Beiträge von Charles De Goal

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    Ich mache morgen einen Youtube-Stream als Trainingssession. Man kann den Stream auf "privat" oder "nicht gelistet" stellen, sodass nur diejenigen, die den Link haben, ihn sehen können. Natürlich kann ich dann nicht sehen, wer ihn schaut und ob diejenigen wirklich mitmachen - aber dafür lasse ich mir dann entweder von den Eltern oder von den Jungs Beweisfotos schicken.


    Sie brauchen nur ein bisschen Platz, ein Handtuch, was zu trinken, einen Ball und eine Banane. Dann machen wir erstmal 1-2 Wochen Fitness- und Koordinationstraining. Dann schauen wir weiter.

    Eine ausgezeichnete Idee.


    Ich habe lediglich das übliche gefordert (Fit bleiben, im Garten Fußball spielen). Aber viel lustiger wäre, wenn jeder pro Woche einen Clip (~20 Sekunden) in die Gruppe schicken muss, wie er sich fit hält.


    Fordert Kreativität, motiviert zum Sport und orientiert sich an den Medien, die die Jungs mögen.

    Natürlich findet man die Zahlen.


    Aber in Überschriften oder Artikeln ist immer nur die Rede von "Infizierten" und es wird suggeriert, dass diese Menschen alle gerade in diesem Moment krank sind.


    Dabei ist die Hälfte eben NICHT mehr infiziert. Würde deutlich zur Entspannung der Lage beitragen, wenn das auch mal in der breiten Masse bekanntgegeben werden würde.

    Es muss ernst sein.

    Natürlich ist es ernst, aber leider wird das an vielen Stellen total missinterpretiert. Die unnötige Verbreitung muss gestoppt werden. Darum geht es - um nichts anderes.


    Der Corona-Virus ist für einen ganz geringen Prozentsatz unserer Bevölkerung gefährlich. Die 95%, die davon nicht gefährdet sind, können den Virus aber dennoch verteilen. Um dies zu unterbinden, sind diese Maßnahmen einfach notwendig.


    Beispiel:

    Vater eines Spielers war in Tirol Ski fahren. Der Vater hat sich dort angesteckt, hat aber keine Symptome/Probleme. Sohn ist ebenfalls angesteckt, auch nichts bemerkt. Sohn kommt trotzdem zum Training. Sohn steckt anderen Jungen in der Mannschaft an. Der isst abends bei seinen Großeltern zu Abendbrot. Die beiden sind über 80 Jahre alt und der Virus kann ihnen gefährlich werden.


    Wo unterbrechen wir die Kette? Genau: Nach dem Skifahren in Tirol oder bevor der Junge beim Training oder in der Schule die Viren verteilen könnte. Und am besten meiden wir den Kontakt zu Risikogruppen wie den Großeltern für einen gewissen Zeitraum. Ui, genau das ist ja auch der Grund für die Quarantäne oder das Aussetzen des Trainings!!


    Die Gefahr ist die Ausbreitung und nicht der Virus selbst. Und der Sinn der Quarantäne oder dem Meiden von Groß-/Kleinveranstaltungen ist, dass der Virus eben nicht weiter verteilt wird. So langsam müsste ja durchgesickert sein, dass es nur kritisch wird, wenn sich der Virus weiter ungebremst verteilt und die paar gefährdeten Prozent aufgrund der Menge nicht mehr behandelt werden können. Bis jetzt ist dieser Punkt in Deutschland nicht erreicht und die Corona-Holidays sorgen hoffentlich dafür, dass dieser Punkt gar nicht erreicht wird. In Italien ist dieser Punkt leider früh erreicht worden, da dort 1) zu spät oder zu wenige Einschränkungen festgelegt wurden und 2) das Limit der zu behandelnden Infizierten viel niedriger ist.


    Da habe ich von jemandem gehört "ich halte mich nicht an die Quarantäne, ich habe ein gutes Immunsystem". Super, bitte mal an andere denken, die kein so gutes Immunsystem haben und die du anstecken könntest.


    Man schaue sich am Beispiel China an, wie strikt dort die Ausgangssperre durchgezogen wurde. Ob eine Ausgangssperre nötig ist oder ein Aussetzen von Großveranstaltungen reicht, kann ich nicht beurteilen. Dennoch sind die Zahlen in China so gut, dass man den Virus dort quasi "besiegt" hat (wird mir übrigens auch von Arbeitskollegen bestätigt, die in ganz China verteilt arbeiten).


    Ein weiterer Punkt, der leider zur (gezielten?!) Panikmache der Medien beiträgt ist das Verschweigen der Menschen, die bereits genesen sind - das sind ist knapp die Hälfte ALLER weltweit jemals Infizierten. Und man ist sich sicher, dass diese Personen nun erstmal Immun dagegen sind. Warum liest man nie etwas positives, sondern wird immer wieder mit 160.000 Infizierten bombardiert?

    Als Trainer oder Funktionär kann man ja nun auch andere Vereine einschätzen.


    Wir haben einen Oberligisten im Umkreis, der jedes Jahr 30 Spieler zum Probetraining einlädt, sich natürlich die besten aussucht und diese zum Teil dann in der dritten Mannschaft des Jahrgangs landen. So geschehen bei 4 Spielern, die in den letzten 24 Monaten dorthin wechselten. Hier im Verein können wir wegen sowas nur eine C-Jugend melden, während dieser Verein drei melden kann.


    Man möchte niemandem etwas verbauen und den Spielern die Chance geben. Aber den Spielern Flausen in den Kopf zu setzen, sie mit Landesliga zu locken und am ende Kreisliga 5 zu spielen, schadet allen, nur eben dem neuen Verein nicht.


    Hier finde ich gegenüber dem anderen Verein schon Worte und gebe diese auch den Eltern mit auf den Weg, wenn ich sie von der Einladung zum Probetraining in Kenntnis setze. Die Eltern können sowas nicht wissen, wir haben da die Erfahrungen.


    Kommt ein Verein, den ich kenne oder bei dem ich den Trainer kenne, reicht ein kurzes Telefonat um sich auszutauschen und auch ehrlich über den Spieler zu sprechen. Wenn es Sinn macht - dann sollte man keinem Spieler Steine in den Weg legen.

    Alleine die Ablehnung eines Probetrainings durch den JL und die Aussagen bzgl. einer Sperre wären für mich Grund genug.


    Just sayin'

    Sehe ich anders. Wenn es zwischen Spieler(-familie) und Verein keinerlei Probleme gäbe und es sich um einen Wechsel innerhalb der Kreisliga handelt, dann ist das ganze nicht nachvollziehbar und klingt nach Aktionismus, nur weil man eben die Chance dazu hat. Deshalb habe ich gefragt. Außerdem kann der Wechselwunsch ja nicht mit der Reaktion auf diesen begründet werden.


    Dass man dann ein Probetraining vom Stammverein aus ablehnen muss, denk ich nicht. Die Möglichkeit sollte man dem Spieler schon geben.


    Den Punkt mit der "Sperre" kann ich nicht nachvollziehen. Denn das ist ja keine Sperre, sondern die Forderung einer zulässigen Ausbildungsentschädigung. Wenn der aufnehmende Verein diese gerechtfertigte Summe nicht zahlen will, weiß man auch um sein Standing im neuen Verein.

    In München haben wir die Info erhalten: Solange die Schulen nicht geschlossen werden, wird das Training weiter abgehalten. Ist wohl auch im Einklang mit den Empfehlungen des Bayerischen Städtetages...

    Das ist auch so vernünftig. Warum sollte man in die Schule gehen können, aber nicht auf den Sportplatz.


    Bei mir (NRW) hat diese Woche eine Mutter für ihren Sohn das Training abgesagt, weil sie "in der aktuellen Gefahrensituation kein Risiko eingehen möchte". Ich habe das nicht kommentiert, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Aber da erkenne ich leider die Auswüchse dieser Panikmache einer Epidemie. Wir sind vom Verband dazu angehalten, uns möglichst nicht die Hand zu geben, daran halten wir uns und das ist erstmal maßgeblich.

    Heute erstes Spiel der Frühlingsrunde der C-Jugend. Wir haben 80% Ballbesitz und 12 Torchancen, aber der Ball will nicht rein.


    Am Ende haben wir 0:3 verloren, weil wir nach einem Freistoß einen Konter bekommen (der Spieler haut den Ball vom Strafraumeck in den Winkel), einen Elfmeter kassieren (Foul nach Ecke) und weil der TW einen langen Ball fängt und dann fallen lässt, ein Spieler nachgeht und ihn reinschiebt. Der Gegner hat im ganzen Spiel nur diese 3 Situationen im Strafraum gehabt!! Ansonsten nur lange Bälle und schön hinten mit den Altjahrgangsspielern gemauert, unabhängig vom Spielstand.


    Ist völlig legitim, aber ist einfach nur Schade, wenn man für ein gutes Spiel nicht belohnt wird. Und so sehr man auch sagt, dass man das Ergebnis ausblenden sollte und ein gutes Spiel viel wichtiger ist - sowas macht einfach nicht glücklich und man merkt es den Jungs auch an.

    @ CdG: Im Grundsatz hast Du sicher Recht. Für mich hat gestern, mit Anlauf über mehrere Wochen, eine Bewegung Ihren Höhepunkt erreicht die mich schon länger nervt und da hat sich der Frust (unterstützt durch die äußeren Umstände) sein Ventil gesucht.

    Dazu ist der Thread ja da! Aber mit ein bisschen Abstand wirst du auch wieder anders darüber denken und da tut einfach Objektivität gut.


    Ich hatte gestern bei dem Regenwetter 16 Spieler (U14) da, aber nur die Hälfte hatte ihre Regenjacke dabei - vier sogar mit T-Shirt und kurzer Hose. Da kann man sich über die Anzahl freuen, aber über die Selbstständigkeit und das Verantwortungsgefühl leider nicht. Wenn da einer krank wird, hat er es sich leider selbst verdient.

    Ich hoffe nur das keiner Krank wird. Wir richten am WE selber ein Turnier aus und es wäre für die Kinder zu schade wenn sie krank würden und nicht teilnehmen könnten weil sechs Elternteile zu dämlich sind einen Knopf zu drücken.

    Also mal völlig objektiv:

    Krankheit ensteht ja nicht durch Kälte und Nässe, sondern durch Viren. Der Körper ist bei Kälte nur leichter angreifbar (schwächere Durchblutung, weniger Versorgung durch Abwehrkörper). Wenn die Kids gut angezogen waren und sich bewegt haben, kann da keinem was passieren.

    Abgesehen davon wäre die Wahrscheinlichkeit doch nicht geringer, dass jemand krank wird, wenn statt sechs sogar 20 Spieler dagewesen wären - hier den unzuverlässigen Eltern den schwarzen Peter zuzuschieben finde ich etwas weit hergeholt (die sind sicherlich an vielem Schuld, aber nicht an der eventuellen Krankheit der anderen). Die Anzahl der potenziellen Kranken steigt ja außerdem bei mehr Teilnehmern.


    Ich kann deinen Ärger verstehen, aber du solltest ihn nicht falsch kanalisieren.

    Da frage ich mich stellenweise, ob das bei der Häufigkeit an mir liegt oder ich einfach nur Pech habe?

    Ich hatte das Problem auch mit meinem Co-Trainer. Kaum da, meistens zu spät, somit schlechtes Vorbild. Ich habe ihm dann nahegelegt aufzuhören, wenn er mich nicht besser unterstützen kann.


    So kam es dann auch, ich habe jetzt 20 Spieler in der C-Jugend alleine. Ist schon ne harte Nummer, aber lieber so als mit jemandem zu arbeiten, der einem durch unentschuldigtes Fehlen oder zu spät kommen noch mehr Arbeit macht. Außerdem ist der Effekt eines unzuverlässigen (Co-)Trainers eindeutig: Als Vorbild lebt man den Kindern etwas falsches vor.


    Wenn die Mannschaft fragt "Kommt der Co-Trainer noch?" und ich es nicht beantworten kann oder ein zu später Spieler sagt "Der Co-Trainer kommt doch auch immer zu spät", dann läuft was ganz gehörig falsch. Hatte auf jeden Fall Signalwirkung als ich den Jungs sagte, dass ich nicht mit unzuverlässigen Menschen zusammenarbeiten möchte und auch nicht davor zurückschrecke, jemanden zu "beurlauben". Auf einmal bekamen alle ihre Beteiligung und ihre Absagen besser in den Griff.


    Also lieber alleine arbeiten als etwas falsches vorleben.

    Im FLVW bzw. unserem Kreis ist das auch möglich.


    Wir haben im Verein eine JSG mit einem Verein für die Junioren-Teams, einen anderen Verein als Partner bei den Juniorinnen-Teams.


    Außerdem gibt es auch Vereine, die in der D-Jugend eine JSG mit Verein X haben, in der C-Jugend eine JSG mit Verein Y und Z und dann in der A-Jugend mit Verein Z. Je nachdem, wie es gerade passt mit Leuten.


    Ich rate aber davon ab, da D-Jugendliche aus Verein X nicht in der C-Jugend aushelfen können, wenn Verein X nicht teil der JSG dieser Altersklase ist.

    Das wäre höchst unsportlich gegenüber den anderen Teams in eurer Liga.


    Du hast für dich schon die richtige Entscheidung getroffen, indem du das nicht zulässt.


    Mich würden die Argumente interessieren, warum du "gute" Spieler hochgeben musst und er dir "Schwächere" runtergibt. Wenn ihr in der gleichen Liga spielt, sollten beide Mannschaften die gleiche Priorität genießen. Bedienen kann man sich dann an der E3 oder man kann ihnen dort Spielpraxis geben.

    Die Ausbildungsentschädigungen sind schon okay, da der Verein ja Zeit und Energie investiert hat, um einen Spieler zu entwickeln. Wenn ein anderer Verein von dieser "Arbeit" profitieren möchte, muss er dafür eben zahlen.


    Es gibt diese Tabellen von den Verbänden nicht ohne Grund. Ich kenne genügend Vereine, die dies kompromisslos durchziehen - mein Verein ebenfalls und ich stehe dahinter. Spätestens wenn du als Trainer oder Verein mal einen ganzen Jahrgang an einen anderen Verein verloren hast, weil der entsprechende Trainer mit irgendwas unzufrieden war, ist das nachvollziehbar. Oder wenn dir die NLZs oder Landesligisten der Umgebung 8 Spieler im Jahr wegholen und plötzlich zwei Teams nicht mehr zu Stande kommen.

    ;(;(;(


    Bei uns stellen die JSGs teilweise bis zu vier D-Jugend und bis zu fünf E-Jugend-Teams!!!

    In der Folge kannst du die ersten Mannschaft in der Regel nicht schlagen...

    Sind denn das wirklich JSGs (ist im DFBnet nachzuvollziehen) oder heißen die nur so? Theoretisch kann ein Verein auch eine eigene Mannschaft stellen und eine JSG.

    Wir haben in der D-Jugend vor 2 Jahren mal zwei JSGs (weil mehr nicht erlaubt war) und eine eigene Mannschaft gemeldet, wir hätten sie theoretisch alle JSG nennen können, aber die dritte wäre keine gewesen.

    Also in meinem Kreis ist es so, dass beispielsweise in der D-Jugend keine zwei 7er-Teams und ab der C-Jugend keine zwei 9er-Teams pro Verein gemeldet werden können. Es muss bei einer zweiten Mannschaft, die kleiner ist, immer eine erste geben, die groß ist.


    Das hat den Grund, dass dort gesagt wird: Statt zwei dezimierten Teams kann man auch ein großes Team melden. Der Grund ist für mich nachvollziehbar, denn als C-Jugend möchte ich möglichst oft 11gg11 spielen und nicht jede zweite Woche im 9gg9 spielen. Außerdem scheinen ja genügend Spieler da zu sein, um eine "normale" Mannschaft zu stellen.


    Sicherlich ist die Kehrseite, dass man bei kleinen Kadern die besseren in einer höheren Staffel melden kann und die schwächeren in einer unteren. Bei nur einer Mannschaft ist die eine Hälfte über- die andere unterfordert.


    Gleiches gilt ja bei JSGs: Wir dürfen keine dritte Mannschaft in den Jahrgängen melden, da dann zurecht hinterfragt werden muss, ob eine JSG überhaupt notwendig ist, wenn so viele Spieler da sind.

    Ist in einem anderen Thread (oder sogar hier) schonmal diskutiert worden - geht gar nicht!!


    Meine Favoritenmodi:

    5er Gruppe - jeder gegen jeden: Jedes Team hat 4 Spiele bei insgesamt 10 Spielen

    Zwei 4er Gruppen und dann Platzierungsspiele: Jedes Team hat 4 Spiele bei insgesamt 12 Spielen


    Für die kleinen (G- und F2-Jugend) glaube ich sogar, dass 4er Turniere am sinnvollsten sind. Länger als eine Stunde ist für die kleinen auch hart.


    Ich habe kein Verständnis für Veranstalter, die die Einnahmen (generiert durch Turnierlänge) über das Wohlergehen der Kinder stellen.