Vielen Dank für die guten und wirklich hilfreichen Beiträge. Im Grunde bestätigen sie mein Bauchgefühl. Ich exemplarisch möchte ich auf einige nochmal eingehen. Der Tenor scheint ja eindeutig zu sein. Lieber mehr Spielzeit.
Wie sieht das dein Sohn? Macht es ihm Spaß in der Mannschaft zu spielen? Letztlich muss er diese Enscheidung ja treffen.
Bisher macht es ihm Spaß. Es kippt aber langsam. Deswegen kommen die Gedanken ja überhaupt erst auf. Wenn er vollkommen zufrieden wäre, würde ich ihm das auch nicht ausreden wollen. Ich denke, dadurch dass es ein schleichender Prozess war nehmen das Kinder vielleicht gar nicht so war und arrangieren sich damit bzw. sehen es als Normal an.
Ich würde mehr Spielzeit als wichtiger erachten. Wenn er beim schwächeren Verein Leistungsträger ist, ist das auch für die persönliche charakterliche Entwicklung sicher nicht verkehrt. Ob das Training wirklich so viel schlechter ist in dem Breitensportverein dass dies der springende Punkt ist kann ich nicht beurteilen.
Für mich tatsächlich zwei wichtige Punkte.
Er wird nicht annähernd in den Profibereich vordringen. Also wird der Sport immer Freizeitvergnügen, soziales Umfeld und Ausgleich vom Schulstress etc. sein. Dafür ist es glaub ich umso wichtiger, dass er hier das Gefühl hat, er wird gebraucht. Das wird in aktuellen Verein wohl nicht so sein.
Das Training an sich ist dadurch schlechter, dass die individuelle Klasse der Mitspieler nicht so hoch ist. Für ihn wird es also einfacher Duelle zu gewinnen. Das Spieltempo ist deutlich niedriger. Soweit ich das beurteilen kann ist die Übungsauswahl und das Coaching mindestens gleichwertig.
Hi,
der Trainer ist sich seiner Sache sicher. Problematisch wird es dann, wenn von den 5 "Leistungsträgern" einer auf einmal wechselt. Dann wechselt meist einer mit und schon ist das Konstrukt dahin. Dann ist er froh solche Jungs wie deinen Sohn noch überhaupt im Kader zu haben.
Das wird für ihn kein Problem sein. Es gibt familiäre Verbindungen zwischen 2 Stützpunktspielern und ihm. Es ist einmal sein Sohn und sein Neffe. Er wird dann einfach mit weg sein.
Auch danke an Dirk Coerverfan Ich habe dich zwar jetzt nicht direkt zitiert, aber gerade dein erster Beitrag fasst meine Bauchgefühl zu dieser Situation super zusammen und hat mir noch mal gut vor Augen geführt, dass es für meinen Sohn besser wäre zu wechseln.
Ich werde intensiver das Gespräch mit ihm suchen und schauen was er möchte, letztendlich muss er sich wohl fühlen.
