Beiträge von Fjordson

    Die Jungs aus meiner Truppe sind jetzt seit 2 Wochen bei PSG. In dieser Zeit nicht einmal beim Mannschaftstraining gewesen (obwohl vorher versprochen wurde, dass das ihnen wichtig sei).

    Die Begründungen waren eher Ausreden und zum Spiel wären sie natürlich dabei gewesen.


    Ich denke, dass 3 mal die Woche plus Vereinstraining einfach zu viel ist. Es bleibt keine Zeit Freunde zu treffen und einfach mal Pause zu haben. Zudem kommt noch, dass wir kein Verein in der Nähe der Academien sind, sondern mindestens 40min Fahrzeit dazu kommt.


    Trotzdem sind Eltern bereit das auf sich und die Kinder zu nehmen.

    Hallo,

    ich habe gestern erfahren, dass 2 Spieler aus der Mannschaft (2010er ) bei der PSG Academy angemeldet wurden.

    Das heißt dort haben sie 3x die Woche Training und kommen somit nur noch einmal die Woche zum Mannschafttraining.

    Das wären dann 4x Training plus 1x Spiel am Wochenende.

    Die Eltern meinen „umso mehr Fußball desto besser“ aber ich habe da so meine Bedenken ob die Jungs dann am Wochenende nicht „platt“ sind.

    Zur PSG Academy:

    Gibt’s soweit ich weiß bisher in Düsseldorf und Oberhausen, soll aber auf 20 Standorte in Deutschland ausgebaut werden.

    Die Kids bekommen dort 3x die Woche Training von ausgebildeten Trainern für 99€ pro Monat.

    Für PSG also ein ordentliches Geschäftsmodel, da der Zulauf wohl sehr groß ist.

    Meine Frage an Euch ist nun, habt ihr Erfahrung damit wenn in dem jungen Alter so viel trainiert wird?

    Wie steht ihr zu dieser PSG Geschichte?

    Hallo,


    ich trainiere auch einen älteren F-Jugend Jahrgang und mit Torwartbehinderung haben wir bisher auch keine Probleme.


    Ich ermutige auch unseren Torwart (rotierend wechselnd) immer dazu das Spiel flach zu eröffnen.

    Sogar soweit, dass wenn er es sich zutraut ins Feld dribbelt und erst abspielt wenn er angegriffen wird, und selbst da darf er sich im 1vs1 versuchen und auch ein Tor schießen.

    Natürlich führt das auch ab und an zu Gegentoren, aber es macht Ihnen Spaß und wenn sie es sich zutrauen wieso nicht.


    Traurig dagegen zu sehen, dass Langholz von Torhütern immer noch ein häufig verwendetes Mittel im unteren Jugendbereich ist.

    Wir haben eine relativ hohe Dichte und auch bei uns im Kreis meldet fast jeder Verein für den Spieltbetrieb sobald er eine Mannschaft zusammen hat, was teilweise dazu führt, dass wir unter der Saison sogar noch Nachmeldungen haben in den unteren Altersklassen.

    Das offen, gut und vor Allem frühzeitig kommuniziert werden muss sehe ich auch so, weshalb ich mir auch jetzt schon Gedanken darüber mache.

    Ich denke auch, dass die Akzeptanz eines solchen „Projekts“ bei den Kindern deutlich größer ist als bei einigen Eltern.

    Das mit den Freundschaftsspielen ist auch wiederrum mit viel organisatorischem Aufwand verbunden, was es gerade unter der Woche schwierig macht, da unser Platz die ganze Woche komplett belegt ist und zu ständigen Auswärtsfahrten hat wohl auch Niemand Lust. Die Sache mit der Tabelle ist mit persönlich nicht wichtig, aber ich weiß, dass einige Eltern und auch Spieler sich bereits darauf „freuen“.

    Gedanke ist also, 2 Teams in unterschiedlichen Gruppen zu melden und somit möglichst vielen Kids viel Spielzeit zu gönnen zu den passenden Gegnern.

    Neben den Spielen macht mit das Training auch etwas Sorgen, da ich bisher versuche viel in Spielformen zu trainieren (3-5 Kids), was die Sache bei so vielen Kindern verkompliziert.

    Hier ist sicherlich auch das Trainerteam gefragt .

    Hallo Zusammen,

    Verfolge das Forum jetzt einige Zeit und habe nun auch ein Thema bei dem ich hoffe eure Meinung zu lesen.


    Wir haben zwei 2010er Mannschaften, die nächste Saison in die E-Jugend kommen.

    Beide Mannschaften sind in etwa gleich stark und haben ein Leistungsgefälle innerhalb der Truppen.

    Anfang war der Gedanke zwei homogene Mannschaften daraus zu erstellen, was natürlich zu viel Diskussionsstoff geführt hat.

    Der Vorstand hat nun beschlossen beide Teams (ca. 24 Kids) zusammen zu legen, um so einen sanften Übergang zu schaffen und erst in der darauffolgenden Saison homogen Teams zu gründen.


    Es werden aber 2 Teams für die kommende Saison gemeldet, so dass von den Trainern vor den Spielen immer beschlossen werden kann, wer für diesen Spieltag wo spielt und somit auch mal bunt durchgemischt werden kann.

    Wir sind dann ein Team von 3-4 Trainern.


    Im Moment gehen mir tausend Sachen durch den Kopf, was Trainingsorganisation, Elternkommunikation, Trainerabsprache etc.. betrifft. Welche Probleme treten auf und wie kann man diese lösen? Was sollte im Vorfeld unbedingt geklärt werden?


    Meine Frage ist nun, ob Jemand Erfahrung in so einer Situation hat?

    Viele Grüße

    Vielen Danke erstmal für Eure Antworten.

    Soweit ich das beurteilen kann, scheint die Mehrheit der Meinung zu sein, dass es eine Sinnvolle Sache ist einen Jugendkoordinator zu haben, nur das die Umsetzung und Akzeptanz meistens fehlt.

    Die Problematiken ,die Ihr ansprecht würde ich auch bei uns so sehen, dass viele Trainer ungern „unter die Lupe“ genommen oder gar kritisiert werden, obwohl das ja meist gut gemeinte Ratschläge sind.

    Ich vermisse halt eine klare Linie, dass den Trainern auch mal etwas an die Hand gegeben wird, was KiFu bedeutet, welche Aufgaben sie im Sinne der fussballerischen Entwicklung der Kinder und des Verein haben. Auch welche Ziele der Verein verfolgt.

    Bei uns isses wahrscheinlich so wie in den meisten Vereinen: Froh das man Trainer hat und solang sich Niemand beschwert, wird sich nicht weiter drum gekümmert.

    Lehrgänge und Lizenzen werden zwar bezahlt, aber nicht gefordert und auch ob dann Kindgerecht trainiert wird, wird nicht nachverfolgt.

    Hallo Zusammen,

    würde mich gerne mal erkundigen, ob es in euren Vereinen einen oder mehrere Jugendkoordinator/en gibt und welche Aufgaben damit verbunden sind.

    In unserem Verein (19 Jugend-Mannschaften) gibt es leider (oder zum Glück?) keinen.

    Wir Trainer werden vom Jugendvorstand relativ in Ruhe gelassen, was auch sein Gutes hat, allerdings fehlt meiner Meinung nach ,und auch einiger Kollegen, Jemand, der ein Bindeglied zwischen den Mannschaften und Jahrgängen bildet. Der Vorstand hat bei 19 Teams schon genug zu tun.

    Auch vielleicht Jemand der die Qualität der Trainer und des Training bewerten kann, immerhin möchte man ab der C-Jugend auch in den etwas höheren Liegen mitspielen.


    Bevor ich sowas bei uns anstoßen möchte, würde hier gerne mal hören welche Formen es bei euch gibt?

    Ist es überhaupt nötig einen Jugendkoordinator zu haben?

    Welche Erfahrungen, positiv wie negativ habt ihr gemacht?

    Vielen Dank im Voraus.

    Erst einmal vielen Dank für eure vielen Beiträge, das zeigt, dass dieses Thema nicht einfach ist und es keine Patentlösung gibt.


    Ich gebe let1612 recht, ein auf jeden Einzelnen abgestimmtes Training geht nicht. Und hier besitzt der DFB mit seinen Ratschlägen leider eine unrealistische Kifu-Fussballromantik.

    Die Übungen sind ja schön und gut auch den Fair-Play Gedanken gehe ich vollends mit und ich vermittel den Kindern auch, dass der Spaß im Vordergrund steht und der Teamgedanke. Aber für die Kids ist das größte ein Tor zu schießen und zu gewinnen, was natürlich sehr durch die Medien gepusht wird. Wenn ich also nur die Philosophie durchziehe Spaß an der Freude und alles ist "nur" ein Spiel, stehe ich nach ein Paar Wochen mit 5-6 Kindern da.


    Natürlich kann es sein, unser Training den 2-3 Kids nicht gefällt, aber den anderen 12 macht es riesen Spaß und wir bekommen auch Lob von den Eltern und Trainerkollegen.


    Wir als Trainer können viel bewirken und den Kids viel mitgeben, aber ist es nicht auch unsere Aufgabe zu erkennen wenn es für ein Kind das Beste wäre vielleicht die Mannschaft (nicht den Verein) zu wechseln bevor der Spaß ganz verloren geht und es aufhört mit Fussball?

    Im Verein Fussball zu spielen bedeutet für mich natürlich in erster Linie Spaß zu haben, sich zu bewegen, etwas zu lernen, gewinnen und verlieren. Aber auch der Teamgedanke und Disziplin und Respekt (nicht übertrieben, bitte nicht falsch verstehen).


    Und bitte keine Vergleiche zu Kifu bei Bundesligisten, da spielen nämlich Jungs die es bereits drauf haben für ihre Altersklasse und wer da nicht mitzieht darf nach der Saison gehen, auch schon im F-E-Jugend bereich.

    Ich bin seit ca. 5 Jahren Trainer und mir sind die DFB-Leitlinien sehr wohl bewusst und wir trainieren auch größtenteils danach.

    Natürlich versuchen wir alle Kinder zu fördern und zu fordern jedem nach seinem Leistungsstand, aber diese 2-3 Spieler stechen leider dermaßen nach unten raus, dass sie eigene Übungen bräuchten.

    Sie spielen auch bereits seit 2,5 Jahren im Verein und die Entwicklung ist leider auch seeehr langsam bis kaum vorhanden.

    Uns ist ja daran gelegen, dass diese Kinder weiter Spaß am Fussball haben und gerade deshalb doch ein Umfeld, in dem sie mehr Ballkontakte und Erfolgserlebnisse haben genau das richtige wäre.


    Wir loben natürlich auch alle Spieler aber zugegebener Maßen fällt das auch leider bei manchen schwerer, was aber auch durchaus menschlich ist. Und wenn 12 Kinder riesen Spaß haben machen wir nicht alles falsch.


    Ist es denn so verpöhnt diese Kinder an eine F4 zu empfehlen, in der sie gerne aufgenommen werden und die Chancen haben wieder mehr Selbstvertrauen aufzubauen?

    Zumal diese drei auch bisher eher Einzelgänger sind, also keine sozialen Kontakte verloren gingen.

    Immer auch bitte vor dem Hintergrund, dass man Gefahr läuft gute Spieler zu verlieren weil diese keine Lust mehr haben mit den anderen zu spielen.

    Wir haben kein Problem damit, dass Kinder spielschwächer sind, dass ist ja völlig normal. Nur sollte zumindest die Lust zu sehen sein und das sie rennen und versuchen den Ball zu bekommen. Aber daran hapert es leider auch, so dass wir mit unserem Latein am Ende sind.


    Der Schritt zum Jugendkoordinator wäre der Nächste, wenn die Eltern immer noch keine Einsicht zeigen zum Wohle des Kindes.

    Hallo Zusammen,


    wir sind zwei Trainer einer F-Jugend Mannschaft mit ca. 15 Kindern und wir trainieren und spielen nach dem Fair-play-Gedanken.

    Kein Kind hat eine feste Position und alle sollen möglichst gleich viel Spielzeit bekommen.


    Nun zu meiner Frage bzw. Problematik:

    Wir haben 2-3 Kinder,die uns einige Sorgen bereiten. Sie sind eher die Außenseiter in der Truppe, halten sich am Rande auf und sind sehr schüchtern.

    Dies fällt im Training aber besonders in den Spielen auf. Wir haben auch schon mit diversen Versuchen erfolglos versuch sie mehr zu integrieren.

    Diese Kinder gehen in keinen Zweikampf sondern "eskortieren" eher den Gegner. Fussballerisch gehören Sie leider auch zu den schwächsten was die Sache nicht gerade einfacher macht. Zudem sieht es nicht so aus als hätten sie noch sonderlichen Spaß am Fussball im Gegensatz zu den anderen 12.Dadurch wird der Trainingsbetrieb leider auch behindert.


    Jetzt ist die Situation so, dass die eigenen Mitspieler dies auch erkennen und sich über die Leistung und Motivation der anderen 3 beschweren. Spielereltern sehen das genauso und wir haben auch schon 2 Spieler zu anderen Vereinen verloren mit der entsprechenden Begründung.


    Wir haben den betroffenen Eltern angeboten in die F4 zu wechseln, weil dort ähnliche Kinder spielen und somit vielleicht erreicht wird, dass das Selbstvertrauen wächst und der Spaß zurück kehrt. Die Eltern haben dies leider konsequent in einem Gespräch abgelehnt.



    Habt ihr ähnliche Probleme oder einen Lösungsvorschlag? Wir haben die Befürchtung weitere gute Spieler zu verlieren.

    Vielen Dank