Beiträge von Ersatzbank

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    Hmm 15 Kinder sind eine Mannschaft. Wenn im Verein generell viele Kinder sind lohnt es sich eigentlich immer eine extra Mannschaft zu melden, wenn man einen Betreuer dafür findet.
    Was ich meine ist: Ihr habt z.B. 3 Jahrgangsmannschaften die regelmäig trainieren mit 14,13 und 15 Kids. Jedes Team nimmt maximal 9-10 Spieler zum Spiel mit, da bleiben dann 12-15 Kinder über die nicht spielen können. Das reicht dann um noch eine gemischte 4te Mannschaft zu gründen die nicht zusammen trainiert aber im Wettkampf antritt, selbst wenn noch welche Krank sind. So bekommt jedes Kind jedes Wochenende Spielzeit.

    Dieser Ansatz ist toll und lobenswert, aber für mich wäre das nicht anwendbar: Mehrfachkommunikation über drei Mannschaften hinweg. Mit der Wahrscheinlichkeit jedesmal zu wenige zu haben. Wie Du schon schreibst: Wenn man Betreuer für das Team hätte, dann ja.

    Um jetzt etwas zu überspitzen,wie sehen dann die "normalen" Mannschaften:
    Großer Kader, keiner weiß wo er spielt, "gleichgültige" Trainer, "am A.… vorbeigehen" Eltern, Training geht, Ergebnisse Sch... egal. Folge, D-Jugend fängt an, die "etwas Bessere" gehen wo anders, die "etwas Schlechtere" hören auf. Keiner will sich als Loser fühlen. Meine Söhne spielten beide mehrere Jahre in solchen Vereinen. Es führt dazu, dass sie sich nach einer gewissen Zeit schämen, jemandem zu sagen, wo sie spielten (G-E Jugend). B-Jugend aktuell, bei meinem älteren Sohn hat sich die Mannschaft in vier Monaten aufgelöst.
    Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Die Ergebnisse sind schon wichtig, damit man auch eine gewisse Entwicklung sieht, da es das Messbare im Fußball ist. Bei meinem jungeren Sohn (Sportschule); Hinspiel 3:0 verloren, ohne jeglichen Chans, Rückspiel 2:1 verloren, aber die Manschaft hat eine tollen Fußball gespielt. Ergebnisse sind nicht der Schwerpunkt einer Fußballausbildung, sie sind Indikatoren. Bleiben die Ergebnisse aus, muss man seine Methode der fußballerischen Ausbildung stark hinterfragen.

    Absolut: Nein!
    Was du beschreibst sind die Gegenteile der Überflieger - also die "Nieten". Die Normalen sind einfach normal und dazwischen.


    Und noch ein weiteres: Nein!
    Nur weil Ergebnisse ausbleiben muss man sich noch lange nicht per se kritisch hinterfragen. Manchmal mag das so sein - Profimannschaften z.B. (siehe oben); aber nie kategorisch.

    6+1 = 7. Ohne Auswechsler solltest du nicht antreten. Um mindestens 1 Auswechsler zu haben musst du 2 aufstellen. = 9 Kinder. Es sind nie alle da.
    also ist für mich 10 Kinder pro Team das absolute Minimum. Du brauchst für 2 Teams also 20! und du hast nur 15. also vergiss es - es sei denn über die Sommerferien ist abzusehen 5 weitere zu bekommen.


    Im Winter hatte ich 27 Kinder im Team (aktuell 32 oder 33 - habe den Überblick verloren - es kommen immer mehr - habe noch 6 "in der pipe"), und es gab turniere da musste ich um Hilfe anderer Teams im Verein bitten weil ich bei 4+1-Turnieren nicht genug Spieler hatte - da hatte ich 2 mal nur 4 Kinder am Start!!


    Fazit; Auf Kante nähen ist immer scheise.

    Sehe ich auch so - ich habe von TW-Trainer auch so einige Tipps mitgenommen und würde es gut finden, wenn er wieder mit dabei ist... Wegen eines Fouls sollte niemand mit dem Fußball aufhören.



    Zum Thema des Threads: im E-Mädchenfußball ist es noch viel extremer. Hier hat man häufig (gerade bei Rotation) Torhüterinnen, die den Ball kaum weiter als fünf Meter werfen und auch nur unwesentlich weiter präzise flach zuspielen können. Den Strafraum überhaupt mit dem Ball aus dem Torraum per Abwurf oder Abstoß regelgerecht zu verlassen, ist schon ein Problem, an eine offene Spielstellung der Ballempfängerinnen ist deshalb kaum zu denken. Wenn dann auch noch zugestellt wird, geraten die Torhüterinnen häufig in Panik und werfen oder schießen die Bälle nur noch wild weg - meist genau in die Füße einer Gegenspielerin. Insbesondere bei Schulturnieren habe ich schon häufig Spiele gesehen, die im wesentlichen ausschließlich aus misslungenen Spieleröffnungen bestehen (Anstoß, Schuss daneben, Spieleröffnung, Tor - das alles in einem ständigen Kreislauf). Eine Regelvariation, die es ermöglicht, zumindest in dieser Altersklasse eine Spieleröffnung ohne Gegnerdruck zu durchzuführen, würde ich begrüßen, denn so ist es schon sehr schwer, Mädchen für die Torposition, die eben nur ständige Misserfolgserlebnisse bei der Spieleröffnung verursacht, zu begeistern.

    Die Regelvariation heißt Funino! Fertig - alle Probleme beseitig und verbessert. Ich habe fertig :)

    Du hast recht. Für einen Holz-Pädagogen mögen solche Richtlinien richtig sein, um aus 20 Kindern 3 A-Liga Spieler und 17 Skateboarder, Tennisspieler und Sportmuffel zu ZÜCHTEN.


    Ich bin raus :thumbup:

    @Das_Huhn
    Du diskutierst hier immer so schön mit und ich schätze dich wegen deiner Art diese Diskussionen immer offen anzunehmen. Ich wünschte mir nur, dass du irgendwann die Kurve bekommst und weiter denkst. Alleine was Du immer über deine Position und Stellung in deiner Arbeit schreibst sagt mir: Hirn solltest Du haben, sonst wärst Du nicht da wo du bist! Was muss denn passieren, dass du diesem ergebnisorientierten, kinderunfreundlichen Anti-Spaßfußball endlich den rücken kehrst? (oder ist mein Ansinnen hoffnungslos??)

    Manchmal möchte ich mit meinen Jungs einfach nur reden. Mit jedem einzelnen Gespräche führen - über dies oder das. Ich glaube das würde oft mehr bringen als Spielformen und Übungsformen, dennoch mache ich es total selten und bedauere das. Vielleicht müssten wir einfach manchmal mehr mit den Kindern reden, als immer nur mit den Eltern.

    Wie ist es denn im freien Trainingsspiel auf dem Training?
    Ich frage deswegen, weil ich als Junge zum Fußball ging um Fußball zu spielen. All diese Übungen wollte ich nicht. Das ganze Training habe ich mich auf das Abschlussspiel gefreut und immer wieder überlegt ob ich nicht absichtlich jedes mal zu spät kommen soll :) Ich habe den Sinn und Zweck der Übungen nicht verstanden. Für mich war Fußball: Fußball spielen und nicht isoliert üben. Bis ich verstanden hatte, dass wir als Verein unter Woche lernen und üben und das Eigentliche dann das Spiel gegen andere Vereine am WE stattfindet, war meine Jugendzeit vorüber.


    ...



    Gruppen aufteilen habe ich auch bereits überlegt. Allerdings machen bei mir die Freundschaften nicht vor dem Können halt. Und viele der Kinder wollen doch einfach mit ihren Freunden Fußball spielen. Wenn ich Sie also trenne ist dieser Punkt weg gefallen und das möchte ich nicht. Im selben Training in unterschiedlichen Teams ist hier ein guter Kompromiss wie ich finde

    Hier meinst Du wenn man Freunde grundsätzlich in 2 verschiedene Mannschaften steckt und nicht das Training, oder?

    Aus diesen Gründen aber Freundschaften in zwei Trainingsgruppen zu zerreißen ist aber in meinen Augen nicht nötig.

    Weil hier verwendest Du "trainingsgruppe" - ich nehme an hier meinst Du auch die zwei getrennten Mannschaften, oder?


    Gerade die Freundschaften machen mir auch ein wenig Sorgen beim aufteilen - sowohl die Teams für die nächste Saison als auch Trainingsgruppen, als auch Aufstellung (gerade beim Funiño wenn ich 4er Teams aufstelle).


    Eigentlich ist es immer so: Jeder will mit unserem Star zusammenspielen - egal wie schwach oder stark. Lediglich unserem Star ist es total egal mit wem. Selbst ob er mit seinen Freunden spielt ist ihm nicht wichtig - er will einfach nur kicken. Seine Freund sieht er in der Freizeit und Hort und Schule genug, darauf ist er beim Fussi nicht erpicht. Im Gegenteil: Er ist sehr froh, wenn er in seinen Fußball abtauchen kann und mal (ich nenne es mal einfach so weil mir nichts besseres Einfällt) "seine Ruhe hat". Komischerweise wollen alle irgendwie nie mit den anderen Starken spielen - die teilweise ähnlich gut sind, weil 1 Jahr älter - alle wollen immer nur mit ihm kicken.
    Ich stehe nun regelmäßig mehrmals pro Training vor dem Problem, dass bei jeder Übung immer wieder die anderen Kinder die Köpfe hängen lassen, weil sie nicht mit ihm dürfen - geht ja auch gar nicht.
    Aber ich bin absolut dagegen es jedem der Mitspieler nur weil er kräht und es wünscht recht zu machen und unseren Star herumzureichen wie eine Trophäe. Sehe ich das zu eng?
    Viele der Kinder verstehen nicht warum und wie ich die Gruppen einteile - sie sehen nur ihre Freunde und mit denen wollen sie Kicken. Sie betrachten dann die anderen Mannschaftskollegen nicht als Freunde - ich glaube das gefällt mir auch nicht in einem team. Die Kinder sollten andere Mannschaftskollegen nicht ausgrenzen, indem sie sagen du bist nicht mein Freund.
    Das Elend ist dann eben auch noch, dass die Freund alle auf unterschiedlichem Niveau spielen und ich zumindest im Funiño Leistungsorientiert aufstellen "muss" (per Spielgruppenvereinbarung - und das macht auch Sinn wegen der Grundsätze).


    @totog (und natürlich auch an alle anderen): was würdest Du raten?

    Interessant. Mir gefällt natürlich der Ansatz der Familie, das Team nicht im Stich zu lassen. Das halte ich sogar für Pflicht im Mannschaftssport! Jedoch bin ich bisher mit dieser Ansicht immer davon ausgegangen, dass die Jungs grundsätzlich kommen wollen und spielen wollen und sogar mit Spaß.


    Dieser Fall ist da schon anders. Sollte der Junge tatsächlich nicht mehr spielen wollen würde ich daher mit ihm und den Eltern besprechen, ob es möglich wäre, dass er zumindest für Spiele zur Verfügung steht, die sonst mangels Spieler nicht stattfinden könnten. Das wäre doch genug - so viele sind das nicht mehr. Warum dann diese Sache mit 1 mal trainieren? Ist das eine Vorgabe von Dir, dass wer nicht trainiert auch nicht spielt?


    Da er grundsätzlich noch Mitglied ist und genauso auch bezahlt wie alle, gibt es keinen echten Grund, ihn von Deiner Seite aus anders zu behandeln als andere. Auch wenn das wohl subjektiv immer passieren wird. Ich wusste am Ende der letzten Saison, dass ein Junge zur Einschulung in einen anderen Sprengel ziehen wird und er auch deshalb nicht mehr kommen würde. Seitdem war es mir auch irgendwie nicht mehr wichtig, ob er kommt oder nicht und habe bei dieser Familie dann auch nicht mehr für-egal-was hinterhertelefoniert oder so.


    Dass er trotzdem selbstverständlich zur Abschlussfete eingeladen wird und so ist logisch; eine Verabschiedung gehört dann, wenn man das schon weiß, auch zum state of the art.


    Lass dir wirklich mal von ihm erzählen was er so denkt du sagt. Nimmer dir gerne dafür mehr Zeit als nur 1 Minute - Cotrainer macht das training und du spazierst solange mit ihm eine runde um den Platz oder setzt dich mit ihm irgendwo auf eine Bank wo ihr ungestört seid.


    Aber die aktuelle Lösung einmal weniger Training und sonst alles gleich obwohl er angeblich nicht mehr möchte kommt mir verbesserungswürdig vor und hat irgendwie ein "geschmäckle", zumal du ja genug Wechsler hast.

    Interessantes Thema. Leider kann ich nichts beitragen.
    Was müssen denn NLZs im psychologischen Dienst an Stellen und Rollen besetzen, damit sie die maximale Sternezahl bekommen?

    Vielleicht könntet ihr in der Halbzeitpause mal genauer auf die Tore in Hannover schauen, die da benutzt werden? Maße? Hersteller? die sehen Cool aus! Kann man die zum lagern einklappen und flach liegend stapeln?

    Mit diesem Herangehen zerlegst du spätestens ab E1 den eigenen Nachwuchs, weil die guten Spieler weggehen.
    Wir stehen mit unserer E3 gerade vor dieser Herausforderung: Zum Ende der vergangenen Saison haben die drei besten Spieler die Mannschaft verlassen (einer spielt nun eine Altersklasse höher, einer ist weggezogen, einer hat den Verein gewechselt). Die Mannschaft hat entsprechend an Substanz verloren und verliert nun mehr. Nun sind die Eltern der 3 besten verbliebenen Spieler auf uns zugekommen, dass sie für die kommende E1-Saison eine qualitative Aufwertung der Mannschaft erwarten, sonst wechseln sie den Verein.


    Resultat: Wir streben die Bildung einer Spielgemeinschaft an. Es geht sehr wohl ums Gewinnen!

    Alter Schwede. MMn seid ihr total neben der Spur! gib den drei Vollpfosteneltern einen Handschlag und wünsche Ihnen alles gute und tschüs! aber das willste ja nicht - ich nehme mal an, die drei liegen gut auf deiner Wellenlänge, oder liege ich falsch?


    Wenn die stärksten ihrgendwo hongehen wo sie mehr erreichen können ist das doch prima. Dumm nur wenn man keinen Unterbau hat der das abfängt weil man nie gleichberechtig rotiert und alle spielen lässt. wir halten keine Kinder auf, die woanders hin wollen. Und solche Checker-Eltern sehe ich sowieso am liebsten von hinten, doof nur, dass es meist nicht fair ist die Kinder für die Eltern zu strafen und direkt zu supendieren.

    Das Problem, was es meistens gibt....der Tag des Trainings ist fest und bekannt..der des regelmässigen Konfis auch... und dann schiesst der kirchle Vertreter zwei-, dreimal einen Samstag kurzfristig als Unterichtstag/ Thementag heraus...und selbst auf Anfrage und anderer Terminvorschläge nur zB eine Woche später, weil dann spielfrei in der Liga....kommt kein Entgegenkommen.


    DAS ist das ärgerliche für die Jungens,Mädels und den Trainer.

    sowas gabs bei uns früher nicht. Ich hatte den Unterricht Nach der Schule. eigentlich war der sogar immer so früh, dass ich mich nicht erinnern kann, dass es jemals mit dem training kolidiert wäre. Aber gut. Früher hatten wir Kinder auch Nachmittags noch frei und keinen Fulltimejob :)

    Wir hatten halt genau das Problem vor dieser Saison. Wenn die Mannschaft insgesamt nicht gepasst hätte, dann wären wir eins runter gegangen. Es passte aber halt für einen Großteil der Spieler, nur für einige wenige nicht. Wir haben uns für das Halten der Klasse entschieden, weil uns das langfristig sinnvoller schien, damit sind wir aber im Nachhinein den schwachen Spielern nicht gerecht geworden (was allerdings auch noch mit einem Dropout einiger Spieler zusammenhing, ohne den wir da zumindest einige Freundschaftsspiele auf passendem Niveau hätten anbieten können). Was ich nur sagen wollte: der Ansatz ist gedanklich gut, stößt aber in einem kleinen Verein, der im Prinzip jedem Kind aus dem Ort Spielmöglichkeiten bieten will, gleichzeitig aber auch eine gewisse Leistungsorientierung hat ab einer gewissen Altersstufe, an seine Grenzen. Da muss man sich dann halt für eins entscheiden. In unserem Fall sind zum Glück die Spieler trotzdem am Ball geblieben und nächstes Jahr schaffen wir es, zwei B-Jugenden zu stellen und dann wieder allen gerecht zu werden.

    Dann klingt das doch schon nach so einer "Skriwerschen" Zwischensituation wo das Vereinsstatut (ob das nun richtig sei oder falsch!) die Lösung diktiert. Und Wenn nun kurz vor Saisonende noch alle bei der Stange sind, dann hast Du doch alles richtig gemacht!

    ...


    Der Schlüssel ist gezieltes Abspiel - wenn möglich flach, da besser zu verarbeiten - statt "blind". Zum gedeckten Verteidiger ohne offene Spielstellung, der dann gar keine Handlungsoptionen hat, einfach weil das so eingefordert wird, ist mM nach genauso blind, wie der lange hohe Ball einfach in die gegnerische Hälfte.

    Exakt!


    Nun würde ich zusätzlich noch sagen, ab der E darf man von den Kindern erwarten, dass Sie es schaffen die 2:1 Überzahl-Situation zu erzeugen. Das ist eine Schlüsselfunktion im Fußball.


    Wenn vor dem Torwart alle Spieler zugestellt sind, dann muss er eben den "René Hiquita" machen! :) und initiative ergreifen.
    Umso schöner finde ich es, wenn meine künftigen Torspieler nun im Funino erst mal lernen Fußball zu spielen, bevor sie nur im tor stehen, dann werden die das in der E auch machen! - In der Halle habe ich das bereits so gespielt (weil ich eben keine Torhüter habe, spielte ich eben "5 gegen 4+1". Das klappt gut.

    Als Prinzip finde ich das nicht verkehrt. Was mache ich, wenn ich eine überkreisliche Spielklasse erbe und habe 16 Spieler, die das spielen können und 5, die da auf keinen Fall mithalten können?

    Als Antwort darauf gefällt mir der Ansatz von @Skriwer weiter oben sehr gut: Wenn das Vereinsziel und Vereinskonzept es hergibt, dass der erhalt dieser Spielklasse wichtig ist für die Zukunft und Existenz des Vereines an sich, dann muss man Lösungen suchen wie der Klassenerhalt zu machen ist. Wenn nicht, dann steigt man eben fair mit allen ab. Wenn das Vor der Saison passiert, dann hat der Verein aber die Möglichkeit zu sagen, man meldet das Team direkt eine Klasse tiefer an - auch das haben wir schon praktiziert, wenn klar war, dass eine kommende Mannschaft in der höheren Spielklasse nichts zu suchen hat. Dann hast Du das Problem auch nicht mehr.

    Genau da schließt meines Erachtens die Frage des Threaderstellers an, die hier meines Erachtens nicht beantwortet wurde: die Spieler/innen haben sich für eine regelmäßige Teilnahme am Fußballtraining und an Spielen entschieden, dann entscheiden sie sich ebenso für eine Teilnahme am Kommunions-, Firm-, Konfirmandenunterricht. Was einem dann regelmäßig begegnet ist, dass der kirchliche Unterricht automatisch einen Vorrang zugeschrieben bekommt, aus welchem Grund auch immer. Die Standardvariante der meisten Eltern wäre, dass wenn hier Kollisionen auftreten, das Kind beim Fußball entschuldigt wird und zum kirchlichen Unterricht geht. Da darf man schon mal fragen, aus welchem Grund das eine grundsätzlich über das andere gestellt wird. So verstehe ich den Ausgangsbeitrag.


    Darüber hinaus greift dann natürlich das, was hier mehrfach geschrieben wurde, dass in der Regel Absprache weiterhilft. Wir hatten vor einigen Jahren noch das Problem, dass der Kommunionsunterricht für eine Gruppe, die ausschließlich aus Fußballern bestand, genau auf eine Trainingszeit gelegt wurde, obwohl eigentlich andere Möglichkeiten bestanden hätten. Mittlerweile klappen die Absprachen ganz gut, der Unterricht wird im Ort auf einen Tag gelegt, an dem kein Training stattfindet und bei größeren Aktionen verlegen wir Spiel/Training. Man kann da sicher auch auf Betonköpfe stoßen, aber ein vernünftiger Pastor bzw. eine vernünftige Gemeinde wird auch wissen, dass sie sich damit keinen Gefallen tun, wenn sie mit ihrer Termingestaltung ohne Not dafür sorgen, dass begeisterte Fußballer eine Zeit lang immer wieder auf Fußball verzichten müssen zugunsten eines ja doch nicht immer nur beliebten Unterrichts.

    Die Priorisierung ist aus Elternsicht ziemlich einfach zu erklären: "Wenn ein Kind an seiner eigenen Konfirmation fehlt, ist das doch gravierender als wenn ein Fußballspiel ohne das Kind stattfindet; und Konfi ist nur eine kurze Periode im Leben, das geht doch vorbei." Eltern sehen nicht so die komplette Ausbildung eines guten Fußballers im Gesamtbild, wie wir Trainer.


    Aktuell habe ich eine Drittklässer in der F und hier in der Lutherischen Region Nürnberg habe ich bisher nichts davon mitbekommen, dass mal ein Kind wegen Kommunion fehlte.


    Bin gespannt was passiert wenn wir im Konfirmationsalter ankommen. Aber bei den Vielen Moslems und Hindus und Ossis die ich habe, wird das schon verschmerzbar sein. :)