Beiträge von Trainer91

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    Deshalb bin ich absolut bei Constantin . warum soll ich überhaupt isoliert trainieren?

    Viele Pluspunkte fallen mir da nicht ein.

    Wie würdest du dann F-Jugend Spielern die absolute Neulinge sind, das Schiessen beibringen?

    Ich finde gerade beim Technikneuerwerb machen isolierte Übungsformen mit vielen Wiederholungen und klarem Coaching durchaus Sinn. Um dies zu festigen werden dann natürlich später Spielformen angewendet.

    Ich klink mich auch mal ein.


    Ist das Modell spielen-üben-spielen für jüngere Kinder tatsächlich das beste Modell um neue Techniken zu erlernen und zu festigen?

    Ich kenne nur aus dem älteren Jugendbereich, dass dies eher als üben-üben-spielen durchgeführt wird. Also erlernen der Grundtechnik ohne oder mit geringem Gegnerdruck, dann anwenden der Technik mit Gegnerdruck und schließlich Anwendung in der Spielform.


    Da ich mich in den jüngeren Jugenden nicht auskenne ist meine Frage ernst gemeint und wertfrei.

    Finde den Austausch hierüber grundsätzlich spannend :)


    Es gibt welche aus reinem Metall und Kunstoff/Metall

    Was würde euch abgehen?

    Was würdet ihr euch wünschen wenn euch euer JL fragen würde, so im max 3 stelligen € Bereich :saint::whistling:

    Sind ausreichend Bälle in entsprechender Qualität vorhanden? Ansonsten davon noch einen Satz.


    Es klingt aber schon sehr gut, was Ihr alles da habt. Damit kann man auf jeden Fall arbeiten :thumbup:

    ;(;(;(


    Bei uns stellen die JSGs teilweise bis zu vier D-Jugend und bis zu fünf E-Jugend-Teams!!!

    In der Folge kannst du die ersten Mannschaft in der Regel nicht schlagen...

    Das hat dann meiner Meinung nach auch nichts mehr mit sinnvoller Jugendarbeit zu tun. Ich schätze mal, dass laufend neue Vereine beitreten wollen um sich mit den Erfolgen der ersten Mannschaften zu schmücken...

    Darf ich fragen in welchem Bereich Du trainierst, Breitensport oder ein ambitionierter Verein?

    Ich bin da eher eher bei let1612.

    In einem ambitionierten Verein, bei dem auch Spieler gesichtet und weggeschickt werden.


    2.) Einstellung der Kinder (die meisten brauchen einen Animateur und keinen Trainer) und Verhalten (Ansprüche) der Eltern

    Solche Kinder + Eltern tue ich mir grundsätzlich nicht mehr an. Lehrgänge, Fortbildungen etc. besuchen + jedes Training vor- und nachbereiten, damit dann ne halbe Stunde vor dem Treffpunkt der halben Mannschaft einfällt, dass die Oma zum dritten mal Geburtstag hat. Genau :rolleyes:

    Was wollen die im Breitensportverein in der D-, C- oder B-Jugend im Training machen?

    Warum hören so viele Kinder in diesem Bereich auf Fußball zu spielen?

    Die wollen spielen und zocken. Freunde treffen und sich bewegen.

    Die wollen keinen (Fußball)Lernplan abarbeiten wie in der Schule.

    Das sehe ich ein wenig anders. Meiner Erfahrung nach sind die Jungs in dem Alter unglaublich hungrig darauf neues zu lernen und sich zu verbessern. Wenn da ein Trainer kommen würde, der nur nen Ball hinwirft und die Jungs 90 Minuten lang bolzen lässt, wäre die Luft schnell raus und nach zwei Wochen würde keiner mehr kommen, mal abgesehen davon, dass man in jedem Spiel auf die Mütze bekommen würde.


    Man muss die Jungs eben da abholen wo sie gerade sind und sie mit altersentsprechenden Übungs- und Spielformen einerseits fußballerisch ausbilden, aber auch gleichzeitig den Spass zu kurz kommen lassen. Es gibt aber genügend Spielformen die beides miteinander verbinden. Habe noch nie von jemandem gehört, dass er eine Spielform zum schnellen umschalten langweilig findet. Selbst Sprinttraining ohne Ball/mit Ball macht den Jungs oft viel Spass (wer ist schneller? "Ich bin doch viel schneller als xy, dem zeig ichs!...").


    Wenn man sich natürlich wie ein Oberlehrer hinstellt und die Übungen nur runterbetet "Heute machen wir eine Spielform um die sogenannte anaerobe Ausdauer zu verbessern..." hat die Jungs natürlich schnell verloren.


    Den größten Fehler den man allerdings machen kann, ist die Jungs zu unterfordern und ihnen nichts beizubringen, dann hat man sie nämlich noch schneller verloren :D

    Ich habe sowohl die C-Lizenz als auch die B-Lizenz absolviert, laut meiner Wahrnehmung gestalten sich die Lizenzen so.


    C-Lizenz: Grundlagen des Trainings, wie baue ich ein Training auf, was genau ist Technik/Taktik/Kondition und wie trainiere ich es jeweils und vieles mehr... (Also eher den Schwerpunkt auf Trainingsorganisation, Technik etc.)


    B-Lizenz: Training der Viererkette, Spielsysteme, Konter/Konterverteidigung, Übungs- und Spielformen im Detail, wie coache ich um ein bestimmtes Verhalten zu provozieren und vieles mehr... (Schwerpunkt also eher auf Taktik und Coaching etc.)


    Bezüglich Schwierigkeitsgrad: Bei der C-Lizenz wird jeder durchgewunken, während bei der B-Lizenz schon viel theoretisches und praktisches Können vorausgesetzt wird (vor allem wenn man 10+ Punkte will)

    Ich würde dir in jedem Fall raten eine der beiden Lizenzen zu machen, da man einfach unglaublich viel dabei lernt und sich vor allem auch selbst reflektiert.

    Falls du doch mal irgendwann ambitionen haben solltest eine Mannschaft auf überkreislichem Niveau trainieren zu wollen, würde ich sogar eher zur B-Lizenz raten :)

    Die Fahrtkosten in der Jugendbundesliga sind selbst für männliche NLZ-Mannschaften eine Herausforderung. Ganz zu schweigen von irgendwann nötigen Physiotherapeuten, Athletiktrainern, Spezialtrainern etc. etc.

    Die Kosten um dauerhaft in der Junioren-Bundesliga spielen zu können sind einfach unglaublich hoch. NLZs der Männer-Bundesligisten verschlingen jedes Jahr mehrere Mios, nur damit ihr mal eine Vorstellung habt.

    Es gäbe vor Ort ausreichend Potential und m gute Spieler und Spielerinnen zu versorgen , würde mehr investiert werden .

    Es sind nicht ausschließlich DFB Spielerinnen , sondern einfach sehr gute Spielerinnen .

    Egal ,man sollte alles lesen.

    Auch nach mehrmaligem Lesen verstehe ich deinen Beitrag, wie so oft, nicht ganz.

    Starke Spielerinnen wechseln in die beste Mannschaft um möglichst hoch zu spielen. Wenn sie später im Frauenbereich mal höher spielen wollen ist das unerlässlich. Da spielt es auch nicht unbeding die ganz große Rolle in welcher Liga die entsprechende Frauenmannschaft des Vereins spielt, dann wechselt man halt nach der B-Jugend wieder.


    Dein Beitrag ist irgendwie völlig ohne Zusammenhang und Logik und daher nur bedingt eine Diskussionsgrundlage...

    DFB-Auswahl-Spielerinnen die zu einem Verein der B-Juniorinnen-Bundesliga wechseln. Kann gerade keine große Besonderheit entdecken, oder übersehe ich was?

    Wieder was neues gelernt :)

    Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass pro lizenziertem Trainer die Förderung linear steigt.

    Kenne mich aber auch nur in Bayern aus :)

    Umfrage bei fupa.net - Braucht es Jahrgangsligen im Jugend-Fußball? Bin mal auf das Ergebnis gespannt.

    Wie wird das genau gehandhabt? Gibt es dann jahrgangsreine Ligen (U11, U12, U13 etc.) oder weiter C-, B-, A-Jugend?

    Bei letzterem nehme ich ja dem Jungjahrgang der dann zum Altjahrgang wird die Möglichkeit in der Liga zu spielen in die sie aufgestiegen sind. Und der Altjahrgang der aufgestiegen ist, muss dann in der höheren Altersklasse als Jungjahrgang gegen überwiegend ein Jahr ältere in einer höheren Liga antreten?

    Trainer91 : das ist meistens so, dass der Jungjahrgang weniger Spielzeiten bekommt als der Altjahrgang (RAE) - egal in welcher Altersklasse

    Mit dem RAE wird die Spielzeitenverteilung innerhalb eines Jahrgangs erklärt, aber nicht zwischen Jahrgängen. Hier geht es aber um den Vergleich zwischen verschiedenen Jahrgängen. Das hier Spieler des Altjahrgangs im Vorteil sind sollte jedem klar sein, ich wollte nur insgesamt nochmal darstellen, wie es sich mit den A-Jugenden bei uns verhält.

    Auch wenn du die Lizenz erstmal selber zahlen musst, so kann der Verein für dich Fördergelder beantragen sobald du die Lizenz hast.


    Deswegen würde ich mir dann nen monatlich Betrag auszahlen lassen, oder alternativ zu nem Verein wechseln der die B-Lizenz auch honoriert (mit Geld, nicht mit warmen Worten) ;)

    Ich habe da halt einfach komplett andere Erfahrungen gemacht. Und das nicht nur bei höherklassigen Teams. Auch in der Kreisklasse spielen bei uns die meisten Mannschaften mit zur Hälfte U19/U18.


    Es gehen ja nicht ansatzweise alle Spieler studieren, im Gegenteil.

    Ich hab auch eher die Erfahrung gemacht. Die U18 Spieler sind meist irgendwo zwischen Bank und Stammplatz und die U19 Spieler sind meist die Stammspieler und schnuppern ab und zu mal in ein Training oder Spiel der Herren rein, was ja völlig ok und sinnvoll ist.

    Wenn du später nochmal irgendwann eine Mannschaft trainieren möchtest und dich als Trainer weiterentwickeln möchtest, würde ich die B-Lizenz an deiner Stelle machen.


    Wenn du es geschickt machst, hast du die Kosten für die B-Lizenz auch schnell wieder drinn ;)

    Geht es darum, den Dropout zu senken oder eher darum, vor dem Dropout zu kapitulieren?

    Für mich fühlt sich das auch eher wie eine Kapitulation an. Ich bin da auch eher dagegen.


    Für mich ist es weniger der Dropout, der einen Grund für diese Reform bietet, als die Tatsache, dass U14/U15 einfach nicht gut zusammen passen und man viele U19 Spieler wegen Studium, Umzug etc. eh schon verliert.


    Daher passt das absolut.


    Ich finde das Modell von let1612 fast perfekt, ich bin mir nur nicht sicher, was 7/9 bei D/C-Jugend betrifft...

    Warum passen U14 und U15 nicht zusammen? War bisher immer eine Altersklasse höher unterwegs, daher habe ich da keine eigenen Erfahrungen. Ist das Einsetzen der Pubertät dort das Problem?


    Die U19 Spieler die der eine Verein wegen Studium, Umzug etc. verliert, bekommt ein anderer ja wieder dazu. Daher ist das für mich kein Argument.

    Interessant, dass man in Bayern es genau anders herum machen will und die U19 Spieler bereits bei den Herren mitspielen lassen. Auch mit dem Ziel den Dropout zu senke.


    Bin gespannt welches Modell mehr Erfolg bringt.

    Würde solche Co-Trainer direkt entsorgen.

    Was bringt mir ein unzuverlässiger, der mir ehh keine Arbeit abnimmt und dann aber wahrscheinlich am Spieltag/Turnier noch meint bei irgendwelchen Entscheidungen mitreden zu müssen.

    Ich bin mittlerweile auch ein gebranntes Kind in der Hinsicht (aus anderen Gründen) und bin deshalb bei der Wahl eines Co-Trainer sehr, sehr pingelig.

    Wahnsinn was für ein Aufwand wir betreiben um den Spiel und Trainingsbetrieb im Breitensport aufrecht zu erhalten.

    Würden wir die gleichen Einstellungen an den Tag legen wie die Kids und einige Eltern, müsste man wahrscheinlich 30% der Teams aus dem Ligabetrieb abmelden.

    Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie der Trainer unangekündigt auch nur zu jedem zweiten Training kommt und Eltern + Spieler dann dastehen :D


    Oder einfach mal gar nichts organisieren :D

    "Ihr wollt Fußball spielen? warum habt ihr dann keine Bälle mitgebracht" :D