Beiträge von Trainer E

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    Ich persönlich finde es als Trainer deutlich einfacher, in einer isolierten Spielsituation meinen Schwerpunkt zu coachen und die dafür notwendigen Techniken einzufordern, als ich das in Spielformen kann.

    Das ist für den Trainer wahrscheinlich auch einfacher zu coachen. Ob schwieriger oder einfacher hängt natürlich vom SChwerpunkt an sich ab. Einfach umsetzbarer -anwendbarer- wird es für die Kids auf jeden Fall in Spielformen.

    Deshalb bin ich absolut bei Constantin . warum soll ich überhaupt isoliert trainieren?

    Viele Pluspunkte fallen mir da nicht ein.

    Im höheren Jugendbereich ist mir Spielausschnittstraining z.b. auch mittlerweile zuviel -ausschnitt- , so wie es jedenfalls oft praktiziert wird. Weil nicht spielnah. Ich kann selbst Spielideen/prinzipien in hoher WDH in Spielformen trainieren. Will ich z.b. hohen Ballgewinn, trainiere ich in 3 Zonen und lasse die Jungs die Aufteilung bestimmen. Vorgabe Zonenwechsel nur nach vorne mindestbesetzung je Zone 2 bei z.b. 8gg8. Das ist alles easy zu coachen und führt zum Erkenntnisgewinn in Punkto Nutzen. Ist jetzt nur ein Beispiel aus dem älteren Bereich.

    Was ich damit sagen will, das ich mich auch beim Coachen zurücknehmen kann, wenn ich durch die Spielform zum Verhalten (in hoher WDH) zwinge.

    Will ich in jüngerer Jugend offene Spielstellung und beidfüßigkeit, mache ich ein rundes Spielfeld mit Passtoren HINTER den Linien.

    Relativ schwer da zum Beispiel von rechts kommend mit rechts in das Passtor abzuschließen.

    Offene Stellung auf außen, wenn ich keinen Gegnerdruck habe, ist auch logisch.

    In Umschaltspielformen kann ich Dribbeltore, Passtore, etc. etc. nutzen.

    In der aktiven Erholung meine Lieblingserholung Fußballtennis. Gut da habe ich dann wirklich keine Spielnähe und keinen unmittelbaren Gegnerdruck, aber eine hohe Varianz.

    Hallo ,

    Spielintelligenz für … von h.wein…


    - Wie gestaltet ihr das Training, dass Kinder möglichst viel mitnehmen?

    möglichst mit maximalem alters-und entwicklungsgerechtem Druck (gegner-,zeit,- raum)


    - Welche Übungen macht ihr hauptsächlich?

    in dem Alter- Spielen, Spielen, Spielen-in kleinen Gruppen

    Korrekturübungen in Wettkampfform technikvermittlung ebenso (fussballtennis etc.)


    - Nutzt ihr feste Trainingspläne?

    Dynamisch. (periodisieren halte ich in dem Alter noch für Unsinn)


    - Auf welchen Dinge achtet ihr in der Altersklasse?

    Spielintelligenz schulen, Kids zu umblickverhalten zwingen, kein einschleifen von -vermeintlichen- Idealausführungen in der Technik.

    Spielformen, die die Kids ständig vor -Probleme- stellen, die sie aber bewältigen können. Kein Instruieren, sinnvolles moderieren (stimulieren). Wohlfühlatmosphäre schaffen. Hütchen sind fast ausschließlich dazu da- um Spielfelder zu begrenzen

    sinnvolle Rahmenbedingungen schaffen für Spielformen (kein Einwurf(einkick oder dribbeln), hohe Bälle evtl. verbieten(freilaufverhalten forcieren) etc.) höchstmögliche Entscheidungsfreiheit in den Spielformen. Fehlerkultur schaffen. (fehler sind dazu da um gemacht zu werden). etc. etc.


    … auch bei der C Lizenz alles mal kritisch hinterfragen. hilft auch ungemein.

    Und ja, ich habe ihr schon Infos gegeben bevor ich näher nachgefragt habe. Aber was bitte soll sie mit Infos wie Geburtsjahr, Spielklasse oder Vorname anrichten? Einige Infos hatte sie ja so oder so schon, sonst hätte sie mich wohl nicht angeschrieben. Und ich gebe sicherlich keine Daten wie Adresse, Geburtsdatum o.ä. meiner Tochter einfach so raus.

    Du wirst ja nachgefragt haben, wie Sie auf Deine Tochter gekommen ist, bzw. ob sie Sie gescoutet hat?


    Also ich verstehe das alles nicht so recht. kenne mich allerdings auch mit -spieleragenten- in dem alterssegment so gar nicht aus.

    Normalerweise spricht einen ein Scout vom NLZ an, wenn z.b. einer bei nem STP Vergleichsturnier auffällt etc. und dann geht das seinen gewohnten Gang der Dinge.

    Sie hat vorher schon eine Weile mit mir geschrieben und ich habe einem Probetraining zugestimmt

    Verständnisfrage: Warum weißt Du nicht genau wer das ist, wenn Du schon mit Ihr geschrieben hast?!?!?


    Wenn ich jetzt bezüglich einer meiner Spieler oder sogar meines Sohnes mit jemanden schreiben würde,

    würde ich vorher klären, wer das denn genau ist. :/:/:/:/


    Das Pokalspiel meiner Tochter am Samstag ist nicht gerade bei ihr um die Ecke, wenn sie tatsächlich aus Frankfurt kommt. Also warum sollte sie so einen weiten Weg auf sich nehmen, wenn sie es nicht ernst meint?

    möchtest Du jetzt eine Bestätigung hier im Forum, das Sie es doch ernst meint und eine große Karriere bevorsteht, weil Sich ein

    -Playersagent- ansagt?!?

    Die wird Dir keiner geben können.

    Unglaublich. Es ist immer wieder erstaunlich welche Aufwand manche Trainer betreiben um "erfolgreich" zu sein. Selbst im eigenen Verein zu mauscheln scheint da kein Tabu zu sein. und dann noch von der Jugendleitung abgesegnet.

    wie schonmal erwähnt. Man muß das auch verstehen. Das macht sich im Lebenslauf total gut, wenn man in der E Jugend Kreisliga erfolgreich war, wenn man dann bei Real Madrid durchstarten möchte... Da kann einem eine Niederlage schon mal die ganz große Trainerkarriere versauen.

    Sowas ist auch einfacher, als sich den Streß anzutun, Jungs entwickeln zu wollen. Dazu ist man wohl kaum Trainer geworden.

    Aber es gibt ja auch keine allgemeingültige Empfehlung. Jeder kennt seine Truppe am besten und kann daher auch am besten einschätzen, ob die Übungen die Truppe langweilt, unter- oder überfordert.

    Deswegen ist es am sinnvollsten, irgendwann möglichst seine Spielformen auf seine Truppe passend selbst zu entwerfen, darin die Schwerpunkte zu setzen und den Druck(Gegner,zeit,raum) hochzuhalten.

    Oder ganz simpel: Rudelbildung vs. Verteilen - auf wie viel Fläche wird in der Bundesliga oftmals 10:10 gespielt? Projiziert auf die Kleinen spielen die in der Bundesliga ganz oft in "Rudelbildung" (ballorientiert - und den Kindern wird gegnerorientiert beigebracht).

    korrekt. wobei viele ab D und C Taktik immer mit -SYSTEMEN- verbinden. das heißt das 4-4-2 oder whatever. wobei dann vom DFB so sachen kommen wie: richtiges verteidigen in der 4erkette oder was auch immer.

    sowas ist mir total egal. in der -taktik- Vermittlung habe ich ja zuerst einmal eine Spielidee, die ich als Anliegen vermittele. (unser Anliegen ist den Umschaltmoment zu nutzen, schnell nach Ballgewinn das Zentrum attackieren etc. )

    Dann kann man sich überlegen, welches Verhalten man dafür benötigt, bzw. was notwendig ist um so zu spielen. Dafür braucht es dann wieder ein paar Spielprinzipien die es leichter machen so zu spielen.

    Dann braucht es nur geeignete Spielformen, die das Verhalten schulen. z.b. ballorientiertes Verschieben. Das kann ich z.b. in Korridorspielformen trainieren. oder kompaktes verschieben in Zonen etc. etc.

    Das alles ist runterbrechbar auf Altersklasse und Spielstärke.

    Das -System- (die -Taktik-) bestimmt nicht die Spielweise- die Spielweise bestimmt das System. Das ist m.e. keine Raketenwissenschaft.

    Ich kann mir aktuell (erster Jahr E-Jugend) noch nicht vorstellen, wie ich das "Taktik"-Zeug ab der C-Jugend vermitteln soll. Daher auch meine Tendenz da aufzuhören.

    Als "Betreuer" vielleicht gerne auch länger..

    Ich verstehe nicht recht, was Sich denn da an großen Problemen stellt. Außer das der Taktikbegriff von vielen auf der einen Seite überbewertet, und auf der anderen falsch verstanden wird. Ich denke manchmal es trauen sich viele zu, die es lieber lassen sollten,

    dafür trauen es sich aber zuviele nicht zu, die es lieber probieren sollten!!!!

    Es geht m.e. in der D und C noch gar nicht darum ein 4-2-3-1 oder was auch immer, in Spielausschnittstraining(||) pro Mannschaftsteil erfolgreich vermitteln zu können, sondern wenn man es so nennen möchte, erste Gruppentaktische Verhaltensweisen zu vermitteln.

    Das hat nicht mit Taktikschulung, wie man es landläufig versteht, zu tun.


    Einfaches Beispiel: Ich habe neulich ein D Jugendspiel 2er -Spitzenmannschaften- Gesehen. Da steht ein Elite Jugendlizenz Inhaber am Platz und prahlt wie die eine Mannschaft -taktisch- agiert. Spielverlagerung, Ballorientiertes Verschieben etc. etc.

    Im Prinzip was das großer Schmarrn, was ich auch angemerkt und mich damit beliebt gemacht habe. :rolleyes:

    Die Eine Mannschaft hat z.b. , ohne große Restfeldabsicherung zum Ball hin verschoben, die andere hat Spiel verlagert auf eine Seite

    wo ein 1-2 entstand ohne zu erkennen, das das Zentrum attackiert hätte werden können, wenn man die Spielverlagerung in der Zentrale einfach abgebrochen hätte. (sehr verkürzt dargestellt)

    Das Buch Ausbilden mit Konzept habe ich. Die Grundstruktur kenne ich, bin als Papa-Trainer aber kein großer Fan von den Trainingseinheiten. Warum auch immer, irgendwie kann mich nicht damit anfreunden.

    Bin dann mehr auf Horst Wein gekommen.

    Ist doch auch gut. Beim DFB wird viel darüber philosophiert, WAS (und bis wann) vermittelt werden soll.

    Das WIE ist aber mindestens genauso wichtig. Für mich jedenfalls.


    Aus dem was man liest, sollte man möglichst viel machen, das man auch versteht.

    Ansonsten hinterfragen, hinterfragen, hinterfragen.


    Die Bücher, die mich am meisten geprägt haben, waren H.Wein Spielintelligenz, sowie Fußball durch Fußball von R.Maric / M. Henseling.

    Den Praxisbezug durch Hospitieren, eigene Erfahrungen und bewerten lassen.

    Dann kommt noch ein kleiner Einfluß durch die Lehrgänge dazu. Stand heute hat z.b. die C Lizenz nur den Anschub gegeben, sich intensivst und vor allem ZIELgerichtet mit der Materie zu beschäftigen. Alleine Deswegen hat es sich dann irgendwie gelohnt.

    Ich hätte es im Breitensport fast lieber, dass wir pro Verein ein paar Lizenztrainer haben, die sich auch mal um den Jugendbereich kümmern. Also interne Kurzschulungen oder mal bei Training mithelfen.

    Schöne Idee. Scheitert aber in allen Vereinen, die ich kenne, am Kompetenzgerangel. Da kann der Lizenzierte Trainer der sich ständig fortbildet schon anbieten, anderen zu helfen, bzw. selbst zu schulen. Umgesetzt wird es leider sowieso nicht. Weil der Papa Trainer nämlich 2 Klassen höher gespielt hat, und genau weiß (von früher) das es absolut unabdingbar ist, Grundlagenausdauer in der F Jugend ausgiebig zu -schulen- …

    jeder der im kifu und Jugendbereich tätig ist sollte ja entwicklung vor ergebnis stellen. Das fängt komischerweise ? bei einem selber an. Also machen, und nicht stehen bleiben. Das mitnehmen und immer weiter. Der dfb und die Leitplanken sind interessant aber sicher nicht der stein der weisen. Von daher neben Lizenzen machen immer alles nutzen an hospitationen etc. Und vielfältigen Möglichkeiten zum lernen....

    Drei von den Jungs spielen zusätzlich noch in einem Leistungszentrum - der Trainer hatte sich zum Ziel gesetzt die Meisterschaft zu holen, einmal weil die Jungs vielleicht sogar das Potential dazu hatten, andererseits auch um die drei Leistungsträger zu halten und ihnen eine Perspektive aufzuzeigen für die E-Jugend (man das klingt schon alles abgefahren, wenn ich das so schreibe...)

    das klingt wirklich abgefahren;)

    Meistertitel holen, um eine Perspektive aufzuzeigen. Welche denn konkret? Titel zu sammeln? Oder fußballerisch besser zu werden?

    oder was denn eigentlich genau. Wenn 9,10 jährige schon eine -Meisterschaft- als perspektive brauchen, dann stimmt irgendwas nicht mit den Eltern, Trainern oder was auch immer Sie so sozialisiert hat. -Gefordert- werden Sie ja anscheinend im Perspektivteam (? habe hier gelernt, das es sowas bei einigen NLZ wohl gibt) des Leistungszentrums.

    Wenn man sich natürlich mit solchen, Kurzzeitüberfliegern, misst, kann die Moti natürlich schnell sinken.

    Vergleichen macht eben Unglücklich.

    Anfangs hat er gut mitgespielt, sich nach einigen Wochen an das Spieltempo, Stellungs - und Passspiel gewöhnt.


    Meiner Meinung nach hat er sich aber in den letzten 6-9 Monaten zurückentwickelt, was das spielerische angeht. Wie kann das sein?

    Das Entwicklungen stagnieren, ist für mich nicht ungewöhnlich, aber zeitweise habe ich den Eindruck, dass er nicht mehr weiß was er machen soll auf dem Platz.

    Er ist total fahrig im Spiel, verliert viele Bälle und ist nicht mehr zielstrebig in seinen Aktionen.

    Er hat Anfangs gut mitgespielt, aber irgendwann wurde er nicht mehr -vollwertig- akzeptiert.

    Den Druck hat er vielleicht schon viel früher gespürt. Wie es in einer E Jugend dazu kommen kann, das man nicht akzeptiert wird aufgrund Leistung, ist ein Problem der Trainer und der Mannschaftsführung. Traurig genug!!!!!

    Leistungsorientiert ist auch nicht richtig, ERgebnisorientiert wäre wohl richtiger.


    ich habe ihn gefragt, ob er Spaß hat auf dem Platz -woraufhin er antwortete unzufrieden mit der Mannschaftsleistung zu sein. das er selber aber nichts dazu beiträgt, dass die Truppe erfolgreicher spielt, sieht er nicht (oder er kann es nicht ändern)...

    in der zweiten probiert er jetzt überzuperformen, um seinem, Deinem, und dem Anspruch der Mannschaftskollegen gerecht zu werden.


    Alles Ferndiagnose, kann nichts von stimmen, ich kenne aber solche Fälle.

    Grundproblem ist m.e. bei vielen, das der WEg von der E2 in die E1 sinniger wäre.


    Überhaupt zeigt das Beispiel überdeutlich, das es totaler Schwachsinn ist, in der E Jugend schon nach Leistung einzuteilen.

    Erstmal geht es ums Wohlfühlen in dem Alter und um soziales Gefüge. Demnächst steht dann der Schulwechsel an, und die

    nächsten sozialen Kontakte wechseln, was in der Natur der Sache liegt.

    So einen habe ich auch bei mir. Er spielt einen Jahrgang höher und ist auch hier seit Beginn der Saison Führungsspieler. Zusätzlich trainiert/spielt er im benachbarten NLZ in seinem Jahrgang. Da er dort aber unterfordert war, wurde er nun auch einen Jahrgang höher gezogen und hat es jetzt richtig schwer.

    Er spielt und trainiert im NLZ UND im Verein?!?

    Kannst Du mal erklären, welche Altersklasse und wie das geregelt ist?!? Kann ich mir im Moment echt schwer vorstellen:/