Ja das gute Funino. Halte ich als Komponente im Training für gut aber als Wettkampf sehe ich das auch eher skeptisch. "Man will damit den Straßenfussball zurückholen". Wer das schreibt hat wohl nie auf der Straße Fußball gespielt. Ich komme noch aus der Generation die immer draußen gespielt hat und wenn kein Ball da war, mit allem gekickt hat was nicht zum Fußbruch geführt hat. Auch da gab es immer Torleute und natürlich wollte man auch gewinnen.
Das ist wohl Intention -auch (hoffentlich)- des DFB das genau anders herum aufzuzäumen. Nämlich über das Wettkampformat Funino den Trainern quasi auch zu vermitteln, das Sie trotzdem Ihre -Erfolge- feiern können, auch im Funino Wettkampf, und dafür wird dann Funino auch, selbst von diesen Trainern, im Training praktiziert. Denn sonst käme es überhaupt nicht in der Ausbildung vor.
Die Trainer, die damit kommen, das die Kids daran keinen Spaß im Training haben, sind oftmals diejenigen, die Strafen auf das -Abschlußspiel- beziehen, da die Kinder anscheinend am restlichen Training auch keinen Spaß haben, da es aus Hütchenschlachten besteht, und das Ihre einzige Freude am Training ist.
Das Problem des schlechten Trainings wird ständig auf das Wettkampfformat übertragen und die Kids werden vorgeschoben, weil die
-sonst keinen Spaß- mehr haben.
Ich behaupte mal, sehr viele haben mittlerweile ohnehin keinen Spaß mehr im training und in ein paar Jahren auch nicht mehr im Spiel. Die Kids sind, bei Siegen, zwar Helden und spielen Hauptrollen, aber leider nicht in Ihrem eigenen Film, sondern dem Ihres Trainers. Zudem sind in diesem Film die Nebenrollen schwach besetzt.
Davon ab wird m.e. das Training auch nicht besser, wenn man die Grundprinzipien (wahrnehmen - verstehen- entscheiden - handeln )
stimulieren statt instruieren etc. etc. etc. nicht kapiert und nicht fähig ist, umzusetzen. Da nützt dann leider auch Funino nichts.