Beiträge von Trainer91

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Wie Sir Alex sagt ist das Stärken der Stärken hier wohl die nahe liegende Lösung.

    Zusätzlich sollte der Spieler immer wieder dazu ermuntert werden seine Stärke auch einzusetzen. Ein spezifisches Positionstraining zielt in diese Richtung ab (z.b. als ST 5 Abschlüsse nach flachem Zuspiel, 5 nach hohem Zuspiel etc.). Dies kommt aber für eine U9 definitiv zu früh.


    Was du als "Unterschiedsspieler" bezeichnest wird im NLZ/Profibereich als Vorhandensein einer "Waffe" bezeichnet. Sprich der Spieler hat eine herausragende Stärke die ihn von anderen Spielern abhebt.

    Trainer91

    Bei mir war es nicht nur weil er der Kasperl war sondern weil er so viel Potenzial hat und dieses durch sein rumalbern nicht abgerufen hat. Deswegen habe ich ihm Verantwortung umgehängt damit er reift.

    Mittlerweile trainiert er fallweise mit seinen 13 Jahren in der U23 mit und besticht auch dort mit seiner Technik und Schnelligkeit.

    Hat auch ein Vorbereitungsspiel in der U23 bestritten und bekam von allen Seiten großes Lob ausgesprochen. Die Gegner waren sehr erstaunt als ich Ihnen sagte das der Bursch erst 13 Jahre alt ist.

    Ich kann aus der Ferne eben auch schlecht einschätzen wie genau er tatsächlich drauf ist/ drauf war. Zwischen ein bisschen Kasperl sein und das Training massiv und nachhaltig stören liegen ja immernoch Welten. Du wirst schon die richtige Wahl getroffen haben, Ich habe eben einfach einen anderen Ansatz.


    Wenn dieser 13-jährige allerdings bei eurer U23 mithalten kann, dann ist er allerdings im falschen Verein. Wenn es sich bei eurer "U23" nicht um eine Thekentruppe handelt und er tatsächlich mithalten kann, müsste er vom Leistungsniveau her wohl eher in einem NLZ spielen.

    Trainer91 Welche alternative haben wir ? Wahrscheinlich wird sie nicht drauf eingehen , aber es war einen Versuch wert. Die Position des Kapitäns in diesem alter wird meiner Meinung nach überschätzt. Ich sehe es eher als Belohnung für gutes Training .Wirkliche Führungsspieler gibt es wenige in der D. Und wenn .... ist es nicht auch unfair wenn der Sohn /Tochter des Trainers Kapitän ist. ;)


    Meine Hoffnung ist einfach , dass sie zum Training kommt wenn sie merkt das wir auf sie verzichten. Auch wenn es für die Mannschaft Nachteile hat.

    Du hast Recht, versuchen kann man es mal. Aber meiner Erfahrung nach wird sich bei solchen Fällen selten was ändern.

    Ich bin ehrlich gesagt ein wenig erschrocken wen ihr alle in eurem Team zum Kapitän macht :D

    Im Endeffekt bekommt der mit dem schlimmsten Verhalten die Binde, um zu versuchen dass er/sie sich bessert?

    Bei mir muss der Kapitän immer ein absolutes Vorbild auf und neben dem Platz sein, am besten sollte er natürlich auch Stammspieler sein. Optimalerweise noch dazu eine eher defensive Position spielen, da somit die defensiven Positionen indirekt gewürdigt werden und defensive Spieler seltener egoistische Aktionen auf dem Feld bringen.


    Solche Clowns die das Training stören oder gar nicht erst zum Training aber dann zum Spiel kommen wären bei mir nach wenige Wochen weg. Habe da wohl einfach eine andere Herangehensweise.

    Dann teile ich mal meine Erfahrungen. Ich spreche bei meinen Erfahrungen von einem NLZ eines 1. Ligisten aus Süddeutschland.


    Typisch ist nach meiner Wahrnehmung der Wechsel nach der U15, also zur U16.

    Ja, das ist so der Klassiker. Nach der U15 Oberliga Saison werden gerade bei den Kooperationsvereinen dort die besten gerne abgefischt. Diese werden beim Übergang zur U17 (Junioren-Bundesliga) aber fast genauso schnell wieder aussortiert und mit nationalen und zum Teil auch internationalen Talenten (aus Österreich, Schweiz, Frankreich, Tschechien etc.) ersetzt.


    Ablöse bzw. Ausbildungsentschädigung beim Wechsel trägt der aufnehmende Verein.

    Kenn ich auch so


    Unterbringung und Verpflegung im Internat trägt der Verein.

    Teils, Teils. Die Toptalente müssen gar nichts zahlen und gehen mit einem Plus raus. Die mittelmäßigen Talente (diese werden gerne mal statt im Internat, in Gastfamilien untergebracht) müssen von ihrem Lohn teilweise was für das Essen und die Gastfamilie zahlen.


    Der Jugendspieler erhält einen Fördervertrag mit einer Mindestentlohnung von 250€ pro Monat (ist von der DFL so vorgeschrieben). Höhere Beträge kann man mit dem Verein aushandeln.

    Ein Großteil aber nicht alle Spieler ab der U16 bekommen einen Fördervertrag, der 3. Torwart etc. gehen gerne mal leer aus. Der Fördervertrag dient vor allem dazu bei einem Wechsel zu einem anderen Buli-NLZ eine Ablöse verlangen zu können. Lohn siehe Antwort oben.


    Die Eltern tragen die Kosten für die Fahrten zwischen Heimatwohnort und Internat. Hier kann man je nach Verein auch eine anteilige Kostenübernahme verhandeln. Das ist der Hauptkostenblock! In unserem Fall 200 km Entfernung einfach, ca. 50 Fahrten hin und rück im Jahr sind 20 Tsd. km im Jahr! Mal 0,30 € pro km sind 6000€ pro Jahr. Und mit den 30 Cent pro km kommt man vermutlich nicht hin.

    Das kenne ich auch so. Wobei manchen Spielern auch mal Fahrten in die Heimat etc. gezahlt werden. Bei internationalen Talenten auch ins Ausland.


    Manche Dinge werden doppelt benötigt, einmal im Internat und einmal weiterhin zuhause (Möbel, Zahnbürste, Computer, Kleidung), weil man die nicht ständig hin und her schleppen will. Einrichtung im Internat war bei uns knapp 2000€. Wir hätten auch Möbel gestellt bekommen, unser Sohn wollte aber lieber selbst einige Sachen aussuchen.

    Möbel werden in der Regel gestellt. Der Rest wird halt nach eigenem ermessen gekauft.

    noch vergessen: Ausrüstung wird gestellt für Spiel und Training. Selbst kaufen müssen die Spieler oder deren Eltern die Fußballschuhe und Schienbeinschoner. Bei den Schuhen braucht unser Junge drei Paare, Stollen, Nocken und Halle. Wer da nicht immer ins unterste Regal greift, hat da schnell nochmal 500 Euro pro Jahr auf der Rechnung.

    Kenne ich anders. In dem von mir beschriebenen Verein bekam jeder neben der Trainingskleidung auch 2-3 paar Fußballschuhe pro Jahr vom Verein gestellt. Schienbeinschoner wurden nicht gestellt, aber sind denke ich zu verkraften.

    Das ist das A und O. Wenn man hier im Forum von Problemen bei der Mannschaftseinteilung liest, haben diese Fälle immer eins gemeinsam: Es gibt keine klaren Regeln/Vorgaben seitens der Jugendleitung.

    Sehe ich genauso. Hier muss der Verein einfach klare Vorgaben machen und die dann durchziehen. Wenn die Eltern/Trainer/Spieler wissen, dass der Verein eine klare Linie durchzieht wird es weniger Widerstand geben. Nach dem Motto "Das wurde hier bei uns schon immer so gemacht...".

    Du glaubst gar nicht, wie oft ich schon gehört habe "Ihr könnt die Mannschaft doch nicht auseinanderreißen." Dabei will niemand etwas auseinanderreißen. Man stellt die Mannschaften nur neu zusammen...

    Das wird natürlich nur so gesagt, wenn die Mannschaftseinteilung zum Nachteil des eigenen Sohnes ist :D

    Hatten folgendes Szenario: Spieler B-Jugend Jungjahrgang wurde wie die meisten Jungjahrgänge altersgemäß der U16 zugeteilt, während gleichzeitig schon 2-3 stark Akzelerierte aus dem Jungjahrgang in die U17 kamen.


    Vater des Jungen: "Warum ist mein Sohn nicht in der U17??!!?"


    Meine Antwort: "Weil dort nur Altjahrgänge hinkommen und einige stark Weiterentwickelte" (waren tatsächlich ca. 1,85 groß)


    Vater des Jungen: "Ok, dann spielt er in der U16, aber warum reisst ihr die Mannschaft auseinander???!!??"


    Von einem Elternteil dessen Sohn in die höhere/ältere Mannschaft hochgezogen wird, wirst du nie was von "Mannschaft auseinanderreisen" hören...

    Würde das Gespräch mit Ihr und den Eltern suchen.

    Mit ihr eine gemeinsame Abmachung ausarbeiten, nach dem Motto "Ich werde ab jetzt mindestens einmal pro Woche ins Training zu kommen etc...". Wenn Sie sich daran nicht hält, bestimmt Sie ihr Schicksal selbst.

    Dann gibts auch keinen Frust mehr für dich, denn wenn sie nicht will kannst du sie nicht zwingen.

    Da mir persönlich Ergebnisse ohnehin egal sind, würde ich sie daher genauso behandeln wie jeden anderen Spieler/Spielerin.

    Frag dich doch mal selber, ob der dicke Paule dich gleichen Sonderrechte bei dir genießen würde.

    Hatte mal eine ähnliche Situation, Ich hatte die U17 mit ca. 16 Spielern und mein Trainerkollege die U16 mit 12 Spielern.

    Jedes Wochenende ging es darum wer wo spielt. Habe mich dann relativ schnell dazu entschlossen neue Spieler für die Winterpause zu sichten und versucht Spieler zu reaktivieren, die mal beim Verein waren.


    Hat alles nicht so optimal geklappt wodurch die Leistung und Entwicklung beider Mannschaften gelitten hat. Sprich beide Mannschaften haben ihre Saisonziele verfehlt.


    Ich würde in deiner Situation den Jugendleiter hinzuziehen (habe ich damals auch gemacht).

    Allein schon um ihm ein Stück weit die Verantwortung für die Ergebnisse zu übertragen. Abgesehen davon ist wahrscheinlich auch der Jugendleiter ein Stück weit an eurer jetzigen Situation schuld und darf die Suppe ruhig auch ein wenig auslöffeln.

    Hm, naja es ist eben auch ein Problem der Vereine, dass sich ihre Mitglieder nicht als Teil des Vereins sehen.

    Herrenspieler spielen nur wegen der Kohle im Verein, Eltern betrachten die Betreuung der Kinder als Dienstleistung und Trainer sehen sich als "Angestellte".

    Ich will nicht sagen das es auch noch deine Aufgabe ist, dich um Schiedsrichter zu kümmern, doch mit deiner Einstellung bist du eher auch Teil des Problems, als Teil der Lösung.

    Also wenn man das als Trainer nun auch noch machen soll, während die Papas und Mamas weiterhin entspannt mim Kaffee in der Hand nur zuschauen, dann wirds ja völlig lächerlich.

    Die Führungsebene eines funktionierenden Verein (Ich meine hiermit Vorstand, Jugendleiter etc.) sollte in der Lage sein dafür zu sorgen, dass ein Trainings- und Spielbetrieb angemessen durchgeführt werden kann (Hinsichtlich Plätze, Material, Trainer, Schiedsrichter, Spieleranzahl etc.). Wenn dies aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist (kein Geld, keine Leute, keine Lust Leute zu suchen etc.) dann sollte man sich hinterfragen ob es den Verein überhaupt noch braucht und ob es überhaupt Sinn macht weiter Energie reinzustecken.

    Wenn es nicht genügend Spieler in einem Jahrgang gibt melde ich keine Mannschaft. Wenn es nicht genügend Spieler + Trainer + Schiedsrichter + Plätze etc. gibt, mache ich den Verein zu. Eigentlich ganz logisch.

    Der Fußball muss sich einfach ein Stück weit den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen, und wenn diese bedeuten, dass einige Vereine den Spielbetrieb nicht mehr aufrechterhalten können, dann ist es eben so.

    Ich als Trainer bin da relativ schmerzfrei und habe keine Probleme zum nächsten Verein weiterzuziehen, wenn ein Verein nicht mal mehr die Basics anbieten kann.

    Ich bin weiterhin gespannt und finde neue Ansätze und Projekte im Fußball grundsätzlich erstmal immer interessant.

    Aber wenn ihr demnächst aus dem Wald rauskommt und dann auf einen normalen Platz geht, beraubt ihr euch ja der Hälfte eurer Vorteile, oder sehe ich das falsch?

    Klingt für mich ein wenig danach, dass man versucht sich die aktuellen Gegebenheiten schön zu reden^^

    Das mit dem höheren Jahresbetrag der in die Trainer und das Material gesteckt wird, hab ich ja schonmal in einem anderen Thread als interessanten Ansatz erwähnt.

    Bin mal sehr gespannt von eurem Projekt, wenn man bald "überregional" von euch hören wird.

    Handelt es sich eher um eine Art Fußballschule? Also nehmt ihr einen hohen Betrag als Jahresbeitrag?

    Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, warum Eltern überhaupt Ihre Kinder bei euch anmelden obwohl ihr nichtmal einen Fußballplatz habt?

    Sehe ich anders. Letztendlich könnten sie diese bzw. eine bessere Ausbildung auch im Dorfverein bekommen, sofern sie bereit wären dort den gleichen Beitrag zu leisten. Im vorgestellten Modell dürfte ein nicht unwesentlicher Teil in die Marketingaktivitäten und eben nicht in die Ausbildung fließen.

    Wäre theoretisch denkbar, aber der Jahresbeitrag darf ja auf keinen Fall über 100€ liegen!!!

    Wenn vorne das PSG, Real Madrid,etc. Logo drauf ist darfs natürlich gerne über 100€ im Monat kosten. Die Jungs werden ja schliesslich dadurch Profis!

    Schaut euch mal die Preise im DFI an. Dort zahlen Eltern bis zu 28.500€ im Jahr. Zugegebenermaßen mit Unterbringung und Privatschule, aber trotzdem einfach unglaublich was manche Eltern bereit sind zu zahlen. Einen Profi hat das Internat trotzdem noch nicht hervorgebracht.


    Wenn nur ein Bruchteil von dem was von manchen Eltern in solche Projekte versenkt wird in den Breitensport fliessen würde (über höhere Mitgliedsbeiträge), könnten die kleinen und mittleren Vereine schon eine höhere Ausbildungsqualität bieten (besseres Material, bessere Plätze, bessere Trainer etc.). Zudem würde es sich dann für Trainer mehr lohnen sich weiterzubilden und Lizenzen zu machen, da dann auch finanziell was bei rumkommt. Wenn man mit ner B-Lizenz mehr als 100€ im Monat möchte wird man schon schief angeschaut. Aber der Sohnemann soll natürlich trotzdem möglichst auf Profi-Niveau weiterentwickelt werden.


    Es wäre eigentlich mal spannend zu sehen wie sich ein Verein entwickeln würde, der bewusst einen höheren Mitgliedsbeitrag erhebt und diesen zum größten Teil in die Jugend stecken würde. Also Trainer fair bezahlen würde und das Material etc. immer auf einem guten Stand ist. Bisher kenne ich es nur so, dass zwar der Mitgliedsbeitrag manchmal angehoben wird, aber die Jugend davon nichts sieht.

    Ist nicht unproblematisch, wenn man wirtschaftliche Interessen verfolgt. Man bewegt sich da schnell in Grauzonen...

    Naja, der Spielbetrieb in den Ligen würde im e.V. stattfinden und die Fußballschule, Camps etc. in der Kapitalgesellschaft.

    Die Spieler würden dann halt wahrscheinlich gleichzeitig dem e.V. beitreten müssen, wenn sie in die Fußballschule wollen.

    Die NLZs der Bundesligisten betreiben den Großteil ihrer Jugendmannschaften ja auch in einem e.v., bzw. manche sogar ihre Profimannschaften. Der Gesetzgeber drückt bei König Fußball hier gerne mal beide Augen zu, auch wenn ein e.V. auf dem Papier erstmal ja keine kommerziellen Interessen verfolgen darf.

    Problematischer könnte eher sein, dass der DFB hier ein Veto einlegt um die einheimischen Vereine gegenüber den ausländischen Einflüssen zu schützen. Deswegen wahrscheinlich auch der Weg von PSG über die Kooperationsvereine.

    Lt. Impressum der Website handelt es sich bei dem Laden um eine Kapitalgesellschaft. Also solche können sie gar keine Mannschaften für den Spielbetrieb melden, da sie kein Verein und kein Mitglied in irgendeinem Verband sind.
    Streng genommen ist jedes Spiel einer Vereinsmannschaft gegen eine kommerzielle Fußballschule ein "wildes Spiel", das seitens des Verbandes einzeln genehmigt werden müsste.
    Was machen sie also irgendwann? Sie hängen sich an den Partnerverein. "Wenn wir unser Angebot in dieser Form weiterführen wollen, müssen wir bla bla bla... Natürlich spielen wir in unseren PSG-Trikots aber wir heißen bla bla bla..."

    Was brauchen sie dafür? Einen Verein der mitmacht. "Wir sind PSG-Partnerverein!" sagt dieser Verein dann. Nein, seid Ihr nicht. Ihr seid Partner eines Franchisenehmers der PSG Academy, die wiederum ein kommerzielles Anhängsel von PSG ist.
    So gehen auch Fußballschulen vor, hinter denen kein Franchise mit großem Namen steckt.

    Oder sie gründen einfach einen eigenen Verein (wäre interessant ob der DFB bzw. der entsprechende Landesverband dies zulässt).

    Das Deutsche Fußball Internat in Bad Aibling ist ja ähnlich vorgegangen.

    Erst zusätzliche fußballerische Ausbildung mit Unterbringung zu horrenden Preisen.

    Dann irgendwann die Etablierung eines eigenen Vereins, der mittlerweile u.a. in der C-Junioren Regionalliga spielt.

    Einen ählichen Weg könnte das Konstrukt von PSG gehen.

    glaube kaum, das das JEDEM der Eltern klar ist. Denke sogar der Großteil geht sogar von einer Chance aus.

    Du hast Recht. Hier hab ich mich falsch ausgedrückt. Habe ja davor erwähnt, dass den Eltern die Zielsetzung der Akademien oft nicht klar ist. Sie zahlen hier für ein minimal besseres Training das x-fache wie im Dorfverein.

    Ich meinte damit eher die Trainer die sich mit solchen Themen beschäftigen (also auch uns).

    Exakt. In Zeiten in den es fast noch nur noch JSG gibt, empfinde ich es als kritisch das ein kommerzieller Anbieter hier noch Zusatzkonkurrenz schafft, während sich dorfvereine gemeinnützig betätigen. Ja, exakt.

    Ist andererseits aber auch eine gute Möglichkeit für junge Trainer sich bei diesen Akademien nebenbei was zu verdienen, was im Dorfverein oft nicht möglich ist.

    Unterm Strich also für Trainer gut, für Eltern und Vereine eher schlecht und für Spieler noch nicht klar ob gut oder schlecht.


    Ich stehe ja solchen Konstrukten auch tendenziell eher kritisch gegenüber, schaue mir alles aber erstmal an und bewerte dann differenziert.

    Im Gegensatz zu den genannten Fußballschulen überlegt PSG mit eigenen Teams an den Start zu gehen.

    Und genau das ist das was ich daran am meisten kritisiere

    Was genau empfindest du daran als kritisch?

    Das die Eltern hierfür hohe Beträge zahlen?

    Das den Dorfvereinen die Spieler "weggenommen" werden?


    Das diese Akademien nichts für die Region tun und auch nicht daran interessiert sind junge Talente zu sichten und zu Profis zu formen sollte eigentlich jedem klar sein.

    Ist halt ne Fußballschule bei der PSG vorne aufm Leibchen draufsteht. Gibts doch schon von Real Madrid etc. in ähnlicher Form.

    Weder sollen hierdurch Spieler für die Nachwuchsteams von PSG gesichtet werden, noch wird jemand hierdurch zum Profi. Damit lässt sich halt einfach ganz gut Geld verdienen, weil die Eltern sich meist durch den Namen blenden lassen und es nicht richtig einordnen können.

    Die richtig guten Kicker überspringen solche Fußballschulen meist bzw. spielen vielleicht als 7-9 Jährige dort. Spätestens dann fallen sie den ersten NLZs auf.


    Zum Thema wie oft man in dem Alter trainieren soll:

    2 mal Training + 1 Spiel + Bolzplatz, Schulsport, im Garten kicken etc. reicht in dem Alter eigentlich locker.

    Wenn die Kids nicht genug bekommen sollen sie auf Youtube Tricks von den Stars abschauen und sie im Garten nachmachen etc. ;)

    Mehr organisiertes Training braucht es meiner Meinung nach in dem Alter nicht :)