Beiträge von Chris

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    Solange keine anderen Regeln in den Durchführungsbestimmungen stehen, gelten die allgemeinen Fußballregeln. In eurem Fall dann also auch fünf Strafstöße.


    Das einzige was fraglich ist, ist ob der Schiedsrichter nach dem Schlusspfiff das Spiel/Neunmeterschießen wieder aufnehmen darf. Da bin ich überfragt.

    Ich finde Günther hat nicht so Unrecht. Wir gehen mal von 9er-Feld, 16er zu 16er, ganze Feldbreite aus - das dürfte in Deutschland das am meisten verbreitete Neunerfeld sein. Weniger Breite macht mehr Sinn, keine Frage. Ich würde ein 4-2-1-1 spielen. Die Außen der Viererkette übernehmen die Rolle der Mittelfeldaußen und werden so ganz wunderbar für später geschult. Gleiches gilt für die drei zentralen Spieler. Auf dem Papier echt toll. Erfahrung im echten Leben damit: Null :D

    Das ist bestimmt wieder von LAndesverband zu Landesverband unterschiedlich. In Hessen: Ein klares Nein! Hier gilt: Spielberechtigt ist der Spieler, sobald er im DFBnet aufgeführt wird.

    Kenne ich auch, nur nicht unter diesem Namen. Ist eine optimale Übung, einfach daher, da da jeder Spieler schon zu Beginn des Trainings gleich mal 100-200 Ballkontakte hat (so eine Faustregel war glaube ich mal, dass ein Spieler in einem guten Training rund 500 (?) Ballkontakte haben sollte).


    In älteren Stufen oder bei leistungsstärkeren Spielern kann man es auch so machen, dass die Spieler diagonal durcheinander laufen, also an allen vier Endpunkten gleichzeitig welche anfangen, dann muss man auch gleichzeitig noch den Mitspielern ausweichen.

    Jetzt bin ich persönlich ein wenig beleidigt wg. der Journalisten-Bemerkung :thumbdown: :D . Der Artikel, den Günther meint, ist von Ronald Reng, und der hat definitiv auch fachlich Ahnung. Bei Barca - und auch anderen Vereinen - hospitieren regelmäßig Jugendtrainer und Trainerschein-Anwärter (Pro-Lizenz), allzu viele Geheimnisse gibt es da nicht. Es gibt nur unterschiedliche Philosophien europaweit, aber keine großen Geheimnisse.


    Günther, aus dem Artikel - ich poste ihn gleich noch mal - abzuleiten, dass bei Barca kein Taktiktraining und kein Training der ballorientierten Abwehr stattfindet, ist ein riesiger Irrtum. Da ziehst du einfach die falschen Schlüsse.


    Ich hatte im letzten Jahr mehrfach Gelegenheit, Barca live im Stadion und teilweise auch im Training zu sehen (die Profis jetzt) und bin zu dem eindeutigen Schluss gekommen, dass deren Ausbildung vorbildlich ist, dort kann man sich einiges abgucken. Nicht aber deren Spielsystem. Das ist für 99,9 % der Mannschaften nicht zur Nachahmung geeignet. Warum? Das ist derart hammeroffensiv, dass hinten massive Lücken auftreten. Das kann von Barca nur so gespielt werden, weil sie absolute Ausnahmekönner in ihren Reihen haben, die derart gut den Ballbesitz halten und derart stark in der gegnerischen Hälfte pressen, dass der Gegner sich nur mit langen Bällen helfen kann. Der Unterschied im Spielerpotential selbst gegenüber europäischen Topmannschaften wie Arsenal beträgt eine Klasse. Das ist absoluter Wahnsinn. Daher ist das nur spielbar/kopierbar, wenn man selber in seiner Liga über eine Mannschaft verfügt, die individuell eine Klasse besser ist als alle anderen. Es ist auch nicht so, dass man automatisch solch eine Mannschaft erhält, wenn man wie Barca trainiert, da die sich weltweit die größten Bewegungstalente - wie Messi - schon im jungen Alter zusammenkaufen. Mein Fazit ist: Die machen eine Riesenarbeit, aber man kann leider nicht sooo viel davon kopieren.


    Ansonsten muss ich Pietro recht geben, gerade wenn beide Mannschaften eine gute, disziplinierte Kette spielen, ist es sehr, sehr schwer, dagegen ein Tor zu erzielen. Das ist auch der Sinn der Sache! Jetzt kommen wir wieder zu Barca: Dann brauchst du entweder ein höllisch gutes Passspiel, um das auszuhebeln, oder besser noch deine Individualisten, die im 1 vs 1 jemand aussteigen lassen können und dadurch Lücken öffnen.


    Ich finde aber, dass vieles, was Günther in seinem langen Posting schreibt, richtig ist:


    Oder hier:

    Zitat


    Ein Antifussballer spielt auch in einer Kette keinen guten Part.


    ich sags nochmals: ich bin kein Gegner der Kette, mich stört nur,dass vieles als Kette verkauft wird, was eigendlich gar nichts damit zu tu hat.

    Die zwei Beispiele, die er beschreibt, sind auch für mich keine vernünftige Kette.
    Und auf einem Neuner-Feld (8+1?) würde ich sicher auch keine Viererkette spielen lassen...

    So kann es mit den Trainersöhnen auch gehen. Aus der Süddeutschen Zeitung:
    Böse Menschen, aus Deutschland zum Beispiel, behaupten ja, die
    höchste Fußballdivision Österreichs sei eine Operettenliga. Das ist
    natürlich hochnäsig. Am Mittwochabend allerdings hat besagte
    "tipp-3-Bundesliga" - aktuell angeführt von Salzburgs Roten Bullen - mal
    wieder wahrhaft Bühnenreifes zur Aufführung gebracht. Schauplatz:
    Kapfenberg. Jener Ort in der Steiermark, dem vor Jahrzehnten der
    Kabarettist Helmut Qualtinger einen der herrlichsten Aphorismen des
    österreichischen Fußballs widmete: "Simmering gegen Kapfenberg - das
    nenn" i Brutalität!"







    Am Mittwoch spielte, tendenziell unbrutal, der Kapfenberger SV
    Superfund, derzeit Ligavorletzter, 1:1 gegen Austria Wien, den Dritten
    aus der Hauptstadt. Das 1:0 (82.) erzielte, mit seinem dritten
    Ballkontakt: der eingewechselte Debütant Michael Gregoritsch. Der
    erzählte später den Berichterstattern. Naa, naa, Druck habe er gar
    keinen verspürt: "I" bin ja erst 16 . . ." stopp, korrigiere: "ned
    amoi!" (nicht einmal!)



    Gregoritsch junior ist 15, noch bis zum Sonntag. Ein Knabe und 1,91-
    Meter-Lackl als Erstliga-Torschütze. Ein Milchgesicht als Knipser. Das
    alleine war beachtlich - auch wenn frühreife Minderjährige nicht
    ungewöhnlich mehr sind im europäischen Erwachsenenfußball. Den
    Spektakeleffekt bereicherte jedoch der Umstand, dass Gregoritsch senior
    der Trainer der Kapfenberger Mannschaft ist. So raste der Bub nach dem
    Tor direkt in die Arme von Papa Werner, der die Fäuste durch die
    Abendluft schleuderte, als habe er es in dieser Sekunde - mindestens -
    der ganzen Welt gezeigt: Schaut"s her! Mei Bua! Mit 15!



    Als der Sohn noch klein war, zwei Jahre, war Werner Gregoritsch, früher
    selber Fußballprofi, schwer erkrankt, Krebs. Damals habe er dem
    "Herrgott" einen Herzenswunsch abgerungen: Dass er"s erleben wolle, wie
    der Bub "mal in der Bundesliga ein Tor schießt". Nein, von einer
    Operette konnte da am Mittwoch keine Rede sein, Gregoritsch senior kam
    die Sache eher vor "wie Hollywood".



    Der Filius, betonte der Trainer, hatte bereits im Abschlusstraining "ein
    Kopftor" erzielt. Er durfte also spielen, weil er ein großes Talent ist
    - und "sicher ned a Protektionskind", schwört der Papa. Vorurteile
    mögen sie gar nicht, die Österreicher. mok

    Ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Für mich war diese Genetik-Nummer bisher immer nur eine Ausrede. Oft passiert die Zunahme über Getränke. Limos, Fruchtsäfte etc. haben alle in etwa den gleichen Kaloriengehalt wie Cola, ungefähr ~40 kcal/100 ml. Wenn jemand 2 Liter am Tag trinkt, nimmt er so 800 kcal nur über Getränke zu sich - absoluter Wahnsinn. Ich kenn das Essverhalten des Jungens nicht. Wenn das stimmt, würde ich ihn einem Facharzt vorstellen.

    Ich hab hier über Seiten mitgelesen und teilweise einfach nur den Kopf geschüttelt, weil hier so viel falsches teilweise drin steht, woran man einfach sieht, dass die Leute "die Viererkette" nicht verstanden haben. Einfach mal querbeet, was mir so aufgefallen ist.


    1) Andre, dein Gedanke Viererkette plus Libero macht keinen Sinn, wenn du das spielen willst, was diese Mannschaftstaktik eigentlich ausmacht. Der grundlegende Punkt ist immer der: Sobald ich mit Libero hinter der Abwehr spiele (und alles andere ist KEIN Libero mehr, sondern eine Kette!), gebe ich dem Gegner einfach diese Meter mehr an Tiefe, und genau das will ich eigentlich mit Raumdeckung/ballorientierter Abwehr verhindern.


    2) "Die Viererkette" ist Mannschaftstaktik, man kann also nicht nur isoliert die vier Männlein in der Abwehr betrachten.


    3) Es ist ausgeschlossen, dass Günters Jungs, die nie darin geschult wurden, das in der Stützpunktmannschaft auf einmal gut machen. Sie haben vielleicht gut gespielt und sind mitgezogen worden, aber sie haben nicht wirklich ballorientiert verschoben und gespielt.


    4) Wieso legt "ihr" an dieses System immer so einen verdammt hohen Standard an? Da muss auf einmal jeder Zweikampf gewonnen werden. Einer der Gründe, warum man auf dieses System kam, war doch, dass bei der Manndeckung auf einmal riesige Lücken existieren, wenn einmal ein Zweikampf verloren geht. Daher hat man gesagt, dass man ballorientiert spielt, auf der ballfernen Seite einen ungefährlichen Gegner frei lässt, um da, wo der Gegner mit Ball ist, jemand zur Absicherung zu haben, wenn mein Spieler einen Zweikampf verliert. Das ist einer der grundlegenden Gedanken hinter der "Kette" - Absicherung bei verlorenem Zweikampf (was immer und immer wieder vorkommt, egal in welchem System!).


    5) Günter: Du sagst, du hast bisher nur eine funktionierende Kette gesehen, vom VfB Stuttgart (oder einem anderen Profiverein war es). Das halte ich für Blödsinn, oder du hast extrem hohe Ansprüche. Ich sehe regelmäßíg auch in unteren Klassen (Oberliga, Verbandsliga, Jugendligen) sehr gut funktionierende ballorientierte Abwehrsysteme. Sobald diese Mannschaften natürlich gegen Gegner spielen, die ihnen vom Spieltempo her deutlich überlegen sind, kriegen sie Probleme. Das trifft aber überall zu. Ein mittelklassiger Bundesligaverein kann sicher gut Viererkette spielen. Stell solch eine Mannschaft gegen den FC Barcelona (oder nimm sogar Arsenal vor ein paar Wochen - toller Trainer, tolle Kette) und sie kriegt massive Probleme in der Abwehrarbeit. Daher meine konkrete Frage an dich: Was genau macht für dich eine gute Kette aus?


    6) Noch mal: Vergesst die gigantisch hohen Standards, die ihr auf einmal nur an diese Sache anlegt. Würdet ihr mit den gleichen Standards an andere Fähigkeiten eurer Jungs herangehen, müsstest ihr ihnen den Torschuss verbieten (ich habe wenige Jugendmannschaften gesehen, die eine perfekte Schusstechnik haben), ihr müsstet ihnen ganz sicher sagen, dass sie das mit dem Kopfball komplett lassen sollten (wer springt da schon zum richtigen Zeitpunkt hoch und trifft die Bälle zu 99 % sauber und gut?) usw. usw.. Wie mit allem anderen auch (Technik, Laufvermögen, usw.) muss auch die Viererkette nur das Niveau der Klasse haben, in der eine Mannschaft spielt, oder?


    7) Und nein, es macht auch keinen Sinn, die Jung "übergangsweise" oder "optimalerweise in der D-Jugend" mit Libero spielen zu lassen. Noch mal eine grundsätzliche Frage, und ich hätte die gern beantwortet von jedem, der eine andere Meinung vertritt: Sind deutsche Jungs besonders doof? Besonders schlecht? Einfach unfähig ballorientiert zu verteidigen? Ein Volk ohne Raumdeckung (genialer Blog: http://www.volk-ohne-raumdeckung.de/)?


    Warum ich das frage? Wieso klammern bei uns die Durchschnittstrainer weltweit als einzige so am Libero? Es müsste ja in allen anderen Ländern der Jugendfußball gar grausam aussehen in den mittleren und normalen Durchschnittsmannschaften. Auf internationalen Turnieren - ich rede nicht von Spitzenturnieren, sondern wenn der FC Drippsdrill an Ostern auf die Durchschnittsturniere nach Holland oder Spanien mit Eurosportring fährt - müssten unsere deutschen Durchschnittsjugendmannschaften ja die ganzen Ausländer mit ihren Viererketten, die das auch altersbedingt alle gar nicht können, in Grund und Boden spielen. Das passiert aber nicht. Warum?


    So viel Gedankenanregung mal fürs Erste.

    Das ist definitiv eine falsche Ansicht. Richtig ist, dass man nach dieser Zeit verstärkt in die Fettverbrennung einsteigt. Aber prinzipiell gilt:


    Der Körper ist eine "Maschine". Diese braucht Energie (Kalorien). Betreibt der Körper mehr Arbeit, als er an dem Tag Energiezufuhr erhalten hat, muss er sich die Energie von woanders holen (Das ist ja irgendwo logisch, Mathematik lügt nicht). In dem Moment nimmt man Fett ab. Führe ich mehr Energie zu, als ich verbrauche, nehme ich zu (Fett wird angesetzt). Ein Kilo Fett sind rund 8.000 Kalorien, die negativ erbracht werden müssen. Gesund sind rund 1 bis 1,5 kg Fettabnahme pro Woche möglich. Alle anderen Methoden, die 3, 4, 5 Kg pro Woche versprechen, führen bald zum JoJo-Effekt.


    Der "Fettverbrennungspuls" ist ein Ammenmärchen der Fitnessstudio- und Pulsuhrenindustrie (Einen Gruß an die Firma Polar). Vor allem dieser immer wieder genannte Puls von 130 ist völliger Schwachsinn, da die Menschen so verschieden sind...


    Klasse ist auch immer wieder, wenn Leute Crunches oder Sit-ups machen, um am Bauch abzunehmen :thumbup: Dummerweise funktioniert das so nicht.


    Edit: Am besten nimmt man nach momentaner Lehrmeinung übrigens durch Krafttraining ab. Da gibt's logischerweise keinen "Fettverbrennungspuls"...


    Wer mehr wissen will: http://www.fitnessschmiede.de/…brennungspuls-110-41.html (nicht alles dort finde ich richtig, aber die Grundrichtung stimmt)
    Oder hier: http://www.fitnessexperten.net…os-fettverbrennungspuls-3


    Oder deutlich wissenschaftlicher und fundierter:


    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub031.pdf
    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub026.pdf
    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub035.pdf
    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub007.pdf



    Zum Rundenlaufen hab ich auch schon alles mehrfach gesagt. Unnötig, altmodisch, unwissend, uneinsichtig, unfußballsachgemäß usw. egal in welchen Altersstufen inklusive Seniorenfußball. Einzige Ausnahme: Als Abwechslung im Profibereich und wenn die Kinder es wirklich zur Abwechslung mal wollen, wie in dem einen Beispiel, spricht nix dagegen.

    Ich finde das super, das geht ein wenig in die Richtung, die wir im Moment gehen. Ich sage ja auch: Wir müssen selbstbewusster auftreten und für unsere nicht gerade kleine Leistung auch etwas zurückverlangen. Meiner Meinung nach ist das etwas, das alle Vereine begreifen und umsetzen müssen.

    Ok, ich dachte er wäre kurz weg weil doch keine Videos eingebunden werden sollen. Das wollte ich nur grundsätzlich wissen.


    Nooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

    holland (weil sie eigentlich endlich dran sind).

    noooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo


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    Einen Wechsel kann ein Verein nie verhindern.


    Er kann aber natürlich einen Spieler sperren und es natürlich auch davon abhängig machen, ob der Spieler evtl. ausstehenden Schulden bezahlt.

    Mir tut jedes Kind leid, dass wegen seiner Eltern nicht vernünftig spielen kann. Aber auch eine Fußballmannschaft braucht nun mal gewissen Mithilfe der Eltern. Noch mal: wenn jemand wirklich aus sozial schwierigen Verhältnissen kommt, die keinerlei Mithilfe zulassen, fahr ich das Kind persönlich nach Hause und hole es ab, auch bei 15 km Umweg. Aber ich sehe es nicht ein - und das sollten alle Fußballtrainer auch nicht einsehen - für bequeme "Abschiebe"-Eltern das Taxi und die Kinderbetreuung spielen. Den Scheiß tut sich kaum eine andere Sportart an. Warum wir?


    Karl:
    Mach einen Elternabend und bespreche diverse Dinge, die du dir vornimmst. Schick das Beschlossene (Treffpunkt am Spielort, jeder fährt mal, jeder muss waschen usw) einfach dann noch mal per Handzettel raus. Dieses "Treffpunkt ist an des Gegners Platz" nimmt den bequemen Eltern die Möglichkeit, ihr Kind einfach am Treffpunkt Vereinsheim abzusetzen und davonzubrausen, ohne groß was gesagt zu haben. Wie Karl schon sagte - so müssen sie telefonieren und sich erklären - unangenehm...


    Ich würde den bequemen Eltern auch das Kind nicht vor die Tür setzen. Nimm es mit nach Hause und lass es von dort telefonieren. Die Eltern können es ja bei dir abholen.

    Deshalb haben die Spieler einen Anspruch darauf trainieren und spielen zu dürfen.

    Die Spieler haben ganz sicher keinen Anspruch auf Spieleinsätze dadurch, dass sie Beitrag zahlen. Sonst könnte ja jeder einfach sich in die Mannschaft einklagen.


    Ich finde Karls Weg genau richtig.


    "Aber man darf ja nicht", "aber man kann doch nicht", "ich würde nie ein Kind"... usw.



    Ich sage nochmals:


    Wir Trainer und Vereine müssen nicht für alles umsonst den Diener spielen! Würde eine Klavierlehrerin oder ein Tennistrainer auf die Idee kommen, Spieler nach Hause zu fahren? Wohl kaum.


    Was passiert denn, wenn du den jeweiligen Spielern turnusgemäß die Triktos mitgeben willst? Verweigern die das? Oder kommen die dann ungewaschen zurück? Ich hätte das schon längst denen vor die Tür gestellt, die sich drücken wollen. JEDER, der will, kann in irgendeiner Form helfen. Ganz sicher. Vielleicht kann er wirklich nicht mitfahren, weil beide Eltern arbeiten.Dann kann er aber zum Ausgleich doppelt waschen usw.


    Ich hatte mal so ein ähnliches Problem, bezog sich aber nur aufs Fahren. Das habe ich dann so gelöst, dass ich Treffpunkt bei Auswärtsspielen immer um X Uhr auf des Gegners Platz gemacht habe. Die Leute, die sowieso immer fahren, haben sich untereinander organisiert. Die anderen mussten ihren Arsch hochkriegen und um Mitfahrgelegenheit fragen, was dann genutzt wurde, um ihnen Zugeständnisse abzuringen ("Ok, diese Woche könnt ihr bei uns mitfahren, aber kannst du dann in 2 Wochen das Fahren dafür übernehmen?"). Hat ganz gut funktioniert...