sogar noch toppen. Ich habe mal vor Ort das Kreisauswahltraining der hiesigen D-Juniorinnen unterstützt (Trainingsspielchen, etc.). In deren Reihen waren extrem gute 99er, die sich fast mühelos gegen junge 2000er Jungs durchsetzten, auch mit etwas "beherzteren" Mitteln (sprintstark, technisch 1a, stark ausgeprägtes einzel/gruppentaktisches Verhalten, kein Gramm Fett zu viel, etc.).
    Auf Nachfrage stellte sich heraus, daß deren Schlüsselspielerinnen (sind seit Jahren bei Holstein Kiel) bei den C-Junioren (Kreisklasse B) locker mithalten - wie gesagt: Als reine D-Juniorinnen!

    Eine alte Mannschaftskameradin meines Ältesten hat ihre ersten sechs Jahre bei den Jungs mitgewirkt, um dann über Kreisauswahl und Landesauswahl dann auch noch eine Saison mit Mädchen auf höchstem Vereinsniveau zu spielen. Durch eine schwere Verletzung (Trümmerbruch) + Gymi hat sie das jetzt reduziert und wird sich nur noch auf "Junioren"-Fussball beschränken (gleichaltrige Mädchen halten bei ihr läuferisch nicht mit).
    Generell gibt es bei uns im Kreis sehr viele Jungsmannschaften, die durch sehr talentierte Mädels verstärkt sind - teilweise sogar auf höchster Landesebene. Auch im C und teilweise B-Bereich. Dies muß aber dann durch eine Einverständniserklärung der Eltern abgesgnet sein.

    Das sieht ja aus, als will man euch gezielt ans Bein pinkeln. Mit Ansage.


    Wenn ihr einen Arzt eures Vertrauens habt, dann meldet euch doch "krank" (mindestens 4-5 Stammspieler). Dann schreibt ihr auf den Attest "Es wird angeraten, zur Rekonvaleszenz ein sofortiges fußballfreies Reha-Wochenende anzutreten".


    Aber im Ernst:
    Solche Termine müssen bei uns im Kreis in Abstimmung der beiden Obmänner vereinbart werden - "Entscheidungsspiele" haben vor Saisonbeginn schon in den Durchführungsbestimmungen terminiert/definiert zu sein, nennt man "Rahmenterminplan". Das kann nicht auf Gutdünken des Staffelleiters erfolgen und somit fehlt hier für seine Entscheidung die Rechtsgrundlage.


    Wenn der Staffelleiter auch noch der Vorsitzende ist, fällt ja das bekannte Schema "Chef ranzitieren" weg. Also Thema ans Schiedsgericht eskalieren. Was ist mit Landesverband? 3000 Kröten sind ja nicht ohne. X(

    Gestern hatten wir wegen Schule/Krankheit/Termine nur acht Teilnehmer, sodaß ich mit ihnen in regelmäßigen Abständen in den "Wuselkreis" (= Anstoßkreis/9 Meter Radius) gehe:
    - 4 gegen 4
    - abwechselnd Direktpass/Fintieren (wenn Mitspieler nich direkt/indirekt anspielbar waren)
    - bei 5 Stationspassagen = 1 Punkt und Wechsel des Ballbesitz


    Resultat:
    Auch ohne Tore haben die Kinder Lust, probieren verschiedene Sachen aus (Ball abschirmen, Doppelpässe, Finten/ Lauf+Passwege zustellen, 1:1-Situation) und verbessern unter hohem Druck ihre Handlungsschnelligkeit. Beispielsweise können die technisch guten (aber antrittsschwachen) Spieler mit besserer Übersicht Defizite kompensieren - sehr aufschlußreich und auch konditionell fordernd.
    Das blinde Geholze hört auf ("einfach nur weg!"), das Pass-Timing, Präzision (An/Mitnahme) und Antizipation (sowohl Mitspieler/Verteidiger) verbessern sich. Mitspieler üben ihr "Spiel ohne Ball".


    Zur Steuerung kann man stärkeren Spielern 3 oder 2 Maximalkontakte auferlegen, bzw. keine Doppelpassorgien.


    Zur Zeit haben wir als junger D-Jahrgang enorme Probleme in der hiesigen obersten Kreisliga mitzuhalten, da die Gegner durchweg physisch, taktisch und technisch absolut überlegen sind. Im Herbst hatten wir die Qualistaffel dank unserer Technik und Schnelligkeit gut gemeistert, nun haben wir aber mit unserer bisherigen Spielphilosophie ("Hurrafußball" und Angriffe der Gegner irgendwie "ablaufen") unsere Meister gefunden: Nach drei Spieltagen 1:26 Tore. :wacko: ...aber ich bin tierisch stolz auf meine Jungs und Mädel, die immer bis zur letzten Spielminute kämpfen und Moral beweisen. Sie verstehen, dass dies eine "Lernphase" für die nächste Saison ist.

    In den vielen F-Jahren habe ich immer viele verschiedene Kriterien zur Zusammenstellung gewählt: Alter, Schulklasse, Vorname (A-M vs N-Z), Verlosung, ganz selten mal "Wahl" etc.
    Aber das denkwürdigste Match war mal: Sprinter (=Maulheld/"Straufraumstürmer") vs Ausdauer (=stille Arbeitsbiene). Die "Pferdelungen" haderten am Anfang, weil die "Sprinter" (5-10 Minuten Dampf, dann ist Schicht) erstmal drei Tore vorlegten - aber je länger das Spiel dauerte, holten sie Tor um Tor auf und blieben ruhig und gelassen und gewannen zum Schluß gegen völlig geschockte Spieler, die an eine "verkehrte" Welt glaubten. Die "Pferdelungen" hatten im Anschluß enormes Selbstvertrauen gewonnen, die "Superstars" respektierten nun ihre Mitspieler.

    @Uwe: Meine Aussage war ja ausschließlich Beobachtung und keine Wertung oder "Gut-heißung", ich möchte daher ungern in das falsche Licht gerückt werden.
    Die Form des Ausbruchs (wie oben dann auch beschrieben) artikuliert sich dann typ- und situationsbedingt: Foulspiel, Schiribeschimpfung, Ballwegschlagen oder wutschnaubend (oder leise wimmernd) vom Sportplatz gehen ("Kein Bock mehr!", WM 1982, Frankreich - Kuwait, die Wink-Affäre). In 99% der Fälle kann mensch sich ja dank seiner Vernunft beherrschen, Eltern wissen wovon ich rede.


    Natürlich bezieht sich nun dieses Thema (Verlust der Selbstbeherrschung = Brutalofoul) auf alle Ebenen, im Fussball tritt sie halt in das knallharte objektive (?!) Licht der Fernsehkameras und Zeitlupenwiederholung.


    Das Video konnte ich mir nicht bis zum Schluß ansehen - da wird mir schlecht!


    Sorry, das mein Beitrag daher nicht zum Kontext passte - aber es beschäftigt mich als Trainer und Fussballer seit vielen Jahren.

    Wie verhält sich denn nun der "Durchschnittsfussballer", wenn er sich vom Gegner und Schiri veräppelt fühlt? Ist keine Ausrede - sehr interressant im Zusammenhang ist die Tirade von Horst Heldt nach dem gestrigen strittigen Elfmeter? Oder Rudi Völler nach nem Gurkenspiel in Island? Oder Trap Tage später auf einer PK?


    Jeder Mensch hat ein Frustrationslevel, absolut jeder! Südamerikanern wird ja eher ein hitziges Gemüt nachgesagt (siehe Viertelfinale 2006) - da reichte bereits etwas "Ugly-winning" der deutschen "aggressive leaders".


    Somit kommen wir zum Thema "Provokation" - bestes Beispiel ist ja Materazzi 2006, der die wundesten Punkte seiner Gegner kennt. Womit ich nicht behaupten möchte, dass Ulreich das Foul provoziert hat.
    Man muß also unterscheiden, ob einfach nur die Sicherung der Drei-Watt-Energiesparlampe durchbrennt oder ob jemand kalt berechnend provoziert/austeilt (Hollerbach, Ballack, Maik Franz, van Bommel, de Jong etc.)

    Es gab ja in der Buli-Hinrunde einige Abseitsentscheidungen, die zu dieser "Klarstellung" der Abseitsregel führten - in dem Sinne keine Änderung, sondern eher Fallbeispiele. Guxdu hier:


    Link: http://www.kfv-rd-eck.de/uploa…euterungen_31.12.2011.pdf


    Sehr "gut"(?!) gefällt mir, dass nun im (passiven) Abseits stehende Spieler somit Freiwild sind. Ist das wirklich gewollt? ?(

    Da hatte sich Guerrero unter Fink wieder einen Kredit bei uns Anhängern erspielt, aber nach einer Grottenhalbzeit und drei etwas diskutierbaren Schirientscheidungen innerhalb von 4 Minuten wollte er wohl ein Zeichen setzen (Stichwort "agressive leader"). Dumm!
    Es bleibt abzuwarten, ob nun bei anderen Fouls dieser Kategorie ähnlich hart entschieden wird.




    Dazu mal das TAKTISCHSTE Foul der 80er:

    Auge rasiert Völler
    Völler hatte den Ball Mitte der ersten
    Halbzeit in vollem Lauf am etwas hüftsteifen Auge vorbeigespitzelt. Der
    Bayern-Kapitän rasierte Deutschlands Topstürmer daraufhin mit voller
    Absicht.










    Nach diesem Foul von Klaus Augenthaler verpasste Rudi Völler beinahe die WM 1986.


    © Imago

    Völler erlitt einen Adduktorenanriss, musste zwei
    Mal operiert werden und fiel ein halbes Jahr aus. Augenthaler mimte das
    Unschuldslamm: "Mei, was kann ich dafür, wenn der so schnell ist". In
    den restlichen Auswärtsspielen der Saison wurde Augenthaler gnadenlos
    ausgepfiffen.
    Bayern-Manager Uli Hoeneß sprach von einem
    Allerweltsfoul und entfachte damit eine Dauerfehde mit seinem ewigen
    Rivalen Willi Lemke. ....
    "Lemke versteht nichts vom Fußball"

    Und warum hat er schlecht ausgesehen? Weil ihn Badstuber bildhaft allein auf weiter Flur ließ. Aogo bietet Debuchy dann nicht die Außenbahn an (was Zeitgwinn zum Stellen der Abwehrkette gebracht hätte). Als Entschuldigung für Aogo kann man geltend machen, dass die IV + Doppel-Sechs sich in der ganzen Szene schlafmützig verhalten hat.
    Wie Alex schon sagte: Dreht er sich nun im UZS muß er einen Schritt mehr machen und verliert minimum zwei Meter. Schaut euch mal den wachsenden Abstand von Badstuber zum Ballführenden an - bei so schnellen Außen kann man sich doch nicht so entblößen?! Das hat Thomas Müller auch präzise im Interview erkannt ("keine Disziplin in der Rückwärtsbewegung").
    Auch Löw hat das sauber analysiert: Die Abstände von der Abwehrreihe bis Klose waren viel zu groß - da kann ein Euroliner locker nen Wendekreis ziehen... :rolleyes:


    Desweiteren: Bei der EM wird a) Aogo mangels Schnelligkeit und schlechter Flanken nicht spielen und b) würde er da mehr "Armeinsatz" bringen (diese Unart darf ich bei vielen D-Jugendgegnern gehäuft "bewundern"! Stichwort: Taktisches Foul).

    Wir haben die Herbstrunde auch mit 3:3:2 durchgespielt. Zentral stand unser "Spielmacher", der dann bei Angriffen alle Freiheiten hatte.
    Unsere beiden Flügelstürmer machten Pressing und zogen die gegnerische Defensive, unser Mittelfeld und die Abwehrreihe verschob dann 30 Meter nach vorne. Resultat: Gegner konnte nicht aufbauen, falls dennoch mit einem langen Ball ein gegnerischer Stürmer geschickt wurde, haben wir mit unserem Abwehrchef und dem Torspieler die Situation bereinigt. Also bei Ballbesitz in Gegners Hälfte 3:2:3.
    Klappt halt nur mit den einen oder anderen "Schlüsselspieler", die die notwendige Übersicht haben. Das Verschieben klappte instinktiv sehr gut, auch Rotation der Spieler während des Spiels in Eigenregie (!) funktionierte meistens ohne Probleme und verwirrte den Gegner entsprechend, die noch mit konsequenter Manndeckung (!) agierten ("Der darf aber nicht in der Halbzeitpause mit in unsere Kabine!") ;)

    genau, er verstehts eh nicht


    genau, er verstehts eh nicht


    gg

    Günter, du bist "SteffisBistro"-Fan! Ertappt. :D


    Zum Topic:
    Als Trainer ist man ja nicht nur für Ausbildung und Struktur verantwortlich, sondern soll ja auch in gewisser Weise Vorbildpotential haben. Man erwartet zum Beispiel als Trainer von den Spielern offene Karten, wenn es - gerade bei kleineren Vereinen - um die persönlichen mittelfristigen Zukunftsplanungen geht. Viele Trainer/Mannschaften wären enttäuscht, wenn Spieler trotz prekärer Lage die Existenz einer Mannschaft (kleine Vereine mit gerade einem winzigen Team pro Altersklasse) ohne vorherige Ansage mit eiskalter Gleichgültigkeit gefährden. Wenn jemand gehen will oder möchte, dann soll er das gerne tun - aber auf jeden Fall sollte er dies der richtigen Stelle ankündigen. Nennt es "Verantwortungsvolles und Nachhaltiges Handeln".

    Zweimmal pro Hallensaison baue ich mittels Kästen und Bänken (liegen mit den Enden auf den Kästen) durch die komplette Halle eine Flachpass-Arena auf.
    Aufgabe 1 (Technik): Spiele den Ball unter der Bank hindurch zum Partner (Abstände immer größer werden lassen zur Erhöhung der Schwierigkeit)
    Aufgabe 2: Fusswechsel, zwei Kontakte (Annahme + Schuß)
    Aufgabe 3: Direktspiel links/rechts
    Aufgabe 4 (Druckpass-Wettkampf): Erziele Punkte, Punkte gibt's für schlechten Pass (Ballberührung der Bank/des Kastens), Gegner kann den Ball nicht erreichen/stoppen und dieser trifft die Wand
    Aufgabe 5: Gleicher Aufbau, Doppelpass-Konter auf Tor (Stufe 1: Saubere Ausführung, gut getimte Pässe in den Lauf/durch die Gasse, Torwart ausspielen entweder direkt oder Paß auf langen Pfosten, Sufe 2: Auf Zeit)


    Gestern konnte man förmlich die Verbesserung sehen und später im Kleinfeld (erst 3-1 : 3-1 inklusive "Fliege") und abschließend in einem kurzen, aber intensiven Turnier (5 Spieler pro Team, die etwas "schlechteren/jüngeren" Teams spielten in Überzahl) wurde die Technik dann auch seitens der Kinder mit hoher Konsequenz und Sicherheit angewendet, hohe Bälle kamen kaum zum Einsatz außer als Mittel gegen aggressives Pressing (steilschicken und dann Konter fahren). Morgen haben wir unser erstes D-Jugend-Hallenturnier (mit sehr jungen Kader + ein 2001er), die großgewachsenen Gegner wollen wir dann mal tüchtig Knoten in die Beine spielen, (Kanal)Tunnel ist ortstypisch unsere Spezialität. :D

    Montags trainieren wir (65% Jg 2000) zeitgleich mit unseren B-Mädels (Jg 97 und älter) und überredeten sie, zum Abschluß mal 11 vs 11 auf Großfeld zu spielen. Einige von den Mädels waren zwar superschnell, taktisch wesentlich besser, aber letztendlich ist ab der D-Jugend der durchschnittliche Junge in der Regel schon sehr dynamisch, sodaß sie sich im 1:1 fast immer durchsetzen.
    Spielanteile waren gleich, wobei unsere "Leistungsträger" eher die Zeit zum Flirten und Necken mit den "erfahrenen" Mädels suchten.
    Die Mädchen sagten aber auch, dass sie nicht voll durchziehen wollten ... jaja, Understatement... :rolleyes:

    In alten F-Jugendzeiten hatten wir zusammengezählt drei E-Juniorinnen in den Staffeln dabei, dass sah teilweise grotesk aus: Einer meiner Spieler war noch damals im Kindergarten, aber hatte es schon faustdick hinter den Ohren -> "Trainer, Du darfst heute auch mitspielen - bei den anderen spielen 'Frauen' mit! (Die Torhüterin war wohl schon fast elf, wäre vor dreißig Jahren locker als Fünfzehnjährige durchgegangen)"


    Zum Thema:
    Die SH-Landesauswahl (Jg 96-98) spielt geschlossen bei Holstein U16 - und sie haben landesweit einfach keine ernsthafte Konkurrenz. Letzten Monat haben sie unsere Mädchen (seit Jahren beste Mannschaft im Kreis) im Landespokal mit 19:0 übelst verdroschen - der Sieg hätte noch viel höher ausfallen müssen (der Schiri und unsere Torhüterin hielten dagegen)!!
    Die Spielweise hat mich dermaßen beindruckt, dass ich sofort recherchierte: Zur Zeit spielen sie bei den C-Junioren Kreisklasse A (Jg 97-98) - also im Schnitt gerade mal ein Jahr jünger: Ergebnisse lauten teilweise 10:1 oder 8:1!
    Da ich selbst in meinen Mannschaften drei Mädchen trainierte (haben alle den Sprung in die Kreisauswahl geschafft), kann man nur sagen: Die richtig guten Mädels müssen bei den Jungs spielen, andernfalls sind sie komplett unterfordert. Letzte Saison hat meine jüngste Spielerin (Dezember 2000) notgedrungen in der D-Jugend ausgeholfen und prompt zwei Buden gemacht (gegen STORGEs Team).
    Aber reine Mädchenmannschaften bleiben die Ausnahme - es sind halt zahlenmäßig weiterhin zu wenig, desweiteren setzen die meisten Trainer doch lieber Jungs ein.


    P.S.: Und noch ne kleine Geschichte. Vergangenen Samstag waren wir mit unserer D zum Gastspiel bei der hiesigen Top-Adresse. Auf dem Nebenplatz spielte die C1 (amtierender Landesmeister D-Jugend!) und bekam vom Gast mit 7:0 eine üble Klatsche. Nach unserer Halbzeitpause fragte mich ein nettes Mädel (aus dem Kader der SG Trave, Tabellenführer der SH-Liga!), ob sie sich in unserer Kabine umziehen dürfe - durfte sie selbstredend. Sofort fiel den zwei Casanovas meiner Truppe ein, dass sie ja was gaaaanz wichtiges in der Kabine vergessen haben. Tzztzz! :P