Beiträge von Ersatzbank

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    Das muss man eben kalkulieren. Wie viel will man bieten, wie viele Laute braucht man, was will man denen bezahlen. Und was ist die Zielgruppe bereit zu bezahlen. Kauft man die Semmeln in der Backbude oder beim Biobäcker. Ich finde da gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur seriöse Kalkulation: z.B. Kaufkraft im Einzugsgebiet, Angebotsdichte in der Nische etc. ... Und vor allem sollte man nicht versuchen die Kunden zu verarschen - das merken die nämlich und kommen nicht mehr - aber dafür kann man ja dann mit seinem Angebot herum reisen - so wie manche solche Anbiete mit großen oder größeren Namen im Rücken eben auch machen.

    Für mich ist auch ganz klar, es steht die Fußballerische Ausbildung an zweiter stelle. Primär dienen die Camps dem Ausgleich der Diskrepanz Eltern-Urlaubstage zu Kinder-Ferientage pro Jahr. (Bestimmt gibt es Ausnamen, aber so nehme ich es eben wahr.)


    Deswegen sind - vermute ich - diese Tagescamps auch so erfolgreich und Camps mit Übernachtung eher schwer durchzuführen - denn abends sind die Eltern ja dann zu Hause.

    luibo uns totog s beiträge sind beide genau meine Meinung. Sowohl lese ich es auch wie Luibo und kann nur bekräftigen was totog in bezug auf das rechtssystem schreibt.


    Ich denke, es beginnt bei jedem selbst und in jeder Altersklasse, sodass solche leute im fussball von beginn an nichts zu melden haben. Wir müssen mMn viel mehr Fairplay von klein auf anerziehen! Das ist echt ein Kulturproblem der gesamten Gesellschaft. Hooligans, in den Sport verlagertes politisches etc. Das darf zumindest auf den lokalen und kleinen Bühnen keine Rolle spielen. Aber es strahlt von den großen Bühnen ab. Das sind doch keine Kriegsersatzschauplätze und Gladiatorenkämpfe.


    Es beginnt doch irgendwie bei jedem von uns Kindertrainern, wenn wir Elterngebrüll und Unfaires durchgehen lassen.

    schön wäre es wenn du Recht hättest Andre ich bin ziemlich sicher, da wird keiner bestraft. das verfahren gegen die einzigen "zwei" ( oder so) Rädelsführer wird in einem Jahr eingestellt mit der Begründung "Aufenthaltsort unbekannt".

    Zwischen Wahrnehmen und entscheiden kommt noch das Verarbeiten:

    Wahrnehmen -> analysieren -> entscheiden -> ausführen.

    Sonst macht das keinen wirklichen Sinn. Die Wahrnehmung alleine eröffnet noch keine unterschiedlichen Möglichkeiten. erst die Beurteilung gibt dem Spieler die Chance die bessere von mehreren Entscheidungen zu treffen.

    luibo du kennst den jungen und die Mannschaft. Er hat die Chance bestimmt verdient, wenn er so gerne bei dir trainiert.

    Solange, dein team und die anderen nicht mehr darunter leiden, das du dich um ihn intensiv kümmerst. Achte auf die anderen Eltern und denke daran, dass die kinder ein extremes gerechtigkeitsempfinden in dem alter verspüren. Aber dennoch würde ich nicht empfehlen Verträge zu machen.

    Ich möchte auch ergänzen, dass es je nicht nur das schwierige Kind ist, das schwierig ist, sondern dann sind es oft mehrere, denn sie lassen sich anstecken. Ich kann mir nicht helfen, aber solche Kinder sind in meinen Augen echt wie ein Geschwür, das sich ausbreitet. Und ich glaube es bereitet sich schneller aus als man reagieren kann, da man im Nachteil ist, da es Zeit braucht bis man es bemerkt, dann beobachtet, dann Massnahmen versucht und so weiter. Denn die Eltern sagen es einen nicht vorher, um ihren Kindern nicht von Beginn an ein schlechtes Standing zu verschaffen.

    Beim Suchfunktion Thema sind wir schon zu zweit! :)


    Zu deiner Sorge: Vergiss das mit dem Vertrag. Es tut mir leid wenn ich inzwischen zum wiederholten male gegen das schwierige Kind schreibe: aber wenn du darunter leidest ist das Maß schon übervoll!


    Ich habe selbst inzwischen 4 Sorgenkinder weniger und es ist jetzt wieder richtig geil! 1 Gewaltapostel ist zum Schwimmen, der Junge mit den Eltern die nie von was wussten und immer Extrawürste brauchten spielt in einer anderen Mannschaft und die zwei die nie da waren und nie abgesagt hatten sind auch endlich weg, so dass ich planen und kalkulieren kann, denn ich weiß nun in etwa wie ich stehe. Inzwischen ist auch der einzige Papa der Whats app verweigert hat in der E und bei mir ist Ruhe. Geil! Für alle geil! Warum? Weil der Trainer nun endlich wieder entspannt ist. Störenfriede in der Mannschaft sind einfach nicht gut.

    Mach des Problem der Eltern nicht zu Deinem. Wir Hobbytrainer sind keine Pädagogen und Psychologen und auch keine Erzieher. Ich hatte auch vor mich der Verantwortung anzunehmen und alle schwierigen Kinder zu integrieren und zu besseren Menschen zu machen. Das ist für mich im Nachhinein töricht und dumm gewesen und hat mir diese schöne zeit mit den Kids zu kicken fast versaut.

    Deswegen mein Rat: Lass ihn ziehen.

    Als Junge habe ich mich immer auf die Halle gefreut - gerade wegen dem Spiel mit der Bande. Heute sehe ich eigentlich eher immer die Verletzungsgefahr bei den Kids, die Vollgas und ungestüm mit Koordinationsmängeln teilweise an gemauerten Banden entlang hecheln. Ich bin klarer Gegner des Bandenspiels geworden.


    Aber warum spielt man im Fussball eigentlich bei so Turnieren immer gegen die Regeln? Ich habe noch nie gehört, das beim Tennis mal mit Ball darf zwei mal aufkommen gepielt wird oder beim Volleyball mit 4 Kontakten pro Team oder sonst etwas. Und ich habe schon in vielen Sportarten Gastspiele gegeben. Es gibt überall eigentlich klare nationale Regeln und an die hält man sich.

    Beim Fussball macht jeder Verband was er will und jeder Kreis macht daraus seine eigenen Variante und dann hat man bei jedem Team die Geschmacksregeln der Veranstalter - und diese werden jedesmal noch neu ausgeschmückt, wenn die gruppe der Coaches vor Turnierbeginn miteinander spricht. Das ist doch Irrsinn!

    Einen Nachteil mag ich nicht verhehlen - aber das kann man getrost auch als "Neutral" einstufen - für die Kids im Tor vielleicht sogar als Vorteil, da bei den kleinsten ja noch keine Torhüter ausgebildet werden: manchmal fallen einfach doch zu wenige Tore.

    Das durchschnittlich kleinste team bei der em Endrunde 2016 waren die Spanier mit 1,80.


    https://www.ran.de/fussball/eu…ssten-bzw-kleinsten-teams


    Viele Teams - u.a. Frankreich und Portugal 1,81.


    Ich denke wenn der Durchschnitt so liegt, dann ist es schon auch möglich für Leute mit Durchschnittsgröße erfolgreich zu sein. Da sind dann schon viele dabei in den 1,70ern. Das Problem scheint also eher am Nicht-Abstiegsdruck der NLZ zu liegen als in dem was tatsächlich oben ankommt.

    AlexD

    Ich neige dazu auch so zu trainieren, wie es der Wettkampf verlangt. Will mir das aber abgewöhnen. Warum sollte ich mein Training schlechter gestalten, nur weil ein Turnier folgt - getreu dem Motto Wettkampf bei den Kids als weitere Trainingseinheit zu betrachten, ist das auch richtig!

    Nimm doch den Filzball zum Fußballtennis! Das gibt noch eine Spur mehr authentisches Tennisfeeling! 8o


    Ernsthaft: Was besseres als den Futsal gibt es nicht! Der Futsalball ist die einzige chance für die Kids wirklich in der Halle zu dribbeln und nicht nur dem Ball nachzuhecheln.


    Wir haben drei Futsalbälle: 2 x gr 3 und 1 x gr 4. Das genügt mir für spielformen und spiel. Andere Übungen zum Fangen, schiessen etc. bei denen jeder immer einen Ball haben muss machen wir mit den normalen bällen. Ich finde das genügt und der Invest hält sich in Grenzen.
    Wenn jedes Jahr einer gekauft wird habt ihr doch da bestimmt kein Problem, wenn auf diese Weise alle Teams des Vereins mit Altersklassengerechten Bällen versorgt werden.

    Dieses Modell wird von den Verbandsjugendleitern auf Bundesebene diskutiert und könnte sich durchsetzen. Diese grundlegende Verbesserung zu den herkömmlichen Varianten ist nicht so weit weg vom Funiño und vermindert im Vergleich zum Funiño den Materialaufwand.


    A propos Funiño: Dort haben wir ja ca 50 verschiedene Spielformen, die wir im Festival einsetzen können - die Anpassungsfähigkeit der Kinder ist je bekanntlich enorm und das tut den Kids auch gut. Aber ich muss totog zustimmen: Die Regeln einheitlich zu halten und immer innerhalb eines überall gleichen Grundgerüstes zu spielen, das für alle gleich ist, das würde ich auch befürworten. Denn die Regeln sind ja nicht schlecht! Wenn ich allein vom BFV ausgehend in die Halle kucke und dort für F das 4+1 als Spielformt gelistet ist, dann wäre das doch einfach cool, wenn man sich daran hält und nicht immer und überall 5+1 spielt. Genauso der Ball. Oder die Bande. Warum ist es denn so schwer, das einfach zu tun? Das Beispiel von Goodie "wir spielen einfach mit 2 Kindern mehr" sagt doch alle! Dieser Bullshit muss weg, dann ist doch alle nur noch halb so schlimm.


    Und den Fairplay-Anstoß halte ich für Unfug - kannte ich bisher nicht. Das Grundprinzip dahinter mag gut sein und ich kann es verstehen, aber ich frage mich schon nach dem Sinn. Demnächst kommt noch einer auf die Idee, dass bei einem Tor beide Teams gemeinsam den Ball aus dem Netz fischen müssen und gemeinsam zum Mittelkreis tragen sollen. Hört doch auf mit dem Schmarrn. Fairplay leben die Erwachsenen vor und geben es den Kindern mit auf den Weg. Da nützen doch solche Verkünstelungen nichts.

    Wer am Vergangenen WE das Spiel Schalke:Dortmund gesehen hat und wie der eine Vollpfosten sich in der Nachspielzeit auf den Boden wirft und seine "Auaaua-Show" abzieht sollte wissen was vermieden werden muss. Solches Deppenverhalten sollte im Nachhinein mit Rot bestraft werden und zwar saftig und noch saftiger. Und genauso wie die Kinder solches Verhalten abspeichern, speichern sie auch das Verhalten der Trainer und Eltern. Das Bedauerliche ist eben leider, dass viele Eltern und Trainer eben keine Ahnung von Fairplay haben.

    ...

    Einen Grund für das Bevorzugen körperlich starker Spieler sehe ich in dem Leistungsdruck der NLZ. In den obersten Ligen geht es für U 15, U 17 und U 19 vielfach um den Klassenerhalt. Da ist es leider häufig nahe liegend, auf Spieler zu setzen, mit denen man die Klasse eher hält. Bei U 17 und U 19 ist es in manchen Jahren so, dass fast die halbe Staffel gegen den Abstieg spielt.


    ...

    Dazu: http://www.bfv.de/cms/spielbet…verbandsligen_226897.html...


    Bezirksjugendleiter Thomas Zankl aus Mittelfranken stand für Fragen zur Aufstockung der Verbandsligen im Juniorenbereich zur Verfügung.

    Die Bayern- und Landesligen fassen demnach in Zukunft 14 statt der bisherigen zwölf Mannschaften. Dies hat auch Auswirkungen auf die Ligen darunter.

    Zitat:
    Thomas Zankl: Hier kommt man dem Wunsch der Vereine entgegen. Vor allem die BFV-Nachwuchsleistungszentren (und hier federführend die SpVgg Bayreuth als Antragssteller) wünschen sich eine Aufstockung, da bis zu vier mögliche Absteiger aus den Zwölfer-Ligen für eine gezielte Talentförderung zu viel sind. Nach deren Argumentation kann man die Talente nicht fördern, wenn über die Hälfte einer Liga gegen den Abstieg spielt und das primäre Ziel der Klassenerhalt sein muss (da sonst die Talente den Verein wechseln).

    Wenn ein Spieler wechseln will, dann soll er das doch tun. Wenn mich Spieler oder Eltern ansprechen würden, würde ich bestimmt auch helfen den richtigen Verein zu finden. Aber wenn mein Co ohne es mit mir anzusprechen in unserem Team wildern würde, dann wäre das für mich sehr wohl Nogo. Selbst wenn es in manchen Fällen bestimmt richtig ist bzgl Ausbildung, darf das doch nicht hinter meinem Rücken stattfinden. Du musst dringend mit ihm reden und fragen was er vor hat.

    Ich finde das von dem Fechtverein nur dann in Ordnung, wenn es noch einen nicht-leistungsorientierten gibt! Aber da ich mir lebhaft vorstellen kann, dass manch eine Region durchaus nicht so üppig mit Fechtvereinen ausgestattet ist, wäre es schön, wenn jedermann entspannt zum fechten kommen dürfte. So wie es eben beim Fussball auch ist.

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    In dem Video geht um die Nachteile instruierten Lernens in Schulen im Kontext der Anforderungen unserer Zeit/Gesellschaft/Arbeitswelt.


    Den Bezug zu Deiner Frage sehe ich darin, dass die Forderung Passspiel zu betreiben häufig von außen instruiert ist und nicht auf dem Spielverständnis der Kinder beruht.


    Um den Eltern zu belegen, ob die Kinder dieses Spielverständnis mitbringen empfehle ich 3:0, 3:1, 2:1 Übungen. Dann anhand dieser kannst du am besten feststellen, ob die Kinder in der Lage sind einen Angriff so zu führen, dass mittels eines Abspiels eine Verbesserung der Situation entsteht. Sind die Kinder noch ohne Verständnis wirst du sehen: sie rennen in ein 1:1 und der oder die Überzahlspieler verändern die situation höchstens durch Zufall. Auch beim 3:0 mit Zeitvorgabe wirst du schon erkennen was Sache ist - wenn z.b. der Angriff länger dauert, wenn die kids versuchen etwas gemeinsam zu unternehmen als wenn im Vergleich dazu ein einzelnes Kind einfach alleine dribbeln würde.


    Vielleicht ist das der beste weg, den Eltern zu zeigen wie der Sachstand ist. Wenn sie es mit eigenen Augen sehen, dann begreifen sie es vielleicht besser.