Beiträge von Charles De Goal

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    Auch sind immer mehr Turniere bzw. Spielpläne online - macht es einen Unterschied, ob ich auf meinen Zettel oder das Handy schaue?

    Also meiner Meinung nach betrifft das die Außenwirkung.


    Auf einen Zettel gucken kann nicht viel anderes bedeuten. Wenn du aufs Handy guckst, können Außenstehende auch glauben, du tippst gerade Nachrichten oder guckst durch Facebook.


    Diesem möglichen Missverständnis würde ich in offizieller Funktion als Trainer gerne einfach aus dem Weg gehen.

    Bemerkenswert finde ich, das Spieler dieser Vereine, die da schon 2,3 Jahre spielen, im STP gar nicht den Riesenunterschied zu den -normalen- zeigen. Liegt eben an Leistungsselektion und nicht Potentialselektion in frühen JHRG.

    Wenn aber Potentiale sich bei gutem Training in -Dorfklubs- besser entfalten, sollte man sich mal Gedanken machen woran das wohl liegt.

    Super Argument!!


    Ich habe die letzten 8 Monaten bei uns im Stützpunkt beim Training mitgewirkt, da ich für die Elite-Jugend-Lizenz hospitiere. Der erwähnte Spieler hat sein Leben lang bei mir im Dorfverein gezockt und hat als Jungjahrgang kaum Probleme gegen Landesligisten des Altjahrgangs. Seine Leistungen dort sind in etwa wie bei uns, nur dass er bei uns eben durch seine körperliche Überlegenheit Führungsspieler ist. An seine Grenzen kommt er bei beiden Trainings, auch im Vereinstraining gibt es Spieler, die ihn stoppen können.


    Dennoch zeigt das ja, dass:

    a) Die großen Vereine auf kurzfristige Leistung aus sind und sie sich gar nicht für ihn interessiert haben, als er noch nicht unser Führungsspieler war

    b) Die Ausbildung in einem Dorfverein den Spieler auch auf dieses Level heben kann

    c) Er unabhängig von STP- oder Vereinstraining Gegenspieler hat, die es ihm schwer machen


    Wir spielen in jedem Jahr in den höchsten Staffeln des Kreises um den Bezirksliga-Aufstieg, spielen etliche Turniere mit Bezirks- und Landesligisten, machen Testspiele gegen höherklassige Gegner und haben auch an der U14-Spielrunde des FLVW recht erfolgreich teilgenommen. Außerdem dreimal die Woche Training. Wir stehen mit Sicherheit nicht weit unter einem Bezirksligisten, obwohl wir uns unsere Spieler nicht zusammengesucht haben, sondern ich seit der F2 (seit fast 7 Jahren) die Mannschaft trainiere. Ist schon Wahnsinn, wie solche Grundsätze der Vereinsidee auseinandergehen können und man sich trotzdem auf dem Spielfeld auf Augenhöhe begegnet.

    Und es ist mal wieder Februar.... Vereine schauen sich nach neuen Spielern um, Eltern schleppen ihre Kinder zum Probetraining.


    Fall 1)

    Ein Vater möchte laut eigener Aussage seinem Sohn das ermöglichen, was er nie konnte: in einem höherklassigen Verein spielen. Hat sich nun drei Termine für das Probetraining bei einem Viertligisten in der Umgebung gemacht, passenderweise natürlich genau an unseren Trainingstagen. Im Gespräch mit anderen Eltern hat der Vater geprahlt und Dinge wie "Ab Sommer dann, im Winter wird das jetzt zu spontan" und "der kann sich da super entwickeln, natürlich nehmen die den" gesagt. Ich habe von zwei Spielervätern des anderen Vereins gehört, dass der Junge wohl der schlechteste Probespieler ist, den die jemals dort hatten. Mir hat der Junge nach dem ersten Probetraining gesagt, dass unser Training um Längen besser ist und viel mehr Spaß macht - der Vater erzählt mir das Gegenteil.


    Fall 2)

    Zum dritten mal in Folge versucht ein Verbandsligist aus dem Nachbarort, einen unserer Spieler zum Probetraining einzuladen. In den vergangenen Jahren waren die Anfragen ziemlich dämlich (mal komplett falscher Name, mal Name falsch geschrieben, immer Rechtschreibfehler). Dieses mal kann ich zum ersten mal sagen "Wow, den Namen richtig geschrieben" - Rechtschreibfehler und merkwürdige Abkürzungen ("Mit freundl. Grüßen" - warum kürzt man das ab?!) sind trotzdem drin.

    In den letzten beiden Jahren wollte der Spieler und dessen Familie das nicht und ich habe den anderen Verein auch beide male darauf hingewiesen, dass der Spieler nicht wechseln möchte und die Familie bitte in Ruhe gelassen werden möchte. Nun kommen sie wieder und ich habe die Sorge, dass er sich irgendwann tatsächlich dazu hinreißen lässt. Dort wird er auf seine Mitspieler aus dem Stützpunkt treffen und wer weiß, was ihm dort für Flausen in den Kopf gesetzt werden.

    Wir haben immer beim ersten Training der Woche den Pokal mit Elferkönig ausgeschossen - der Sieger nimmt ihn für 7 Tage mit. Wer ihn schonmal hatte, spielt außerhalb der Wertung. Das haben wir bis zur D2 so gemacht. Nach der D2 hatten wir so viele Pokale gesammelt, dass ich jedem einen geschenkt habe (Größe nach Trainingsbeteiligung geordnet).


    Seitdem haben wir irgendwie kaum Turniere gespielt, bei denen es Pokale gibt, was ich auch gut so finde. Bei unseren Turnieren gibt es für jede Mannschaft Donuts, ein Verein in der Umgebung hat für alle Teams Gutscheine (Wertigkeit nach Platzierung geordnet).

    Haben heute ein U12-Turnier ausgerichtet.. Die Trainer sollten immer die nachfolgenden Spiele pfeifen.

    Ich habe in der Einweisung extra nochmal betont, dass wir uns dadurch einen vernünftigen Umgang miteinander versprechen, da man sicherlich weniger meckert und diskutiert, wenn man weiß, dass man das folgende Spiel selbst pfeifen muss.

    Ich habe netterweise auch vier Spiele gepfiffen, obwohl ich die Turnierleitung war, da 2 Trainer die Regeln nicht kannten (?!).


    Spiel 1: Ein Spieler hält beide Hände vor die Brust (sie liegen aber an) und nimmt den Ball damit an. Ich habe auf KEIN Handspiel entschieden, da weder die Fläche vergrößert wurde, die Hände nicht oberhalb der Schultern waren und ich das für einen 11-Jährigen auch nicht als unnatürliche Handbewegung eingeordnet habe. Der gegnerische Trainer kam aber während und nach dem Spiel zu mir und sagte mir, ich MÜSSE das pfeifen. Das hätte jeder Schiedsrichter gepfiffen, nur ich nicht. Angeblich wurde ich beim weggehen als "Pfeife" bezeichnet. Lustigerweise musste der Trainer auch noch ein Spiel pfeifen, in dem der gleiche Spieler die gleiche "Brustannahme" mit den Händen machte. Sein Pfiff blieb natürlich ebenfalls aus. :D Nach diesem Spiel kam er zur Turnierleitung und sagte "Ich pfeife nie wieder". War Genugtuung für mich, aber auch etwas Einsicht von ihm.


    Spiel 2: Es ging etwas härter zur Sache, hauptsächlich von einer Mannschaft. Ich habe jedes Foul gepfiffen und auch den Trainer der foulenden Mannschaft ermahnt, seine Spieler zu beruhigen. Bei einem weiteren Foul kam der Trainer der gefoulten Mannschaft zu seinem Spieler, drehte sich dann zu mir und sagte "Schiri, da musst du was machen!!". Ich sagte "Was soll ich denn genau machen? Ich kann nur Freistöße pfeifen, den Trainer ansprechen und bei wiederholtem Foulspiel vielleicht einen Spieler für zwei Minuten vom Platz stellen". Und er sagte "Tu etwas dagegen". Nach dem Spiel kam er wenigstens nochmal zu mir und sagte, er hätte verstanden, was ich meinte und es wäre nun alles okay. Hoffentlich wirklich etwas gelernt.


    Spiel 3: Ein Ball fliegt aufs Tor, der Torwart rettet den Ball spektakulär. Der Trainer, der neben dem Tor steht sagt, der Ball war nicht drin. Nach dem Spiel kommt die Mannschaft, die das vermeintliche Tor gemacht hätte und sagt, dass alle Zuschauer sagen würden, der Ball war drin und das Tor müsste jetzt nachträglich noch zählen. Außerdem wurden die Gegner als "Lappen" bezeichnet. Ich habe sie freundlich darauf hingewiesen, dass Entscheidungen des Schiedsrichters unumstößlich sind und man ihnen mal ein wenig Sportsgeist beibringen sollte, da man Gegner nicht als "Lappen" bezeichnet, nur weil man verloren hat.


    Selbst bei D2-Teams nehmen Respektlosigkeiten gegenüber Schiedsrichtern und Gegnern immer mehr zu. Verantwortlich sind meiner Meinung nach IMMER die Trainer, die eben genau das vorleben. Der Trainer des späteren Turniersiegers sagte zu seinen Spielern "Das Turnier ist egal, das war ja einfach heute. Die Meisterschaft zählt".... Okay.

    Das Verhalten der Trainer in Spiel 1 und 2 geht auch gar nicht. Entscheidungen sind zu akzeptieren, ein Schiedsrichter ist nicht dazu da, um es Trainern oder Mannschaften recht zu machen, sondern um die Regeln durchzusetzen und dies auch vernünftig zu kommunizieren. Wenn man die Schuld beim Schiedsrichter sucht, will man sich die eigenen Fehler nicht eingestehen. Das Verhalten der beiden Trainer geht VOR ALLEM gar nicht, da die Einsicht erst kam, als sie dann TROTZ meiner Entscheidungen Erfolg hatten. Trainer 1 hatte diese Geschichte vergessen, als er dann sicher Gruppensieger war. Trainer 2 hat das Spiel gewonnen und sich vermutlich deshalb abgeregt. Bei diesem Menschen entscheidet sportlicher Erfolg von 11-Jährigen über die Gemütslage und über den Umgang mit anderen Menschen. Sowas Lächerliches habe ich selten erlebt.


    Sorry, dass ich es noch so abfällig anfügen muss: Das war ein Turnier auf Kreisebene und die Teams haben den letzten Rotz gespielt. Das war weder schön anzusehen, noch hatte das was mit Futsal zu tun. Das war Rausbolzen par excellence.

    Aber dann werde ich als Schiedsrichter natürlich angemeckert, obwohl ich bereits problemlos Futsal-Turniere auf Verbandsebene gepfiffen habe. Und dann schön dem Schiedsrichter Gegentore oder Ergebnisse in die Schuhe schieben. Für ihre scheiß-Stimmung in der Mannschaft sind die selbst verantwortlich!

    Ich verstehe zwar kein Polnisch, aber finde den Ton der Trainer oft unangebracht. Die Einstellung mag bei den Teams stimmen, aber gewinnen um jeden Preis (Härte, Umgang miteinander) ist nicht mein Ziel, das muss sich aber jeder selbst definieren. Denn vor allem bei Niederlagen hat dann oft mehr kaputt gemacht als einem lieb ist.

    Gestern Kreishallenmeisterschaftsvorrunde der U15. Wir haben leider keine U15, nur eine U14, also kompletter Jungjahrgang. Und es ging natürlich gegen einen Landesligisten und 3 Teams, die in den höheren Staffeln unseres Kreises spielen. Alle ein Jahr älter. Und unser "wichtiger" DFB-Stützpunktspieler hat gefehlt, weil er im Urlaub ist. Unglückliche Vorzeichen.


    Dennoch haben wir nur (zwar deutlich) gegen den Landesligisten verloren und dann im letzten Spiel ein Tor kassiert, ansonsten alles zu Null gewonnen. Eine unfassbar tolle Leistung gegen ältere Spieler und jetzt fahren wir zur Endrunde, das grenzt schon fast an eine Sensation. Dort wird es hart, u.A. die U15 eines Bundesligisten wird in unserer Gruppe sein.


    Die Jungs waren körperlich gnadenlos unterlegen, aber haben technisch kaum Fehler gemacht und toll kombiniert. Unser Futsal-Training zweimal wöchentlich zahlt sich einfach aus. Verteidigungsverhalten, Zusammenspiel und das Ausspielen von Überzahlsituationen sind einfach nur toll anzusehen. Wenn gegnerische Trainer nach einer Niederlage staunend gratulieren kommen, zeigt das zunächst ihren tollen Sportsgeist, aber auch, dass wir gute Arbeit leisten! Das sind alles tolle Erfahrungen, die uns nächstes Jahr als Altjahrgang noch weiterbringen werden.

    wer mit dem Argument kommt, das sei -ein total anderes Spiel- dem kann ich nicht mehr helfen.

    Auf den Satz möchte ich nochmal kurz eingehen: sicherlich ein gutes Argument, denn das Spiel verändert sich technisch und vor allem taktisch. Aber ein Argument für welche Seite? Wie gehe ich mit der Veränderung um?

    Für mich ist das eher ein Argument dafür, dass es vollkommen Sinn macht! Endlich mal Abwechslung zum normalen Draußen-Fußball, vor allem Kindern tut es mal gut, etwas abgewandelte Regeln zu spielen und sich auf neue Dinge einzustellen! Wer sagt "Das ist ein anderes Spiel, das machen wir nicht", der kann nicht über seinen Tellerrand hinausblicken und dem ist tatsächlich, wie du schon sagst, nicht mehr zu helfen!


    Ich habe mich in diesem Jahr für drei Hallenzeiten beworben (ich weiß, purer Luxus). An einem der drei Tage treffen wir uns und machen mal ganz andere Sachen als Fußball: Wurfspiele, Basketball, Badminton, Handball, Leichtathletik, Turnen und so weiter. Da stehen mal Kinder im Mittelpunkt, die beim Fußball eher nicht ganz vorne sind. Sehr interessant und für die sportliche Grundausbildung (für die wir im Breitensport verantwortlich auch sind) sehr wichtig.

    Wenn das nur der Information über das Regelwerk dient, ist es in Ordnung und richtig. Wenn aber über das Regelwerk "verhandelt" werden soll, ist es falsch. Zu jedem Turnier gehört im Rahmen der Ausschreibung bereits ein Verweis auf das eingesetzte Regelwerk.

    Natürlich ist das ein reines Informationstreffen, in dem ich als Turnierleiter, Ausrichter und Schiedsrichter die Trainer INFORMIERE. Verhandlungen gibt es nicht, da wir die Regeln festlegen und diese auf dem Regelwerk unseres Kreises/Verbands basieren. Außerdem schicke ich die Durchführungsbestimmungen bereits mit dem Spielplan zu den Trainern. Wenn dann noch offene Fragen sind, können sie es in der Runde fragen. Mehr Kommunikation geht nicht und wenn es dann jemand nicht begriffen hat, dann weiß ich auch nicht...

    Kein Spaß sind Worte, die von Erwachsenen kommen.

    Für die Kids sind das tolle Regeln

    Diese Worte kommen von denen, die technisch nicht in der Lage sind und sich neuen Dingen nicht öffnen wollen, weil neues blöd ist. Wenn man das natürlich so seinen Spielern vorlebt, haben sie auch ganz wenig Spaß daran. :D


    Ich finde Futsal hammer - egal ob coachen oder selbst spielen. Technisch trennt sich die Spreu vom Weizen und taktisch gibt es so viele tolle Möglichkeiten. Einfach eine tolle Abwechslung

    Ansonsten ist es auch keine Schande, den Ausrichter zu fragen. Vielleicht wurden die Regeln auch leicht modifiziert für ne F-Jugend.

    Genau. Bei uns ist es üblich, dass vor Turnierbeginn alle Trainer einmal zusammenkommen, die allgemeinen Regeln und spezifischen Regeln für die Halle (Strafraum, Auslinie, Bande) besprochen werden. Dort können dann auch letzte Regelfragen besprochen werden und alle sind auf dem gleichen Stand.

    Ich habe bei Google einfach mal "BFV Futsal Regeln" eingegeben, dabei kam ich auf folgende PDF (anklicken).


    Da steht nach Überfliegen alles Wichtige drin - genau lesen, denn es sind sowohl Futsal- als auch Hallenfußballregeln aufgeführt. Aber ich muss auch sagen, dass ich andere Regeln vom Futsal gewohnt bin und mir das ziemlich bfv-spezifisch vorkommt.

    Ja, das ist manchmal schon eine harte Nummer bei den Turnieren.


    Wir hatten vor einigen Jahren bei den Hallenkreismeisterschaften 16 Teams mit Vorrunde und anschließend die KO-Runde. Spielzeit war jeweils 10 Minuten, somit kam der Finalist auf 60 Minuten Spielzeit, die Hälfte der Teams nur auf 30 Minuten (bei fast 5 Stunden). Insgesamt gab es 32 Spiele, heißt mit Pausen waren das über 6,5 Stunden in der Halle (!!).


    Das ist für 8- bis 10-Jährige etwas too much. Zum Glück waren wir Ausrichter, sonst wären An- und Abreise auch noch dazugekommen.


    Seitdem achte ich bei allen Turnieren, die wir selbst ausrichten, auf eine vernünftige Balance zwischen Aufwand und Spielzeit. Ich habe folgende Modi ausprobiert:

    1) Jeder gegen Jeden mit 5 Teams: Insgesamt sind es 10 Spiele, jedes Team hat 4 davon.

    2) Zwei Vierergruppen, anschließend für jeden Platzierungsspiele: 16 Spiele insgesamt, jedes Team 4.


    Am besten hat mir aber folgender Modus gefallen:

    3) Drei Dreiergruppen, anschließend die drei Sieger, drei Zweiten und drei Dritten in Gold-, Silber- und Bronzerunde: Insgesamt 18 Spiele, jedes Team 4. Aber hier hat jeder auf jeden Fall nach den beiden Vorrundenspielen noch zwei Spiele gegen Teams, die in ihrer Gruppe genauso abgeschlossen haben.


    Letztlich ist das Verhältnis der Spielzeit zum Aufwand aber bei 1) am besten. Man kommt zügig durch, das Turnier hat nur 2 Stunden gedauert und jedes Team hat fast 50 Minuten davon gespielt.


    Ich kann verstehen, dass durch lange Turniere mehr Einnahmen generiert werden sollen, für manche Vereine ist das eine wichtige Einnahmequelle. Dennoch wird man den Kids dabei nicht gerecht. Dann macht man doch lieber 2 Turniere: eins für die besseren, eins für die schwächeren. Jeder kann sich auf seinem Niveau messen und hat keine langen Wartezeiten. Und trotzdem bekommt man 10 Teams in die Halle, nur eben nicht durchgängig.

    Ich habe mir schon überlegt die Mannschaft ganz alleine zu machen, dann muss ich mich wenigstens nicht ärgern.

    Ich habe meinen Co-Trainer für diese Woche zum Gespräch geladen und werde das wohl so entscheiden, wenn er nicht glaubhaft versichern kann, sich zu bessern.


    Als zuverlässiger Trainer und Vorbild braucht man keinen, der jedes dritte Mal da ist, zu spät kommt und somit als absolut schlechtes Vorbild agiert.


    Wie kann ich von Spielern erwarten, dass sie sich vernünftig vom Training abmelden und pünktlich kommen, wenn der Co-Trainer selbst viel zu spät um die Ecke kommt? Das macht auch mich als Verantwortlichen total unglaubwürdig und Kinder schauen sich mehr als, als man denkt und was einem lieb ist.

    Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie der Trainer unangekündigt auch nur zu jedem zweiten Training kommt und Eltern + Spieler dann dastehen :D


    Oder einfach mal gar nichts organisieren :D

    "Ihr wollt Fußball spielen? warum habt ihr dann keine Bälle mitgebracht" :D

    Oder mal eine Viertelstunde vor Trainingsbeginn mit "Bauchschmerzen" absagen - aber jede Woche mindestens einmal.


    Leider haben wir uns eine Tätigkeit ausgesucht, die diesbezüglich ambivalent ist. Wir sind Vorbilder und leiten Training für eine zweistellige Anzahl von Spielern. Fällt DER Trainer aus oder bereitet DER Trainer nichts vor, funktioniert nichts. Kommt ein Spieler nicht oder macht ein Spieler nicht richtig mit, dann ist das einer von 10-20 und es geht trotzdem weiter.


    Dennoch würde es mal Eltern und Spielern guttun, das ganze aus der Sichtweise zu sehen.


    Mein Co-Trainer ist momentan auf dem Trip "Heute passt es mir nicht", "Ich bin die ganze Woche im Urlaub" oder "Ich hab etwas Schnupfen" - Ausreden, die ich in der Art von Kindern kenne. So funktioniert Unterstützung nicht und Vorbildfunktion erst recht nicht.

    Ich denke auch, dass es nicht so wichtig ist, wie die Abmeldung abzulaufen hat, sondern viel mehr, dass das Wie bekannt ist. Wobei mir 2 Stunden vorher zu knapp wären. Die Einheit stelle ich mit Ablauf der Frist zusammen, wobei ich meistens schon einen groben Plan habe. Deshalb endet die Frist um 20 Uhr des Vortages. Bei den Spielen (Samstag) endet die Frist montags und der Kader wird dann auch mitgeteilt.


    Ich durfte mir aber auch schon anhören, dass man als Eltern nicht immer am Montag schon weiß, ob man am Samstag Zeit hätte. Auf meinen Ratschlag, das Kind dann einfach für diesen Termin abzumelden, wenn man es nicht weiß, bekam ich leider keine Reaktion mehr.

    Ich würde es auch gerne so langfristig planen. Aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass die meisten Abmeldungen am Tag des Trainings kommen. Wenn ich am Vortag was plane und sowieso noch 4 absagen kommen, mache ich mir nur Gedanken und kann dann 2-3 Stunden vorher alles zu Papier bringen.

    exakt so halte ich es auch. spieler plus nutze ich.

    Wir nutzen das ebenso. Nur habe ich voreingestellt, dass automatisch für jeden zugesagt ist. Wer nicht kann, kann sich bis 2 Stunden vor Trainingsbeginn bei SpielerPlus abmelden. Danach nurnoch per Anruf oder Sprachnachricht. Wenn jemand nur eine Nachricht schreibt, die Eltern mir Bescheid sagen oder gar nichts kommt, ist das Unentschuldigt. Für Spiele ist die Deadline der letzte Trainingstag vor dem Spiel, da ich Abends den Kader bekanntgebe.


    Bei einem Verstoß sage ich den Eltern Bescheid, damit sie das Thema selbst ansprechen können und es nicht wieder vorkommt. Darüber möchte ich nicht mit jedem Spieler einzeln sprechen und ich setze einfach voraus, dass die Eltern gewillt sind, ihr Kind zur Zuverlässigkeit hin zu erziehen.


    Ich denke, dass man das in der C-Jugend erwarten kann. Unabhängig davon ob Breiten- oder Hobbysport ist man Teil einer Mannschaft und muss ja auch im sonstigen Leben die Verantwortung für gewisse Dinge tragen. Für die Schule meldet man sich ja nun auch ab, wenn man krank ist. Gleiches wird den Jungs im Beruf wiederfahren.

    Spiel über den Dritten hast aber weder du noch Charles de Goal dargestellt. Die Reihenfolge wäre


    A ---> B --> C --> A

    Dass das faktisch so korrekt ist und meine Variante falsch ist, halte ich wiederum für falsch.


    Ich höre zum ersten Mal, dass der Ball am Ende wieder bei dem Spieler landen muss, der die Aktion begonnen hat.


    Logischerweise ist der ballführende Spieler der Erste. Der Empfänger des Spielzuges ist der Zweite. Und der Spieler, der den Ball vom Ersten zum Zweiten weiterleitet, ist der Dritte. Deshalb heißt es "Spiel über den Dritten".


    Ich würde dich bitten, dies zu belegen. Ich habe dies in meinen Unterlagen zur B-Lizenz in keinem Wortlaut gefunden und finde auch auf den bekannten Fußballseiten nichts darüber, dass der Ball wieder beim gleichen Spieler landen muss. Ich vermute, du meinst einen verzögerten Doppelpass über 2-3 Stationen.