In der Theorie ist der Stützpunkt aus meiner Sicht eine gute Sache. In der Praxis sieht es oftmals anders aus.
- mehrere Spieler von einem Verein (warum begrenzt man das nicht auf 3 SpielerInnen pro Verein?)
- teilweise werden Spieler durch den Stützpunkt zu einem Verein gelenkt. Handelt es sich um einen leistungsorientierten Verein, der den Kindern eine langjährige hohe Spielklasse anbieten kann, dann ist das für mich OK. Nicht OK ist für mich, wenn das "Vereinshopping" vorherzusehen ist (z.B. Bezirksoberliga in der D-Jugend, aber in der C- und B-Jugend und v.a. A-Jugend nur "Kreisliga"). Ich habe kein Problem mit Stationen Breitensport -> Leistungssport -> BFV-NLZ (bayerische Nachwuchszentren) -> NLZ
- Qualitätskontrolle des Trainings (zum Beispiel auf Trainingsdurchführung, Transparenz, Kommunikation und Trainerqualität) scheint mir sehr ausbaufähig
- Transparenz gegenüber den Spielern und Eltern (z.B. warum hat es gereicht bzw. warum hat es nicht gereicht?)
- ausschlaggebend ist aus meiner Sicht oft die aktuelle Leistungsfähigkeit und nicht das Potential
- Kommunikation und Austausch der Verantwortlichen ist aus meiner Sicht auch sehr ausbaufähig (SpielerIn wird zur Regionalauswahlsichtung öfters eingeladen und im Stützpunkt aussortiert - auch ohne eine Feedback)
- aus meiner Sicht wird auch enormer Druck aufgebaut und oft gewechselt - ist für mich nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal für die Auswahl/Einschätzung des Potentials der Kinder
-> und mein größter Kritikpunkt ist, dass ich nicht sehe, dass man diese Punkte verbessern will.