Denke wir reden hier aneinander vorbei. Kommt im übrigen etwas überheblich rüber. Glaube kaum, dass Du aus zwei kurzen Wortbeiträgen beurteilen kannst, wie gut oder schlecht ich ausbilde. Wüsste auch nicht, warum Dein Funino besser sein sollte als meins. Mal abgesehen davon, dass wir viele unterschiedliche Spielformen praktizieren, bei denen Funino nur eine ist. Das 7:7 ist durch den Verband vorgegeben und von 10 bis 11 Jährigen auch ganz gut zu bewältigen. Das räumt ja auch Horst Wein ein. Im Training können wir das logischerweise eher selten machen, weil wir im Regelfall gar nicht 14 sind.
Beiträge von Fechter
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@ Ersatzbank. Was meinst Du mit dem Satz: "Wenn die Spielform noch nicht angepasst ist"
Wir spielen auch Funino, bei uns ist das aber ein 3:3 manchmal auch 4:3. Dort wird m.E. sogar mehr gepasst als beim 7:7 weil sich die Dreiecke mehr oder minder automatisch ergeben. Im Übrigen ist das für mich eine Ergänzung und keine Alternative zum 7:7, das wir ja in den normalen Punktspielen machen müssen. Insofern sehe ich hier kein Gegensatz sondern eine Ergänzung.
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Ballbeherrschung, Fintieren etc. alles wirklich schön und wichtig für die Spielerausbildung. Aber Fußball ist trotzdem noch ein Mannschaftssport. Und wenn ich einen sehr guten Dribbler im Team habe, der sich den Ball von der Grundlinie holt und dann durchs ganze Gegnerteam Slalom läuft und den Abschluss sucht, ist das ja ab und zu wirklich schön. Aber irgendwann geht es auch zu Lasten des Teams und der anderen Spieler, die sich auch beteiligen wollen und natürlich auch zu Lasten des Ergebnisses. Kann mir doch niemand erzählen, dass ihr nicht mit Euren Teams gewinnen wollt. Passen und freilaufen gehört m.E. ebenso zur Grundausbildung wie dribbeln und fintieren. Ich sehe hier nicht unbedingt einen Gegensatz.
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Dem muss ich leicht widersprechen. Vielseitige Bewegungsschulung ist Teil des DFB Ausbildungskonzeptes und kommt grundsätzlich mindestens bis zur D-Jugend zur Anwendungen. Es spricht nichts dagegen, es auch mit noch älteren Jugendlichen hin- und wieder zu machen.
Es bedeutet nicht, dass das alles Kleinkinderspielchen sein müssen. Es bedeutet nur, dass eine umfängliche Bewegungsschulung, die gerade nicht ausschließlich fußballspezifisch ist, gemacht werden soll. Soweit möglich, ist so etwas gut in kleinen Wettspielchen zu machen. Es können können vor allem kognitive und auditive Signale mit eingebaut werden. Rückwärts oder auf einem Bein zu laufen zu können sind beim Fußball sehr wichtig. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Mit Ball (auch in der Hand) oder ohne Ball etc. pp.
Die Frage war von vanbassten allerdings, ob er im allgemeinen Bewegungsteil schon auf den Hauptteil vorbereiten soll. Vermutlich scheiden sich da die Geister. Ich halte das für nicht zwingend, es ist sicherlich aber auch o.k. so eine Art methodische Reihe aufzubauen.
