Beiträge von let1612

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    Ich bin noch Antworten zu #146 schuldig.


    Zu dem einen 20:0 kam es, weil ein Spieler zwar einen vorläufigen Pass gehabt hatte, aber keinen Lichtbildausweis dazu. Ganz schön hart der Basketball-Verband - übrigens der Spielberichtsbogen dort ist auch eine Wissenschaft für sich.


    a) Leitershofen/Stadtbergen - spielt meistens mit den 8 Besten, falls jemand ausfällt rückt ein anderer nach

    b) Schwaben Augsburg - spielt taktisch, um seine 1-(2) Besten das Spiel machen zu lassen (die anderen spielen praktisch nicht mit) - wollte unbedingt 2. oder 3. werden um an der Schwäbischen Meisterschaft teilnehmen zu können

    c) Diedorf

    d) Wasserburg

    e) BBU (Ulm) - meldeten in Bayern (a.K. - außer Konkurrenz) und Baden-Württemberg und konnten so einige Spiele nicht durchführen

    stuckpart2 : was sagen denn deine Spieler? wie ist die Zusammensetzung der Mannschaft (jung/alt)? sind die Spieler 3x Training in der Woche gewohnt? wie sieht die Spielvorbereitung der Spieler aus? Ihr spielt das 1. Jahr Bezirksliga - anfangs wird man noch von der Aufstiegseuphorie getragen, dann wird man ernst genommen und es wird Alltag -> eine Delle ist da nicht verwunderlich.

    Du bist als Spieler wahrscheinlich etwas anderes gewohnt und hast auch andere Ansprüche (kommst von oben) - nimm deine Mitspieler mit. Die kommen wahrscheinlich in der Mehrzahl von unten und müssen sich daran gewöhnen. Sprich mit ihnen, sie werden dir helfen und können am besten in ihren Körper reinhören oder Erklärungen zu ihren körperlichen Zuständen geben.

    Nach dem Wochenende und dem Thema Handspiel - muss das so sein?

    Habe gerade einen interessanten (älteren) Beitrag bei spox gelesen - lernen vom Hockey: Einführung einer Strafecke bei Handspiel im Strafraum und nur bei klarer Torverhinderung Elfmeter.

    Ich habe gerade unter dfb.de vom Dresdener Perspektivteam gelesen. Die TSG Hoffenheim macht das wohl auch so. Für mich hört sich das gut an. Wie kommt es in der Realität an? Sehen die Vereine aus der Umgebung das positiv oder negativ? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen - gerne auch von anderen NLZs, die das so machen.

    Sorry, die Anweisung ist nicht nur für ein Kind unspezifisch, sondern auch für einen Erwachsenen. Auf was soll er sich konzentrieren? Auf die Ausführung der Technik (z.B. einen sauberen Innenseitstoß, dann hilft ihm aber mehr, wenn ich ihm z.B. sage, der Standfuß soll in Richtung des Pass zeigen oder der Spielfuß soll in die Richtung des Pass hinterher schwingen) oder auf eine vorgegebene Taktik (z.B. Spiel über die 6 oder 8 anstatt einen Ball der Linie entlang, dann kann ich das auch konkret sagen) oder auf sonst etwas?


    Hier noch ein kleiner Absatz aus der Süddeutschen Zeitung - mir gefällt vor allem die Vorstellung, wenn es die Kinder wörtlich nehmen würden: "zur Mitte hinbewegen" :)

    Im Fußball gibt es Auf- und Abstieg. Macht der das Spiel besser? Macht der die Saison spannender?


    USA Basketball (NBA): kein Auf- und Abstieg

    USA Football (NFL): kein Auf- und Abstieg

    Deutschland Eishockey Liga (DEL): Auf- und Abstieg wird wieder eingeführt (der größte Erfolg wurde mit der Silbermedaille 2018 erreicht - ohne Auf- und Abstieg)

    "Der Strafraum ist 11 Meter von der Torlinie bzw. den Torpfosten zu markieren, der Torraum entfällt ganz."

    Bayerischer Fußballverband


    Ein Frage: mitspielender Torwart - habt ihr das gefordert oder kommt das von den Kindern selbst? Ich spiele im Training Funino oder mit "letztem Mann macht Hand". Aber von meinen 6-8 Kindern (von 15), die mal ins Tor gehen, kann ich von keinem sagen, dass sie mitspielen (was versteht ihr darunter? Freilaufen außerhalb des 11m-Raumes; Dribbling beginnen, wenn keiner frei steht; schon mal an der Mittellinie sich aufhalten und einen Ball abfangen - das machen meine nicht und wäre nach meiner Definition mitspielen). Falls die Definition mitspielen sich auf Herauslaufen und Bälle klären, Anspiel bereit im 11m-Raum und selbstständige Entscheidung ob kurz oder lang (langer Abschlag mit Namensnennung) bedeutet, dann könnte ich damit auch bei einigen wenigen damit dienen. Und da machen meine aus meiner Sicht schon sehr viel mehr als die festen Torspieler der Gegner. Und ja, ich fordere meine Torspieler auch auf mitzuspielen und den 11er Raum zu verlassen, aber die sind da sehr zurückhaltend - ich muss sagen, es gibt ja auch nicht viele Vorbilder (Anschauungsbeispiele) und ich trainiere es nicht (und deshalb mache ich ihnen das auch nicht zum Vorwurf).

    Coach31 : ich gehe zwar davon aus, dass eine Diskussion zwischen uns zu nichts führen wird, weil deine Argumentationsketten für mich (logisch) nicht nachvollziehbar sind, gehe aber für die anderen dennoch mal darauf ein.


    Weltmeister von 2014:

    Lege ich es positiv für dich aus, sage ich, dass im Team viele NLZ Jungs spielen hätten können (Einführung NLZ: Beschluss 28.02.2001 - Quelle).

    Jungs, die 2001 8 Jahre alt waren und das NLZ von der F- bis A-Jugend durchlaufen haben, waren 2014 21 Jahre alt gewesen. Alle Älteren haben zuvor etwas anderes erlebt und nur einige Jahre in dem System verbracht.

    Lege ich es negativ aus, sage ich die 2014er konnten das noch gar nicht vollständig genießen und wir bekommen jetzt erst die Auswirkungen der NLZs zum Spüren - ich bin übrigens nicht der Meinung, dass dies alles schlecht ist, nur weil wir jetzt 2018 sofort ausgeschieden sind (darfst du aber gerne für deine Argumentation übernehmen ;)).

    Zu den Beispielen: Klose - Haken dran; Neuer - durchlief die komplette Schalke Jugend (d.h. wenn ich mein Kind nicht beim Bundesligisten anmelde, wird er nicht Nationaltorwart? Übrigens mussten die Bundesligisten nicht viel umstellen. Kannst dir ja mal die Meister vor und nach der Gründung der NLZs ansehen.); Hummels - komplette Jugend bei einem Bundesligisten; Özil - ab 12 Jahre bei einem (Pendel)Bundesligisten (RWE spielte 2004 2. Liga); Boateng - spätestens ab 14 bei einem Bundesligisten (4 Jahre Hertha NLZ) - außer Klose, alle sehr von den Bundesligisten geprägt.


    Ich könnte Freiburg als positives Beispiel erwähnen: SC Freiburg Saison 2000/01: 28 Spieler (14 Deutsche (50%) - kein deutscher Stürmer); Saison 2018/19 30 Spieler (23 Deutsche (ca. 76%)) - hier die Statistik (Fair play ;)) - und ja, mittlerweile bilden wir auch viele ausländische Spieler aus. Und in der Saison 2001/02 (279 deutsche Spieler) und Saison 2013/14 (279) waren es gleich viele deutsche Spieler (Quelle). Mittlerweile werden die Spieler auch nicht nur in einem Land ausgebildet - siehe Gnabry oder Pulisic


    11 gegen 11: Auch ich habe das noch in der E-Jugend mit Abseits gespielt und in der D-Jugend schon auf das große Feld mit großen Toren - und ja, auch da gingen am Ende einige Nationalspieler hervor. Wäre übrigens heute auch so, wenn wir 20 gegen 20 oder 15 gegen 15 spielen - ansonsten hätte Deutschland keine Nationalmannschaft. Wo sollen denn die Nationalspieler herkommen?


    3 gegen 3 ist Käse: mehr Ballkontakte, mehr Pässe, mehr Tore, mehr Zweikämpfe usw. - was ist daran negativ (Käse)?


    NLZ gewinnen: warum müssen die Trainer in den NLZs gewinnen? Hängt das evtl. mit dem Auf- und Abstieg und dem Ligensystem zusammen? (in 18 Jahren haben wir 11 verschiedene A-Jugend Meister - in Frankfurt, Freiburg, Mainz usw. fordert der NLZ Leiter bestimmt nicht die Meisterschaft, aber drin bleiben wollen sie alle)


    PS: habe die Antwort vor Stunden angefangen und aufgrund von Kindertaxi jetzt abgeschlossen (somit habe ich auch übereinstimmende Punkte mit meinen Vorschreibern)

    Coach31 : Ergebnisse gehören zum Sport/Spiel - da sind wir einer Meinung. Bei Tabellen und Ligasystem gehen unsere Meinungen auseinander - und das nicht nur im Kinderfußball (der hier im Post thematisiert wird), sondern auch im Jugendbereich (im Tagebuch).

    Zum Hintergrund: ich bin Jahrgang 1971 - habe das ganze als Fußballer mitbekommen und Ende der 80iger schon F-Jugend trainiert (Leistungsverein).

    Hier meine Gründe:

    - es schadet den Kindern, weil sie teilweise aufgrund der Ergebnisse und dem Tabellenstand nicht eingesetzt werden - und sie bekommen auch mit, wenn sie erst bei sicheren Resultaten eingesetzt werden

    - die Trainer trauen sich weniger (feste Positionen statt Rotation; RAE usw.)

    - die Spieler trauen sich weniger (Ball wird ins Aus gespielt oder weggehauen usw.)

    - die Emotionen von Kindern sind schnelllebig - gerade noch geweint, kurz darauf gelacht. Jetzt kommen sie in ein System, wo sie eine ganze Saison nur lachen oder weinen können - das ist nicht kindgerecht (übrigens auch nicht für Erwachsene - beobachtet mal die Trainingsbeteiligung und Motivation von Abstiegskandidaten). Deshalb plädiere ich für Turniere.

    - ja, die Eltern und Trainer gab es schon immer (obwohl ich das Gefühl habe, dass es schlimmer geworden ist). Muss ich aber mit dem Kinderfußball deren Wünsche und Motivation unterstützen oder die der Kinder?


    Und die Kritik von onkel1978 an unserer Homepage mit den Ergebnissen - wenn sie für uns unwichtig sind - verstehe ich auch. Es ist aber nur ein Ergebnis und nach einer Woche gibt es ein neues (wie zu Hause beim Gesellschaftsspiel (Mau-Mau, Kniffel usw.), da macht man ja auch keine Ranglisten über ein Jahr). Und das hat übrigens nichts mit Kinder in Watte packen zu tun.

    SVM_MK : das hatte ich mir auch gedacht (mit den 5x2m Toren), aber beim ChampionsLeague-Modus könnte man es ja auch so machen, dass von Feld zu Feld das Ambiente auch besser wird - Stangentore, 2x5m Tore, 2x5m Tore mit Linien (ein Kreisligaplatz, Regionalligaplatz und eine Bundesliga Arena unterscheiden sich ja auch) - die Kinder verstehen das (habe ich bei Feriencamps schon mal so gemacht - Hütchentore, Stangentore, Popup-Tore, stabile Minitore mit Netz).

    Trainero : bei 2x im Monat habe ich an Verbandsspieltage/-turniere und an die Trainer gedacht. Die "freien" Wochenenden könnten mit weiteren privaten Turnieren, Ausflügen oder anderen Sportarten gefüllt werden - der Anspruch an den Trainer ist ja, dass er immer dabei ist. Die Möglichkeiten (Datum) für private Turniere wären größer - heute sind die doch ziemlich geballt im Juli.


    Ich finde das super, wie ihr das macht! Diese Beispiele müssen erzählt werden und wie es umgesetzt wird, damit die "Problemseher" Lösungen geboten bekommen (z.B. Anzahl der Popup-Tore - wenn jedes Team nur einen Satz mitbringt, reicht es. Und dann sind die Kosten überschaubar).

    EnterTrainer : ich denke, dass die Vorgehensweise des BFV nicht die richtige ist. Der WFV hat es anders gemacht und spielt heute z.B. im Bezirk Stuttgart Festivals und 5 gegen 5 in der F-Jugend - wie du dem Post

    F-Jugend Mitspielender Torwart und Torwartbehinderung

    von SVM_MK entnehmen kannst. Ich fände es gut, wenn der BFV in G- und F-Jugend 2x im Monat Festivals (G-Jugend nur Funino ohne Torwart und F-Jugend 2 Festivals 1x Funino und 1x 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 mit Torwart (z.B. auch mit letzter Mann macht Hand) anbieten würde). Der Verband muss weg von seinen (Punkt-)Spieltagen über einen längeren Zeitraum und hin zu Turnieren in dem Altersbereich. Und wenn der Verband die Punktspielrunde nicht mehr anbietet, dann müssen sich die Vereine auch bewegen. Und wenn dann Vereine 7 gegen 7 Turniere anbieten, dann ist das für mich auch OK, weil ich muss ja nicht teilnehmen. Auf Verbandsebene gibt es dann 2x im Monat Festivals - und die Vereine, die das nicht mitmachen wollen, haben immer noch die Möglichkeit keine Mannschaft zu melden.

    Wenn der Mainstream 7 gegen 7 spielen will, dann können die das doch auch ohne Verband machen oder? Wenn der Verband allerdings selbst das 7 gegen 7 preferiert (auch weil es einfacher zu organisieren ist bzw. er es gewohnt ist) und hier keinen Schlussstrich zieht, bleiben viele in ihrer eigenen Komfortzone und werden nichts verändern.