Beiträge von Trainer E

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    Es ist eben unterstes Level und vllt. wird deswegen auch nur Bedeutung am unteren LEvel beigemessen. Andre hat da einfach recht.

    Wenn ich ernsthaft sehe, das sich 2,3 Eltern nicht bei einer App anmelden wollen, die es dem Trainer einfacher macht zu planen, weil das zu und absagen zu umständlich ist (pro Klick 3 Sekunden) und das Argument kommt: Geh einfach davon aus, das er immer da ist und wenn nicht sage ich ab(was auch nicht klappt) und Termine stell bitte in die Whats app Gruppe, dann weiß ich wie diese Eltern bei einer Beitragserhöhung reagieren würden. Die WErtschätzung des Trainers ist einfach bei manchen nicht gegeben. Und warum sollte ich für etwas WERT(geld) aufwenden, das ich nicht wertschätze?

    let1612 erstmal danke für Deine ausführlicheren Erklärungen. Über Funino und Formino und deren Sinnhaftigkeit brauchen wir kaum zu diskutieren, wir sind im Kreis soweit, das das mittlerweile im KJA angekommen ist und ernsthaft diskutiert wird.

    Hier habe ich glücklicherweise die Unterstützung eines Stützpunktrainers(komischerweise nicht der unteren Altersklassen sondern U13/U14). Bei der C-Lizenz Ausbildung durfte ich das im letzten Jahr 2 Stunden lang vorstellen.

    Also brauchen wir auch nicht darüber zu reden, wie ich generell Verbesserungen oder Entwicklung von Spielern gegenüberstehe.

    Das es, und ich bleibe hier beim 7 gg. 7, für mich im Spiel unsinnig ist, bezieht sich auf die Einschränkung der Entscheidungsfreiheit,

    was für mich ein Beschneiden der Spielintelligenz ist. Du schreibst von zusätzlichen Optionen. Sehr richtig. Die zeige ich dem Spieler im Training auf. (Provokationsregel mit Ziel zusätzliche Optionen zu haben: z.b. Pässe nur nach hinten (Raum für Dribbling erkennen, auch hinter dem Ball Freilaufverhalten- Raum erkennen etc.) Damit er die im Spiel situativ anwenden kann.

    Damit er im Spiel frei nach Horst Wein, frühere Erfahrungen konsultieren kann und dann sich für eine Option entscheiden.

    Im reinen Kontext, das Spiel besser zu machen, im Sinne von Spielerentwicklung fördern, sehe ich z.b. Deine Rotationsregel

    zu diskutieren, oder z.b. würde ich, wenn es beim 7gg7 bleibt den Einwurf bis zur E Jugend abschaffen(eindribbeln oder einschießen).

    Das sind aber Regeln die das freie Spiel nicht betreffen.

    Zu Deinen Regeln mit Torschützen etc. bin ich auch wieder im Training in freien Spielformen.

    Hier lege ich beim 3gg3 auch mal fest, das die Mannschaft gewinnt bei der jeder zuerst ein Tor erzielt hat.

    Zur Reaktion auf den Vorschlag kam es einfach, da ich sofort verschiedene Spielszenen aus letzter Saison meiner E Jugend hatte.

    z.b. schneller Ballgewinn, Spieler sieht das TW zuweit vor Tor steht und lupft aus 20 Metern.

    Oder wenn 2 Zweikampfstarke von mir vorne spielen, erobern die oft schnell den Ball, Gegner aufgerückt, dann spielten die das in einer hohen Geschwindigkeit aus. Keine Minimessis. Ganz gute im 1gg1 und gut im Dribbling.

    SG-Nr8 und Trainer E : ich gehe mal davon aus, dass ihr Rechtshänder seid. Was würde passieren, wenn ich euch "für einen kurzen Zeitraum" verbieten würde mit der rechten Hand zu schreiben? Würdet ihr dann mit Links schreiben? Würdet ihr dadurch nicht eine weitere Schreibalternative dazu gewinnen? Hättet ihr dadurch nicht mehr Entscheidungsmöglichkeiten und Fähigkeiten als zuvor?


    Was ist die Schusslinie beim Funino? Ein Verbot außerhalb auf das Tor zu schießen oder Anreiz einer spielerischen Lösung?

    Die Art der Fragestellung erinnert mich an irgendwen:/

    Die Antworten kennst Du selberund weißt wie wir antworten würden, von daher sehe ich Sie als rhetorisch an. Du brauchst uns sicher auch nicht durch die Art der Fragestellung zu einem Lerneffekt führen.

    Es ging um ein Beispiel das Du als Regel für den Spielbetrieb vorgeschlagen hast. Das kurzfristige erarbeiten einer spielerischen Lösung findet wie auch schon von SG-Nr8 treffend beschrieben, im Training statt. bei geringerer Spielerzahl.

    Das halte ich ebenfalls für sinnig.

    Das Aufrücken der kompletten Spieler in die Hälfte im 7gg.7 beraubt den Spieler eventuell einer individuellen Lösung z.b. ins Dribbling gehen und Torabschluß suchen.

    Das hat mit der Schußlinie im Funino im 3gg.3. mal so gar nichts zu tun, außer das es im weitestens Sinne auch eine Provokationsregel ist.

    kann SG-Nr8 nur recht geben. im training gibt es schon Vorgaben die besagen, Tor zählt nur, (oder doppelt, m.e. besser) wenn alle in der gegnerischen hälfte sind. bei 3 gg.3 4gg4 auch sinnvoll.

    einem Kind zu -verbieten- nach ballgewinn ins dribbling zu gehen und den torabschluß zu suchen, weil erstmal alle aufrücken müssen, ist für mich mehr gg. die sportliche Entwicklung eines Kindes gedacht.

    Und schon sind wir wieder bei ausbildungsorientiert vs. ergebnisorientiert.

    was hat das denn damit zu tun?!? Nichts.

    NAtürlich sollen die Kids mit aufrücken. Der Mini Messi von dem Sie den Ball nicht bekommen?!?

    Auch nicht gegeben in der beschriebenen Situation. Die Situation kam bei mir öfter vor, auch weil die, die vorne spielten mit attackiert haben, haben die nun freien WEg mit evt. einem der auszudribbeln ist zum Tor, warum sollten Sie warten, bis alle aufgerückt sind?

    Die spielen die Situation eben zu Ende.

    Und das alle Kinder ansonsten stehen bleiben, konnte ich nie beobachten.

    Ist mir bewußt. Bei uns haben wir das bis auf die Budgetierung auch so geregelt mit Jugendvorstand, und das Spenden für den Jugendbereich auch dem Jugendbereich zugute kommen. Die Budgetierung ist für Bundesligisten oder 2, 3 Ligisten auch kein Problem. Da wird eine Win-Win Situation z.B. über eingesparte Ausbildungsentschädigungen geschaffen. (da gibt es noch weitere Synergieeffekte)

    Bei kleineren Vereinen (aktuell bei uns noch 12 Jugendmannschaften) ist das eine andere Geschichte. Die Manpower resultiert aus

    2(!) Engagierten Jugendtrainern, denen die Probleme durchaus bewußt sind, die ohnehin den GRößten Aufwand fahren mit Fortbildung, Hospitationen, etc. etc. und die das mit dem Jugendvorstand aus purer Lust an der Freude und Idealismus machen.

    DAzu gibt es noch einen engagierten Jugendleiter, der allerdings beruflich stark eingebunden ist.

    Die Finanzierung ist durchaus zu stemmen, dazu braucht es z.b. den Spieltagsverkauf, wenn mehrere Jugendmannschaften an einem Tag spielen. Dazu braucht es aber engagierte Eltern. Die gibt es in den Mannschaften der 2 engagierten Trainern (komisch:/). Aber ansonsten NICHT. Also kommen die alten Hasen dazu, die Rentner, die auch den Spieltagsverkauf bei der ERsten machen...

    Die gehören aber laut Trennung ja gar nicht zum Jugendbereich.... Nur eins von vielen Beispielen, was aber deutlich macht, das eine

    Trennlinie schwer zu ziehen ist. Und wenn braucht es dazu einen der sich ausschließlich damit beschäftigt (denn dann muß auch das Passwesen getrennt sein z.b.)....Ansonsten ist eine Budgetierung unsinnig. Entweder Korrekt oder gar nicht, jedenfalls wenn man auf der JHV nicht jedesmal dieses Thema behandeln will...

    Und das ist mir z.b. neben Trainerjob und Jugendkoordination zu viel... Einfach zeitlich nicht machbar.

    Ich denke das geht, unabhängig von der Richtigkeit des Ansinnens, einfach sehr vielen Vereinen so.

    Leider.

    Wie komme ich zu dem Gedankensprung? Weil es um Schiedsrichterentscheidungen ging und wie man Regeln durchsetzen kann. Auch Erziehung spielt hier eine Rolle. Ich gebe euch Recht, dass ich den Gedankengang nicht gut kommuniziert habe.



    - Tore zählen nur, wenn alle Kinder in der gegnerischen Hälfte sind

    nicht ausführbar. Der Spieler der im 1-1 den Ball in der eigenen Hälfte gewinnt, noch 2 ausdribbelt und dann ein Tor schießt müßte abstoppen und warten bis alle anderen aufgerückt sind?!? sehr spielfern.

    Andre das ist alles korrekt und der richtige weg. Dann führt es aber nur mit der beschriebenen Beitragserhöhung zu einem wirklichen Ergebnis. Wenn man sich mit dem Bereich der Budgetierung mal tiefergehend beschäftigt, so ist es nämlich erstaunlich was eine Jugendabteilung kostet. Schiri-aufwendungen, Materialien, Fortbildungskosten, Trikots, Trainerentschädigung (wenn auch nur 25 euro pro Monat, bei 20 Trainern mal eben 6000,00 Euro alleine). Dann müßten eben bei strikter Trennung auch laufende Kosten anteilig übernommen werden. Versicherungen, Strom etc. etc. STRAFEN (alleine das leidige Thema Spielberichte verschlingt auch schon einige Euros), Lizenzen(dem gegenüber steht die Förderung LSB und evtl. Stadtsportbund) usw. usw.

    Ich spreche nicht dagegen und halte es für den richtigen Weg. Wohl dem Verein der genug Manpower hat das so durchzuziehen und transparent zu gestalten..

    So ist das nunmal leider. man sollte erwartungen zurückschrauben, auch wenns schwer fällt (Tipp kam glaub ich mal von dir Ersatzbank;) ). Dann lebt es sich leichter. Die herrlichen F Jugendzeiten, wo jeder begeistert mitzog und die Kids irre viel erlebt haben sind bei mir auch vorbei. Hängt alles an den Eltern, die man sich eben -leider- nicht aussuchen kann...

    Verwunderlich manchmal wie wenig sich manche Eltern am -Mannschaftsgedanken- beteiligen... Hab jetzt erst gemerkt, wie gut ich es teilweise hatte. Die Eltern die sich nicht in der Mannschaft integieren, deren Kinder fallen auch durch Egomanie(meine damit Verhalten und nicht z.b. Dribbling oder so) im Training auf.

    Kinder sind eben doch oft das Spiegelbild der Eltern...

    Falls es mal ausreichend Personal geben sollte, die sich dem Kinderfußball verschrieben haben, dann sollten diese zuerst die Eltern aufklären wie Kinderfußball im Idealfall aussieht.

    Sobald diese es verstanden haben, werden die "Brüllaffen" und "Erfolgstrainer" nicht mehr die Akzeptanz finden wie sie es heute tun.

    Mit der Zeit werden die Trainer zum umdenken gezwungen oder keinen Verein und keine Eltern finden, die ihnen ihre Kinder anvertrauen.


    Utopie Ende

    Utopie... wie du schon sagst.

    Der Großteil der Eltern ist ganz zufrieden, weil es Tochter/ Sohn ganz gut gefällt und sie sich wohlfühlen.

    Verlierst Du aber mal ein Spiel gg. einen Brüllaffen oder ne rausklopper mannschaft. dann kommt:

    Du bist zu ruhig und mußt nicht ständig loben, sondern auch mal ne Aktion ansagen!! Wenn Du das immer hinterher erklärst,

    ist die Situation ja schon vorbei. (:/;))

    oder:

    Wir müssen auch mal lernen, den Ball einfach mal rauszukloppen.

    von Eltern, denen es wohl bewußt ist, wie Ihre Kinder seit Jahren trainiert werden, und nach welchen Grundsätzen!!!

    Trainer E Ja schon, ich würde so etwas begrüßen, aber umsetzbar ist es wohl kaum.


    Zur Ausrede: Wenn du einen Spieler nicht rein Rotieren willst, muss der halt zuhause bleiben. Es würde einfach nur Alibispielzeiten und Bankdrücken verhindern. Niemand hindert dich daran einen Spieler, der nur einmal beim Training war zuhause zu lassen.

    Ich handhabe das auch so. Wer mitkommt spielt auch. Ganz einfach. Ich sagte ja nur das das die Ausrede sein würde.

    Zum Schiri Respekt kann ich Dir nur voll zustimmen. Was da von Trainern vorgelebt wird ist unter aller S....

    Und die Kinder machen es fröhlich nach.

    Konnte es letzte Saison bei den paar D Jugend Spielen erleben, die ich übernommen habe.

    Für mich ist klar, wer ständig mit dem Schiri motzt und diskutiert, der darf darüber mal lustig auf der Auswechselbank nachdenken.

    Und wer dann da weitermacht und die ganze Mannschaft gegen den SChiri aufbringt, sodaß jede Situation diskutiert wird, der darf beim nächsten Spiel auch mal komplett zuschauen.

    Skriwer hehre Absichten. könnte mir jetzt schon die ganzen Ausreden ausmalen. Kind war nur 1 mal die letzten wochen beim Training, spielt deshalb auch weniger. etc. etc. etc. Bei uns gibt es zudem bis einschließlich E ja keine Schiris.. .

    Mit mehr Manpower in den KJA könnte man mal generell die Vereine schulen, was in der Ausbildung wichtig ist. Nämlich die o.g. Punkte. Und das dann auch punktuell korrigieren indem man sich mal Spiele anschaut. Aber das ist alles ein frommer Wunsch.

    Das war gut überlegt. Wenn dann die Kids mitgemacht haben, die es sonst nicht tun, ist das super.

    Ansonsten sollten die Kids sich solche Events selber planen, was Sie ja ohnehin tun.

    Verstehe aber Effzeh Ansatz genauso gut. Warum nicht auf Vereinsgelände kicken lassen, wenn man eh da ist.

    Probier das doch mal locker aus, und berichte, wie es angenommen wurde.

    Ich fange in der nächsten Woche wieder an. Im -alten- Team hat es ganz gut mit einer App geklappt.

    Mit der zukünftigen D1 bin ich gespannt. Habe aber nachdem ich den Link gestern verschickt 10 von 17 Anmeldungen in der App. Allerdings davon 6 von -meinen- alten(also alle meiner alten E1 die in die D1 gehen)

    Generell ist das ein guter Gedanke. Das mit dem -freien- Kicken habe ich schon ausprobiert. Sonntags morgens, lockeres Auslaufen quasi mit freiem Spiel und -nur- eine Stunde. Ergebnis war, das nur die Kids kommen, die ohnehin in Ihrer Freizeit kicken, also die total Fußballverrückten. Und die forderten dann eher Spielformen mit Provokationsregeln (können wir nicht nochmal das aus letztem Training machen?)

    Meine ERfahrung ist also, das diese Kids ohnehin schon 5,6 Einheiten(also mit freiem Bolzplatzkicken) haben und das dann quasi die 7te wäre.... Die Kids die es brauchen würden kommen nicht. (liegt z.t auch an den eltern- Sonntag ist Familientag ;) )