Beiträge von SG-Nr8

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    In dem ich den Satz so formuliere, dass ich es nicht verstanden habe, Mache ich sein Problem, dass er nicht sauber schreiben, kann zu meinem Problem.

    Wenn ich in einer Diskussion mein Gegenüber nicht verstehe, dann ist es auch immer mein Problem.

    Möglicherweise habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Es geht mir vorrangig um Umgangsformen.

    Es macht nämlich einen großen unterschied ob ich jemanden auf etwas hinweise oder ob ich um etwas bitte.

    Behebt es nicht das Problem der Schreibweise. Er wird dieselbe Schreibweise nochmals anwenden, allerdings mit anderen Worten. Doch es stört vor allem die Schreibweise und die Rechtschreibfehler und nicht der Inhalt.

    Da bin ich anderer Meinung. Letztlich wird ihn auch meine Bitte dazu bewegen seinen selbst verfassten Text nochmals zu überarbeiten.


    Ist die Diskussionskultur die ich hier pflege förderlich für die Entwicklung des Threads oder nicht?

    Klares nein. Würde das zutreffen, wäre ich nicht damit beschäftigt diese Zeilen zu verfassen, sondern könnte mich dem Thema widmen.


    Ist die Diskussionskultur anstrengend, weil man mehr nachdenken muss, bevor man etwas schreibt?

    Ja, allerdings vorrangig dadurch, dass ich für mich erstmal deuten muss worauf du überhaupt hinaus willst.


    Ist die Diskussionskultur anstrengend, weil bisher gelerntes hinterfragt wird?

    Ich kann mein eigenes Handeln aber genauso gut hinterfragen wenn ich von jemand Argumente aufgezeigt bekomme, die gegen dieses sprechen.

    Deine Fragerei sehe ich nicht als zielführend in einer Online-Diskussion. Was von Angesicht zu Angesicht sehr gut funktioniert, wird in einem Onlinethread mit mehreren Beteiligten einfach nur zäh und unübersichtlich.


    Ja, ich habe zu vielen Themen eine klar Definierte Meinung.

    Dann äußer sie doch einfach. Wenn du beispielsweise Uwe um seine Meinung bittest, dann gebe doch auch öfters mal deine Preis.

    Zum Thema Gaberln hast du doch auch klar deine Stellung bezogen. Ich würde mich freuen öfter so klare Aussagen von dir zu lesen.


    Beim letzten Punkt muss ich dir Widersprechen, es gibt sehr wohl vereinzelt Personen, die meine Meinung teilen. Doch das sind, wie gesagt sehr wenige. Der Großteil beschwert sich sogar beim Admin über meine Art, anstatt mir das selbst in einer PN mitzuteilen.

    Ich weiß nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat. Ich kann zwar deiner Meinung sein, trotzdem muss ich deine Art nicht mögen.

    Sicherlich hat sich nicht der Großteil über dich beschwert, so wichtig bist du nicht.


    Worauf ich eigentlich hinauswollte ist, ich habe des öfteren das Gefühl, du überträgst die Meinungen von einzelnen Personen auf alle Anderen im Forum. Du verwendest dann häufig "euch" und "ihr" anstatt zu differenzieren. Mag natürlich sein, dass ich mich täusche.


    Wenn es dir aber lieber ist können wir die Unterhaltung auch gerne als PN weiterführen und es wird nicht der nächste Thread mit Offtopic vollgestopft.

    fussballschule_tirol

    Ich stimme dir zu. Es sollte grundsätzlich jeder dafür sorge tragen saubere und verständliche Sätze zu formulieren.

    Es werden mitunter Sätze verfasst, die kann man drei, vier mal lesen und versteht sie trotzdem nicht.

    Jedoch wäre es sicherlich hilfreicher zu schreiben: "Kannst du es bitte nochmal neu formulieren, ich habe dich leider nicht verstanden"

    anstatt:

    ... persönlich darauf hingewiesen...

    Aufgrund solchen Aussagen werfen dir einige ein "oberlehrerhaftes Verhalten" vor.


    Die Diskussionskultur die du jedoch pflegst, ist nach meinem Empfinden sehr anstrengend.

    Du hast, soweit ich es bisher beurteilen kann, zu jedem Thema eine klar definierte Meinung.

    Warum schreibst du sie nicht von Anfang nieder und belegst sie mit deinen Argumenten?

    Erst danach solltest du den anderen deine Fragen stellen. So habe ich, als antwortende Personen die Möglichkeit meine Antwort so zu formulieren, dass es möglich ist beim Topic zu bleiben, anstatt drei neue Baustellen zu eröffnen.



    Des Weiteren kommt es mir so vor, als hätte für dich die Meinungen einzelner Gültigkeit für alle anderen im Forum.

    Auf der einen Seite du, auf der anderen Seite alle anderen.

    Wenn das wichtigste Spaß ist, dann sind die Inhalte in diesem Fall doch völlig egal, Hauptsache es macht Spaß. Oder interpretiere ich da deine Aussage falsch?

    Warum sollte denn der Spaß relevante Inhalte ausschließen? Ich habe hier keinen Gesehen der die Aussage getätigt hat.


    Des Weiteren haben hoeness2 und Effzeh geschrieben wie A-Jugend Spieler (möglicherweise) ein spaßiges Training definieren würden.

    Sie selber haben es bislang noch gar nicht erörtert, was ein gutes Training ausmacht.


    Also was ist gutes und schlechtes Training?

    Ich glaube es nicht möglich dies allgemeingültig zu definieren.


    Ein gutes Training würde ich für mich wie folgt definieren:

    Für die Spieler relevante Lerninhalte motivierend und fordernd in Spielformen vermitteln.


    Ein schlechtes Training ist im wesentlichen:

    - monoton/langweilig

    - extrem über- oder unterfordernd

    - bedarf zu vieler Erläuterungen und Korrekturen

    Hinterfragen kommt mir vor, hat hier im Forum einen extrem negativen Beigeschmack, dabei ist Hinterfragen etwas positives.

    Ich weiß nicht wie du zu der Annahme kommst. Die meisten Themen die hier eröffnet werden bestätigen eigentlich, dass der Themenersteller sein eigenes Handeln hinterfragt. Die meisten möchten doch entweder eine Bestätigung, dass du sie auf dem richtigen Weg sind oder einen Fingerzeig in welche Richtung andere gehen.


    Wenn ein Spieler eines anderen Vereins viel besser ist, dann kann man sich ja fragen warum das so ist und die nötigen Schlüsse daraus ziehen. Ist es, weil er größer ist usw. oder ist es, weil er einfach ein besseres Training hatte.

    Warum sollte ich über den Werdegang von Spielern eines anderen Vereins sinnieren?

    Es gibt doch unzählige mir unbekannte Faktoren die beeinflussen können ob ein Spieler gut oder schlecht ist / sich gut oder schlecht entwickelt. Ich kann doch kaum Rückschlüsse aus seinen Fähigkeiten ableiten, ob diese tatsächlich durch Training erarbeitet wurden.

    Ich kann ihn höchstens Fragen ob ihm das Training Spaß macht und auf eine ehrliche Antwort hoffen.

    Wir Trainer sollten uns eher hinterfragen, warum wir es nicht schaffen unsere Spieler auf ein solides Niveau zu bringen.

    Ein 8jähriger muss verbessert werden können.

    Der Achtjährige muss aber auch gewillt sein den Weg mitzugehen.

    Meine Erfahrung ist, je größer die Defizite im Vergleich zu anderen Kindern, umso beschwerlicher der Weg dies auszugleichen, umso niedriger die Motivation des Spielers die ersten Schritte zu gehen.


    Wenn ein Kind mit 8 Jahren aus einem anderen Verein besser ist als ein Kind, das ich schon seit 2 Jahren trainiere, muss ich mich als Trainer auch mal Hinterfragen.

    Bei 4 von 5 meiner schwächsten Spieler brauche ich mich nicht mehr zu hinterfragen.

    Da kommen Faktoren wie

    - fehlen von motorischen Fähigkeiten

    - unzureichende kognitive Fähigkeiten

    - starkes Übergewicht (>20KG)

    zusammen. Zum Teil, so gar eine Kombination aus allen.


    Es ist, für mich als Trainer, einfach nicht möglich alle diese Defizite anzugehen.

    Nicht einmal wenn Spieler und Eltern tatsächlich dauerhaft mitziehen würden, was sie jedoch häufig, aus o. g. Gründen, nicht machen.


    Ich muss als Trainer natürlich mein eigenes Handeln laufend hinterfragen, jedoch kann und werde ich mir sicherlich nicht alles aufbürden was bei einigen Kinder weit weg von einem optimal Verlauf geschah.


    BTT:

    Abgesehen davon sehe ich die Diskussion als nicht zielführend an.

    Wenn der Verein, bei dem ich als Trainer aktiv bin, die Vorgabe macht, ich solle schwächere Kinder aussortieren, dann bleiben mir nur zwei Möglichkeiten:

    - Ich störe mich nicht an den Vorgaben des Vereins, also setze ich Sie um.

    - Die Vorgaben weichen von meiner Definition des KiFu ab, ich kann sie nicht umsetzen.


    Bei der letzteren Option, kann ich nur raten den Verein zu verlassen. Dort zu versuchen die Denkweise der Verantwortlichen zu ändern ist wie ein Kampf gegen Windmühlen.

    Larius

    Wenn ein Kind unter der Woche krank ist, dann wird er am Wochenende nicht spielen. Ich möchte auch nicht, dass kranke Kinder ins Training oder zum Spiel geschickt werden.

    Hausaufgaben oder Vorbereitungen auf Prüfungen kommen auch nicht spontan. Genauso wie ich erwarten kann, dass mein Kind alle Aufgaben vor dem Training erledigt hat, so erwarte ich es auch von anderen.

    Man kann aber auch von der Mutter erwarten, dass sie in der Lage ist sich um eine Fahrgemeinschaft für ihr Kind zu kümmern.


    Sicherlich gib es Gegebenheiten, wodurch ich von meiner Tabelle abweiche, aber vorrangig gelten für alle gleichermaßen die selben Regeln, Pflichten und Rechte.


    EDIT: Das sind alles Punkte die ich schon mehrmals mit allen Eltern durchgegangen bin. Meine Sichtweise und wie ich Entscheide, habe ich immer offen kommuniziert. Sowohl Eltern als auch Kinder entscheiden selbst ob sie es mittragen oder nicht. Falls nein, dann steht es ihnen frei mich als Trainer abzulösen oder die Mannschaft zu wechseln.


    Ich glaube auch, dass Kinder ein Gespür haben, ob der Trainer sie grad dabeihaben will weil er sie dabei haben will oder ob sie dabei sind weil Excel es sagt.

    Ich möchte immer alle Kinder dabei haben. Funktioniert leider nicht, da dann nicht mal jeder 50% Einsatzzeit pro Spiel erreicht. Was für mich das Minimum ist.

    Um sowohl den Kinder als auch den Eltern darlegen zu können, warum diesmal Spieler A mit darf und Spieler B nicht mit darf führe ich diese Tabelle. Damit ich am Ende nicht nach Gespür oder gutdünken entscheiden muss.

    Also wir haben uns entschieden zur Hinrunde nur 1 Team für unsere E-Jugend zu melden, bei 17 Kindern.

    Ich finde deine Entscheidung und auch die Begründung als absolut nachvollziehbar.

    Unter zehn Kindern pro Mannschaft würde ich keine Mannschaft melden. Diese zehn müssten auch schon in höchsten Maße zuverlässig sein.

    Trainero

    Um es mal in aller kürze zu beleuchten was ich unter "erwartete Leistung einfordern" verstehe.

    Zuerst, ich stehe nicht schreiend mit der Peitsche am Spielfeldrand und fordere permanent 100% zu geben.

    Es geht mir darum die Kinder, anhand ihrer bisher gezeigten Spitzenleistungen (fintenreiches Dribbling, technisch sauber Schuss, überlegter Pass, mit vollem Einsatz geführter Zweikampf, etc.) immer wieder darauf hinzuweisen und mit diesen Beispielen auch zu belegen, zu was sie im Stande sind zu leisten.

    Gerade die Kinder die eher unter mangelnden Selbstvertrauen leiden, versuche ich so zu stärken.


    Sicherlich funktioniert es nicht bei jedem.

    Andere haben mein Zuspruch in der Form auch gar nicht nötig, weil Sie selbst ganz genau wissen was sie können und was nicht, diese versuchen eigenständig, in bereits in den von ihnen selbst definierten Bereichen, sich zu verbessern.

    Jedoch dadurch, dass ich die Kinder schon eine Zeit lang begleite, kann ich gut einschätzen wem es weiterhilft und bei wem es nur unnötigen Druck erzeugt.


    Ich bin mir sicher, dass mittlerweile, alle Kinder die bei mir zum Training kommen den Anspruch haben sich zu verbessern.

    Ich glaube auch nicht, dass dies konträr zu dem bei uns verherrschenden Spaß-Gedanke läuft.



    Wen es die Eltern machen, warum müssen die Kinder für das Verhalten der Eltern büßen?

    In meinen Augen fungieren, in den jüngeren Jahrgängen, Eltern und Kinder als eine Gemeinschaft.

    Beide haben gemeinsam gleichermaßen die Pflicht sich an Termine und Absprachen zu halten.

    Sollten sie dazu nicht in der Lage sein, so zieht es halt entsprechende Konsequenzen nach sich.


    Seit zwei Jahren kommuniziere ich mein Vorgehen gegenüber den Eltern und Spielern. Es gab seit dem nicht eine Entscheidung durch die ich mich auf eine Diskussion mit Eltern oder Spielern einlassen musste.


    Durch die Nachsicht, die ich in meinem ersten Jahr gezeigt habe, musste ich viel Lehrgeld bezahlen und habe viele Nerven gelassen.

    Am Ende hat es einem keiner gedankt und trotz vieler Diskussionen hat keiner sein Verhalten geändert.

    Erst durch Spielausschluss ihrer Kinder, haben die Eltern angefangen sich darum zu kümmern ihre Kinder pünktlich zum Spiel oder zum Training zu bringen oder ggf. rechtzeitig abzusagen.

    Trainer E Ersatzbank

    Immer schön in Zeitlupe vormachen, damit es auch alle verstehen und meine Beine sich nicht verknoten.

    So handhabe ich (Holzbein lässt grüßen) es zumindest. ^^


    Das ist dann nur noch Chaos. kennt das noch jemand so?

    Ist bei uns genauso. Einige nutzen bewusst Tricks im Spiel, zeigen dabei auch wirklich tolle Kabinetstückchen.

    Diese jedoch in Übungsform zu Trainer oder vielleicht mal 2 oder 3 Minuten Jonglieren üben, da hat keiner wirklich die Motivation zu.

    Eigentlich hat Kovac nur die Tür aufgestoßen um für seinen Trainerstab einen Techniktrainer zu rechtfertigen.

    Beide Kovac-Brüder sind nicht unbedingt als "Künstler" bekannt gewesen.

    Meine Frage ist daher, sollte ich mir die Möglichkeit offen halten ein bewusst gestörtes Training für diesen Spieler anders zu bewerten als ein normales?

    Ich würde sagen ja, jedoch losgelöst von der allgemeinen Bewertung der Anwesenheit.


    Ich würde zwischen Spielern die lustlos wirken und Spielern die bewusst den Clown spielen und dadurch das Training stören unterscheiden.

    Bei ersteren das Gespräch mit dem Spieler suchen, ihm mitteilen, dass seine Trainingsbeteiligung nicht deinen Erwartungen entspricht.

    Versuchen die Gründe zu ermitteln. Den Ausschluss vom Spiel würde ich zunächst nicht thematisieren.

    Bei letzteren würde ich jedoch ziemlich schnell mit der nicht Berücksichtigung für das nächste Spiel drohen, da es sich um eine Disziplinlosigkeit handelt.


    Ich denke dir Leistung, die man im Mannschaftssport erwarten kann, ist Anwesenheit.

    Da bin ich absolut anderer Meinung. Ich erwarte das jeder sein Können abruft.

    Egal ob Kind oder Erwachsener, man kann sich doch nur verbessern wenn man an seine eigenen Leistungsgrenze geht und auch sich selbst vor Augen führt wozu man eigentlich im Stande ist.

    Ich habe mir mal ein Buch zur Lifekinetik im Fußball bestellt.

    Ist sehr interessant, allerdings nur bedingt für meine E-Jugend (Jungjahrgang) nutzbar.

    Versuche da aber immer wieder was einzubauen.

    Ein Teil der Übungen ist allerdings sehr umfangreich von der Vorbereitung

    Könntest du mir sagen welches Buch dies ist und würdest du es für den Einstieg empfehlen?

    Du kannst z.B. auf Fußball.de dir alle gemeldeten Teams für deine Region anschauen.

    Seite ist mir bekannt, darüber alle Mannschaften zusammenzählen würde wahrscheinlich paar Stunden dauern.


    Die standen bei uns in Textform auf der Homepage des Kreises. Zusammengezählt habe ich die nicht

    Danke für die Antwort. Habe gestern festgestellt, dass wir eine Liste mit den gemeldeten Junioren und Juniorinnen Mannschaften vom Staffelleiter bekommen haben.

    Es fehlen allerdings noch alle Mannschaften die höher als Bezirksliga spielen.

    Ich schaue am WE ob ich deine Beobachtung mit unseren Zahlen bestätigen oder wiederlegen kann. ;)

    Ich habe jetzt eine Neue F Jugend übernommen. Und da hab ich auch das gleiche Problem.

    Warum bezeichnest du es als Problem? Ich würde sagen das ist der Regelfall.

    Wenn die hälfte eurer Kinder auch abseits des Trainings mit einem Fußball in Berührung kommen, dann ist das bereits ein guter Schnitt.

    Ein Vater hat sich als Co - Trainer angeboten wobei ich damit nicht glücklich bin weil Ihm Sicherheit und auch das Wissen fehlt, dass merken die Kinder und fangen zum Blödeln an auch wenn er vor Ihnen steht.

    Du kannst nicht erwarten, dass plötzlich ein ausgebildeter Trainer bei dir auf der Matte steht und seine Hilfe anbietet.

    Meiner Meinung nach solltest du angebotene Hilfe in Anspruch nehmen. Das fehlende Wissen kannst du ihm sicherlich vermitteln.

    Wer weiß, vielleicht hat er auch eine hohe Kompetenz im Umgang mit Kindern.


    Mit dem Co-Trainer würde ich einfach häufig sprechen und deine Erwartungen klar formulieren.

    Sehe ich auch so. Durch viel Kommunikation werdet ihr sicherlich beide dazulernen. Eine andere Sichtweise ist nicht zu verachten und wenn dich bereits jetzt schon die Blödelei stört, dann ist es sicherlich von Vorteil ein zweites paar Augen auf dem Feld zu haben.



    Ich habe beim ersten Training außerdem einen Fragebogen zusammengestellt um die Kinder und ihre Wünsche etwas kennen zu lernen. (..)

    Was haltet ihr von der Idee bzw. habt ihr Erfahrungen in solchen Situationen?

    Finde ich sehr gut. Habe ich auch vor kurzem in Form des FTJunior-Fragebogens mit meiner E-Jugend gemacht.

    War für mich in gewisser weise eine Augen öffnende Erfahrung. Ich war erstaunt zu sehen wie sich die meisten meiner Spieler selbst wahrnehmen.

    Ich würde den Unterschied zwischen C->B und D->C gar nicht so weit weg von einander schätzen. Der Drop-Out dürfte in ähnlichen Regionen liegen. Das Resultat wird aber sein, dass man durch die Abgänge innerhalb der 4 Jahre letztlich nicht mehr genügend Spieler hat um eine 3. oder 2. Mannschaft zu melden.


    Mal der Interesse halber: Wie hast du die Zahlen eigentlich ermittelt?

    Wir spielen ja häufiger ohne die Starken. Bisher auch fast immer auf Augenhöhe.

    Außerdem lasse ich fast immer ein paar starke zu Hause. Auch eine Anfangsformation nur mit schwächeren Kindern ist nichts ungewöhnliches.

    Ich handhabe es eigentlich nicht anders.

    Trotzdem kommen Nachfragen von meinen Spielern. Warum spielt A nicht im Tor, warum ist B heute nicht dabei usw.

    Es scheint leider so, dass sobald gewisse Spieler nicht auf dem Platz stehen, vielen anderen das vorhandene Selbstvertrauen völlig abhanden kommt obwohl ich eigentlich das Gegenteil erreichen will.