Das Niveau der meisten NLZs ist in der Altersstufe nicht weit weg von starken Teams kleiner Klubs. Die meisten NLZs haben in diesen Altersstufen sogar keine eigenen Teams/nur erweiterte Teams, bei dem die Kids ab und zu zusammen und trainieren aber noch nicht fest diesem Verein angehören.
Beiträge von Chris
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Danke trotzdem für die Antwort.
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Das ist theoretisch toll - der Haken ist:
Ich muss ein Foto, das ich selber mache mit dem Handy, auf den PC laden und dann bearbeiten können! -
Ja, das geht ziemlich in die Richtung, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Aber das ist für Videos - geht das auch mit einem Bild?
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Nein, gut dass du nachfragst.
Verschieden User, verschiedene Bilder, verschiedene Endgeräte.Da es einheitlich aussehen soll, ist es schlecht, wenn z.B. jeder einfach die Farbe des Pfeiles oder des Rechtecks verändern kann. Außerdem wird das Programm unter Zeitdruck benutzt. Insofern wäre es hilfreich, wenn es nicht zu viele Optionen gibt, was Farbwahl/Größe der Pfeile etc. betrifft.
Daher scheiden klassische Bildbearbeitungsprogramme eben aus, weil sie zu viele Optionen bieten und es zu lange dauern würde, bis man ein paar simple Pfeile oder ein Rechteck eingezeichnet hat.
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Wir alle kennen ja die Grafikprogramme, die der DFB oder auch Soccerdrills zur Verfügung stellen, um damit Trainingsübungen zu erstellen.
Ich suche so etwas Ähnliches: Ich brauch ein Programm, bei dem ich ein Foto/Standbild habe und dann Pfeile, Rechtecke, Laufwege usw. grafisch darstellen kann anhand dieses Fotos. Paint, GIMP etc. kommen nicht so sehr in Frage, da verschiedene Nutzer damit arbeiten sollen und es einheitlich aussehen soll - insofern wären standardisierte Pfeile, Laufwege usw. von großem Vorteil.
Hat da jemand einen Tipp?
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Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, finde es aber trotzdem einfach wichtig, dass möglichst jeder Spieler ein Spiel bestreiten kann.
Letzte Saison in der U13 hatten die stärkeren Spieler am Wochenende das Spiel der U13 (höchste Liga) bestritten, die anderen und die, die weniger Spielzeiten in der U13 hatten, haben dann an diesem Wochenende ein C-Jugend-Punktspiel bestritten (niedrigste Liga).
Gemeinsam trainieren, getrennt spielen. Ein Drittel hat immer U13 gespielt, ein Drittel immer C-Jugend, ein Drittel hat rotiert (grob gesagt). Turniere/Freundschaftsspiele dann bunt gemischt, je nach Gegnerstärke. Es waren also keine zwei strikt getrennten Teams.
Den Spielern hat es auf jeden Fall gut getan, regelmäßig ein "Wettbewerbsspiel" auszutragen. Die Eltern haben es zwar akzeptiert, hätten es aber sicher gerne anders gesehen manchmal, wenn ihre Kinder in der C-Jugend gespielt haben. Unter den Jungs war es problemlos, es gab keine abwertenden Kommentare o.ä.
Den meisten Stress? Klar, die Trainer.
Diese Saison hätte das sportlich wohl nicht so viel Sinn gemacht, den "Rest" als C-Jugend in der untersten Klasse auflaufen zu lassen.
Ich würde aber definitiv wann immer es geht, solch ein Modell wählen - Spielpraxis ist durch nichts zu ersetzen, zur Not eben mit Eltern als Betreuer. Aber vorher müssen eben alle auch wissen
a) Warum macht man das?
b) Wie wird eingeteilt?
c) Alle müssen sich die Zeit dafür nehmen
Sonst geht es nicht.
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Er hat sich nach einer gelben Karte lachend auf die Brust geklopft und Daumen hoch zum Schiedsrichter gezeigt.
Ja an sich finde ich es auch korrekt, dass man den Spieler bei einer solchen Situation vom Platz stellt, aber ich finde das Regelwerk so nicht ganz sinnvoll, dass ein Spieler nach einer Zeitstrafe dann nicht einfach trotzdem gelb-rot bekommen kann, wenn er nur gelbwürdig foult. Dann wäre er wenigstens nicht noch für 2 oder mehr Spiele gesperrt.
Danke für die Info! (Er ist 14 und das war seine erste rote Karte)
Naja du musst das anders sehen: eigentlich wäre die Zeitstrafe schon Gelb-Rot gewesen, wie z.B. in dem von dir geschilderten Fall.
Gelb vorher
Lachend auf die Brust klopfen, Daumen hoch zum Schiri = normalerweise schon Gelb-Rot / im Jugendbereich die Zeitstrafe, er hat also schon eine Verringerung der Strafe bekommenDa hättest du ihn also vom Platz nehmen sollen.
Kein Vorwurf, mir ist mal vor vielen Jahren dasselbe passiert.
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Das ist absolut korrekt so.
Wofür hat er die Zeitstrafe bekommen?
Die Zeitstrafe darfst du dir als dunkelgelbe Karte vorstellen, d.h., dass alles, was danach Gelb nach sich ziehen würde, direkt ein Platzverweis ist, wie du es nun erfahren hast. In der Regel sollte man Spieler nach einer Zeitstrafe vom Feld nehmen.
Sein Alter? Schon eine Historie mit Platzverweisen? Falls nein darfst du mit einer kurzen Sperre (2 Spiele vermute ich) rechnen.
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Nicht zwingend "Frust" - aber ich habe heute Abend die unschöne Aufgabe, 4 Eltern zu erklären, dass ihr Sohn den Sprung in die E-Jugend nächste Saison nicht mit uns machen wird.
Ich hatte im NLZ mal eine Mannschaft übernommen und hatte 4 oder 5 an einem Nachmittag. Das war Quatsch. Würde ich nie wieder so in einem Aufwasch machen.
Du hast das Team also seit einem Jahr? Ahnen die Eltern/Spieler schon was, oder kommt das überraschend? -
Ich bin nun seit über 20 Jahren Jugendtrainer. Früher war definitiv nicht alles besser. Aber ein paar markante Veränderungen habe ich in dieser Zeit festgestellt.
- Die Anzahl der Mannschaften in kleineren Vereinen nimmt ab.
- Spieler schmeißen das Fußballspielen viel schneller hin als früher, sie sind viel individualisierter als früher. Früher gab es mehr Spieler, die sich auf die Bank gesetzt haben und nach 10 Minuten Einsatz trotzdem dabei geblieben sind. Wer heute nicht spielt/nicht auf der Position spielt, die er will, schmeißt sehr schnell hin. Das ist wertungsfrei.
- Der A-Jugend-Bereich gestaltet sich fast überall schwierig, dadurch dass die Altjahrgänge teilweise schon studieren und eben durch die Individualisierung. Viele Spieler, die in D/C noch begeistert fast alles dem Fußball untergeordnet haben, lassen den Sport gaaaaaaaaaaanz weit nach unten rutschen. Auch irgendwo nachvollziehbar, aber doch eine Spur anders als früher.
- Die Eltern sind (wie wohl auch in der Schule) erheblich mehr involviert als früher. Sowohl positiv (ich kann mich über meine Elternschaft überhaupt nicht beschweren) als auch negativ.
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Ich finde ab dem Alter kann man anfangen die Spieler einzubinden.
Hör dir ruhig mal an was sie wichtig finden und wie sie das formulieren, das ist teilweise sehr positiv und überraschend.
Ich habe mit einem leeren DIN A3 Blatt angefangen und sie sollten Regeln nennen, die ihnen wichtig sind und gemeinsam beschließen. Die haben wir dann auf das Blatt geschrieben. Es war fast alles dabei, was ich gern gehabt hätte.
Wenn dir als Trainer was fehlt, kannst du es in den Raum werfen und diskutieren lassen. Wenn sie eine Regel nicht wollen, die du willst, musst du sie halt trotzdem draufschreiben, aber das hatte ich bisher noch nicht - es war eher so, dass sie eben etwas vergessen hatten, anstatt es nicht zu wollen.
Am Ende hat jeder unten auf dem DIN A3 Blatt unterschrieben, dass er sich an die Regeln halten will. Wenn etwas nicht läuft (etwa Meckern untereinander) kann man das Blatt nach ein paar Monaten auch mal in die Kabine mitbringen und jeden an seine Unterschrift und die gemeinsam erarbeiteten Regeln erinnern.
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Es ist immer schwer, das von außen zu beurteilen.
Zwei Dinge fallen mir auf: Ich hätte mir niemals zu einer Teambesprechung Eltern in die Kabine geholt.
Und es ist völlig uninteressant wer recht/unrecht hat, mir scheinen da grundsätzlich völlig unterschiedliche Interessen/Ziele von Team und Trainer vorzuliegen. Goodies Vorschlag war gut. Du bist nicht bereit das aufzunehmen. Was ich völlig Ok finde. Ich wäre es auch nicht. Also trenn dich davon.
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Ich finde Goodies Modell auch gut.
So wie aktuell kann es auf Dauer doch nicht weitergehen, oder?
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Mal ganz wertfrei: Ich finde dein Anliegen und dein Nachfragen durchaus in Ordnung, wenn ich es richtig interpretiert habe.
Ebenso wertfrei: Wenn du stilistisch so redest, wie du schreibst, ist es sehr kompliziert, deinen Gedanken zu folgen - das kann zu Missverständnissen führen.
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Die diplomatische Ablehnung ist, dass ihr nicht (noch mehr?) Eltern im Trainerteam haben wollt, das immer zu Problemen führt, ihr sein Engagement aber toll findet und es im Verein immer Bedarf an engagierten Trainern gibt, z.B. in Team X oder Y (mit Jugendleitung absprechen was passen würde). Da legt sich die Begeisterung vermutlich sehr schnell.
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Ich denke man muss zwei Arten von Spätzünder unterscheiden.
Die, die oben beschrieben wurden: In der G/F/E Mitläufer, später Leistungsträger. Das kann ich nur eingeschränkt bestätigen. Ich habe zum Beispiel einen Spieler, der in der E ein "guter Mitläufer" war und bei mir jetzt "Leistungsträger" in der U14. Das hat aber eher damit zu tun, dass der aktuelle Trainer (ich) auf seine Qualitäten setzt und der vorherige vielleicht nicht so. Insofern ist das für einen Spieler auch immer ein wenig Glücksspiel.
Oft erlebt habe ich auch, dass der "überragende Torschütze" der F/E-Jugend später nur Mittelmaß ist, weil andere Qualitäten dann wichtiger werden/er sich nicht weiterentwickelt.
Die andere Art von Spätzünder ist der, der spät in die Pubertät kommt. Diese Spieler haben in der C-Jugend klare Nachteile, aber holen dann natürlich wieder massiv auf, wenn sie nachziehen. Schon sehr oft erlebt. Da muss man eben erkennen, wie diese Spieler vorher performt haben, als sie noch in der D waren und dann entsprechend auch in der C auf sie setzen. Ergebnistechnisch tut das weh und genau deshalb leisten sich das viele NLZs nicht, auch wenn sie es anders behaupten. Belohnt wirst du dafür später.
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Die Sichtweise des Threaderstellers ist ein wenig blauäugig - daher vielleicht auch die eine oder andere Reaktion, die du als negativ ansiehst. Seine Planungen sind nicht völlig naiv, aber dass er "gute Chancen" auf eine Profitrainer-Karriere sieht, weil er eine F-Jugend in die "Top 3" eines österreichischen Bundeslandes geführt hat, zeigt eine Sichtweise, die noch etwas realistischer werden muss.
Wie Animateur meinte - wir reden immer davon, wie schwierig/fast unmöglich es für ein Kind ist, Profi zu werden. Die Trainerstellen sind noch einmal deutlich begrenzter. Ich kenne sehr viele junge, sehr gute, sehr engagierte Trainerkollegen, die gerne in ein NLZ wollen.
Auf der anderen Seite: Wenn jeder sich von den schlechten Aussichten abhalten lassen würde, dann braucht es auch gar keiner zu versuchen. Weder als Spieler noch als Trainer. Voll auf die Karte Trainer zu setzen wenn man kein Ex-Profi ist, ist halt ein Vabanque-Spiel. Ich kenne da einige, die das versucht haben, richtig reich ist keiner davon geworden. Einige können (gerade so) ihren (bescheidenen) Lebensunterhalt davon finanzieren.
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Offensichtlich hast du dann aber eine Leistungsstarke und somit vermutlich auch relativ homogene Riege. Da mag das funktionieren, beim normalen Dorfklub mit riesigen sportlichen Unterschieden zwischen den Kids geht das dann aber nicht. Denn oftmals ist das Gewinnstreben bei den ,,talentierteren'' Jungs deutlich größer wie beim Trainer oder Eltern.
Das stimmt zwar, dass die Mannschaft relativ homogen ist, aber auch da gibt es Unterschiede in der Spitze - mit den Leistungsträgern bist du deutlich stärker als ohne sie.
