Beiträge von Dirk Coerverfan

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    Hier ein toller Begriff aus einem Online Presseportal:


    "Die niederländische Fußball-Legende Wiel Coerver ist am Freitag im Alter von 86 Jahren gestorben. Medienberichten zufolge verstarb der auch “Albert Einstein des Fußballs” genannte Holländer in seinem Heimatort Kerkrade."


    Mal schauen ob seine Verdienste um den Kinder und Jugendfußball jetzt in einem anderen Licht betrachtet werden.

    @PetersS
    freut mich, dass du meinem Rat gefolgt bist. Habe ich dir zuviel versprochen? :)


    Für mich würden variable Mannschaftsgrößen in allen Jugendbereichen eine Lösung darstellen.
    Im D-Jugendbereich war die 9er Lösung nur ein Kompromiss. Die Fachleute forderten das 7er Feld und die Funktionäre auf Verbandsebene wollten nicht wirklich vom 11er Feld runter.
    Durch den demografischen Wandel werden sich hoffentlich auch die letzten davon überzeugen, dass das 7er Feld für die D-Jugend das optimale darstellt.
    Die Feldgröße sollte ein Halbfeld sein, damit man auch 2 D-Jugendmannschaften parallel spielen lassen kann. Dann haben die Großvereine kein Organisationsproblem mehr.
    3 Jahrgänge in einem Team halte ich persönlich für erstrebenswert. Das bedeutet aber, dass man die Trainer viel besser im pädagogischen Bereich schult.


    Spielgemeinschaften im Jugendbereich haben neben ganz viel Vorteilen auch einige Nachteile. Für mich einer der gravierendsten Nachteile ist die fehlende Identifizierung der Jugendlichen mit ihren Heimatvereinen. Nur durch viel Betreuungsaufwand der abgebenden Vereine kann hier so etwas wie Lokalpatriotismus erzeugt werden.


    Die Schulkooperation ist ein Variante und das Abgeben der Kinder ab der C-, B- oder A-Jugend in die Vereine, wäre keine der schlechtesten Lösungen. Dann müssen die Lehrer aber viel besser qualifiziert werden oder die lizenzierten Vereinstrainer gehen in die Schulen und bekommen ein entsprechendes Gehalt.
    Spielergewinnung forcieren ist auf dem flachen Land kaum noch möglich. In meinem Heimatverein spielen fast 100% aller Dorfkinder zwischen 5 und 10 Jahren Fußball. Das reicht aber nicht um auch nur eine Mannschaft zu stellen, somit sind wir schon auf auswärtige Spieler angewiesen. Diese auswärtigen Kinder werden auch von anderen Vereinen umworben. Hier ist für mich das geringste Potential um Kinder in die Vereine zu bekommen.

    PaulBreitner
    ich habe schon länger den Verdacht, das du deinen Trainerschein vor 2003 bzw 2006 gemacht hast-- stimmts?


    Im ehemaligen FüL C und heutigen Trainer C Breitenfußball ist in der zweiten Lerneinheit (LE) wird folgendes Ausgebildet:
    Zitat:
    "Spielen und Üben nicht regelmentieren"
    "Freiräume im Training schaffen"
    Mit diesen Forderungen soll dem Verlust von Eigentätigkeit und Kreativität vorgebeugt werden.


    LE 3: Probleme des heutigen Vereinstraining
    zu viel Üben zu wenig Spielen
    Zu frühes, einseitiges Taktiktraining
    Fremdsteuerung der Kinder
    Ergebnisdenken


    Im Kinderprofil wird auch nicht mehr von Einleitung, Hauptteil und Schlußteil (Abschlussspiel) gesprochen.
    Dort unterteilen wir ab der F-Jugend (siehe LE3) in
    1. Vielseitige Bewegungsschulung
    2. Fußballorientierte Bewegungsschulung
    3. Fußballspezifisches Techniktraining
    4. Fußballspielen
    Während ich dieses schreibe habe ich meine Ausbildungsunterlagen durchgesehen.


    Hammer!!, es gibt im Basislehrang (die Dateien sind wesentlich älter als die Profillehrgänge) tatsächlich noch die Aufteilung in Einstimmen, Hauptteil und Ausklang. Das war mir nicht bewußt, da der Basislehrgang von einem anderen Referenten durchgeführt wird. Ich werde den DFB sofort informieren. Dafür ist das Forum doch auch genial. Danke Paul


    Wir bilden die Trainer im gesamten Gebiet des DFB seit 2006 nach den oberen 4 Punkten aus.


    Weiter im Thema
    im Basislehrgang LE 2 und LE 3
    in kleinen Fußballspielen lernen die Kinder taktische Grundlagen spielerisch!
    Kein isoliertes Taktiktraining!
    Freiräume für die Spieler berücksichtigen
    ausprobieren lassen
    kreatives Spiel fördern
    Übungsphasen nur von kurzer Dauer
    kleine Fußballspiele sind eindeutiger Mittelpunkt!

    @ GC
    die Trainer haben die Trainer (Fahrschul)Prüfung bestanden. Zurecht?! Hast du sie ausgebildet und geprüft?
    Jetzt spielen sie auf jeden Fall Formel 1 mit nicht angeschnallten Kindern.
    Die Kinder in diesen unkritischen Alter finden immer alles gut, was die Idole (Trainer) mit ihnen machen.
    Nicht nur die von dir erwähnten Trainer haben den Ehrenamtsorden verdient. In meinen Augen haben alle, die sich mit Kindern und Jugendlichen ehrenamtlich befassen, diesen Orden verdient.
    Du definierst Erfolg immer noch über das Ergebnis-- oder habe ich dich falsch verstanden?



    L.M. gehen dir die Argumente aus? Das war nicht wirklich ernst gemeint-- oder?


    Willi
    In der Vergangenheit von 2003 - 2010 (von alten Jahrgang G-Jugend bis einschließlich D-Jugend alter Jahrgang) habe ich nicht einmal gruppentaktische Schulungen durchgeführt.
    Wie in der Technikschulung habe ich auch in der Taktikschulung Reize gesetzt. Beispiel: F-Jugend ca. 7 TE (mein persönlicher Erfahrungswert) bis ein Pass in der Grobform gespielt werden kann und sich das Wissen/Können bei den Kindern verfestigt hat. Natürlich übe ich in diesen 7 aufeinander folgenden TE nie Gleiches mit Gleichen. Soll heißen, dass ich immer andere Organisationsformen gewählt habe.
    Dabei habe ich auch den Pass in die Gasse, das Hinterlaufen, den Pass in den freien Raum, den Pass in den Lauf usw. üben lassen. Damit habe ich Reize gesetzt, aber niemals erklärt in welcher Situation sie was spielen sollen/können. Das habe ich bis zur D-Jugend einschließlich so gemacht.


    Aufgrund dieses Thread, habe ich mir ein Buch gekauft.
    In diesem Buch geht der Autor davon aus, dass man bis einschließlich F-Jugend frei spielen lassen sollte. Ab der E-Jugend sollen die Kinder durch anfangs einfache Aufgabenstellungen und durch Fragen nach einem Lösungsweg, zum intelligenten Fußballspiel animiert werden. So ähnlich hat schon mal ein Grieche, allerdings kein Fußball, vor ein paar tausend Jahren gelehrt.
    Finde ich persönlich spannend und glaube, dass es auch mit meiner Denke übereinstimmt. Kinder sollen über das Spielen spielend lernen. Lösungswege über Fragen finden, so glaube ich, ist selbst erarbeitetes Wissen und somit sehr nahe am Straßenfußball.
    Das Buch ist von Horst Wein und heißt "Fußball kindgemäß trainieren" Über Amazon kann man auch eine Leseprobe bekommen.


    @ Andre
    Das kannst Du jetzt nicht machen!!!
    Morgen mehr dazu. Ich will jetzt Deutschland - Kasachstan sehen.

    Die Web-Disigner die auf der DFB Seite schreiben, heißen.
    Jörg Daniel, Ralf Peter, Horst Wein, Matthias Sammer, Peter Schreiner, Horst Hrubesch, Bernd StöberGerd Bode usw.
    Für mich zurzeit die "Creme de la Creme" der DFB Kinder-Trainer. Diese Jungs verächtlich als "geniale Trainer" zu titulieren ist echt nicht schlecht.
    Das zeugt in meinen Augen von totaler Ahnungslosigkeit.


    Hier mal ein Text aus einem neuen Kindertrainerbuch.


    "Aktuelle Tendenzen in den bedeutensten Fußballländern zeigen, dass dem Kinder- und Jugendfußball jedes Jahr mehr Bedeutung zugemessen wird, wobei die Gefahr besteht,
    dass seine kreativen, sozialen und anderen Werte mehr und mehr in Frage gestellt werden. Das unbekümmerte, spontane, intuitive, fantasiereiche und kreative Handeln, das dem Spiel
    eigen ist, glänzt häufig durch Abwesenheit und wird heute bereits bei Kindern durch ein "eingedrilltes" verantwortungsbewusstes und diszipliniertes Handel im Sinne der Mannschaf, das vom Trainer gefordert wird, abgelöst. ........................
    Der Ernst beim Fußballwettspiel der Kinder hat heute ihre Freude und das neugierige Entdecken der Geheimnisse des Spiels begraben."


    Jeder möge sich seine Gedanken dazu machen.

    Zur Klarstellung
    Ich bin ein absoluter Befürworter der Leistungszentren und der Eliteschulen. Mein größter Traum als Kinder- und Jugendtrainer ist es, einmal sagen zu können,
    dass irgendein Spieler aus dem Profibereich (1. bis 4 Liga) von mir anteilig mit ausgebildet wurde. Das erwähne ich damit du mich nicht in die Ecke der
    Talentförderverweigerer stellst. Unseren Job definiere ich als die Zukunftsschmiede meines Breitsport-Dorfvereines und als Talentelieferant für den höherklassigen Fußball (ab Verbandliga).
    Für mich ist das Talentfördersystem wie es in Deutschland seit ca. 8 Jahren praktiziert wird, schon sehr gut. Es gibt natürlich Nichts, was nicht verbessert werden kann.


    zum HSV:
    Zu den Fakten (ich habe Schätzungen geschrieben) kam ich, weil 2 meiner Jungs, so habe ich es auch geschrieben, ein Gastspielrecht hatten. Die Aussage kam auch
    nicht von frustrierten Eltern. Beide Jungs sollen immer noch zum HSV. Die Eltern sind zurzeit nicht bereit 5x die Woche 65 km pro einfache Fahrt auf sich zu
    nehmen. Die Jungs wären jeden Tag über 4,5 Stunden unterwegs.
    Ja ich war selber dabei. So schrieb ich es auch weiter oben. Der Funktionär ist mir persönlich bekannt und er war angesäuert ohne Ende.


    Ja, der HSV hat mit diesen Mannschaften so viele Reisen in so kurzer Zeit unternommen.
    Die Kosten der Fahrten habe ich geschätzt. So habe ich es auch geschrieben.
    Die Schätzungen beruhen auf meinen Werten, die ich für unsere Vereinsreisen ansetze. Wir bekommen die unten erwähnten Sonderangebote leider nicht.
    Die Fahrten des HSV gingen meistens für 2-3 Tage nach NRW. Eine Reise nach Tschechien dauerte sogar für 4 Tage
    Beispiel Fahrtziel Leverkusen Start Hamburg
    Für meine Mannschaft und mich als Normalsterblicher würde so eine Reise im
    Sonderangebot 2 - 3 Tage ca.1500 bis 3000 Euro kosten.
    Beispiel Fahrtziel Leverkusen Start Hamburg geschätzte Kosten HSV
    18 x (15 Spieler +3 Betreuer) 60 Euro (Bahn hin und zurück) = 1080 Fahrtkosten
    mit der Bahn im Sonderangebot für Normalsterbliche. Bus mieten für 2 Tage ist auch nicht billiger.
    18 x Unterbringung mit Vollverpflegung 15 Euro für 2 Tage = 270 Euro für Normalsterbliche im Sonderangebot
    Betreuerkosten, Waschkosten, Getränkekosten, usw. nicht mitgerechnet.
    Somit liegen wir auch beim HSV bei ca.1500 Euro.
    Und wenn es nur 1000 Euro sind, dann wären es pro Halbjahr immer noch 8000 Euro
    nur für Reisetätigkeiten. Auch wenn alles vom Gastgeber gestellt wird, so laden sich die BuLi Vereine auch gegenseitig ein.
    Dann kommt die obige Rechnung wieder hin. Ob es für den HSV Sponsoren gibt, die alle Kosten übernehmen kann ich nicht sagen.


    Das die Trainer in der normalen Serie nicht unter Druck stehen, kann ich unterstreichen. Dort waren sie alle sehr entspannt. So wie man es sich einen vom
    DFB ausgebildeten Trainer vorstellt. Ich habe auch geschrieben, dass sich meine Wahrnehmungen auf die Vergangenheit bezog. Wie es jetzt mit dem Druck aussieht,
    kann ich nicht sagen.


    Thema: Wechseln vor U15 ist Schwachsinn.
    Ich sehe es zwar ähnlich (siehe weiter unten) aber diese Aussage kam nicht von mir. Die beiden Links (Bassemir und Ziemke) stellen
    nur eine andere Sichtweise auf die Talentförderung da. Wenn Du diese beiden als gute Berater meinst--?? dann solltest Du dir zumindest von Bassemir die Ideen zum
    Konzept der Partnervereine des FC Bayern München einmal durchlesen. Ich habe nur Fragen gestellt, die sich die Leistungszentren auch einmal stellen sollten. Mit
    diesen Fragen wollte ich nicht suggerieren, dass alle Fachleute anderer Meinung sind. Jeder Leser sollte sich selbst ein Bild machen.


    Gegenteilige Entwicklung aufgezeigt. Dazu findest Du ganz unten die Statistik
    Wir haben halt eine völlig andere Sichtweise der Dinge.
    Für dich ist das Glas halbvoll und für mich ist es halbleer.
    Du siehst(zurecht) die Erfolge der Leistungszentren. Ich sehe die Erfolge auch allerdings sehe ich auch die Kinder und Jugendlichen, die immerhin zu den Besten
    ihres Jahrgangs gehörten, die dort aussortiert werden. Darüber gibt es leider keine Statistik. Außerdem mache ich mir Gedanken, ob eine Kindheit so verlaufen
    muss, wie es "siebener" weiter oben beschrieben hat.


    Meine Meinung kommt der von Udo Bassemir aber schon recht nahe.
    Begründung.
    Die Kinder(einschließlich D-Jugend) aus der Umgebung der Leistungszentren (bis ca.20 Minuten Anfahrt) sollten sich dort schon einmal
    ausprobieren. Ab der C-Jugend (Fahrtzeit max. 40 Minuten) sollten die Leistungszentren dann auf die örtlichen Stützpunkte ein Erstzugriffssrecht
    ausüben dürfen. Natürlich muss an der Qualität der Stützpunkte gearbeitet werde. Die Leistungszentren müssen sich natürlich auch qualitativ besser aufstellen. Warum
    überlassen die Leistungszentren dieses Feld dem DFB. Hier könnte doch noch ganz viel von den Profivereinen geleistet werden. Unser Stützpunkt wurde noch nie vom
    HSV, FC St.Pauli, oder Holstein Kiel angesprochen ob sie hier eventuell unterstützend tätig sein könnten/sollten. Jedes Jahr wechseln ca. 750 - 800
    Spieler zum Nulltarif zu den Leistungszentren. Wie hoch wäre erst die Zahl wenn hier so ausgebildet wird, wie du es dir wünscht? Ab der B-Jugend könnten die
    Jugendlichen auch die Errungenschaften des Internats in Anspruch nehmen. Dann ist die Entfernung auch nicht mehr wichtig. Die Scouts sollten ab dieser Alterstufe
    ihren Seifenblasen auch in der ganzen Welt nachjagen dürfen. Das bedarf natürlich internationaler Absprachen.


    Warum haust Du immer wieder Beleidigungen raus?
    Stammtischtrainer--hääh?


    Jetzt zu den wirklichen Fakten. Jeder von uns beiden kann sich diese Statistik so
    auslegen wie er es gerne will.


    http://www.imspiel-magazin.de/pdf/dfb_ppp_bilanzII.pdf

    Dieses Zitat stammt aus einem anderen Thread Brauche Trainingstipps damit meine Mannschaft zurückrennt?
    und gehört meiner Meinung hier her.
    Unten findet ihr meine Antwort.


    @ Falkao,
    Die Umschaltübungen sollen den Kindern in dieser Alterstufe vermitteln, dass eine Aktion erst beendet ist wenn das Spiel unterbrochen wurde (Tor, Aus,
    Schiri pfeift). Als Nebeneffekt erfahren die Kinder, dass sie Verantwortung für ihr Handeln nicht auf Andere übertragen können. Ähnliche Erfahrungen
    machen sie auch bei 1 gegen 1 Spielchen. Wenn jemand vorne stehen bleibt, dann bleibt er halt vorne stehen. Alle Kinder wollen gewinnen, somit werden sich
    die Spieler, die den Weg nach hinten gesucht haben, sich den "Stehenbleiber" mal zur Brust nehmen. Jedenfalls ist es bei meinen mir anvertrauten
    Mannschaften bisher immer so gewesen. Diese "dezenten" Hinweise der Mitspieler bleiben ihm viel besser im Gedächtnis als die Traineranweisungen.
    Mein Job ist es die "dezenten" Hinweise ein wenig abzumildern. Was die in Frankfurt möchten, hat Andre hier gepostet.Tore schießen Tore verhindern = freies Spiel oder Eingangstür für Trainingsformen abseits der Altersgruppe. Es geht im F- und E-Jugendbereich um die individuelle Ausbildung. Das schließt aber Teambuilding nicht aus, ganz im Gegenteil, in Wohlfühlgruppen lässt sich viel besser lehren und lernen.
    Auch der DFB versucht seine Ausbildung und somit seine Philosophie immer weiter zu optimieren und den Erfordernissen anzupassen. Es gibt immer noch Seiten beim DFB die nicht aktualisiert wurden, dadurch sind zurzeit einige Dinge im Bezug auf die Ausbildungsphilosophie widersprüchlich beschrieben.


    @ All
    Sorry, eigentlich ist dieses Thema schon fast beendet, aber ich kann das Posting von Sir Alex einfach nicht so stehen lassen.


    Sir Alex,
    Mich der Lüge(Unwahrheiten bezeichnet man so) zu bezichtigen ist schon starker Tobak. Meine Forumspause liegt nicht daran, dass ich auf deine unverschämten
    Postings nicht antworten möchte. Der Kraftverlust hat andere Gründe.


    Welche Unwahrheit habe ich in dem Thread oder in irgendeinen anderen Thread gesagt?
    Welchen Grund sollte ich haben, hier zu lügen?
    Nenne mir nur einen Thread, wo ich lüge.
    Mir passieren bestimmt einmal sachliche Fehler, Ägypten = Asien (peinlich, schäm) dann aber unabsichtlich.


    Welche Wahrheiten verbreite ich und welche Quellen hast Du angegeben?
    Auf welche Fakten von dir bin ich nicht eingegangen. Sorry habe ich etwas übersehen? Das kann in diesem Forum schon mal passieren.
    Es kommt mir so vor, dass du sobald du meinen Namen ließt auf selektive Wahrnehmung umschaltest. Mir ist es echt zu blöd, auf jede deiner Unterstellungen
    zu antworten oder mich verteidigen zu müssen. Wenn du auf die Sachebene zurück kommst, werde ich auch weiterhin versuchen auf einige deiner Postings zu antworten.

    Zum Thema:
    Es gibt sehr viele Umschaltübungen und -spiele, die man mit den Kindern auch schon im F-Jugendbereich trainieren kann, eventuell auch sollte.
    Ich kenne solche Spiele unter den Namen "Burgangreifer", "Hase-Jäger Spiele", Bei diesen Spielen wird aus dem Angreifer nach einer Aktion (meistens Torschuss) der Verteidiger, der sofort den neuen Angreifer im 1 gegen 1 den Ball abnehmen soll. Diese Spiele setzte ich entweder im Torabschluss- oder im Speedteil der Spielerpyramide ein. Hierbei wird die Kopfgeschwindigkeit extrem geschult. Als Nebeneffekt lernen die Kinder, dass ein Aktion erst beendet ist, wenn der Ball im Tor oder im Aus ist. Diese Spiele führe ich oft als Mannschaftswettbewerb durch. Allerdings sind es immer nur 1 gegen 1 Situationen somit gewinnt das Team, welches die meisten 1 gegen 1 Situationen gewinnt. Niemals werde ich in der F- und in der E-Jugend ein kollektives Zurücklaufen einfordern oder gar erzwingen.


    Zum erweiterten Thema:
    Andre beschreibt es fast so wie ich es in der Praxis durchführe. Meine Ideen zum Zusammenspiel und somit Taktik entnehme ich für diese Altersstufen immer dem Straßenfußball.
    Dazu gehört das Fördern von heterogenen Gruppen:
    - Altersunterschiede von bis zu 4 Jahren fördere ich indem ich ältere Geschwisterkinder immer am Training teilnehmen lasse.
    - Niemals möchte ich in dieser Altersstufe immer nur annähernd gleich weit entwickelte Kinder trainieren. Homogene Gruppen wie es sie in Leistungszentren oder in Großvereinen gibt sind für mich nicht die ideale Lerngruppe. Kinder sind für andere Kinder die besten Lehrer wenn es um kreative Bewegungen und Lösungen von Problemen geht. Das lehrende Kind entwickelt sich noch schneller und das lernende Kind holt ebenfalls viel schneller den Abstand auf.
    Die Spieler bekommen von mir ein sehr intensives Techniktraining. Anschließend dürfen sie sich im absolut freien Spiel austoben. Weder im Training noch im Staffelspiel mache ich ihnen irgendwelche Vorschriften. Hier geht es wieder zu wie im Straßenfußball. Das Alphamännchen, meistens die Älteren oder die weiter entwickelten Kinder, geben --wenn überhaupt-- die Anweisungen. In diesem Bereich können sich die Kinder auch eine Menge Sozialkompetenz aneignen.


    Zum sehr erweiterten Thema:
    Die Anekdote mit Wiel Coerver habe ich, so glaube ich mich zu erinnern, im Zusammenhang mit dem extremen Selbstbewußtsein und/oder des Alterstarsinns dieses alten Mannes gebracht.
    Wer sich diese Videos "de complete Werken" ansieht, kann sich vielleicht vorstellen wo diese ägyptischen (Asien) Kinder, wenn sie denn weiterhin gefördert werden, einmal landen könnten.
    Aber wie hier schon einige Trainer richtiger Weise gesagt haben, gehört zum Talent nicht nur das Können sondern auch das Wollen und die soziale Kompetenz dazu.


    Zu mir:
    Zurzeit schreibe ich sehr wenig im Forum, da ich immer noch das Gefühl habe, gegen Windmühlen zu kämpfen.
    Leider habe ich nicht das Durchhaltevermögen eines Andre. Es ist mit sehr viel Aufwand verbunden sich immer und immer wieder für die, aus meiner Sicht, kindgerechte Durchführung des Kinderfußballs einzusetzen.
    Damit meinte ich nicht nur die Methodik. Ob DFB, Peter Schreiner System, Coerver-Methode (die reine aber für Normalsterbliche kaum zu verstehende Lehre des Wiel Coerver) oder Coerver-Coaching, alle haben ihre Berechtigung. Jeder Trainer sollte sich die für ihn passende Methodik auswählen.
    Mir geht es viel mehr um die Pädagogik. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Ansätze für die sich ein Trainer entscheiden kann.
    Für mich ist es sehr anstrengend geworden, immer und immer wieder schreiben zu müssen, dass wir es bis einschließlich D- und/oder C-Jugend es mit Kindern zu tun haben.
    Einig Forumteilnehmer gaben mir immer das Gefühl, dass ich mich für meine Art des pädagogischen Ansatzes und für meine Richtung der methodische Ausbildung rechtfertigen muss. Welchen Ansatz man wählen sollte, darüber kann man sich wahrlich trefflich streiten. Doch die, die mich oft attackierten, haben noch nicht einmal, so schien es mir jedenfalls, eine pädagogische Vorbildung geschweige denn eine pädagogische Ausbildung.
    Und die selben Leute werfen dann mit Scheinargumenten nur so um sich, wenn Andre ihnen wieder einmal den Spiegel vorhält.
    Ich frage mich immer, ob der Professor der die Studenten an der Uni in Pädagogik und Methodik ausbildet auch Lehrer an einer Schule ist? Muss er alles in der Praxis gemacht haben oder reicht es wenn er ein Vordenker bzw. jemand ist der ein hohes Fachwissen besitzt?


    Schon seit einiger Zeit glaube ich, dass ich meinen für mich passenden Weg gefunden habe. Diesen Pfad möchte ich mit den mir anvertrauten Kinder der Jahrgänge 2002 bis 2004er noch einmal bis zur D-Jugend gehen. Dabei werde ich immer über den Tellerrand schauen, denn nur so kann man erkennen, wo der Fußball sich hin entwickelt und wie ich die Kinder am Besten darauf vorbereiten kann. Vielleicht gelingt es mir sogar in einigen Bereichen Trendsetter zu werden. Mal schauen was die Zukunft bringt.
    Niemals werde ich jedoch vergessen auf das Kindeswohl zu achten. Im Kinderfußball dreht sich nämlich alles um das einzelne Kind. Jedes Kind ist ein meinen Augen ein Diamant und wir müssen unsere Fähigkeiten so einsetzen, das aus dem Diamant ein Brilliant wird.


    Mit Brillianten handeln kann jeder aber aus einem Diamanten einen Brillianten zu erschaffen, dazu sind nur wenige in der Lage.

    @ Trainer KS
    Die letzten deutschsprachigen Videos sind 1991 erschienen (Dubai Reihe 4 VHS Videos)
    Es gibt noch ein VHS Video (dribbel dich ran) von Wiel Coerver aus ca. 1995. Der Kommentar ist von Johannes B. Kerner.
    Anschließend wurden nur noch englische Videos (VHS und DVD) produziert.


    Coerver Deutschland möchte gerne deutsche Videos drehen, bzw. die Alten synchronisieren und auf dem Markt bringen. Es gibt 2 Dinge die dieses Vorhaben behindern.
    1. Wiel Coerver und Coerver-Coaching befinden sich zurzeit in einem Rechtsstreit. Dadurch ist der Verkauf von Coerver Videos in Deutschland unmöglich geworden.
    2. Um eine DVD zu produzieren muss man eine Menge Geld an die Hand nehmen. Dafür bräuchten wir Sponsoren. Aufgrund der Rechtsunsicherheit lässt sich natürlich niemand darauf ein.

    Wir Coerver-Coaches würden es ab der G-Jugend schon trainieren.
    In den letzten Jahren musste ich persönlich feststellen, dass die Kinder selbst auf dem Land ganz massive Koordinationsproblem in dieser Altersstufe haben.
    Der Tod der glücklichen Kindheit (Gameboy, TV und Computer) lässt Grüßen.
    Deshalb schulen wir im Verein in der G-Jugend hauptsächlich die Koordination.
    Die Ballmastery ist für mich erst ab der F-Jugend fester Bestandteil.
    Grundsätzlich kann jede Übung langweilig und labormäßig sein, egal ob Coerver oder irgend etwas Anderes.
    Wir beugen hier vor indem wir nur ganz kurze Zeit diese Übungen laufen lassen ca. 1 bis 2 Minuten. Kindgerecht Geschichten helfen ebenfalls das Interesse hoch zu halten.
    Es ist halt für Kinder viel spannender ein Ventil für die Lokomotive zu öffnen als den Ball immer vor zu spielen und zurück zu ziehen.
    Dann kommt schon der Wettkampf gegen sich oder gegen die Zeit oder gegen Andere.
    Ballmastery max. 5-7 Minuten inklusive Wettkampf in dieser Altersstufe.
    Spätestens in der dritten TE nimmt man eine neue Ballmastery Übung. Wir habe ca. 200 zur Auswahl
    Wer das beherzigt, wird niemals lange Weile erzeugen.

    anakiny


    ich habe Sir Alex folgende Frage gestellt:

    Zitat

    Was glaubst du, welcher Schuss der natürlichsten Bewegung am nächsten kommt, und welchen die Kinder ohne von Trainer und Eltern beeinflusst worden zu sein, als erstes ausführen?


    Wenn Anfänger in der G-, F-, oder E- neu zu euch kommen, dann werdet ihr beobachten können, dass sie nur 1 oder 2 Schusstechniken können, die da wären, Picke und ev. Vollspannstoß.
    Diesen Bewegung kann man auch beobachten, wenn man sich Kinder ansieht, die gegen Cola-Dosen, Steine oder gegen irgendwelche andere Gegenstände treten.


    Wir gehen beim Vermitteln von Bewegungen, Techniken, und Taktiken einen anderen methodischen Weg als die DFB Methodik, aber bei den Lernschwerpunkten suchen verfahren wir auch nach dem Prinzip: vom Leichten zum Schweren. Natürlich immer nach dem Oberbegriff: Altersentsprechend


    Hier ein Beispiel für eine Coerver TE Spannstoß für Anfänger die 1.TE


    1. Ballgefühl und Ballbeherrschung
    hier ein Beispiel
    http://www.youtube.com/watch?v=I0MgQuWfC5g&feature=related
    2.Passen Ballan- und mitnahme.
    Zwei Kinder ein Ball sie spielen sich den Ball mit Vollspann zu und nehmen ihn, wenn es schon klappt, mit Vollspann an. Wenn nicht dann dürfen sie den Ball frei Annehmen.
    3. 1 gegen 1
    Vollspanndribbling jeder Schritt eine Ballberührung.
    4. Geschwindigkeit
    Diamantenklau mit Vollspanndribbling
    5. Abschluß
    Burg erobern mit Vollspannstoß
    6. Freies Abschlussspiel (Turnier 2 gegen 2 oder 3 gegen)


    Sorry, das suchen der passenden Videos übersteigt meine Zeit.


    Für alle die, die jetzt wieder kritisieren, dass Coerver nicht spielnah ist habe ich noch folgende Anmerkung. In jeder jeder Stufe der Pyramide ist ein Spiel oder ein Wettkampf eingebaut.

    Tom ich habe vorhin in Kladde geschrieben, dabei habe ich den falschen Knopf gedrückt.
    Das waren Stichpunkte, die ich mit Fragen füllen wollte. Das habe ich dann auch getan.
    Vielleicht sollte ich doch immer in einem Editor vorschreiben.


    Großes Tschuldigung
    Wenn du das Zitat jetzt löscht habe es nur ganz wenige gesehen.

    @ Uwe
    nur ganz kurz zu Punkt 2.
    hier erklärt sich eine ganze Menge. Leider sieht man auch wieder einmal die Macht der Provinzfürsten.
    Ich fasse es einfach nicht.


    http://www.dfb.de/uploads/media/Antraege_Bundestag_01.pdf (Seite 78 Antrag 32)



    @ uzunbacak
    Wenn du Probleme mit deinem Kind hast, das es in der Schule nicht richtig lernt, würdest Du dann zu einem Lehrer gehen und dir einen Rat holen?
    Wenn Du in fußballerischen Fragen nicht weiterkommst, würdest Du den Rat von einem Fußballehrer (höchste Lizenzstufe) annehmen?
    Wenn Deine Kinder sich nicht besonders gut bewegen können, würdest Du dann einen Sportlehrer um Rat bitten?
    Wenn Du Kinder hast, die sich auffällig verhalten, könntest Du den Rat eines Kinderpsychologen annehmen?
    Wenn eines Deiner Kinder immer wieder Schmerzen hat, würdest du auf den Rat eines Sportmediziners hören?
    Wenn Deine Kinder deine Übungen nicht verstehen und es würde ein Ausbilder kommen und dir ein paar methodische Tricks zeigen, würdest Du sie annehmen?