ja XXXXXXXXXXXXXXXX ist total toll.
kannst du noch ein paar postings zu dem thema machen?
daran mangelt es hier einfach
wir brauchen mehr postings von dir zu XXXXXXXXXXXXXX
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Uwe
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Uwe
Soweit ich kicker richtig verstanden habe, ist der Vertrag schon gekündigt und das Geld "weg".
Wir hatten mal ein Problem mit der Mnnschaftskasse, bei dem sich dann rausstellte, dass die Mannschaftskasse juristisch in der Regel als Vereinsvermögen gilt.
womit wir ja beim grundtenor von kicker angekommen wären: die welt im allgemeinen und der fußball im besonderen sind schlecht ![]()
mich hatte das damals anfangs schon geschockt, ich dachte, ein bundesligist hätte sowas nicht nötig...
was für ein verein ist das? rahmenbedinungen? spielklasse der b1? spielklasse 1. senioren?
wie viele plätze?
kannten die ihn vorher schon oder nur aus dem einen training?
wie oft wäre training in der woche
wie lang ist die fahrtzeit (einfach)?
ist gewährleistet, dass er immer hin kann?
wie viel zeit ist zwischen schulende und trainingsbeginn=?
das mit den umschlägen kann ich indirekt bestätigen
bei dem bundesligisten, bei dem ich damals tätig war, gab es in der d1 mehrere spieler, die nicht unbedingt sportlich da hingehörten, von deren vätern aber bekannt war, dass sie die jugendabteilung mit nennenswerten summen unterstützen
glaube nicht, dass sich das heute entscheidend geändert hat
große talente werden natürlich immer angenommen
![]()
find ich nen schönen ansatz
spezieller fall: sei froh, oft ist es wirklich so, dass dir ein faules ei probleme macht. klar, der verlust des anderen bruders tut weh.
allgemein: nur weil kinder kinder sind, ist man nicht verpflichtet, sie auf gedeih und verderb durchzuschleppen. kraft, zeit, engagement und nerven eines ehrenamtlichen jugendtrainers sind endlich. wenn ein spieler die gemeinschaft so schädigt, dass man trotz mehrerer versuche keine besserung erreicht, muss man ihn halt entfernen. wenn er genug warnungen gekriegt hat, sind halt konsequenzen angesagt.
ich habe die meisten meiner 16 trainerjahre in der c-jugend zugebracht
nirgends sind die körperlichen unterschiede so groß
aber das beispiel das du anführst, ist absolut normal in der c-jugend
es gibt unzähige spieler dieser art deutschlandweit
ich habe vor jahren schon mal drüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, spieler anstatt anhand des jahrgangs nach gewicht/größe einzuteilen
ich bin schnell wieder davon abgekommen weil es unpraktikabel ist
außerdem entwickeln sich kleine spieler oft fußballerisch besser, weil sie sich anders behelfen müssen
aber auch: nur mit kleinen guten fußballern gewinnst du in der c-jugend in der regel keinen blumentopf
Diese Stützpunkte werden teilweise gnadenlos überbewertet von einigen Eltern (und offenbar auch Trainern). Den letzten Beiträgen ist inhaltlich nur wenig beizufügen, ich möchte sie nur noch einmal bekräftigen.
- Nachwuchsleistungszentren entsenden ihre Spieler (zumindest hier nicht) nicht mehr in die Stützpunkte
- Stützpunkte sind oft nur "Best of the Rest" und zur Förderung des Spitzensports nicht geeignet. Sie sind nur Zuführung für die Großvereine.
- Die Nützlichkeit der Stützpunkte wird gern damit untermauert, dass mehr und mehr Bundesligaspieler am Stützpunkt waren. Ich sehe da aber die Kausalität noch nicht. Sind sie wirklich Bundesligaspieler, weil sie am Stützpunkt trainiert haben? Glaub ich nicht, für mich sieht das eher nur danach aus, dass man da halt fast zwingend mal durchläuft heutzutage, da die Dinger sehr flächendeckend aufgestellt sind.
- Der Name "DFB" bewirkt tatsächlich bei vielen Eltern immer wieder ein Augenleuchten. Wahnsinn. Hießen die Dinger einfach nur Kreis-Stützpunkt oder Kreis-Auswahl - was realistischer wäre, wäre die Aufregung bei den meisten geringer.
- Richtig ist: Pro Jahrgang am Stützpunkt geht es maximal um ein bis zwei Spieler, der Rest ist Beiwerk (das natürlich davon profitiert in der Regel). In Mannschaften der LZ ist das noch extremer. Es geht nur um ein bis zwei SPieler, denen man den Durchbruch zutraut, der Rest ist wieder Beiwerk.
Daher: alles etwas entspannter nehmen. Es ist nicht wirklich wichtig... Die mit richtig viel Qualität setzen sich in der Regel auch durch. Die Wirkung der Stützpunkte ist die, dass die Talente den LZ früher als in der Vergangenheit durchgeführt werden. Mit Beginn der C-Jugend ist die Messe da in der Regel gelesen, merkt man auch daran, dass die Stützpunktmannschaften ab der C-Jugend nur noch vor sich hindümpeln.
Ja die Zitierfunktion hier ist nicht so mein Freund ![]()
Ich erkenne diese Tendenz auch immer stärker, dass die Termine im Fußball halt wahrgenommen werden, wenn es gerade passt. Darauf habe ich schlichtweg keine Lust, dafür stecke ich zu viel Zeit hinein.
Meine Konsequenz: Ich trainieren nur Mannschaften, bei denen der Einsatz und das Engagement stimmen, denn das stimmt bei mir auch.
Zitat von »Chris«
Kondition kann durchaus auch mal 120 Minuten trainiert werden. Alles was ins taktisch-technische geht, würde ich auf 70-75 Minuten beschränken
das sehe ich genau anders herum: Technik kannst du doch wunderbar lange Trainieren, aber zu viel Kondotion macht dir das "kaputt", von der Motivation mal abgesehen....
Aber was mir noch einfällt:
"rumgammeln" lassen (im Sinne es steht nichts für die Gruppe an, sondern alle verteilen sich selber auf das Gelände, Zimmern etc.), das würde ich nicht zu lange machen;
habe da dir Erfahrung gemacht, dass manche mit zu viel "Freizeit" nicht klar kommen, und da eher auf "dumme Ideen" kommen.
Wenn ich sowas bemerkte, habe ich entweder einen Spaziergang für alle angesetzt, oder geschaut, dass man entweder
als Gruppe zusammen in einem Raum ging , und dort oben angesprochen, Karten spielte etc. o.ä.
z.B.: "Ihr könnt die nächsten 2 Stunden machen was ihr wollt" würde ich der Gruppe nicht sagen...
Kommt aber auch stark von den Gegebenheiten an !
das sehe ich genau anders herum: Technik kannst du doch wunderbar lange Trainieren, aber zu viel Kondotion macht dir das "kaputt", von der Motivation mal abgesehen....
das sehe ich genau anders herum: Technik kannst du doch wunderbar lange Trainieren, aber zu viel Kondotion macht dir das "kaputt", von der Motivation mal abgesehen....
Klar, du kannst auch drei Stunden Technik trainieren, aber von der Konzentration her ist das nicht so top. Ich hab noch nie einen Spieler erlebt, der 90 Minuten lang (geschweige denn 120) konzentriert Techniktraining absolvieren kann.
Wenn ich solch ein Trainingslager habe und Kondition für mich einer der Schwerpunkte wäre, würde ich das im Block trainieren. Dann gehen auch 120 Minuten. Natürlich nicht, wenn ich direkt danach noch Technik trainieren will (evtl. sogar in der selben Einheit).
Mit dem zu lange rumgammeln hast du recht, daran hatte ich nicht gedacht ![]()
Aber so viel Zeit ist in den meisten Trainingslagern ohnehin nicht.
Saschatoni: Das sind ja zwei unterschiedliche Sachen (und ja, die Ironie habe ich verstanden...)
Klar kann man auf seinem Feld gewisse Dinge spielerisch vorgeben, die für später Sinn machen. In der höchsten D-Jugendliga bei uns musst du sogar anfangen als Mannschaft zu verschieben, wenn du eine Chance haben willst. Aber dazu brauche ich nicht das 11 v 11.
Weil sie den Schlag irgendwie noch nicht gehört haben. Zahlreiche NLZs bestehen auf das 11-11 in der D-Jugend, keiner davon hat eine richtige Begründung außer "schon mal taktische Grundzüge üben".
Daher ist für mich auch nachzuvollziehen und richtig, dass der Kreis auf das 9-9 bestanden hat. Ich würde mir wünschen, wenn schon die Profiteams so unvernünftig sind, dass Kreise/Verbände etc. da hart dagegen gehen. Doch kürzlich haben wir hier ja gelesen, dass im FVM die Kreise jetzt sogar auf 11-11 zurückgehen wollen...
Wohin fahrt ihr, wenn ihr 6 Tage für 160 Euro finanzieren könnt? Oder sind da schon Zuschüsse abgezogen? Das finde ich sehr günstig.
Vielleicht mal kurz zu den zwei Punkten in diesem Thread:
1) Das Trainingsprogramm
Das hätte von mir in den Anfängen meiner Trainerzeit kommen können. Ich halte es für maßlos übertrieben. Klar "geht" das körperlich gesehen bei guter Dosierung, du machst also nichts kaputt, aber selbst die Nationamannschaft trainiert nicht so (und ich weiß wovon ich rede)... Es ist komplett an den Bedürfnissen einer Mannschaft vorbei trainiert, erst recht einer D-Jugend.
Frühsport: Streichen. Das hält sich irgendwie vor allem in Ostdeutschland sehr stark. Die optimale Trainingseinheit beträgt etwa 70-75 Minuten. Normalerweise ist das nicht möglich, da man ja nur 2-4 mal die Woche trainiert. Bei einem Trainingslager würde ich mich in der Regel darauf beschränken. Kondition kann durchaus auch mal 120 Minuten trainiert werden. Alles was ins taktisch-technische geht, würde ich auf 70-75 Minuten beschränken.
FREIZEITPROGRAMM! Das Wichtigste bei solchen Fahrten ist das Zusammenwachsen einer Mannschaft. Mittlerweile für mich weitaus wichtiger, als die Trainings selber. Sorge für interessantes, lustiges Programm, aber lasse ihnen auch genug Freiraum zum zusammen "Gammeln" und zum einfachen Bolzen. Streiche dafür deine dritte Trainingseinheit am Tag.
Fazit: 2 bis maximal 3 organisierte Sporteinheiten am Tag. Rahmenprogramm. Freiraum.
2) Trainingslager generell
Irgendwie ist das schon interessant, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sind. Ich finde 75 Euro für drei Tage Trainingslager überhaupt nicht übertrieben, ja sogar schon sehr schwer, das inklusive An- und Abfahrt zu organisieren. Meine U14 macht jetzt etwa eine internationale Abschlussfahrt/Turnierfahrt über acht Tage, die insgesamt über 500 € kostet. Es nehmen etwa 90 % der Spieler daran teil. Unsere U13 fährt für ca. 200 Euro auf ein internationales Turnier über 4 Tage. Die U18 für 100 Euro ins Trainingslager. Ich glaube es hat etwas mit Prioritäten zu tun. Kippen für 5 Euro am Tag oder Pay-TV für 50 Euro im Monat oder Handyrechnung von 60 Euro im Monat sind irgendwie selten ein Problem...
Bei wem es nicht reicht, dem Helfen wir finanziell übrigens. Ich denke wirklich, dass es oft am mangelnden Willen scheitert.
Ich habe das auch schon hinter mir, allerdings immer nur temporär, da ich als Jugendleiter manchmal eingesprungen bin, wenn ein Trainer während der Saison wegging. Dann habe ich neben meiner Mannschaft, die ich immer trainiere, noch eine zweite trainiert. Das ging von zwei Wochen bis zu einem Maximum von drei Monaten. Dazu sagen muss man vielleicht noch, dass es sich bei uns jeweils um drei Mal wöchentlich Training handelt, ich also in der Regel sechs Einheiten die Woche abgehalten habe.
Auf Dauer gehst du dabei kaputt und ich glaube nicht mal, dass sechs zu vier Einheiten den Unterschied ausmacht, sondern die Verdoppelung deines Engagements (von 2 auf 4 ist meiner Ansicht nach ein ähnlich großer Sprung wie von 3 auf 6, wenn man eben "nur" zwei Einheiten die Woche gewohnt ist). Du brauchst, wenn du das in Erwägung ziehst, definitiv eine halbe Stunde Pause zwischen den beiden Einheiten. Also z.B. von 16.30 bis 18 Uhr und dann von 18.30 bis 20 Uhr. Ein nahtloser Übergang geht einfach nicht. Deine Trainingsqualität wird auf jeden Fall leiden, da das unheimlich schlaucht. Als Dauerlösung rate ich davon absolut ab. Auch das Training auf verschiedene Tage zu setzen ist keine echte Lösung. Ich hätte keine Lust, vier oder fünf Tage die Woche zwingend auf dem Sportplatz sein zu MÜSSEN und dazu noch die Spiele am Wochenende...
Dann wirst du dem Ganzen schnell überdrüssig und schmeißt komplett hin - und das wäre wirklich schade!
Es gibt keinen medizinischen Grund, dass die Spieler in diesem Alter nicht 2x die Woche (oder öfter) trainieren können.
Lieber 2x 60 Minuten als 1x90.
Ich stimme mal den Gegenpunkt an:
Wir hatten am Sonntagmorgen ein Testspiel. Laut Thermometer waren es -12 Grad, ich erinnere mich nicht mehr genau. Ich hatte eigentlich nicht viel erwartet von dem Spiel, ein Rumgefriere, ein laufarmes Spiel und hätte es fast abgesagt.
Am Ende haben wir bei strahlender Sonne (und wie gesagt, -12 Grad) Bedingungen gehabt, die an Skiurlaub erinnert haben. Die Spieler beider Mannschaften (C-Jugend, bei mir nur jahrgangsjung) waren überraschend lauffreudig und da es nicht geschneit/geregnet hatte, waren die Bedingungen und das sich daraus auf dem Kunstrasen entwickelnde Spiel besser als viele Regenspiele.
90 % der Spieler trugen lange Unterwäsche, die meisten Handschuhe und einige auch noch Mützen. Keiner der Spieler fror übermäßig. Am Mittwoch, als wir bei -8 Grad, aber starkem Wind, trainiert hatten, froren viele (inklusive Trainer) jämmerlich. Bis jetzt (toi, toi, toi) hat sich keiner der beteiligten Spieler erkältet, aber zwei von denen, die nicht dabei waren ![]()
Meine Lehre daraus: Das Training morgen Abend sage ich ab (dunkel, kalt, windig), das Testspiel für das Wochenende bleibt angesetzt.
Manchmal bin ich echt froh, dass ich bei einem eher leistungsorientierten Verein bin. Bei sowas würde ich glaube ich in Ohnmacht fallen.
Mein Rat:
Zwei mal die Woche Training ansetzen.
Dass keine Hilfe von der Jugendleitung kommt, ist ganz, ganz schwach.
Wenn es boykottiert wird, einen anderen Verein suchen.
Wie du es sagst: Als Bespaßer und Kinderhüter wäre ich mir auch definitiv zu schade. So viel Stolz solltest du auch haben.
