Beiträge von SG-Nr8

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    Kann ich kaum. Aber im Zweifel für den Angeklagten. Und die These ist schon tief im Reich der Spekulation. Zudem glaube ich nicht, dass eine der drei genannten Personen irgend etwas schädigendes absichtlich getan hat. Wenn dann vielmehr durch Druck den wir nicht sehen. Ich bin sicher es gibt da Verträge und Klauseln, von denen wir nichts wissen.

    Sponsoren können sicherlich einen höheren Einfluss auf den Kader haben, als wir es uns vorstellen könnten.

    Ein Timo Werner hat als Werbefigur sicherlich einen höheren Wert als ein Niels Petersen.

    Aber du hast recht, da sitzt schon viel Spekulation dahinter. Der DFB wird sich auch sicherlich nie zu so etwas äußern.


    Es gab hier keine Konsequenz. Wenn man das vergleicht mit den Konsequenzen, wenn einer mal das Training schwänzt ist in der Disco säuft ist das lächerlich.

    Bin da der selben Meinung. Es wird dadurch eine Art der Doppelmoral seitens des Trainerstabs ausgestrahlt (und das obwohl der DFB dies bereits zur genüge selbst macht).

    Während ungewollte Spieler für Nichtigkeiten (Verfehlungen die häufig dem jungen Alter geschuldet sind) aus der Mannschaft fliegen, wird anderen deutlich mehr verziehen.

    Bei normalen (oder unbekannten) Turnieren mischen wir durch. Genauso im Ligabetrieb. Ausnahme sind hier sehr starke oder sehr schwache Gegner. Da Stellen wir entsprechend um.

    Das ist, zumindest für mich, ein legitimer Ansatz. Diesen lese ich aber so bei EnterTrainer nicht heraus.


    Die Spiele stehen auch nie über der Überschrift "schwach".

    Sprichst du gegenüber der Mannschaft von einem Freundschaftspiel? Haben alle Spiele innerhalb deiner Mannschaft den gleichen Stellenwert?

    Davon 8 ausschließlich für die etwas schwächeren Kinder.

    Ist es bei euch kein Thema, das plötzlich die stärkeren Spieler abwesend sind?



    Jeder wird für sich sicherlich einen (passenden) Weg gefunden haben um seinen Kader für das nächste Spiel zusammenzustellen.

    Man kann sicherlich auch für jeden Weg Argumente finden die dafür oder dagegen sprechen.

    Ich möchte hier keinen an den Pranger stellen, weil er seine Mannschaft nach anderen Kriterien zusammenstellt als ich das tue.

    Mein Weg, anhand der Trainingsbeteiligung, ist sicherlich auch nicht der beste, da wir des öfteren auch durch eine schwächere Zusammenstellung vom Gegner überrollt werden, oder aber mit einer starken Mannschaft den Gegner an die Wand spielen.

    In beiden Fällen habe ich sicherlich das Ausbildungsziel verfehlt.

    aber genauso ist bei uns im Verein passiert. Bis E Jugend Spaß und Ergebnisse.

    Bei uns ebenfalls. Vor wenigen Jahren eine E-Jugend gehabt die selbst große überregionale Turniere gewonnen hat.

    Dann blieben die Erfolge aus, Stimmung kippte. Großteil der Spieler und auch die "Erfolgstrainer" sind nicht mehr im Verein.

    Darum auch meine mahnenden Worte, nicht alles auf den Säulen des Erfolgs zu stützen.

    gewagte These. Der kann ich nur wenig abgewinnen.

    Kannst du es etwas ausführlicher erläutern warum du dieser Meinung bist?



    Über die Gründe für das Ausscheiden möchte ich eigentlich gar nicht spekulieren.

    Mich hat allerdings erstaunt, dass Löw bereits 3 oder 4 Tage nach dem Aus bereits die Zusage zum weitermachen gegeben hat.

    Wenn dieser kurze Zeitraum ausreichte um Gründe für das Abschneiden zu finden und auch um sich selbst zu reflektieren, dann sollte man mal nachfragen, warum man nicht bereits im Zuge der Vorbereitung oder während des Turniers Fortschritte sehen konnte.

    EnterTrainer

    An deinem Ansatz mit den Freundschaftspielen, gibt es sicherlich nicht viel auszusetzen.

    Wie häufig finden diese den bei euch statt?



    Was ich in meinem letzten Beitrag mit außen vor lassen meinte ist, du verzichtest in den meisten Spielen bewusst auf deine schwächeren Spieler.

    Das bedeutet zwangsläufig gibt es bestimmt einige Kinder die deutlich weniger Spielpraxis bekommen und auch noch nicht auf einem der "attraktiven" Turniere dabei gewesen sind.

    Die Kinder realisieren es, dass du ihnen nicht vertraust. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass diese Kinder so viel Spaß haben wenn du andere Kinder ständig ihnen vorziehst.



    Wenn ihr euren Spaß größenteils aus euren Ergebnissen und Erfolgen bezieht, dann bin ich wirklich gespannt wie lange dies noch funktioniert. Es wird sicherlich der Tag kommen an dem die Erfolge ausbleiben, weil euch andere, aufgrund ihre höhere fußballerische Ausbildung überholen werden.

    Was würdest du ab dem Zeitpunkt unternehmen damit eure Mannschaft trotzdem Spaß hat?

    Oder schmeißt du dann hin nach dem Motto, soll sich ab jetzt jemand anderer um die Mannschaft kümmern?

    Wird halt nur mit den Schriftzeichen kompliziert

    Und die voraussichtlichen Versandkosten erst!


    1. An 1. Stelle steht der Spaß (nicht das Ergebnis)

    (...)

    Konkret heißt das:


    - Für die Punkterunden und attraktive Turniere stelle ich in erster Linie so auf, dass wir gewinnen können

    Ist in meine Augen nicht miteinander vereinbar.

    Die Spieler, die außen vor gelassen werden, werden sicherlich nicht sonderlich viel Spaß empfinden.

    Die Überlegungen gehen aber an der Zielgruppe vorbei. Kein 16 Jähriger bleibt beim Fußball, weil das Grillfest so toll war oder das Vereinsheim so schön gestrichen ist. Wenn er keinen Bock mehr hat, dann wird er gehen.

    Da bin ich etwas anderer Ansicht. Gute freundschaftliche oder gar familiäre Verhältnisse innerhalb eines Vereins können sicherlich auch den Ausschlag geben um im Verein zu bleiben. Kenne aus meiner Jugend selbst Beispiele für Jugendliche die trotz fehlender Motivation für Fußball, der Mannschaft und dem Verein treu geblieben sind.


    Und wenn man aufm Dorf keine Ausbildung machen kann, dann geht man weg. (unabhängig ob man später wieder kommt)

    Da hast du recht. Wenn vor Ort keine Möglichkeit auf eine schulische oder berufliche Ausbildung, dann ist der Umzug sicherlich unumgänglich.

    Jedoch gilt auch wer zurückkommt hat möglicherweise ein deutlich höheres Interesse sich dem früheren Vereinsleben wieder anzuschließen.


    Ich habe zum Beispiel schon mitbekommen, wie Chefs ihren Azubis klar gemacht haben, dass sie die vielen Ausfallzeiten nach Verletzungen vom Fußballspielen nicht mittragen. "Übernahme oder Fußball?"

    Würde ich aber auch nicht verallgemeinern. Es gibt auch genügend Arbeitgeber die es sehr positiv sehen wenn man sportlich aktiv ist.

    Bei meinem Vorstellungsgespräch (als Auszubildender) wurde ca. die hälfte der Zeit über Fußball gesprochen. ^^

    Seit dem ich für meinen aktuellen Arbeitgeber tätig bin, gab es bereits 3 Kreuzbandrisse unter den Kollegen (die vielen kleineren Verletzungen lass ich außen vor).

    Keinem der Kollegen wurde nahegelegt sich zwischen Sport und Job zu entscheiden, da viele der Vorgesetzten selbst in einem Verein tätig sind, sei es aktiv oder passiv.

    onkel1978


    Es scheitert am Mangel an "sinnvollen" Gegnern. Gerade die schwächeren Mannschaften die mit unserer auf Augenhöhe agieren, scheinen keine Bedarf zu haben Freundschaftspiele zu veranstalten.

    Stärkere, die uns dann abschießen, an denen Mangelt es nicht. Jedoch sehe ich dort den Sinn des Freundschaftspiels verfehlt.

    A) Jeder der zwei Wochen (vier Einheiten) in folgen da ist muss auch Spielen können.

    Das System nutze ich auch und es funktioniert, meiner Ansicht nach, sehr gut.

    Gleichzeitig behalte ich die gesamte Trainingsbeteiligung für ein Halbjahr im Blick, damit zum Ende der Hin- oder Rückserie jeder prozentual ungefähr so häufig gespielt hat wie er auch beim Training war.


    Hieraus ergibt sich zum einen für uns Trainer der Auftrag ggf. Freundschaftsspiele zu organisieren

    Ich gebe zu, damit habe ich kräftig zu kämpfen.

    Wie bekommt ihr das terminlich mit der laufenden Saison unter einen Hut?

    Fällt es euch schwer Freundschaftsspiele zu vereinbaren oder sind eure Nachbarvereine flexibel und unkompliziert?

    fussballschule_tirol

    Der Frust von Ersatzbank wird wohl eher aus den falschen Versprechungen des Veranstalters entstanden sein als durch die bloßen Niederlagen.

    Ich sage auch nicht, dass sie es können müssen, doch wenn man sie immer davor schützt, werden sie es auch nicht lernen.

    Es gehört auch dazu mal abgeschossen zu werden, denn dann weiß man wo man steht und was möglich wäre.

    Stimme da mit dir überein. Persönlich haben mich hohe Niederlagen gegen einen überlegenen Gegner nie gestört. Es war für mich dann auch eher die Möglichkeit zu sehen, dass wir noch nicht so weit sind wie andere Mannschaften. Das zusammen mit der Mannschaft aufzuarbeiten hat auch selten Schwierigkeiten verursacht und das Spiel war am nächsten Tag vergessen.


    Viel mehr ärgern mich immer die knappen Niederlagen (1 Tor Differenz) gegen spielerisch gleichstarke oder unterlegene Mannschaften.

    Da werde ich das Gefühl nicht los, dass meine Spieler nicht den Willen zeigen alles abzurufen. Häufig endet es auch in einer sehr überheblichen Art Fußball zu spielen.

    Ersatzbank

    Danke für die Antwort. Ich finde deine Sichtweise völlig in Ordnung. Sie entspricht aber einfach nicht Naturell.

    Das bedeutet nicht, dass ich resigniert habe. Natürlich freue ich mich wenn sich im Verein etwas zum Besseren verändert.

    Allerdings habe ich meine Vision vom Verein ganz weit weg von mir platziert, um mich nicht ärgern zu müssen wenn sich mal wieder etwas verschlechtert hat.



    Trainerwechsel:

    ich bin überzeugt, dass ein Trainerwechsel nach 2-3 Jahren jedem Team und jedem einzelnen Spieler sehr gut tun würde. Aber welcher Papa-Trainer ist schon dazu bereit, das Team, in dem sein Sohn spielt, abzugeben und dafür gleichzeitig ein anderes Team im Verein zu übernehmen? Ich, ehrlich gesagt, nicht.

    Ich wäre bereit. Habe auch aktiv versucht meinen Sohn, für die kommende Saison, in einer andere Mannschaft unterzubringen.

    Auch hätte ich kein Problem darin die Mannschaft in die fähigen Hände eines anderen Trainers zu übergeben und selbst eine neu zu übernehmen.

    Und warum wenn man fragen darf ? Ich brauche kein Schmerzensgeld, habe auch nie Probleme, auch nicht mit den Eltern. Ich frage mich gerade, ob es keine richtige Disziplin gibt bei dir.

    Ich kann dich beruhigen. Die Aussage war nicht auf die Disziplin bezogen. Ich war zum Schluss selbst anwesend und es lief harmonisch ab.


    Warum er dann dieses Aussage getätigt hat?

    Er war erstaunt über die Fähigkeiten einiger Kinder oder wohl mehr über das Fehlen dieser.

    Es hat ihn überrascht das ein Teil der Kinder, selbst nach mehrfachen Erklären und Vormachen, nicht im Stande waren die meisten Übungen korrekt auszuführen.

    Er war viele Jahre als Juniorentrainer aktiv, hat aber in dieser Zeit nie Kinder trainiert die vergleichbare Defizite in der Athletik, Koordination oder Kognition hatten.


    Seine, auf mich und meine Mannschaft bezogene, Aussage war sicherlich nicht so ernst gemeint wie du sie vielleicht verstehst.

    Auch ich brauche im Übrigen kein Schmerzensgeld.

    Das du keine Probleme hast freut mich. Ich würde im Zusammenhang mit meiner Mannschaft auch nicht von Problemen sprechen.

    Es sind eher viele kleine und große Herausforderungen die vor uns liegen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir ein Großteil davon mit der Zeit bewältigen werden. Ansonsten würde ich keinen Sinn in meiner Tätigkeit als Trainer sehen.

    Das thema torschussterror vor den Training ist garantiert auch altersabhangig und infrastruktur abhängig, gebe dir recht. Bei mir ist es einfach immer Hölle. Vor Allem in der Halle.

    Kann ich nachvollziehen. In der Halle habe ich es aufgrund des Verletzungsrisikos und vor allem auch der enormen Lautstärke untersagt.

    Draußen haben wir mittlerweile etwas Struktur rein bekommen.

    - Torwart wird bestimmt

    - Schusslinie markieren hinter der sich die restliche Spieler verteilen

    - Torwart bestimmt nächsten Schützen, sobald die Schussbahn frei ist.


    Sollte trotzdem einer abgeschossen werden, so sammel ich alle Bälle ein. :evil:

    Ist bisher zwei mal passiert, zuletzt vor einem knappen Jahr. Die Kinder passen selber schon sehr gut auf, dass es nicht wieder vorkommt.


    Mittlerweile beschäftigen sich viele aber auch auf andere art und weise vor dem Trainingsbeginn.

    Da würde ich ja sagen, dass die Kinder lernen sollen, auch unter großem Raum- und Gegnerdruck den Ball zu behaupten.

    Da hast du recht, GEGNERdruck. Aber sicherlich nicht auch noch von den eigenen Mitspielern.


    Vielleicht interpretiere ich auch zuviel in deine Aussagen hinein und deine Spieler stehen sich bei eigenem Ballbesitz nicht gegenseitig auf den Füßen.

    Jedoch kenne ich halt ein anderes Verhalten von unseren Kindern.

    Sobald wir im Ballbesitz waren rannte die gesamte Mannschaft nach vorne vor das gegnerische Tor. Viele warteten dort, einschussbereit, bereits das komplette Spiel ^^ und winkten und riefen: "Hier! Zu mir!", um ein Zuspiel zu bekommen.

    Das war so bei den Bambini, das war auch so in der F-Jugend.

    In der E-Jugend konnten wir es bereits in annähernd gewünschte Bahnen lenken.