Diese Fairplay Liga Diskussionen verfolgen mich. Ich komme zu keinem Entschluss. Auch mich hat es vergangenes Wochenende wieder getroffen.
Kann es sein, dass der Gute Gedanke einer Fairplayliga an den Unzulänglichkeiten der Trainer scheitert und es, zum Schutze der Kinder vor solchen Idioten, anzuraten wäre, die Fairplay liga abzuschaffen? Oder zumindest eine Übergangsphase von ein paar Jahren anzusetzen wo ausgebildete Fairplay Beobachter vormachen wie es geregelt werden sollte?
Beiträge von Ersatzbank
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Naja, wenn die Schüler dann glauben sie hätten Nachteile im Sportunterricht wenn sie nicht zum Lehrer-Trainer wechseln? Wollen wir wetten der Lehrer kennt diese Problematik? Also weiss er auch welches Dilemma er bei den Schülern erzeugt. Wenn dem so ist, dann ist es mMn ganz klar Amtsmissbrauch am Schutzbefohlenen.
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Teleskopstangen vielleicht? Ich erinnere es gab vor der Dronen-ära bei uns in der Region einen Fotoservice der hat fotos aus 10m Höhe per Teleskop Gestänge angeboten.
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Nachtrag: ich glaube das Geheimnis liegt an der Drohung. Man sollte bevor man droht wissen wie man sie umsetzt. Getreu dem Motto: "Sprich keine Drohung aus wenn Du sie nicht auch wahrmachen kannst." Sonst machste Dich über kurz oder lang zum Clown.
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Interessant, meine Jungs haben da auch immer noch Probleme mit.Was wäre denn bei Dir die Konsequenz gewesen, wenn es nach den 2 Wochen noch nicht geklappt hätte?
das ware recht banal: das kind übte während des Trainings Schnürsenkel binden mit den zuschauenden Eltern. Nach 5 minuten wurde ich gerufen und es wurde das schleifenbinden vorgeführt. War zwar nur eine theoretisch richtige und suuuper locker, aber sowas genügt mir dann. Bereits am Folgetag hat mich das kind dann als wir uns durch Zufall auf dem weg trafen gezeigt, dass er geübt hatte. Und siehe da: fast perfekt! Die Frage, ist aber eigentlich: was würde ich machen wenn etwas derart verweigert wird, dass ich meine Drohung wahr machen müsste? Dann würde ich meine Drohung wahr machen! Allerdings immer im Rahmen gewisser Spielräume. Er kickt dann im obigen Beispiel halt eine Zeitlang ohne Feedback von mir, wird nicht aufgerufen wenn er sich meldet etc. Und nach dem Training frage ich ihn wie ihm das gefallen hat. Auf Diese Art klappt das immer. Liegt aber wohl auch am Umgang aller beteiligten miteinander.
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Ich melde mich nochmal um was hinzuzufügen.
Ich halte die ersten 10 Minuten des Trainings für die wichtigsten in bezug auf die allgemeine Disziplin. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn diese immer gleich ablaufen die Kinder sich viel besser danach konzentrieren können. Wahrscheinlich werden sie dadurch auf die erwartete Einstellung konditioniert.
Stimme voll zu. Leichte Varianten erlaubt.
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Ich habe bisher ca monatlich eine neue regel eingeführt. Bis auf 2 sind alle situationsbedingt etwas gewesen, was nicht so gut war. Dadurch kann ich die Regeln gut durchsetzen, denn die jeweils vorangegangenen wurden inzwischen Routine.
Die beiden initialregeln waren: a) an die Eltern: wer nicht kommt sagt ab. Und b) an die Kinder: keiner betritt mit ungereinigten Schuhsohlen ein Gebäude.
Danach folgte: ich trainiere keine Kinder die keine Schnürsenkel binden können - dafur hatten alle dann jedoch 2 Wochen Zeit zum Üben
Klappt! Wovon ich abraten würde ist, einen neuen Regelkatalog und vielleicht sogar Strafen auf den Tisch zu knallen. Das ist zum Scheitern verurteilt. -
Genau. Gehe zu einem Elternteil und sage" hallo xy ich habe gehört euer sohn trainiert woanders zur Probe. Warum sagt ihr das denn nicht, sondern schiebt andere Ausreden vor?" Das funktioniert schon. Keine Angst.
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bei uns gibt es zwar bis zur U12 offiziell keine Tabellen, dass aber ältere Spieler eingesetzt werden kommt vor allem bei den Kleinen ziemlich oft vor. Und das obwohl es bei uns ab der U7 Spielerpässe gibt. Gerade am Wochenende wieder der Fall gewesen, aber was willst machen wenn bei drei Kickern die alle mindestens einen Kopf größer waren als alle anderen als Geburtsdatum der 1.1. eingetragen ist? Da helfen auch Spielerpässe nichts
Du meinst sie spielen mit gefälschten Pässen? Bei uns im Verein verlangen wir zum Passantrag eine kopie der Geburtsurkunde. Ich fibde das gut.
Ich hasse solche Betrügereien. Gerade da es um nichts geht, müsste man doch mit relativ geringen Mitteln etwas erreichen können...
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Hallo G - Kollegen.
Wir haben ja die besondere Situation ( zumindest in Bayern), dass G-Junioren nur einen Spieler-Pass benötigen wenn sie in der F eingesetzt werden. Daher kann ich eigentlich nie prüfen wie alt die Kinder sind. Leider kommt es immer wieder ans Tageslicht. Gestern erst hat sich ei. Junge selbst verplappert und stolz erzählt er sei schon 8! :-). Auch Trainer gestehen mir das manchmal. Einer sagte mir ernsthaft "... naja, wir wollen halt gewinnen." (Kommt das bei Euch eigentlich auch so häufig vor? Hier scheint das übliche Praxis zu sein!
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Meine Frage: Gibt es da irgendwelche Strömungen auch in der G schon Spielerpasse einzuführen? Also ich wäre ja sehr dafür.Schöne Grüße von der Ersatzbank.
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Hat da mal jemand eine Beispielsequenz aus eigener Hand? Nicht fancy aufbereitet vom Unternehmen
Wäre mal über die Qualität neugierig!Ich auch!
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Die gleichen Konzepte wie bei der Entscheidung in den Schulen von G9 auf G8 zu gehen? Die Kids müssen in kürzerer Zeit mehr lernen.
@Steini Du siehst die Probleme In der geringeren Erfahrung auf dem Großfeld. Ich schließe mich hier Deiner Frage an, wie man das konzeptionell abfangen könnte, denn schon früher auf das Großfeld zu gehen kann ja nicht die Lösung sein. Würde bedeuten der Altjahrgang D spielt 11:11 auf dem großen Feld. Horst Wein dreht sich Grab um wenn er das hört!
Wäre eine neue Spielklasse der Jungsenioren (U21) denkbar? Ist ja nicht so, dass es das nicht schon gäbe!
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Der Brexit ist er nach der EM, oder? Also darf England noch mitspielen!


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Diese Diskussion haben wir in Abständen immer wieder. Die letzte Diskusssion war noch mit dem Baron, einige werden sich erinnern

Eine Like-Funktion lehne ich grundsätzlich ab. Ich kenne das von neuen Autoren, die manchmal enttäuscht sind, wenn sie für Ihren Artikel auf Facebook wenige Likes bekommen.
Der "Like-Druck" ist je nach Person manchmal sehr hoch. Wer damit umgehen kann, für den ist das kein Problem. Oft sind es Zufälle, die viele Likes ermöglichen.Das ist die andere Seite der Münze. Natürlich muss man schon auch damit Leben können, wenn man keine Likes bekommt. Und genauso verhindert man dann, dass die Diskussion in den Hintergrund tritt und das Like-Sammeln wichtiger wird. Genau das muss man abwägen. Und wenn dazu schon Diskutiert wurde und es einen Konsens im Forum gibt, beuge ich mich doch gerne.

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Ein wunderbarer Satz!
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Wenn ich beim Lauftraining keine Anreize setze werde ich nicht in dem Maß schneller oder ausdauernder Laufen als ich es könnte, wenn ich sinnvolle Impulse setze die den Körper dazu zwingen sich anzupassen. Da wird jetzt niemand widersprechen können.
Wenn diese Anreize zu krass sind werde ich entweder krank oder demotiviert.
Wenn diese Anreize zu leicht sind werde ich gelangweilt und bleibe langsam.
Grundsätzlich sollte man schon davon ausgehen, dass wo höherklassig gespielt wird auch höherklassig trainiert wird. Die Anforderungen der höheren Klassen sind ja höher - gebietet die Logik.
Alleine das sagt mir, dass grundsätzlich ein Spieler schneller besser wird, wenn sein Umfeld ihn richtig fordert (aber nicht überfordert), als er im Vergleich zur Unterforderung besser werden würde.
Wenn individuelle Ausnahmen vorliegen, wie Trainerqualität etc, dann ist das im Einzelfall zu berücksichtigen, klar.
Die Überschrift deiner Eingangsfrage enthält ein "muss" - das macht Antworten natürlich schwer, weil man außer Atmen und Sterben relativ wenig wirklich "muss".
Letztlich kommt es darauf an was der Spieler sagt: ob er wechseln will. Aber: kann er wissen ob er wechseln will, wenn er es nicht kennt wie das ist zu wechseln und mit stärkeren zu trainieren? Kann er wissen wie Grünkohl schmeckt, wenn er noch nie welchen gegessen hat? Nö. Also muss man es ihm ermöglichen: Testspiele, Probetraining. Dann kann man entscheiden. Legst Du als Trainer Steine in den Weg, wäre das wohl falsch, nicht wahr?
Am Ende bleibt er beim alten Verein: fein - seine Entscheidung, deine Freude! Geht er weg: auch fein - wurde gut ausbildet, kannst Dich genauso freuen! Ob er es packt kann ja niemand garantieren, da musst Du durch. Kommt er wieder zurück: Willkommen heißen - er bringt neue Erfahrungen mit. Und die Kameraden an dessen Erfahrungen teilhaben lassen, dann klappt auch die Re-Integration. Aber ein Restrisiko ist doch immer da. -
Oft lese ich Beiträge die ich einfach richtig gut finde. Ich vermisse dann immer einen "Like" Button. Ich weiß natürlich nicht, ob das Absicht ist, oder hier technisch einfach nicht geht, aber wollte das einfach mal mitteilen.
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Meine Sicht: Solange das Training gemeinsam abgehalten wird, habe ich da schon Verständnis für den leistungsorientierten Trainer: Für ihn wird das Ganze als ein einziger Spielerpool erscheinen und er als der "höhere" stellt sich daraus sein Team fürs Wochenende zusammen. Alle anderen bekommen Spielpraxis als 2. Mannschaft mit Dir als Coach. Daraus folgt: Wenn Du das Problem vermeiden willst, trenne Dich mit "Deinen" Jungs zeitlich und örtlich vom anderen Trainer. Aber ob das Sinn macht steht auf einem anderen Papier!
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Der Fachbegriff nach dem Du dich umgucken musst ist "Binnendifferenzierung". Das Problem Heterogener Gruppen. Bei oft selben Übungen sind die talentierteren gelangweilt und die mit begrenzter Aufnahmekapazität überfordert. Da gibt es in der allgemeinen Pädagogik bestimmt Material dass Du dir ergoogeln kannst. Fang vielleicht hier bei Wikipedia an: https://de.wikipedia.org/wiki/…ik)#Binnendifferenzierung
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Vielen Dank für eure Antworten sowie Mutzusprüche!
Ich habe mich entschieden, die Herausforderung anzunehmen, wenn es dazu kommen sollte.
Ich hatte heute ein Gespräch mit dem Jugendleiter. Dabei handelte es sich auch um das Thema "Prämien".
Irgendwie muss man die Leute halten können. Uns sind schon einige alte Talente aus früheren Jahren durch die Finger gegangen, weil sie im Nachbarsverein Prämien erhalten sowie keinen Vereinsbeitrag zahlen.Topverdiener erhalten 30 Euro als Siegprämie. Mein Jugendleiter ging schnell eine beispielhafte Rechnung durch.
Diese lautete ungefähr:
"30 Euro x 11 Spieler = 330€330€ x vielleicht 10 Siege = 3300€
und das ohne Wechselspieler usw.Das können wir unmöglich stemmen."
Jedoch sei er offen für Vorschläge.
Meine Idee wäre eine PUNKT-Prämie von 4€ für jeden Spieler in der Startelf, und für jeden Einwechselspieler, der spielt, die Hälfte.
Habt ihr euch schon mal mit Prämien auseinandersetzen müssen? Wenn ja, wir handhabt ihr das?Bei uns gibt es keine Prämien. In der Motivationstheorie funktioniert das auch nur kurzfristig. Und aus der Nummer kommst Du dann nicht mehr ohne größere Schmerzen raus. Wann folgen dann die Prämien für die B-Jugend? etc.
Nach deiner Theorie bekommt ein Einwechselspieler beim unentschieden satt 2 €. Wow
Wegen solcher Pfennigfuchsereien sich den vereinstreuen Unterbau wegzuknallen wäre mutig bis fahrlässig.
