genau so ist es!
Es war bereits im Sommer klar, dass im Herbst die 2. Welle kommt.
Vorbereitet/ Überlegungen getroffen wurde gefühlt nichts.
Über den Sommer hätte man Zeit genug gehabt, sich Maßnahmen zu überlegen und zu beschließen, wann welche
Maßnahme ausgelöst wird. Sich jetzt erst mit den Experten hinzusetzen und mit einer Hauruck-Aktion eine "Rettung" herbeiführen zu wollen, ist nur eine Notlösung.
Was wird sich ändern? Nichts! In den kommenden 4 Wochen werden die Zahlen durch den Quasi-Lockdown sinken, zu Weihnachten feiern wieder alle zusammen und im Jänner ist wieder Lockdown....
Das ganze zieht sich dann so lange, bis ein funktionierender Impfstogg für alle da ist.
So lange kann die Politik nicht warten, und solange möchte niemand warten!
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Sehe ich auch so.
Ich hatte an anderer Stelle schon geschrieben, dass man mit quasi den gleichen Einschränkungen wie vor 8 Monaten preisgibt, dass man kaum etwas gelernt hat. Trotz klarer Erkenntnisse, WIE und WO Infektionen am wahrscheinlichsten sind, treten quasi die gleichen Einschränkungen in Kraft wie zu Beginn, als man diese Erkenntnisse noch nicht hatte. Schlimmer noch: einige Dinge, bei denen eine Ansteckung wirklich gefährlich ist, werden ausgenommen (Schule, viele Arbeitsplätze, Öffentliche Verkehrsmittel, Friseure).
Dazu kommt noch, dass jeder Verein ein Hygienekonzept erarbeitet hat, bei dem eine Ansteckung quasi unmöglich ist. Oder hat schon jemand von einer Ansteckung auf dem Sportplatz gehört?
Hätte man sich in den letzten 8 Monaten ausgiebig mit dem Thema der Gefährdung auseinandergesetzt, hätte man sicher einleuchtende Regeln formulieren können, die sich auf die Erkenntnisse stützen: Im Freien kaum bis keine Ansteckungsgefahr und bei minimierten Kontakten kaum Ansteckungsgefahr.
Für mich wirkt es nun wie "Mist, die Zahlen sind schon wieder so hoch, wir müssen das gleiche machen wie damals, aber lassen die Schulen offen, damit die Eltern arbeiten gehen können. Nennen wir einfach Lockdown Light, damit es positiver klingt".
Es muss eben verständlich und nachvollziehbar sein, damit es mitgetragen wird. Das fällt mir aber schwer, wenn die Fußballjungs in der Schule sitzen, zusammen Bus fahren und nachmittags nicht auf den Sportplatz gehen dürfen. Und wenn ich dann lese, das einzelne Bundesländer den Sport doch erlauben, aber nur bis zu einem gewissen Alter, wird es noch weniger verständlich für mich.
Hier gab es auch Beiträge, die aussagten, dass Schule offen und Sport zu rational erklärbar sind, weil das nötige bleibt und das unnötige geht. Aber DAS kann ja nun wirklich nicht der Punkt sein. Der Punkt muss sein: Gefährliches geht und Ungefährliches bleibt. Wir wollen schließlich die Zahlen senken und nicht einfach nur Sachen verbieten. Man sollte dann an den Punkten ansetzen, wo auch das größte Infektionsgeschehen zu finden ist.