Butze: Ja, da ist sie, die Problematik. Per WhatsApp gesendet, unverbindlicher geht es nicht, und dann noch nicht mal in der Lage, das den Kumpels selber zu vermitteln. Und noch ein paar Sprüche dazu, Allgemeinplätze, im Prinzip nett gemeint, aber März bedeutet ja mitten in der Saison... und wenn die Weltmannschaft dann in Unterzahl antritt, werden die verbleibenen Nasen sich darüber sehr freuen.
Das "Ich" rückt da in den Mittelpunkt, vielleicht noch ein paar Konflikte im Team, die ja bei 20 Teilnehmern unvermeidlich sind, nix Großes, aber manchmal ärgert man sich eben. Muss man alleine eben nicht. Zum Pumpen kannst Du gehen oder auch nicht, interessiert keinen außer Dir selbst.
Da spielt auch die hier so oft gepriesene Perspektive oder Qualität wohl eher eine untergeordnete Rolle. Denke ich jedenfalls. Die beschleunigt das nur, bei miesem Training wäre er in der B gegangen. Wenn dieser Einstellungswechsel weg vom Mannschaftsgefüge hin zum unverbindlichen Einzelsport kommt, kann man vermutlich nix mehr machen. Dann kommen die Telefonate, wenigstens noch Samstag zu spielen, kein Training mehr usw. Aber das ist doch am Ende nicht zielführend, nur aufschiebend...
Wie kann ich möglichst viele Jugendliche vom Mannschaftssport begeistern? Viel früher mehr Verantwortung übertragen? Dinge veranstalten, die alleine eben nicht gehen? Wie kann ich frühzeitig erkennen, wer diese Richtung gehen wird? Kooperieren mit anderen Sportarten/Fitnessbuden? Wie bekomme ich einen jungen Menschen dazu, verbindliche Vereinbarungen einzugehen und einzuhalten?