Beiträge von Trainer E

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    Da will ich nicht unbedingt widersprechen, ich sehe jedoch weiterhin Vorteile bei der verteidigenden Mannschaft.

    Im zweifel positioniert sich der Verteidiger so, dass er den heranfliegenden vom eigenen Körper abprallen lässt.

    Dies stellt keine große Herausforderung da.

    Sollte dies dem Abwehrspieler trotzdem mal nicht gelingen, so läuft es letztlich auf ein Laufduell zwischen Angreifer und Verteidiger hinaus. Sieger wird halt der athletischere von beiden werden.

    Es gibt ja durchaus Mannschaften, die das perfektioniert haben und damit auch Erfolge haben.

    Für mich steht aber bei aller Optionsvielfalt, die eine eröffnende Mannschaft haben sollte, immer noch die Umsetzbarkeit und die Frage nach der Sinnhaftigkeit im Bezug auf das Alter im Vordergrund.

    Will ich eine Eröffnung mit einem hohen Ball spielen, und was bringt das meinen Jungs für eine Entwicklung, oder ist es eher so, das im Zweifel sich für einen hohen Ball entschieden wird, nach dem Motto : Wenn nix mehr hilft nur weg mit der Murmel. Von daher Spieleröffnung flach, auch wegen mir mit Dribbling und Ballverlust und Lerneffekt.

    Stellt der Gegner konsequent zu, sollte TW abwerfen auf die offensiven die die Situation erkennen und sich anbieten. Gezielter Abwurf sollte entwicklungstechnisch drin sein. Ballannahme sollte beim Abwurf auch eher gelingen. Auch hier ist dann ein Spielaufbau vonnöten, es sei denn der Spieler beherrscht die Ballmitnahme perfekt, undnutzt das hohe Aufrücken/Zustellen der Gegner....

    Der Lerneffekt ist, für mich, bei diesen Varianten am größten in der E Jugend.

    Und ich finde, dass die Aggressivität im Zweikampf kein Thema im unteren Jugendbereich zu suchen hat.

    Es gibt ausreichend andere Themen. Kinder die kaum ihren eigenen Körper beherrschen sollten dazu nicht animiert werden. Man riskiert viel und das unnötig und zu Lasten vernachlässigter anderer Themen.


    Ich finde die Aggressivität auch restlos unnötig, da man das Ziel über die/eine Individualtaktik... auch beim Thema Gegner im Nacken etc. ... abarbeiten kann.

    Grundsätzlich bin ich da bei dir. Wenn ich sehe was in der E Jugend teilweise gegrätscht wird, und das gefeiert wird, dann frage ich mich manchmal, wie gehaltvoll so ein training wohl ist. Anlaufverhalten ist da wohl fremdwort.

    Dem Threadersteller ist aber wohl etwas anderes wichtig, denn wenn ein Kind im Laufduell zurückzieht, liegt das Problem wohl doch eher im Bereich des trainierbaren. Wie Strznievski schrieb gibt es da etliche Beispiele und Variationen das zu trainieren. Fangspiele vom leichten zum schweren. Spieler startet und muß über 2 Linien im 90 grad winkel kommen. -Abwehrspieler- startet in der mitte dieser 2 linien. erst fangen, dann mit ball, etc...

    trainiert Anlaufverhalten, richtige Distanz zum Gegner, im entferntesten schon das umlenken etc. und ist dabei wunderbar simpel. Anschlußaktion für verteidiger auf dribbeltor.

    Da kommt das -Suchen- der 1gg1 Situation von alleine...

    Wie gesagt es gibt hier unzählige Sachen. Die einfachsten sind oft die effektivsten. Die Variationen halten es spannend.

    Na das ist doch vollkommen in Ordnung, wenn Du Dich für Kinder besonders freust, die noch nie ein Tor geschossen haben. Anders ist es wenn man 14-0 gewinnt und sich dann für den größten hält. im Bambini Bereich. Solche Trainer müssen noch ganz andere Probleme haben. SChlimm ist nur, das die Eltern wahrscheinlich denken, das das so alles toll ist, und in der F und teilweise E ja auch von Sieg zu Sieg eilen, und in der D merken, das der tolle Trainer ja gar nichts für die Ausbildung der Kinder getan hat... Ist dann ein böses Erwachen. Im Prinzip ist es sogar Ausbildungsverhinderung. Viele Sachen sind dann nur noch korrektiv zu -behandeln-... Die fehlenden Jahre -guter- Ausbildung bringt einem keiner mehr zurück. Aber Eltern und Trainer haben sich profiliert. (und sich über 5,6 Jährige definiert;-((( )...Zum Teil fehlen denen dann Basistechniken, von Spielintelligenz etc. ganz zu schweigen. Das ist echt immer wieder grausam zu sehen. Und trotzdem wird es, z.t. gegen besseres Wissen, immer wieder praktiziert.


    Das mit dem mitspielenden TW als -quasi Libero- möchte ich nicht verteufeln. Habe ich selber ab Anfang E so gehandhabt.. Im Bambini Bereich natürlich hat das nichts zu suchen....

    (Außer er macht es von sich aus)

    Körperkontakt ist unabhängig von der Fähigkeit Situationen spielerisch zu lösen in der E Jugend gang und gebe.

    Das bleibt alleine durch die Gegner nicht aus. Manche spielen extrem körperbetont, und ich wage zu bezweifeln,

    das Freilaufverhalten und Vororientierung soweit ausgebildet sind, das man diesem vollständig aus dem Weg gehen könnte. Deshalb sind Koordinative Fähigkeiten auch in diesem Bereich wichtig. Ich nehme NLZ Mannschaften, die gegen die -normalen- Mannschaften spielen, hier mal aus, da hier ein körperbetontes Spiel durch o.g. Fähigkeiten wirklich von diesen Mannschaften umgangen werden kann. In den -normalen- Duellen ist das nicht zu umgehen.

    Die G eines NLZ spielte mit einem mitspielenden "Libero-Torwart", der seiner Rolle niemals gewachsen war, nachvollziehbarer Weise aus meiner Sicht.

    Mit Spaß und SPIELENDEN Kindern hatte das bei 3 von 6 Mannschaften nichts mehr zu tun.

    Danke für Deinen -ERfahrungsbericht-. Ich frage mich gerade welches NLZ noch eine G-Mannschaft unterhält. Nur interessehalber. War es ein 3 Liga Verein?!?

    Wir sind zwar Jungs, aber egal, auch junge E.

    Bei uns gibt es auch ganz klar die Ansage hinten über die Flügelverteidiger rauszuspielen. Hat im ersten Testspiel auch ganz gut geklappt. Irgendwann hat es der Gegner zwar kapiert, hat aber nur indirekt Die Flügel zugestellt.

    Habe ich in der E exakt auch so gemacht. Stellt der Gegner zu, Abwurf in die zweite Reihe, geht mal schief, aber langer Hafer oder unkontrolliertes weghauen war jetzt keine Option. Kommt der Abwurf an und das bei einem der sich im Dribbling ausprobiert und sich mal durchsetzt, wird sich der Gegner das zustellen genau überlegen beim nächsten Mal... Ist ein bißchen -Arbeit- und Fehlerquote ist da, aber es hat sich m.e. gelohnt.

    In dem Alter würde ich eher Ballgrösse und Untergrund verändern - aber das wollt ihr nicht hören

    ... schreibt er ja oben, das er das ohnehin einsetzt.Beitrag #11

    Generell würde ich das wie gesagt wohl nicht einsetzen in dem Alter, aber auch nicht verteufeln wollen,

    wenn es halt genutzt wird um unterschiedliche Bedingungen zu schaffen...

    Auf das Anlaufen gegen den Widerstands des Seils.

    Die Ball An- und Mitnahme und alle weiteren Aktionen müssen sich diesem Kraftaufwand unterordnen und werden nicht mehr sauber ausgeführt.


    Kann sein. Technik kann aber auch aufgrund dieser Differenzierung im Endeffekt besser werden, da er ja in den Übungen zur Technik variiert. Im Koordinationstraining werden ja oft ERschwerungen mit hineingenommen, die die Einzeltechnik nicht negativ beeinflussen. (koordinationsleiter mit ball etc. etc.)

    Effzeh naja, den Ansatz verstehe ich schon. wenn ich 3 Trainer habe, kann ich das isoliert,individuell trainieren. Zur Körperlichkeit schrieb ich schon, das kann nur er beurteilen. Ich habe 2 2008er jetzt in der D1. Da passt das auch z.b.

    Deine Übungen sind gut, passen aber nicht zur Ausgangslage. Natürlich ist nicht immer Gegnerdruck da, es soll aber eine koordinative Fähigkeit isoliert/individuell mittrainiert werden. Die erzielt er eben über den Einsatz der Bungeeseile.

    Auch ohne Gegnerdruck ist der Effekt besserer Standfestigkeit gegeben, der ja in der Situation ok ist.

    Die Idee mit den Bällen, diversen Ballannahmen und visuellen Effekten setzen wir bereits ein.


    Der 3.Trainer ist bei uns oft für individuellen Sachen da. Probleme die uns während des Spiels auffallen, besprechen wir und versuchen sie dann gezielt zu Trainieren.

    zu 1:Das ist doch gut, war ja nur ne Anmerkung.


    zu 3: Fehlerorientiert würde ich in dem Alter nicht trainieren außer es würde Basistechniken betreffen, bei der Homogenität in Deiner Truppe aber wohl nicht gegeben. Sieht halt jeder anders...

    Da Ihr 3 Trainer seit (Koordination, TW, Coach?) würde ich mir den Luxus erlauben, einen Koordinationsbereich zu machen und immer 4 Spieler wechselnd abzuziehen für jeweils 12-15 Minuten. Mit Pause wärest Du dann auch bei 60 Minuten. Bei 3 Trainingseinheiten 2 mal die Woche und du hast pro Woche 30 Minuten Koordination pro Spieler..

    1 mal dann etwas zur Kräftigung/Koordination, damit Ihr die Gurte einsetzen könnt und fertig ;)

    Verstanden. da Ihr 12 Leute seid, kommst du dann auf ca. 60 minuten. Bei 3 Trainern generell ne tolle Sache.

    Für mich sind 5,6 Minuten bei so einer intensiven Übung vollkommen ausreichend.

    Die Übung an sich würde ich dann im nächsten Training mit Gegenspieler durchführen, dann mit kleineren Bällen, Ballannahme/ Halbhoch/ hoch etc. etc. Und das über 5,6 Einheiten mit jeweils wechselnden Bedingungen.

    Find ich im ersten Moment ganz gut. Ob das zur U11 und zur körperlichen Entwicklung passt, kannst Du nur beurteilen. Drunter würde ich auf das Seil verzichten...

    Ok und mit den Bungeeseilen willst Du die Koordination/Stabilisation in diesem Kontext stärken? Also das -auf den Beinen bleiben- beim Gegnerkontakt in der Ballannahme. Richtig verstanden?

    Für Koordination generell wende ich pro Trainingseinheit zw. 10 und 12 Minuten auf.(U12)

    Um darauf konkret einzugehen müßte man die Abläufe kennen, wie SG-Nr8 schon schrieb.

    Scheint davon ab ne homogene Truppe zu sein... Das hört sich gut an. ISt das durch Selektion entstanden? (möchte das nicht bewerten, nur interessehalber)

    Bennoah man kann das schwerlich beurteilen. ich kenne weder dein Training noch deine Mannschaft.

    Im generellen wird m.e. im Bambini Bereich zu sehr schon auf -fußballerische- Entwicklung geschaut.

    Dabei gehts doch erstmal um Bewegungsschulung, vielseitige ERfahrung mit Ball etc.

    Wenn Du dich fortbilden möchtest ist das doch super. Ein homogenes Team wirst Du kaum bekommen.

    Hospitieren, jedenfalls in NLZ wird sich erst ab U9 lohnen.

    Jetzt schmeißen wir zwei Dinge durcheinander. Das erste Zitat bezieht sich auf die Herausforderung, Spielern auf sehr unterschiedlichen Entwicklungsständen innerhalb eines Mannschaftskaders gerecht zu werden.


    Das zweite Zitat, beschreibt meine Erkenntnis, dass man die unterschiedlichen Entwicklungsstände durch eine allen unbekannte Aufgabe sehr deutlich verkleinern kann.

    Alle Kinder haben sich hier an einer Aufgabe abgearbeitet und zwar gemeinsam und unabhängig von unterschiedlichen bisher erworbenen Fähigkeiten. Ich fand das durchaus positiv und zwar vollkommen unabhängig von der Qualität der Ausführung.

    Die Entwicklungsstände kannst Du ja in den nächsten Jahren angleichen. Ich glaube Du machst Dir zuviel Druck.

    Interessant ist aber zu beobachten, wie sich Kinder an -unbekannten- Übungen/Spielformen abarbeiten. D.h. wie bereit sind Sie sich auf neue Übungen einzulassen und eben nicht das Muster erkennen lassen, die Aufgabenstellung zu umgehen, oder aber resignieren.

    Wenn man eine homogene Mannschaft hat (was bei mir z.b. nicht der Fall ist) ist das durchaus ein Kriterium weitere

    Entwicklungen ansatzweise vorhersagen zu können.

    Wird bei NLZ's oder auch im Stützpunkt bei der Auswahl/Probetrainings gerne gemacht und als Auswahlpunkt hinzugezogen.

    Hat jetzt wenig mit Bambini zu tun, da fehlen noch Entwicklungsstufen....

    sei mir nicht böse, aber wenn ich das so lese dannfrage ich mich was du für ansprüche an die kids stellst... rabona, neue finten etc. Etc. Und wir reden von 4,5 jährigen... rabona um den linken fuss zu vermeiden... na, hut ab... für mich gilt in der u12 noch immer das ich manches noch entschleunige....