Beiträge von Trainer E

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Danke für die vielen Tipps. Mein Problem liegt darin, dass die "Schwachen" wirklich schwach sind.

    Das sind junge 13er, Träumer und wirklich unbegabte Anfänger. Ich schreibe das nur ungern so, es entspricht aber den Tatsachen.

    Eine Mutter schrieb bei der Anmeldung.

    "Mein Sohn könnte, aber der rafft das Spiel ja noch nicht. Willst du dir das wirklich antun?" Nur so als Anhaltspunkt.

    Naja beim 13er Jahrgang ist die wahrscheinlichkeit hoch das Sie noch Anfänger sind, und noch nicht 2,3 Jahre Jugendfußball hinter sich haben.;)

    Das was Du beschreibst, ist doch total normal für 4,5 jährige. Das viele das Spiel noch nicht verstehen ist auch klar.

    Vielseitige Bewegungschulung ist doch da Trumpf und Spaß am Ball vermitteln.

    Mach Dir da keinen Streß mit.

    Begabung oder ähnliches würde ich da noch gar nicht bewerten wollen... Tust Du Dir und den Kids keinen Gefallen mit. Das ein paar schon etwas Ballgefühl haben wird im Bambini Bereich direkt als -Talent- gesehen. Ist evtl. aber nur erweiterte Ball-gewöhnung-....

    Super Beitrag. Wahrscheinlich erreicht man eben genau das Gegenteil. 15-jährige fühlen sich als Stars, denen der rote Teppich ausgerollt und alles abgenommen wird. Verwandten wird stolz das "eigene Zuhause" präsentiert. Man führt umfangreiche Messungen und Videoanalysen durch, wo Fehlerbilder und Defizite eigentlich mit blossem Auge für jeden halbwegs erfahrenen Trainer ersichtlich sind. Wömöglich wird dann noch bei einer Niederlage das "Umfeld" verantwortlich gemacht und der Psychologe hinzugezogen. Wenn dann die böse Realität kommt - harter Wettbewerb, sich im nächsthöheren Jahrgang durchzusetzen - müssen sie es aber eben alleine schaffen. Dann sind halt die in der besseren Position, die nicht so gepampert wurden und auch schon mal alleine eine schwierige Situation bewältigt haben.

    Das mag ja bei manchen so sein, wie oben beschrieben. Es gibt aber auch NLZ von Vereinen die -nur- 2 Liga spielen, aber in den Jugenden Topnachwuchsarbeit leisten, da ist das Gegenteil der Fall. Die Jungs werden nach WErten erzogen,

    von denen sich mal einige Vereine eine Scheibe abschneiden können. Die Jungs sehen sich auch nicht Stars, sondern sind einfach fokussiert und das auch in den unteren Bereichen. Bei Niederlagen wird auch niemals -das Umfeld- verantwortlich gemacht. Warum auch. Auf Konkurrenzsituationen und -harten Wettbewerb- sind diese Spieler top vorbereitet.

    Mit Pauschalkritik sollte man deswegen vorsichtig sein.

    Das -Star- gehabe fällt mir persönlich eher bei den DFB Stützpunktauswahlspielern auf, die im Grunde noch nichts erreicht haben und viele durch eben diese Einstellung auch nichts erreichen werden.

    Fantomas das habe ich doch bei einer -normalen- Rotation auch. Also Angreifer einwechseln, der vorher Abwehrspieler war etc... Das macht man ja ohnehin, denke ich.

    Im Block ist es ja auch interessant. Ich habe es mal im letzten Jahr E so gemacht, das im 3-3 die 3 sich auf Zuruf verschoben haben. Also während des Spiels... Dabei noch ganz normal gewechselt. Weiß nicht ob das den Gegner zusätzlich verwirrt hat. Der Trainer fand es arrogant. War mir aber auch relativ egal

    Auch richtig, dass Abrieb durch Kontakt entsteht (Kunstrasen ist da glaub am schlimmsten). Deswegen ist ja die Technik so wichtig, damit der Kontakt vermieden wird.

    Du hast recht. Aber der Kontakt bleibt unvermeidlich. WEnn man z.b. den Auftaktschritt mal wieder in Grundform trainiert, startet man ja auf der Knien, ein Abstützen ist beim Aufstehen bedingt meist Bodenkontakt.

    Torwartwippe können Kinder in dem Alter nicht (es gibt seltenste Ausnahmen von Bewegungstalenten, aber Rumpf/Bauchmuskulatur ist in dem Alter noch nicht so gegeben)


    Mit den 2 HAndschuhen hast Du auch recht. Man sollte sogar wenn man es richtig macht, in dem ALter während des Trainings(je nach Inhalt) wechseln. (selbst nie gemacht;-( )


    btw. Torwarttrainerin in der E.

    Ich hoffe das das TW-Training altersgerecht durchgeführt wird. erste Sprungtechniken(Auftaktschritt)Fangtechniken, erste Übungen zum Stellungsspiel (Stand,Sprung, Kippzone)

    die richtige fangtechnik zu erlernen wie z.b. den korbgriff erleichtert fingersave nicht, sondern erschwert es.

    Kunst oder naturrasen macht meiner Erfahrung nach einen gewaltigen unterschied aus bei der Abnutzung. Das hat m.e. fast nichts mit der richtigen technik zu tun. Abrieb entsteht meist beim kontakt mit dem untergrund und nicht mit dem ball....

    Nein. explizites Lernen ist nicht per Se schlecht und gehört in manche Themenberiech absolut rein. Bevor wir jetzt zum Unterschied zwischen Implizites Lernen-Implizites Wissen abdriften, was für mich eigentlich auch noch dazu gehört möchte ich die Diskussion aber gern beenden, da das mittlerweile total off-topic ist.

    Je komplexer die Lösungen werden, umso mehr Synchroninformation muss ich als Trainer liefern und umso expliziter läuft der Lernprozess ab.

    Je komplexer die Aufgaben werden, oder die Lösungen?!?

    Sehe ich, wenn ich richtig verstehe, auch anders. Umsogrößer muß allein der Erfahrungsschatz des Spielers sein, aus dem er die Lösungen abrufen kann.

    Wie gesagt, wir sind aber vom Thread weggedriftet und werden hier auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, was ich aber auch nicht weiter schlimm finde.

    Auch implizites Lernen erfolgt nicht ungelenkt. Wenn ich von meinen Spielern eine bestimmte Lösung haben will, dann stelle ich ihnen eine entsprechende Aufgabe und führe im Zweifel auch zum gewünschten Ziel hin.


    Wenn Babys nicht sehen, wie ihre Eltern auf zwei Beinen laufen werden sie niemals auf die Idee kommen, selber zu laufen. Auch nach hundert Jahren Krabbeln nicht...

    Gut, das Du das implizite Lernen in dem Zusammenhang erwähnst. Ein Reinrufen während einer Spielsituation mit vorgegebener Lösung ist wohl eher explizites Lernen.

    Ich frage mich gerade ob Du auch in Spielformen im Training korrigierend eingreifst, wenn eine Spielsituation gelöst wird,

    die Lösung aber -langfristig- nichts bringt?!? und wie ist das im SPiel wenn es mehrere Lösungen gibt?!?

    Thema "Schienentrainer":

    Das ist so ein Punkt, den ich komplett anders sehe als die meisten hier. "Ausprobieren lassen" heißt ja nicht, dass ich den Spielern (ab E) gar keine Vorgaben mache. Sondern ich zeige (auch innerhalb der Spielsituation) sinnvolle Lösungswege auf. Es gibt Sachen, die machen in den Augen der Spieler Sinn, weils sie nach 1-2 mal ausprobieren funktioniert haben. Oft sind die Lösungen langfristig aber nicht erfolgveraprechend, weil entweder mit höherem Alter/Spielklasse der Gegnerdruck steigt oder sich im GF die Spieldynamik und dementsprechend die Vorraussetzung ändern.


    Und da muss ich dann als Trainer durch Synchroninformation eingreifen...

    Langfristig erfolgversprechender ist es aber wenn ein Kind lernt selbstständig Entscheidungen zu treffen. Und wenn es altersgerecht eine Lösung einer Situation gibt, dann interessiert mich nicht ob es in 3 Jahre noch die richtige Lösung ist. Denn aufgrund selbsterlernter Spielintelligenz(die kann nur selbsterlernt sein), werden die Kinder auch später Lösungen schneller begreifen.


    Ein Kind lernt Laufen (zu 99%) in dem es vorher krabbelt. WEnn ich das Kind aber nicht krabbeln lasse, sondern Ihm unter die Arme greife und versuche es direkt gehen zu lassen, werde ich einen langsameren Lernerfolg haben.

    Obwohl das Krabbeln ja langfristig nicht erfolgversprechend ist.

    Trainer E : "Das -sich ausprobieren- ist für mich ein wesentlicher Bestandteil eines Lernprozesses." das mag bei dir so sein. Ich erlebe viele Trainer, die den Kindern Vorgaben machen bzw. während dem Spiel Handlungsanweisungen geben. Da ist nichts mit "sich ausprobieren".

    Das ist bei mir so und auch bei 3,4 anderen Trainern die ich bei uns im Kreis kenne. Den -Schienentrainern- müßte man mal anderweitig -helfen-... Nämlich mit Schulungen und klaren Vorgaben des KJA!!!!

    Die Auswahl ist relativ schwierig. Mein Sohn geht nur noch selten ins Tor, trotzdem haben wir -relativ- hochwertige handschuhe gekauft. Uhlsport Tensiongreen Absolutgrip heißen die glaube ich. Vorteil ist, das er mit 10 schon große hände hat und auf die

    zugreifen kann, die erst ab größeren Größen verfügbar sind. Im Kinderbereich wird viel mit Fingersafe gearbeitet. Für mich aus verschiedenen Gründen nicht so sinnig(wenn mit richtigen ballgrößen gearbeitet wird).

    Zur Haltbarkeit sei gesagt, das die von den Untergründen (Naturrasen, Kunstrasen etc.) abhängig ist. (Ist überall gekennzeichnet,

    von daher kann man beim Kauf drauf achten)

    Darauf sollte man achten. Training und Spiel verstehe ich, haben wir früher auch so gemacht, allerdings sind TW-Handschuhe auch gewöhnungssache und deshalb sollte man schon darauf achten z.b. nicht im Training mit Fingersafe und im Spiel ohne etc....

    Von der MArke haben wir immer die besten ERfahrungen mit Uhlsport gemacht. (ist aber sicher individuell)

    SG-Nr8 : du schreibst "Wenn es jedoch einem Spieler nicht gestattet ist schnellst möglich den Torabschluss zu suchen, weil er auf seine Mitspieler warten muss, dann würde ich ihm eine Spielweise aufzwingen, die dem Schwerpunkt Dribbling entgegensteht." Das sehe ich z.B. anders. Für mich muss er mehr und länger dribbeln. Er kann nicht mehr am Gegner vorbei und den sofortigen Torabschluss suchen. Die anderen sind noch nicht nachgerückt, also muss er länger dribbeln - gut für den Schwerpunkt Dribbling (schlecht für Dribbling mit Torabschluss).

    Wie ich schon sagte, diese Regel würde in bestimmten Verhaltensweisen enden, und andere Optionen ausschließen.

    Zum Fußball gehört m.e. aber gerade verschiedenste Situationen wahrzunehmen, verstehen, entscheiden und auszuführen.

    Die sollten möglichst frei entscheidbar bleiben und nicht in einer taktischen Entscheidung enden, bzw. freie Optionen auszuschließen, das ist ein Trainingsinhalt um eine gewisse Option zu provozieren, auf die ein Spieler dann zurückgreifen kann, wenn er in diese kommt. Das das Spiel die Fortsetzung vom Training im Kifu ist, bedeutet m.e. das man die im Training erlernten Inhalte umsetzen kann, je größer der ERfahrungsschatz ist, aus dem man schöpfen kann, um so mehr Optionen gibt es.

    Die Fortsetzung des Trainings bedeutet, jedenfalls für mich, allerdings nicht, im Spiel ähnliche Provokationsregeln anzuwenden wie im Training. Das -sich ausprobieren- ist für mich ein wesentlicher Bestandteil eines Lernprozesses.

    Hm... hatten wir nicht mal an anderere Stelle die These, dass der Einfluss der Trainer generell eher gering ist?

    Richtig, aber wenn ich gar nicht nach altersgerechten Inhalten trainiere, kann der Einfluß ins negativer schon groß sein.

    Außerdem sollten meine 20% Einfluß schon in Richtung Spielerentwicklung gehen.


    Zum Thema Trainer gewinnen ist die Durchlässigkeit zu den Senioren und der Verweis auf die eigene Jugendarbeit bestimmt auch ein

    Punkt, mit dem sich leichter neue Trainer gewinnen lassen.

    Aber das hat doch nicht unbedingt etwas mit dem Trainer zu tun. Wenn jemand mit vollem Spaß dabei ist, von mir aus auch seit der F-Jugend, es aber nicht schafft sich selbst zu entwickeln, dann kann man nicht immer den Trainer die Schuld geben. Entweder sagt man dem Spieler dann das es nicht reicht, oder man zieht ihn einfach mit durch. Es kommt auch drauf an, was der Verein ist und möchte. Ist er nur der Breitensportverein, dann ist das halt so, das man auch schlechte Spieler hat.

    Natürlich gibt es Spieler die nicht das -Talent-(bitte nicht wieder in Begriffsdefinition abdriften) haben.

    Aber sich -selbst entwickeln- ?. Für mich sind Trainer dazu da Spieler zu entwickeln. Gerade bei solchen die mit vollem Spaß dabei sind sollte es einfacher sein.

    Auch ein selbst geschaffenes Problem der Vereine. Wenn ich lieber Spieler von außerhalb bezahle anstatt den eigenen Nachwuchs in die Herrenmannschaften zu integrieren.

    Richtig. Selbst geschaffen auch durch den Fakt das keine Ausbildungskonzepte vorhanden oder nicht angewendet werden!!!

    Denn wenn ich sehe mit welchen -Fertigkeiten- Spieler z.T. in der C Jugend ankommen, dann frage ich mich ob das noch durch irgendwas bis zur A Jugend zu beheben ist, damit die Spieler Bezirksliga- oder Landesligareif werden.

    Aber da drehen wir uns im Kreis...

    Umso wichtiger, das Jugendspieler ermutigt werden sich fortzubilden und -einzusteigen-. WEnn sind es auch -gute- die dazu bereit sind, da Sie meist von den, leider zu wenigen, guten Trainern ausgebildet wurden, und die gewisse Werte auch im Elternhaus vorgelebt bekommen haben!

    Viel eher würde es ein Vereinskonzept brauchen, nach dem gearbeitet wird. Die Bezahlung garantiert die Einhaltung. Wem das Konzept nicht passt, der sucht sich etwas anderes, ob Eltern, Spieler oder Trainer. Damit wäre ein Großteil der Probleme, was die Ausbildung angeht, gelöst. Den Trainernachwuchs holt sich der Verein aus der eigenen Jugendabteilung (worum es mir in dem Thread vorrangig geht) und langfristig wäre auch hiermit die Trainerfrage gelöst.


    Und das rückt leider immer weiter in den Hintergrund. Bei den kleinen nehme ich hier aber auch noch die Eltern in die Pflicht. Die Seniorenfußballer interessieren sich leider 0 für die eigene Jugend und die Jugendlichen werden erst gar nicht gefragt.

    Vereinskonzepte gibt es bei einigen Vereinen. Es lohnt sich auch schon wenn sich nur 3,4 Trainer dran halten, so ist meine Meinung mittlerweile. Überwachung dessen ist nur schwer möglich, wenn die Überwachenden selbst Trainer sind.


    Senioren wie Altligafußballer sind schwer, aber nicht unmöglich zu motivieren. WEnn man denen sagt, das wenn es früher keine Trainer gegeben hätte, stände von Ihnen heute keiner da, nicken Sie zustimmend und schwelgen in alten Zeiten und finden das toll,

    aber leider, leider, leider fehlt es Ihnen an Zeit. ;)

    Wir haben aber mittlerweile 3 Altligafußballer die Trainer sind, und einer der aushilft. (auch z.t. wegen eigenen Söhnen, aber immerhin)

    Bei den Jugendlichen bin ich voll dabei.

    Wir haben 2 (einer spielt mittlerweile im NLZ) beim Feriencamp als Betreuer gehabt. Denen macht das Spaß und die Wollen die Juniorlizenz machen, die auf C-Lizenz angerechnet wird. Als Verein bezahlen wir denen die auch, auch wenn Sie zuerst nur als Co oder Helfer einsteigen.

    Also hier hilft wirklich : fragen.