Beiträge von Charles De Goal

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    Kurze Frage dürfen in der D-Jugend Kreisliga A 2009/10 auch E-Jugendspieler Jahrgang 2012 spielen? FLVW

    Ja, schau mal in die WDFV Spielordnung, dort steht es eindeutig drin.


    §4 Altersklasseneinteilung


    (3) Ein Junior kann grundsätzlich in der nächsthöheren Altersklasse eingesetzt werden. Ist keine B-Juniorenmannschaft vorhanden, so können auch Juniorenspieler des ältesten C-Junioren-Jahrganges in der A-Juniorenmannschaft mitwirken. Diese Regelung gilt entsprechend für alle anderen Altersklassen.

    Am Samstag Spitzenspiel der B-Jugend Erster gegen Zweiter, um oben dran zu bleiben müssen wir gewinnen, der Gegner (in allen anderen Altersklassen Landes- oder Bezirksliga) kann im Prinzip mit einem Sieg schon die Kreismeisterschaft buchen. Gleichzeitig auch das Duell des Führenden der Fairnesstabelle (wir) gegen den letzten dieser Tabelle. Der Kreis hat für dieses Spiel einen Ü60-SR aus unserem Nachbarverein eingeteilt, mit dem ich menschlich absolut gut klarkomme, der aber der Schnelligkeit auf dem Spielfeld in diesem Spiel mit Ansage nicht gewachsen ist.

    Aus dem Grund habe ich Anfang der Woche höflich und defensiv den Schiedsrichterobmann angerufen und ihm mitgeteilt, dass ich ein wenig Bedenken habe, ob dieser Schiedsrichter der richtige für dieses Spiel ist. Mein Wortlaut war "ich möchte nicht vor dem Spiel Fairplay und Gelassenheit gegenüber dem SR predigen und nach dem Spiel zweifelhafte Entscheidungen in der Spielanalyse diskutieren müssen". Mir wurde mitgeteilt, dass entweder ein höherklassiger oder jüngerer Schiedsrichter angesetzt wird und falls nicht, würde der Schiedsrichter auf seine Aufgabe vorbereitet.


    Genau der Schiedsrichter kam dann 5 Minuten vor Anpfiff auf die Anlage und wusste natürlich von nichts, er wurde also nicht "vorbereitet". Die Spielleitung war in Ordnung, aber hauptsächlich aus dem Mittelkreis heraus. Und dann war es die 70. Minute, in der unsere beiden zentralen Mittelfeldspieler im Mittelkreis umgestoßen und umgerissen wurden, der Gegner den Ball gewann und mit einem Pass vor das Tor kam und den 1:0-Siegtreffer erzielte. Der Schiedsrichter stand drei Meter daneben, hatte beste Sicht auf die Situation und ließ laufen, obwohl zwei unserer Spieler vor seinen Augen durch unfaire Gegnereinwirkung zu Boden fielen.

    In der Realgeschwindigkeit schon eine klare Situation, im Video unserer Flutlichtmastenkamera aber noch eindeutiger zu sehen: Schubser von hinten und runterreißen am Arm.


    Tor zählte, Gegner gewinnt, wird zu 99% Kreismeister, weil er keine Punkte mehr abgeben wird und ich musste den Jungs erklären, dass wir weiterhin nicht mit Schiedsrichtern diskutieren, Fairplay vorleben und eigene Einwürfe, Ecken, Handspiele und sonst was beim Schiedsrichter melden, wenn er etwas übersehen hat.


    :(:(

    Wir haben im Amateursport aber mMn auch gar nicht das Problem, dass die Schiedsrichter für Dinge verantwortlich gemacht werden, für die sie garnichts können. Vielmehr geht es darum, dass es Menschen gibt, die sich bei einer (gefühlten) Ungerechtigkeit nur noch mit verbaler und körperlicher Gewalt zu helfen wissen. Da bräuchte man Vorbilder.

    Das sehe ich anders: Es geht um Menschen, die gefühlte Ungerechtigkeit und subjektive Wahrnehmung als Fakt darstellen und sich dann dagegen wehren wollen.


    Und Hummels hat in diesem Interview genau das getan: seine subjektive Wahrnehmung als Ungerechtigkeit dargestellt und daraufhin den Schiedsrichter (und alle anderen mehr oder weniger Beteiligten) angegriffen.


    Ich glaube dir, dass du sowas mit dem Schiedsrichter auf Augenhöhe kommunizieren willst und das ist auch eigentlich der richtige Weg meiner Meinung nach. Ich tue das auch und rufe gelegentlich mal einen Schiedsrichter zu mir und sage es ihm unter 4 Augen.


    Das ist aber nicht die Regel! Die Regel auf dem Amateurplatz und im älteren Jugendfußball ist eher, dass subjektive Fehlentscheidungen sofort vorwurfsvoll dem Schiedsrichter an den Kopf geworfen werden. Und das erleben wir alle doch immer wieder von Trainern, Zuschauern und Spielern. Und leider hat Hummels dieses Interview genau in diese Richtung gelenkt und Menschen darin bestärkt, dem Schiedsrichter einfach mal Schuld zu geben. Und dafür braucht man keine Vorbilder!

    Ich finde auch, dass es in Ordnung ist, den Schiedsrichter zu kritisieren:

    Diese "Der Schiedsrichter hat immer recht"-Mentalität zeugt mMn von einem gesellschaftsverständnis, was ich persönlich schwierig finde. Genauso wie man in der Lage sein muss, mit Kritik umzugehen, so muss es auch möglich sein, die Entscheidungen des Schiedsrichters zu kritisieren. Hummels war ja nicht polemisch oder hat dem Referee bspw. Bestechlichkeit vorgeworfen. Er hat nur eine Fehelentscheidung (mMn) sachlich und zugegeben auch emotional kritisiert.

    Das hat aber weitreichende Folgen, die in der Gesellschaft bzw. dem Amateurfußball nicht aufzufangen sind!


    Wie oben gesagt: Was meinst du, wie viele Fußballer sich das angeguckt haben und dadurch den Schluss ziehen, dass der Schiedsrichter Mist war und Unrecht hat und das verallgemeinern? Und was meinst du, wie viele das dann am Wochenende ausleben? Das ist doch Wind auf den Mühlen derer, die sowieso immer den Schiedsrichter unter Verdacht haben, wenn sie ein Spiel verlieren oder einen Platzverweis bekommen!


    Hummels stellt sich dahin und haut erstmal verbal auf alles drauf. Erstens wird diese Kritik nichts daran ändern (sondern die Folgen für ihn eher verschlimmern) und zweitens brauch ich in der Kreisliga niemanden, der sich nach dem Spiel hinstellt und den Schiedsrichter für Niederlagen oder Platzverweise verantwortlich macht.


    Das ist eben die Vorbildfunktion und als Beteiligter tut man oft gut daran, nicht allwissend zu bewerten.

    Ich sehe das ähnlich und kann auch die Aussage von let1612 nachvollziehen: Warum muss ein Spieler (sogar der IV mit drei Spielern hinter sich) an der Mittellinie eine solche Grätsche auspacken und von hinten in den Zweikampf reinrauschen? In Realgeschwindigkeit dachte ich ebenfalls sofort "das riecht nach rot". Die Grätsche geht auch überhaupt nicht zum Ball. Am Ende gibt es eine Berührung mit dem Gegner, die ihn zu Fall bringt und den Ball spielt Hummels nur, weil er ihn vom Gegenspieler an den unteren Rücken geschossen bekommt. Das und das gestreckte Bein von Hinten rechtfertigen meiner Meinung nach eine rote Karte.


    Dass Antony daraus eine Menge macht ist schade, aber wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Diese Täter-Opfer-Umkehr, dieser mediale Aufschrei und die Stimmungmache sind ehrlich gesagt peinlich. Hummels bekommt das Mikrofon und darf seine subjektive Meinung (als Beteiligter) zum Besten geben und bildet dadurch Meinungen der Zuschauer. Wo sind die Reaktionen von Antony, vom Schiedsrichter oder vom VAR? Bei einer ausgewogenen Berichterstattung wäre das hier vielleicht nicht die Fehlentscheidung des Jahres, so wird sie aber von vielen tituliert.


    In seiner Vorbildfunktion hat Hummels meiner Meinung nach hier versagt, weil der Schiedsrichter natürlich Schuld dran ist, dass er diese absolut dämliche Grätsche ausgepackt hat (8o). Ich bin schon gespannt drauf, wie viele Schiedsrichter an diesem Wochenende für Fouls und Grätschen, die mit Karten bestraft werden, verantwortlich sind.


    Klar ist diese rote Karte in der Summe kein Muss. Aber sie ist vertretbar und dass es dazu kommt, hat Hummels sich selbst zuzuschreiben und daran sind weder Antony, noch der Schiedsrichter oder VAR schuld.

    Freilaufen und Anbieten ist ein großes Thema für sich. Dazu gehört natürlich Räume erkennen und sehen und sich anspielbar machen. Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, würde ich dir viele Spielformen empfehlen. Sei es Dreifarbenspiel (in Überzahl), Spiel auf 4 Mini-Tore oder unterschiedliche Provokationsregeln.


    Das Dreifarbenspiel eignet sich natürlich für den Anfang super, weil die ballführenden Teams in Überzahl sind. Beim Spiel auf Mini-Tore kann nicht einfach der Ball aus jeder Lage aufs Tor geschossen werden, somit müssen Lösungen angeboten werden. Provokationsregeln für ein "normales" Spiel wären zum Beispiel Tore nur direkt, drei Ballkontakte oder auch das Feld in vier Quadrate unterteilen, die nicht mit dem Ball am Fuß verlassen werden dürfen (der Ball nur per Pass oder der Spieler ohne Ball).


    Schau mal beim DFB, auf Youtube oder anderen Kanälen nach Freilaufen & Anbieten, da wirst du sicher fündig!

    Mezut Özil und Arjen Robben haben/hatten ihre rechten Beine nur zum Stehen und haben trotzdem Weltklasse erreicht.

    Das stimmt de facto nicht. Schau dir deren Highlights an und du wirst sehen, dass sie sehr wohl mit ihren rechten Füßen umzugehen wissen. Robben hat fast jedes zehnte Tor mit rechts geschossen, Mesut Özil sogar jedes fünfte. "Nur zum stehen" ist da eine bodenlose Übertreibung. Natürlich sind Tore nur eine Zahl, aber das ist die einzige Statistik, die es zur Beidfüßigkeit gibt.

    Spieler, die nicht beidbeinig sind, entwickeln Strategien, wie sie das ausgleichen können. Dadurch erlernen sie Fähigkeiten, auf die beidbeinige Spieler nicht angewiesen sind und dementsprechend nicht beherrschen; und auch gar nicht beherrschen müssen.

    Allerdings ist hier auch nicht die Aussage gewesen, dass ein Spieler mit rechts wie links Tore schießen muss. Vor allem nicht in der F-Jugend. Ich verstehe deinen Einwand und unterstütze ihn: Wenn es am Ende nur noch darum geht, dass jemand mit beiden Füßen alles gleich kann (was natürlich kaum jemand erreicht), werden Spieler aussortiert, die Probleme auf ihre Art und Weise und über ihre Stärken lösen können. Und das kann es nicht sein.


    Aber kann ein Spieler den Ball mit dem schwachen Fuß nicht annehmen oder passen, verweigert vielleicht sogar die Zweikampfführung damit, wird er in der Hälfte der Situationen einen Nachteil gegenüber dem haben, der beide Füße für die einfachsten Basics nutzen kann. Und wer sich ständig seinen Starken Fuß verdreht oder seinen Fuß der spieloffenen Stellung überordnet, der wird es überall im Fußball schwer haben, im NLZ vor allen Dingen.

    Es schadet mit Sicherheit nicht und da das NLZ Eliteförderung anbietet, kann es sich diese Elite auch aussuchen. Wenn man sich zwischen Zwei Spielern entscheiden muss, die auf einem Niveau sind, der eine allerdings nur einen Fuß nutzt, entscheidet man sich sicherlich für den anderen. Auch in der U9 kann man bereits beidfüßig sein und im NLZ wird man nicht die Zeit investieren wollen, einem Torwart Woche für Woche Beidfüßigkeit beizubringen, wenn man auch jemanden finden kann, der das im Grunde schon beherrscht.

    Ich habe die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, ja. Persönlich interessiere ich mich aber nicht für die Arbeit im Jugendbereich, weshalb ich nach den neuen Statuten den direkten Sprung von der B zur A-Lizenz ebenfalls als positive Entwicklung erachte. Die Teilnahme an der Elite-Jugend-Lizenz hat mir natürlich auch einige Werkzeuge für den Seniorenbereich an die Hand gegeben, aber aus heutiger Sicht weiß ich nicht, ob ich den Lehrgang überhaupt gemacht hätte, wenn die Struktur schon damals so gewesen wäre wie sie heute ist. Denn so viel kann ich für mich persönlich sagen: Elite-Jugend war für mich nur das nötige Mittel zum Zweck "A-Lizenz erreichen", um potenziell Zugang zu einer Frauen-Bundesligamannschaft zu haben.

    Das ist ja auch eine verständliche Erklärung, die es in deinem persönlichen Fall nicht notwendig macht, diese Lizenz zu machen.


    Ich werde sie in der Zukunft mit Sicherheit brauchen, aber werde in 10 Jahren auch mit Sicherheit nicht mehr in der Form sein, diese körperlich vernünftig zu bewältigen. Somit bleibt mir nur der jetzige Zeitpunkt. Und da wird man jetzt so ziemlich vor unangekündigte vollendete Tatsachen gestellt. Im Prinzip sagt der DFB: Du hast 18 Monate lang Pech gehabt, jetzt musst du dann das dreifache zahlen. Und wenn du es nicht machst, such dir eine neue Trainerstelle in einem NLZ". Fair ist das mit Sicherheit nicht und ohne Vorlauf auch nicht gerade transparent.


    Grundsätzlich stehe ich mit so einer Reform nicht auf dem Kriegsfuß gegenüber.

    Ich hätte auch gerne letztes Jahr noch die A-Lizenz gemacht zu den günstigeren Konditionen - gar keine Frage.

    Du musstest zwischen B- und A-Lizenz doch bislang erst die Elite Jugend-Lizenz machen. Und hast du dafür und für die A-Lizenz die bisherigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt?


    Erfüllst du sie mit den neuen Beschränkungen immernoch?

    Ich hab es immer so gemacht: Zur KHM die besten Spieler mitgenommen, aber für alle anderen auch Angebote geschaffen. Zu den meisten Turnieren mit zwei Teams angereist (sofern der Ausrichter es zugelassen hat) und in unserer eigenen Halle zwei Turniere am gleichen Tag gemacht: morgens für die vermeintlich schwächeren ein C3-Turnier (mit dem expliziten Wunsch an die Gäste, auch ihre schwächeren Spieler mitzunehmen) und nachmittags ein C1-Turnier, bei dem ich dann selbst zwei Mannschaften stelle. Da können alle an einem Tag spielen und morgens können die, die nachmittags spielen, Turnierleitung und Verkauf machen, nachmittags andersrum.


    Das ist eine Menge Aufwand, aber der lohnt sich. Einmal ist eine komplette erste Mannschaft zum C3-Turnier gekommen und hat am Ende alles zu 0 gewonnen. War natürlich Mist, aber alle anderen Spiele waren super ausgeglichen, Fair und toll für die Jungs!

    Diese Grenze wird durch die höheren Preise geschaffen, die entweder von ambitionierten und gut aufgestellten Vereinen übernommen werden, oder eben von Trainern, die es "wirklich" wollen.

    Also bei dem Gedanken wird mir ehrlich gesagt ein bisschen schlecht... Durch die Kosten soll ausgesiebt werden, wer es wirklich will und es auch bezahlen will? Haben dann Trainer, die das Geld nicht haben oder beim "falschen" Verein sind, Pech gehabt?


    Ich glaube, der Hauptaspekt von höheren Kosten für die Lizenz sind höhere Einnahmen für den Verband. Natürlich kann man das hinter so einer Motivations-Hürde verstecken, aber unterm Strich sind die Mehreinnahmen ja ein Fakt.

    Ich halte das für eine Aufwertung der B- und C-Lizenzen, wenn die A-Lizenz derart unerreichbar und unbezahlbar wird. Welcher Verein kann sich schon einen A-Lizenz-Trainer noch leisten, wenn der so viel kostet.

    Ist meine B-Lizenz jetzt mehr wert als vor einem Jahr? Ist meine eventuelle zukünftige B+-Lizenz mehr wert als die Elite Jugend-Lizenz meines Kumpels? Ist mein Trainerkollege mit der A-Lizenz von 2005 ein besserer Trainer und kann mehr verdienen als ich, der ab sofort mangels Job im NLZ keine A-Lizenz mehr machen kann, egal wie gut ich bin und wieviel ich dafür zahlen würde?

    Dann sind ja auch D1-Spieler nicht versichert, die in der D2 aushelfen und gegebenenfalls ohne Wissen des Trainers noch festgespielt sind. Denn auch deren Einsatz ist ja laut Satzung vieler Landesverbände nicht erlaubt.

    Also, das ist jetzt für mich sehr überraschend. Darüber hatte ich als Folge daraus noch gar nicht nachgedacht.

    Einen Spieler einsetzen der nicht spielberechtigt ist, trifft in solchen Fällen ja auch zu.

    Und nun stelle man sich mal vor, der Trainer hat diese Regel und alle ihre Facetten (weiß ich gerade selbst nicht: 2 Spiele innerhalb von 4 Wochen und dann 10 Tage festgespielt?!) nicht im Blick und der Spieler verliert dadurch den Versicherungsschutz. Also wie -Nils- schon gesagt hat: man muss da differenzieren. Das ist für mich wie gesagt ein nachvollziehbarer Aspekt, da die Schwere des Vergehens sehr unterschiedlich ist.


    Dennoch müsste da ja auch irgendwo von Versicherungsseite aus festgelegt sein, damit wir jetzt hier nicht in Unwissenheit darüber rätseln müssen, ob eine C2 sich lieber mit B2- (falsche Altersklasse), C1- (evtl. festgespielt) oder D1-Spielern (müsste gegen ältere spielen) verstärken sollte, um den Versicherungsschutz zu wahren.

    Denn auch deren Einsatz ist ja laut Satzung vieler Landesverbände nicht erlaubt.

    Das wäre zu kleinteilig, dafür gibt es die Spielbetriebsordnung. Die Aktivität ist ja die gleiche, nur eben nicht ordnungsgemäß. Satzungswidrige Aktivitäten wären z.B. spielen ohne Mitglied im Verein zu sein. Ohne generelle Spielberechtigung zu spielen.

    Aber wenn ein F-Jugendlicher in der E-Jugend eingesetzt wird, wäre es erlaubt und abgedeckt.


    Ich weiß nicht, diese Grundidee ist mir zu weit hergeholt. Laut Satzung passt deine Aussage, aber Sinn ergibt es für mich keinen, dort die Grenze zu ziehen.

    Es sind nur Aktivitäten versichert, die satzungsgemäß durchgeführt werden. Alle Vereine verpflichten sich darin, die Satzungen und Ordnungen der übergeordneten Verbände, deren Mitglieder sie sind, anzuerkennen. Daraus leiten sich alle weiteren Ansprüche und Pflichten ab.

    Irgendwo muss ja der Verband auch gegenüber der Versicherung auftreten und deren AGB berücksichtigen. Sonst könnte ja jeder Verein machen, was er will.

    Dann sind ja auch D1-Spieler nicht versichert, die in der D2 aushelfen und gegebenenfalls ohne Wissen des Trainers noch festgespielt sind. Denn auch deren Einsatz ist ja laut Satzung vieler Landesverbände nicht erlaubt.


    Was ist, wenn der Trainer seinen D-Jugendlichen Sohn bei der E-Jugend mittrainieren lässt? Ist Trainingsbetrieb dann wieder was anderes?


    Ich hätte Verständnis dafür, wenn eine Versicherung sich sträubt, weil ein jüngerer Spieler sich gegen einen älteren Spieler, der nicht spielberechtigt war, verletzt hat. Hier kann man sagen, dass der andere Spieler zu alt war und durch seine Überlegenheit einen anderen verletzt hat.


    Aber alles andere ist und bleibt Fußball, ob das jetzt gegen eine E- oder eine F-Jugend passiert. Im Rasen hängen bleiben, gegen den Pfosten laufen oder ein Bruch kann in jedem Spiel gegen jeden passieren.

    Ich war bislang stiller Mitleser in diesem Forum. Habe mich angemeldet um eine Diskussion über die Preise der "neuen" Trainerlizenzen anzustoßen. Wie ich sehe habt ihr damit schon angefangen. Meiner Meinung werden die neuen Preise dazuführen, dass Amateurtrainer nach der B-Lizenz keine weitere mehr machen. Kann mir gut vorstellen, dass das auch so gewollt ist. Wer zahlt schon 10.000€+ um eine A-Lizenz zu erwerben. Das ist mehr als das was manche "gutbezahlte" Amateurtrainer in 2 Jahren verdienen. Zudem dauern die neuen Lizenzen länger und sind zeitaufwendiger, was ja an sich nicht schlecht ist, aber dennoch unfair für alle, die die Lizenz noch nicht erworben haben. Beispielsweise konnte man die Elite-Jugend-Lizenz vor einem Jahr noch in 2 Wochen + 3 Prüfungstagen für ca. 1.400 Euro erwerben. Jetzt muss man 4 volle Wochen einplanen und zahlt fast 4.000 Euro. Sorry, aber so ein Schritt ohne eine transparente Vorankündigung ist schlicht und einfach unprofessionell.

    Ich habe den DFB soeben per Mail um eine Stellungnahme gebeten, in der sie diese Umstrukturierung unter den Gesichtspunkten Transparenz, Kommunikation, Finanzen und Fairness erklären. Ich bin mir relativ sicher, dass auch im Amateurbereich ein Aufschrei kommen wird, wenn das ganze dann der breiteren Masse bekannt wird.