Beiträge von Ersatzbank

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    Sind aber eigentlich die Ziele nicht schon der Ausbildungspyramide des DFB schön vorgegeben?
    Man könnte diese Ziele in eine Art praktische Prüfung verpacken und die Kinder vorturnen lassen. So wie beim Fußballabzeichen.
    Wenn ich zu einem zufällig ausgesuchten Kind am Ende der F Jugend sagen kann: Mach mal bitte einen Spanstoß und er glotzt mivh nicht an wie ein Auto wenn's blitzt, sondern es einfach tut, dann wäre doch alles gut! Messen kann dann wer mag im Prinzip die Anteile im Team, die den Aufgaben gewachsen sind. Ich habe mir da mal eine (zugegeben statische) Übung zusammebgebaut, die alles enthält, was ich mMn sehen möchte. Anhand der Ausführung der Übung sehe ich, wie nah das Kind meinem Wunschziel gekommen ist.

    Meine Meinung: Pause ist Pause ist Pause.
    Lass ihn ins Schwimmbad gehen, geht wandern, am Pool rumhängen, was auch immer. Aktiv sein und keine übermäßige Völlerei sammelt genug Motivation und dann geht es nach der Pause mit Vollgas wieder los!

    Darfst nicht vergessen, dass stützpunktkinder kleine soldaten sind! Im Regenfall sind solche Umbaumaßnahmen schwerer durchzuführen. Also meine F hat heute komplett versagt als sie ein funinofeld aufbauen sollten. Brutal. Da ging nix. Und das obwohl sie diesrn feldaufbau zum teil seit 15 Monaten kennen und in der funinoliga spielen...

    Wie will man denn die Zielerreichung bei 7 jährigen in puncto sprungfähigkeitsverbesserung im verhältnis zum guten training messen? Die Kinder wachsen, werden also von ganz alleine schneller und stärker. Solche Ziele sind nicht gut: am Ende denkt der Trainer noch er hat Anteil daran, dass die Kinder einfach wachsen! :thumbup:

    Ich finde @Grimores Ziele 3-5 fein. sind aber eher Trainingsinhalte als Ziele.


    Mein großes Ziel für die neue Saison: Eltern klar machen, was es bedeutet Vereinsmitglied zu sein und zu vermitteln welche Erwartungen der Verein, die Abteilung und die Trainer an Eltern haben.
    Dieses Ziel ist einfach aus der letzten Saison gewachsen. Obwohl ich seit ich dieses Traineramt übernommen habe (habe das sogar bei Amtsantritt den Eltern so gesagt, weil ich verstehe: Ohne Elternsupport - keine Kinder im Training der G und F), immer den Fokus auf die Eltern legte, scheine ich das falsch zu machen.
    Irgendwie habe ich dann doch zu viel auf das Fußballerische geschaut und auf die Kinder. Die Kinder haben nie Stress gemacht. Immer nur die Eltern.

    Durchschnittlich im vergangenen Jahr meiner gemischten F war etwa so (Nur anteiliger durchschnitt etwa über alle Einheiten, nicht in der Reihenfolge):
    10% allgemeine Koordination und Fangspiele.
    5% Coerver
    5% Übungen Torspieler
    10% Übungen für/mit Kleinfeldtoren
    50% Funiño (incl. Übungen für Funiño nach H. Wein)
    5% Geile Übungen die mir so zufliegen (z.b. hier im Forum :) )
    5% Abschlussspiele auf Kleinfeld.


    Und es tut dem Training sehr gut, viel Funiño einzubauen!


    Ich stelle jedoch schon auch feat, dass Funiño nicht nur körperlich, sondern eben auch geistig sehr anstrengend ist und das altherkömmlich trainieren einfach viel entspannender ist für die Kinder. Funiño ist und bleibt einfach Höchstleistungssport und das kann man nicht 100% machen. Sonst platzen den Kindern einfach die Köpfe. Die Lungen sind nicht das Problem: Kinder rennen gerne auch wenn sie schlapp sind. Das Problem sind die Köpfe.

    Wenn Deine Kinder geschlossen von der D zur C gehen, dann würde ich an deiner Stelle ganz spontan mal mit 2 Freundschaftsspielen gegen den selben Gegner auf dem Großfeld beginnen. Hin und Rückspiel gegen einen Club, der bei Dir in der Region das selbe tut und etwa gleich stark ist. Dann siehst Du schon, was es zu trainieren gilt. Dann siehst Du auch wie es um die Kondition bestellt ist.

    spontane Antwort Idee: "Nein, dein Kind hat nicht frei. Du bringst ihm gerade bei, dass blau machen Ok ist."


    Die Idee des selbst per tel absagens finde ich auch sehr geil.

    Geil wäre es, wenn das standardrohre wären! Schwimmbadrohre haben so Durchmesser die passen sollten. Dann könnte man bequem reparieren!
    Ich hatte mal die Idee, solche Tore mit einem Heizungs-Sanitärbetrieb selbst in Serie zu Konfektionieren und den Vereinen günstig als Bausatz zu bieten. Da wäre ein Tor in Einzelteilen im EK auf fast 40€ gekommen (all in all, inkl. Mwst). Also der Preis - dafür, dass es auch noch hübsch ist - ist fair!

    Hab zu diesen Toren zwar keine Erfahrung aber 25kg sollte alleine stehen. Sicherungen sind dann schon eher wegen der Sicherheit (umfallen und dabei jemanden verletzen) gefordert.


    Finde die Tor echt klasse, vor allem in diesen Maßen, die Frage die sich mir stellt ist aber eher der Platz. Kann man diese Tore zerlegen bzw. zusammenlegen? Einer der Punkte bei uns im Verein ist das die älteren Jugenden sehr ungern auf PopUp-Tore spielen weil diese einfach instabil sind. Die Anschaffung von ausreichend massiven Toren für Funino fordert aber wieder erheblichen Platzbedarf zur Lagerung der Tore. Weshalb der JL immer argumentiert er müsste ja beides beschaffen und das will er nicht.


    Gruß
    Torsten

    bild! Zusammenlegbar!

    Das finde ich nicht gut weil dann der einzelne noch weniger Ballkontakt hat.


    Der torgefährlichste ist Torwart hilft meist ganz gut.
    Kein Torschuss nach Alleingang...

    Dein Gegenargument ist gut. Jedoch sagt meine Erfahrung, dass diese Regelung hervorragend klappt.


    Was zum Beispiel nicht gut ist: Die Mannschaft die in Führung liegt reduzieren. Das geht gar nicht.


    Den Torgefährlichsten ins Tor zu stecken und umgekehrt funktioniert jedoch auch nur dann, wenn die Mannschaft nicht rotiert. Ein Team das sowieso dauernd umstellt spürt das kaum. Zumal die guten Kinder im Sturm in der Regel auch gut im Tor sind, da vieles mit Koordination und Athletik zu tun hat.


    Die stärkeren rausnehmen geht bei 2 Teams und nur einem Spiel auch schlecht - das Kind soll ja spielen. Andersherum werde ich am Samstag ein turnier mit 4 Mannschaften spielen und ich weiß, eine davon ist stärker als die anderen beiden - da kann ich bequem nach Spielstärke rotieren und Ausgleich schaffen. Aber bei nur einem Freundschaftsspiel wir das schwer für @Goncare.


    Auch Eskalationsregeln wie Limitierung auf Füße oder Ballkontakte halte ich für tauglich. Pässe/Tore nur mit Links. etc. 3 Ballkontakte.


    andere feine Sachen:
    - Tor zählt nicht, wenn nicht all in der Hälfte des Gegners stehen.
    - Alle müssen am Ball gewesen sein.
    - Mindestens X Pässe vorher.

    Klingt ja interessant. Aber wie sieht das mit der Haltbarkeit aus? Alleine stehen werden diese auch nicht oder? Bodenanker nötig?

    Auf jeden Fall interessant! Kostet eines zwar so viel wie bei Pugg ein Paar, aber dafür haben sie eine ansprechende Turnierform.
    Wer kauft uns testet mal ordentlich? :)

    Lass mich zum Materialeinsatz sagen, wie es bei uns angedacht ist:
    Zu jedem Festival bringt jedes Funinoteam 2 Tore Pro Mannschaft zum Festival mit! also 3-5 Kinder = 2 Tore. Wenn ein Verein also 4 Tore hat, kann er zu jedem Festival 2 Teams melden. Und da es bisher immer so ist, dass G und F direkt aufeinanderfolgend spielen, kann somit jeder Verein 4 Teams mitbringen. Aktuell haben wir das zwar noch nicht gemacht, aber die Idee dahinter finde ich sehr praktikabel.


    In der Praxis sieht es bei uns so aus: Ich habe 8 Tore für den Trainingsbetrieb und 8 Tore für den Spielbetrieb (Was sich jedoch vermischt - der Gedanke dahinter ist, dass die Toys 'r us Tore unhandlich und umständlich sind, um sie Auswärts mitzunehmen, deshalb haben wir die Pugg-Tore als Spielbetrieb-Tore klassifiziert). Die Spielbetriebtore sind auch weggesperrt - da komme nur ich ran. Und mit den 8 Toren könnte ich 40 Kinder mit zum Festival nehmen (20 g + 20 F). Jedoch hat sich bei mir im Kopf das 4er Team etabliert, sodass ich versuche sowohl 5er als auch 3er Teams zu vermeiden.


    8 Tore ist für mich auch eine hervorragende Zahl um das Training schön zu gestalten: 2 Felder genügen für Trainingsgruppen aller Größen: 12 Kinder können sich im Dauerkampf in Grund und Boden rennen bis zur vollkommenen Zerstörung der Energiepolster :) und mit 24 Kindern hat man eigentlich auch noch kein Problem mit entsprechenden Anpassungen (Gegenstromübungen 3:3 etc.).


    Wenn ein Verein 4 von diesen Alu-Minitoren hat und kauft 4 Puggtore und dann Pro Jahr 1 Paar dazu, dann bist ab der dritten Saison bestens ausgerüstet. Das sind Pro Saison weniger als 100 €. Das refinanziert sich schon alleine aus der Ersparnis der Liniensprühdosen! Da wir keine Linien mehr sprühen, ist das für den Verein sogar billiger!


    Thema "Abschluss ließ sich einfach coachen": Da kann ich dich gut verstehen. Bis zur D ist eine Menge. Das bekommt man dann so leicht nicht mehr aus den Köpfen. Bei mir hingegen lief ja der gesamte Prozess innerhalb von wenigen Monaten: Sep Funiño begonnen (und viele hatten vorher schon G gespielt) und dann das Problem im Dez in der Halle erkannt und ab Februar abgestellt. Ich darf das nächste Saison nur nicht wieder vergessen! :)

    Noch ein Wort zur Entwicklung der Kinder, so wie ich es registriere:
    wir gewinnen zwar noch immer nicht so viele 7:7 Spiele, aber immerhin werden wir nicht mehr nur zerlegt! Oft haben wir Pech und sind sogar überlegen. Dabei auffällig:
    Bei uns geht es ruhig zu und es scheint viel Spaß dabei zu sein.
    Trainer anderer Teams sind permanent mit dem dirigieren beschäftigt, wohingegen ich es einfach laufen lassen kann und feststelle (das bestätigen viele andere auch), dass es eine Freude ist zu sehen, wie das Mannschaftsgefüge sich verhält! Lauffreudig vor und zurück als Einheit, jedoch bei weitem keine Kampf-Traube! Das ist herrlich. Andere Teams haben immer hinten und vorne und links und rechts "geparkte" Spieler.
    Es mangelte tatsächlich daran, den Abschluss auch mal im Schuss zu suchen - klar, wenn man nur mit 6m Schusszone spielt - das ließ sich jedoch sehr einfach "umgewöhnen" und leicht coachen.
    Von den 2008ern habe ich in den letzten Wochen auch ziemlich komplizierte Übungen verlangt, die Sie intelligent lösen konnten! Da war ich von einigen Spielen extrem überrascht! Also Spielintelligenz haben die Kinder schön entwickelt! Einige erkennen und nutzen Räume, dass es mir warm uns Herz wird.
    Ich habe auch einige Übungen verschärft -wiederholt, bei denen ich am Saisonbeginn verzweifelt bin. Und siehe da: Trotz Verschärfung bestanden die Kids den Test mit Bravour! Ich will jedoch einschränken: das kann natürlich auch funino-unabhängig passiert sein.
    Unter dem Strich bleibt jedoch der Gesamteindruck, dass der klassische Trainer noch genauso wie am Saisonbeginn dirigiert und es bei uns die Kinder einfach von alleine gelernt haben sich auf dem Feld zu bewegen! Liegt das nun daran, dass sie nicht ins Korsett gepresst wurden und sich selbst entwickeln konnten oder lag es am funino? - ich kann es nicht sagen! Bestimmt beides, das Ausmaß bleibt geheim! :)

    Ich freue mich: Unser Verein hat bestätigt, dass meine Mannschaft auch 2017/18 ein Funiño-Team bleibt! Yeah! Wir werden nicht für den BFV Spielbetrieb gemeldet.
    Es wird jedoch einen Bruch geben, den ich schade finde: Da wir nun genug Trainer haben, werde ich die F1 übernehmen und ein Kollege mit den 2010ern eine F2 eröffnen. Leider möchte dieser Trainer lieber BFV 7:7 spielen. Er sagt zwar selbst, er wäre Fan vom Funiño und hat auch dieses Jahr mit der G im Funinoligabetrieb mitgespielt, findet aber es genüge als Trainingsform. das ist sehr schade.
    Unsere G wird nächstes Jahr auch dem Funiño treu bleiben.


    Bin gespannt wie es mit unserem Spielbetrieb weitergeht! Und wie sich die Liga weiterentwickelt.


    Alles in allem bin ich mehr denn je Fan dieser Spielform. Leider sind das noch viel zu wenige Vereine in meinem Umfeld. Für 2017/18 wird es auf jeden Fall mindestens einen weiteren geben, der in unserer Liga mitspielen will. Auf der anderen Seite gibt es aber immernoch verdammt viele, die entweder noch nie davon gehört haben (sic!), oder es noch nicht selbst probiert haben, oder es nicht gut finden. Das macht es für mich schwer Festivals zu organisieren - die Fahrtwege sind noch immer die selben: einfach zu weit für meine Elternschaft, um wirklich nur auf Funiño zu setzen. Es wird also auch klassische Hallenturniere und 7:7 Freundschaftsturniere geben.
    So hatte ich in einer G+F Facebookgruppe in Mittelfranken 2 Aufrufe gestartet mit uns Funiño zu spielen: 1 x als Turnier und 1 x einfach zum freien Spiel am Tag der offenen Tür (mit 3 Varianten: Eishockey, Diagonal und Normalform): Es gab nur Ausreden und nicht eine einzige Zusage!


    Die Saisonplanung wird sich dementsprechend daran orientieren: zuerst nur Funiño, im Winter 4+1, und dann nach Ende der Funiño Saison die Kinder noch 2 Monate über das 5:5 auf das 7:7 in der E vorbereiten. Das macht für mich durchaus Sinn und sollte allen gerecht werden.


    Die Toys'r'us Tore haben sich inzwischen als wirklich lästig erwiesen: ich hoffe es findet sich bald die Zeit die Stangen fest zu verkleben, sodass die Dinger nicht immer auseinanderfallen! Jedoch ist bisher noch keines kaputt gegangen. Übrigens von den Pugg ist auch noch keines Kaputt! Was im Verlauf der Monate bei den Pugg noch auffiel ist die Windanfälligkeit: Die treiben weg wie ein Kite, wenn schon nur leichter Wind hineinpustet und werden umgebogen.


    Irgendwie muss es möglich sein, die Angst und Skepsis gegenüber dem Funino zu nehmen! Ich werde dran bleiben!

    Geil. Aber so Eltern-Kind-Beziehungen kenne ich auch! Obwohl total leicht zu erkennen ist, dass der Kinderwunsch völlig daneben ist, setzen sich die Eltern nicht durch. Resp. schaffen es nicht sich durchzusetzen. Das passiert mir im Kleinen bei meinem Sohn auch manchmal, aber nach außen finde ich das entsetzlich schwach von Eltern.
    Jedoch kann es aber auch sein, dass der Knabe einfach nur Gespräch führt mit Euch und diese Idee einfach in ihm arbeitet. Geh auf ihn ein und laber einfach mal mit ihm.