Beiträge von let1612

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    Die Definition von Talent bei wikipedia ist: "Mit Begabung oder Talent wird ein Aspekt bezeichnet, welcher zu besonderer Leistungsfähigkeit einer Person auf einem bestimmten Gebiet beiträgt. In Abgrenzung zu erlerntem Wissen und durch Übung erlangte Fähigkeiten, ist Begabung eine besondere Anlage einer Person, auf dem entsprechenden Gebiet vergleichsweise schnell Fortschritte zu machen sowie ein überdurchschnittliches Leistungsniveau erreichen zu können.
    Eine Begabung wird oft als angeborenen Potenzial gesehen, und besteht unabhängig davon, ob sie sich bereits durch besondere Leistung manifestiert hat. Verfügt eine Person über mehrere einzelne Begabungen bzw. Talente in verschiedenen Bereichen, wird auch von „multipler Begabung“ gesprochen."


    Ich habe einen Spieler bei mir in der G-Jugend, der in einer F-Jugend zu den besten gehört und in der E-Jugend nicht ab- bzw. auffällt beim Spiel. In diesem Alter habe ich noch nie einen Spieler gesehen, der von seiner Entwicklung so weit war, wie dieser. Von Talent oder Begabung würde ich aber nicht sprechen, da bin ich ganz bei @Danhem: es ist ein Kind. Er ist körperlich schon weiter und hat einen älteren Bruder im NLZ mit dem er seit Jahren auf dem Bolzplatz spielt - ist es nun Übung oder Talent?


    Meine Erfahrungen sind leider etwas veraltet (keine Ahnung ob das heute auch noch so ist mit der frühen Spezialisierung der Kinder), aber ich hatte einen Spieler Jahrgang 1983 der später 3. Liga und einen 1981 der später Regionalliga gespielt hat in der F-Jugend. Beide waren sie in ihrem Team in der F-Jugend nicht der "Überflieger". Genauso hatte ich einen Jahrgang 1980, der im 1. C-Jugend Jahr noch der schwerste Spieler in seinem Team war und später 2. Liga gespielt hat. Und ich kenne auch viele, die hoch gehandelt wurden (da waren sogar italienische Vereine in der D-Jugend dran) und die haben später Bezirksliga gespielt.


    Lasst den Kindern Zeit um sich zu entwickeln (nicht nur auf dem Fußball Platz) und macht euch nicht so viele Gedanken über deren Zukunft.

    Für alle die sich über ein Tool Gedanken machen hier mein Tipp: padlet und doodle :) - dazu eine e-mail, wenn auf padlet etwas eingestellt wird (Vorteile: kostenlos und ohne Anmeldung - und notfalls gebt ihr euren Spielern noch einen Alias (z.B. CR7 :-))


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob immer die Eltern Schuld sind. Die Termine sind meistens lange im Voraus bekannt und da muss ich nicht von heute auf morgen reagieren (weder als Trainer noch als Elternteil) - und transparenter wird das Ganze auch :)

    Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis bzw. den Wert eines Gutes - ich verknappe das Angebot (kein Training in den Ferien) somit wird der Preis (Wertschätzung) für ein Training höher :)


    Bei mir muss man sich in der G-Jugend nicht vom Training abmelden - was mich allerdings ärgert ist, wenn die Spieler nicht pünktlich sind und während des Trainings noch dazu kommen (Mannschaften werden wieder ungleich; Aufbau passt nicht mehr; Unruhe durch Integration der Spieler) - im Einzelgespräch verstehen das die Eltern nur leider führt das nicht bei allen zu einer richtigen Verhaltensänderung

    Zum Thema Spiel-, Wettkampf- und Übungsformen gibt es eine schöne Übersicht vom Deutschen Handballbund (Seite 10). Auch auf den folgenden Seiten stehen viele Tipps zu Spielformen und deren Beeinflussung.


    Zum Thema "Nagelsmann" (oder andere) und deren Spielformen - was sehen wir nicht?
    z.B. Dortmund hat den Footbonaut -> brauche ich nicht unbedingt Zielwettbewerbe oder Passübungen im Training machen; Hoffenheim hat auch noch Helix -> Aktuelles Sportstudio: Video (1 min.) - kann ich mir weitere Übungen sparen; dann Kraft- und Fitnessräume mit eigenen Fitness- und Techniktrainern -> fallen wieder Übungen weg (z.B. Koordination, Stabilisation usw.) usw.
    => da kann ich auf dem Platz mich natürlich ganz dem Fußballspiel widmen


    Und wie machen sich Profis war? Auch da sieht man nicht viel und es geschieht an anderen Orten, aber beim Torschuss meistens als Übungsform ;)


    Aus Spieler Sicht, der die gerade erwähnten Möglichkeiten nicht hat, fand ich immer gut, wenn alle Formen im Training berücksichtigt werden - nur Spiel wäre mir da zu wenig (z.B. Gesamtheit der körperlichen Fitness, Wiederholungen) bzw. zu viel (z.B. bei hoher Intensität; Konzentration) -> die Abwechslung macht es.

    Zum Glück dokumentiere ich meine Trainingseinheiten bei der G-Jugend: 2015 - 1x Kopfballtraining; 2016 - 0x; 2017 - 2x -> das ist weniger als ich dachte und war "nur" in der Halle mit einem Gymnastikball - somit kommt da 2017 auch nicht mehr viel dazu, wenn überhaupt (auch durch diese Diskussion hier, die ich sehr angenehm und lehrreich finde. Danke dafür.).


    So ein Satz ärgert mich aber: "Die neuen Bestimmungen gelten für Kinder und Jugendliche und verlangen, dass Fußballspieler unter zehn Jahren den Ball gar nicht mit dem Kopf spielen und zwischen elf und dreizehn auf keinen Fall im Training." Quelle: www.faz.net - ich soll es nicht trainieren und im Spiel wird es geduldet - warum? Dann soll es ganz verboten werden!



    An die angehenden Mediziner: untersucht mal die Köpfe der Hoeneß-Brüder (oder Allofs, Förster, Rummenigge usw.) - die hätten auch wahrscheinlich noch weitgehend gleiche Erbanlagen


    Der Kopf ist das eine (wir sind hier ja auch im Kopfball Thread). Wenn ich allerdings meinen Mitte 40 Körper und den vieler Freunde mir ansehe, die alle überwiegend nur Fußball gespielt haben, dann sehe ich da auch extreme Verkürzungen von Muskeln und Sehnen im Beinbereich als auch viele Rückenprobleme (neben den Knien, die hier schon angesprochen wurden). Und da frage ich mich auch, ob Fußballtraining im Bambini und G-Jugendalter und die erhöhte Anzahl an Trainingseinheiten (heute muss man ja schon begründen, warum man mit einer F-Jugend nicht 2x trainiert) im Verlauf einer Fußballer Karriere gesundheitsgefährdend sind.

    Hast du schon mal doodle probiert? Ich habe mit doodle ca. 80% Rückmeldungen - keine Registrierung, kein Passwort vergessen -> keine Hürde - und wer nicht zurück meldet, spielt nicht. Mein Mehraufwand ist nur eine zusätzliche Mail mit dem doodle-Link. Und Übersichtlich ist das auch - nur falls jetzt die Whatsapp Fraktion sich wieder meldet ;) (habe ich mittlerweile auch :-))

    Nachdem @Ballaufpumper und @Sir Alex im Tread Vatertrainer, positiv oder negativ? ein "sinnlos" bei Kopfballtraining in der G-Jugend eingeworfen haben, möchte ich das Thema hier nochmals aufgreifen.


    a) als "sinnlos" in der G-Jugend wurde hier im Forum an verschiedenen Stellen schon das Training des Kopfballspiel, das Passen und des Torwart erwähnt. Sinn machen soll das Training von Dribbling und Torschuss (ohne Torwart?). Macht das wirklich Sinn? Man wird hier gefragt, wie viele Kopfbälle man in einem Spiel sieht - dann stellt sich mir die Frage, wie viele Tricks sehe ich? Und ich meine jetzt nicht einen Gegenspieler zu überlaufen. Mir stellt sich die Frage, ob Bambini/G-Jugendtraining überhaupt einen Sinn macht? Und einen positiven Aspekt kann ich herausziehen: den Kindern macht es Spaß! Und Flugkopfbälle auf der Weichbodenmatte mit einem sehr leichten Gymnastikball machten sowohl einer F- als auch einer G-Jugend im Training bei mir Spaß (das gleiche gilt für einen Fallrückzieher - sehe ich übrigens noch seltener als einen Kopfball).
    Wenn ich mal meine Skepsis gegenüber einem G-Jugendtraining bei Seite schiebe, macht es aus meiner Sicht durchaus Sinn, auch Kopfball in ein Training (nicht wöchentlich, aber vielleicht 1x im Quartal für 10-15 min.) einfließen zu lassen:
    - Angst vor dem Ball wird genommen
    - man kann es mal "gefahrlos" probieren (ohne Verletzungsgefahr) - hierzu mehr unter b)
    - koordinativ ist es sehr anspruchsvoll
    - es wird weitere Erfahrung gesammelt beim Abschätzen von Entfernungen und Geschwindigkeit
    - Kinder sind "stolz" wenn sie es hin bekommen - und wenn nicht, lernen sie zumindest fallen
    - ein weiterer Mosaikstein für Körperspannung - woher soll sie kommen, wenn ich sie nie trainiere?


    b) Körperverletzung? (Ich bin kein Arzt und deshalb könntet ihr mich in diesem Punkt überzeugen)
    „Muskeln und Knochen spielen beim Knochenaufbau zusammen. Durch Belastung werden Muskeln gefordert und fördern wiederum den Aufbau und die Festigung der Knochen – erfolgt keine Belastung, kommt es zu einem Knochenabbau.“
    „Neugeborene haben noch keine Kontrolle über ihre Muskeln, diese müssen sie erst erlernen und zwar von oben nach unten. Die Kontrolle der Muskulatur rund um den Kopf funktioniert zuerst: Mit etwa drei Monaten kann das Baby den Kopf schon selbst dauerhaft hochhalten, ein bis zwei Monate später hat das Kind die volle Kopfkontrolle, erklärt die deutsche Diplom-Pädagogin Melanie Lerch. Als nächstes folgen Arme, Schultern, Hände, dann Rücken, Hüften und Beine.“
    Quelle: https://www.kindaktuell.at/bab…wicklung-bei-kindern.html
    Das bedeutet doch, dass der Kopf und die Muskulatur um den Kopf herum bei einem Kind sehr weit fortgeschritten ist. Ein Arm und Bein ist auch noch im Wachstum -> kommt es da nicht auch zu Fehlentwicklungen durch das Fußball spielen?
    Weiterhin gibt es das absichtliche "Kopf anschlagen" der Kinder - so schwach und zerbrechlich kann dieser wohl nicht sein.
    "Wir haben ein Experiment gemacht. Insgesamt haben 91 Studierende teilgenommen. Eine Gruppe hat ein Kopfballtraining gemacht, eine Kontrollgruppe hat Passspiel geübt und eine andere hat sich gar nicht sportlich betätigt. Danach haben wir getestet, ob sich das visuell-räumliche Gedächtnis, die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und die Aufmerksamkeit verändert haben. Es gab keinen Unterschied zwischen den Gruppen." Quelle: spiegel.de (waren allerdings Studierende)


    gleiche Quelle andere Studie:


    "Da ging es um Langzeiteffekte von Kopfballspiel. Die Kollegen haben Veränderungen in der weißen Gehirnmasse entdeckt. Darüber hinaus haben sie festgestellt, dass Spieler, die mehr köpften, eine schlechtere Gedächtnisleistung hatten als Spieler, die weniger köpften. Interessanterweise fanden die Forscher, dass die Gedächtnisleistung erst ab einem Schwellenwert von 1800 Kopfbällen im Jahr abnahm, während die Hirnveränderungen bereits bei 885 bis 1550 Kopfbällen nachweisbar waren."


    Sollte man das Kopfballspiel im Fußball generell verbieten? (im Amateurboxen verschwand der Kopfschutz wieder - siehe sueddeutsche.de)



    c) DFB


    "Spielend den Kopfball lernen" auf Seite 5 wird hier die U12/13 genannt - DFB Fußball Abzeichen: Station 3 Kopfballkönig (aus den FAQs: "Frage: Wer kann mitmachen? Welche Altersklassen gibt es?
    Antwort: Das DFB-Fußball-Abzeichen ist ein sportliches Aktionsprogramm für Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche. Beim DFB-Fußball-Abzeichen kann jeder mitmachen ab 9 Jahre. Es gibt insgesamt fünf Al­ters­grup­pen: Ü9 (9 - 14 Jahre), Ü14 (14 - 16 Jahre), Ü17 (17 - 39 Jahre), Ü40 (40 - 49 Jahre), Ü50 (ab 50 Jahre).
    Das DFB-Paule-Schnupper-Abzeichen steht allen Kindern ab 5 Jahren offen."
    D.h. ab 9 Jahren wird hier ein Kopfball vorausgesetzt, aber erst mit 11 soll er trainiert werden - oder sehe ich da etwas falsch?


    Bitte den Post nicht falsch verstehen: ich bin kein Kopfballtraining Fan (auch nicht bei Älteren, weil ich weiß, wie einem da der Schädel brummt), aber das Kopfballspiel gehört (noch) zum Fußball und deshalb sollte es aus meiner Sicht auch im Training vorkommen (allerdings sehr dosiert und altersgerecht).

    Den Grundgedanken von Pressing "ich setze den Gegner unter Druck um den Ball zu bekommen" gebe ich bereits meinen G-Jugendlichen mit. "Der hat dir/euch den Ball geklaut, also hol in dir/euch schnell wieder zurück" - und somit schaffe ich gleich noch ein ballorientiertes Abwehrverhalten :) (und das ist bei den Kindern sowieso vorhanden) - keine Angst, ich mache kein Taktiktraining und gebe Laufwege vor ;)
    Definition Pressing bei wikipedia.de

    Was machst du für die individuelle Förderung deines Sohnes? Fordern? Das ist nicht fördern ;)
    Ich würde mich hinterfragen, wo ich Einfluss darauf habe, wie z.B. Ernährung, ausreichend Schlaf, Balance zwischen Weiterentwicklung und Entspannung, Gesundheit (z.B. Hygiene, Verletzungsgefahr (z.B. Fußnägel schneiden)), Vorbild sein u.v.m.
    Auf die Aufstellung hast du keinen Einfluss, die macht der Trainer! Auch das Training macht der Trainer - und bei einem Bundesligisten, ob nun in A oder D, wird der sich dabei etwas denken. Und da kannst du nur mit "Love it or leave it" Einfluss darauf nehmen.
    Und bitte überschätzt nicht den Einfluss des Trainers oder der Eltern - die Entwicklung der Kinder wird durch viele Ursachen beeinflusst und ihr könnt als Eltern nicht alle kontrollieren und beeinflussen.


    "Was Eltern besonders richtig machen können" erschien gestern unter manager-magazin.de

    einer aus der Bundesliga: Pal Dardai (siehe Artikel unter bild.de)
    „Ich hätte ihn locker in der Endphase bringen können. Aber er muss ackern, mehr zeigen als andere. Das ist Schicksal, vielleicht, weil ich sein Vater bin. Er muss noch Muskeln bekommen.“

    Das Kind bzw. der Täter lebt in einer Gemeinde und der Bürgermeister muss die Gemeinde schützen -> das Kind sollte der Gemeinde verwiesen werden. Die Bundeskanzlerin muss uns Bürger schützen -> das Kind gehört eingesperrt oder des Landes verwiesen. Ist doch ganz eindeutig!


    Das nennt man dann wohl logisches, geradliniges Denken :O

    @Skriwer: Welche Nutzungsbedingungen hat das fussballtraining Grafikprogramm? Unter deinem Link habe ich dazu leider nichts gefunden - beim Vorgänger wäre es eine Copyright-Verletzung gewesen, sofern nicht genehmigt durch den Urheber.

    Ich würde mir vorher schon meine Coachingpunkte sammeln:
    - Geschwindigkeit
    - Abstand der Finte zum Gegenspieler
    - Schneller Abschluss nach der Finte
    - mit welchem Fuß wird angedribbelt
    - mit welchem Fuß findet der Abschluss statt
    usw.


    Die Übung aus Post 7 hat den Vorteil, dass der Abwehrspieler normal auf der Linie bleiben soll -> komme ich als Stürmer leichter vorbei. Will ich es erschweren, mache ich einfach ein Viereck daraus. Teilaktiver Abwehrspieler wäre mir in der C-Jugend zu einfach und fördert auch nicht gerade die Konzentration und den Spaß bei den Jungs.