Beiträge von SG-Nr8

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    habt ihr auch so nen Spieler, bei dem ihr jeden Sommer hofft, dass ihm über die Ferien der berühmte "Knopf" aufgeht?

    Ja, bei einem meiner Spieler warte ich bereits seit drei Jahren drauf.

    Habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.

    Ich erlebe viele Trainer, die den Kindern Vorgaben machen bzw. während dem Spiel Handlungsanweisungen geben. Da ist nichts mit "sich ausprobieren".

    Glaubst du es wird sich durch zusätzliche Regeln und Vorgaben irgendwas am Verhalten dieser Trainer ändern?


    Wenn die Regeln den Kindern weiterhelfen, würde ich immer mit allen spielen lassen unabhängig vom Los (die Regeln dürften sich halt nicht widersprechen - z.B. 3 Muss-Kontakte und direktes Spiel).

    Da hast du natürlich recht.

    Das sehe ich z.B. anders. Für mich muss er mehr und länger dribbeln. Er kann nicht mehr am Gegner vorbei und den sofortigen Torabschluss suchen.

    Es könnte genauso gut den gegenteiligen Effekt bewirken. Er bleibt stehen und belässt es bei der reinen Ballsicherung.


    ...vielmehr möchte ich mehr Trainer überzeugen (und ich muss mir das selbst immer wieder v.a. bei Spielen sagen), dass Training = Spiel im Kinderfußball ist.

    Dann bin ich für die Einführung von spontanen Regeln oder Vorgaben die wöchentlich in Form einer Lottoziehung vor dem Spiel ausgelost werden und von beiden Mannschaften anzuwenden sind.

    Mit einer solchen Regelung kann ich besser umgehen, als mit dauerhaften Vorgaben die mitunter die Verhaltensweisen der Kinder in bestimmte Richtungen lenken.


    Und hier in dem Thread geht es mir darum, was in anderen Sportarten möglich ist, im Gegensatz zum Fußball. Und nicht alles muss besser sein, man kann auch von den schlechten Dingen/Erfahrungen lernen.

    Sehe ich genauso. Ich würde es aber eher versuchen zu vereinfachen, so wie Goodie es anhand des Beispiels im Volleyball erklärt hat.

    Ich habe das schon verstanden bzw. die möglichen Variationen sind mir nicht fremd.

    Große Überzahl innerhalb der ballbesitzenden Mannschaft finde ich nicht so gut, da es einerseits zuwenig Bewegung gibt und andererseits Pässe häufig auf gut glück gespielt werden, nach dem Motto irgendwo steht schon einer frei.


    Danke für die Antworten. Möglicherweise sollte ich das Rondo erneut intensiv ins Training einbinden. Kann ja sein, dass unsere Spieler sich mehr drauf einlassen als in den vorangehenden Jahren.

    Kann ich leider überhaupt nicht bestätigen, dass in der Bezirksliga kein Geld gezahlt wird, ist hier die absolute Ausnahme, wenn es das überhaupt gibt. Und selbst Kreisliga A Mannschaften gibt es solche und solche bei uns.

    Ich habe auch nicht das Gegenteil behauptet. ;)


    Das die Spieler Geld bekommen, kümmert mich nicht. Die Diskussion bin ich wirklich leid.


    Mich stört es wenn Spielern, die ihre ganze Jugend einem Verein treu geblieben sind, einfach beim Übergang zum Seniorenfußball fallen gelassen werden, weil ihnen nachgesagt wird sie wären zu schlecht für den Abstiegskampf in der KREISLIGA! Stattdessen werden von Auswärts 35-Jährige geholt, die zu ihrer besten Zeit (10 Jahre her) mal Landesliga gespielt haben.

    Über die Studenten habe ich mich ja bereits an anderer Stelle ausgelassen.

    Denn wenn ich sehe mit welchen -Fertigkeiten- Spieler z.T. in der C Jugend ankommen, dann frage ich mich ob das noch durch irgendwas bis zur A Jugend zu beheben ist, damit die Spieler Bezirksliga- oder Landesligareif werden.

    Deswegen hatte ich explizit von Kreis- und Bezirksliga gesprochen, da liegt die Messlatte sicherlich nicht so hoch, als dass man bereits da schon Gelder für auswärtige Spieler versenkt und Eigengewächse vergrault.

    Die Seniorenfußballer interessieren sich leider 0 für die eigene Jugend

    Auch ein selbst geschaffenes Problem der Vereine. Wenn ich lieber Spieler von außerhalb bezahle anstatt den eigenen Nachwuchs in die Herrenmannschaften zu integrieren. Ich rede nicht von den höheren Spielklassen sonder von den Kreis- und Bezirksligen.


    Dafür stellen unsere 'Alte Herren' wahrscheinlich den größten Teil unserer Jugendtrainerkontingente. ^^

    Danke Effzeh

    Es gibt feste 2er Päärchen. Jedes Paar muss 2 Minuten in die Mitte, sie bleiben auch bei Balleroberung drin. Es wird die Anzahl der Balleroberung gezählt.

    Mit festen Paaren habe ich es öfters probiert, allerdings ohne Zeitvorgabe. Werde die Variante mal testen.



    Bei krassem Leistungsgefälle vielleicht:

    Rondo 1: die besseren

    Rondo 2: die, die noch mehr lernen müssen

    So wird jeder seinem Leistungsniveau entsprechend gefordert.

    Gerade damit habe ich so meine Probleme.

    Der 1. Rondo funktioniert einwandfrei. Mit richtiger Feldgröße und entsprechenden Vorgaben sind alle motiviert bei der Sache bei einem guten Spielfluss.


    Der 2. Rondo, das genaue Gegenteil. Es pendelt immer zwischen Standfußball und Unterbrechungen alle 10 Sekunden, da Pass oder Ballannahme misslingen. Da Frage ich mich nach 5 Minuten ob die Zeit nicht mit einer Spielform/Übung sinnvoller genutzt werden könnte.

    Skriwer

    Vielleicht hast du noch einen Tipp für mich.

    Wie gewährleistet du, dass die Intensität hoch bleibt, wenn der/die schwächste/n Spieler als Verteidiger agieren es aber nicht schaffen die Ballbesitzenden unter Druck zu setzen?

    Dabei sollte die Anpassung nicht dazu führen, dass die schwächeren Spieler in Ballbesitz völlig überfordert werden.

    Und wenn es bei 7 gegen 7 nicht geht, dann schaffen wir dieses halt ab und spielen 5 gegen 5 oder Funino.

    Und genau in diesem Punkt kommen wir auf einen gemeinsamen Nenner.

    Wenn zuerst die Spielerzahl heruntergesetzt wird und das Feld verkleinert, dann werden sicherlich viele Probleme so gar nicht mehr auftauchen.

    Danach würde ich erst anfangen nachzudenken über Vorgaben und Regelanpassungen die zu einer Verbesserung führen können.


    es führt nicht dazu, dass er im nächsten Spiel kein Tor mehr schießt. Seine "Stärke" verliert er in diesen paar Minuten nicht.

    Das hat doch keiner behauptet.

    Wenn es jedoch einem Spieler nicht gestattet ist schnellst möglich den Torabschluss zu suchen, weil er auf seine Mitspieler warten muss, dann würde ich ihm eine Spielweise aufzwingen, die dem Schwerpunkt Dribbling entgegensteht. Und das über einen längeren Zeitraum.


    das mit "alle in die gegnerische Hälfte" habe ich genommen, weil es hier beim Abseits aufkam. Da hat keiner an der Trainingsform hergenörgelt. Wenn ich dann aber sage, wir machen das auch im Spiel - kommt der Protest. Und das obwohl hier weitgehendst (so zumindest mein Eindruck) der Konsens besteht, dass im Kinderfußball das Spiel ein weiteres Training sein sollte.

    Innerhalb einer Trainingsform ist es eine Provokationsregel die ich einsetzen kann um einen gewünschten Effekt herbeizuführen.

    Das beutet nicht, dass ich diese Regel permanent einsetzen würde, sondern rein situativ.


    Torschußverbot bei 3 Toren Vorsprung

    Für wenn gilt dieses Torschußverbot? Einen einzelnen Spieler? Die gesamte Mannschaft?


    Wäre es nicht sinnvoller die von dir vorgeschlagene, verpflichtende Positionsrotation einzuführen, anstelle das primäre Ziel einer jeden Fußballmannschaft, Tore zu schießen, zu verbieten oder einzuschränken?

    let1612

    Vielleicht verstehe ich deinen Gedankengang einfach nicht. Ich würde mich freuen wenn du mir erklärst, welches Ziel du mit dieser Vorgabe erreichen möchtest. In kleinerer Mannschaftstärke (4 oder weniger) kann ich dies für mich beantworten.

    Würdest du eine solche Vorgabe auch auf dem Großfeld nutzen?


    Dein Beispiel mit dem Linkshänder passt insoweit nicht ganz.

    Wenn du eine Analogie ziehen möchtest, dann würdest du mir und Trainer E über einen längeren Zeitraum das schreiben mit der rechten Hand verbieten. Die Frage ist, ob wir dann auch wieder in Erwägung ziehen mit der rechter Hand zu schreiben wenn es uns erlaubt ist.

    let1612

    Im Handball hast du doch im Regelfall einen Hallenboden mit fest eingezeichneten Linien.

    Ein passend abgekreideter Platz im Kleinfeldbereich ist dahingehend doch eher eine Ausnahme.

    Und nein, Markierungshüttchen stellen, meiner Ansicht nach keine Alternative da.


    Regelvorgaben, die im Training OK sind, kann man im Spiel nicht machen. Warum? Spiel ist doch nur ein weiteres Training im Kinderbereich (interessiert "Paul" im Training nicht? sind unsere Vorgaben im Training nicht kindgerecht?)


    Auf kleinerem Feld mit kleinerer Spielerzahl machen solche Vorgaben, für mich, definitiv sinn.

    Eine Vorgabe wie du sie vorgeschlagen hast, würde ich im 7vs7 auch im Training nicht anwenden.


    Warum nicht?

    Weil ich weiß das während unsere schnellsten Spieler bereits von Grundlinie zu Grundlinie gelaufen sind, die Paules noch nicht einmal die Mittellinie erreicht hätten. Somit müssten sich für einen Angriff alle Spieler als Traube weiter bewegen und das obwohl doch das Dribbling

    in dieser Altersklasse als Schwerpunkt gilt.



    - an die sportliche Entwicklung der Kinder wird selten gedacht

    - es werden erst einmal zig negative Gründe gesucht, bevor man sich über einen positiven Grund Gedanken macht


    Wenn wir schon bei Polemik sind, dann könnte ich einwenden, dass man die Kinder in ihrer Entscheidungsfindung einschränkt wenn man dies und jenes verbietet. :rolleyes:

    Skriwer

    Ich hätte vielleicht lieber schreiben sollen: "bei meinen Spielern geht der Reiz schnell verloren".

    Deine Argumente pro Rondo sind alle valide und für mich nachvollziehbar. Du musst bei mir jedoch keine Überzeugungsarbeit hierzu leisten.

    Wie ich bereits geschrieben habe, finde ich das Rondo mit allen möglichen Variation als sehr sinnvolle Ausgangsbasis für alle möglichen Spielformen.


    Wenn man öfter die Regeln variiert und den spielerischen Aspekt betont (Punkte sammeln möglich machen, loben und sich mit den Spielern über z.B. gelungene Tunnler freuen ) haben die Kinder eigentlich immer lange sehr viel Spaß.

    Leider ist meine Realität eine solche, dass bei einigen "Spezialisten" in unserer Mannschaft, selbst die kleinste Änderung/Variation des Rondos zum Teil längere Erklärungen nach sich ziehen würde, als dass es den Spielspaß verlängert.

    Darum bin ich kein Freund des Rondos. Nicht weil es schlecht wäre, sondern weil es für mich mit manchen meiner Spieler einfach nicht dauerhaft motivierend umsetzbar ist.

    Constantin


    Geht mir da ganz ähnlich wie dir.

    Ich würde vorschlagen du packst den Kofferraum in Ruhe am Vortag, oder zumindest alles an eine Stelle von der alle Sachen schnell verstaut werden können.

    Die von vangaalsnase vorgeschlagene Checkliste ist auch eine gute Lösung. Bei wenigen Teilen aber vielleicht schon zu viel Bürokratie.

    Und was machst du, wenn du fünf flinke hast aber noch einen dicken Paul? Den könnte man dann ja nur vorne "stehen lassen" und somit könnte er sich nie in der Abwehr versuchen.

    Sehe ich genauso. Damit werden die Mannschaften, die einen "Paul" einsetzen quasi bestraft.


    let1612


    Deinen Vorschläge zu einer strikten Rotation und gleichen Spielzeiten würde ich zustimmen, obwohl es wieder sicherlich dazu führen würde, dass einige Trainer von vornherein mit weniger Wechselspielern anreisen.


    Allerdings halte ich alle weiteren Regeln und Einschränkungen die das Spiel betreffen für den falschen Weg.

    Sei es, jemanden verbieten weitere Tore zu schießen, einen langen Ball oder einen Doppelpass zu spielen.