Ich bin ein Verfechter des altersgerechten Trainings und Spielens.
Mein Training richte ich immer an den Entwicklungsstand der Kinder aus. Sehen_Kindliche_Entwicklung.pdf
Wenn die Gesichtfelder noch eingeschränkt sind, Wenn die Nahfernumschaltung noch nicht gut funktioniert und wenn Kinder erst mit ca. 9 Jahren (Achtung Statistik betrachtet nie den Einzelnen) Entfernungen einschätzen können, warum muss ich dann Pässe als Taktik üben, bzw. durch Regeländerungen erzwingen?
Wäre es nicht viel einfacher seine Trainingsschwerpunkte so zu setzten, dass man dabei den Entwicklungstand der Kinder berücksichtigt.
Wenn Kinder noch keine Entfernungen einschätzen können und noch kein abstraktes Denken bezüglich Gefahrenbewusstsein haben, warum soll ich dann Taktiken (Spieleröffnung und Kurzpassspiel) trainieren und oder einfordern? Wäre es nicht viel besser, dass zu trainieren, wass der Entwicklungsstand der Kinder zulässt.
Koordination in allen Varianten, denn wer seinen Körper beherrscht wird früher oder später den Ball als seine Partner und Freund behandeln. Wenn Kinder ein eingeschränktes Sichtfeld haben, Entfernungen noch nicht abschätzen können, noch nicht spiegelbildlich Denken können (Pass auf den starken Fuß des Mitspielers ist somit nur Glück) warum dann nicht das Dribbeln bis zum Äußersten trainieren?
Ist es nicht das, was die Kinder lieben und was ihnen Selbstvertrauen gibt?
Ich beherrsche meinen Körper, ich beherrsche den Ball und mir gelingt schon mal ein "raumüberwindendes Dribbling" und ein "gegnerüberwindendes Dribbling".
Ich glaube, bzw. bin davon überzeugt, dass die Kinder dann selten in diesen beiden Alterstufen Spiele gewinnen werden. Erst ab alter Jahrgang E- bzw. ab der D-Jugend kommt dann die langfristig und altersgerechte Ausbildung der Kinder so zum Tragen, dass sie auch Spiele dominieren können. Das habe habe ich schon einmal ausprobiert und werde es jetzt noch einmal so versuchen.
Achtung ich habe jetzt von F- und E-Jugend geschrieben.
