Beiträge von Chris

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    Nur mal so als Anregung, so hab ich es in der U12 fast komplett durchgezogen:


    9 Spieler

    13 im Kader


    Torwart spielt durch

    3 Blöcke a 4 Spieler (A, B, C)


    Es startet A und B von 1.-20.

    21.-40. dann B und C

    41.-60. dann A und C.


    Jeder spielt 40 Minuten. Torwart 60.


    In der U13 habe ich es dann nicht mehr durchgehalten.

    Ungefähr so selbstständig wie die meisten Kinder ihre Hausaufgaben machen...

    Nicht zwingend.


    Ich habe mal ein Hallenturnier durch einen damals 12-jährigen Spieler coachen lassen, der erkältet war und daher an dem Tag nicht spielen konnte. Es fing damit an, dass er aus Spaß vier Linksfüße in einen Block stellte und vier Rechtsfüße. Ich hab ihn machen lassen. Dann diskutierte die Gruppe das aus und fand das scheiße. Ergebnis: Sie kamen gemeinsam zu einer "sinnvollen Aufstellung".

    Endergebnis: Turniersieg mit Endspielerfolg gegen ein NLZ. Ich als Trainer habe nur beaufsichtigt, aber organisiert, gewechselt etc. haben sie komplett zusammen. Fand ich toll.

    Ich werde nie verstehen wie man solche Leute auch nur ansatzweise tolerieren kann.

    Wenn sich jemand so verhält, ihm klarmachen, dass das bei dir nicht so läuft. Ansonsten auf Wiedersehen. Und nein, es ist egal ob das Kind dann drunter leidet - dafür trägst du keine Verantwortung, sondern die Mutter. Man reibt sich an sowas nur kaputt und darunter leiden letztendlich alle anderen Kinder.


    Ich probier es mal mit einer möglichst objektiven Darstellung, was für mich hochinteressant ist, denn Artikel und Realität stimmen nicht richtig überein. Wie oft ist das in anderen Fällen, wo man selber es nicht beurteilen kann, wohl der Fall? Es gibt hier im Forum aber Personen, die noch deutlich näher dran sind als ich, vielleicht schreiben die auch noch was dazu.


    Ich fang mal mit c) an: Nein. Wird es nicht. Von fast jedem, den ich kenne. Jetzt kommt der objektive Part: Auch unser Verein und so ziemlich jeder andere "größere" Verein, der höherklassig spielt und kein NLZ ist, wird tendenziell von vielen kleineren Vereinen eher nicht positiv gesehen.


    b) Das Training und die Trainer sind sicher besser als der Durchschnitt, auch wenn das nicht heißt, dass jeder dort automatisch gut/besser ist, als ein Trainer in einem kleineren Verein. Trifft auf uns genau so ja auch zu.


    Auch in diesem Verein gibt es viele Unzufriedene, für die sich eben die Hoffnung auf Spielzeiten/Standing in der Mannschaft nicht so erfüllt hat, wie sie das gerne hätten. Aufgrund der Kadergrößen rumort es da schon oft. Trotzdem zieht es Spieler dort hin, weil eben viele Sachen (durchaus auch zurecht) positiv gesehen werden, weil man dem schlechteren Training im kleineren Verein entfliehen will, bessere Mitspieler im Training haben will und in höheren Ligen spielen möchte.


    Es werden gerne auch mal Spieler im Doppelpack genommen, von denen man eigentlich nur einen will, der andere aber fahren soll und kaum spielt. Es wird massiv bei anderen Vereinen abgeworben, was allerdings auch notwendig ist, um die Spielklassen zu halten. Davon abgesehen gibt es einen ungebrochenen freiwilligen Zulauf von außen, ohne dass abgeworben wurde.


    a) Was man so hört, wird die Kooperation mit der Eintracht kaum noch gelebt/intern auch eher kritisch gesehen. Es sieht aber nach außen hin gut aus. Was dieser Verein sehr gut kann: Sich positiv verkaufen. Vieles, was auf der Webseite steht (oder in diesem Artikel), wird so nicht wirklich gelebt/findet anders statt.

    Objektiv: Auch das machen andere Vereine sicher genauso.


    So hat man in den vergangenen Jahren die "Talenförderung Mittelhessen" (http://www.talentfoerderung-mittelhessen.com/) ins Leben gerufen - dort wird eine Art "Stützpunkttraining" für kleinere Vereine angeboten - gegen gutes Geld versteht sich. Dort können Spieler an einem wöchentlichen Zusatztraining teilnehmen, das auf Technik ausgerichtet ist. Für Wieseck ist das eine Win-Win-Situation: Es führt zu sehr guten Einnahmen für die Trainer und insbesondere den Eigentümer Deniz Solmaz, sowie zur Möglichkeit, talentierte Spieler in der Umgebung rauszupicken. Für die Spieler halte ich das sportlich für ähnlich wertvoll wie viele Fußballschulen - also eher weniger. Es geht dabei bei dieser "Talentförderung" auch eher um Masse (Einnahmen) als Klasse.


    Kurzfazit: Die machen das mit Leidenschaft (unbestritten) und clever. Aber es gibt keinen besonderen "Wiesecker Weg", der sich irgendwie massiv abheben würde.

    Spaß hat er, sonst macht es keinen Sinn. Die entscheidende Frage ist aber welchen Preis man für diesen Spaß bezahlt. Wie schon gesagt, es geht bei mir nur deswegen, weil der Aufwand in der Woche überschaubar ist.


    Wei man mit gelungenen Geschichten, wie die von Kimmich, vielen Eltern den Kopf verdreht. Es wird nur das gezeigt, was gelungen ist und nicht das, was schiefging. Aber in der Relation gehen die allermeisten Jungs, die einen hohen Preis in ihrer Kindheit und Jugend bezahlt haben, leer aus. Die meisten Verlierer spielen in NLZts der zweiten und dritten Liga. Weil von D- bis C-Jugend sortieren sich die großen NLZs alles bei den kleinen aus. Die kleinen NLZs machen es dann in diesen Jahrgängen in den Breitensportmannschaften. Sollten diese Talente bis A-Junioren den Durchbruch nicht geschafft haben, kommen sie zurück und das Rad dreht sich rückwärts. Die vom Breitensport gehen wieder in ihre alten Vereine und die Rückkehrer versuchen über U-23 dann in irgendeiner Liga ihr Durchbruch zu schaffen, bis sie Ende 20 merken, dass sie ohne Geld, ohne Familie und ohne Beruf, oder besser gesagt ohne gewünschten Beruf dastehen. Es gibt bestimmt auch Ausnahmen, aber die bestätigen, bekanntlich, die Regel.

    Wie das alles funktioniert ist mir bewusst, war als Trainer selber in zwei NLZs (1. und 2. BL).


    Mir geht es um genau die Frage, die du eingangs stellst - ist es für die Spieler, die es nicht schaffen, am Ende den "Preis" wert gewesen?


    Da gibt es anscheinend Meinungen, die weit auseinander gehen. Im Kern interessiert mich, wie sich diese Frage für die Mehrheit beantworten lässt. Ist es für die Mehrheit aufgrund der (hoffentlich) guten sportlichen Ausbildung und der tollen Turniere/Erlebnisse etc. eine positiv prägende Zeit gewesen? Oder aufgrund des Frustes (Selektion, wenig Einsätze, das Gefühl es am Ende "nicht geschafft" zu haben), der "verlorenen Zeit" etc. unter dem Strich ein Negativerlebnis?


    Gibt es Studien dazu?

    Das ist zwar ein netter Ausgangspunkt der Diskussion um Sinn und Unsinn davon, ob ein Kind im NLZ spielt. Aber entscheidend ist doch die Frage:


    Hat er diesen Sonntag gerne auf dem Fußballturnier verbracht? Oder hätte er ihn lieber mit Freunden und Verwandten verbracht? Solange das Erstere zutrifft und er Spaß hat und sich wohl fühlt - was spricht dagegen?


    Edit: Immerhin bist du einer der Väter, die kapieren, dass auch im NLZ fast keiner Profi wird. Das sehen die meisten Eltern dort anders.

    Für die, die noch nicht so lange dabei sind:


    Bis ungefähr 1997 war Stichtag der 1.7., [Edit: Oder der 1.8., wie let1612 geschrieben hat] wegen den Schulklassen. Problem nur: Damit stand Deutschland international ziemlich alleine da (ich glaube in den USA ist/war das noch so). Wenn schon ein Jahrgangssystem, dann 1.1, das passt schon, die Kinder kommen sehr gut damit klar, dass sie in unterschiedlichen Klassenstufen sind, das ist weniger das Problem.


    RAE: In England verfahren manche Profiklubs so, dass sie alle 3/6 Monate neu einteilen, und zwar dann z.B. von März bis März oder von Juni bis Juni oder wieder von Januar bis Januar eines Jahrgangs - so ist jeder mal der Älteste und mal bei den Jüngsten in seinem Team. Kein schlechter Ansatz, für die breite Masse natürlich nicht machbar.


    Die größten Ungerechtigkeiten würden sich vermeiden lassen, wenn man nach Gewichtsklassen einteilen würde. In 10kg Schritten zum Beispiel. Perfekt wäre das sicher auch nicht (wer misst? was ist mit welchen, die geistig weiter/zurück sind usw.), aber was in der C-Jugend abgeht ist halt extrem.

    Das sind wahre Worte.

    Ich habe auch früher immer versucht, viele Chancen zu geben.

    Aber das ist unfair einem selbst gegenüber (bei all dem Engagement und der Zeit die man bereits einbringt) und auch den anderen Spielern gegenüber, die sich vernünftig verhalten.


    Jeder darf mal Fehler machen, ganz klar. Aber dauerhaftes Fehlverhalten kann nicht geduldet werden.

    totog

    Ich werde gefragt. Ungefragt würde ich meine Meinung nicht kundtun, das ist normal Entscheidung der Eltern/Familie.


    Grätsche

    Genau der Punkt, mit dem ich mich schwer tue. Rate ich so einem Spieler, bei uns zu bleiben, ist die Tür in den Profibereich zu. Wechselt er zu einem NLZ, hält er sie zumindest eine Weile offen. Zu welchem Preis? Finde ich sehr schwierig.

    Das ist doch die Crux: Mit 14, 15 fährt der Zug Richtung Profi spätestens ab, wer dann nicht im NLZ ist, wird in der Regel eben kein Profi mehr (Ausnahmen bestätigen...).


    Um Profi zu werden, muss man also mit 12, 13, 14 alles diesem Ziel unterordnen - hat aber trotzdem nur eine verschwindend geringe Chance, dort anzukommen. Ich habe jetzt so einen Spieler (13), dem ich es theoretisch zutraue, für den sich die Türen aber langsam schließen, wenn er uns nicht verlässt. Ich weiß aber nicht, ob ich ihm wirklich aktiv dazu raten soll, nun wegzugehen.

    haha großer Sport, aber diesen Satz unterschreibe ich sofort:


    "Man kann die Talente nicht fördern, wenn über die Hälfte einer Liga gegen den Abstieg spielt und das primäre Ziel der Klassenerhalt sein muss."


    Ich bezog das aber weniger auf die Vereinswechsel, als darauf, dass Spieler und Trainer zu viel Druck empfinden (und Trainer dann auch an Spieler weitergeben).

    Um welche Liga handelt es sich bei der Mannschaft?

    Welche Rolle spielt ihr dort?


    Generell ist die Absprache im Trainerteam nicht gut. Ich würde als Haupttrainer eigentlich nie die Arbeit meines Co abändern, da ich ihn damit untergrabe. Klar spreche ich danach eins zu eins mit ihm, wenn ich etwas falsch fand, aber nie vor der Gruppe. Finde ich ganz schlecht.


    Aus dem Stand, den du da hast, kommst du nur raus, wenn ihr als Trainerteam die Dinge verändert.

    Bei uns gibt es Hallenzeiten nur für die G und F, die älteren Mannschaften (ab E...) trainieren draußen durch. Manche mieten sich Soccerhallen im Winter, das müssen die Eltern extra übernehmen. Purer Zufall, im Nachbarort haben Sie bis zur A-Jugend Hallenzeiten, wobei das eher Luxus und für die wenigsten Vereine der Fall ist.


    Turnierstartgelder steigen immer weiter an, zwischen 15 und 25 Euro ist so der Schnitt hier.

    Vielleicht helfen dir folgende Beobachtungen:


    Ich bin im Laufe der Jahre beim Spiel relativ gesehen deutlich ruhiger geworden. Es hat der Spielstärke meiner Mannschaften (U12 bis Senioren) keinen Abbruch getan, eher im Gegenteil, sie wurden auch ruhiger und selbstbestimmter.


    Einer unser Trainer in den jüngeren Jahrgängen (U9-U11) ist extrem ruhig. Seine Mannschaften spielen immer extrem ruhig und überlegt im Aufbau, eben weil er von Außen keine Hektik reinbringt.
    EDIT: In der F-Jugend war diese Truppe nicht besonders toll, in der U11 hat sie auf Kreisebene alles geschlagen (überkreislich war es nicht so toll). Klingt fast wie ein Klischee, war aber so.

    Eine dieser Mannschaften habe ich übernommen und habe nun viel Spaß mit dieser.


    Das ist nicht repräsentativ.

    Yep, das ist bei uns ja auch der Fall :)


    Richtung U12/U13 hin wird es ganz klar leistungsorientiert, da ist in der Regel kaum noch Platz für einen anderen Sport, da eben vor allem auch die Schule natürlich ihren Platz hat.


    Unsere Maßgabe ist klar: Wer nur 2x die Woche trainieren oder einen anderen Sport machen will, für den gibt es eben die 95 Prozent anderen Vereine, bei denen das geht. Ist weder gut noch schlecht, sondern eine Entscheidung, die jeder für sich selber treffen muss nach seinen Wünschen.

    @Chris das Berücksichtigen besonderer Unstände, so wie du es beschreibst, muss ich unbedingt noch mit berücksichtigen! Wie würdest du denn bewerten wenn ein junge nicht kommt, weil er eine andere Sportart trainiert? Ist es dann ein zu vermerkendes oder ein nicht zu registrierendes Fehlen?


    Beteiligung heute: 6 da. 9 gefehlt, davon 4 unentschuldigt.
    Damit fällt meine Gesamtquote unter 50% (29 von max. 60 Anwesenheiten)
    Von den 5 Absagen kamen 2 kurzfristig.

    Bei anfangs drei Trainings in der Woche und in der U12 habe ich das mit dem anderen Sport noch akzeptiert und ihnen angedeutet, dass sie sich Richtung U13 dann entscheiden müssten: Den anderen Sport oder 3x die Woche bei uns trainieren. In der Rückrunde U12 war es dann 3x bei uns Training.


    Heißt also generell: Das ist für mich kein Grund, den sie nicht verhindern können, sondern eben eine Wahl - die Wahl, den anderen Sport auszuüben.

    Ich berücksichtige, ob ein Spieler überhaupt kommen konnte.


    Soll heißen, wer sich z.B. im Training/Spiel verletzt, der kann ja gar nicht kommen. Klassenfahrten und mit der Familie verreist sind ähnlich. Soll ich den jetzt noch bestrafen, in dem sich seine prozentuale Trainingsbeteiligung schlechter setze? Wenn ein Spieler etwa lange krank ist (3 Wochen) - der würde ja so abfallen bei der Beteiligung, dass er nie wieder spielen dürfte, wenn ich mich an die Liste halte.


    Wenn ich mir beim Blick auf meine Liste selber immer wieder sagen muss: "Ok, der hat zwar nur 70 % Beteiligung, aber er war ja auch 6 Wochen mit gebrochenem Handgelenk verletzt, also spielt er doch", kann ich auf DIESE Liste doch gleich verzichten.


    Also muss die Liste die Realität abbilden. Wie viel Prozent Teilnahme hat er, von den Trainings, an denen er wirklich teilnehmen konnte.


    Das sieht bei mir dann so aus (Auszug letzte Saison):



    Spieler Trainings absolviert Trainings möglich Prozent
    A 84 85 98,8
    B 65 68 95,6
    C 61 79 85,9
    D 35 57 61,4
    E 90 92 97,8


    Wenn zwei Spieler ähnliche Prozentzahlen haben, gibt es trotzdem einen Vorteil für den Spieler, der mehr EInheiten hat.


    Den Thread-Ersteller hat die Verteilung interessiert:


    Nach DIESER Liste hatte ich
    90 Prozent und mehr Teilnahme: 77 %
    80-90 Prozent: 12 %
    70-80 Prozent: 8 %
    60-70 Prozent: 4 %


    Würde ich nur eine ABSOLUTE Liste führen wären es gewesen:
    90 Prozent und mehr Teilnahme: 12 %
    80-90 Prozent: 31 %
    70-80 Prozent: 27 %
    60-70 Prozent: 19 %
    50-60 Prozent: 0 %
    40-50 Prozent: 4 %
    30-40 Prozent: 4 %


    Ganz andere Zahlen...
    Vielleicht hilft dir das ein wenig.

    Mädchen: Hier habe ich weniger Überblick, stimme aber den genannten Argumenten zu. Es geht leichter und ist kein Muss, sich frühzeitig einem großen Verein anzuschließen.


    Jungs: Hier geht so ab D-/C-Jugend irgendwann rapide eine Schere auf, eben je nachdem, wie weit es gehen soll. Wir reden ja hier "nur" von der Kreisauswahl/dem DFB-Stützpunkt, der untersten Stufe der Auswahlpyramide.


    Kurz zusammengefasst: Wir sind in unserem Kreis der größte Verein und spielen höherklassig. Die meisten Spieler in den Jahrgängen am DFB-Stützpunkt kommen von uns. Oft ist es auch so, dass sie Ergänzungsspieler von uns im Stützpunkt haben, während Stammspieler da gar nicht hinwollen/nicht gesichtet wurden (nein, es ist nicht so, dass die Stammspieler groß und stark und die Ergänzungsspieler klein und technisch stark sind).


    Was wir feststellen: Ab C-Jugend wird es für Jungs von kleineren Vereinen, die zu uns wollen, immer schwieriger bei uns rein zukommen. Es fehlt oft an technischer Ausbildung, taktischem Verständnis und vor allem geistiger Schnelligkeit gegenüber den Jungs, die seit der D-Jugend gewohnt sind, alles unter höherem Gegnerdruck auszuführen, im Training oder im Spiel eben auch gegen bessere Gegner.


    Das setzt sich so fort: Spieler, die uns nicht bis zum Ende der C-Jugend in ein NLZ verlassen, schaffen kaum noch den Sprung in ein NLZ ab der B-Jugend, weil unser Niveau dann wieder zu niedrig ist im Vergleich zur Ausbildung und dem Gegnerdruck dort, usw.


    In der D- und C-Jugend haben wir ab und zu noch Hessenauswahlspieler, da kommen diese dann auch noch von vielen "kleineren" Vereinen wie uns. Ab der B-Jugend ist das dann überwiegend nur noch NLZ oder regionale "Leuchtturmvereine", die weit und breit keine Konkurrenz/kein NLZ haben.


    Es gibt immer Ausnahmen, die das trotzdem schaffen. Jungs, die in der B-Jugend zu uns kommen und trotzdem Stamm spielen. Ein Spieler von uns, der in der U16 ins NLZ ging und U19 Deutscher Meister wurde. Keine Frage. Aber deswegen weist man immer wieder auf diese Geschichten hin, weil es eben Ausnahmen sind.

    Ich lasse mir die Gründe für die Absage nennen.


    Hauptgrund dafür ist, dass ich planen will. Ist der Spieler verletzt/krank, oder steht er mir im Spiel zur Verfügung.


    Ich nehme auch einen Spieler mit, der sich in Spiel/Training verletzt, dann zwei Mal nicht trainieren kann und beim dritten Training wieder auftaucht. Er hat sich "im Einsatz für das Team" verletzt, kommt sofort wieder wenn er kann - dann bestrafe ich ihn ja nicht durch Zuhauselassen. Dasselbe gilt für mich weitestgehend für Klassenfahrten.


    Insgesamt schaue ich mir die ganze Trainingsbeteiligung über die Saison und dann spezifisch für die letzten 2-3 Wochen an. Man weiß ja auch so, wer immer ins Training kommt, wenn er kann und wer es vielleicht etwas weniger genau nimmt.


    Grundsätzlich sage ich meinen Spielern (die sind auch etwas älter) aber auch immer, dass Trainingsteilnahme noch keine Leistung ist, die eine Aufstellung rechtfertigt. Wer in der Schule da ist, aber nur rumsitzt, kriegt auch keine 1 oder 2. Teilnahme ist Grundvoraussetzung, dann muss im Training aber auch Leistung erbracht werden.


    Teilnahme an anderen Sportarten finde ich auch besser - werte ich aber nicht anders als andere Absagen.