Beiträge von Fechter

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    "Wenn ich mit dem Ball kämpfen muss, kann ich nicht mit dem Gegner kämpfen."

    Quelle und Auflösung

    Auch hier wird von Norbert Elgert das wiederholt, was man gebetsmühlenartig hier im Forum und sonst überall liest. Nämlich mehr Dribbling und mehr 1:1. Als wenn das eine neue Erkenntnis wäre. Vielmehr hat das längst Einzug in die Stützpunkte gefunden und die Spieler (hier kann ich nur für Berlin reden, vermute aber dass die Erkenntnis in anderen Bundesländern kaum geringer sein dürfte) werden längst nach diesen Kriterien ausgewählt, so dass wir m.E. eher darauf aufpassen müssen, dass das Pendel nicht zur anderen Seite ausschlägt. Habe am Samstag eine 1. E Jugend spielen sehen, die auf dem ersten Platz der Staffel spielt und ihr Spiel auch deutlich gewonnen hat. An 1:1 Situation konnte man sich satt sehen, in der Halbzeit, die ich gesehen habe, habe ich aber sicherlich keine 10 Pässe gesehen, die kontrolliert zugespielt wurden und auch ankamen und verarbeitet werden konnten.

    "In den großen Clubs in England ist es so, dass im Aufbaubereich zwischen der U12 und U16 weniger trainiert wird im Verein und die Spieler mehr Freiräume haben."

    Quelle und Auflösung

    Er soll mal an sich selber arbeiten. Wenn ich als Ziel für eine EM formuliere, dass ich gern die Gruppenphase überstehen möchte und ins Viertelfinale einziehen möchte, na dann kann ich nicht beanstanden, dass die intrinsische Motivation einiger Spieler nicht ausgeprägt genug ist. Wenn man gewinnen will, muss man mit breiter Brust dort antreten und als Ziel den Titelgewinn formulieren. Sollen die Schüler 6 mal in der Woche im Internat trainieren und ein Viertelfinale vor Augen haben? Was ist das denn für ein Armutszeugnis.

    Da sind schon gestandene Profitrainer an Mannschaften gescheitert, denen sie eine sog. Philosophie oder Spielweise aufdrücken wollten, weil sie die für attraktiv, erfolgversprechend oder was auch immer hielten, aber nicht ausreichend bedacht haben, ob dies zu den Fähigkeiten und zum Charakter der vorhandenen Spieler passt.

    Mal abgesehen davon, dass mir nicht einleuchtet, warum man grundsätzlich auf einen Direktpass oder Klatschpass verzichten sollte, limitiert man mit solchen Vorgaben nur die Spieler und verschenkt Potential.

    Und eine Spielphilosophie ergibt sich daraus auch nicht. Wenn der Zweck die grundsätzlich bessere Fähigkeit der Ballbeherrschung und der Passpräzision ist, dann kann man das doch aus so benennen und es gibt dazu sicherlich viele Übungen.

    Mishka, es gibt einen Torraum bei der F-Jugend in Berlin. Der beträgt 3 m (ist aber in der Praxis nicht markiert). Das steht in der Jugendordnung des bfv unter Kleinfeldrichtlinien § 11. Es empfiehlt sich, die Jugendordnung auszudrucken und bei Spielen dabei zu haben. Klappt zwar meist auch ohne, ist aber bei Streitigkeiten ganz hilfreich.

    - Erstens nicht zuviel vor allem nicht zu viel Pässe erwarten. Sind Kinder. Und Fortschritte scheint es ja zu geben.


    - Zweitens (wurde schon gesagt, schließe ich mich an) die Verteidiger öfter auch vorne spielen lassen. Erhöht das Spielverständnis. In der F auf keine Fall Kinder schon in Verteidiger oder Mittelfeldspieler bzw. Stürmer kategorisieren. Viel zu früh und schränkt die Entwicklung ein. Wenig 6:6 im Training spielen. Besser maximal 3:3 mit unterschiedlichen Provokationsregeln.


    -Drittens (auch das wurde schon angedeutet) Rundenläufe und Dehnen abschaffen und durch Fang- und Koordinationsspiele (vielseiteige Bewegungsschulung) mit und ohne Ball ersetzen. Bringt was, garantiert.



    -

    Stimme hier RatedR zu, dass man evtl. den Papa seines Amtes entheben sollte, wenn die Abwerbungen so deutlich sind und sich an eine Vielzahl von Kindern richten.

    Andererseits finde ich es auch o.k., wenn ich einen Verein wechseln möchte, z.B. wegen zu langem Fahrweg, besserem Team oder was auch immer, meine Freunde zu fragen, ob sie evtl. mitkommen wollen. Das ist doch legitim, wenn ich meinen Sport mit Freunden weiter ausüben möchte. Ich denke nicht, dass man solche Fragen ganz verbieten kann.

    "In Deutschland suchen wir derzeit dribbelstarke, temporeiche Außenstürmer, also die Sanés dieser Welt. Diesen Spielern gehört momentan die Zukunft. Auch kantige, abschlussstarke Mittelstürmer sind wieder mehr gefragt. Dazu aber auch kleine, wuseligere Spieler, die stets für überraschende Momente sorgen und die Abwehrreihen beschäftigen. Sie sehen: Der Fußball wird immer variantenreicher, immer dynamischer. Ohne Tempo geht heute nichts mehr. Das gilt auch für die Defensivakteure."


    Auflösung:?


    Und dann wird man in 5 oder 10 Jahren merken, dass wieder bestimmte andere Spielertypen fehlen. (Meine Meinung)

    SG-Nr.8 In dem von Dir beschriebenen Fall tritt die Situationsverbesserung ja nur ein, wenn die 1geg1 Situation erfolgreich gestaltet wird. Das ist ja nun nicht gerade ein Automatismus. Wenn der Mitspieler, wie von mir beschrieben, frei steht und besser positioniert ist, ist der Pass die bessere Maßnahme, weil das Risiko eines Fehlpasses zu einem frei stehenden Spieler wohl deutlich niedriger sein dürfte, als als das des Ballverlustes im 1:1. Schlussendlich ist der Ball in der Regel schneller als der Mensch. Somit habe ich auch schneller Raumgewinn.

    Damit will ich ja nicht sagen, dass grundsätzlich zu passen besser ist, als ins 1:1 zu gehen. Die Huldigung des 1:1 geht mir aber hier im Forum zu weit, wenn das Kleben am Ball zur Kreativität umgedeutet wird. Das sehe ich wie Trainer E.

    Gerade die Entscheidungsfähigkeit zwischen Pass und Dribbling (ggf. ins 1:1) ist ja die eine Spielerqualität. Das 1:1 ist kein Selbstzweck.

    Wenn nun ein Spieler ins 1:1 geht, obwohl ein besser positionierter Spieler frei steht, will mir nicht in den Kopf, warum das besser sein soll oder gar zu fördern ist. Risiko einzugehen kann kein Selbstzweck beim Fußball sein. Risiko muss mit Chance verbunden sein. Das Eingehen des Risikos muss also zumindest bei Erfolg die Situation des Spielers bzw. der Mannschaft verbessern. Wenn das nicht gewährleistet ist, ist es einfach eine falsche individuelle Taktik, ins 1:1 zu gehen.

    Im übrigen ist die Problematik längst bekannt und bei den Verbandssichtungen werden längst wieder kreative Spieler eingeladen, die nicht unbedingt groß und kräftig sind.

    Bin jetzt mal bewusst provokant.

    Wir wollen so Spielertypen wieder haben, die so straßenfußballmäßig an die Sache herangekommen sind. Variabel, flexibel, dribbelstark und auch ein bissel Risikofreude. Spielen, spielen, spielen. Und was machen wir. 1 oder 2 * die Woche 60 bis max. 90 Minuten. Und das fangen wir dann noch mit vielseitiger Bewegungsschulung an.

    Wie oft hat denn so ein fußballbegeistertes Kind früher auf der Straße oder im Hinterhof gespielt? bzw. wie oft tut es denn das, wenn es die Freiheit dazu vielleicht hier oder in einem dritte Welt Land hat. Na jeden Tag. Und so lange wie möglich, bis die Mama gerufen hat. Und deswegen stelle ich mal die These auf, dass man ohne weiteres auch 3 oder 4 mal die Woche trainieren könnte. Man sollte es dann nur lassen, so schulmäßige Technikvermittlung oder Bewegungsschulung zu betreiben. Einfach spielen lassen, wenig eingreifen. Mal mit nem Tennisball, auf unterschiedliche Tore, auf ein Tor oder zwei oder 4. Klar für die Kinder der Helikoptereltern ist das zu viel, weil sie noch zur Musik müssen oder zum Schwimmen. Aber da sind vielleicht auch Jungs, die froh wären, jeden Tag zum Fußball zu können. Warum denn eigentlich nicht?

    http://www.kicker.de/news/fuss…ne-ausbildungsreform.html


    Für mich kam das so rüber, als würde man, ohne es direkt so auszusprechen, das Scheitern an der Jugendausbildung festmachen. Im Übrigen stimme ich Dir weitgehend zu. Insbesondere, dass entsprechende Spielertypen, dessen Fehlen man vorgeblich beklagt, ja zur Verfügung standen, aber eben nicht gewollt wurden, während man verdienten, aber aber sehr offensichtlich nicht ganz fitten Spielern den Vorzug gab.

    Und die Spielerausbildung ist glaube ich nicht wirklich schlecht. Dass es den Spielern verboten wäre, zu dribbeln und all das ist eben nicht richtig.

    Stimme Euch zu, dass man das ruhig öffentlich machen sollte, ggf. auch über den Verband, wobei natürlich es grundsätzlich nicht verboten sein dürfte, Spieler anzusprechen. Das wird auch weiterhin so sein. Die Art geht allerdings gar nicht. Das ist unterstes Niveau.

    Die andere Problematik ist ja die vieler kleiner Verein, dass man als gutes Team evtl. selbst aufsteigt, aber vor einem eben kein gutes Team war und hinter einem ggf. auch nicht, so dass eigentlich niemand vom Aufstieg profitiert und man selbst als Team nicht oben spielen kann, obwohl man (ggf. mehrfach) aufgestiegen ist. Ich verstehe jeden Spieler, der dann sagt, ich würde auch gern mal in einer höheren Liga spielen, wenn ich 3* die Woche trainiere und das Niveau offensichtlich auch habe.

    Powerzwergenpapa. Die Schuld wurde zwar nicht ausdrücklich den U-Teams zugewiesen, allerdings indirekt der Jugendarbeit, wenn die Analyse des WM-Scheiterns fast nur auf Verbesserung der Jugendarbeit abstellt und nicht auf die Fehler, die im Team der Nationalmannschaft von den Verantwortlichen gemacht wurden.


    Ergebnisse bei Hallenrunden oder Jugendturnieren, wo irgendwas zwischen 10 und 20 Minuten gespielt wird, sind nicht unbedingt repräsentativ. Da ist es immer möglich, dass ein stärkeres Team mal gegen ein schwächeres verliert. Da kann eben nicht bzw. viel weniger taktiert werden und es bleibt keine Zeit, Fehler wieder auszubügeln. M.E. nicht auf die WM Spiele mit mind 90 Minuten Spielzeit übertragbar.


    Constantin. Den Ballbesitzfußball entschlüsselt man wie jedes andere System. Nämlich durch Beobachtung und Herausfiltern der sich schemenhaft wiederholenden Verhaltensweisen. Für Deutschland hat das verantwortlich schon länger Urs Siegenthaler gemacht und Korea, Schweden und Mexiko werden das auch gemacht haben. Was es denen besonders leicht gemacht hat, war die Vorhersehbarkeit. So haben die Mannschaften nahezu komplett darauf verzichtet, überhaupt einen eigenen Spielaufbau zu machen und sich fast ausschließlich auf Tiefstehen und Konterangriffe fokussiert. Da Kimmich eher als Außenstürmer als Verteidiger fungiert hat (das mag als Einzelmaßnahme Sinn machen, um Überzahl vorne herzustellen, aber nicht wenn es ständig kommt), war klar, dass Deutschland die Konter schlecht verteidigen kann. Sicher kann man da noch weiter ins Detail gehen, ich bin kein Fußballlehrer, aber soviel Erkenntnis drängt sich einfach auf.


    Fußball auf dem Niveau ist im Gegenteil viel mehr ein ein Coaches Game als in unteren Liegen oder dem Jugendfußball, jedenfalls soweit damit gemeint ist, dass Taktik eine dominierende Rolle spielt. Nicht zuletzt sind die besten Trainer vor allem gute Taktiker. Tuchel hat das auch ganz klar angesprochen. Ich empfehle dazu mal seinen Vortrag, den man auf youtube hören kann: "Thomas Tuchel Rulebreaker" Dort erläutert er genau, dass sein Erfolg bei Mainz ganz wesentlich auf die Gegneranalyse und die Abstimmung des eigenen Spielsystems auf den jeweiligen Gegner zurückzuführen war.


    Und bei allem Respekt für Deine Erfahrungen in jungen Jahren. Natürlich gibt es einen Schlüssel gegen Deutschlands Spielweise, jedenfalls dann, wenn sie voraussehbar ist und das war sie. Wenn natürlich die Spielerüberlegenheit erdrückend ist, dann nützt das beste System dagegen nichts, da gebe ich Dir Recht, aber auf dem Niveau sind nun mal die Unterschiede nicht so groß und da sind wir dann wieder dabei, dass Taktik eben doch eine sehr wesentliche Rolle spielt. Sehr erhellend finde ich dazu z.B. auch die Seite Spielverlagerung.de

    Diese Aussagen gehen für mich mindestens zum Teil an der Realität vorbei. Herr Engel sagt auch nicht, welche Jugendmannschaften unterhalb der U15 er beobachtet haben will.

    Ich kann nur für Berlin sprechen, aber hier ist jedenfalls längst angekommen, dass Beweglichkeit und Kreativität vor Größe und Kraft geht und dass taktische Systeme im Jugendbereich nicht der Schlüssel zur spielerischen Entwicklung sind. Und unter dem Aspekt werden Spieler längst für das Stützpunkttraining gesichtet und dort auch trainiert. Dass Spieler dick und unbeweglich sind stimmt für den Leistungsbereich der Jugend auch nicht. Da wird enorm viel trainiert. Vielleicht manchmal sogar etwas zuviel des Guten.

    Wenn jetzt Bierhoff nach dem WM Debakel, das sich ja angekündigt hat, nun große Ausführungen über die Ausbildung der Spieler und Trainer macht und meint, wir müssten noch bessere Talente haben, lenkt das von den Fehlern ab, die Jogi und sein Team bei der WM im taktischen Bereich und wohl auch bei der Nominierung gemacht haben. Die Spieler, die bei der WM auf dem Platz standen, waren doch im Schnitt allemal bessere Spieler und besser ausgebildet, als die Spieler von Südkorea oder Mexiko.

    Warum hat man denn mit der zweiten Garnitur den Confed Cup gewonnen. Weil er dort ein passenderes Spielsystem, was nicht überwiegend auf Ballbesitz angelegt war, gewählt hat. In der WM musste Jogi unbedingt seinen alten Stiefel spielen lassen, der nun mal zum Teil von den Gegnern entschlüsselt war und ist und eben auch sehr vorhersehbar war. Dazu kamen die Unruhe um die Nominierung von Özil und Gündogan sowie der für mich nicht nachvollziehbare Verzicht auf Terstegen als Nr. 1 im Tor. Für mich unfassbar, dass er nach der schlechtesten Leistung einer dt. Mannschaft bei einer WM mit sicherlich einer der besten Teams nicht sein Amt zur Verfügung gestellt hat und dann in der Analyse letztlich die Verantwortung auf den Jugend- und Nachwuchsbereich schiebt. Das ist eigentlich eine Frechheit.

    Es ging hier um die Spielweise der Makkabi Jugendmannschaft 2007 Jg. über die geschrieben wurde, sie kämen idR mit einem Kontakt aus. Habe nur gesagt, dass mich das etwas irritiert hat, weil ein one touch Fußball in dem Alter evtl. die Entwicklung der spielerischen Individualität etwas beeinträchtigen könnte, woraus dann Vangalsnase ein ganz neues Thema gemacht hat, nämlich was bei Sichtungen ggf. überbewertet wird und was aus seiner Sicht zu wenig bewertet wird.


    Wie erkenne ich es nun. Im Zweifel durch längere Beobachtung, welche Verhaltensmuster sich öfter wiederholen und welche nicht. Denke schon, dass man nicht in jeder Aktion aber so summa summarum irgendwie Kreativität von einstudierten Abläufen ein wenig unterscheiden kann. Ganz trennscharf natürlich nicht.

    Sprachverwirrung

    Individuelle Fähigkeiten sind die Fähigkeiten, die ein Spieler (nicht die Mannschaft) hat. Sie können technisch, taktisch oder konditionell sein.


    Individualität ist, jedenfalls wie von mir benutzt und gemeint, etwas ganz anderes. Es ist etwas, was den Spieler in seiner Spielweise aus der Menge heraushebt, wobei insbesondere auf die Fähigkeit abgestellt wird, Lösungen für Spielsituationen zu finden, die nicht standardisiert ablaufen.


    Schnelles Abspielen mit einem Kontakt kann ein Lösungsansatz sein, wenn dies aber zum Grundtypus der mannschaftlichen Spielweise wird, ist dies vor allem ein gruppen- oder mannschaftstatktisches Instrument und keine individuelle Fähigkeit und schon gar nicht Individualität. Schlussendlich wird es nicht nur vom ballführenden Spieler abhängen, ob er einen Passempfänger findet, sondern vor allem von den sich anbietenden Spielern. Damit möchte ich nicht der von Vangalsnase vertretenen Ansicht zur angeblichen oder tatsächlichen Vernachlässigung der Entwicklung von Fähigkeiten zur Einbindung von Mitspielern und Spielübersicht widersprechen, dieser aber auch nicht zustimmen, weil wir hier bezogen auf das Thema des Fadens aneinander vorbei reden, denn diese Fähigkeiten gehören ja gerade auch zur Individualität eines Spielers.

    Das ist wohl so, und offen gestanden hätte ich es auch öfter mal ganz gerne, dass meine Jungs einen Pass mehr spielen würden und auch mal schneller abgeben würden, weil ich gern gewinne. Ich fordere das aber idR nicht ein. Individualität und spielerische Klasse wird aber sicherlich mit dem schnellen Passpiel nicht entwickelt. Das ist eigentlich mittlerweile allgemeiner Konsens.

    Was unterscheidet den die NLZ von den kleineren, idR schwächeren Vereinsteams? Erstens idR gute Trainer, häufig B oder A Lizenztrainer mit eigener Fußballervergangenheit über der Kreisklasse, ein gut organisiertes Umfeld mit Betreuer/n und Co Trainer/n, etwas mehr finanzielle Möglichkeiten Fahrten u. Ausrüstung zu sponsern, mind. 3 mal pro Woche Training und die Möglichkeit einfach aufgrund des Namens Spieler aus anderen Teams rauszuholen. Schlussendlich die Bereitschaft der Spieler und deren Eltern, einen höheren zeitlichen Aufwand zu investieren, weil sie sonst halt raus sind.


    Und genau das haben die bei Makkabi eben selbst mit viel persönlichem Einsatz für sich selbst aufgebaut. So was haben wir hier in Berlin auch in einigen Teams. Ich halte das absolut für möglich, dass die auf dem Niveau der NLZ Teams spielen. Nachhaltig ist es letztlich am Ende idR nicht, weil es an einer Person hängt und die Talente (ob es welche sind weiß niemand, sie sind halt gut ausgebildet) halt abgeworben werden.


    Dennoch können es Spieler über solche Teams in den Profibereich schaffen, wenn sie im C oder B Jugendbereich dann in die großen Vereine wechseln. Ich sehe das positiv und alle haben Spaß. Einziger Satz der mich nachdenklich gemacht hat ist die Aussage, sie kämen idR mit einem Ballkontakt aus. Das wäre im Jg. 2007 nicht mein Ziel.

    "Das Coaching will aber auch gelernt sein und den Schwerpunkt festzulegen, das geht nich von heut auf morgen durch einen DFB Lehrgang." Schreibt Fantomas.

    Weiß nicht was er damit sagen will. Wer hat behauptet, das ginge durch einen (bei einer Lizenz sind es übrigens mehrere) DFB Lehrgang? Es dürfte aber wohl hier hoffentlich nicht strittig sein, dass der Erwerb einer DFB Lizenz (auch wenn es "nur" die C ist) eine wichtige und wertvolle Ergänzung des Wissens ist, was man sich durch eigenes Training, Fachliteratur, Viedos und Austausch mit anderen Trainern aneignet. In diesen Lehrgängen findet ja auch ein Austausch mit den Kollegen statt. Und dass auf dem Dorf in den Jugendteams in der Regel niemand Fußballlehrer ist, ist sicherlich eine Binsenweisheit.