Ich persönlich finde es als Trainer deutlich einfacher, in einer isolierten Spielsituation meinen Schwerpunkt zu coachen und die dafür notwendigen Techniken einzufordern, als ich das in Spielformen kann.
Das ist für den Trainer wahrscheinlich auch einfacher zu coachen. Ob schwieriger oder einfacher hängt natürlich vom SChwerpunkt an sich ab. Einfach umsetzbarer -anwendbarer- wird es für die Kids auf jeden Fall in Spielformen.
Deshalb bin ich absolut bei Constantin . warum soll ich überhaupt isoliert trainieren?
Viele Pluspunkte fallen mir da nicht ein.
Im höheren Jugendbereich ist mir Spielausschnittstraining z.b. auch mittlerweile zuviel -ausschnitt- , so wie es jedenfalls oft praktiziert wird. Weil nicht spielnah. Ich kann selbst Spielideen/prinzipien in hoher WDH in Spielformen trainieren. Will ich z.b. hohen Ballgewinn, trainiere ich in 3 Zonen und lasse die Jungs die Aufteilung bestimmen. Vorgabe Zonenwechsel nur nach vorne mindestbesetzung je Zone 2 bei z.b. 8gg8. Das ist alles easy zu coachen und führt zum Erkenntnisgewinn in Punkto Nutzen. Ist jetzt nur ein Beispiel aus dem älteren Bereich.
Was ich damit sagen will, das ich mich auch beim Coachen zurücknehmen kann, wenn ich durch die Spielform zum Verhalten (in hoher WDH) zwinge.
Will ich in jüngerer Jugend offene Spielstellung und beidfüßigkeit, mache ich ein rundes Spielfeld mit Passtoren HINTER den Linien.
Relativ schwer da zum Beispiel von rechts kommend mit rechts in das Passtor abzuschließen.
Offene Stellung auf außen, wenn ich keinen Gegnerdruck habe, ist auch logisch.
In Umschaltspielformen kann ich Dribbeltore, Passtore, etc. etc. nutzen.
In der aktiven Erholung meine Lieblingserholung Fußballtennis. Gut da habe ich dann wirklich keine Spielnähe und keinen unmittelbaren Gegnerdruck, aber eine hohe Varianz.
