Beiträge von Dirk Coerverfan

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    Andre
    Wissenschaftliche Studie:
    Leider habe ich die Arbeit nicht im Netz finden können.
    Diese Erkenntnisse über die Entwicklung der Kinder sind wohl schon sehr alt. Deshalb ist dieses Wissen wohl schon in das Allgemeinwissen übergegangen.


    Hier noch einmal ein ähnliches Fachblatt aus einem anderen Bereich:
    http://www.kindersicherheit.de/KindlicheEntwicklung.pdf


    Dieses Blatt händige ich allen angehenden Trainer-C Breitenfußballer zum Beginn des Lehrgangs aus.
    Dadurch versuchen ich das Verständnis bei den Lehrgangsteilnehmern zu erwecken, warum sie immer altersgerecht trainieren sollten.

    In dem Bericht geht es um die Nationalmannschaft. -Erwachsenen Fußball-
    Im anschließenden Artikel "Trainieren wie die Nationalmannschaft" geht es um Trainingseinheiten für den Seniorenbereich.
    Das von dir erwähnte Zitat ist auch in Bezug auf die Nationalmannschaft/Seniorenfußball gemeint.


    Aus diesem Artikel zu schließen, dass es jetzt zu einer Änderung in der Ausbildungsphilosophie kommen könnte, halte ich persönlich für
    unwahrscheinlich. Unser Job als Kinder- u. Jugendtrainer ist es eine breit angelegte und umfassende Ausbildung zu gewährleisten.


    Nur breit und umfassend ausgebildete Spieler können sich den sich den ständig verändernden Strömungen in den Spielauffassungen des Erwachsenenbereich anpassen.
    Schmalspur Fußballer sind dazu kaum in der Lage.


    Deshalb wird sich meiner Meinung nach, die Ausbildungsphilosophie des DFB nicht ändern.
    Wer sich mit ihr schon tiefer auseinander gesetzt hat, sieht auch wie sich die Schwerpunkte je nach Altersstufe immer mehr verlagern.

    Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest
    Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen.


    Für die stillen Stunden noch ein schöner Text.




    Vater vergisst von W. Livingston Larned


    Hör zu, mein Sohn, ich spreche zu dir, während du schläfst, die kleine Faust unter
    der Wange geballt, die blonden Löckchen verklebt auf der feuchten Stirn. Ich habe
    mich ganz allein in dein Zimmer geschlichen. Vor ein paar Minuten, während ich in
    der Bibliothek über meiner Zeitung saß, erfasste mich eine Woge von
    Gewissensbissen. Reumütig stehe ich nun an deinem Bett.
    Ich musste daran denken, dass ich böse mit dir war, mein Sohn. Ich habe dich
    ausgescholten, während du dich anzogst, weil du mit dem Lappen nur eben über
    dein Gesicht gefahren bist. Ich stellte dich zur Rede, weil deine Schuhe schmutzig
    waren. Ich machte meinem Ärger hörbar Luft, weil du deine Sachen auf den Boden
    fallen ließest.
    Auch beim Frühstück fand ich manches auszusetzen. Du verschüttetest den Inhalt
    deiner Tasse. Du schlangst das Essen hinunter. Du stütztest die Ellenbogen auf den
    Tisch. Du strichst die Butter zu dick aufs Brot. Als du zu deinen Spielsachen gingst
    und ich mich auf den Weg zur Arbeit machte, da hast du dich umgedreht, gewinkt
    und mir zugerufen: „Auf Wiedersehen, Daddy!“ doch ich runzelte die Stirn und gab
    zur Antwort: „Halte dich gerade und mach keinen solchen Buckel!“
    Am späten Nachmittag ging es von neuem los. Als ich die Straße heraufkam, sah
    ich, wie du auf dem Boden und mit Murmeln spieltest. Die Strümpfe waren an den
    Knien durchgewetzt. Ich beschämte dich vor deinen Freunden und befahl dir, vor mir
    her ins Haus zu gehen. Strümpfe sind teuer – wenn du sie selber kaufen müsstest,
    würdest du mehr Sorge dazu tragen! Das, mein Sohn, warf dir dein Vater vor!
    Weißt du noch, später, als ich meine Zeitung las, da kamst du in die Bibliothek,
    schüchtern, in deinen Augen eine Spur von Traurigkeit. Als ich über den Rand der
    Zeitung blickte, ungeduldig, weil ich nicht gestört sein wollte, da bliebst du in der Tür
    stehen. „Was willst du?“ schnauzte ich dich an.
    Du sagtest nichts, stürmtest nur mit einem Satz durchs Zimmer, warfst mir die Arme
    um den Hals und küsstest mich, und deine kleine Arme drückten mich mit einer
    Zuneigung, die Gott selber in dein Herz gepflanzt hat und die trotz aller
    Vernachlässigung immer weiter blühte. Plötzlich warst du weg, ich hörte dich die
    Treppe hinauf trappeln.
    Kurz nachdem du weggegangen warst, mein Sohn, glitt mir die Zeitung aus den
    Händen, und eine grauenhafte Angst erfasste mich. Was war aus mir geworden?
    Vorwürfe und Tadel ohne Ende – damit vergalt ich dir, dass du ein Kind warst. Nicht
    dass ich dich nicht liebe – ich habe nur zu viel von dir erwartet und dich nach dem
    Maßstab meiner eigenen Jahre beurteilt, als ob du schon erwachsen wärst.
    Dabei ist doch so manches an dir gut und schön und echt gewesen. Dein kleines
    Herz war groß wie der erwachende Tag hinter den Hügeln. Das zeigte sich in deinem
    plötzlichen Entschluss, auf mich zu zustürmen und mir einen Gutenachtkuss zu
    geben. Das ist das Wichtigste, mein Sohn, alles andere zählt nicht mehr. Ich bin in
    der Dunkelheit an dein Bett geschlichen und habe mich beschämt daneben
    hingekniet.
    Das ist ein schwaches Bekenntnis; aber ich weiß, du würdest nicht verstehen, was
    ich meine, wenn ich dir alles bei Tageslicht erzählen würde. Doch von morgen an
    werde ich ein richtiger Daddy zu dir sein. Wir werden dicke Freunde werden, und ich
    werde mit dir traurig sein, wenn du traurig bist und mit dir lachen, wenn du lachst.
    Eher werde ich mir die Zunge abbeißen, als ein vorwurfsvolles Wort aus meinem
    Mund zu lassen. Und unablässig werde ich mir sagen: „Er ist ja noch ein kleiner
    Junge, nichts als ein kleiner Junge!“
    Ich fürchte, ich habe dich als Mann gesehen. Doch wenn ich dich jetzt anschaue, wie
    du müde und zusammen gekauert in deinem Bettchen liegst, dann sehe ich, dass du
    noch ein kleines Kind bist. Erst gestern noch trug dich deine Mutter auf dem Arm,
    und dein Köpfchen lag an ihrer Schulter.


    Ich habe zu viel von dir verlangt, viel zu viel.

    Hilfe, ich kann nur noch über die "Schnellantwort" antworten.
    Was mache ich falsch?


    Andre.
    Das macht uns Trainer aus. Wir alle arbeiten wenn es ideal läuft, nach dem Konzept des DFB. Aber jeder hat seinen persönlichen Stil.


    Ich drehe Deinen Satz einfach um. Jedes Offensivtraining ist gleichzeitig ein Defensivtraining.
    Grund siehe Aussage der DFB Vordenker. 10-12 Jahre benötigen wir, um eine offensiven Spieler auszubilden.


    In der D-Jugend bin ich damals kurzfristig von meiner offensiven Ausbildung abgewichen und habe den Jungs und Mädels
    das 1 gegen 1 in der Defensive beigebracht. Hat auch wunderbar funktioniert.
    Anschließend stellte ich fest, dass die Ausbildung so gut war, dass beim 1 gegen 1 Offensivtraining (auch damals mindestens 80%)
    die Angreifer völlig frustriert waren, da die Verteidiger im Training kaum noch ein 1 gegen 1 verloren haben.
    Somit fehlten den Angreifern die Erfolgserlebnisse im Training und damit auch das Selbstbewusstsein, um in ein mutiges/kreatives 1 gegen 1 zu gehen.
    Heute würde ich erst in der C-Jugend mit dem defensiven 1 gegen 1 beginnen, damit die offensive Ausbildung noch 2 Jahre länger
    dauern kann.
    Wie schon oben beschrieben, braucht ein guter Senioren oder A-Jugendtrainer nur 3-5 Wochen, um aus einen offensiven einen defensiven Spieler zu machen.


    Meiner Meinung nach hast Du richtig gedacht. Das eine Ausbildungsziel fördert automatisch das andere Ausbildungsziel
    Es ist allerdings viel einfacher, bzw. es bedarf viel, viel, viel mehr Zeit, einen Spieler destruktiv/defensiv zu schulen als in kreativ/offensiv auszubilden.

    Ein paar grundsätzliche Sachen.


    1.Der DFB empfiehlt erst ab der B-Jugend die Spieler Position spezifisch auszubilden. Somit ist in der C-Jugend
    eine starre bzw. feste Gruppeneinteilung in nur offensive und nur defensive Spieler kontraproduktiv.


    2. Du hast eine C-Jugend. Viele Kinder/Jugendliche haben in dieser Phase, bedingt durch das Längenwachstum, gigantische koordinative Probleme.
    Hier hast Du eine der größten Baustellen in der C-Jugend. Du solltest durch vielfältige fußballspezifische Koordinationsübungen versuchen, die Kinder/Jugendlichen
    in ihre koordinativen Fähigkeiten zu stabilieren.


    3. Um einen Fußballer offensiv/kreativ auszubilden, benötigen wir laut Aussage von führenden DFB Jugendtrainern, Ralf Peter, Jörg Daniel und Bernd Stöber, 10-12 Jahre.
    Um aus einen offensiven Spieler einen defensiven Spieler zu formen, benötigen Seniorentrainer 3 - 5 Wochen.


    4. Ab dieser Altersstufe können Kinder/Jugendliche erstmals abstrakt vorausschauend Denken und einfache Gruppentaktiken erkennen und somit erlernen.


    Schlussfolgerungen für mich im Training


    1. Alle Spieler erhalten die gleiche Ausbildung. Ich werde nicht zwischen Stürmern, Mittelfeldspielern und Abwehrspielern unterscheiden.
    Ganz nach dem ältesten taktischen Grundsatz. Wir haben den Ball, dann greifen wir an. Die Gegner haben den Ball, dann verteidigen wir alle. Die Stürmer sind die ersten Verteidiger
    und die Verteidiger sind die ersten Stürmer.


    2. Ich werde die Trainingsschwerpunkte immer zu mindestens 85 % aus dem offensiven Bereich auswählen.
    3. Diese Schwerpunkte werde ich mit fußballspezifischen Koordinationsübungen begleiten.
    4. Die Schwerpunkte werden nachdem ich sie in Übungsformen trainiert habe, immer in kleinen Spielformen 3 gegen 3 bis max. 5 gegen 5 zum Verfestigen und gleichzeitigen taktischen
    Verständnis trainiert.


    Die Idee die Mannschaft in 2 Gruppen aufzuteilen ist klasse.
    Ich persönlich würde nach Entwicklungsstand und nicht nach Position trennen.


    Die weiter entwickelten Spieler bilden eine Gruppe und lernen das Gleiche wie die Gruppe der nicht so weit entwickelten Kinder/Jugendliche.
    Anschließend mischt Du die Gruppen noch einmal durcheinander, so dass die weiterentwickelten Spieler die anderen Spieler beim Lernen unterstützen.


    Trainingsplan:
    Aus meiner Erfahrung heraus würde ich sagen, dass Du jeden Trainingsschwerpunkt in dieser Altersstufe mindestens 4-6 mal wiederholen musst. Damit
    du einen Ausbildungserfolg erzielen kannst.
    Achtung unterbreche deine Trainingsplanung nicht durch die Planung von Spieltag zu Spieltag. Das wäre eine methodische Katastrophe.
    Setzte Dich einmal für ein paar Stunden hin und definiere die Ausbildungsziele, die die Spieler für diese Saison deiner Meinung nach erreichen sollten.
    Es hilft es dir wenn du technische Ziele


    1. Dribbling (hier gibt es mindestens 6 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)
    2. Ball- an und -mitnahme. (hier gibt es mindestens 6 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)
    3. Torschuss (hier gibt es mindestens 6 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)
    4. Passen (hier gibt es mindestens 6 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)
    5. Kopfstoss (hier gibt es mindestens 4 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)


    und taktische Ziele
    individual Taktik
    1.defensiv (hier gibt es mindestens 4 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)
    2.offensiv (hier gibt es mindestens 4 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)


    Gruppen Taktik
    3.defensiv (hier gibt es mindestens 4 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)
    4.offensiv (hier gibt es mindestens 4 Unterpunkte / Ausbildungsziele für die C-Jugend)


    unterscheidest.
    Somit hättest Du schon 16 taktische Schwerpunktthemen und 28 technische Schwerpunktthemen.


    Mit diesen Schwerpunkten kannst Du locker ein C-Jugend Ausbildungsjahr konzeptionell auf Deine Mannschaft abgestimmt gestalten.
    Die Kondition( hier vereinfacht aufgezählt: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer,Koordination) werden in den Spielformen (3 gegen 3 bis max. 5 gegen 5) spielerisch mit trainiert.

    Mein Antwort auf Andre´s Eingangsfrage:


    Für mich ist der Schlüssel für alle Mannschafts-Ballsportarten die
    Körperbeherrschung. Dann folgt das Ballgefühl und die Ballbeherrschung.
    Wer seinen Körper nicht beherrscht, wird den Ball niemals beherrschen
    Das Video im anderen Post von Christiano Ronaldo verdeutlicht es noch einmal ganz deutlich als gezeigt wird, wo er während der Finten hinschaut.
    Er braucht den Ball nicht mehr sehen. Er muss ihn nur noch riechen, schmecken, fühlen und hören.
    Erst dann kommen meiner Meinung nach die Techniken.

    Mit diesem Post möchte ich allen Mut machen, die den Straßenfußball in die Vereine zurückholen wollen.
    Straßenfußball heißt für mich, den Kinder ihr selbstbestimmtes Spiel lassen.
    Unser Job als Coach, während des Spiel, ist es meiner Auffassung nach, dass wir nur auf ein wenig Gerechtigkeit achten.
    Alle Kinder bezahlen den gleichen Beitrag, also haben auch alle das gleiche Anrecht auf ungefähr die gleichen Spielzeiten.
    Auch heute halte ich mich immer noch an meinem Post von 2006.
    Spielsysteme 7:7



    Achtung!, als F-Jugend-Trainer während des Training (beim mir natürlich Coerver) habe ich aus meiner Sicht auch andere Aufgaben.
    Je nach Schwerpunkt 20 - 40 % Techniktraining . Der Rest des Trainings ist freies Spiel vom 1 gegen 1 bis max. 4 gegen 4.
    Das 1 gegen 1 hat auch den Vorteil, dass sich kein Kind auf die anderen Kinder verlassen kann/muss.
    Somit wird ihnen schon in diesem Alter spielerisch bewusst, dass jeder für das gesamte Spiel/Feld verantwortlich ist.
    Wer sich ausruht wird beim 1 gegen 1 ziemlich schnell spielerisch in die von uns gewünschte Spielauffassung gelenkt.


    Die Ausbildungserfolge meiner Vereinsspieler habe ich im folgenden Link schon einmal gepostet:
    "System" in der F-Jugend



    Mit meiner jetzigen F-Jugend (Jahrgänge 2002/2003/2004) funktionert es schon wieder. Da ich keine Jahrgangsmannschaften bilden kann,(Dorf mit 710 Einwohner)
    betrachte ich diese Jahrgänge als meine Kinder.
    Die 2002 spielen zurzeit in der E-Jugend. 2 von ihnen haben den Sprung in die Kreisauswahl geschafft.
    Von den 2003 ist ebenfalls schon ein Spieler in der Auswahl, weil er unglaublich kreativ und technisch extrem weit entwickelt ist.
    Nächstes Jahr werden mindestens 4 Spieler der 2003er und 1 Spieler des 2004er Jahrganges in die Auswahl kommen.


    Übrigens haben wir mit unserer Coerver Master-Class (Fußballschule) unseren ersten 1 Jugendnationalspieler mit ausgebildet.
    Er war, bevor er zum HSV wechselte, 1,5 Jahre jeden Mittwoch in unserer Fußballschule.
    http://www.dfb.de/index.php?id=13109&no_cache=1&action=showPlayer&player=jacobsen_thore&lang=D&cHash=3e6ebe14dedd6ae974584cf5261c6148


    Gehörte jetzt nicht ganz hier her, aber so wie ich in meinem Heimatverein arbeite, so bilde ich auch die Jungs in der Coerver-Master-Class aus.
    Allerdings ist hier das Verhältnis von Spiel- zum Trainingsanteil ca. 40% zu 60%

    Nach dem ich letztes Jahr wieder in der F-Jugend eingestiegen bin und somit schon wieder eine komplette Saison hinter mich habe,
    in der die Kinder so gespielt habe wie in dem folgenden Link.


    Spielsysteme 7:7


    bin ich felsenfest davon überzeugt, dass ich mit diesem "Nicht-System" meine Kinder optimal fördere.


    Innerhalb von einem Jahr haben sich die Kinder(2003 und 2004) wieder so entwickelt wie meine damaligen 1997er und 1998er.
    Gegen Mannschaften die von einem Navi-Trainer (passt in meinen Augen besser als Joysticktrainer) betreut werden, können wir auch weiterhin keinen Blumentopf gewinnen.
    Aber in spätestens 2 Jahren werden wir auch diese armen Kinder überholt haben.

    Wir spielen schon seit 5 Jahren auf dem von Dir vorgestellten und vom DFB empfohlenen Feld.


    Von mir gibt es nur Positives zu vermelden. Es werden Tore ohne Ende geschossen. Jedes Kind hat extrem viele Ballkontakte und
    sehr viele unterschiedliche Situationen, die es taktisch lösen muss.


    Meiner Meinung nach ist das genau die richtige Größe für diese Alterstufe.

    Zum Eingangsposting von koenlkicker.
    Ich habe die neue Coerver Reihe " Session Planner" endlich durchgearbeitet.
    Bisher habe ich immer von kleinen Geheimnissen unserer Methodik gesprochen. Dazu gehörte auch der Aufbau einer Trainingseinheit.
    In diesem Punkt unterscheidet sich Coerver doch sehr stark von der Methodik des DFB.


    Seit August 2011 wird die oben genannte Reihe auch in Deutschland (die Sprache ist leider immer noch englisch) vertrieben.


    Wie ich persönlich finde und das mal wieder eine hervorragende Reihe von Coerver-Coaching. Kann man nach googeln oder
    Siehe folgenden Link: http://www.coerver-coaching.de/modules/news/article.php?storyid=71&location_id=462&topicid=15 ( Uwe bitte löschen falls es zu viel Werbung ist)


    Außerdem ist in der neuen Fussball Training: Sehr viel von Coerver-Coaching zum gleichen Thema nachzulesen.

    Weil mir dieses Thema zu wichtig ist und bisher niemand auf folgende Seite


    http://www.nostretch.de


    hingewiesen hat, melde ich mich aus meiner Forumpause kurz zurück.


    Für mich ist das Stretching im Kinderbereich Körperverletzung.
    Weil aber bis auf die wirklichen Spezialisten kaum jemand von den Kindertrainer weiß, was aktives oder passives bzw, statisches oder dynamisches Dehnen ist, kann man hier nur die Empfehlung geben: Bitte, Bitte nicht im Kinderbereich dehnen, denn ihr wisst nicht was ihr da tut. Das können nur ausgebildete Physiotherapeuten wenn sie sich mit einem Patienten und nicht mit einer ganzen Gruppe von unterschiedlich gewachsenen/gebauten Kinder befassen.

    Das sind aus meiner Sicht die krankhaften Auswüchse des Kinderfußballs.
    Die Verantwortlichen in den Vereinen, die so etwas zulassen, gehören abgemahnt und bei Wiederholung gefeuert.


    Sorry, ich könnte heulen, wenn ich sehe wie einige Vereine ihre Kinder wie Pitbull-Terrier durch das Land schicken.


    Hier ist der DFB echt gefordert, damit diesem Treiben Einhalt geboten wird

    Nehmen wir als Beispiel Deutschland. Deutschland hat ca. 6 Millionen Fußballspieler.
    Beim Fußball kommt es auf 2 Qualitäten (Fähigkeiten, Fertigkeiten) an. 1. Zidane hat in allen Spielsituationen die Kontrolle über den Ball. 2. Maradonna kann den Gegenspieler im 1 gegen 1 ausspielen.


    Von den 6 Millionen Spielern gibt es keinen der den Gegenspieler im offensiven 1 gegen 1 passieren (ausspielen) kann.
    Das liegt daran, dass die Spieler im offensiven 1 gegen 1 nicht optimal trainert worden sind.
    Das ist aber nicht nur in Deutschland so.
    Nirgends auf der Welt, bzw. fast nirgends auf der Welt, gibt es Kinder die so trainiert worden sind.
    Woran liegt das?
    Weil die jetztigen Trainer es nie, auch als sie selbst noch Spieler waren, selbst gelernt haben. Den Dozenten kann man auch keinen Vorwurf machen. Ihnen wurde es auch nur beigebracht, kein Risiko zu gehen und den Ball immer abzuspielen.
    Dann lässt er sich über das Glück aus, welches Robben und van Persie mit ihren Kinder- und Jugendtrainer hatten. Den beiden wurde viel beigebracht und es wurde ihnen gestattet Eigeninitiative beim Lernen zu entwickeln.


    Sollte ich es falsch interpretiert (frei übersetzt) haben, so bitte ich um Nachsicht. Wenn jemand niederländisch übersetzten kann, würde ich mich freuen, wenn wir hier die richtige Übersetzung lesen könnten.