Beiträge von Charles De Goal

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    Kurzer Update aus Spanien, bzw. Valencia und Balearen. Die Ligen laufen in allen Altersklassen schon seit ein paar Wochen. Training und Freundschaftsspiele gibt es schon länger. Hygenemaßnahmen sind ernsthaft !!!, Fiebermessen, Hände waschen, Maskenpflicht bei Zuschauern und Betreuern auf der Bank, Desinfektion von Bällen. Zuschauer gibt es auch, aber nicht überall. Gibt auch witzige Ansätze, auf den Balearen spielen die Teams an 2 aufeinander folgenden Wochenenden gegen das gleiche Team Hin- und Rückspiel. Dann gibt es ein Wochenende = 14 Tage kein Spiel um zu checken ob es Infektionen gegeben hat.

    Wow, das klingt nach einem durchdachten Konzept! Ob das in der Form auch in Deutschland möglich wäre? Logistisch ja, aber bürokratisch nein.


    EDIT: Hast du dafür eine Quelle?

    Das 0:6 war erschreckend schwach, kein Spieler hatte sein normales Leistungsniveau. Sané meiner Meinung nach der schlechteste Spieler auf dem Platz, Kroos kam mit seinem Geschwindigkeitsdefizit gar nicht in die Zweikämpfe, die Viererkette viel zu wild und unförmig und was Gnabry in den letzten 15 Minuten praktiziert hat, war eine bodenlose Frechheit gegenüber seinen Teamkollegen.


    Aber man muss auch das Spiel ganz realistisch betrachten: man liegt zur Halbzeit mit 0:3 zurück, darunter zwei Kopfballtore nach Ecken und ein Abpraller von der Latte. Klar kann man die Tore verhindern, aber ich weigere mich, Tore nach Ecken als Indikator für spielerische Unterlegenheit zu nehmen. Klar war man unterlegen, aber die Tore fallen nicht deshalb. Mit einem 0:1 zur Halbzeit kommt man sicher auch mit einer anderen Einstellung aus der Kabine.


    Wenn man mit 0:3 aus der Pause kommt und die Spanier genau so weitermachen, sogar sofort das vierte nachlegen, ist die Einstellung ganz unten. Ich möchte damit nicht diese "Leistung" schönreden oder rechtfertigen, aber zumindest ist es eine menschliche Erklärung, warum man nach einem Rückstand weiter auseinanderfällt. Wie der Trainer schon sagte: "Rabenschwarzer Tag" - hat jeder von uns Trainern sicher auch schonmal erlebt - als Spieler oder an der Seitenlinie. Ich bin mir sicher, dass ihr auch nicht über einen Rücktritt nachgedacht habt, als ihr das letzte mal hoch verloren habt.


    Die Spanier waren gestern einfach geil drauf, jeder Einzelne. Egal wer für wen eingewechselt wurde, da wollte jeder. Vergleichbar mit unserem 7:1 gegen Brasilien. Wenn der Gegner in jeder Aktion einen Schritt schneller läuft UND denkt, macht das den Kopf einfach nur kaputt. Es ist natürlich schade, dass wir deutschen nun so hoch verloren haben, aber man muss es auch mal realistisch sehen.


    Was hätte man anders machen können? Mir hat gegen die Ukraine ziemlich gut gefallen, dass Koch den 6er gegeben hat und die Absicherung vor der Abwehr war. Selbst spielerisch nach vorne war das stark für einen gelernten Innenverteidiger. Gestern haben wir dort mit Kroos, Gündogan und Goretzka gespielt, das ist für den Ballbesitz und Umschaltverhalten sicherlich noch eine Ecke stärker, aber defensiv war das einfach nichts im Zentrum. Da hätte vielleicht ein klarer Abräumer mit strikten Defensivaufgaben gut getan. Wir haben nunmal auch viele gefährliche Aktionen der Spanier durch Konter zugelassen, weil die Laufbereitschaft fehlte und die Absicherung zu dünn war. Mit Koch vor den IVs hätte man zumindest verhindern können, dass die Spanischen Flügel im eins gegen eins auf den Innenverteidiger zulaufen. Vielleicht scheiterte diese Variante aber auch nur daran, dass Rüdiger gesperrt war und Koch deshalb in der Innenverteidigung gebraucht wurde.


    Positiv bei den Spaniern ist mir aufgefallen, dass sie im Spielaufbau deutlich höher stehen und mit ZWEI Innenverteidigern spielen. Vorteil: Der Ball kann ziemlich schnell verlagert werden und durch die Verlagerung entstehen Lücken, durch die die Angriffe eingeleitet werden konnten.

    Negativ dagegen ist mir bei den deutschen aufgefallen, dass sie in der breiten Dreierkette aufbauen. Zum Teil lässt Kroos sich sogar nach außen fallen. Verlagerungen sind fast unmöglich und es ist ziemlich leicht auszurechnen.

    Beides ist natürlich auch dem Pressing des Gegners geschuldet, die deutschen haben attackiert, während das spanische Pressing um den Strafraum herum der Wahnsinn war!


    Ich möchte jetzt auch Löws Arbeit nicht an einem 0:6 festmachen oder bewerten, wenn er die EM-Quali als Sieger abgeschlossen hat und seit über 14 Monaten nicht verloren hat. Ich kann doch einen Trainer nicht negativ nach Ergebnissen bewerten, wenn er jetzt das erste mal seit über einem Jahr verloren hat. Denn gehen wir nun 25 Monate zurück, hat er in der Zeit nur 2 Spiele verloren. Das reicht mir nicht, um von "vielen schlechten Ergebnissen" zu sprechen.

    Die Spiele gegen die Ukraine, die Schweiz und das Hinspiel gegen Spanien waren auch nicht so schlecht, dass man hier von einer Leistung sprechen kann, die sich angedeutet hat. Ich komme einfach zu dem Schluss, dass es tatsächlich ein absolut missglückter Auftritt war, bei dem viele Spieler einfach einen Tiefpunkt hatten. Die Spieler waren vielleicht einfach vom Kopf her nicht bereit für das letzte Spiel des Jahres.

    Aber das hat ja auch zum Teil MIT Boateng, Hummels und Müller Tradition: Ich erinnere an 2018 (2:2 gegen die Niederlange nach 2:0-Führung), 2017 (2:2 gegen Frankreich mit schwacher Leistung und Glück in der Nachspielzeit), 2015 (0:2 gegen Frankreich, ähnlich Chancenlos wie gestern), 2012 (4:4 gegen Schweden nach 4:0-Führung) und exakt gestern vor 10 Jahren: das 0:0 gegen Schweden mit vielen Debüts und ohne richtige Torchancen. Da waren einige erbärmliche Spiele dabei und das waren für das Jahr gesehen meist auch die schlechtesten. So auch in diesem.

    Mir geht es darum, dass das Gesundheitsamt in Leipzig keine Bedenken hatte und dennoch keinerlei Konsequenzen fürchten muss, wenn - wie jetzt - der Worst Case eintritt.

    Warum auch? Das Gesundheitsamt hat ja klar Stellung bezogen: die Ukrainer haben versichert, dass es keinen Kontakt zwischen den Spielern und anderen gab. Wie soll ein Gesundheitsamt trotz dieser Aussage etwas Gegenteiliges entscheiden?


    Zumal ja auch überhaupt nicht klar ist, wer wann wen angesteckt hat. Wer war in der Mannschaft zuerst infiziert, wer ist wie lange infiziert?

    Das ist doch (weder für uns, noch für die Ukrainer oder das Gesundheitsamt) überhaupt nicht nachvollziehbar. Vielleicht haben sich die Spieler gar nicht gegenseitig angesteckt - auch wenn die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist. Vielleicht haben zwei sich bei ihren Vereinen angesteckt und ein dritter hat sich nach dem Anfassen einer Türklinke nicht die Hände gesäubert?


    Dass offenbar kein deutscher Spieler infiziert wurde, spricht dann eher dafür, dass man bedenkenlos spielen konnte.

    Nein, ein Scherz ist der Beitrag sicher nicht. fussball.de feiert gerne (aus meiner Sicht) unsportlich hohe Siege ab, gerade im Frauen- und Mädchenbereich, in dem oft eine größere Heterogenität der Staffeln gegeben ist...

    Zumal auf deren Startseite seit Jahren eine Rangliste mit den Teams mit den meisten Toren aufgeführt wird.


    Hier kann man sich eine C-Jugend-Liste besorgen mit den Teams, die die restlichen Teams in ihrer Liga (hauptsächlich Kreisliga/-klasse) am lächerlichsten machen (z.B. 71:0).

    Danke für die Infos!


    Ich habe jetzt noch 7 Tage eine Fitnesschallenge am laufen, danach werde ich Zoom ausprobieren. Wenn ich fragen habe, melde ich mich. :thumbup::thumbup:


    Was mich zögern lässt ist, dass meine ehemalige Herrenmannschaft auch sowas gemacht hat und da wurde eine menge Blödsinn erzählt. Der Trainer saß immer mit einer Flasche Bier auf dem Sofa und wollte uns Lebensweisheiten erzählen. War Zeitverschwendung. :D

    Meine Schwester ist private Musiklehrerin in einer Musikschule: sie darf in NRW ab morgen wieder unterrichten, weil man eingesehen hat, dass es sich um Bildung und nicht um Freizeit handelt. Auch der Druck aus anderen Bundesländern hat wohl dazu beigetragen, da Musikunterricht in angrenzenden Bundesländern erlaubt war, aber in NRW nicht.


    Ich habe die leise Hoffnung, dass man auch beim Sport an der frischen Luft auf andere Ideen kommt und sich vielleicht von anderen Bundesländern inspirieren lässt.

    Das ist

    Ich denke, der soziale Kontakt war der wichtigste Erfolgsfaktor. Die Jungs haben sich ja in der Schule nicht gesehen und so war das Training immer ein Termin, auf den sie sich gefreut haben.

    Da jetzt natürlich die Schulen offen sind, kann man den Aspekt hier auf die Fitness und den Sport legen. Soziales können wir in diesem Lockdown vielleicht etwas hinten anstellen.

    War es problemlos möglich, dass sich alle Zoom besorgt haben? Wieviel Prozent deiner Spieler sind anwesend? Machst du die Calls jeweils an den Trainingstagen? Wie oft in der Woche?

    Also wenn es ein Wettbewerb ist, dann ist die Motivation höher.


    Und wenn es sogar ein Teamwettbewerb ist, motivieren sie sich im Team gegenseitig.


    Über die Schiene habe ich die hohe Beteiligung hinbekommen

    Ich hatte im letzten Lockdown mit meiner U15 erst eine Fitness-Team-Challenge gemacht: 5 Disziplinen, in denen jeder 2 Wochen lang Punkte für sein 5er-Team sammeln konnte. Am Ende wurde abgerechnet und die Plätze 1 bis 4 haben dann unterschiedliche "Preise" gewonnen. So mancher hat mal eine Disziplin ausgelassen, aber das waren nur ca. 15%. Die anderen 85% wurden gemacht.


    Jetzt werde ich die damaligen Punktzahlen als Maßstab nehmen, um eine Individual-Challenge zu machen: jeder muss sich im Vergleich zum März/April verbessern und wird mit sich selbst verglichen. Die Spieler mit der größten Verbesserung gewinnen.


    Im ersten Lockdown habe ich anschließend eine Freestyle-Challenge gemacht: jeder Spieler hatte zwei Wochen Zeit, um ein Video mit einem Trick zu machen (hochhalten, in eine Mülltonne schießen, Fallrückzieher auf dem Trampolin). Die Resonanz war hier eher nicht so gut (ca. 35%). Werde ich in der zweiten November-Woche wieder machen, nur muss noch irgendwie etwas attraktiver werden.

    Oder auch Ibrahimovic.

    Aber auch Suarez, Kane oder sogar Firminho können mit dem Rücken zum Tor.

    Ich verstehe den Ansatz dieses Punktes nicht.


    Hier werden Spieler aufgezählt, die sicherlich die Stärken eines Wandspielers haben. Aber Suarez, Kane, Lewandowski, Firminho und Ibrahimovic haben eines gemeinsam: sie haben rein von der Ausbildung nämlich gar nichts gemeinsam. Ich bin mir sehr sicher, dass alle genannten Spieler weder den gleichen Trainer, noch die gleiche Ausbildung genossen haben. Außerdem nicht die Ausbildung des gleichen Fußballverbandes und zum großen Teil nicht mal die gleiche Epoche. Man könnte fast sagen, dass sie einfach sehr talentiert sind und sich diese Fähigkeiten "zufällig" angeeignet haben.


    Wenn irgendeine Nation sich auf die Fahne schreiben könnte, tolle Wandspieler auszubilden und die richtigen Trainingswerkzeuge dafür zu haben, dann würden wir in der Aufzählung 3-4 Weltklassespieler dieser Nation aufzählen. Stattdessen zählen wir einen Uruguayer, einen Polen, einen Schweden, einen Briten und einen Brasilianer auf.


    Und da sind wir auch beim nächsten Punkt: Warum sollen wir bei der Ausbildung im Jahr 2020 so großen Wert auf Wandspieler legen? Weil wir diesen Spielertypen in der Nationalmannschaft von 2020 vermissen, sollen die Jugendlichen, die 2030 so weit sind, dahingehend ausgebildet werden? Finde ich fragwürdig.


    Wieviele Wandspieler brauchen wir denn? Lohnt es sich, den Fokus (und es gibt nur einen Fokus) komplett darauf zu legen, weil wir einen (!) Spieler für die Nationalmannschaft brauchen? Oder lassen wir es 10 für die Bundesliga sein. Das Thema müssen nun wirklich nicht die zwei Millionen Jugendlichen in Deutschland ständig durchnehmen, weil wir unglücklicherweise in den letzten Jahren kein Megatalent wie Ibrahimovic, Kane oder Suarez auf der Position hatten.

    Training wahrscheinlich auch nur mit herben Hygienebestimmungen.

    Wahrscheinlich müssen alle Vereine dann ein Hygienekonzept entwickeln, mit dem Ansteckungen minimiert oder ganz ausgeschlossen werden. Wenn das passiert ist, ist vielleicht wieder Trainingsbetrieb möglich!!


    Oh Moment, haben ja alle Vereine schon gemacht. :/

    Es geht nicht darum, was wie ansteckend ist, sondern was wie systemrelevant ist bzw. von den Entscheidungsträgern als systemrelevanter bewertet wird.

    Ehm, darum sollte es aber gehen, wenn man mit dem Lockdown die Zahlen senken will und gleichzeitig die Rechte der Menschen nicht wahllos beschneiden möchte.


    Nun ist auf jeden Fall fraglich, ob die Zahlen tatsächlich sinken und einige Dinge sind verboten worden, die vermutlich nichts mit der Verbreitung zu tun haben.


    Dein Argument mit der Systemrelevanz macht Sinn, allerdings kann Fortführung des Systems nur das untergeordnete Ziel sein, wenn man dringend die Zahl der Infektionen senken will. Wenn man einige der Hotspots (Schulen, Betriebe, ÖPNV) weiter offen lässt, muss man grundsätzlich gar keinen Lockdown verhängen.

    Das fällt mir aber schwer, wenn die Fußballjungs in der Schule sitzen, zusammen Bus fahren und nachmittags nicht auf den Sportplatz gehen dürfen.

    Kleiner Funfact: die Klassenzimmer werden extrem gelüftet oder mit offenen Fenstern betrieben, da es an der frischen Luft ja weniger gefährlich ist, sich anzustecken. Allein dadurch rechtfertigt man den Schulbetrieb mit mehreren Personen in einem Raum.

    Dennoch werden Dinge, die KOMPLETT an der frischen Luft passieren, verboten?


    Also unlogischer geht es kaum.

    Sehe ich auch so.


    Ich hatte an anderer Stelle schon geschrieben, dass man mit quasi den gleichen Einschränkungen wie vor 8 Monaten preisgibt, dass man kaum etwas gelernt hat. Trotz klarer Erkenntnisse, WIE und WO Infektionen am wahrscheinlichsten sind, treten quasi die gleichen Einschränkungen in Kraft wie zu Beginn, als man diese Erkenntnisse noch nicht hatte. Schlimmer noch: einige Dinge, bei denen eine Ansteckung wirklich gefährlich ist, werden ausgenommen (Schule, viele Arbeitsplätze, Öffentliche Verkehrsmittel, Friseure).

    Dazu kommt noch, dass jeder Verein ein Hygienekonzept erarbeitet hat, bei dem eine Ansteckung quasi unmöglich ist. Oder hat schon jemand von einer Ansteckung auf dem Sportplatz gehört?


    Hätte man sich in den letzten 8 Monaten ausgiebig mit dem Thema der Gefährdung auseinandergesetzt, hätte man sicher einleuchtende Regeln formulieren können, die sich auf die Erkenntnisse stützen: Im Freien kaum bis keine Ansteckungsgefahr und bei minimierten Kontakten kaum Ansteckungsgefahr.


    Für mich wirkt es nun wie "Mist, die Zahlen sind schon wieder so hoch, wir müssen das gleiche machen wie damals, aber lassen die Schulen offen, damit die Eltern arbeiten gehen können. Nennen wir einfach Lockdown Light, damit es positiver klingt".


    Es muss eben verständlich und nachvollziehbar sein, damit es mitgetragen wird. Das fällt mir aber schwer, wenn die Fußballjungs in der Schule sitzen, zusammen Bus fahren und nachmittags nicht auf den Sportplatz gehen dürfen. Und wenn ich dann lese, das einzelne Bundesländer den Sport doch erlauben, aber nur bis zu einem gewissen Alter, wird es noch weniger verständlich für mich.


    Hier gab es auch Beiträge, die aussagten, dass Schule offen und Sport zu rational erklärbar sind, weil das nötige bleibt und das unnötige geht. Aber DAS kann ja nun wirklich nicht der Punkt sein. Der Punkt muss sein: Gefährliches geht und Ungefährliches bleibt. Wir wollen schließlich die Zahlen senken und nicht einfach nur Sachen verbieten. Man sollte dann an den Punkten ansetzen, wo auch das größte Infektionsgeschehen zu finden ist.

    Schule geht Meilenweit vor Hobby.

    Ja, mag sein. Beim ersten Lockdown (und bei meinem lokalen Lockdown) war allerdings alles zu.


    Vielleicht ist aber auch die Idee, dass Kinder betreut werden und nicht alleine zu Hause sitzen, wenn die Eltern arbeiten sind. Es hat keine Prioritätsgründe, sondern einfach den Nebeneffekt, dass Elter den Stress der Kinderbetreuung nicht haben.


    Rein vom logischen Denken her müssten Schulen als erstes zugemacht werden, da dort zum Teil 30 Schüler 6 Stunden in einem Raum sitzen.


    Du musst zugeben, dass die Ansteckungsgefahr dort deutlich höher ist als mit 15 Kindern in 90 Minuten an der frischen Luft, oder?


    Da darf nicht ausschlaggebend sein, was wichtiger ist, sondern was "gefährlicher" ist.

    Sorry aber wer hier Spielbetrieb und Training fordert hat den Ernst der Lage nicht erkannt.

    Vielleicht hast du auch die Kritik hier nicht verstanden.


    Ich glaube, niemand will Corona leugnen oder runterspielen. Dennoch muss man sich fragen, wie man auf solche Entscheidungen kommt. Ich erkenne keinen Faden und es wirkt eher willkürlich.

    Wie hoch schätzt du die Ansteckung bei einem Training ein? Und wie hoch bei einem Friseurbesuch? Warum darf man mit 30 Leuten Bus fahren, aber gar nicht in einem Restaurant sitzen? Erkennst du einen eine rote Linie? Bitte erkläre mir diese mal.

    Ist schon ein wenig ärgerlich. Aber jetzt lieber im Winter ein Monat kein Training und danach hat man es wieder im Griff, als dass man sich durch den Winter rummurkst und es im Frühjahr immernoch nicht besser ist (ja ich sauf mir die Situation da jetzt eventuell ein wenig schön, aber es hilft ja nix).

    Wo steht geschrieben, dass man in einem Monat wieder alles im Griff hat? Ich befürchte, dass man seit einigen Monaten nichts im Griff hat und dies auch Ende November nicht hat.


    Solange Kinder weiter in der Schule sitzen, Busse fahren, Menschen arbeiten gehen und einige Einrichtungen (z.B. Frisöre - warum auch immer) geöffnet bleiben dürfen, wird es weiterhin Menschen geben, die Corona verbreiten. Sobald man im Winter wieder alles öffnet, geht das ganze doch von vorne los.


    Wie genau hat man denn die Sommermonate verbracht? Was hat man von Regierungsseite geplant, damit diese Situation jetzt verhindert wird? Immer nur die Menschen zu ermahnen, sie sollen Kontakte minimieren hat ja offenbar nicht funktioniert.

    Hat man mal drüber nachgedacht, ob die aktuelle Verfolgungsmethodik moderner und einfacher geht? Damit man vielleicht dort nicht an die Grenzen stößt? Hat man sich in der Zeit mal damit auseinandergesetzt, WO und WANN die Infektionen geschehen? Damit man wie mit einem Skalpell die entsprechenden Bereiche schließen kann, aber nicht generell einen Lockdown durchführen muss?


    Offenbar ist der Plan im November der gleiche wie im März. Außer dass man jetzt Frisöre offenlässt und die Bundesliga spielen darf, weil täglich getestet wird. Hat man in den 8 Monaten tatsächlich nichts dazugelernt und muss alles zu 99% genauso machen? Ich finde das ziemlich erschreckend. Denn in der Zwischenzeit gab es die Aerosol-Information und es wurde auch die Tatsache enthüllt, dass bei 15 Minuten gegenüber sitzen ein höheres Risiko besteht. Das finde ich in vielen nun geschlossenen Bereichen gar nicht wieder. In einigen noch offenen Bereichen aber schon.