Und wieder geht einer auf die beschwerliche Reise 
Willkommen im Club Songoko
Der Vorteil, den Du hast, sehe ich auf jeden Fall in deinen kleinen Team. Nur 12 von den Plagegeistern sind doch zu managen.
Mir ging es ähnlich wie dir und mich immer habe ich eine Truppe, die für andere aussieht, als wären alle Kinder Verhaltensauffällig.
Bis ich bemerkt hatte es schief läuft und auch gut Diskussionen geführt habe und den Mut gefunden habe dann auch zu reagieren, hat es viel Zeit und Nerven gekostet.
Mein Lösungsansatz der sich nun entwickelt hat:
1.) Zuerst denke ich an mich: Ich entscheide, ich führe. Wenn es nicht passt, kann gehen. Zuerst kommt mein Spass - wenn ich keinen Spaß habe, kann ich auch keinen vermitteln.
2.) Mach dich frei. Vergiss deine Pläne und Übungen. Du willst nicht mehr kennen Fussball zu spielen und du willst auch nicht spielen. Es sind die Kinder, die das wollen. Eine Mischung aus Individualstrafe, KollektivStrafe und vor allem immer wieder warten lassen warten lassen und warten lassen bis alle die Aufmerksamkeit schenken und die Gruppendynamik manches regeln lassen hilft.
Letzte Woche saß die ganze Bande 15 Minuten auf der Bank. Mein Trainingsplan taugt folglich noch ein weiteres Mal und das erspart mir Arbeit und das Abschlussspiel war seeeeehr kurz.
Bin gespannt wann die Kinder endlich kapieren, wie sie sich verhalten müssen, um eine angenehme Zeit zu verbringen, ohne Liegestütze, ohne Bank sitzen, ohne Strafrunden ohne Streit.
Aber so lange alle immer wieder kommen scheint ja alles zu passen. Auf jeden Fall habe ich losgelassen und bin entspannt. Und nur so geht es. Würde ich mich verkrampft an meinen Plänen und Zielen haben und versuchen alles was ich mir vornehme zu erreichen, dann wäre ich schon im Sanatorium! 