Citizenkane Beim ersten durchlesen ist mit sofort das Messer in der Hose aufgegangen, aber trotzdem möchte ich jetzt mal möglichst sachlich darauf antworten.
Trainer haben grundsätzlich, gerade dann wenn es nicht läuft, schon genug Baustellen, da helfen frustrierte Eltern mit "gut gemeinten" Ratschlägen nicht wirklich weiter.
Grundsätzlich gilt: Wenn du tatsächlich Ahnung von der Materie hast und Veränderungen sehen möchtest, kannst du dich als weiterer Co-Trainer anbieten und somit im Trainerteam mitarbeiten. Eigentlich ganz einfach und logisch, oder?
Das was die Trainer machen hört sich eigentlich gar nicht mal so schlecht an, auch wenn es sicher hier und da wohl noch nicht perfekt ist. Positionsrotation, die Kinder eigene Entscheidungen treffen lassen etc. ist eigentlich schon mal ein guter Anfang.
Sich hinten reinstellen, immer so breit wie möglich stehen, die Spieler auf Positionen festnageln (in der D-Jugend :D), von beiden Seiten auf die Kinder einbrüllen (wtf
:D) ist leider absoluter Mist in dem Alter und wird von Eltern leider zum Teil immer wieder aus dem Profifußball abgeschaut und dann bei den kleinen umgesetzt. Hier gelten aber tatsächlich noch ganz andere Gesetze und hier hat die Ausbildung vor dem Ergebnis vorrang.
Was es deinem Sohn bringen soll in nem guten Verein auf der Bank zu hocken will mir nicht einleuchten. Klar wenn ein Kind der absolute Überflieger ist und von Mit- und Gegenspielern völlig unterfordert ist, sollte er wechseln, gar keine Frage.
Aber wer in ner schwachen Mannschaft mit untergeht, gehört da höchstwahrscheinlich schon hin.
