Beiträge von derZUliebeTrainer

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    Huhu Strznievski,


    also, ich merke du bist auch auf der Seite der Spieformen ;) Bin gespannt ob sich vielleicht noch der ein oder andere dazu meldet bzw. hier schreibt, der auch Übungsformen mit rein nimmt und wenn ja, wieso, weshalb, warum? Ich würde gerne PROs und CONTRAs gegeneinander abwägen und auch gerne verstehen, wann, was, wieso gemacht wird im Training.

    Die Zeit ist ja generell schon ziemlich knapp wenn wir jetzt von 2-3x Training die Woche ausgehen für jeweils 1 1/2 Stunden. Im Optimalfall will man die Kids ja maximal unterstützen und fördern und die verschiedenen Ansätze in der Trainingsphilosophie finde ich einfach interessant.

    Ich bedanke mich schon mal bei euch für eure Zeit hier was zu schreiben.

    @Strznievski


    Woher ziehst du dir deine Spielformen mit den verschiedenen Schwerpunkten jeweils? Also nach der Zeit entwickelt man da natürlich auch selber was, klar, aber wie hast du angefangen auf welcher Basis?

    LG

    Huhu zusammen,


    Danke schon mal für eure Antworten. Ich habe auch das Buch von Horst Wein, Spielintelligenz kindgemäß trainieren, so wie diverse anderen Artikel zum diesem Thema gelesen und auch Chaosspiele von Matthias Nowak usw usw.


    Ich find das auch alles klasse und der Verstand alleine sagt schon, alles stimmig und das passt so. Aber dann hätten doch alle YouTube Trainingsstars, die auf 1on1 Drills gehen oder auch Kleingruppen usw. keine daseinsberechtigung oder? Also die Frage die ich mir immer wieder stelle ist, wie kann man das faktisch belegen, dass nur Spielformen im Training den absoluten Unterschied machen.


    Ich denke ja immer auch noch zwischendurch es müsste vllt ein gesunder Mix aus allem sein. Bei Übungsformen natürlich alles ohne Standzeiten, Schlange stehen etc. das ist ja klar und vor allem kurz, knackig mit Variationen und Wettkampfcharakter.


    Aber es gibt ja wirklich die Verfechter die sagen, ne ne, nur Spielformen. Aber dann wäre ja der ganze kognitive Kram, Brain und Kinetikram usw usw. auch alles für n Arsch. Das kommt ja oft in den kleingruppentrainings vor.


    Ist für mich alles schwierig zu greifen einfach, weil es eben so so viel Konzepte und Ideen dazu gibt.


    Lg

    Huhu zusammen,


    ich weiß, es gibt schon einiges zu dem Thema hier im Forum, aber ich wollte gerne mal aktuelle Meinungen dazu einholen. Vielleicht gibt es ja auch mittlerweile viele Erfahrungen aus der Praxis der Trainer, die beides miteinander vergleichen konnten oder können.

    Wie schaut die optimale Trainingsgestaltung eines Teams im U10-U12, Leistungsbereich (kein NLZ) aus?

    Es gibt ja die Verfechter des Einschleifens, dann gibt es wiederum die Verfechter der Spielformmethodik (a la Horst Wein, Rene Maric und Co.)

    Wat isset denn nu? Hehe. Also, ich für meinen Teil stelle mir immer folgende Fragen dabei:

    In der Einschleifmethodik schaut man immer relativ oft in ziemlich gestresst, gelangweilte Kindergesichter, die schnell keinen Bock mehr haben, es sei denn die Kids sind so besessen oder angespornt das zu machen, gibt es ja auch, dass man mit denen alles durchziehen kann. Diese Drill-Sachen sieht man aber relativ häufig mittlerweile bei YouTube und Co. wie bei den ganzen 1on1 Sachen oder aber auch Kleingruppentrainings etc. Teilweise find ich die Sachen auch nicht schlecht, wenn sie im kognitiven Bereich stattfinden mit Farben, Schulterblick und Einflüssen die diese starren Abläufe immer wieder unterbechen, damit sich das Gehirn nicht zu sehr auf den immer gleichen Ablauf einstellen kann. Da sieht man viel aus Belgien, England und Co. dazu. Und Kleingruppen im Training, wenn man genug Trainer hat, kann man ja auch schnell herstellen.

    Dann gibt es natürlich noch die Spielformen, wo ich eigentlich immer totaler Fan von war/bin. Das sieht man tatsächlich gar nicht so oft bei YouTube und Co. und in der Praxis frage ich mich häufig, hmmmmm. Wenn der jetzt die Ballannahme technisch nicht sauber hinbekommt bei Gegendruck bzw. es hier und da auch einfach schon mal daran scheitert, dass der Ball nicht am Fuß kleben bleibt und eine passende Folgeaktion einleiten kann, müsste man dann nicht wieder zu der isolierten Übung dafür zurückgreifen? Da gibt es ja viele Beispiele, die unter Gegnerdruck so wie Raum--/Zeit in der Spielform einfach viel komplexer umzusetzen sind. Wird das Kind dann nicht evtl. überfordert sein, wenn es immer diesen ständigen Druck und die technische Ausführung in verschiedenen Bereichen einfach noch Defizite aufweist? Verliert das Kind dann nicht auch sogar die Lust bei ständigem Ballverlust oder sagen wir auch einfach mal zu falsch dosierten Innenseitstößen/Passspiel usw.?

    Was meint ihr denn dazu? Wie gesagt, diese Kleingruppen Social-Media Trainergurus sieht man ja immer mehr und alle feiern das total ab, trotz Drill-Charakter und Isolierübungen (natürlich nicht nur)? Haben die ihre Berechtigung oder müsste es viel mehr Trainer geben, die sich auf Spielformen konzentrieren usw.?

    Beste Grüße wünsche ich euch...

    Servus, also ich bin der Meinung, das Training wichtiger ist (mehr Ballkontakte, mehr Bewegung) als das Spiel (7vs7) am Wochenende für die Ausbildung der Kids. Deswegen würde ich ungerne ein Training ausfallen lassen und außerdem ist das bei uns auch wenn dann nur auswärts möglich und da bei den meisten Vereinen auch nicht realisierbar durch Platzmangel etc.

    Beste Grüße und ist ja schön was los hier in dem Thema ;) Danke euch und n gutes WE euch so wie schöne Weihnachten schon mal gewünscht.

    Huhu,


    vielen lieben dank schon mal für die vielen, netten und anregenden Antworten. Also der Tenor den ich so raushören kann ist, das man schon schauen sollte, das man die Kids die regelmäßig kommen und auch bei Kack Wetter oder weiteren Fahrten etc. immer am Start sind, auch "bevorzugt" behandeln darf. Ich bin halt einfach als Typ viel zu sozial eingestellt und deswegen fällt mir so was immer unheimlich schwer.

    Aber, so wie es jetzt läuft geht es natürlich auch nicht, vor allem bei der Kadergröße für eine Truppe auf jedes Bedürfnis zu achten ist schon eine besondere Herausforderung. Deswegen ist der Elternabend terminiert und meine Gedanken dazu sind klar: die die sich viel mehr reinhängen als die anderen bzw. deren Eltern eben halt auch entsprechend mehr Einsatz zeigen, sind in irgendeiner Art und Weise zu fördern bzw. zu bevorzugen im Spielbetrieb.

    Ich mache schon immer super viel auch Samstags und Sonntag um der Größe des Kaders gerecht zu werden und damit eben immer alle spielen, aber ja, man fühlt sich dann schon verarscht wenn sich die Eltern nur die Rosinen rauspicken oder eben nur das Hallentraining in der Winterzeit usw usw.

    Vielen Dank schon mal an euch alle. LG

    Sorry, mit 19 Kindern von denen viele oft absagen, wirst du keine 2 Kader machen können - weder im Spielbetrieb noch im Trainingsbetrieb.


    Hier einfach mal eine Idee: gehe hin und sage, dass du nur noch einmal in der Halle trainierst, weil die Trainingsbeteiligung so gering ist. Sage im gleichen Atemzug, dass du ein freiwilliges "Leistungstraining" (für die besseren) draußen anbietest. Dort dürfen aber nur 8 Spieler teilnehmen - die du benennst (bei Ausfall kann evtl. einer nachrücken). Und dann schaust du mal was passiert ;)


    Huhu, die sagen aber nur meistens beim Training ab wie gesagt, bei den Spielen, vor allem Spiele in der Nähe, können die auf einmal aber wieder alle ;)

    Ansonsten find ich die Lösung mit dem Leistungstraining nicht so schön, weil wir ca. 11-12 richtig gute habe, davon jemanden zu Hause zu lassen fänd ich doof. Außerdem finde ich 2x Training für eine F-Jugend schon n "MUSS".

    Ich weiß aber generell worauf die hinaus willst, aber denke das käme so nicht in Frage.


    Aber danke dir, LG

    Huhu,


    also, bei denen die nur 1x kommen ist es eine Mischung aus:

    - mein Kind bei Regen oder Kälte, ne lass mal
    - Geschwisterkind hat an dem Tag noch iwie n Sport und nur 1 Elternteil kümmert sich
    - Eltern haben selber keinen Bock bei Regen/Kälte da zu hängen
    - und ich denke 1-2 Kinder haben generell keinen Bock so richtig auf Fussball zu spielen

    Sprich, es hängt allgemein eher an den Eltern, die Kinder hätten denke ich zum größten Teil schon Bock n zweites mal zu kommen.

    Lg

    Hello zusammen,


    ich habe mal eine Frage an euch Trainergötter ;) Ich stehe vor einem "Problemchen" wo ich mir einfach gerne mal Rat von Kollegen zu holen möchte. Alsoooo, ich trainere eine F-Jugend (zu 50% alleine) mit insgesamt:

    - aktuell 19 Kindern (gleicher Jahrgang)
    - der Spielbetrieb ist bei uns 6+1
    - so wie 2x20 Minuten
    - wir spielen in 2 3er Block (3 hinten 3 vorne) und rotieren alles durch
    - jeder hat die gleiche Spielzeit
    - wir nehmen 10 Kids mit zum Spiel, damit wir den 3er Block entsprechend tauschen können

    Da hake ich jetzt dann ein, heißt da wir ja 19 Kinder sind, müssen einige immer zuhause bleiben, wir machen das aktuell so, das jeder mal aussetzen muss, egal ob gut oder schlecht unter der Bedingung, das man 1x die Woche zum Training kommt, mindestens. Wir trainieren 2 x die Woche.

    Jetzt ist es aber im ersten halben Jahr so gelaufen und vor allem jetzt in der Winterzeit, das ein Viertel der Kids partou nur 1x die Woche zum Training kommt, weil sie ja wissen, AHA, der Trainer hat gesagt 1x die Woche reicht damit wir am WE spielen können. Vor allem jetzt in der Winterzeit kommen ein paar Experten nur in die Halle zum Training und wenn wir dann das zweite Training draussen haben, dann tragen die sich grundsätzlich aus. Ist sehr offensichtlich.

    Eine zweite Mannschaft war in Planung, es findet sich aber leider kein Trainer. Sprich ich muss eine Lösung finden, wie ich nach dem Jahreswechsel damit umgehe, dass einige Experten die meinen nur in die Halle zu kommen oder generell sonst auch oft nur 1x zum Training, da sie ja wissen es reicht um dafür am WE zu spielen.

    Bei mir schlagen da 2. Herzen in der Brust. Zum einen bin ich "leider" übersozial und ich denke mir, ja komm, wenn die wenigstens 1x die Woche da waren, dann ist das okay, die werden sicher noch andere Verpflichtungen haben. Und zum anderen denke ich aber, ja komm, die kommen bei schlechtem Wetter nicht oder im Winter genrell nicht und am WE wollen sie dann dabei sein, das kann nicht sein.

    Man muss dazu sagen, das der Stamm der regelmäßig da ist auch wirklich sehr gut ist, falls man das in dem Alter überhaupt schon so sagen darf. Ich wollte das Thema Leistung hier in der F-Jugend jetzt aber mal bewusst außen vor lassen, weil mir geht es nur um eine gute Ausbildung in dem Bereich. Aber sollte man die Kinder die wirklich regelmäßig am Start sind nicht in gewisser Art und Weise vielleicht bevorzugen? Also was Spielzeit etc. angeht?

    Also, das war jetzt einiges an Text, aber ich denke der Tenor kam rüber und vielleicht hat ja der ein oder andere Kollege hier eine Idee, wie man mit der Situation umgehen könnte bzw. ein paar Denkanstöße und Tipps.

    Vielen Dank und euch eine gute Woche gewünscht.