Beiträge von Ersatzbank

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    Das klingt für mich echt eher nach Motivation, als Kondition.

    Es gibt Leute, die können auch nicht quälen, es gibt Leute die können es, und es gibt welche denen sieht man es nicht ab, das sie sich quälen. aber wenn man den Körper keine Trainingsreite setzt, wird er nicht besser, sondern stagniert. Mach ihnen den Sinn des trainierens klar. mehr reize -> mehr Anpassung -> mehr Leistung.

    Ohne diese "Überanstrengung" (neue Reize) ist Training eigentlich kein Training.

    Ja aber 90 Minuten lang ist schnell die Luft ganz raus. Die spielen 25 Minuten , dann wird der Kriechgang eingelegt.

    Aber das ist doch eigentlich dann kein Konditionsproblem, sondern ein Motivationsproblem.


    Im Zweifel, um an der Kondition zu arbeiten, musst du erst Mal den Status quo ermitteln.

    Wenn die kein technisches Tracking möglich ist oder die Auswertung zu umfangreich, dann mach erst Mal einen 12-Minutenlauf. Cooper-Test. Der ist meines Wissens beim Thema Ausdauer noch nicht "Out".


    Edit: bemerke gerade, dass meine Antwort nicht ganz zur Frage passt. Du wolltest ja Übungen.

    Mach doch Staffelwettbewerbe im Trab: die Spieler sind die Slalom Stangen und bewegen sich von hinten muss der Spieler durch. das ist effizient, will die Anstrengung oft unterschätzt wir, die nötig ist um durchzukommen. und am Ende muss weiter getabt werden, will man ja die neue Spitze ist. Variante: mit Ball am Fuss. ist altbacken, aber nett.

    Echt? Mal in Ernst: wer hat in der Schule beim Schulsport hinterher geduscht? Bis in Kollegstufe ist das dich in Zeitplan überhaupt nicht vorgesehen. und da ist man fast schon 18.

    Warum also im Verein, dann ein HygieneThema daraus machen?

    Sorry, wenn ich auch mich am Thema Dusche klebe...

    Ich Frage mich ob die These stimmt:

    Irgendwann kommt die Scham und dann ist es doch gut, wenn man bereits vorher das Eis gebrochen hat.

    Meine Jungs haben immer nackt mit anderen - auch Fremden - geduscht: Schwimmbad, Schwimmkurs, Krabbelgruppe...

    Und trotzdem kann das Schamgefühl und plötzlich war Schluss.

    Ich glaube wer das Thema zu verkrampft angeht und Sachen versucht zu erzwingen, schadet mehr, als es hilft.

    10 jährige sind E1/ u11. Also teilweise 5 Klasse. Ab der vierten Klasse machen die Kids die Fahrradprüfung und dürfen nicht mehr auf den Gehweg radeln.

    Was ich damit sagen möchte: wer so viel Verantwortung bekommt, dass man zutraut an Straßenverkehr teilzunehmen, kann auch ein paar Tagen erarbeiten und unterzeichnen.

    (ob ich es gut finde, oder nicht, das weißt ich nicht. Aber ich finde das Alter dazu haben sie.)

    Ich sehe grundsätzlich die gesamte Gesellschaft als Erzieher der Kinder. Dennoch finde ich die Aussage, das wir als Trainer einen Erziehungsauftrag haben nicht richtig. Denn nur weil Eltern aus welchen Gründen auch immer die Erziehung nicht selbst durchführen, bedeutet es nicht automatisch, das andere Beteiligte diesen dann automatisch erben.

    Ja, ich erziehe die Kinder im Training, aber ich lasse mir dies nicht als Teilauftrag meiner Trainertätigkeit aufbürden.

    Viele Vereine entscheiden danach, wo Bedarf ist. Wird ein Spieler hier gebraucht, spielt er hier. Wird er da gebraucht, dann da (zumindest, wenn nicht genügend Spieler zum Spiel zur Verfügung stehen).


    Für mich wäre nach der Aussage aus der Sicht des Elternteils eigentlich alles gesagt. Eure Tochter möchte bis Saisonende in ihrer jetzigen Mannschaft spielen. Zur neuen Saison "wechselt" sie ja eh in die E1/D2. Dies sollte dem Trainer der E1 so mitgeteilt werden. Ggfls. kann man sich ja darauf einigen, dass sollte wirklich mal wieder Not am Mann sein, eure Tochter, sofern sie das auch möchte, einspringt.

    Genau. Am besten du schreibst es beiden genau so per E-Mail. Dann haben beide gleichzeitig eure v Entscheidung und den selben Wortlaut.

    OK. Das sind dann zwei Sichtweisen. Ich habe es bisher als Kollektivstrafe gesehen, wenn es nicht weitergeht, weil nicht zugehört wird.


    Ich finde es übrigens sehr schwer, den Eltern während der Trainings den schwarzen Peter zuzuschieben, den es funzt nicht. Bei mir gibt es nur Eltern die sehen zwar, dass die Kids wild sind, aber denken nicht in Traum daran, das als unwichtig zu sehen. Eigentlich möchte ich die alle aus dem Team werfen, aber das kann ich einfach nicht, weil das nur der Vorstand darf. Sind wir wieder bei der Thematik : wer geht, wenn es keinen Spaß macht. Deswegen: ich zuerst! sonst macht alles keinen Sinn für mich. Und wenn ich Spaß hätte mit KollektivStrafen, dann wäre das eben so. Punkt. Und sei das auch noch so verwerflich. Sollten die Eltern, Jugendleiter oder wer immer sagen ich soll aufhören, dann bin ich in 1 Minute Weg und nutze die Zeit für mich zum Radfahren. Aber ich habe mich letzte Jahr ein Jahr lang mit einem sauhaufen schwarz geärgert, das genügt. Denn Sauhaufen habe ich immernoch - inzwischen reduziert und ein wenig bräver, aber ich habe nun gelernt damit umgehen, ohne schlaflose Nächte.

    Und ich garantiere, Goodie, mit KollektivStrafen treffe ich bei mir so gut wie nie Unbeteiligte! 8o

    AKjfv Bin inzwischen bezüglich KollektivStrafe anderer Meinung. Denn es funktioniert. Auch das gegenseitige disziplinieren. Hauptsächlich wird die "Trainer wartet bis alle aufmerksam sind" Situation dafür von mir genutzt. Die Jungs wissen genau was Sache ist und sorgen untereinander für Ruhe. Denn sonst würden wir alle bis Trainingsende einfach nur herumstehen.

    Und es gibt auch Situationen in denen der gesamte Haufen nicht funktioniert - dann darf auch der gesamte Haufen dieses ausbaden.

    Ich bin bei dir: z.b. alle auf Platzrunde zu schicken, weil zwei stören ist falsch. solche KollektivStrafen schaden. Habe ich aber auch schon gemacht - das schafft Zeit für mich zum Durchatmen und neu sortieren.

    Und wieder geht einer auf die beschwerliche Reise :)

    Willkommen im Club Songoko8o

    Der Vorteil, den Du hast, sehe ich auf jeden Fall in deinen kleinen Team. Nur 12 von den Plagegeistern sind doch zu managen.


    Mir ging es ähnlich wie dir und mich immer habe ich eine Truppe, die für andere aussieht, als wären alle Kinder Verhaltensauffällig.


    Bis ich bemerkt hatte es schief läuft und auch gut Diskussionen geführt habe und den Mut gefunden habe dann auch zu reagieren, hat es viel Zeit und Nerven gekostet.

    Mein Lösungsansatz der sich nun entwickelt hat:

    1.) Zuerst denke ich an mich: Ich entscheide, ich führe. Wenn es nicht passt, kann gehen. Zuerst kommt mein Spass - wenn ich keinen Spaß habe, kann ich auch keinen vermitteln.

    2.) Mach dich frei. Vergiss deine Pläne und Übungen. Du willst nicht mehr kennen Fussball zu spielen und du willst auch nicht spielen. Es sind die Kinder, die das wollen. Eine Mischung aus Individualstrafe, KollektivStrafe und vor allem immer wieder warten lassen warten lassen und warten lassen bis alle die Aufmerksamkeit schenken und die Gruppendynamik manches regeln lassen hilft.

    Letzte Woche saß die ganze Bande 15 Minuten auf der Bank. Mein Trainingsplan taugt folglich noch ein weiteres Mal und das erspart mir Arbeit und das Abschlussspiel war seeeeehr kurz.

    Bin gespannt wann die Kinder endlich kapieren, wie sie sich verhalten müssen, um eine angenehme Zeit zu verbringen, ohne Liegestütze, ohne Bank sitzen, ohne Strafrunden ohne Streit.

    Aber so lange alle immer wieder kommen scheint ja alles zu passen. Auf jeden Fall habe ich losgelassen und bin entspannt. Und nur so geht es. Würde ich mich verkrampft an meinen Plänen und Zielen haben und versuchen alles was ich mir vornehme zu erreichen, dann wäre ich schon im Sanatorium! 8)

    Hm. Ich habe einen Jungen im Team, der ist deutlich stärker als der zweitbeste im Team. Ich hätte ihn gerne in der E Jugend spielen lassen, weil ich denke, es würde allen verbleibenden F Kindern gut tun, wenn der Überflieger nicht mehr für sie die Kohlen aus den Feuer holt. Und es hätte der E gut getan, die zu wenig Spieler hat. und es würde dem Jungen gut tun, den er hätte dort Jungs auf Augenhöhe, dir kicken können.

    Also ich hätte bei so etwas keine Bedenken, wenn alle Beteiligten einverstanden sind.

    hier haben anscheinend nur Ersatzbank und ich ein Problem mit den vorgeschlagenen Übungen in Richtung Fokussierung und Konzentration und das mit der Intensität von Ersatzbank leuchtet mir auch nicht ein :(

    Das ist eine persönliche Erfahrung, die ich an mir selbst und in verschiedenen Gesprächen mit anderen Sportlern für mich erarbeitet habe: Wenn deine Gedanken beim Sport abdriften, dann bist du in so einem Wohlfühlbereich. So einer Phase in der der Puls ganz OK ist für angenehmes Ausdauer Training. Wenn du in der Nähe des maximal Berichts bist, dann denkst du nicht daran, wie du dein nächstes Personalgespräch bestreitest oder was morgen in der Schule wartet. dann ist dein Hirn leer und beschäftigt sich mit atmen und Schluss. Du habe ich das mit der Intensität gemeint. Intensität hoch, macht Fokussierung auf das was du gerade tust.