Sehe ich persönlich anders. Man kann in so einem Fall dem Jungen schon mitgeben, dass man menschlich von ihm enttäuscht ist. Das wird zwar sicher nicht unmittelbar eine Verhaltensänderung herevorrufen, aber sicher doch zumindest zum Nachdenken anregen.
So blöd es klingt: Solche Jungs sind sich dem von ihnen sozial erwarteten Verhalten oft nicht ganz bewusst. Besonders, wenn der Junge das schon vorher mal so gemacht hat und trotzdem zurückkehren konnte. Wenn das von den Eltern (anscheinend) so vorgelebt wird, dann ist es sicher nicht schädich dem Jungen da ein bisschen das Kontrastprogramm mitzugeben.
Das ist natürlich ehrenwert von Dir und pädagogisch zu begrüßen. Ich hatte das mehr aus der Perspektive des Trainerkollegen gesehen, der einfach mal seinen Frust loswerden muss. Und das ist ja irgendwie auch wichtig, für sich mal einen Strich zu ziehen und zu sagen, so hier ist die Linie überschritten und das lass ich halt nicht mit mir machen.
