Beiträge von Chris

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    Wie so oft hat gerade in dieser Regelung jeder Verband, manchmal jeder Kreis, seine eigene Auslegung.


    Für Hessen ist es simpel - § 8, 2 der Jugendordnung:


    Du hättest nur einen einzigen Spieler aus dem letzten E1-Spiel mitnehmen dürfen, egal ob die anderen normal in der E2 sind. D.h., dass du 4 Spieler runtergenommen und damit ganz klar einen Regelverstoß begangen hast.

    Das ist ziemlich radikal und dadurch möglich, dass selbst die höchstklassig spielenden D-Junioren in der Regel keine gute, hohe, diagonale Verlagerung spielen können.


    Komplett ins Spielfeldviertel natürlich nur, wenn der Ball auch dort ganz außen ist, so wie in dem Bild hier (Gegner spielen gerne 3-4-1). Ansonsten verschiebt sich dieser Block halt. Logischerweise ist das die idealtypische Vorstellung und klappt nicht immer so wie hier auf dem Papier.

    Dass hier wenige Seniorentrainer tätig sind, hat für mich einen ganz einfachen Grund. Hier sind überwiegend Trainer tätig, die über den Tellerrand schauen wollen, etwas diskutieren/lernen wollen. 90 % des Seniorentrainings, das ich beobachten durfte, ist jämmerlich. Selbst von Leuten, die im Amateurfußball einen guten Namen haben. Das zieht sich bis in die Senioren-Oberliga hier. Da gibt es sicher auch sehr gute Trainer, aber auch welche, die ich erbärmlich finde.
    Die "wissen" alles und gehen auch altersbedingt ganz bestimmt nicht in so ein Forum.


    Dass es zu A und B so wenig und zu C auch nicht gerade viel gibt, kann ich mir so recht auch nicht erklären.

    Erfahrungswerte


    Idee: Angriffspressing aus dem 4-3-3 mit Balleroberung im gegnerischen zentralen defensiven Mittelfeld (idealerweise, aber nicht ausschließlich)


    Umsetzung:


    U12:
    Gewählte Formation 2-5-1 oder 2-3-3 (für das Großfeld werden dann lediglich noch 2 AV hinzugefügt, die meisten Laufwege und Spielfeldaufteilung bleiben gleich)


    Gute, auffassungsschnelle Mannschaft


    Einteilung des Spielfeldes in 4 Kästchen (vorne links, vorne rechts, hinten links, hinten rechts)


    Der U12 erklärt: Wir gehen mit allen Spielern immer in das Kästchen, in dem der Ball ist (gegen den Ball)


    Trainingszeit für Manschaftstaktik/Pressing aufgewandt: Null (viel zu schade in dem Alter)
    Aber viele SSG (3v3, 4v4, 5v5) mit den vier "Kästchen" aufgebaut und das Team dazu gebracht, gegen den Ball ins Kästchen zu gehen. Das hat sich ins Spiel automatisch übertragen, sehr erfolgreich was Ergebnisse betrifft, auch durchaus ansehnlich. Dadurch, dass wir in dem SPielfeldviertel, in dem der Ball war, immer mehr Spieler hatten als der Gegner, haben wir irgendwie den Ball erobert, auch wenn es nicht genau vorgegeben war, wer wen anläuft.


    "Gegenpressing" ist steter Bestandteil des Trainings in Spielformen (individualtaktisch und gruppentaktisch, nicht mannschaftstaktisch)


    Winterpause U12
    Testspiel gegen eine sehr starke gleichaltrige Mannschaft
    Das ungelenkte "wilde" Pressing hat sich gegen diese Mannschaft als ziemlich wirkungslos erwiesen, da die sich recht gut hinten raus kombiniert haben.


    Experiment:
    Wir haben vor den weiteren Testsspielen der Winterpause jeweils 10 Minuten an der Tafel ein gelenktes Angriffspressing erklärt (etwas zurückziehen --> ST läuft IV im Bogen an und lenkt nach Außen --> AS läuft AV an und lenkt nach Innen --> 8er und 6er pressen ins gegnerische Zentrum wo sie meist zu dritt auf zwei Gegenspieler treffen. Manchmal sogar nur einen --> Balleroberung)


    Wir waren selber überrascht, wie gut das teilweise funktioniert hat - ohne eine Minute Trainingszeit dafür aufzuwenden.


    U13:
    Spielsystem beibehalten.
    Pressingablauf beibehalten.
    Vor der Saison 2-3 Trainingseinheiten zu dem Schwerpunkt gemacht (hielten wir bei 4-5 Trainingseinheiten die Woche zu diesem Zeitpunkt für vertretbar)
    Das System "sitzt" und kann gespielt werden, ohne dafür andere Trainingsschwerpunkte vernachlässigt zu haben.


    Erkenntnisse:
    Wir schießen viel zu wenige Tore. Generelle Schwäche beim Verwerten von Chancen, aber es hat sich auch herausgestellt, dass es beim Neunerfeld mit den kleinen Toren ein NACHTEIL ist, den Ball hoch zu erobern, da dann sehr viele gegnerische Beine noch im Weg sind und der Weg zum Tor oft versperrt ist. Erfolgversprechender ist es auf diesem Feld eigentlich, sich fallen zu lassen und dann in freie Räume zu kontern.


    Wir haben das System trotzdem beibehalten, da wir gerne so spielen, viel den Ball haben und sehr viel den Ball laufen lassen. Zudem haben wir jetzt schon dadurch angefangen, diagonale Verlagerungen ins Repertoire aufzunehmen (sehr bescheidende Anfänge).


    U14 (nächste Saison)
    Das Ziel war eigentlich immer, auf Großfeld und große Tore die Früchte des gelernten Angriffspressings zu ernten.


    Das wird vermutlich eher nichts, da wir dort dann höherklassig gegen U15 Teams spielen werden und die ersten Testspiele aktuell gg momentane U14 und U15-Teams gezeigt haben, dass unser Angriffspressing oft brutal überlaufen wird. Vermutlich Umstellung auf ein Mittelfeldpressing.


    FAZIT
    Ich finde schon, dass man das altersgerecht verpackt und wenn man dafür nicht andere Schwerpunkte vernachlässigt, schon früh umsetzen kann und sollte. Im Prinzip so wie @let1612 gesagt hat, schon ab den Kleinsten.

    Nur wenig Zeit, daher nur kurz.


    Ich finde dein Vorhaben super. Ich bin fest davon ausgegangen, dass es dich in einen anderen Verein ziehen wird mit einem Großteil deiner Jungs. Das hätten die anderen Vereine auch sicher gerne gehabt.


    Ein paar Punkte als Anmerkung:


    Gute Arbeit führt tatsächlich dazu, dass sich der Erfolg einstellt. Nicht immer, aber mittelfristig gesehen auf jeden Fall.


    Mitstreiter: Unabdingbar. Darüber hast du wenig geschrieben. Versuche ein gutes Team aufzubauen von 3-5 Leuten in der Leitung und möglichst noch mehreren "Beisitzern"/Helfern. Du wirst staunen, wie viele Termine auf dich zukommen.


    Lerne zu delegieren an Leute, denen du vertraust.


    Suche die richtigen Trainer. Ein Punkt, an dem man leider immer wieder Kompromisse machen muss (würde mich wundern, wenn es euch anders geht).


    Logischerweise MÜSST ihr Zulauf von Außen kriegen. Wenn ihr gut und ehrlich arbeitet, kommen die Leute von alleine (läuft bei uns oft so). Die von dir vorgestellte Alternative zu den anderen Vereinen könnte wirklich funktionieren, insbesondere wenn man merkt, dass ihr die Ausbildung wirklich so gut es geht über den - ebenfalls notwendigen - Erfolg stellt. Ein schmaler Grat.


    Hallenzeiten sind vernachlässigenbar. Wir kriegen gar keine oberhalb der F-Jugend und es läuft sportlich bei uns trotzdem gut. Ich hätte sie sehr gerne, sie sind aber kein Muss für den Erfolg.

    Das Geheule mit den Regionalligen kann ich nicht mehr hören und finde es lächerlich. Erst wollten die Vereine fünf RL, weil sich deutlich mehr Vereine viertklassig nennen dürfen, als bei drei RL und man weniger Reisekosten hat. Nun auf einmal passt ihnen die von ihnen damals selbst abgesegnete Aufstiegsregelung nicht. Fünf Absteiger sind einfach zu viel für die 3. Liga.


    Entweder 3 RL und dann darf auch gerne jeder Meister aufsteigen. Oder 5 RL und es bleibt so wie es ist.

    Ja, die Rechnung geht so nicht auf.


    Die Gründe hat addi ja schon aufgeführt. 12 Euro Schiri haut niemals hin bei älteren Teams.


    Bei 200 Spielern zahlst du locker 50-70 Bälle im Jahr, sind alleine schon mal, je nach Qualität 500 bis 1.400 Euro.


    Es fehlen Startgebühren für Turniere, zahlt bei uns der Verein. 5 Turniere sind locker ein 100er pro Team, 20 Teams = 2.000 Euro.


    Flutlicht/Reinigung/Heizung etc. machen bei uns ca. 7.000 bis 11.000 Euro aus.


    Wir zahlen i.d.R. die Trainerscheine, macht pro Jahr ca. 1.000 Euro aus. Nachkauf für bestehende Trikotsätze (Stutzen, Hosen) kommt hinzu (nicht Kauf kompletter neuer Sätze).



    Mein Fazit: Für 5 Euro Monatsbeitrag ist eine vernünftige Jugendarbeit nicht zu finanzieren.

    Ich sag's mal als Jugendleiter so: Ich wünschte, ein Probetraining als Trainer wäre ebenso Standard wie ein Probetraining für Spieler, das würde einige Fehlbesetzungen verhindern. Ich habe schon Kandidaten gehabt, die konnten toll reden, aber auf dem Platz blieb dann davon nicht viel übrig.


    Der Wunsch löst eher Verwunderungen aus, wie auch hier in diesem Fall.

    Ich bin kein großer Fan der Arbeit der meisten NLZs, muss aber Folgendes feststellen:


    - die Arbeit dort ist meilenweit besser als noch vor einem Jahrzehnt
    - Mit der Darstellung am Anfang des Artikels kann ich wenig anfangen - da werden irgendwelche Spieler nach recht willkürlichen Kriterien als "Hipster" definiert, verschiedene Strukturen (Spieler aus dem Ausland) miteinander verglichen, um zu dem Schluss zu kommen, dass diese tollen Kreativspieler außerhalb der NLZs besser gedeihen. Gegenbeispiele wurden ja schon genug genannt.
    - In den NLZs laufen nicht alle blind durch die Welt und verschließen sich Erkenntnissen wie dem RAE, aber strukturell ist es oft schon schwierig, etwas zu ändern


    Was mich eher nervt an den NLZs und zum Nachdenken anregen sollte:
    - Noch immer werden Trainer dort vielfach an Platzierungen gemessen und definieren sich auch so. Fazit, es werden überwiegend athletisch starke Spieler gefördert
    - Einige NLzs werben äußerst unangenehm ab, besonders negativ tut sich hier aktuell der FSV Frankfurt hervor. Argument: Nur bei uns kann sich der Spieler weiterentwickeln, wir haben ganz andere Möglichkeiten, Ligen etc.
    Wenn die Ausbildung im NLZ so toll ist und meilenweit weg von allem anderen, warum wird dann in U13, U14, U15 noch so massenhaft ausgetauscht gegen Spieler, die in kleineren Vereinen ausgebildet wurden? Nach der Logik müssten die Spieler, die in der U13 oder U14 dort gespielt haben, den Anderen doch schon uneinholbar davongeeilt sein?


    Die NLzs fokussieren sich in ihren jeweiligen Jahrgängen doch auf 3-4 "Leuchtturmspieler", denen WIRKLICH zugetraut wird, den Durchbruch nach oben zu schaffen. Der Rest ist Beiwerk, das dann gern mal ausgetauscht wird, um irgendwo die Bank noch voller zu haben oder einen Spieler zu haben, der 5-10 % besser ist, als der, den man vorher hatte.

    Dabei wurde lautstark aggressiv jeder Treffer bejubelt und mehr gefordert. Trainer hat sich sogar mehrmals mit einer Faust richtig Tribüne von den Eltern feiern lassen.(Wie gesagt alles zudem unter dem Aspekt, dass die Gegner 1-2 Jahre jünger waren)

    Ich frage mich ernsthaft, was in solchen Leuten vorgeht. Also wirklich. Mangelndes Selbstvertrauen in anderen Lebensbereichen? Oder gesteigertes Selbstvertrauen? Ich empfinde das wirklich als gestört.

    @Chris: danke für deine Anregungen zur Raute. Im Trainerteam und im Grundlagenbereich unseres NLZs haben wir uns dazu entschieden, nicht Raute zu spielen. Es lässt sich sicherlich streiten, was besser ist (anderes Thema). Aus diesem Grund möchte ich Raute zunächst nicht in Betracht ziehen, da wir viel Zeit in unsere jetzige Spielweise investiert haben. Es könnte ein Ansatz sein, temporär Raute zu spielen, wenn wir auf meine geschilderte Spielsituation treffen. Nichtsdestotrotz möchte ich einem System/Anordnung nicht allzu viel Bedeutung bei einer U11 zukommen lassen. Auch die vielen Positionswechsel, die insb. im "professionellen" Futsal praktiziert werden, empfinde ich in dieser Alterklasse als zu früh.


    Gruß
    personalityX


    Absolut, ich halte mich auch nicht dogmatisch an der Raute fest, sobald es auf 5-Meter-Tore geht, spielen wir meistens grob ein 2:2 (eigentlich mannorientiertes Pressing über das ganze Spielfeld).


    Dein Thema hat ja für lebhaftes Interesse gesorgt - eins verstehe ich aber nicht ganz: Du sagst einerseits, dass ihr "viel Zeit in unsere jeztige Spielweise investiert haben", andererseits dass du "einem System/Anordnung nicht allzu viel Bedeutung bei einer U11 zukommen lassen" willst. Da bin ich definitiv bei dir. Wir haben z.B. gar kein Hallentraining und haben unsere Grundordnung nur 1x im freien eingeübt, den Rest kapieren auffassungsschnelle Spieler recht gut durch kurze Erklärungen bei Turnieren/Spielen in der Halle.


    Vom Spielzüge einstudieren (auch wenn sich das vielleicht fast so angehört hat bei mir) in der Altersstufe halte ich ebenfalls wenig - die sollen sich mit Ball dann ruhig ausprobieren.


    Aber in dem von dir geschilderten Problem kommst du dann m.E. außer durch eine 1:1 Situation oder Positionswechsel/erhöhtes Freilaufverhalten kaum zu vernünftigen Abschlüssen. Generell fände ich es interessant, wenn du aus deinen Erfahrungen der nächsten Wochen berichten würdest.

    Ich spiele grundsätzlich auch gerne mit viel Ballbesitz und dominant, kann aber nichts Falsches darin finden, auch mal defensiv zu pressen und zu kontern.


    Generell finde ich Futsal viel besser und interessanter als Hallenfußball mit Rundum-Bande, ich fand auch das U14-Spiel der beiden hoch angesehenen dt. NLZs oben relativ unansehnlich (klar sind das starke Teams).


    Man muss stark differenzieren zwischen Hallenfußball/Futsal auf kleine Tore und auf die 5-Meter-Tore. Bei den letztgenannten liegt der Schlüssel in vielen Torabschlüssen, da gehen die unmöglichsten Bälle rein. Daher gefallen mir die Spiele auf 5-Meter-Tore in der Regel aber auch nicht so gut, da einfach zu viel geschossen wird.


    Bei Handballtoren spiele ich in der Regel defensiv, denn für mich ist Hallenfußball/Futsal ein Umschaltspiel. Das gilt insbesondere auch für Futsal auf Spitzenniveau, einfach weil der Raum zu eng ist, um regelmäßig mit Positionsspiel da zum Erfolg zu kommen.


    Da fast jede Mannschaft im 2:2 aufläuft, hatte ich mir mal Gedanken gemacht, wie ich das aushebeln kann und bin auf eine Raute verfallen. Das klappt relativ gut:


    Die Ausgangssituation ist dann oft so, dass die Spieler eng gedeckt sind und man hinten glücklich ist, mit den 2 Verteidigern unseren 1 Stürmer zu decken.



    Dann macht der "Stürmer" eine Bewegung in das "Loch" des gegnerischen 4er-Blocks. Manche Gegner können das schon recht schlecht verteidigen, andere Gegner laufen press manndeckend mit einem Verteidiger dem Stürmer hinterher (wie hier im Beispiel der gegnerische LV).


    Gleichzeitig laufen sich unser linker und rechter Spieler frei, der zentrale Stürmer dreht ohne Gegnerdruck entweder auf (geht meistens nicht), wenn er Gegnerdruck hat, lässt er direkt links oder rechts klatschen und dreht dann auf. Oft kommt man dann so in eine 3:2 Situation rein.




    EDIT: Den Großteil unserer Tore schießen wir aktuell aber durch Umschaltspiel - wir sind wieder blau, die Situation ist kurz nach Ballgewinn in unserer Hälfte:


    trainingsform(3).png


    Der erste Ball muss sauber sitzen auf den freien Spieler (den es immer gibt), danach wird im höchsten Tempo mit drei (!), selten auch mal mit zwei Spielern gekontern in den vorhandenen freien Raum:



    Ansonsten gab es hier im Thread viele weitere gute Tipps, vieles hängt eben auch von den Gegebenheiten (große Tore, kleine Tore) und der absoluten Gegnerstärke ab: Wenn du von schwach redest - bist du z.B. Wolfsburg und spielst gegen Duisburg oder FSV Frankfurt? Oder meinst du mit schwach Kreisligisten? Das ist ein Unterschied. Bei Letztgenannten reicht es ja oft auch aus, die dann massiv selber zu pressen, wenn sie den Ball haben, um in Abschlusssituationen zu kommen.


    Desweiteren ist in der Tat der (riskante) Antritt eines Defensivspielers mit Ball eine gute Möglichkeit, um da in die Bewegung zu kommen. Aber das schult ja durchaus auch das offensive 1:1, daher finde ich das absolut in Ordnung, selbst wenn es mein "letzter Mann" macht, wie oben abgebildet.


    Das A und O ist das massive Rotieren der Positionen. Mir fällt auf, dass viele Teams (auch meins!) zufrieden ist, wenn sie ungefähr da stehen, wo ihr Trainer sie eingeteilt hat (links vorne, rechts vorne, hinten, vorne) und sich dann nur noch sehr gering bewegen, auch wenn sie eng gedeckt werden. Der Schlüssel ist aber eben, auch mal längere und überraschende Laufwege zugehen: Im Futsal spricht man z.B. davon, eine 8 zu laufen:


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    Wie gesagt, ich kann nur für Hessen sprechen:


    Da wäre es nicht dein Problem, ob es jemand entgegennimmt, das ist Problem des Vereins. Aber in Hessen muss es ein normales Einschreiben oder ein Einschreiben mit Rückschein sein.


    In Hessen gibt es auch keine Frist für Jugendspieler im Winter.
    Letztendlich wird dir da nur jemand helfen können, der sich im Wechselrecht in HH gut auskennt oder am besten einfach mal Montag bei der Geschäftsstelle des HFV anrufen.


    Oder dich vorher online durch die Jugendordnung durcharbeiten.
    http://www.hfv.de/downloads/Sa…%20Verbandstag%202015.pdf


    http://www.hfv.de/downloads/Sa…tand_Verbandstag_2015.pdf

    Futsal ist toll...
    Setzt sich bei uns auch immer mehr durch. Vor ein paar Jahren wurde noch total drauf geschimpft und jeder hat lieber normale Hallenturniere veranstaltet "als diese Futsal-Scheiße da".


    Jetzt sind mindestens 50 % der Turniere bei uns Futsal, die Regeln allerdings passt jeder so ein wenig an, wie er das für richtig findet. Da wäre vielleicht der DFB oder zumindest der Landesverband gefragt, dass er einheitliche Regelvorschläge für Turniere (vielleicht noch mal unterteil in <=E oder D-Jugend und älter>) entwirft, denn das ist schon etwas verwirrend, wenn bei jedem Turnier ein wenig anders gespielt wird. Dass Dinge angepasst werden müssen (Spielzeit die angehalten wird, Time-Outs, Kumulierte Fouls) ist klar.


    In meinen Augen gibt es drei entscheidende Gründe für Futsal:


    1) Das Ballsprungverhalten entspricht ungefähr dem eines Balles auf dem Rasen (vgl. wie ein Futsal-Ball abspringt vom Boden und ein normaler Fußball vom Rasen)


    2) Den Hallenfußball mit großen Toren und am schlimmsten noch Bande kann man doch kaum ansehen. Da wird gebolzt was das Zeug hält, von der Verletzungsgefahr mal ganz zu schweigen.


    3) Futsal ist die weltweit definierte Variante des Hallenfußballs. Macht ja durchaus auch Sinn, dass man sich da auf eine einigermaßen ähnliche Variante festlegt.

    Das würde ich grundsätzlich auch unterschreiben. Es muss nicht immer jeder gleich viel spielen, Trainingsfleiß, Motivation etc. spielen eine Rolle.


    Aber einen F-Jugendlichen (oder E-Jugendlichen) nur 10 Minuten oder gar nicht zu bringen ist für mich indiskutabel.

    Ich würde so etwas nie (wieder) machen.


    Wir spielen in der höchsten Liga in der D-Jugend, das absolute Minimum dort sind für mich 15 Minuten, eigentlich 20. 15 Minuten finde ich mal vertretbar, wenn der Spieler zum Beispiel am Vortag in einer anderen Mannschaft 40-50 Minuten hatte oder diese Minuten unter der Woche dann kriegt.


    In der D2, als wir nur im Kreis gespielt haben, hat jeder Spieler bei mir mindestens 40 (selten: 30) von 60 Minuten bekommen und da haben wir als junger Jahrgang auch um die "Meisterschaft" und Aufstieg gespielt. Letztendlich profitieren wir diese Saison davon, dass wir einen sehr breiten Kader haben.


    Wenn ein Spieler in meinen Augen das Niveau für ein bevorstehendes Spiel nicht hat, nehme ich ihn nicht mit. So einfach ist das. Aber er muss dann in derselben Woche andere Spielmöglichkeiten erhalten.


    In unserer Liga diese Saison gibt es eine Mannschaft, die jeden Spieltag in der D-Jugend sechs oder sieben Spieler auf der Bank hat. D.h., dass dort pro Spiel mindestens drei oder vier Spieler gar nicht spielen. Mittlerweile taumeln die Richtung Abstiegsplätze. Mich freut's.


    Einen F- oder E-Jugendspieler nur 10 Minuten einzusetzen finde ich absolut unverständlich. Ich kann die Begrenzung von Spielzeiten verstehen, sobald es um den Erhalt/das Erringen von Spielklassen geht, aber dann ist es ein MUSS, diese Spielzeiten woanders zu schaffen.


    Ich habe glaube ich ein Mal oder zwei Mal in meinen langen Jahren als Trainer einen Spieler gar nicht eingesetzt. Das letzte Mal war höherklassig in der B-Jugend. Sportlich vertretbar, wir haben auch gewonnen, es ging um den Aufstieg, der dann auch erreicht wurde. Trotzdem fand ich es nicht gut, auch wenn der Spieler das damals vernünftig aufgenommen hat und nächstes Punktspiel anfing und durchspielte. Es war trotzdem einfach scheiße.