Beiträge von Coach1976

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    Was ich immer wieder höre und total daneben finde, sind diese "Du hast den Ball ins Aus geschossen!" "Du bist an dem schon wieder nicht vorbeigekommen" "Dein Einwurf war falsch!" "Nimm doch den Ball mit dem richtigen Fuß!" oder dergleichen. Den Fehler hat das Kind ja selbst gemerkt, da braucht es sicherlich keine Bestätigung. Die ganzen Schreier, bei denen man direkt sieht, was die Kinder noch nicht trainiert haben, aber können sollen, da kann ich nur den Kopf schütteln.


    Entscheidend ist neben dem "was" man sagt immer auch das "wie" man es sagt.
    Statt: " Du hast den Ball ins aus geschossen!" wäre ein: "Schön geklärt, trau dich beim nächsten Mal noch den Körper reinzustellen und den Ball zu erobern."
    oder statt: "Nimm doch den Ball mit dem richtigen Fuß an": "Denk bitte bei der nächsten Aktion daran mit dem gegnerfernen Fuß anzunehmen" (sofern dem Kind die Vokabel geläufig ist.)

    Diese Kommandos für Details bzw. spezifische individuelle Situationen sind aber im Training besser aufgehoben als im Spiel.

    Allgemeine Hinweise, wie "Kopf hoch nehmen" an den Ballführer, der sich gerade in den Tunnel begibt, oder "aufrücken" bzw. "fallen lassen" für die Verteidiger bzw. ein Hinweis an den einsamen Stürmer in der gegnerischen Hälfte, dass er beim Verteidigen unterstützen soll, passt im Spiel immer.

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    Ich meine nicht, dass man ihnen die Lösungen immer vorgibt wie "Pass zu Tim, Pass zu Tom, Weg damit! etc.", sondern Anweisungen wie zb.: Kopf hoch!, "Was machen wir wenn es eng wird!" halt das Verlagern oder auch mal das Pressen etc., um später dann auch mit Signalen arbeiten zu können.


    Die Kinder bekommen zb die Anweisungen den Kopf zu heben, aber keine Lösung, denn das Kind soll nach der Wahrnehmung seiner Situation selbständig entscheiden was es als nächstes macht. Gehe ich mit dem Ball weiter, gehe ich in s 1vs1. spiele ich ab, kappe ich ab, etc...

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    Diese Unterscheidung zwischen "Coaching per Joystick" und unterstützendem Coaching ist extrem wichtig.
    Joystick, also den Kindern in jeder Situation vorzugeben, was als nächstes zu tun ist, geht selbstverständlich gar nicht.

    Unterstützungen wie "Kopf hoch", oder auch mal der Hinweis, dass beider Verteidiger aufgerückt sind und deshalb ein gegnerischer Angreifer komplett blank steht sollte durchaus erlaubt sein. Natürlich auch nicht pausenlos.

    Komplett schweigend draußen zu stehen und hoffen, dass die Kinder irgendwann von selbst verstehen was sie falsch gemacht haben und daraus lernen ist wahrscheinlich genauso wenig erfolgsversprechend wie das permanente steuern der Spieler.

    Ein NLZ kostet halt einfach extrem viel Geld. Es ist ja nicht damit getan, einmal ein vernünftiges Gebäude hinzu stellen. Man braucht extra Mitarbeiter, Festangestellte Leute, Trainer mit bestimmten mindest. Lizenzen, sportliche Leitung mit mindest. Lizenz etc. Ich hab mal Zahlen gehört, die waren zwischen 500k und bis zu 1,5 millionen jährlich.
    Wenn man dann bedenkt, dass an für sich die 3. Liga ein Minusgeschäft ist, ist es kein Wunder, dass sich Vereine wie Meppen, Viktoria Köln etc, die schon mehrere Jahre in der 3. Liga sind, kein offizielles NLZ aufbauen. Dafür fehlt einfach das Geld.

    Wobei ein NLZ zu haben, vieles leichter machen würde. So können aktuell NLZ Spieler von anderen Vereinen jederzeit holen (zumindest in der Winterpause, die im Jugendbereich kein offizielles freies Wechselfenster ist) ohne Ausbildungsentschädigungen zahlen zu müssen, weil die dann einfach denen ein Ausbildungsvertrag geben und es dann für die erledigt ist. So verliert mein Verein jedes Jahr extrem viel Geld. Wären wir ein NLZ könnten wir den Spielern auch Verträge geben und würden jedes Mal eine Ausbildungsentschädigung erhalten

    Deshalb finde ich die Lösung in Bayern, mit den BFV-NLZ, die wesentlich geringere Auflagen und Kosten als ein BuLi-NLZ haben eigentlich ganz gelungen, weil hier trotzdem ein gewisses Maß an Struktur und Background (Lizenzen, und die braucht es im Leistungsbereich dann eben schon) vorhanden sein muss.
    Viele andere Vereine in anderen Bundesländern (Hertha Zehlendorf, Wieseck, Walldorf) erfüllen diese Voraussetzungen natürlich auch und sind deshalb zurecht auch erfolgreich. Mit der formellen Struktur und Bezeichnung "Verbands- oder Regional-NLZ" wäre aber vielleicht ein stemmbarer Mindeststandard festgelegt, der dann auch ein Qualifikationskriterium für die NLZ-Ligen unterhalb der BuLi-NLZ sein könnte.
    Ich wäre aber unabhängig von NLZ grundsätzlich für Entwicklungsligen ohne Auf- und Abstieg, wo Spieler ergebnisunabhängig Spielzeit bekommen. Die Kunst ist es - egal auf welcher Ebene - die richtigen Teams auf vergleichbarem Niveau zusammenzubringen.

    Das behandelt jeder Verein anders.
    Manche geben es an den Trainer weiter. In vielen Vereinen ist die Übungsleiterpauschale aber auch ein wesentliches Element der finanziellen Basis, d.h. sie sind darauf angewiesen, dass engagierte Ehrenamtler die Übungsleiterscheine machen, finanzieren i.d.R. die Kosten des Lehrgangs und dürfen im Gegenzug die ÜL-Pauschale behalten.
    Eine Regel gibt es aber nicht, dass musst Du schon je Verein einzeln klären.

    Finde den Gedanken interessant, ab wonach willst du die Vereine da einstufen? Klar NLZs alter Jahrgang in Bundesliga und junger Jahrgang in Regionalliga, aber was ist mit nicht NLZs?
    Um Vereine die mir bekannt sind, aus dem Norden zu nennen, was ist mit einem Eimsbüttler TV, oder Weiche Flensburg? oder VfB Lübeck? Was ist mit einem RWE, Saarbrücken, Mannheim, etc, wo die Herren in der Regio oder 3. Liga spielen aber kein NLZ haben, die Arbeit aber trotzdem sehr gut ist und viele derer JugendSpieler am Ende in der A und B-Jugend Bundesliga in einem NLZ spielen?

    Wo gliedert man solche Vereine ein? Der Anspruch solcher Vereine ist schon mindestens Jugend-Regionalliga, was mMn akzeptabel ist. Da wollen nur auch andere Vereine mit deren Jugendmannschaften spielen, wenn man sich in Hamburg zB Vorwärts Wacker oder Rahlstedt anguckt (die aber mMn auf Grund der Infrastruktur etc da eigentlich nicht hingehören)

    Das ist ja das Hauptproblem an dem die Idee dieser reinen NLZ-Ligen bis inkl. U19 aktuell scheitert.
    Es gibt Vereine die Leisten gute Ausbildung über alle Altersklassen, spielen mit Ihren Teams z.T. Bundesliga können oder wollen sich den Aufwand für ein "Bundesliga-NLZ" aber nicht leisten.
    Da bräuchte es sicher noch die ein oder andere weitere Abstufung .In Bayern gibt es die BFV-NLZ, die eine Stufe unter den Bundesliga-Leistungszentren angesiedelt sind. Mittlerweile spielen bei uns auch die BFV-NLZ eine eigene Förderliga von U12-U14. Gespielt wird in dritteln und die Spielzeit beträgt ungefähr das 1,5 fache wie im Regelbetrieb. Damit lässt sich die Spielzeit auf alle Fälle besser verteilen, was (verpflichtend?) von den Vereinen eingefordert wird ist, dass jeder Spieler mindestens 1 Drittel zum Einsatz kommt.

    Das System könnte ich mir auch bei den älteren Jahrgängen vorstellen.

    Vorstellbar wären regionale Ligen für Bundesliga-NLZ und darunter weitere für Regionale LZ (ähnlich BFV-NLZ), die aber gewisse abgestufte Voraussetzungen erfüllen müssten.
    Zum Saisonende könnten um eine Durchlässigkeit zu gewährleisten die stärksten Bundesliga NLZ eine Art deutsche Meisterschaft ausspielen und die schwächeren mit den stärksten regionalen NLZ eine Anschlussrunde oder Leistungsvergleiche durchführen. Alternativ: schwächere NLZ messen sich überregional mit denen der anderen Bundesliga-NLZ-Ligen.

    RWE und Saarbrücken haben übrigens beide ein NLZ

    Das Thema hat mit Sicherheit Potential.
    Bei flexiblen, Vereinsunabhängigen Wechseln bei F und ggf. E sehe ich wenig Probleme.
    Hat ein Verein zu wenig Spieler und ein andere zu viele kann man sich z.B. gegenseitig helfen (haben wir auch schon "verbotenerweise" bei E-Jugendspielen im normalen 7:7 gemacht).
    Zweitspielrecht für Kinder getrennt lebender Eltern sollte eine Selbstverständlichkeit sein oder werden.

    Zweitspielrecht für NLZ-Spieler halte ich für schwierig. Weil Trainings- und Spielintensität in den meisten NLZ ja so ausgelegt sind, dass die Kids ausreichend belastet werden und die Pausen dann auch eingehalten werden sollten.
    Sinn macht es evtl. ab U15 aufwärts, wo die Spielzeit aktuell nicht mehr garantiert ist, und Spieler tatsächlich nur noch auf Bank oder Tribüne sitzen bzw. nur Kurzeinsätze bekommen. Beim Thema NLZ fände ich es besser, wenn nur noch Entwicklungsligen existieren würden in denen es nicht um Auf-/Absitieg geht und jeder Spieler, der den Aufwand betreibt ein sinnvolles Minimum an Spielzeit erhält.

    Das abschaffen von Auf-/ Abstieg im Jugendbereich würde vermutlich auch deutlich mehr dazu führen, dass Spielzeiten gerecht verteilt werden als eine vereinfachte Wechselregelung.
    In Verbindung damit wäre es ja schon denkbar, dass man grundsätzlich Wechsel zulässt, wenn ein Spieler 2 oder drei Monate nicht zum Einsatz gekommen ist - unabhängig vom Wechselfenster.


    Das Thema Zweitspielrecht für LZ-Spieler kenne ich aus dem Basketball. Ob es gut oder schlecht ist, kommt auf die Handhabung an. Es gibt Spieler, die im Leistungsteam wenig Spielzeit haben und diese dann im Heimatverein nachholen. Das ist sicher sinnvoll, wenn sie da niemandem den Platz wegnehmen.
    Ich kenne aber auch Fälle, wo die Spiele des Heimatvereins bewusst so gelegt werden, dass sie sich mit dem JBBL-Team nicht überschneiden, damit dann 2-3 Spieler da auch noch eingesetzt werden können. Einerseits verbaut der Verein schwächeren Spielern, die ins Training kommen, aber dann nicht eingesetzt werden die Perspektive, andererseits wirken die Jungs aus dem Leistungsteam teilweise extrem überspielt und für den Wettbewerb im Breitensport ist das natürlich auch nicht förderlich.

    Bei 20 Kindern würde ich eher 2 "Abschlussspiele" mit 5 gegen 5 machen. Wobei das Abschlussspiel an Wichtigkeit verliert, wenn statt Übungen auch im Mittelteil des Trainings verschiedene Spielformen zum Einsatz kommen.

    Zum Thema spielformbasiertes Training vs. Übungen gibt es hier im Forum ausreichend Diskussionen und Informationsmaterial.

    Wenn Ihr auf die Übungen im Mittelteil nicht verzichten wollt oder könnt, dann würde ich auch bei 2 Trainern eine Aufteilung in 3 Gruppen empfehlen.

    Gruppe 1 (ca. 6-8 Kinder) übt bei Trainer 1

    Gruppe 2 (ca. 6-8 Kinder) übt bei Trainer 2

    Gruppe 3 (ca. 6-8 Kinder) spielt allein Funino ohne direkte "Aufsicht"
    Nach 10-15 Minuten wird gewechselt.
    Selbst wenn die dritte Gruppe im Spiel nur Quatsch machen sollte laufen die Übungen mit den anderen beiden Gruppen wesentlich effizienter und erfolgreicher ab. Und das mit dem Quatsch im freien Spiel wird von Woche zu Woche besser bzw. variiert abhängig von der Tagesform, wird sich aber tendenziell im Saisonverlauf deutlich reduzieren.

    Man muss natürlich zwischen echten Störern (aggressiv, pöbelnd, schlagend, spuckend) und den Träumern unterscheiden.

    Beide stören das Training. Der Träumer, Blümchenpflücker weil er nicht richtig mitmacht, Übungen nicht versteht, irgendwann nicht mehr kann oder will und sich einfach auf den Rasen setzt, aber da er in seiner eigenen Welt lebt keinen Einfluss auf die anderen Kinder hat. => den muss ich als Trainer in der U7/U9 irgendwie managen können, indem ich ihn dann einbeziehe wenn er aufmerksam ist und vielleicht einfach in Ruhe lasse, wenn er gerade abdriftet (gelegentliche Versuche ihn zurückzuholen sind durchaus erlaubt und erfolgsversprechend).

    Den aggressiven Störer, der Mitspielern durch sein Verhalten Schaden zufügt und diese dann auch noch vom Training abhält, den darf/muss ich irgendwann zum Schutz des Teams ausschließen. Wichtig: immer unter Einbeziehung der Eltern.

    Wenn sich das Kind in Anwesenheit der Eltern vernünftig benimmt, dann muss halt immer ein Elternteil vor Ort sein.
    Ist das nicht möglich und das Kind stört sitzt es eben das komplette Training draußen. Ich hatte zwei dieser Fälle.

    Einer hat nach mehreren Zuschauereinlagen beschlossen sich dann doch lieber vernünftig am Training zu beteiligen, der andere kam irgendwann nicht mehr. Ich würde beide Fälle als Erfolg für mich und die Mannschaft bewerten.

    Ich kann die Situation aus meinen Anfangszeiten mit 25 - 30 Kindern von U7 bis U11 nachvollziehen.
    Auch wir sind mit 2 Elterntrainern gestartet, die aber zumindest Fußballbackground hatten und sich bereits im Erwerb des damaligen Teamleiters Kinder / Jugend befanden.

    Die Mannschaft hat sich ähnlich dargestellt.

    1/3 mittel- bis hochtalentiert mit richtig Lust und Power

    1/3 entweder Bewegungsbegabt aber keine Lust / Disziplin oder eher wenig begabt, dafür aber Lust / Disziplin

    1/3 weder / noch

    Nach anfänglichen Überlegungen Kinder auszuladen, weil es "keinen Sinn macht", was wir letztlich als Eltern gleichaltriger Jungs in einer Kleinstadt einfach nicht übers Herz brachten haben wir unsere Problematik im Verein und den Eltern dargestellt.

    Ergebnis: neben den 2 festen Trainern kamen zu jedem Training entweder 2 Helfer aus der Elternschaft oder der U17/U19 dazu.

    Spiele und Turniere haben bei den Bambini trotzdem zunächst nur die gemacht, die unserer Meinung nach weit genug waren, allerdings wurden Kinder mit Aufholbedarf bei entsprechender Entwicklung und Trainingsfleiß mit Spiel- oder Turnierteilnamen "belohnt."

    Teilnahme bedeutete dann Grundsätzlich auch, dass man mit annähernd gleicher Spielzeit wie der Rest beteiligt war und nicht nur als Maskottchen mit Kurzeinsätzen wenn Spiele entschieden waren.

    Ab der ist es uns dann gelungen ein Trainerteam mit 4 festen und 4 variablen Trainern aufzubauen und damit 3 Mannschaften aus mittlerweile 36-39 Kindern zu bilden. Aufteilung erfolgte nach Jahrgang + Leistung. d.h. stärkste Spieler älterer Jahrgang Team 1, stärkste Spieler jüngerer Jahrgang Team 2, Rest Team 3. Wichtig dabei: auch Team 3 war kein Kanonenfutter, weil durch die älteren Spieler dagegengehalten werden konnte, die Gegner natürlich entsprechend ausgewählt wurden und dadurch auch diese Kinder sich über Erfolgserlebnisse weiterentwickelt haben.
    Fazit aus Vereinssicht:
    Wir stellen eine U15 mit 16 Jungs (KK)
    2 U13 Teams mit 12 bzw. 14 Jungs die sich gegenseitig aushelfen (KL/Gruppe)

    Wenn es in der U15 eng wird, hilft ggf. jemand aus der U13 aus.

    Von denen die in der U7 begonnen haben, ist uns trotzdem mehr als 1/3 verloren gegangen

    Gründe sind vielfältig NLZ, Basketball-LZ, Tennis auf Leistungsniveau, ambitioniertere Vereine, die höherklassig Spielen, Entscheidung für die andere Sportart, die mehr Spaß macht, Wegzug, kein Bock mehr auf Sport

    Dafür sind im Lauf der Zeit Kinder aus anderen Vereinen zu uns gekommen, weil das Training mehr Spaß macht und die Spiele erfolgreicher ausgingen. Freunde, die erst andere oder keine Sportarten wurden durch die Jungs in den Verein integriert, Zugezogen und Flüchtilingskinder konnten integriert und im Verein (egal bei welcher Sportart) gehalten werden.
    Erfreulich dabei ist, dass sich aus den in der Bambini mit "weder Talent noch Lust/Disziplin" eingestuften Jungs einige zu ganz brauchbaren Kickern entwickelt haben, dass sich jahrgangsübergreifend Freundschaften und Bolzplatz oder Streetball-Gruppen entwickelt haben (natürlich auch welche, die gemeinsam online Zocken, aber das lässt sich heute leider nicht komplett vermeiden) und ich nachdem ich jetzt über ein Jahr aus dem Trainerjob raus bin immer noch gerne auf den Sportplatz gehe, meinen alten Jungs zuschaue, mit Eltern, ehem. Trainerkollegen und Funktionären einen Kaffe oder ein Bierchen trinken kann und einige Jungs und Trainer auch schon das ein oder andere NLZ-Spiel meines Sohnes ganz ohne Neid, sondern annerkennend angesehen haben.

    Natürlich sind von den ca. 10 Jungs mit "kein Talent / keine Disziplin" auch ein paar frühzeitig weggebrochen, weil sie tatsächlich keine Lust auf Fußball hatten, so dass man sagen könnte, "das war doch von Anfang an klar".

    Aber die Mehrheit von Ihnen ist entweder dabei geblieben, oder hat sich auch durch die Erfahrungen im Fußball in anderen Sportarten probiert und da ihr Glück gefunden. Ich würde es heute rückblickend zu tiefst bedauern wenn ich bei allen 10 die Reißleine gezogen hätte weil ja "eh klar ist, dass die irgendwann aufhören".

    Das Problem ist leider wie so oft, dass es wahnsinnig schwer wird gewachsen Strukturen zu durchbrechen.
    Trainer im Herrenbereich werden traditionell relativ gut bezahlt im Verhältnis für den Aufwand den sie reinstecken und (Achtung, gilt selbstverständlich nicht für alle!) die Qualität, die sie abliefern.

    Früher war das im Breitensport vielleicht sogar sinnvoll investiertes Geld, weil die meisten Kinder und Jugendlichen sich auf dem Bolzplatz, Schulhof, Kicken (ich schreibe ganz bewusst nicht trainieren) im Verein einigermaßen autodidaktisch ausgebildet im Seniorenbereich ankamen und der Erwachsenentrainer aus dem quantitativ und qualitativ einigermaßen ausgebildeten Spielerpool etwas machen konnte.
    Mittlerweile haben sich allerdings die Verhältnisse geändert. Der Pool an Spielern, die oben ankommen ist deutlich kleiner geworden, und der Ausbildungsstand ist wesentlich heterogener als früher. Entweder die Jungs sind sehr gut ausgebildet, da sie ein NLZ oder einen ambitionierten Jugendverein durchlaufen haben oder sie haben in Ihrer Jugend spätestens nach der E gar keine Ausbildung mehr erhalten. Beiden Spielertypen kann der durchschnittliche Breitensport-Erwachsenen-Trainer nicht gerecht werden egal wie gut oder schlecht man ihn bezahlt. Für die gut ausgebildeten wird das Trainingsniveau immer zu einfach sein und die "Vernachlässigten" sind entweder überfordert oder dem Trainer fehlen die Fähigkeiten die Defizite der Vergangenheit aufzuholen.
    Darum wäre besonders im Breitensport ein Umdenken so wichtig. Gute ausgebildete Trainer, gerne mit etwas Geld motiviert von Anfang an bis inkl. U19, die dafür sorgen, dass junge Menschen im Seniorenbereich ankommen, die den Sport verstehen und dem Niveau entsprechend beherrschen.

    Die Chance, dass daraus funktionierende Mannschaften entstehen, aus denen sich dann ein "Eigengewächstrainer" herauskristallisiert, der als "Vereinler" die Truppe für wesentlich weniger Geld trainiert als es heute nötig ist, ist groß.

    Finanzieren lassen sich die Trainer z.T. sicher nur über höhere Beiträge. Auf der anderen Seite sorgt gute Ausbildung im Kinder- und Jugendbereich dafür, dass die Kids (ggf. mit Ihrer Familie) dem Verein länger erhalten bleiben und somit die Einnahmen über Mitgliedsbeiträge hoch halten.

    "Einüben" ohne Gegnerdruck - wird das ernsthaft ab der U14 (C Jgd) noch verwendet? Würde das der U12 / U13 und dem Prinzip "Präzision vor Geschwindigkeit" zuordnen.

    Gerade in der U12/13 ist doch ohne Gegnerdruck völliger Blödsinn...

    Meinetwegen wie bei Horst wein vorgesehen bei den Bambini.
    Sonst sollte das Training immer so spielnah wie möglich sein. Man kann um es der ballbesitzenden Mannschaft anfangs leichter zu machen mit 2-3 Spielern in Überzahl agieren lassen, dadurch reduziert sich der Gegnerdruck ohne dass die Spielform zur realitätsfernen Simulation wird.
    Spielformen (Übungen) ohne Gegner kann ich mir am ehesten noch im Trainingslager, oder im Professionellen Bereich vorstellen. Wenn man täglich trainiert oder wie im Trainingslager mehrere Einheiten am Tag hat, kann man durchaus die Belastung damit steuern und die Übung ohne Gegnerdruck als eine Art "Theorieübung" durchführen. Wichtig dabei: keine strikten Vorgaben wohin zu laufen und zu passen ist, sondern immer mehrere (!) Optionen für eine Situation aufzeigen.
    Coaching: "in der Ausgangssituation können wir dies, das oder jenes, oder auch was ganz anderes, dass Euch in dem Moment einfällt machen ..."

    Die Situation sehe ich im Nachwuchs egal ob Breitensport oder NLZ aber eher selten. Solange nicht 5x pro Woche trainiert wird.

    Das letzte Thema das ich zum RAE gefunden habe war schon etwas Älter, deshalb ein neuer Anlauf:


    Wenn wir in Deutschland darüber diskutieren, dass zu sehr auf körperlich weiter entwickelte ggf. früh geborene Spieler gesetzt wird, dann ist das Video unten vermutlich die Brasilianische Steigerung davon.

    Oder: man hat sich vertippt und statt U13 sollte es U19 heißen ;)


    Santos Maria! – 11FREUNDE

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    Zum einen zeigt sich sehr gut, dass es - seit man den Abstoß nicht mehr aus dem 16er herausspielen muss - sehr sinnvoll sein kann, dass der Abwehrspieler den Abstoß ausführt. Durch den kurzen Ball auf den Torwart, befindet sich die Kugel im Spiel, der Keeper kann andribbeln und hat mehr Eröffnungsoptionen als wenn er den Abstoß statisch ausführt und auch mehr als wenn der Torwart kurz innerhalb des Strafraums auf einen Verteidiger spielen würde.

    Dann wäre der Ball zwar auch im Spiel, die potentiellen Anspielstationen für den Torhüter sind aber natürlich wesentlich flexibler, da sie einen größeren Bewegungsradius haben.

    Außerdem zeigt sich nebenher mal wieder, dass diejenigen, die was von Querpass-Toni labern schlicht und ergreifend keine Ahnung von Fußball haben.

    Ich schaue mir in letzter Zeit wieder ganz gerne LaLiga- und CL-Spiele von Real an und man muss zugeben, dass Toni Kroos im Defensivspiel sicher seine Schwächen hat v.a. durch sein geringeres Tempo im Vergleich zu anderen Spielern auf seiner Position. Das hat Real mit Casemiro und jetzt Tchouaméni hervorragend kompensiert. Im Ballbesitz für das Aufbauspiel ist er aber nach wie vor outstanding, solange ihm der Gegner nicht einen Wachhund auf die Füße stellt.

    In den meisten Verbänden existieren doch nach wie vor Doppeljahrgänge.

    Diese Saison wie folgt:
    G (2016/17)
    F (2014/15)
    E (2012/13)
    D (2010/11)
    C (2008/09)
    B (2006/07)
    A (2004/05)

    Bin gerade selbst erschrocken, als ich die Jahrgänge für G und F eingetragen hab. Mir kommt es vor als wäre es gestern gewesen, dass ich mit den 2008ern und jünger in der G gestartet habe.


    Die Aufteilung in Jahrgangsmannschaften ist zumindest in Bayern z.T. selbst in der F reiner Luxus. (von den Ballungsgebieten abgesehen). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Hessen, wo es ja mindestens genauso viele dünn besiedelte Regionen gibt anders ist.

    Dementsprechend ist es überhaupt kein Problem einen 2012er in einer E2 spielen zu lassen, auch wenn diese bei den Gegnern aus Luxusgründen größtenteils aus 2012ern besteht.

    Ich halte selbst das Verbot Spieler, die in der Vorwoche E1 gespielt haben für die E2 zu sperren für ziemlich daneben. Leider ist das vermutlich aber nötig, weil zu viele Trainer immer wieder versuchen das schwächere Team zu verstärken und nicht einfach allen Kindern Spielpraxis zu gewähren.

    In der E gilt doch nach wie vor das Ziel:
    Spieler leistungs- und entwicklungsgerecht zu fördern und zu entwickeln. Das geht nur durch Spiele gegen einigermaßen gleichstarke Gegner, die man natürlich gewinnen wollen darf, aber nicht zu jedem Preis. Eine knappe Niederlage und ein knapper Sieg sollten in dem Alter genauso viel oder wenig wert sein wie ein Unentschieden...

    Eddi Magnet : wenn Eure zu 30-40% aus 2012ern bestehende Mannschaft bei den 2013ern gut mithalten kann und nicht abgeschossen wird, dann ist doch alles richtig und ich verstehe nicht warum sich Trainer beschweren wollen. Sind die Sauer, dass sie einen "Bauernverein" (sorry für die Formulierung) nicht abschießen können, wie es standesgemäß wäre, oder wie?

    Wenn Ihr aufgrund der älteren Spieler jedes Spiel deutlich gewinnen würdet, dann könnte man darüber nachdenken, dass die Truppe höher eingestuft werden muss, was man ja zur Rückrunde durch Kommunikation lösen könnte. Aber wenn ihr doch ergebnistechnisch unauffällig in der Runde mit schwimmt und der körperliche Vorteil einiger Jungs auch nicht zu übermäßiger Härte gegenüber den anderen Teams führt ist doch alles fein.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wo das Problem liegen soll.

    Ein weiterer Erfahrungsbericht:
    Mein Sohn (2010) hat mit ca. 4 1/2 bei den Bambini angefangen. (Damals in erster Linie Training, ab und zu Hallenturniere und gelegentlich Spiele / Turniere im Freien mit 7+1 (an Funino außerhalb des Trainings war bei uns vor 8 Jahren noch nicht zu denken).
    Als U6 Spieler hat ab und zu der Trainer der F2 bei Personalmangel angefragt ob er aushelfen kann, was er sehr gerne und auch erfolgreich praktiziert hat.

    Mit Eintritt ins U7-Alter ist dann bei mir die Überlegung gereift ihn Fest in die F-Jugend mitzunehmen, was auch daran lag, das ab da beide von mir trainierten Bambini-Jahrgänge in der F spielten und seitens Verein und Eltern der Wunsch da war, dass ich die Jungs weiter betreue. Hauptgrund ihn mitzunehmen, war dass in der F einfach mehr und regelmäßigere Spieleinsätze möglich waren als in der G, und er dort einfach auch unterfordert war bzw. seine Überlegenheit auch für Mitspieler und Gegner nicht ideal war...
    Mein Sohn gehörte als U7-Spieler spielerisch, technisch und in Bezug auf die Schnelligkeit wohl zu den stärksten 3-5 Spielern der F über beide Jahrgänge gesehen, hätte also sicher in der F1 mithalten können.
    Wir entschieden uns aus verschiedenen Gründen Jahrgangsmannschaften zu bilden und meinen Sohn in der jüngeren Mannschaft zu integrieren. Vermutlich hätte er der F1 ergebnistechnisch geholfen, und er hätte auch sehr gerne mit seinem besten Freund, der in der F1 war zusammengespielt, aber insgesamt war der kleine Zwischenschritt vernünftig.
    Eine Saison später bleib er in der F1 obwohl sein Jahrgang (2010) in die F2 nachrutschte. Im Lauf der Saison haben wir noch zwei weitere 2010er in die F1 integriert und drei 2009er, die deutlich mehr davon hatten gegen schwächere zu spielen in die F2.
    Eine weitere Saison später rutschte ich als Trainer mit den 2009er in die E-Jugend auf.

    Aufgrund der extremen Heterogenität in beiden Kadern entschlossen wir uns gemischte Teams zu bilden, auf die die Jungs nach Leistungs- / Entwicklungsstand aufgeteilt wurden. Mein Sohn spielte in der Zeit, weil es Trainings- und Spielplan ermöglicht haben mit seinen 2010ern in der F1 und parallel dazu in der E1 mit. Bei Terminüberschneidungen hatte die F1 Vorrang. Diese Saison, war die, die ihm entwicklungstechnisch am meisten gebracht hat. Freitags mit einer Spielstarken Mannschaft seines Jahrgangs Spiele dominant führen und am Samstag gegen körperlich starke Gegenspieler dagegenhalten. Hätte er nur eine der beiden Erfahrungen gemacht hätte vermutlich etwas gefehlt.
    Nachdem er dann ins U10-Alter gerutscht ist hat er bis auf 1-2 Aushilfseinsätze in der U13 nur noch mit seiner 2010er Mannschaft gespielt und trainiert, weil der Spielplan parallele Einsätze nicht mehr zuließ.
    Im letzten Jahr folgte dann der Wechsel ins NLZ U12, wo aktuell die Vorfreude auf die anstehende U13 Saison kaum zu bändigen ist. Trotzdem versucht er so oft es geht im Heimatverein seinen alten Kollegen mit denen er bisher zusammengespielt hat (jetzt U13 und U15) bei deren Spielen zuzusehen und Kontakt zu halten.

    Das ganze stellt in Kombi mit Trainings- / Spielaufwand im NLZ, Schule und Freunde vor Ort natürlich einen spannenden Spagat dar, bei dem wir ihn nach Kräften unterstützen. Trotzdem überwiegt im Moment das Gefühl, bei ihm wie bei uns, dass es so wie es bisher gelaufen ist gut und richtig war.
    Fazit zum hochziehen:
    Kann Sinn machen, muss aber nicht. Bei meinem Sohn war es so wie es war genau richtig, hat aber vermutlich nur funktioniert, weil ich als Vater und Trainer eng dran war.

    Wenn man den Weg selbst nicht aktiv begleiten kann, sollte man zumindest Trainer und die älteren Mitspieler persönlich so gut kennen, dass man mit einem guten Gefühl und Vertrauen dem Hochziehen zustimmt.

    Hat man kein klares Bild worauf man sich einlässt, und das hochziehen erfolgt nur weil das Kind halt gut ist, würde ich es lieber in seinem Jahrgang spielen lassen.

    Ich antworte nur aus dem Bauch ohne Kenntnis des Regelwerks in Eurem Verband:

    Sperren werden in Spielen und nicht in Wochen ausgesprochen.

    Wenn der Gegner nicht antritt, dann hat kein Spiel stattgefunden unabhängig davon, was anschließend am "grünen Tisch" hinsichtlich der Spielwertung entschieden wird.

    Dementsprechend gilt die Sperre meiner Meinung nach nicht als abgegolten und der Spieler muss beim nächsten Spiel aussetzen.

    Ab der E Jugend muss man schauen, dass man seine Leistung bringt sonst war’s das.

    E-Jugend... Kinder von 8-11 Jahren...
    Mit diesem Wissen kann ich Dir jetzt doch einen konkreten Rat geben:
    Mach einen großen Bogen um diesen Verein.

    Vollkommene Zustimmung.

    Hochziehen in jungen Jahrgängen kann Sinn machen.

    Da es in dem Altern noch keine Leistungsorientierung geben darf ist da auch unerheblich ob Breitensportverein oder Leistungsverein.

    Wenn es in der E schon darum geht Leistung zu bringen, oder rauszufliegen, dann hat in dem Verein aber sicher keiner einen Plan von dem was er tut.

    Leistungsbezogene Selektion im Übergang von E zu D kann ich noch nachvollziehen, bin aber der Meinung, dass Vereine, die einen Leistungsbereich ab der D-Jugend haben auf jeden Fall mindestens bis zur C auch einen Breitensportzweig anbieten sollten in dem die Spieler unterkommen, die im Kleinfeldbereich schon im Verein waren und tatsächlich keine Chance auf die Leistungsmannschaften haben.

    Vereinen, die ab der D ausschließlich Leistungsfußball (inkl. Selektion und "rauswerfen" von Spielern) betreiben wollen, dürften eigentlich gar keinen Unterbau auf dem Kleinfeld haben.

    Vereine, die in der E schon diese Selektion betreiben, sollten von allen vernünftigen Eltern im Interesse ihrer Kinder gemieden werden.

    Der Sprung von U7 zu U9 ist schon ein gewaltiger, vermutlich aber leichter zu bewerkstelligen als der von U13 auf U15 oder U17 auf U19.

    Wenn das Kind in der G tatsächlich hoffnungslos unterfordert ist und keinerlei Widerstand und Fußballerische Herausforderung in der Mannschaft hat, kann ein vorübergehendes Hochziehen ggf. sportlich schon Sinn machen, sowohl für den Jungen, als auch für die Mitspieler in der U7.

    Da geht es aber gar nicht nur darum, ob der Junge den Ball besser annehmen und passen kann als die anderen oder ein besseres Spielverständnis hat.

    Wichtig ist, dass er in der neuen Mannschaft in der Lage sein muss in jeder Ausprägung des Spiels mithalten zu können. d.h. Dribblings versuchen und auch bestehen, Zweikämpfe offensiv wie defensiv, Laufduelle mit bis zu zwei Jahre älteren Jungen etc.

    Saubere Ballannahme und Passspiel sind schön und gut, in dem Alter aber als ausschließliches Talentmerkmal ausreichend.

    Wie von einigen Vorrednern schon beschrieben bringt es deinem Jungen nichts, wenn er zu einer 7-jährien Passmaschine "mutiert" und in der F-Jugend mit Tiki-Taka-Fußball glänzt (selbstverständlich toll wenn er das hinbekommt), wenn er dies nur tut um Dribblings und Zweikampfsituationen aus dem Weg zu gehen.
    Gerade in dem Alter von 7-11 ist es wichtig, dass das komplette Paket geschult wird (mit Hauptfokus auf Dribbling und Ballbeherrschung). Wenn er tatsächlich spielerisch und körperlich in der U9 mithalten kann, dann ist ein hochziehen in dem Alter absolut OK und auch nicht unbedingt unüblich. Sollte er aber körperlich so unterlegen sein, dass er jedem Dribbling und jedem Zweikampf aus dem Weg geht, kann das auch nach hinten losgehen. Vielleicht wäre es ja auch möglich 50/50 in beiden Teams dabei zu sein?
    Im Falle des Hochziehens, sollte man die körperlich Entwicklung des Kindes, der älteren und der gleichaltrigen Mannschaft(en) gut im Auge behalten, um evtl. den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen wo der Junge wieder mit Kindern seines Alters spielen sollte. Spätestens falls es in den richtigen Leistungsbereich geht, wird das eh ein Thema werden.

    Sehe ich ähnlich.

    Das verstehe ich auch nicht. Von den 10 Kindern kommen doch nur alle Jubeljahre sämtliche ins Training. Und Geburtstag, Wochenendausflug, Kirche etc. ist doch auch ab und an. Also mit 12 Kindern kommt man sicherlich hin, aber da für den Trainer E1 Fußball ja Ergebnissport ist und er da keine Unterscheidung macht, verstehe ich ohnehin nicht, wieso er nicht auf einen 14-Kader gegangen ist.

    Bei Motivierten eher starken U11-Spielern ist die Chance eine höheren Trainings- und Spielbeteiligung i.d.R. tatsächlich höher als im normalen Durchschnitt. d.h. wenn er bereit ist auch einmal ein Spiel mit nur einem oder ohne Auswechselspieler durchzuziehen kann das tatsächlich gut gehen.
    Ich hatte mit meiner letzten U11 einen 12er-Kader und es fehlten nie mehr als 2 Spieler, so dass wir immer mit 10 Jungs spielen konnten. Auf den 10er Kader heruntergebrochen hätte man also immer 8 zur Verfügung.

    Allerdings müsste man dann halt auch durch wenn es mal eng ist und sich nicht einerseits die Rosinen rauspicken und dann nach Ersatz rufen wenn es mal eng wird.

    In unserem Fall war es übrigens so, dass wir 39 Kinder in 3 homogene Teams mit 12/13/14 Spielern aufgeteilt haben. Am Ende hat meistens das 12er Team noch einen oder zwei Spieler an eine der anderen Mannschaften abgegeben, weil dort die Ausfallquote deutlich höher lag.