Beiträge von Hattabi

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    Zitat:


    dido schrieb am 30.12.2008 10:23
    Wenn ich das gerade so lese:
    Weil hier bei den kleinen ebenfalls so wenig Tore in den Hallenrunden fallen, ist man jetzt dazu übergegangen, auf die großen Tore zu spielen. Was haltet ihr davon?




    Wir spielen immer auf große Tore in der Halle. Auf Handballtore zu spielen, macht bei einem Turnier einfach keinen Spass. Zu wenig Tore und gut für die Mannschaften, die mit allen Leuten nur verteidigen.

    Danke Kleinfeldborusse, dass Du ausführlicher berichtet hast, wie das damals mit der englischen Mannschaft gelaufen ist. Damit relativiert sich das Ganze aber auch wieder, weil es kein offizielles Spiel war. Hut ab aber vor dem Trainer, der seine besten Spieler der anderen Mannschaft zur Verfügung gestellt hatte.

    Die Frage ist aber bei mir: Wie würde ich mich als Trainer verhalten, wenn es zu solchen Situationen kommt, wenn eine Mannschaft in Unterzahl antreten muss.

    Sollte es ein offizielles Spiel sein, also ein Verbandsspiel, und ist der Gegner in Unterzahl, dann kann ich nur meine Mannschaft reduzieren. Ich will die Diskussion aber auf den Kleinfeldbereich begrenzen. Ich persönlich würde dann, falls der Gegner z.B. einen Spieler weniger hat, auch nur mit fünf Spielern spielen lassen. Nun habe ich in meinem Kader 10 Feldspieler und einen Torwart. Ich könnte dann also mit zwei Blöcken agieren. Jeder Spieler spielt ungefähr die Hälfte des Spiels. Somit ergibt sich also die Tatsache, dass der Gegner irgendwann auch konditionell zusammenbrechen wird. Und auch dann werden vielleicht Vorwürfe kommen. Ein Ausleihen von Spielern kommt für mich in diesem Fall aber nicht in Frage, weil es ein offizielles Spiel ist, und es in unserem Kreis leider Schiedsrichter gibt, die immer wieder mal bei Spielen/Turnieren auftauchen, und nach Fehlern/Vorkommnissen suchen, um bestimmten Vereinen eins reinwürgen zu können.

    Bei einem Freundschaftsspiel hätte ich kein Problem, Spieler auszuleihen. Ich würde es dann von der Situation abhängig machen und dem Gegner eine entsprechende Anzahl zur Verfügung stellen, damit beide Teams gleich viele Spieler haben. Möglicherweise würde ich auch in Form einer Rotation Spieler austauschen.

    Wir hatten in dieser Saison sogar einmal den Fall, dass eine E-Mannschaft von uns mit einem Spieler antreten musste und an diesem Tag alle anderen E-Mannschaften und die F-1 von uns
    spielen mussten. Nachdem die beiden anderen Mannschaften der E schon gespielt hatten, war es auch unmöglich, einen Spieler abzustellen, da ein Spieler bei uns in Bayern nur ein Spiel am Tag bestreiten darf. Wir haben also in diesem Fall die Regeln eingehalten. Bei dem Spiel handelte es sich um das zu diesem Zeitpunkt "Spitzenspiel" der Liga. So hat es auch der Gegner gesehen und mit voller Spielerzahl gespielt. Unsere Mannschaft hat 0:3 verloren und wohl das beste Spiel der Saison abgeliefert, weil alle bis zum Umfallen gekämpft haben und sich ein toller Mannschaftsgeist entwickelt hat. Von diesem Spiel sprechen die Spieler und die Eltern heute noch.

    Vor ein paar Jahren habe ich ein Hallenturnier gespielt und am Morgen haben etliche Spieler wg. Krankheit abgesagt. So hatte ich einen Spieler zu wenig, um eine Mannschaft zu stellen. Wir sind dann doch zum Turnier gefahren und unterwegs konnte ich noch einen Spieler organisieren, der nachgereist ist. Wir haben dann das erste Spiel in Unterzahl begonnen (auch hier hat der Gegner nicht seine Spielerzahl angepasst) und dann nach etwa der Hälfte der Spielzeit war der nachgereiste Spieler da. Wir haben dann das erste Spiel 0:0 über die Bühne gebracht und dann die restlichen Spiele gewonnen und dann auch noch das Turnier. Auch hier haben die Spieler lange davon erzählt.

    Wir werden es aber in den wenigsten Fällen erleben, dass ein Trainer seine Mannschaft reduzieren wird. Und oftmals merken Trainer gar nicht, dass eine Mannschaft einen Spieler weniger auf dem Feld hat.

    Frage zuerst Deinen Platzwart. Ohne den läuft gar nichts. Wenn Du etwas auf den Platz änderst, ohne dass dieser Bescheid weiß, gibt es Ärger. Die Platzwarte, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, sind die Herrscher über die Fußballplätze. Es darf keinen anderen Gott geben neben ihnen. :D

    Also, es ist einfach abhängig von der Struktur des Vereins.

    Aber auch ich bin der Meinung, dass die besten Spieler dort spielen sollten, wo die Mannschaft in der höchsten Liga spielt.

    Die Lösung mit dem Sichtungstraining bei Dir im Verein, Andre, finde ich eine sehr gute Idee. Gerade bei Euch, mit Euren vielen Mannschaften, macht es Sinn, auszuwählen. Meine Meinung nach ist es aber auch, nicht nur ein Sichtungstraining zu machen, sondern mindestens zwei, denn ein Spieler kann auch mal einen schlechten Tag haben. Zudem würde ich mich nicht nur auf ein 4:4 beschränken, sondern auch 1:1, Torschuss und Schnelligkeitsübungen mit Ball etc. mit einbauen.

    Es gibt ja diesen Sichtungstag vom DFB jedes Jahr im Juli. Ich wundere mich dabei immer, wie es dann bestimmte Spieler in einen Stützpunktkader schaffen oder eben nicht schaffen, obwohl sehr viele gute Trainer dabei sind. Manchmal, denke ich, liegt es an der Unmotiviertheit der Trainer (hier musst Du im Verein gleich ansetzen und Deine Sichter motivieren) und zum anderen auch an den Art der Übungen, die gemacht werden.

    Die Frage, die sich mir stellt, ist zunächst einmal, warum Du den Job machen sollst ? Warum macht das nicht der Trainer/die Trainerin, der/die diese Mädels trainiert ?

    Ich finde, solche "Aushilfsjobs" mehr als undankbar, da Du erst mal Deine Philosophie in die Trainingsarbeit einbringen musst. Und in zwei Monaten ist das nicht möglich, vor allem in der Winterzeit in der Halle wird vermutlich nicht so oft trainiert werden. Zudem mußt Du Dir erstmal über den Leistungsstand klar werden.

    Die Bezeichnung "U-Mannschaft" kommt vor allem daher, dass man die Jahrgänge in Europa vor etwas 10 Jahren angeglichen hatte. Vorher galt in Deutschland der Stichtag 01.08., jetzt gilt der 01.01. eines Jahres als Stichtag für eine Altersklasse.

    @ Big Bopper: Die Einteilung ist eben schon offiziell.

    Was mir noch einfällt.

    Ich habe in meiner Mannschaft auch einen Spieler, dessen Eltern nie den Jungen ins Training bringen und auch nicht beim Spiel dabei sind. Der Spieler fährt immer bei einem Mannschaftskameraden mit oder im Sommer kommt er mit dem Fahrrad. Die Mutter eines Mitspielers kümmert sich also um das Bringen zu den Spielen bzw. zum Training.

    Man muss allerdings sagen, dass der Spieler sehr zuverlässig ist. Er ist immer im Training und bei den Spielen da, falls er nicht kann, sagt er vorab Bescheid bzw. ruft an. Er ist in dieser Hinsicht schon sehr selbständig.

    Vielleicht kann man es auf die Weise lösen, dass er bei einem Mannschaftskameraden mitfahren kann.

    Es ist natürlich schwierig, ein Statement abzugeben, wenn man nicht noch mehr Details kennt.

    Grundsätzlich kannst Du als Trainer aber nicht den Ersatzvater spielen. Du kannst nur versuchen, zu helfen, die Probleme zu lösen. Dass er bereits Papa zu Dir gesagt hat, halte ich aber schon für bedenklich, ebenso das ständige bei 'Dir auf dem Schoß sitzen`.

    Dass Du für ihn eine Vertrauensperson bist, ist i.O., aber Du kannst ihm als Trainer nicht die Zuneigung geben, wie es ein Vater tun müßte.

    Dass Du den Jungen nach dem Training nach Hause bringst, finde ich in Ordnung.

    Aber: Mir stellen sich in dieser Hinsicht bezüglich des Vaters noch viele Fragen:

    Warum kann der Vater den Jungen nicht zum Training bringen ?
    Ist der Vater zuverlässig ?
    Ist der Vater bei den Spielen dabei ?
    Gibt es irgendwelche Hinweise, dass der Vater mit dem Jungen überfordert ist, ihn vernachlässigt usw. ?
    Gibt es andere Verwandte, die sich um den Jungen kümmern können ?

    Wenn er es als Co-Trainer/Assistent macht ja. Dann ist er ein sehr geeigneter Mann, wenn er gerne mit Kindern umgeht.

    Sollte er es allerdings alleine machen müssen, dann muss ich sagen, dass er die Finger davon lassen sollte. Denn, es bringt nur etwas, wenn man regelmäßig trainiert.

    Zitat:


    bcefferen schrieb am 25.11.2008 16:03

    Warum nutzen einige ihre Kraft und Energie dafür andere zu betrügen bzw. zu verletzen, aber nicht dafür die eigenen Kids optimal spielerisch weiter zu bringen?

    QUOTE]

    Ich sage einfach, weil sie es nicht können. Es gibt soviele Leute, die auf Kinder losgelassen werden, die absolut ungeeignet sind. Ketzerisch ausgedrückt: Wenn mir Voraussetzungen fehlen, um eine Mannschaft zu trainieren, dann muss ich eben schauen, wie ich mit anderen Mitteln zum Erfolg komme.

    Diesen Leuten fehlt auch meistens die Realität zum Fußball. Sie können weder ihre eigene Mannschaft noch den Gegner einschätzen, weil sie nicht über den Tellerrand hinausschauen.

    Wie ist denn Euer Vereinsheim ausgestattet.

    Bei uns gibt es einen Kicker, einen Dartautomat. Da könnte man ein Spieleturnier veranstalten. Nimm noch ein Kartenspiel dazu, das die Kinder gerne spielen.

    Ich würde selber noch "Münz-Tisch-Fußball" mit denen spielen. Geht so: auf einem Tisch, der eine glatte Fläche hat zwei Tore an den Enden markieren. Drei gleiche Münzen. Die hintere Münze muss immer mit dem Finger durch die forderen zwei Münzen gespielt werden. Ziel ist es, eben Tore zu erzielen. Bei einem Fehler ist der andere an der Reihe.

    Tischtennis wäre auch noch gut.

    Es kommt sowas vermutlich immer mal wieder vor. Ich hatte auch mal eine Mannschaft im Verein, da haben die Spieler auch in der Dusche gepinkelt, vermutlich auch sich gegenseitig angepinkelt.

    Ich habe dann ein Gespräch mit den Kindern geführt und das Problem war erledigt.

    Auch hier sollte mit den betroffenen Spielern gesprochen werden und ihnen mitgeteilt werden, dass sowas zu unterbleiben hat. Sollte es dann nocheinmal vorkommen, dann würde ich versuchen, es mit Strafen, wie Kabinenreinigung zu lösen.

    Die Eltern sollte man auch über das stattgefundene Gespräch informieren und ihnen das Resultat mitteilen.

    Notfalls, auch wenn das nicht so gut ist, muss man die Spieler beim Duschen beaufsichtigen.

    Man sollte aber auch berücksichtigen, dass die Spieler im C-Jugendalter halt mitten in der Pubertät sind und oft ihre Grenzen austesten wollen. Da wird dann manchmal etwas gemacht, was vorher nicht überdacht wurde. Von daher würde ich diesen Vorfall nicht mit zu hohen Strafen bemessen.

    Zitat:


    siebener schrieb am 24.11.2008 09:04
    moin

    da ich dies ja kürzlich auch am eigenen leib erleben durfte, davon hatte ich ja berichtet, ist es wohl nach meiner erkenntnis so:

    in der f oder e jugend ohne schieri war es ein ungeschriebenes gesetz, dass der gastverein pfeift. das funktionierte immer recht gut und wenn es mal anders kam, so hatte man sich schnell geeinigt.
    ab der d jugend gibt es offizielle schiries von verband, die aber vom heimverein bestellt und bezahlt werden müssen. hier steht somit fest, dass der heimverein den schieri besorgt oder verantwortlich ist, wenn er nicht kommt und somit einen aus den reihen stellt. wenn dies dann der fall ist und der gegner akzeptiert, dann ist eigentlich alles klar: der schieri und sei es der trainer der heimmannschaft hat auf dem platz immer recht und alle müssen die kröten schlucken, die da so rumhüpfen.

    also, alle richtig gemacht, spiel müßte 2 : 0 für heim gewertet werden.




    Du redest aber hier von Deinem Fußballverband und der hat vermutlich andere Statuten als der zuständige Fußballverband vom Andre.

    Nachdem ich hier im Forum schon einige Zeit aktiv bin, muss ich immer wieder feststellen, dass die Richtlinien/Satzungen/Ordnungen etc. in den einzelnen regionalen Fußballverbänden doch sehr sehr voneinander abweichen.

    Vor allem bin ich immer wieder erstaunt, dass in einzelnen Verbänden anscheinend Spielleiter über den Ausgang eines Spiels urteilen können. In Bayern kann das nur das Sportgericht und ich finde, das das auch gut so ist, weil es autark ist.

    Ich sage ja, er hat das Spiel rechtmäßig abgebrochen. Da ich aber nicht die Statuten Eures Verbandes kenne, vor allem, wie man sich vor dem Spiel auf einen Schiedsrichter einigt, bin ich mir nicht sicher, ob er rechtmäßig Schiedsrichter war.

    Ich führe mal die Statuten des Bayerischen Fußballverbandes auf, an denen man sich sicherlich orientieren kann, aber Vorsicht: Bei Euch kann alles anders geregelt sein.

    § 39 Spielabbruch
    (1) Der Schiedsrichter kann ein Spiel abbrechen, wenn die ordnungsgemäße Durchführung des Spiels wegen ernsthafter Störung nicht mehr gewährleistet ist. Eine ernsthafte Störung liegt immer dann vor, wenn
    a) wegen Eintritt von Dunkelheit oder Nebel die Sichtverhältnisse erheblich vermindert sind,
    b) der Platz unbespielbar wird,
    c) der Schiedsrichter, seine Assistenten oder Spieler tätlich angegriffen oder auf sonstige Weise in ihrer Gesundheit oder ihrer körperlichen Unversehrtheit gefährdet werden oder
    d) aufgrund allgemeiner Widersetzlichkeit von Spielern oder Zuschauern mögliche Angriffe oder Ausschreitungen zu befürchten sind.
    (2) Der Schiedsrichter kann auf Verlangen des Spielführers einer der beiden Mannschaften ein Spiel abbrechen, wenn diese weniger als sieben Spieler auf dem Feld hat und das Ergebnis für den Gegner lautet. In diesem Fall erhält der Gegner die Punkte.
    § 40 Spielwertung und Neuansetzung
    (1) Bricht eine Mannschaft ein Spiel ab, verschuldet sie einen Spielabbruch oder Spielausfall, tritt sie zu einem Spiel nicht oder nicht rechtzeitig (§ 30) mit sieben Spielern an, wird ihr dieses Spiel mit X:0 Toren als verloren und für den Gegner als gewonnen gewertet. Treten beide Mannschaften nicht an, wird dieses Spiel für beide Vereine mit X:0 Toren als verloren gewertet.
    (2) Der schuldige Verein hat dem Gegner die ihm entstandenen Kosten und Auslagen zu ersetzen; bei Verschulden beider Vereine ist auf Antrag eine Kostenteilung vorzunehmen. Bei einem Spiel auf fremdem Platz ist der schuldige Verein zu einem Privatspiel innerhalb des Spieljahres verpflichtet, es sei denn, dass sich die beiden Vereine anderweitig einigen.
    (3) Tritt ein Verein im laufenden Spieljahr dreimal schuldhaft nicht an, scheidet er aus der laufenden Verbandsspielrunde aus und wird im darauffolgenden Spieljahr auf Antrag in die unterste Spielklasse neu eingeteilt. Der Abstieg verringert sich entsprechend. Den Vollzug nimmt der Bezirksvorsitzende vor. Die Wertung der ausgetragenen Spiele erfolgt gemäß § 41 Abs. 1 Spielordnung. Tritt ein Verein schuldhaft nicht an oder scheidet er aus der laufenden Verbandsspielrunde aus, so hat der jeweilige Spielgegner Anspruch auf Erstattung seiner Fahrtkosten, wenn er in der laufenden Saison bei diesem Verein angetreten ist. Die Fahrtkosten können analog § 74 geltend gemacht werden.
    (4) Lässt ein Verein nicht spielberechtigte Spieler oder sonst Spieler unzulässig spielen, wird er gemäß § 77 Rechts- und Verfahrensordnung bestraft. Hat er das Spiel gewonnen oder unentschieden gespielt, ist zugleich eine Spielwertung vorzunehmen. Beruht der unzulässige Einsatz des Spielers auf einer dem Verband zuzurechnenden falschen Auskunft und war deren Unrichtigkeit für den Verein nicht erkennbar, so ist ein gewonnenes Spiel neu anzusetzen. Gelangt das Sportgericht zu der Auffassung, dass bei Spielen mit unentschiedenen Ausgang neu anzusetzen wäre, so ist dies dem Gegner mitzuteilen, der dann innerhalb einer Frist von einer Woche Neuansetzung beantragen kann. § 35 Abs. 2 RVO bleibt davon unberührt.
    (5) Eine Spielverlustwertung oder eine Spielneuansetzung wegen der Mitwirkung eines nicht spielberechtigten oder sonst unzulässig eingesetzten Spielers kann höchstens für die letzten zehn Spiele der laufenden Verbandsspielrunde vor dem zuletzt beanstandeten Spiel angeordnet werden.
    (6) Ist die Spielerlaubnis irrtümlich erteilt worden, sind gewonnene Spiele neu anzusetzen, es sei denn, dass der betroffene Verein den Irrtum hätte erkennen können. Gelangt das Sportgericht zu der Auffassung, dass bei Spielen mit unentschiedenen Ausgang neu anzusetzen wäre, so ist dies dem Gegner mitzuteilen, der dann innerhalb einer Frist von einer Woche Neuansetzung beantragen kann.
    (7) Entscheidungen über Spielwertungen und Punktabzug trifft das zuständige Sportgericht.

    Als erstes würde ich meinem Jugendleiter von der Situation berichten und ihn um Rat fragen.

    Dann würde ich eine Sitzung mit allen Spielern, außer den beiden machen. Die Probleme mit den beiden ansprechen und fragen, welche Konsequenzen die Spieler erwarten. Ich kann ja nicht beurteilen, ob zwischen der Mannschaft und diesen Spielern noch etwas zu kitten ist.

    Dann unter Umständen die beiden Spieler zu dieser Sitzung hineinholen und die Mannschaft deren Wünsche bzw. deren Entscheidung vortragen lassen.

    Die Möglichkeit, die beiden eventuell in die A-Jugend abzugeben, sollte man auch andenken, falls die Mannschaft die Spieler nicht mehr will.

    Ich gehe mal davon aus, dass Ihr mit vier Feldspielerinnen + Torwart spielt.

    zu 1) Mehr würde ich auch nicht zu einem Turnier mitnehmen, um den teilnehmenden Spielerinnen genügend Spielpraxis zu verschaffen.

    zu 2) Ich würde dann auch Blockwechsel machen, würde mir auch eine gewisse Zeit als Limit setzen, drei Minuten sind o.k. Hängt aber auch ein bisschen von der Spielzeit eines Spiels ab.

    zu 3) Finde ich gut, da jede Spielerin in etwa gleich oft dran kommt.

    zu 4) gerechte Lösung.

    zu 5) Macht Sinn, um die einzelnen Spielerinnen auch richtig zu fordern.

    zu 6) siehe 5.

    zu 7) gerechte Lösung

    zu 8) Du willst aber doch die Spielerinnnen je nach Turnierniveau nominieren (siehe Punkt 5)

    zu 9) gute Einstellung

    Warum willst Du einen Verein gründen ?

    Du solltest Dir im Klaren sein, dass das nicht so von heute auf morgen geht und es sehr viel Vorbereitung benötigt.

    Du musst hier zum einen die Richtlinien Deines Fußballverbandes beachten und zudem die Deines Landessportverbandes.

    Beim Bayerischen Landessportverband sind viele Informationen hinterlegt, die Dir sicherlich weiterhelfen:

    http://www.blsv.de/blsv/vereinsservice/vereinsberatung.html


    Und zur Spielstätte: Da musst Du Dich mit Deiner Stadt/Gemeinde zusammensetzen. Nur die kann Dir da weiterhelfen.

    Grundsätzlich finde ich es toll, dass der Mehmet Scholl das macht.

    Ich kenne einen Teil dieser Mannschaft des FC Bayern, weil ich in der E-Jugend schon mal gegen die gespielt habe.

    In diesem Team spielt der Sohn vom Mehmet Scholl, Lukas Scholl, der technisch ähnlich begabt ist wie sein Vater. Wir haben also hier die Situation, dass der Vater den Sohn trainiert. Ob das so gut ist, weiß ich nicht. Die Mannschaft sollte - so wie es bei Profiklubs üblich ist - als U-13 in der C-Junioren-Kreisliga spielen. Da hier der Altersunterschied bis zu zwei Jahre beträgt und vor allem der körperliche Unterschied enorm ist, hat in der letzten Saison Mehmet Scholl bereits erreicht, dass dieses Team nicht gegen zwei Jahre ältere Teams antreten muss. Die Mannschaft spielt in dieser Saison deshalb in keiner Meisterrunde mit, sondern absolviert nur Freundschaftsspiele und Turniere.

    Der Trainer der U-13 von Bayern München kommt aus meinem Heimatort und hat diese Mannschaft zu Beginn der Saison übernommen. Anscheinend bleibt er Trainer und der Mehmet Scholl steht ihm zur Seite, aber ich weiß nicht, wie der sich jetzt dabei fühlen wird.

    Allerdings muss ich auch erwähnen, dass ich annehme, dass Mehmet Scholl für Kinder gut geeignet ist. Zumindest war es der einzige Profi des FC Bayern, der sich zu jeder Zeit, immer mit Kindern beschäftigt hat, auch nach dem Training, immer fleißig Autogramme geschrieben hat, nicht ungeduldig war und deshalb auch bei den Fans so beliebt war. Auch bei Spielen und Turnieren, die er als Vater besucht hat, hat er sich immer um Kinder gekümmert, wenn sie ein Autogramm wollten.