Beiträge von Ersatzbank

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    Ich würde gerne mal einen anderen Ansatz versuchen - hoffe ich liege nicht komplett daneben:


    Man kann ab Dann Ergebnisorientiert spielen, wenn die Mannschaft so homogen ist, dass alles was auf der Bank sitzt in einer entsprechenden Situation der Mannschaft auf dem Platz dient und das Spiel verbessert! Wenn also aus bestimmten Spielsituationen heraus die Mannschaftstaktik geändert werden muss, Oder Verletzte gleichwertig ersetzt werden müssen.


    Bei uns im Kifu ist es doch eher so: Ergebnisorientiert bedeutet, dass der dicke Paule und seine gleichgesinnten möglichst am Spieltag im Schwimmbad sein sollten und nicht auf dem Fußballplatz. Denn sobald man das zweite Glied von der Ersatzbank auflaufen lässt wackelt doch oft das Ergebnis. Dabei kann die Strategie von @Goodie und wie auch ich sie spiele (nie mit der Stärksten Aufstellung beginnend) auch nicht als Ergebnisorientiert gelten. Denn man muss dann schon die dem Gegner angemessen stärkste Mannschaft auflaufen lassen - und wenn es nötig ist, dann werden Anpassungen gemacht.


    Wer das nicht kann, sollte nicht Ergebnisorientiert spielen.


    Bringen wir das dann noch mit "Geld" in Verbindung: Wenn dann nämlich wegen der Ergebnisse ein Freizeitspieler nicht zum spielen kommt ist das auch bei den Senioren eigentlich untragbar. Deshalb wäre es doch folglich richtig, wenn über den monetären Anreiz das auf der Bank sitzen dem Ergebnis untergeordnet werden würde.


    In allen anderen Situationen sollte man dann nicht ergebnisorientiert spielen, sondern aus Spaß am Fußball an sich.

    Sowas gibts auch? Mich ärgern eher "G-Jugend Mannschaften" die mehrere F-Jugend Spieler in ihren Reihen haben! :DGenau! Normalerweise spielen F-Kinder doch dannin der G

    das war bestimmt ein Verein wo die F in der G spielt und deshalb eben die G in die F musste... :thumbup:


    Ernsthaft: Wir hatten zu Saisonbeginn zwei Teams die als E in der D spielen wollten. Ein Team davon hat die Qualität und hat das dann auch erfolgreich getan. Das andere Team hatte einfach die Qualität nicht und das hat der Jugendleiter und der Abteilungsleiter auch mit dem Trainer mehrfach diskutiert, aber der hat sich kaum beirren lassen. Letztlich wurde ihm "befohlen" E zu bleiben und das war gut so: selbst in der E halten sie kaum mit. Warum der Trainer das wollte, weiß niemand - wahrscheinlich ausschließlich persönliches Ego. Und woran er in der Mannschaft fest machte, dass sie das schaffen könnten ist auch nicht ersichtlich.
    Aber wenn eine G in der F spielt: Dann bedeutet das für mich, dass zumindest die Leitung und der Coach hinter der Entscheidung stehen.
    In einem Facebook-Forum sucht derzeit auch wieder ein Trainer nach einem ein Jahr älteren Testspielgegner. Da liegt letztlich wohl die Annahme zugrunde, dass man mit seinen Aufgaben wächst. In deinem Fall ist das dann einfach nur falsche Zielsetzung und falsche Einschätzung.


    Auf der anderen Seite habe ich nun schon zwei mal in funinofestivals erlebt wie G-Jugenden die F-Jugenden aufgemischt haben. Also es ist schon möglich, dass auch in dem Alter eine G1 eine F2 in Zaum hält, auch wenn der Altersunterschied bei den Kleinsten viel Krasser ist als Jahre später in anderen Jahrgängen.

    Ich kenn das. Sind, zumindest bei mir, aber nur ein kleiner Teil meiner Elternschaft. Höhepunkt war im Herbst mein aktueller Noch-Cotrainer, der gemeint hat ich solle doch bitte bei "Schlechtwetter" die Eltern abstimmen lassen ob wir trainieren oder nicht

    Geil war auch der Papa, der vor 2 Wochen ernsthaft dachte weil es ein wenig nieselte ob wir in der Halle trainieren würden! Was da für Vorstellungen unterwegs sind in den Köpfen von Erwachsenen ist krass. Als ob man einfach in irgendeine Halle gehen kann, nach dem Motte "och heute regnet es, da gehe ich mal in die Schulturnhalle da drüben..."

    @totog
    Die Zusammenstellung der Spielgruppen erfolgt eigentlich nach Landkarte. Denn es sind schon einige Entfernungen zurückzulegen. diese Aufteilung macht das Team um Prof. Lochmann.
    Leider ist es so, dass durch den starken Zuwachs nun Kapazitätsgrenzen erreicht wurden. Noch sind wir im Projekt-Status und kein Regelbetrieb. Ich denke wir werden schon noch Herr der Sache werden können. Es gibt bisher zu wenige "Lochmanns" - Matthias müsste sich klonen. Und noch keine designierten Delegierten. Ich persönlich bin einfach nicht der Typ, der Lust darauf hat Woche für Woche meine Mannschaft stehen zu lassen und irgendwelche Trainer zu belehren. Das ist immer so Sekunden-Text. Man müsste mindestens mal einen Lehrabend für diese Betreuer veranstalten um die Basics zu vermitteln. Wenn ich dann - ganz ehrlich ich denke so und so bin ich - einen "Auftrag" in der Tasche habe, dann belehre ich auch am Feld. Auftrag in Form von "BFV-Funiño-Beauftragter mit Sonderbefugnis"-Ausweis, dann nehme ich mich der Sache gerne an. aber als Privatmann am Wochenende auf Augenhöhe mit solchen Agrotypen führen zu müssen und Angst zu haben auf die Nase zu bekommen, das mache ich einfach nicht. Leider ist genau das im Prinzip gefordert: Wir als "Wissende" sollen einfach das Wissen an unwissende weitergeben.
    Es wäre sehr sehr schön, wenn der Verband hier unserer Gruppe und dem Matthias Lochmann mehr zur Seite stehen würde (sollte der Verband das tun, dann zumindest nicht so, dass ich etwas bemerke - aber wahrscheinlich ist nicht blockieren schon genug Unterstützung).


    Dementsprechend ist es auch nicht möglich einfach eine eigene Gruppen zu gründen - in Nürnberg gibt es nun 3 Funiño-Vereine: Der eine lässt nur die G spielen, der andere ist der 1. FCN und da habe ich zwar inzwischen nette Kontakte, aber letztlich wenig Zugriff. Ich möchte außerdem ja nun nicht auch noch Ligaleiter einer eigenen Gruppe werden! Mein Tag hat schon jetzt 30 Stunden! ;)

    @Karl
    In der Basis freue ich mich über das was du schreibst und stimme 100% gerne zu.
    Aber es geht doch nicht nur darum, dass die Kinder spielen, sondern dass sie dabei auch Spaß haben sollen.
    In unserem Verein, habe ich die Meinungen der Eltern im Griff - die fordern wenig, du wenn, dann setzen sie sich seltenst durch :) - und der Verein stärkt mir den Rücken.
    Diese Entscheidung von mir, manchmal Einfluss auf den Ausgang der Spiele zu nehmen trage ich ganz alleine. Denn ich schreibe mir eine gewisse Empathieempfindlichkeit zu. Ich habe Antennen für gewisse Arten von Enttäuschung.
    Die Kinder hatten einfach alle keinen Bock mehr und die Eltern auch nicht. Jetzt wo ich dafür gesorgt habe, dass zumindest ab und an ein Sieg da gewesen ist (inzwischen haben wir 3 Spiele gewonnen - 2 in der Hall und eines auf dem Rasen), ist für alle Beteiligten wieder alles gut.
    Wir sind im durch diese siege immernoch weit entfernt eine Mittelgute Mannschaft zu sein. Jedoch konnte ich einfach nicht länger zuschauen wie das Selbstvertrauen der Kinder mehr und mehr zertrümmert wurde. Durch permanente Niederlagen können wir doch keine Kinder ausbilden von denen wir Spielintelligenz und Zuversicht (viel 1:1 und so) fordern.


    Letztlich muss man Ausnahmen regeln, denn ohne Ausnahmen könnten solche Jobs wie "Trainer" dann doch auch von Maschinen erledigt werden.

    @Libra Wir starten nie mit der stärksten 7 sondern haben von Anfang an einen Paul in der Aufstellung. Damit müssen die Kinder umgehen. Dann kann ich im Spielverlauf den einen Paul für den anderen einwechseln und die Mannschaft bleibt durchgängig gleichstark besetzt.


    So halte ich das auch.


    Denn wenn Du mit der stärksten Formation beginnst, dann kannst Du nicht variieren und die Mannschaft verbessern wenn nötig. gleichzeitig gibst du den schwächeren damit auch Vertrauen und den stärkeren wird Mannschaftsgeist vermittelt, weil alle gleich behandelt werden. Ich habe festgestellt, wenn starke auf der Bank sitzen und das spiel läuft gut, dann spielen die auch gerne mal weniger.

    Die Funinogruppe wird größer und es tauchen neue Vereine auf, die mitspielen wollen. Aus welchem Antrieb auch immer. Jedoch fällt auf: Es fehlt die Kinderfreundliche Basis im Ansatz loszulassen. Ich sehe das kritisch, denn ich sehe mich nur bedingt in der Lage und Position. Ich habe einfach nicht den Bock auf Dauer Stress zu machen bei Seichtwasserpiraten ohne Einsicht. Jedoch war damit wohl zu rechnen - wenn es weitere Wellen schlägt und die Kinder auch noch das Kicken lernen oder Kinder zu Funiño spielenden Vereinen abwandern -, dass erfolgsorientierte Vereine aufspringen.
    Die Krönung war am Samstag eine Truppe, die hatte für das Dreierteam 3 Coaches dabei - da konnte jeder ein einzelnes Kind steuern. Am liebsten würde ich solche Fanatiker einfach ohne Angabe von Gründen - weil sinnlos - des Geländes verweisen ... Bin dann an die Herren herangetreten und habe kurz erläutert, jedoch: Was soll man zwischen 2 Spielen in einer drei Minutenpause von der man 40 Sekunden zur Verfügung hat 3 fremden Menschen klar machen? Naja. Ich hab's versucht - ergebnislos. die Ausbildung zum Funiño-Coach ist für mich etwas sehr wichtiges. Ein Verein, der mitspielen will sollte zwingend vorher ausgebildet werden. Dies zu delegieren ist kacke - ich will nicht dauernd der Buhman sein und nörgeln und schimpfen - keine Lust. Ob die einfach Zugangsbeschränkung bis gewisse Anforderungen erfüllt sind eine Lösung sein könnte wäre ein Ansatz. Bin gespannt wie das weitergeht. Ich werde nicht locker lassen. Ich habe Angst die angenehme Atmosphäre unserer Festivals wird durch solche Menschen vergiftet.

    Meinst Du wirklich "Spaß für Alle" ? Wo haben denn die Kinder, die erkennbar weniger Spielzeit als andere bekommen, ihren Spaß. Welches Kind hat in dem Moment Spaß, wenn seine Mannschaft den so wichtigen Turniersieg im F-Jugend-Turnier errungen hat, es selbst aber nichts dazu beitragen durfte außer draußen zu bleiben um die anderen nicht bei ihrem "Erfolg" zu behindern ?Erwachsene reden das den Kindern ein, dass es wichtig ist, zurück zu stecken und die Kinder nicken das ab. Was bleibt ihnen auch übrig ?
    Und dann schreiben die Trainer, die Kinder wollen das ja auch so. Da lache ich mal ganz herzlich.
    Trainer schaffen es nicht, durch ihre Ausbildung zählbare Ergebnisse mit der gesamten Mannschaft einzufahren. Deshalb nehmen sie sich wenigstens "mal ausnahmsweise" die besseren Kinder, damit das Ergebnis stimmt und man unangenehmer Kritik von Eltern oder Verein entgeht. Das ist für mich kein Mannschaftserfolg. Die Kinder, die nichts beitragen durften, empfinden das auch nicht als Erfolg für sich, auch wenn sie am Platz als Zuschauer anstandshalber mit jubeln.
    Immer mal wieder Ausnahmen zu machen, um "Erfolg" zu haben und damit Widerständen aus dem Weg zu gehen ist eben vieles für den Trainer einfacher.

    Freut mich ja, dass du mein Problem scheinbar noch nie hattest und deswegen deine Gedanken so einsperrst als dürfe es das nicht geben. Aber es gibt es. Leider geht deine Argumentation ausschließlich in Richtung "Turniersiege" einfahren und so - eben in Richtung der Trainer die sich hinter den Ausnahmen verstecken. Du schreibst süffisant von "zufällig mal zweistellig gewonnen weil es mal eine Ausnahme gab". Das ist doch offensichtlich, dass solche Ausnahme-Beugungen falsch sind.

    Keine Ausnahmen zuzulassen bedeutet für mich in etwa Sturheit oder auch es sich einfach machen und sich hinter seinem Leitfaden zu verstecken. Mit Fingerspitzengefühl und Empathie zu agieren und so etwas zuzulassen ist für mich eher ein weiterer Entwicklungsschritt, den man natürlich nur machen kann, wenn man das Stadium zuvor verlassen mag. Wenn niemand mehr Spaß hat und es kommt dann ein Trainer und sagt "wir machen trotzdem so weiter", dann schüttele ich nur bedauernd den Kopf. Wenn es aber einer schafft den Spaß für alle wieder zurückzubringen, dass ist das mMn allemal einen Regelbruch wert.

    Habt Ihr schon einmal ein Kind gesehen, das aus eigenem Antrieb verlangt hat, dass die schwächeren Spieler weniger spielen sollen, um Spiele zu gewinnen? Für Kinder sind gleiche Spielzeiten eher normal. Alle anderen Ansichten und Meinungen kommen von Erwachsenen.

    Ja hab ich. Und bin dann von meiner Philosophie ein Stück abgerückt. Wir haben alles deutlich verloren mit meiner "alle spielen gleich" Variante. Die Spieler wollen nun nicht mehr so weitermachen. Sie nörgeln: "Bitte nicht den XYZ einwechseln" ... "dann verlieren wir sowieso" ...


    Solange Verlieren einigermaßen im Lot bleibt ist gleichberechtigte Rotation und Einsatzzeit kein Thema. Aber wenn die Kinder nicht mehr wollen kommen genau die oben erwähnten Punkte von "Kinder sind nicht doof" zum tragen. Und die Kinder im Team sind ja das wichtigste. Dabei ist natürlich die Art und Weise wichtig, wie solche Anforderungen an mich herangetragen werden - ich spüre dabei in meinem Team die Traurigkeit netter Jungs, die einfach erkennen, dass sie manchmal Chancen haben, die ich ihnen nehme und nicht eine überzogener Ehrgeiz oder Überheblichkeit. Ich greife das auf und passe dann die Strategie an: Ich finde es nun für mich wichtig situativ zu erkennen, wenn ich die "Alle Gleich"-Strategie über Bord werfen muss um den Kindern einfach mal ein Erfolgsergebnis zu bescheren.


    Meine Antwort auf die Frage was bei den 11 Spielern zu tun wäre: Mit Fingerspitzengefühl erkennen, wann eine Ausnahme von der Regel gemacht werden muss.

    Ja, schon klar, aber das Konzept ist einfach schlüssig. Und realisierbar. Wenn ich mir vorstelle wie krass es wäre einen Wettkampfbetrieb für E im 3:3 auf 4 Tore zu realisieren, dann steigt mein Hirn aus. Selbste der Gedanke i. Der G das 7:7 kobsequent zu verlassen können sich doch viele noch gar nicht vorstellen. Ich bin da realist, und das was ich bei Wein lese, kommt mir realistisch, machbar und richtig vor.

    Formino ist quasi fast Futsal.
    Jedoch sieht man in der Altersklasse E total viele Übungen bei H. Wein, die im Funiño zu hause sind. Daran erkenne ich, dass nichts falsch daran ist, Funiño mit der E zu spielen.
    Jedoch sollte die Wettkampfform sich in Richtung 11:11 weiterentwickeln, dann das ist ja das große Ziel.
    B und A spielen somit 11:11
    C 9:9
    D 7:7
    E 5:5
    F+G 3:3.

    Wenn ich mit 5-jährigen ins Kino wollte, dann hätte ich wohl 60% der Eltern gegen mich.


    Ich schwör bei solchen Events auf "Barfußwege" - sollten aber schon gepflegte sein.

    Genau! Die Kinder blühen auf! Und wenn die kleinen Funiño-Kinder größer werden dann klappt auch der Übergang zum 7:7. Musst nur Vertrauen haben. Die Kinder schaffen das.
    Wenn ich die Spielanlage meiner Truppe im 5:5 in der Halle sehe, dann ist das einfach den anderen Mannschaften, die nur durch Selektion leben, total überlegen. du wirst sehen. Am Sonntag hatte ich ein Turnier F2/F3 und bin mit 9 Jungs angetreten - ein G-Kind und 2 weniger talentierte im 9er Team. Insgesamt 5 die noch nie 7:7 gespielt hatten! Und wir trainieren das auch nicht. wir sind zweiter geworden. Die einzige 0:1 Niederlage haben wir im ersten Spiel nach 15 Sekunden kassiert - da mussten sich alle noch orientieren. Einzige Anweisung an einen der Stars war: "Du bist verantwortlich, dass nie ein Gegner alleine auf unseren Torwart zurennt - hat keiner geschafft und der junge mit dieser Spezialaufgabe hat sogar gestürmt und ein Tor geschossen - ein geiles! Gleichzeitig startete mein zweites Team im selben Turnier - in etwas gleich stark besetzt - ein Anfänger weniger, dafür hatten sie Torwartrotation. als wir auf uns selbst trafen ging es 2:2 aus! Ich bin mir sicher, dass diese zwei annähernd gleich starken Mannschaften ohne Funiño nicht denkbar wären - nicht in meinem Breitensportklub, der alle Kinder aufnimmt. Weil eben alle Kinder Ihre Erfahrungen machen dürfen und lernen. Ich hoffe, dass es bald noch mehr so geile Spielformen wie Funino auch für die E gibt, damit nicht alles wieder im alten Trott versinkt!

    Genau das ist es mit der Nummerierung und den Trikots. Hätte man 20 Trikots je * 1-5 in 4 verschiedenen Farben, dann wäre das doch genial.


    Warum die Matheaufgaben? Die Kinder sollen sich doch ausruhen. Das würde ich höchstens im Training machen, wenn der Schwerpunkt dafür geeignet ist. Oder verstehe ich das falsch was du damit bezweckst?

    Die Antwort kann doch gar nicht gegeben werden.
    Meine Mannschaft hat einen gewissen Zustand. anhand dieses Zustandes gebe ich Sachen vor. Bei meinem Team kann ich nicht viel erwarten, also gebe ich wenig vor. Und er Inhalt orientiert sich an dem was vorher geschehen ist. Da hilft doch kein Tipp von außen.

    Das ist wie ein Virus! Weiter so! Geil!

    Heute (D-Jugend-turnier) standen zwei Papas neben mir. Die haben gebrüllt und geplärrt, dass mir die Ohren geklingelt haben. Beschissener O-Ton des einen: "Warum komme ich eigentlich hierher und schau mir das an."
    Meine entspannte Reaktion nach wenigen Minuten war der Satz zum einen der Beiden "Sag mal, kommentierst du immer jede Aktion auf dem Feld?" ... und schon war Ruhe. Ich werde nicht locker lassen! Jugendschutz first!

    Topp! Glückwunsch zu dieser Entscheidung und dem Erfolg!

    Tja, dann bist du ein sehr schlechter Trainer :D

    Schwachsinnig. Wo fängt den Laut an ? Jeder nimmt Laut sein anders war. Habe das alles schon selbst erlebt. Habe von Haus aus eine kräftige (Laute) Stimme, eines Tages gab es eine Beschwerde an die JL an mich, ich würde die Kinder nur anschreien etc pp. Antwort der JL an die besagten Eltern: Der schreit nicht, der hat von Haus aus eine kräftige Stimme etc.
    Andere Eltern haben sich kaputt gelacht über die Beschwere. Warum ???? Weil ich auf die Kinder eingehe und mit denen rede wie man mit Menschen halt redet. Eine Mutter sagte mal zu mir, das ich viel zu leise sei.


    Soviel zum Thema Laut sein = schlechter Trainer.

    Und genau weil ich das weiß, denn du hast recht habe ich sehr bewusst in meiner Antwort nach dem "=" explizit "für mich" geschrieben, um es als meine Meinung aus Meiner Sicht zu definieren.


    Selbst bei mir gibt es zwei Versionen von Laut: Z.B. sagen Kollegen im Büro wenn ich telefoniere ich würde so laut reden, dass man gar kein Telefon braucht :) und auf dem Platz hört keine Sau auf der anderen Seite des Platzes was ich rufe. Es ist immer im Verhältnis zu sehen.


    Ohne auf die Lautstärke einzugehen:
    So ein Joysticktrainer oder Dauerkommentator, also einer der sich nicht zurücknimmt und die Kinder nicht oft machen lässt ist, für mich in der G einfach ein schlechter Trainer. Einfach auch weil das stört. Zumal wenn ich zusammen mit dem anderen Trainer ein Spiel in der Coachingzone leiten soll und der Trottel 98% des Spiels mir ins Ohr brüllt und dieser Aufgabe mit mir zusammen das Spiel zu begleiten dadurch Null nachkommt und meine Gehörgänge damit verletzt ist das sogar Frech. Man muss sich doch dem anderen Trainer zuwenden, damit das klappt. Dazu gehört Offenheit und Toleranz. Entspannung und Unverkrampftheit. Das gehört zum guten Kindertrainer.


    Wenn man nun sagt der Kindertrainer geht mit den Kindern oft durch alle Jugenden: Dann muss der Trainer sogar Reflexionsfähig sein und Rollenänderungen selbstgesteuert umsetzen. Denn aus dem pädagogisch handelnden Freund und Elternmanager von Bambini und F muss von Alterstufe zu Alterstufe mehr der Respektierte Leiter werden. Einfach nur immer sein wie man ist wird den Kindern nicht gerecht.


    Nochmal auf die Eingangsfrage vom TE zu antworten: wie wichtig ist ein guter Trainer in der G-Jugend? Dadurch das die Kids zum Trainer aufschauen und viele der Jungs zum ersten mal vielleicht eine männliche Person als Fixpunkt vorgesetzt bekommen hast Du brutal viel Einfluß auf die Kinder. (sorry, wenn ich gerade nicht Genderneutral bin!) Daher ist es BRUTALWICHTIG, dass ein guter Trainer in der G vorhanden ist, aber in der G muss er eben andere Skills und Maßstäbe einsetzen als in der A!


    So gesehen, macht deine Frage eigentlich leider gar keinen Sinn! :thumbup: Ist es wichtig, dass mein Mittagessen schmeckt? Klar, aber ich springe auch nicht gleich von der Klippe wenn ich mal was essen muss das nicht so lecker schmeckt.