Beiträge von Ersatzbank

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    Wegen der Festspielregel ist es oft nicht möglich, dass die E2 bei der E1 Aushilfe leistet. Deswegen Rücken dann Spieler der F1 in den Fokus.

    Davon abgesehen sind für mich die eigene E1 und die eigene E2 schon 2 verschiedene Teams.

    Wie macht man das denn mit super Talenten dann eigentlich richtig? Mit fehlt da Erfahrung und Wissen. Geht man dann wirklich zum Arzt und lässt die Handwurzelknochen Röntgen, um das biologische Alter zu messen? oder was macht man denn??

    Zodiak s Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf: und zwar genau in der Zeile mit der Belastungssteuerung! Wie soll denn selbst der Beste die Belastung deines Sohnes Steuern, wenn er a) in seinem Team spielt und trainiert. b) bei den älteren trainiert. c) in der Fußballschule trainiert. d) mit Papi im Garten lustige Übungen macht??

    Das kann dann nur Papi - und der ist oft geblendet und nicht ausgebildet.

    Talentierte Spieler, die in höheren Jahrgängen mittrainieren müssen wegen der hohen körperlichen Anforderungen zurückgenommen werden - also nicht noch mehr, sondern eher weniger trainieren.

    Wenn du also nun noch eine Fußballschule mit reinnimmst gefährdest du die Gesundheit deines Sohnes und förderst ihn nicht.


    Dann noch Geld und Fahrtzeit zu investieren, um seinem Kind noch mehr zu schaden ist ein interessante Idee, geht aber bestimmt anders! ;)


    Ernsthaft: Ein "noch mehr" ist kacke. Achte bitte mehr auf Spaß und Dosis.

    Also mit Jahrgangsälteren zusammenzuspielen und dann weniger Einsatzzeiten zu bekommen, ist doch vollkommen ok.

    Ich habe früher die E Jugend Torhüter ab und zu mit den Basics trainiert. (altersgerecht-Grundbegriffe). Da durfte mein Sohn mit

    7 auch mal mit der Älteren E Jugend spielen . Bei Turnieren hat der dann eben manchmal nur 1,2 Spiele von 6 oder 7 gespielt. War für den eine Riesensache und er hätte nie ausgerechnet, das der andere TW mehr spielt.

    Ich sehe das spielen in höheren Jugenden für talentierte Kids als eine Art Talentförderung an.(dosiert und genau abgestimmt ist Voraussetzung).

    Da empfinde ich es als normal, das jüngere, talentierte, mal bewußt reinschnuppern dürfen. Und nicht gleiche Spielzeit bekommen....

    Reinschnuppern ist etwas anderes als Aushelfen!

    Wenn meine f1 Spieler mal mit zu einem spiel der E2 dürfen, um die jungs ein wenig kennenzulernen weil man nächste Saison eventuell zusammen spielt, dann ist das für mich nicht aushelfen. Dann ist es auch OK, wenn sie eventuell mal nur zum zukucken eingeladen werden und gar nicht spielen. Nur wer sich umzieht, der muss auch angemessen lang spielen.

    Ja die Spielzeiten sind ein besch*** Thema. Gibt immer und überall Stress. Trotzdem verstehe ich es nicht ganz, warum ihr Aushilfs- oder Gastspieler zuerst ran lasst und nicht euere eigenen?

    Du verstehst das echt nicht?

    Da kommen jungs aus anderen Teams, die u.U. dafür sorgen, dass überhaupt ein Team zustande kommt. dass spielfähig ist und dann würdest du sie auf die Bank hocken? Es ist für mich das mindeste an Dank und Respekt dem Einsatz der helfenden gegenüber, dass sie ein Zuckerli bekommen. Und da ist doch das mindeste sie durch Spielzeit zu belohnen.

    In der Regel sind das kurzfristige Entscheidungen, um hilfe zu bitten und die Familien haben vielleicht schon etwas anderes vor gehabt und springen nur ein weil sie gebeten werden. Das ist doch nicht selbstverständlich.

    Habt ihr jetzt schon Verbandsspiele? Unsere Hallenturniere hier sind ja meinst Freundschaftsturniere und es gibt eben keinen Spielbericht. Genauso ist es ja ein unmöglich den Fairplayliga-Abstand in der Halle einzuhalten.


    bei mir am WE übrigens auch wieder genau das selbe. Ein Rüpel-Team. als ich endlich mal einschritt, waren meine Kids schon wieder den Tränen nahe - am ende haben sie auch wieder geweint. Ich wäre schuld. Und wieder nur, weil ich dem anderen Trainer immer diesen Vertrauensvorschuss mitbringe. Bis ich es dann bemerke und dann einschreite ist es eigentlich schon zu spät. immer. Gestern das ganze wieder gepaart mit gegnerischer Elternschaft, die mich dann auch noch angepöbelt hat (ich weiß zufällig ein cooler angenehmer Trainer einer anderen Mannschaft dieses betreffenden Vereines liest hier mit ;) J., da reden wir nochmal drüber! :) ) Es sind immer wieder nur die Trainer.


    Der Unterschied dieses mal war: Ich habe in der Begrüßungsrunde das Thema angesprochen und alle waren sich einig. trotzdem hatte ich das Gefühl, nur ich habe wieder entsprechend auch gehandelt und nicht nur rumgelabert.


    in besagtem Spiel hat der Trainer der Gegner nicht mal einen Ton gesagt als seine Stürmer zwei mal mit voll durchgestreckten beinen in meinen Tormann reingegrätscht sind, der den ball schon sicher hatte. ich finde das sind so krasse Undinge, das geht null und gar nicht. als ich die bemängelte kamen die Eltern und machten mich darauf aufmerksam, dass ich doch still sein solle, denn es gab schon ein Handspiel vorhin an der Mittellinie als meinem Spieler der Ball an die Hand sprang, da habe ich ja auch nichts gesagt ... Wie krank und verwirrt im Geiste muss man sein, um so etwas gleich zu setzen???


    Positiv: Als ich im Nachgang beim gegnerischen Trainer dies alles angemahnt hatte, hat er es zum Teil sogar aufgenommen und ich habe ihn dann auch aus seiner Kabine toben hören, wie er seine Eltern zurecht gewiesen hat, weil er sich vom anderen Trainer anhören durfte wie unfair sein Team und die Eltern wären. Ich würde mich sehr freuen, wenn er das feedback aufgreift und sich und seine Spielweise ändert.

    Genau - das Thema Mütze auf oder ab ist so ein Ding. einem wird warm, Kind schwitzt,. Mütze ab - zack krank - elterngeheule.

    gerade bei u7 sind die Kinder mit dem Immunsystem in der schnupfenzeit sowieso dauernd am fiebern.

    Mag sein, dass du bei deinen f2 (Schulkindern) da schon mehr wagen kannst, aber eine Regel würde ich daraus nicht machen wollen.

    Du hast sonst nur ein mal pro Woche training. das wäre wenig. wenn dazu noch kommt, dass ihr auf den Platz dürft - dann mach. für mich ist das eher ein Ausnahmefall wo alles passt, aber generell würde ich das nicht tun. Bei uns würde es einfach auch schon an der generellen Platzsperre im Dezember bis Januar scheitern.

    Habe das Thema im Kopf behalten und am Sonntag kam was kommen musste: Eltern und Spieler baten mich, einfach mal so aufzustellen, das wir gewinnen. :) die Ersatzbank Spieler haben sich geweigert ins spiel zu gehen, wenn dafür unser "Star" heraus gemusst hätte. Wie kam es dazu:

    Habe wie immer ohne system und ohne vorgaben gespielt. 4+1 in der Halle. auf einer seite mit Bande, gute Gegner, aber nicht die allerstärksten; eher so "Vereine wie jeder andere auch". jeder gegen jeden. Ergebnisse in dieser reihe: 1:1, 3:3, 0:2, 1:3 bei drei verschiedenen Torhütern.

    Also wollten wir im letzten Spiel gewinnen. Dummerweise das bis dahin ungeschlagene Team, das alle anderen bisher relativ unstrittig besiegt hatte. Habe meine zwei rustikalen in die Verteidigung gestellt und meine 2 Messis nach vorne beordert. die verteidiger angewiesen die beiden zu füttern. Fertig.

    nach 4 Minuten stand es 3:0 für uns :)


    habe dann doch wieder rotiert und die starken nach 5 Min herausgenommen und so ging dieses Spiel 3:1 für uns aus.


    Ich finde das ist ein schönes Beispiel für mit oder ohne system spielen und was Team und Eltern für Einfluss auf sture Trainer haben :)


    Ausser uns haben alle anderen soweit ich einschätzen konnte mit "Stammtorwart" gespielt und hatten mehr oder weniger feste Rollen im Team. Ich bin der festen Überzeugung meine "zum freien Spiel" erzogene Truppe ist deutlich die spielstärkste gewesen, das war zu einem guten Teil schon sehr ordentlicher mutiger Fußball.

    Bei entsprechender Kleidung und entsprechender Anpassung des Coaching und der Sorgfalt hinterher entsprechend nicht verschwitzt im kalten Heimturnier, sehe ich eigentlich auch keinen gesundheitlichen Grund, das Training ausfallen zu lassen.

    Kriterien für Trainingsausfall im Winter wären für mich:

    Verletzungsgefahr wegen gefrorenen Boden.

    Drohender Rasenschaden.

    Straßenverhältnisse bei Anfahrt.


    Mach dich einfach die Absprache in der Kabine, die Verabschiedung auch und verkürze um 5 Minuten und schon ist man doch im grünen Bereich.


    Allerdings: Ich würde das keinesfalls bei Bambini/G machen. Bei F in Ausnahmen. Frühstens regelmäßig ab E/D.

    Normalerweise beginnt in der D der unausweichliche dropout. In Verbindung mit dem drohenden 11er-Team in der c finde ich es im breitensport völlig daneben durch Leistungsdruck und Kampf um Plätze den Spaß durch Erfolgszwang zu verdrängen. Klingt bei mir im ersten Eindruck nach aussieben: "Schluss mit dem Kifu-kram, ab jetzt machen wir Ernst".

    Klar, wer Mitglieder vergraulen will und/oder in den Alter noch genug Zulauf hat, kann es egal sein. Wäre für mich persönlich aber wohl der falsche Verein.

    Ich würde nie einem Verein oder einer Fußballschule glauben was auf der Internetseite steht. Dafür habe ich inzwischen nun zu oft erlebt, dass das schön kopierte Konzept Anderer sich zwar richtig toll liest, aber fernab aller Realität ist. Vor allem erlebe ich dauernd wie wenig Macht man auf den einzelnen Trainer als Vorstand oder Abteilungsleiter ausüben kann - weil der hört dann ja u.U. auf und die Trainer wachsen nicht auf Bäumen. etc...

    wie AKjfv schreibt: Reißleine ziehen. sofort. und nicht mehr darüber ärgern.

    Entschuldigt meine Gebetsmühle, aber ich werde nicht müde, es zu erwähnen. Denn wenn ihr auf euren Verband wartet dann wartet ihr vielleicht noch lange. Ich glaube keine der inzwischen 5(?) Regionen in denen es gespielt wird, spielt es Verbandsgetrieben. Überall Graswurzel.


    Warum es zum Thema passt: wie das B-Jugend Beispiel von AKjfv zeigt gehört Coaching dazu, dass die richtige Wirkung der Spielform wirkt werden kann. Ich bin der festen Überzeugung: Funino und HWein Spielformen im Training und die Positionsproblematik tritt im 7:7 nicht zu Tage. Dann kann man sich das alles sparen. Deswegen komme ich ohne Positionen aus. deswegen sind meine Jungs größtenteils in der Lage beidfüssig zu agieren. deswegen sind meine Jungs nicht Lauffaull.

    Hört sich jetzt bestimmt besser an als es ist, letztlich bleibt mein Team durchschnittlich und Breitensport. Aber ich habe Augen und Ohren und sehe wie verkrampft das herkömmliche oft angegangen wird. Und ich erkenne wie wir das entspannt immer wieder meisten.

    Was ich den Jungs immer wieder sage ist einzig beim Anstoß ein "verteilt euch".

    ...


    Dennoch sehe ich in einer Aufteilung wie 3-3 mehr Chancen als Risiken. Während die guten Spieler ohne jedes System sehr wohl ihren Platz finden, stolpern die schlechten übern Platz und wissen überhaupt nicht was sie machen sollen. Meine Beobachtung jedenfalls war, dass es die Schwächeren leichter hatten weil die Aufgabe überschaubarer ist.

    Das ist der Punkt! Wir reden über Symptome und nicht über die Krankheit!

    Nur für weiter entwickelte F -Linge würde das Spiel überschaubar. Alle anderen benötigen Hilfestellung. Deswegen brauchen wir Deutschlandweit dfb-flächendeckend bis zur u9 etwas wie unsere Funino Liga oder zumindest etwas ähnliches.

    Im Prinzip, ist es das was ich vor habe: öfter unterbrechen. Denn wenn in so kurzen spielen so viel gefoult wird, dann ist das fast gleichbedeutend mit nicht mehr spielen.


    Bei uns im Kreis ist es "noch" ein nebenher geduldetes Projekt. Wohingegen die Projektgruppe in München es inzwischen offiziell in den Kreisen als Spielform eingeführt hat.

    Genau das ist der Weg, den ich jetzt gehe: Foulsspiel thematisieren. Die Gruppe wächst zwar beständig, ist aber noch überschaubar und es gibt gemeinsame Verteiler.:thumbup:

    Immer wieder fällt es auf Trainer und Betreuer zurück. Die Vorbilder.

    Und wieder stecken im Kreislauf aus Trainermangel, Trainerqualifikation, Durchsetzung der Vereinsinteressen mit Blick auf das Trainerverhalten und dem Blick auf den Kifu fest.


    Ich denke ich werde mal eine Rundmail an die Betreuer der anderen Teams verfassen in unserer Gruppe verfassen, wenn sich das rüde Spiel noch mehr verstärkt.

    Ok. Den Ansatz von Torsten den Abpfiff bei später verlorenem Vorteil, greife ich schon mal mit auf! Dieser Punkt fiel mir schon öfters auf und ich bin da noch ratlos. Denn die Kinder können das wirklich noch nicht regeln. Würde aber schon mal vieles in meinen Augen verbessern.

    Aber die Umsetzung dieses Problems stelle ich mir echt schwer vor!! Das sieht dann letztlich so aus, als würde ich immer dann Foul rufen, wenn wir den Ball verlieren! Es würde mir schwer fallen, das ohne Pfeife (wir haben keine Pfeifen, weil die Felder so eng beieinander liegen) entsprechend schnell zu vermitteln und umzusetzen. Denn ich würde ja völlig unerwartet das Spiel stürmen müssen, weil das Foul ja schon zurückliegt.