Beiträge von Trainer E

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    Es kann sein, dass ihr zu viel redet, zumindest hast du das angedeutet. Ich beschränke mich nach einem Hallenspiel auf 1-3 Sätze zur Einordnung für das Team ("Habt ihr gut gemacht", "Wir haben nicht so umgesetzt, was wir wollen") und vor dem Spiel maximal 1-2 Sätze, falls irgendwas wichtig sein sollte. Oft auch gar nichts mehr.


    Wenn Ihr vor/nach den Spielen noch mehrere Minuten reden solltet, ist das in meinen Augen definitiv zu viel.

    :thumbup:

    Feedback eines STP-Trainers nach einem turnierspiel von uns (Team hatte stark angefangen- und dann stark nachgelassen):

    Du willst Zuviel- die probieren wirklich ALLES umzusetzen - verkrampfen aber dabei.


    … er hatte m.e. nach recht. Gerade bei -Top Jungs- die alles probieren umzusetzen, um -unbewußt- (fordert man ja gar nicht) dem Trainer zu gefallen.

    weniger(reden) ist eben manchmal mehr.


    von daher, aus eigener Erfahrung, kann ich Chris nur zustimmen

    Es gibt ja beispielsweise in jungen Jahren auch den Grundsatz „Jedes Kind einen Ball“: Das würde beispielsweise in einem Training, das rein auf Spielformen basiert, weniger berücksichtigt werden.

    bitte schmeisst nicht alles durcheinander. Das jedes kind -einen ball- bezieht sich doch auf ballgewöhnung g Jugend etc. Leute, beim funino in der f hat auch nicht jeder einen ball aber eine hohe anzahl an ballaktionen...spielformbasiertes training hat doch nichts mit spielen im 11g11 oder rein 7gg7 zu tun das eine niedrige Frequenz an ballaktionen hat???...in einem training in spielformen ist die aktionsdichte mit ballaktionen natürlich wesentlich höher, spielnäher(den begriff versteht m.e. auch nicht jeder?‍♂️)...

    Ich beobachte in Spielformen, dass nichts Neues ausprobiert wird - und das versuche ich mit Coerver und Life Kinetik ...

    ?.... das verstehe ich absolut nicht. Meine erfahrung ist gegensätzlich. Gerade in spielformen blüht der kreative spieler auf undprobiert sich aus?... genau das ist auch bei allen trainern die ich kenne und die den ansatz komplett durchziehen exakt der fall und gerade ein merkmal des spielformen basierten trainings.

    Es geht also darum, Spielformen zu entwickeln, die Dein Trainingsziel (z.B. Passen) möglichst oft in einer Spielsituation wiederholen.

    Bei Spielformen ist es m.e. oft der Knackpunkt, das die schönsten, tollsten Spielformen entworfen oder kopiert werden, in denen

    aber die hohe WDH des zu trainierenden Momentes (Schwerpunktes) fehlt. Da habe ich die meisten Fehler gemacht, und mache Sie immer noch, korrigiere aber nun oft schneller und sicherer.

    zeitgleich- war noch beim schreiben;)

    Ich musste in der Intensität erst ein paar Schritte rückwärts machen. Spielformbasiertes Training ist anspruchsvoll - und zwar für Spieler und Trainer gleichermaßen. Manche Spieler/Mannschaften brauchen länger bis es "wirkt" - und der Trainer auch
    Ich gehe jetzt die 5. Saison stark spielformbasiert vor - aber ich sehe mich weiterhin als Anfänger...

    das ist ja die Kunst die spaß macht, sich immer weiterzuentwickeln;)

    Wenn man gute Feedbackgeber hat ist es immer einfacher.

    Wenn man vom Funino kommt und mehr und mehr in die Spielformen der höheren Altersklassen einsteigt, wird es zunehmend

    -fordernder- für uns als Trainer, jedenfalls empfinde ich es so. Wer im funino pässe nur nach hinten erlaubt um den raum zum Dribbling zu erkennen, hat eine andere Anforderung als ein U14/U15 Trainer, der eine Spielform zum Gegenpressing mit 2 inaktiven Neutralen spielen läßt. Sowohl beim Coaching als auch im Aufbau der Spielform.

    Bei Spielformen ist es m.e. oft der Knackpunkt, das die schönsten, tollsten Spielformen entworfen oder kopiert werden, in denen

    aber die hohe WDH des zu trainierenden Momentes (Schwerpunktes) fehlt. Da habe ich die meisten Fehler gemacht, und mache Sie immer noch, korrigiere aber nun oft schneller und sicherer.

    Ich würde sogar so weit gehen und gar keine isolierten Übungen machen sondern ausschließlich Spielformen. Ein Freund von mir hat das mal bei einer E-Jugend gemacht und der Lernfortschritt war enorm.


    Dazu sollte man mal eine Studie machen. Man vergleicht Trainingsgruppen, wobei eine nur in isolierten Übungen trainiert (samt Abschlussspiel), eine weitere trainiert ausschließlich in Spielformen (ohne Technikkorrektur) und eine dritte Gruppe trainiert überwiegend in Spielformen und nur vereinzelt in isolierten Übungen (ca. 15-20% der Trainingszeit). Man vergleicht dann in regelmäßigen zeitlichen Abständen die Lernfortschritte, indem man die Gruppen gegeneinander spielen lässt. Dabei sollten aber nicht nur die Ergebnisse im Vordergrund stehen, sondern technisch-taktische Verhaltensweisen.

    Eine Studie gibt es bei uns im Verein dazu nicht, allerdings ist es klar im Vergleich zu sehen, wie ich weiter oben schonmal schrieb.

    Ich habe das ab älterer F -nahezu- konsequent -durchgezogen-…

    Dabei ist nicht nur die Technik der sog. Basistechniken viel besser, sondern auch z.b. die Beidfüßigkeit ist gut ausgebildet.

    -weiche- Faktoren wie umblickverhalten als Voraussetzung zur vororientierung etc. sind extrem viel besser ausgebildet.

    Als die -besten-(will lieber sagen die -weitesten-) 5 hier zu dem älteren Jahrgang in der D kamen, und diese älteren dann auch auschließlich in Spielformen trainierten dauerte es 7,8 Monate bevor die lücke ansatzweise kleiner wurde und die älteren langsam aufschließen konnten. Diese älteren sind nun die jüngeren in meiner C Jugend und sind widerrum diesen voraus.

    Für mich persönlich bedarf es daher keiner Studien mehr;)

    Danke für die vielen netten Antworten. Solche kurzen, aber sehr informative "Unterhaltungen" wie ich hier erfahre, würde ich mir von unseren Trainern wünschen. Doch wenn ich da anfrage ob und wie ich meinen Sohn unterstützen könnte, kommt immer die Antwort "im Spiel lernt er das schon noch"?!?.Da er aber nur wenig im Spiel eingesetzt wird ......kann er nur wenig bis keine Erfahrungen sammeln, geschweige erlernen. Geb die Hoffnung aber nicht auf, da mein Sohn vom Fußball besessen ist und ich hoffe, dass seine "Hemmungen" nur am Alter und der momentanen körperlichen Entwicklung liegen.

    Oho... ich bin mittlerweile in vielen Altersklassen und Leistungsklassen vom -fast noch dorfverein- stp bis nlz unterwegs... aber das ein Elternteil trainer -aktiv- fragt wie es sein kind unterstützen kann( sogar für den mannschaftsmehrwert?)- das habe ich noch nie erlebt ?‍♂️... hut ab. Einstellung von dir und deinem sohn scheint doch top. Das haben wenige... nutzt und bündelt das doch zu eurem Vorteil ???

    Hallo Wind 12: mein Sohn spricht den ganzen Tag und spielt jeden Tag Fußball, geht zum Training schaut Fußballspiele am Fernseh an und geht mit Fußballbüchern ins Bett, aber bei einem Spiel ist halt einfach kein Mut, Motivation, Kampfgeist oder sonstiges vorhanden. Wenn ich dann die anderen Kinder beobachte, denke ich immer mein Sohn ist weit und breit der Einzigste der es einfach nicht schafft sich selbst aus dem Weg zu gehen oder zu kämpfen obwohl er s eigentlich sehr gut kann

    Introvertierte Spieler können ein Segen für einen Trainer und eine Mannschaft sein, wenn man Sie richtig einsetzt.

    M.e. nach neigen Sie eher zum reflektieren und dem Willen sich zu verbessern und Eigenmotiviertem handeln,

    sobald man den richtigen -schlüssel- gefunden hat. Was meist die angstfreie Umgebung ist.

    Wenn ich ihn bei Spielen beobachte, läuft er schon neben dem Gegner her, er ist beim Laufen auch schnell genug, aber der Mut zum Angriff fehlt einfach

    Es ist oft mehr die Angst in den Zweikampf zu gehen und diesen zu verlieren. Vermeidungsstrategie eben.


    Wenn die Trainer es nicht hinkriegen Erfolgserlebnisse zu generieren, versuch es mal mit photos von Ihm beim Spiel. Positivbeispiele. Schau halt in seinen büchern,

    hör zu was er beim Fernsehgucken toll findet. (Zweikampf wie kimmich z.b.) und zeig ihm dann nachher mal ein tolles photo von ihm.

    mach evtl. mehrere und kleine Videos und unterlege die mit musik (apps gibt's genug). Mach Ihn erstmal zu dem was Du in Ihm siehst (was er sein kann) und nicht er selber(durch seine Negativerlebnisse) oder andere... dadurch motivierst Du Ihn vllt. zur Eigenmotivation. Mag sein, das es nicht hilft. Schaden wird es nicht.

    hast du eventuell ein oder ein paar Beispiele, wie eine Spielform am Ende des Trainings aussehen könnte?

    Würde mich interessieren.

    am Beispiel, das ich hier glaube ich schon mal gebracht habe, und um nicht funino zu nehmen, nehme ich mal das Thema umschaltspiel.

    in den Spielformen im Hauptteil ist z.b. Spiel auf 2 Tore mit überzahl unterzahl Situationen oder Richtungswechsel oder whatever. Zusätzlich sind nur flache bälle erlaubt um das freilaufverhalten zu forcieren. außerdem könnte es so sein, das ich das Zentrum attackieren möchte und die Spielfelder einschneide zum tor hin.(wechselt die Spielrichtung, könnte ich hier auch nur auf 1 tor einschneiden, hätte eben das Problem der weniger Frequenz meines Schwerpunktes( Unterpunkt) das ich das Zentrum attackieren will)

    Also einige PROV- und Varianten.

    Im Schlußteil würde ich z.b. mit Minitoren auf der einen Seite arbeiten, die das Umschaltrecht (angriffsrecht) aufs Jugendtor bedeuten.

    PROV oder Variationen wie keine hohen bälle etc., würde ich rausnehmen, aber den Schwerpunkt, schnelles umschalten, beibehalten.

    hätte ich einen dynamischen technischen Schwerpunkt, könnte man das Umschaltrecht/Angriffsrecht auch mit Dribbellinien, Passfeldern,

    etc. etc. akzentuieren, ohne das es schwer -auffällt-.

    Der Schwerpunkt bleibt also auch im Schlußteil erhalten, sodaß ich hier mich weiter zurückhalten kann, und über Anreize (ich will Tore machen aufs Jugendtor, also brauche ich das ausnutzen des Umschaltmoments def und off) den Schwerpunkt auch relativ frei, halte.

    D Jugend älterer JHRG je nach Entwicklungsstand ist das obige Beispiel.

    Weil diese Szenen im normalen Spiel keine 5% der Spielzeit einnehmen. Da konzentriere ich mich lieber auf die großen 80% der Spielzeit und was wir dafür benötigen (siehe oben).

    korrekt. und weil es total unwichtig und zum teil kontraproduktiv ist.

    Auch in der U15 gibt es z.b. keine Einwürfe in den Spielformen im Training. Es wird immer frei entschieden einzudribbeln oder einzukicken.

    Das freilaufverhalten der Mitspieler zu fordern, bei hoher Aufmerksamkeit, ist mir viel wichtiger. Das hilft dann auch im Spiel bei den Einwürfen.

    Und die Technik das Einwurfes ist bei C Jugendlichen keine Raketenwissenschaft.

    n diesem Jahr habe ich die Jugend übernommen und trainiere seitdem konsequent nur noch spielnah. Eben die o.a. Standards, aber auch viel Passspiel, wie es auch genauso im Spiel passiert - und plötzlich ist unsere Mannschaft viel stärker geworden und ist in der Tabellenmitte.

    Standards und Passspiel isoliert zu üben, -wie es im Spiel passiert- ist nicht Spielnah:/. jedenfalls nach meiner Auffassung nicht.

    Spielnah ist wenn, dem Leistungs- und Entwicklungsstand angepasst, maximaler Raum-Zeit und Gegnerdruck herrscht.


    Passspiel wie es -im Spiel passiert- kann man nur durch Spielen lernen. Denn jede Spielsituation ist anders. Der Gegner verhält sich auch meist

    anders als ein Hütchen.


    Auch das Abschlußspiel wird überbewertet. Ich mache gar kein Abschlußspiel. Warum auch? Die Jungs spielen ja vorher schon genug.

    Der Schlussteil ist eine Spielform zum Schwerpunkt ohne große Variation oder Provationsregel.

    Es ist ja nicht verkehrt auf Spielformbasiertes Training zu setzen, und den technischen Schwerpunkt im Aufwärmteil zu betonen.

    Auch das ist ja spielerisch möglich. ICh bin immer noch großer Fan von Fußballtennis bspw... Fußballtennis Rundlauf wird immer noch von den d jugendlichen eingefordert, die alle in den Basistechniken gut ausgebildet sind, trotzdem Sie nur Spielformen kennen seit Ihrer F Jugend.

    Im direkten Vergleich zu einer Jugend die viel mehr auf isoliertes Techniktraining setzt, sind die Jungs in der Breite sogar wesentlich besser in den Basistechniken ausgebildet.

    Technische Schwerpunkte sind auch in Spielformen selbst zu setzen. Dribbel-, Passtore etc...

    Der beste Weg ist m.e. immer noch eine Technik zu erlernen, ohne das man es -merkt- ;)

    Gestern war es mal wieder soweit, das ich mich gefragt habe, ob das noch alles so klar geht im Jugendfußball.

    Hallenturnier mit C Jugend: stark besetzt.

    ums kurz zu machen. 3 Spiele verloren, 1 gewonnen. alles ok.

    Eine Mannschaft in unserer Gruppe, aus einem anderen Kreis , stach besonders negativ raus. Absolut -heiß gemacht- vom Trainer,

    absolut aggressiv gegen die Gegner und Schiedsrichter, Provozierender, peinlicher Jubel vor den Zuschauern, Trainer nur am Meckern und am SChreien, das ganze fremdschämprogramm Deluxe. Das schlimme für mich war, das die auch ein paar richtige gute Kicker hatten, die aber schon gut vom Trainer -gelernt- hatten.

    Wir spielten im 3ten Spiel gegen die, hatten die ersten beiden knapp verloren. Die hatten jeweils knapp gewonnen.

    Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, das wir uns einfach nur benehmen, uns auf nichts einlassen, und nur -gesund- da raus kommen wollen.

    Wir haben 10-0 (!!!!) verloren. Trotzdem nach Ellbogenschlag blutige Nase direkt am Anfang gegen unseren besten Spieler. Dem jungen Schiri mache ich keinen Vorwurf, der war selber total eingeschüchtert vom Trainer... Ich habe Ihn nur gebeten als ich den ersten vom Platz trug,

    bitte auf die Gesundheit der Spieler zu achten.

    Danach war es mir egal. Den Jungs auch. War dann ein Spiel dieser Mannschaft ohne Zeitstrafen oder rote KArten.

    Habe ich den Jungs auch so gesagt. Da ziehe ich lieber zurück und verliere haushoch, lernen ist da eh nicht möglich.

    Im weiteren Verlauf gab es ein Spiel dieser Mannschaft mit Schlägerei und Tumulten, ging dann 3 gg 2(!) zuende. (die Aggro Mannschaft gewann leider sogar in Unterzahl mit 3-0)

    Diese Mannschaft kam ins Finale, das sie dann gg. die STP Mannschaft verlor.


    Mein Sohn hat zugeguckt und war total geschockt. Der hat als 2008er schon zig Turniere erlebt, auch STP Turniere und internationale, aber sowas zum Glück noch nie.


    Solche Mannschaften müßte man inklusive Trainer sperren.

    Danke für Eure Antworten.Ja, mein Sohn ist tatsächlich erst seit diesem Jahr in der E-Jugend und im Oktober geboren. Ihr macht mir ja trotzdem etwas Mut und es ist gut zu hören, das sich diese Angst eventuell noch geben kann. Ich habe ihn schon öfters kritisiert, da ich einfach etwas enttäuscht war, aber das werde ich in Zukunft nicht mehr machen. Er geht sehr gern zum Spiel .....er liebt das Fußball spielen.

    Da DU entäuscht warst, hast Du Ihn kritisiert, damit er nicht mehr entäuscht ist?

    Will nicht den Oberlehrer geben. GENAU das habe ich extrem lernen müssen bei meinem Sohn. (und er mußte meinen Lernprozess ertragen;()….

    Heute fragt er mich nach STP Vergleichen oder nach STP Training. Papa, wie hätte ich das oder das besser lösen können?

    Früher hat er nur gewartet, das ich Ihm mit dem komme was er wieder falsch gemacht hat.

    Für manchen -gutgemeinten - Kommentar schäme ich mich heute noch:(

    Auf den Satz möchte ich nochmal kurz eingehen: sicherlich ein gutes Argument, denn das Spiel verändert sich technisch und vor allem taktisch. Aber ein Argument für welche Seite? Wie gehe ich mit der Veränderung um?

    es ging mir darum, das es Verhaltensweisen provoziert, die es auch im -Draußenspiel- gibt.

    Es gibt immer wieder das Totschlagargument -Spiele ich nicht- hat nichts mit Fußball zu tun.

    Eine Spielform im Kreis, die offene Spielstellung auf außen provoziert oder ähnliches, hat nach dem Argument auch nichts mit dem -richtigen- Fußball zu tun. Provoziert aber Verhaltensweisen, die für jede Ausbildung als Fußballer wichtig sind. Ähnlich dem Futsal.

    ansonsten bringt es Charles De Goal und MDahlin gut auf den Punkt


    btw: das Argument kommt meist von Trainern, die Meister der Passstaffeln im Training -heranzüchten-, denn Hütchen die Gegner ablichten

    sollen, haben ja was mit -richtigem- Fußball zu tun;)(Ironie aus)

    Wer "Futsal" mit Bande spielen lassen will, hat nicht alle Tassen im Schrank, weil die Verwendung eines Futsal-Balls bei Bandenturnieren wegen der Eigenschaften des Balls zu noch mehr Bandenringkämpfen führt. Mein Tipp: Zu solchen Turnieren gar nicht erst anmelden...

    eben deswegen ja... auf hallenstadtpokal verzichte ich aber ungern

    Ich finde Futsal hammer - egal ob coachen oder selbst spielen. Technisch trennt sich die Spreu vom Weizen und taktisch gibt es so viele tolle Möglichkeiten. Einfach eine tolle Abwechslung

    100% Zustimmung. Die technisch gut ausgebildeten Fußballer haben Spaß daran. Auf einmal sind in der Halle die -Rausklopp- Mannschaften total unterlegen. wer mit dem Argument kommt, das sei -ein total anderes Spiel- dem kann ich nicht mehr helfen.

    Im Training machen wir in Spielformen auch -total andere Spiele-. trainieren mit 3er bällen etc. etc. Und bemerkbar macht es sich auch im -richtigen- Spiel.

    Futsal ist Super. Noch schöner wäre es, wenn es nicht so oft die -Mischformen- gäbe. Meine Jungs könnten z.b. gut auf Bande verzichten...

    Vor allem unterdrückst du damit ja quasi die Spielintelligenz, denn wenn Spieler einfachere/andere funktionierende Lösungen finden, als von dir erwartet, dann ist das kontraproduktiv diese mittels Verbot zu unterbinden, nur um den gesuchten Schwerpunkt zu treffen.

    Dann muss man entweder die Übung halbwegs verändern oder eine komplett neue suchen, jedenfalls ist das dann nicht die richtige Spielform für den gesuchten Schwerpunkt.

    Exakt. Aber gerade bei Zonen- und Positionsspielformen gibt es viele dieser Stolpersteine.

    Wer seine Spielformen selbst gestaltet sollte deshalb ein großes Repertoire an Steuerungsmöglichkeiten haben, um

    etwas vorher nicht -bedachtes- dann im Training schnell korrigieren zu können, falls es auftritt.

    Bringt die Erfahrung aber mit sich....

    (Aufpassen, dass die Kinder nicht nur die Zonen abdecken, durch die die Bälle gespielt werden dürfen/sollen.

    generell finde ich das gut.

    ein kleines Aber;):

    Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, nur noch SPielformen anzuwenden, in denen Verhaltensweisen frei interpretiert werden.

    Wenn ich eine Verhaltensweise unterbinden muß, um die Spielform am -Leben- zu halten, bzw. den Schwerpunkt zu erhalten,

    reglementiere ich wieder zuviel.

    Ich habe für mich gemerkt, das Spielformen besser ins Spiel transportiert werden, die Verhaltensweisen erzwingen, ohne groß zu coachen, was NICHT sein sollte.

    (wird es nicht umgesetzt- Lösung erfragen- laufen lassen - aha Effekt erleben).

    Hatte mir auch übelegt jeden einzelnen Spieler zu bewerten und ihm das im Gespräch mitzuteilen.

    dazu bedarf es natürlich einer genauen Soll/Ist Analyse die voraussetzt das Du den Stand vor der Saison und die Entwicklung in den Trainings(Verhalten etc. auch) dokumentiert hast.

    Taktiker_95 hat das schon richtig beschrieben.

    Im Jugendbereich macht das, unabhängig von Individualgeschichten/Entwicklung (da auch früher), ab C Jugend für mich Sinn, auch mal eine

    Analyse der (geänderten) Verhaltensweise im Spiel zu beobachten und zu analysieren.

    Die beeinflußbaren Faktoren zu berücksichtigen und ggfs. zu ändern. Das ist zuallererst mal die Frage nach meinem Training.

    Habe ich es geschafft meine Spielidee zu vermitteln, und entsprechende Verhaltensweisen nicht nur in den Spielformen zu transportieren,

    sondern genug Auslöser(wiederkehrende Situationen des SChwerpunktes) geschaffen, das diese auch im Spiel selbstverständlich angewandt werden. Da werde ich (hoffentlich) nie ganz und total zufrieden sein. Dann gilt es zu reflektieren und Feedback einzuholen, wie von Taktiker auch schon angesprochen., um die Störfaktoren zu ermitteln.

    Von einzelnen Spielen kann ich das nicht abhängig machen. Weder vom 0-0 im entscheidenden Spiel gg. einen schwächeren Gegner, wo die Spieler mit zunehmender Spieldauer in alte Muster verfallen, noch vom nahezu perfekten 4-2 gg. den stärksten Gegner, wo nahezu alles lief und umgesetzt wurde.

    Mir persönlich gibt dann auch so ein Hallenturnier Feedback, wo die ältere C Jugend(halbes Jahr trainiert) zwar punktemäßig einen Platz vor der jüngeren(1,5 Jahre- und stärkster fehlte) ist, die aber eine klare Grundidee, der in der Halle zu bewertenden Faktoren, hat(Raumspiel, Zentrumsorientierung etc.). Bei den jüngeren habe ich da einen längeren Analysezeitraum.

    Hier kommt dann das Feedback der älteren, das Sie ja -nur- wie im Training spielen müßten und ähnlich wie die jüngeren. Das ist hinterfragen und umsetzen. (kann auch ein Ziel sein)

    Das ist nur ein Beispiel und natürlich Mannschafts individuell zu betrachten.


    Damit will ich nur sagen, das -im Jugendbereich- eventuell gar keine Stellschrauben zu drehen sind, da es sich um längere Prozesse handelt,

    je nachdem wie lange man eine Mannschaft trainiert.