Beiträge von Trainer E

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    War jemand gestern in der Livesession? Wenn ja könnt ihr es weiterempfehlen?

    Den Schluß habe ich mitbekommen. Naja. Das sind ca 40 Minuten Bewegung, die ja nicht schaden.

    Dadurch das es den -live- charakter hat, sind die Kids motivierter, sich da mit Ball zu bewegen.

    Der Schwierigkeitsgrad war wohl auch, jedenfalls für halbwegs begabte 12 jährige, nicht gerade zu hoch.

    Ist es Live-Training, oder doch eher als Trainer-Info gedacht?


    Ich lese es eher so, dass mir hier als Trainer Ideen geliefert werden. Also nicht, dass ich meinen Jungs den Termin nenne.

    Es ist live Training. Die Spieler die im STP sind und in der DFB Datenbank, haben das per Mail mitgeteilt bekommen, mit der Bitte

    dieses Training durchzuführen. Deshalb sind auch STP Tage (montags) genommen worden.

    Ja das gute Funino. Halte ich als Komponente im Training für gut aber als Wettkampf sehe ich das auch eher skeptisch. "Man will damit den Straßenfussball zurückholen". Wer das schreibt hat wohl nie auf der Straße Fußball gespielt. Ich komme noch aus der Generation die immer draußen gespielt hat und wenn kein Ball da war, mit allem gekickt hat was nicht zum Fußbruch geführt hat. Auch da gab es immer Torleute und natürlich wollte man auch gewinnen.

    Das ist wohl Intention -auch (hoffentlich)- des DFB das genau anders herum aufzuzäumen. Nämlich über das Wettkampformat Funino den Trainern quasi auch zu vermitteln, das Sie trotzdem Ihre -Erfolge- feiern können, auch im Funino Wettkampf, und dafür wird dann Funino auch, selbst von diesen Trainern, im Training praktiziert. Denn sonst käme es überhaupt nicht in der Ausbildung vor.


    Die Trainer, die damit kommen, das die Kids daran keinen Spaß im Training haben, sind oftmals diejenigen, die Strafen auf das -Abschlußspiel- beziehen, da die Kinder anscheinend am restlichen Training auch keinen Spaß haben, da es aus Hütchenschlachten besteht, und das Ihre einzige Freude am Training ist.


    Das Problem des schlechten Trainings wird ständig auf das Wettkampfformat übertragen und die Kids werden vorgeschoben, weil die

    -sonst keinen Spaß- mehr haben.

    Ich behaupte mal, sehr viele haben mittlerweile ohnehin keinen Spaß mehr im training und in ein paar Jahren auch nicht mehr im Spiel. Die Kids sind, bei Siegen, zwar Helden und spielen Hauptrollen, aber leider nicht in Ihrem eigenen Film, sondern dem Ihres Trainers. Zudem sind in diesem Film die Nebenrollen schwach besetzt.


    Davon ab wird m.e. das Training auch nicht besser, wenn man die Grundprinzipien (wahrnehmen - verstehen- entscheiden - handeln )

    stimulieren statt instruieren etc. etc. etc. nicht kapiert und nicht fähig ist, umzusetzen. Da nützt dann leider auch Funino nichts.

    Die DFB-Akademie gibt das Beispiel Odsonne Edouard - der komplette Stürmer.

    Auch eure Kommentare gehen in die Richtung, dass es den Stürmer mit dem Rücken zum Tor weiterhin geben wird. Wie kann man das nun (spielerisch) trainieren?

    Wie schon mal betont. Aus Einzelbeispielen eines Situativen Verhaltens leitet sich für mich keine Trainingsnotwendigkeit ab.

    Das aufgrund einer Spielweise einer Mannschaft, eine Einzelfähigkeit eines Spielers genutzt wird(die aufgrund besonderer Eigenschaften zusätzlich gefördert wird - bulliger Stürmer etc.) , bedingt keine Notwendigkeit das als Trainingsschwerpunkt zu benennen und besonders zu fördern.

    Vielmehr ist es m.e. notwendig die Fähigkeit situativ richtig einzusetzen. Da es sich um eine notwendige Fähigkeit in verschiedenen Situationen handelt, ist das eben über Prinzipien vermittelbar, wie oben schon beschrieben. Das ist eine reine Coaching Sache.

    Die Kids erkennen schon den Nutzen, prallen zu lassen/abzuspielen nach abschirmen, wenn Sie 4,5 mal den Ball durch Aufdrehen unter Gegnerdruck verloren haben. Dazu reicht das Prinzip das in den Raum gepasst wird, in den man sieht. Der Nutzen ist schnell und klar erkennbar.

    In jeglicher Zonenspielform, die z.b. mit Abseits gespielt wird, gibt es zig Situationen, die das hergeben!!!

    Wichtig ist nur, das zu erkennen und den Nutzen des Prinzips klar zu machen, damit die Erkenntnis genutzt werden kann.

    Das ist ein rein situatives Verhalten. Wenn ich weiß, das ich unter Gegnerdruck nicht aufdrehe, dann bin ich ja schon Wandspieler.

    (prinzip z.b. ich passe nur dahin, wo ich hinsehe, bzw. den Raum den ich kenne (Vororientierung) )

    Das sind einfachste, situative, Verhaltensweisen, die ich überhaupt nicht forcieren muß, oder sonstiges, sondern die über simpelste Prinzipien vermittelbar sind.

    In meinem Training und Coaching spielen die Zweikämpfe mit dem Rücken zum Tor keine große Rolle - da bin ich bei Sir Alex Beobachtungen. Meine Argumentation ist, warum soll ich als Verteidiger einen Spieler angreifen, der vom Tor sich abwendet? Und vom Angreifer wünsche ich mir eine Stellung in Tor bzw. Spielrichtung oder zumindest einen 1. Kontakt dort hin.

    Eventuell um Ihm die Möglichkeit zum Aufdrehen zu nehmen!!! Auch das ist m.e. wiederrum pauschal nicht zu beantworten, sondern situativ zu lösen!

    Wenn ich mir Fussballspiele bis mindestens U13, eher noch mindestens U15 anschaue, dann ist das Zweikampfverhalten diesbezüglich durch die Bank grausam, offensiv wie defensiv. Wirklich grausam.

    Frontales 1gg1 dagegen, das können viele Spieler ihrem Spielniveau entsprechend.

    Warum ist das denn so grausam? Vieleicht weil das 1gg1 immer noch absolut isoliert trainiert wird. Und das wird unter dem Gesichtspunkt -wir brauchen mehr Spieler mit individuellen, kreativen Lösungen- verkauft. Das Gegenteil ist der Fall.

    Eine individuelle, kreative Lösung ergibt sich aus dem Spielkontext.

    Kleine Anekdote vom STP Training- isoliertes 1gg1:

    STP Trainer: Wie verhältst Du dich denn im 1 gg1 (def)

    Spieler (12): Hängt davon ab, ob ich eine Absicherung habe, und wo meine Mitspieler denn stehen.

    STP Trainer: Darum geht es doch gar nicht.

    :/:/:/:/:/:/:/:/

    Digitale Sprechstunde des DFB zum Kinderfußball - wer es sich ansehen möchte: hier

    Puuh. Ich habe bereits 2017 das erste grosse funino event bei uns als turnier gestartet. Schon damals fiel auf. Kids super- trainer steuern und instruieren trotzdem . Dfb kriegts nicht hin. Es geht rein um das wettkampfsystem und um keinerlei trainingssteuerung, es geht nicht darum vom grund auf sein training zu verändern und kids auszubilden, sondern zu sagen: wir spielen jetzt 3 gg 3 und gut ist. Das Thema was dahinter steckt hat kaum einer verstanden... ich finde das mittlerweile sehr ermüdend

    Ich kann leider Goodie und einigen Vorrednern nur beipflichten.

    Generell fehlt mir hier der pädagogische Ansatz, der doch bei STP Trainern im Umgang mit 11,12,13,14 jährigen vorhanden sein soll.

    Da wird wie bei erwachsenen verfahren. Wobei auch da andere Ansprache sinnig wäre.

    Sätze wie: Heute hast Du mal gezeigt, das Du ja doch was kannst.

    Oder nach 2 Lattentreffern: Hier spielst Du nicht auf große Tore wie in der C Jugend, das Tor treffen sollte man trotzdem beherrschen.

    bringen mich persönlich eher zum, resignierenden, Schmunzeln. Die Kids wohl eher zum resignieren. ohne schmunzeln.

    Die knappen Aussagen auch beim Aussortieren (habe ich nur am Rande mitbekommen): Reicht nicht, Du bist nicht mehr dabei.

    macht mich manchmal schon wütend....(wütender macht mich nur die, teils unverhohlene, Freude der nicht betroffenen Eltern nach dem Motto: guck mal, hab ich ja schon immer gesagt, meiner ist ja viel besser)

    Das Training an sich ist... Naja lassen wir das lieber.

    Es gibt aber auch andere, positive Beispielen an STP. Allein, Sie sind selten.

    Heute schweres Spiel vor der Brust gehabt. Team eingeschworen. In der Woche "Defensivarbeit" trainiert, viel Zweikämpfe, Sprints, etc. Heute pünktlich angekommen, in die Kabine. Co-Trainer organisiert Umziehen etc. Ich bereite Aufwärmen auf dem Platz vor. Spieler kommen nicht und kommen nicht. (Nebenplatz, gegenüber liegende Seite). Spieler kommen aus der Kabine. Sehen den Spielplatz. Gehen auf den Spielplatz. . Beim Aufwärmen abgelenkt, lustlos, keine Power, keine Konzentration.

    Deswegen kam ich darauf. zweikampftraining, Sprints, da hatten die Kids evtl. den Eindruck, es ginge um -Arbeit- und nicht Spiel.

    In der E Jugend auf einen Gegner abgestellt eine Trainingswoche zu gestalten, ist jetzt nicht so meins.

    :cursing: Heute schweres Spiel vor der Brust gehabt. Team eingeschworen. In der Woche "Defensivarbeit" trainiert, viel Zweikämpfe, Sprints, etc. Heute pünktlich angekommen, in die Kabine. Co-Trainer organisiert Umziehen etc. Ich bereite Aufwärmen auf dem Platz vor. Spieler kommen nicht und kommen nicht. (Nebenplatz, gegenüber liegende Seite). Spieler kommen aus der Kabine. Sehen den Spielplatz. Gehen auf den Spielplatz. :rolleyes::rolleyes::rolleyes:X(X(X(. Beim Aufwärmen abgelenkt, lustlos, keine Power, keine Konzentration. Setzte sich im Spiel dann fort, erst langsam kam ein wenig Konzentration rein. Gehe davon aus, Gegner denkt ich sei ein Schreihals. War ich auch, aber nur heute. Ansprache war, kein Querpass durch die Mitte. Erste beiden Gegentore: Pass quer in die Mitte. :rolleyes:. Torwart Komplettausfall. Der würde mit Messer und Gabel hinterher rennen, wenn er es nicht besser wüsste.

    E jugend trainierst du, korrekt? Lass mal wieder evtl. Den fussballplatz zum spielplatz werden, dann verwechseln deine kids den Platz zum austoben und Spaß haben auch nicht mehr mit dem anderen platz mit den geräten🤔

    Stützpunktkoordinator hackt sich selbst nicht das Auge aus. Das ist keine externe Instanz. Sorry aber da sind wir nicht einer Meinung.Externe Instanz wären verschiede Vereine die das bewerten - nicht der DFB kontrolliert den DFB.

    Warum sollten verschiedene Vereine die DFB STP bewerten? Wäre wahrscheinlich ebenfalls subjektiv, weil die Vereine eigene Interessen verfolgen.


    Richtig gutes Training habe ich nur in einem Nachwuchsleistungszentrum oder Bundesligaverein gesehen.

    NLZ oder Bundesligaverein? Du meinst die NLZ der Bundesligavereine nehme ich an. Wäre die Frage was Du unter -gutem- Training verstehst.


    Natürlich ist bei einigen STP das Training eher suboptimal. Dann rege Dich doch nicht darüber auf, das Deine Spieler nicht mehr da sind oder aussortiert werden.


    Ich sehe das relaxt. Zwei meiner Spieler sind auch beim STP aussortiert worden. Nach 1,5 Jahren sollten Sie wieder beobachtet werden, weil Sie aufgefallen waren. Waren aber gar nicht mehr interessiert am STP. Also egal.

    Anscheinend hatten Sie ja eine Entwicklung genommen, die Ihnen nicht zugetraut wurde vom STP.

    Ein anderer spielt da, und das Training macht Ihn m.e. weder besser noch schlechter.


    Jeder wie er will. Gibt sicherlich auch STP die hervorragende Arbeit leisten. Einige allerdings eher nicht, oder es ist vom jeweiligen Trainer abhängig.

    Fakt ist, das die STP Trainer für eine wirkliche WEiterentwicklung der STP SPieler viel leisten müßten. Spiele beobachten,

    individuelle Entwicklung etc. betrachten und Feedback an die Vereinstrainer geben sollten. Dazu haben relativ wenige überhaupt Lust.

    Wenn sich zwei etwas zu erzählen haben, lasse ich die. Das dürfen die dann aber außerhalb der Truppe machen. Da die dann nichts mitbekommen, können Sie am folgenden Trainingspart eben nicht mitmachen. Aber da es anscheinend so wichtig war, das es im Training erzählt werden mußte, möchte ich Ihnen die Möglichkeit dazu ja nicht nehmen.

    Das erkläre ich ganz ruhig und ohne Vorwurf, aber bestimmt.

    Habe ich 2 mal angewandt in den letzten Jahren. Keine Probleme mehr damit gehabt. Habe aber auch vllt. Glück mit den Jungs.

    Du sagst es ja schon. Einfach das Gespräch vor versammelter Runde suchen. Übergeordnete Ziele klar machen und visualisieren(wir möchten spielen wie ....) .

    Deine Ziele klar machen (jeden Spieler entwickeln- Wichtigkeit und Wertigkeit des einzelnen).

    Regeln aufstellen, die dazu nötig sind diese Ziele zu erreichen. im Prinzip wie Goodie es gesagt hat.

    Welche Zielsetzung hat denn die Mannschaft?

    Ich finde, vor einer Saison sollte idealerweise eine Teambesprechung stehen, bei der Ziele und Wünsche aber auch Regeln samt Konsequenzen besprochen und festgehalten werden.

    Eigentlich habe ich die Erfahung gemacht, das Konzentration aber auch Spaß herrschen, wenn es klare Regeln gibt, und die Jungs immer gefordert sind.

    Ich kenne das Level deiner Jungs nicht, dies erfordert aber meiner Meinung nach ein bestimmtes Level an Ballbeherrschung, Passspiel und Ballkontrolle. Es bringt nichts, wenn das Kind unter Gegnerdruck den Ball mit der Pike verlagert, nur weil es schön aussieht und man im Spiel damit sogar Erfolg hat.

    Warum nicht? Wenn die Situation das erfordert, und es erfolgreich ist???

    noch eine Sache. Ja Funinio haben wir auch schon gespielt in der F & E Jugend. Allerdings geht es beim Funinio nicht um die Spielverlagerung ( das ist ein angenehmer Nebeneffekt). Es geht hier aber mehr drum das die Kinder viele Ballkontakte und Torerfolge haben.


    Ansonsten bin ich voll bei @Malikinjo.

    Doch natürlich. Ist ein Tor -zu- wird klar die Spielverlagerung durch die Gegebenheit des Spielfeldes gefordert.

    Ballkonktakte und Torerfolge hast du auch im 3gg3 auf Jugendtore.

    Ich persönlich würde nicht "Verlagern" reinrufen, da man da die Lösung praktisch schon vorgibt. Verlagern macht man zum Beispiel, wenn das Tor/die Seite des ballführenden voll ist bzw er in Unterzahl ist und da kann man zb das Kind animieren fragend reinrufen: " Auf wieviele Tore dürfen wir spielen?" oder "Was machen wir wenn die Seite zu voll ist?"

    Und dann soll das Kind in der Situation überlegen um eine Antwort zu finden?

    In Spielformen kann man das zb üben, in dem man das Feld längs teilt, und das zb nach Balleroberungen/Angriff auf der linken Spielhälfte, Tore auf der linken Seite normal und auf der rechten Seite doppelt zählen.


    So versuchen die Kinder schnellstmöglich auf die andere Seite zu verlagern.

    Das ist ja eine Möglichkeit, aber was passiert, wenn die defensiven sich darauf einstellen, und die Angriffsseite weniger sichern, da das Tor ja nur -einfach- zählt? Oder die Situation bedingt, das ein Tor ohne Verlagerung einfacher zu erzielen ist???

    Trainer E: erwischt ;) - schön, dass das hier nochmals thematisiert wird. Für mich ist ein 5 gegen 2 weiterhin kein Trainingsinhalt oder Vorbereitung in der F-Jugend. Ein 3 gegen 1 oder 4 gegen 2 habe ich im Training auch schon mal in der F-Jugend probiert - und dann wieder verworfen (tippe auf 2-3 Mal). Beim Training letzten Freitag in der E-Jugend (da sehe ich diese Spielformen einzuführen) ging ich von 12 Spielern und 3 Trainer aus - wären super 3x 3 gegen 1 gewesen. Leider kam ein Spieler und 2 Trainer nicht. Auf das 3 gegen 1 war ich fixiert - das wollte ich unbedingt machen. Blieben 7 übrig - da habe ich mich dann für ein 5 gegen 2 entschieden und gegen ein 3 gegen 1 und 2 gegen 1 oder das mitspielen. Nach dem Training würde ich eher zu einem 4 gegen 4 mit 3 Anspielstationen außen tendieren (Spielfeldform Dreieck oder Kreis) und evtl. Toren in der Mitte, die durch die Außenspieler aktiviert werden. Nachteil dabei wäre allerdings nur einen Ball pro 11 Spieler und somit weniger Ballkontakte, die ich beim 7 gegen 4 auch in Kauf genommen habe.

    M7ein Trainerleben hat noch mehrere Widersprüche: ich bin kein 7 gegen 7 Fan und spiele es nun schon das 4. Jahr.

    das 7gg.7 ist(war) ja auch vorgegeben.


    um zu der Ausgangsfrage zurückzukehren.

    Das Hintenheraus-Spielen steht und fällt ja mit dem Selbstvertrauen des TW, dieses zu tun, bzw. auch Fehler machen zu dürfen.

    Der Tw der wie selbstverständlich in Spielformen im Training trainiert ist hier sicherlich im Vorteil.

    Wende ich z.b. im Training schon die Rückpassregel an, wird der TW sich aus der Gegebenheit stärker ins Spiel einbinden, weil er aktiver ins Geschehen eingebunden ist.

    Das habe ich auch im E Jugendbereich schon so gespielt(auch in den Wettkampfspielen). Den Tw kann man durchaus aus weiteren Mitspieler betrachten,

    der auch, in dem Bereich, die hohen Klopp-Bälle des Gegners abfängt.

    Dann fällt, m.e. auch die Spieleröffnung leichter.

    Für das Anbieten der Spieler sind im Training Prov-Regeln, wie das Verbot hoher Bälle (Dadurch mehr besetzen freier Räume, mehr Intensität) sinnig.

    M.e. wird der TW in den Fähigkeiten oft zu isoliert betrachtet. Auf der anderen Seite werden im Spiel dann Dinge erwartet, die er gar nicht trainiert hat, obwohl Sie zum Torspieler Spiel elementar dazugehören.

    Ich finde übrigens Rondos klasse - auch im Jugendbereich. "Kreis" und "Eck vor dem Training" klingt mir so nach 5 gegen 2 mit 2 in der Mitte und 5 außen. Und ja, für mich ist das kein Inhalt bzw. Vorbereitung auf ein F-Jugend-Training (bzw. das statische 5 gegen 2 ist für mich auch keine Vorbereitung auf ein anderes Training).

    Irgendwie ist dein Zitat aus dem Anfang des Threads und die Beschreibung Deines Trainings etwas widersprüchlich

    Die Frage nach dem Schwerpunkt gefällt mir - mein Trainingsaufbau war 3 gegen 1 und 5 gegen 2 im Viereck ohne Tore (u.a. weil ich 11 Kinder hatte).



    let1612 wir kamen aus dem Kontext des Rondo, vllt. habe ich es deshalb zuerst darauf bezogen.

    Zu Deiner Überzahlspielform mit Passgrenze und der, angestrebten, höheren Spielnähe, bzw. dem Mindset, bedingend den leichteren Transfer ins Wettkampfspiel, folgendes:

    Wenn nun in der Form bei Pass Nummer 5 eine perfekte Raumaufteilung durch -Positionsfindung- entstanden sind, müssen die Jungs noch 2 Pässe spielen, um sich zu belohnen. Extrem könnte die Situation entstehen, das ich wieder eine gute Position aufgeben muß,

    da ich noch 2 Pässe brauche.(falls sich die anderen noch nicht perfekt positioniert haben)

    Wenn bei Pass 7 die Raumaufteilung nicht perfekt ist, werden Sie aber gedanklich eher den Torabschluß trotz schlechter Position suchen, da es ja auch um ein Ergebnis geht. Da Du ja erst in der Phase des Erlernen der guten Raumaufteilung bist, halte ich das für

    wenig bis gar nicht zielführend.

    Punkt 2:

    Ich glaube, dass das Spiel mehr zum Mindset (Denkweise, Verhaltensmuster, Überzeugung) beitragen kann, als ein "statischeres" 3 gegen 1 (da geht es mir um 2 Anspielstationen im "90 Grad Winkel" der Arme) oder dem 5 gegen 2 (da geht es mir neben einem größeren Winkel der Arme auch um "auf Lücke" stehen (3 Möglichkeiten)). Das 7 gegen 4 stellt höhere Anforderung und gibt den Spielern aus meiner Sicht mehr Erfahrungswerte (Finte, Dribbling, Ballan- und -mitnahme, Passspiel, Selbstvertrauen u.a.).

    Ein Rondo hat nicht zwingenderweise etwas mit einem statischen 3-1, 5-2 , also dem Schweinchen in der Mitte zu tun.

    Du kannst ja genauso ein 4+1 gg 3 mit passtoren auf den Stirnseiten spielen, geht es Dir da um Positionsfindung läßt du bei Balleroberung in der Mitte die außen erstmal -außen- vor. und spielst im 3-1 auf die Minitore(oder der Stirnseitenspieler darf mit verteidigen also ein 3-2 ). HAt auch den Effekt der aktiven Balleroberung, anders als beim Schweinchen in der Mitte.

    let1612 ganz einfach. Der Unterschied ist das die ballhaltende mannschaft auf ballsicherung geht und intelligent situativ räume besetzt. Das bei der ballhaltenden auch einer im Zentrum ist ist klar. Geht ja auch um gg.pressing bei ballverlust.

    Die ballhaltende ist eben nicht auf 7 pässe aus um aufs tor zu spielen. Ich denke nicht das es zielführend ist beiden in Überzahl unterzahl spielen mit spielrichtung zuviele aufgaben zu geben. So ensteht eben kein -mindset-.

    Was mich da interessiert:

    Warum wolltest du das bewusst nicht?

    Und haben die kids ihre Aufgaben verstanden?

    Klappt das mit positions findung im spiel?