Beiträge von Trainer E

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    Bei 4 toren fehlt mir auch in der e jugend die Vorstellungskraft das die überzahlmannschaft noch gegnerdruck hat wenn die das im 7 gg 4 einigermaßen geschickt machen( und das müssen sie um 7 pässe zu erreichen)und die 4 def. Von innen nach aussen verteidigen. Das ganze als 7gg4 ballhalten vs. Torabschluss würde ich eher verstehen

    Also ich habe letzte Woche in der E-Jugend 7 gegen 4 auf dem FUNino-Feld gespielt. Die 7 durften nach 7 Pässen ein Tor erzielen und die 4 sobald sie den Ball erobert hatten (und zwar auf allen 4 Toren) - da war jeder Torschuss unter Druck oder sehr gut heraus gespielt.

    Interessant. was war denn der schwerpunkt, bzw. was hast Du gecoacht? waren alle 4 Tore für alle frei?

    Ohne Gegnerdruck wäre das ja nicht unbedingt oder warum sollten die 2 "Verteidiger" nicht das Tor verhindern dürfen?

    klar dürfen die hinterhersprinten...:/. sind ja bestimmt ausgeruht genug.:pinch:

    rondovarianten sollten schon einen Sinn erfüllen. ich denke diese Form brauchen wir nun wirklich nicht ernsthaft zu diskutieren.

    Naja, ich gehe davon aus, dass der "außen" stehende Spieler eine Art Joker ist. Und der darf halt erst nach dem achten Pass statt wieder rein, aufs Tor dribbeln und abschließen.


    Oder es ist einfach einer der ballbesitzenden Spieler gemeint, der nach dem 8. geglückten Pass aufs Tor schießt.

    mich interessiert einfach der Aufbau eines Rondo bei dem die Außenstehenden ein Tor erzielen können. Wie ist der Feldaufbau, wo stehen die Tore etc .

    Zu Rondo:

    Erst hier im Forum kam ich auf die Idee, Rondo mit Torabschluss zu spielen. Damit kann ich die Jungs deutlich besser motivieren.

    Die Spieler in der Mitte dürfen nach Balleroberung einen Torabschluss machen, die Spieler außen z.B. nach 8-10 Pässen. Oder nach X Sekunden. Entweder beides gleichzeitig, oder nur eine Gruppe kann ein Tor erzielen.

    Damit ist der Antrieb viel höher als "nur" 1 Punkt nach 8 Pässen.

    mich würde der Aufbau des Rondo interessieren. Und zwar hier die Möglichkeit des Torabschlusses für die Außen.

    Ich steh eventuell auf dem Schlauch gerade.:/

    Am Wochenende nach gutem Ligastart mit 2 Siegen mit der C jugend verloren. Ist nicht schlimm.

    Das erste Gegentor war klar abseits, 5 bis 6 Meter. Kann passieren, muß man nicht immer sehen.

    Frust nur, das es nach Zuruf vom Gegnertrainer gegeben wurde (man kannte sich).

    das 1-1 wurde dann auf Zuruf nicht gegeben. denn das war abseits. (kann sogar sein, es war knapp).

    Nach dem 4ten verletzten Spieler (der Gegner hielt -dagegen-) als der Trainer schrie, das war doch nichts,

    habe ich gerufen, er solle mit der Beeinflussung des Schiris aufhören. Daraufhin wurde ich verwarnt, denn es war unsportliches

    Verhalten, zu unterstellen der Schiri würde beeinflußt. Ich war etwas sprachlos. Ab da war ich komplett ruhiggestellt, da ja bereits verwarnt, und der Trainer auf der anderen Seite machte lustig weiter... Schon interessant.

    warum kann ich C- mit E-Jugend nicht vergleichen?

    alter, Entwicklung, Trainingsinhalte! (individual, gruppen, technischtaktisch). andere Schwerpunkte. Schrieb ich aber schon

    Was wäre, wenn dein bester Spieler morgen sagt, er kommt nur noch einmal ins Training. Spielt der dann nicht mehr? Bei über 60% der Trainer würde er aus meiner Sicht spielen.

    Davon ab, das ich nicht EINEN -besten- Spieler habe, würde der selbst bald merken, das er hinten dran ist. Soviel Vertrauen in mein Training habe ich schon.

    Ich kenne sogar 75% Trainer die Ihn dann eventuell spielen lassen würden. Nur trägt das zu meiner persönlichen Meinungsbildung relativ wenig bis gar nichts bei, was die Mehrheit macht.

    Zum Thema Individuum und Mannschaft: meine Tochter geht auch 1x wöchentlich zum Fußball (D-Jugend). Sie hat im Training Spaß und sie spielt gerne, wenn sie gebraucht wird. Sonst spielen die, die immer da sind. Das passt - das ist für mich ein Breitensportverein. Sie fällt fußballerisch kaum ab und sozial ist sie integriert. Warum sollte sie aufhören? Ich freue mich, dass die Trainer das auch so sehen

    ? ja, keiner hat was anderes gesagt. auch der, der nur einmal kommt, hat ja kein Spielverbot. Wenn ein Spieler nur einmal die Woche kommt, spielt er dann evtl. wenn er gebraucht wird, sonst eben die anderen.

    let1612 C und E Jugend sind da gar nicht zu vergleichen.

    Mit den rhetorischen Fragen kannst Du immer weiter machen: Was ist wichtiger, das Interesse einzelner, oder der MEhrheit der Mannschaft? etc. etc.

    Allein es führt zu nichts. Der Trainer hat denke ich die Sportliche Entwicklung der Kinder im Sinn. In der C Jugend liegen nun mal, auch im Breitensportbereich, andere Schwerpunkte als bei F Jugendlichen, wie zb. gruppentaktische Aspekte etc. Außerdem gibt es auch eine gewisse Trainingssteuerung, denen die Schwerpunkte im Training angepasst werden. So wird am Freitag vor dem Spiel anders trainiert als am Mittwoch. Wenn nun jemand nur am Freitag kommt zum Beispiel, wird das ganz einfach dazu führen, das dieses Kind über kurz oder lang Rückstand hat.

    Deine Einstellung kann ich überhaupt nicht teilen. Bei mir (C Jugend) gibt es einige Spieler, die neben dem Fußball noch anderweitig tätig sind (Angeln, Boxen, Volleyball, Handball). Teilweise können diejenigen dann auch nur 1x die Woche trainieren, aber das heißt ja nicht, dass sie absolut den Anschluss verlieren. Es gibt sehr viele Parallelen zwischen Fußball und diesen Sportarten (bspw. Koordination). Zumal diejenigen Spieler neuen Schwung und neue Ideen bei uns mit einbringen. Ich bin froh, dass es Spieler gibt, die nicht nur auf den Fußball fokussiert sind, sondern auch andere Interessen haben. Nicht jeder muss auf Zwang Fußball spielen.

    Generell sind vielfältige sportliche Erfahrungen super und nur förderlich.

    In einer C Jugend frage ich mich allerdings, was die Trainingsinhalte sind, das man problemlos mitkommt, auch wenn

    man nur einmal die Woche kommt.

    na, bei nicht leistungsorientierten Teams, und da würde ich den größten Teil der Teams zumindest in meinen Kreis zu zählen, ist es völlig normal das viele Kinder sich außerhalb des Trainings nicht um Fußball scheren.

    Die Kunst des Trainers bei vielen Vereinen besteht ja darin diese Kinder so lange beim Vereinsfussball zu halten das einige von denen vielleicht doch noch für sich das Feuer und die Leidenschaft für den Fußball entdecken.
    Das gelingt auch sogar manchmal und ist meiner Meinung mindestens genauso viel Wert wie mit Kindern die von selbst top motiviert sind irgendeine Goldene Ananas zu gewinnen....

    Verstehe nicht was Leistungsorientierung oder die Einstellung des Trainers eine goldene Ananas zu gewinnen, mit dem Interesse der Kids am Fußball zu tun hat. :/:/

    Sehe ich jetzt überhaupt keinen Zusammenhang. Oft sind Kids die auch noch nicht zu den Top Leistungsträgern gehören, trotzdem total fußballaffin.

    Deine Beobachtung das das außerhalb von Leistungsteams so ist, kann ich gar nicht teilen.

    Kenne kaum eine Mannschaft in der ausschließlich Kinder spielen, die sich nicht für Fußball interessieren.

    stefan1977 die Leidenschaft zum fussball zu wecken funktioniert ja auch über Visualisierung. Also spielen wie messi, thiago etc.

    Wie du es beschreibst ist für mich persönlich total schwer vorstellbar... warum sollte jemand zum fussball kommen den es gar nicht interessiert? Der weder fifa spielt noch fussball schaut, noch in der Freizeit spielt???

    Warum kommen die dann überhaupt???

    Es gibt immer einige die sich weniger interessieren da kann man da über gruppendynamik das feuer zünden.

    Wenn sich keiner für den sport an sich interessiert würde ich die Mannschaft gar nicht trainieren. Ich bin ja trainer und kein Missionar.

    ... kann es mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen

    Das ist ganz gefährlich, weil am Ende muss man sich dann plötzlich um 2 Mannschaften kümmern und sie mit Spielern versorgen. Ich sehe es bei mir schon kommen, dass ich irgendwann mal mit 11 Leuten losfahre, weil B1 und C2 nicht genug Leute haben.

    Wenn ich es bei Dir richtig lese, sollst Du auch zusätzlich noch mit den Leistungsträgern aushelfen.

    Das ist noch gefährlicher, weil den anderen Trainern neben dem Ergebnis, relativ wenig wichtig erscheint.

    Strahlt dann wieder in die Teams aus (wir alleine sind zu schlecht, wenn nicht von -GUTEN- -geholfen- wird) und führt weiter zu Unlust und Demotivation. Die Gedankenlosigkeit der Trainer ist da echt zum k......

    Bei unserem 1 Ligaspiel hat der gegnerische Trainer und sein Co die ganze Zeit die Entscheidung des Schiedsrichter lautstark versucht Einfluß zu nehmen. Entweder ein falscher Einwurf oder Abseits gerufen. Was macht ihr in solch einem Fall?

    Falls es auf den Schiri oder die eigene Mannschaft wirkt, das beim Schiri ansprechen.

    Ansonsten den Kollegen in der HZ zur Seite nehmen, und ihm sagen das er sein offensichtlich vorhandenes Schiritalent nicht ungenutzt lassen solle und sich zum Lehrgang anmelden solle, da ohnehin Schiedsrichter fehlen. Bis dahin solle er aber bitte den Schiedsrichter seinen Job machen lassen. Der würde ja auch nicht die Einwechslungen von Ihm kommentieren.

    Natürlich trainiere ich jetzt nicht jedes Training Doppelpass, aber sie sollen schon erfahren, dass es diese Möglichkeit gibt.

    Der Doppelpass z.b. wird aber doch intuitiv beim Funino oder etlichen Spielformen angewendet und ist doch einfachst zu coachen/vermitteln in seiner Sinnhaftigkeit. Auch hast Du hier hier eine hohe Gewährleistung des Schwerpunktes und schulst nebenbei noch etliche andere Aspekte mit. Warum da also Iso-Form?

    feu92  Fachidiot

    wenn ich aus einer Spielform den Nutzen erkenne, wende ich es auch im Spiel an.

    Irgendeinen Fuß -zu verbieten - halte ich auch in einer Spielform für suboptimal, dann entstehen eben die Effekte die oben beschrieben sind, und bestätigen dann wieder.

    In einer Spielform für z.b. 9 jährige wäre ein 3gg.3 im Kreis mit 4 Passtoren (erstmal die Grundlage mit schwachem Fuß) die ein bis zwei MEter hinter der Linie stehen, meine erste Idee. Alters, Leistungsgerecht bezogen auf die Größe des Kreises.

    Je nachdem wie die Kids dann stehen, wird es schwierig und es gibt genug Situationen in der -schwache- Fuß einfach einen großen Nutzen bringt. Das ist implizit zu vermitteln. Aus der Situation wird hier der Nutzen erkannt. Da die Kids die Buden machen wollen,

    wird es auch umgesetzt, also die Erkenntnis genutzt. Gleichzeitig habe ich da immer veränderte Bedingungen in Bezug auf Zeit, Raum, Gegner. Der Technikerwerb findet hier im Spiel statt, also gelingt auch der Transfer ins Spiel leichter.

    Bei uns dienen die isolierten Übungen auch genau für solche Dinge, auch um Finten etc. einfach mal auszuprobieren (bei mir eine F-Jugend - ich weiß, passt wahrscheinlich jetzt nicht hierher). Aber meine Jungs trauen sich dadurch nun endlich auch ihren "schwachen" Fuß im Spiel zu nutzen und eskalieren schier vor Freude, wenn ihnen dann sogar ein Tor gelingt.

    Das ist schön, das es mit dem schwachen Fuß klappt. Nur ist das kein Merkmal von isoliertem Training, bzw. kommt WEGEN den iso Übungen. Natürlich haben Sie da gemerkt das es einen anderen Fuß gibt und wenden es auch an. Das ist schön.

    Du ziehst dann den Rückschluß, das Du es ja isoliert trainiert hast und es deswegen genutzt wird.

    Es würde auch in Spielformen umgesetzt werden, und m.e. dann situativ richtiger im Spiel eingesetzt.

    Aus Erfahrungen mit 2 gemischten Teams, je eins Iso, eins Spielformen, kann ich nur den großen Unterschied feststellen,

    das z.b. in verschiedenen Rondoformen, die Spielformen Kids situativ beide Füße einsetzen, und auch das Verständnis haben in welchen Fuß ich zur Spielfortsetzung passen muß, da Sie auch den Nutzen beim Passempfänger erkennen.

    ich gebe jedem meiner jungs immer getränke und ne pommes aus, wenn sie zum spiel der ersten kommen, und sie kommen auch ohne das zahlreich( immer ca. 10-12), wenn ich mal nicht kann.

    Ich denke ich mache jetzt auch mal einen vertrag mit denen, das das mal ordentlich rechtlich abgesichert ist, was ich da investiere.

    Ironie mal aus. Wir reden davon den strassenfussball wieder bei den kids zu installieren. Wir reden von Werten wie Vertrauen, respekt, empathie etc.

    Und dann lese ich hier sowas.

    Sorry das ist mir zuviel. Da kann ich nur noch den kopf schütteln.

    Edit: wir hatten jahrelang einen flüchtling der immer abwechselnd von den eltern all das bekommen hat, was alle anderen auch bekamen.

    Das verwunderliche war, das ging ohne gbr, ohg, oder sonstigen vertrag. Und alle haben sich damit mehr als Wohlgefühlt.

    Manchmal ist es nämlich wohltuender, vllt. Übervorteilt zu werden und gutes zu tun, als das gefühl alles 1 zu 1 erstattet zu bekommen und im eigenen kosmos zu leben.

    Das ist übrigens eigentlich der antrieb jeden ehrenamtlich tätigen...