Hatte jetzt 2 Spiele mit der C-Jugend und beide Male hat der gegnerische Trainer reagiert und seine Überlegenheit durch Positionswechsel abgeschwächt. Das kenne ich aus F- und E-Jugend so nicht bzw. ist mir dort nicht so begegnet.
Beiträge von let1612
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Bitte mehr davon. Danke VFL Wolfsburg
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Alles mit Ball.
Und warum kommt der dann in den verlinkten Videos kaum vor?
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Badischer Fußballverband:
Wechselperiode Jugend: 16.07. bis 31.10.
siehe hier
Ein Telefonat wird das aber sicherlich klären.
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Ein Drittel ist nach 5 Minuten erledigt und steht im Spiel nur noch rum.
Nehme ich einen 18-Mann-Kader, dann sind das 6 Spieler (pro Drittel).
Die 6 schwachen spielen dann 5 min. 3 gegen 3 - ich hoffe mal, dass sie das durchhalten (3 gegen 3 ist intensiver als 9 gegen 9). Und erholen sich dann 5 min.
Die 6 mittleren spielen 7 min. mit 3 min. Erholung und die fitten 8 min. mit 2 min. Erholung. Bei 2 Runden a 10 min. kommst du auf deine 20 min.
Das wäre aus meiner Sicht eine Spielform bei der alle Beteiligten auf ihre Kosten kommen könnten (unter der Berücksichtigung der Hinweise von -Nils- - und die Regeln müssen auch nicht auf allen Feldern gleich sein) und du die Kinder "individuell" fördern kannst.
Bringt das überhaupt was? 2 mal die Woche 20-25 Minuten Konditionstraining?
Es bringt mehr als nichts zu machen

Oder sollte ich lieber versuchen, verstärkt Spiele anzubieten, wo man sich hoffentlich mehr bewegt, weil es Spaß macht?
Ein Drittel ist nach 5 Minuten erledigt und steht im Spiel nur noch rum.
Ich lese daraus: einem Drittel macht es 5 min. Spaß

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Aus meiner Sicht spiegelt der Beitrag unsere Gesellschaft wieder und ist kein Alleinstellungsmerkmal von NLZs - wobei die angesprochenen Jugenden oftmals zum Verein und nicht zum NLZ gehören. Zum Glück ist es die Minderheit, die so arbeitet - und auch die Minderheit in unserer Gesellschaft.
Integration, ein faires und freundliches Miteinander ist zum Glück die Normalität - aber wie bei anderen Themen (z.B. Tageszeitung) wird in unserer Gesellschaft eher das negative als das positive dargestellt bzw. gesehen.
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Ich gehe davon aus, dass der Kommentar nicht grundlos geäußert wurde bzw. das irgendetwas zuvor passiert sein musste. Und dann sind die Worte noch human ausgedrückt (Mund anstatt Maul oder Fresse). Da würde ich als Staffelleiter auch nichts unternehmen.
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Mein Fundstück der Woche:
"Der Außenspannstoß ist von allen Stoßarten am vielseitigsten einzusetzen. Wegen der relativ großen Treffläche kann bei großer Schärfe eine hohe Präzision erzielt werden. Deshalb: Viel Zeit auf das Training dieser Technik verwenden!" (S. 33)
Was glaubt ihr in welchem Jahr das Buch geschrieben wurde?
Laufleistung von Bundesligaspielern war:
Verteidiger: 5856 m
Mittelfeldspieler: 6127 m
Libero: 3778 m
Mittelstürmer: 5742 m
Gerhard Bauer: richtig fußballspielen (blv sportpraxis); 1978
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Thommy : um die selbstorganisierte Spielrunde zu verhindern, wird bei uns Fußball 3 und 5 zusätzlich zum 7 gegen 7 Spielbetrieb angeboten. Die Mehrzahl spielt 7 gegen 7, einige spielen beides und drei Vereine spielen nur die neuen Spielformen. Ich finde es auch schwierig, wenn die Kinder einmal beim 7 gegen 7 waren auf die neuen Spielformen zu gehen. Eltern (schreibe ich extra als erstes), Trainer und Kinder sind dafür oftmals nicht aufgeschlossen. Am besten gefällt mir die Aussage von Kindern, die jetzt als F-Jugendliche in der E-Jugend spielen, weil der Verein nur an den neuen Spielformen teilnimmt. Auf die Frage, warum sie nicht 3 gegen 3 oder 5 gegen 5 spielen wollen, antworteten diese: "weil man da so viel laufen muss." Sie wollen lieber auf ihren Positionen "stehen"

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Ich war jetzt auf 5 Jugendgruppenspieltagungen im Kreis Augsburg und einer im Bezirk Schwaben. Ein paar Jugendleiter haben sich interessiert gezeigt - mal sehen, ob sie ihre Trainer überzeugen können. Die Planungen laufen jedenfalls gut (siehe fussball3.de) - drückt uns bitte die Daumen doppelt: keine Corona-Absagen mehr und noch mehr interessierte Vereine.
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"Für mich war klar, dass es im Fußball weitergehen sollte. Ich habe dann Gott sei Dank einen Physiotherapeuten kennengelernt, der mir verdeutlicht hat, dass Fitness und harte Arbeit das A und O sind. Ich habe begonnen, mit ihm zu arbeiten und dann hat es bei mir Gott sei Dank Klick gemacht."
Auch ein schöner Aspekt an der Geschichte: sein Jugendverein kaufte ihn für 3 Mio. Euro zurück.
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Bringt ja nichts wenn die Kinder vom Tag schon durch sind den Kopf dann noch mehr zu belasten.
Das sehe ich anders (unabhängig ob Kind, Jugendlicher und/oder Erwachsener). Aus meiner Sicht braucht es die richtigen Anregungen (z.B. Spielformen) und Abwechslung zum Tage (z.B. nicht nachmachen und wiederholen (oftmals in der Schule), sondern selbst erkunden und kreativ sein (spielen)), dann haben die Kinder/Jugendliche/Erwachsene mehr Spaß und entwickeln sich/lernen auch besser. Der Kopf muss immer mit dabei sein und durch Bewegung arbeitet der Kopf auch besser

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„Wir glauben nicht an Gewicht und Körpergröße, sondern an gute Technik, Bewegungen und kognitive Fähigkeiten“, sagt Daerden.
Quelle: tagesspiegel.de: Warum der belgische Fußball so stark ist (27.06.2021) - im Artikel sind noch ein paar andere interessante Punkte erwähnt.
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Artikel im BFV Magazin spielmacher über ein Festival beim 1.FC Sachsen (Mittelfranken)
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Wenn man aus allen Vereinen in der D die drei oder vier Besten über ein wöchentliches Fördertraining fördern und vorallem kennenlernen (Stärken/Schwächen) würde, dann würde man doch die Selektionsbasis signifikant verbessern, oder nicht?
Man würde die Anzahl der Geförderten erhöhen. Man würde wahrscheinlich die Qualität der Basis erhöhen. Ob man allerdings die Qualität der Besten damit verbessert, mag ich bezweifeln. Und wenn ich begrenzte Ressourcen habe (Trainer, Infrastruktur, Geld usw.), müssen die in die Besten fließen und nicht in die breite Masse.
Auch im Schulsystem leben die Nachhilfeinstitute sehr gut - meistens jedoch nicht von den Besten. Und so ist es beim Fußball auch.
Und nochmals, nur weil ich zu den 3-4 besten in meinem Verein in der D-Jugend zähle, bin ich noch lange kein Talent und in einem anderen Verein würde ich in der 2. Mannschaft oder als Nummer 12-16 geführt.
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Goodie : ich sehe die JFGs oder JSGs als kein Erfolgsmodell an - und da haben wir oft, dass in der 1. Jugend-Mannschaft die 3-5 besten aus drei oder mehr Vereinen zusammen spielen. Von Talent würde ich da oft nicht sprechen.
beobachter_1000 : ich gebe dir Recht. Viele gute Spieler entwickeln sich in den kleinen Vereinen besser als in größeren - sie müssen mehr Verantwortung übernehmen, können sich nicht verstecken, "Alibi-Pässe" helfen dem Team nicht weiter usw.
Die Form der Pyramide wird immer wieder hergenommen, um eine Spitze/Elite herauszuarbeiten. Ich glaube nicht unbedingt, dass dies die optimale Form ist. Im Schulsystem haben wir uns davon weit entfernt (kaum einer geht noch auf die Hauptschule/Mittelschule). Man hat alle angehoben. Dadurch wurde die Elite allerdings nicht besser. Wenn ich im Fußball alle anhebe, glaube ich auch nicht, dass die Elite besser wird - ich habe oben wahrscheinlich nur mehr Breite, aber keine höhere Spitze.
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Ich bin der Meinung, dass sich die "richtigen" Talente auch heute schon durchsetzen und es spätestens ab der C-Jugend keine Spieler mehr gibt, die nicht schon beurteilt wurden. Die Problematik für die Entwicklung im Fußball sehe ich hier:
Es wird hier nur über die Selektion diskutiert.
Das negiert völlig den Effekt von Training.
Ich glaube eben, dass im Ausbildungsprozess, in der Trainingsarbeit viel mehr Potential zur Verbesserung ist.
Ich hatte oben Angst, dass die Aussage sich nur auf Innenverteidiger und Mittelstürmer unterhalb der C-Jugend bezieht - ich bin allerdings der Meinung, dass alle Spieler bis zu ihrem körperlichen Entwicklungsende (B- bzw. A-Jugend) für alle Positionen trainiert werden sollten und diese Erfahrungen auch sammeln dürfen.
Der Trainingsansatz Koordination in allen seinen Ausprägungen zu trainieren, steht z.B. bei mir vor den fußballspezifischen Techniken, weil die Koordination die Grundlage für die Techniken ist. Und ja, da sehe ich auf den Sportplätzen sehr wenig und wenn dann sehe ich es sehr einseitig. Und die Koordination ist für mich auch positionsunabhängig auszubilden.
Auch das oben erwähnte Beispiel mit dem Torabschluss kann ich bestätigen. Wann wird Kindern die Möglichkeit gegeben mit dem Rücken zum Tor, von der Seite, mit unterschiedlichen Voraktionen (Assist), im Strafraum (Nähe zum Tor), unter Gegner und Zeitdruck, gezielt sowie mit mehreren Einflussfaktoren einen Torschuss im Training auszuführen bzw. zu üben? Und auch das sehe ich unabhängig von der Spielposition, weil der kleine, schnelle Außenstürmer in der E-Jugend kann in der B-Jugend der große Innenverteidiger sein. Falls jemand zum Torschuss Anregungen haben möchte, stelle ich hier einen Auszug aus unserem Feriencamp zum Thema Torschuss zur Verfügung (über weitere Anregungen würde ich mich freuen).
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Ich finde zB, dass die Position IV und Mittelstürmer bzw. die spezifischen Fertigkeiten dafür unzureichend ausgebildet werden. Ganz besonders unterhalb der C-Jugend. Aber vor allem in der Zrainingsgestaltung
Um welche Fertigkeiten geht es dir dabei? Und welche andere Trainingsgestaltung würdest du dir für diese Positionen wünschen?
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Was ich bei der Diskussion interessant fand, war dass sie sich in Richtung Körpergröße entwickelt hat - das ist das einzige, dass durch Training nicht beeinflussbar ist (und Hormone zu geben ist bei uns zum Glück noch ein Tabu).
Alles andere kann durch den Trainer und Spieler beeinflusst werden - Technik, Spielintelligenz, Gewicht/Kraft usw. -> allerdings natürlich alles zu seiner Zeit (siehe Goretzka sogar nach ein paar Profijahren).
Und da sollte man auf jeden einzelnen Spieler individuell eingehen und so viele wie möglich Fakten/Erkenntnisse sammeln und dem Spieler so viele Erfahrungen wie möglich erleben lassen. Gerade im Alter von 12-16 Jahre (Stützpunktalter) dürfen hier nicht die aktuellen körperlichen Voraussetzungen auf die spätere (Fußball)Karriere projieziert werden. Die einen Voraussetzungen können sich noch ändern (der größte 13 jährige kann mit 17 zu den kleineren bzw. mittleren gehören und anders herum der kleine 12 jährige kann mit 18 der große Innenverteidiger sein) und die anderen Voraussetzungen können trainiert/beeinflusst werden (Technik, Spielübersicht, Kreativität, Gewicht, Kraft usw.). Das wird aus meiner Sicht nicht nur in den Stützpunkten, sondern auch in den Vereinen viel zu wenig berücksichtigt und die Spieler bereits in jungen Jahren auf eine Position festgelegt und hierfür auch trainiert (bzw. sammelt nur dort Erfahrungen im Spielbetrieb).
