Beiträge von totog

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    Wow. Das ist ja eine starke Lösung. Ab welcher Altersgruppe wird das so gemacht? Ich vermute mal, dass man im Volleyball älter ist, wenn man mit Wettkämpfen loslegt. Für 6- oder 7-Jährige dürfte diese Sportart zu anspruchsvoll sein.

    Meine Mittlere (8 Jahre) spielt in einem Team von 12-14jährigen Mädchen mit. Diese Mädchen haben im letzten Jahr geschlossen die Volleyball-SR-Prüfung abgelegt. Bei den Spieltagen werden die jüngeren bereits eingebunden. Nicht als "Hauptschiedsrichter aber als Linienrichter, Schreiber usw.


    Ich denke das man übertragen auf Fußball ab der E-Jugend damit beginnen könnte. Natürlich mit Unterstützung, aber der Trainer ist ja auch bei VB als Hilfe anwesend.


    Gruß
    Torsten

    dann doch lieber so, das an jeden Lehrgangstag dann 3 oder 4 Traineranwärter drankommen als Coach und der Rest ist die zu bespielende Truppe!

    Genau so war es bei unser C-Schein und ich empfand dies als die beste Mischung.
    Zum einen bekommt man selbst einen Eindruck davon wie entsprechendes Coaching auf die Trainingsgruppe wirkt wenn man selbst Übungen macht, zum anderen wird man selbst als Trainer unterstützt, verbessert usw. wenn man als Trainer dran ist.


    Zusätzlich war es erstaunlich zu sehen wie viele Trainer plötzlich bemerkten "wie schwer" einzelne Übungen sein können welche man den Kindern zumutet.


    Gruß
    Torsten

    @Stone


    Ich verwende die Tore regelmäßig in meiner U11 und auch in der U13. Da wir diese Woche viele Ausfälle hatte haben wir auch gemeinsam mit der U15 trainiert.


    Ich sehe hier keine Probleme. Allerdings werden hier die Schusszonen wichtig. Gebolze wird die Lebensdauer wohl doch beeinflussen.



    Ich habe heute meine Forza Tore modifiziert und die Bodenanker mit "stabilen Bändern versehen. Somit sind diese fest mit den Bodenbändern verbunden und lassen sich problemlos auch wieder aus dem Boden ziehen.


    Gruß
    Torsten

    Um das Thema nicht in X anderen Threads zu Verteilen hier nun ein Erfahrungsbericht hinsichtlich PopUp Toren.


    Derzeit habe ich folgende Tore im Einsatz


    Seit Juli 2016 4stk der Exit® Pop-Up Tore mit 120 x 87 x 90 cm. Hierzu kann ich nur sage das ich begeistert bin. Ich habe die Tore seither in nahezu jedem Training im Einsatz und bisher keinerlei Probleme. Material ist gut Verarbeitet und bisher kann man auch keinerlei Witterungsschäden feststellen.
    Das einzige was ich “Verbessert“ habe sind die Bodenanker. Die Mitgelieferten Plastik Anker sind auf festerem Boden kam verwendbar. Ich habe hier massive Alu-Zeltanker nachgerüstet welche ich mit der vorhandenen Schnur fest ans Tor gebunden habe. Hierdurch kann ich jeden Boden nutzen und habe gleichzeitig eine Schlaufe zu Herausziehen.
    Nachteil dieser Tore ist das sich v.a. die "schlechteren" Spieler gerne darauf beschränken das Tor zu Verteidigen (zustellen). Selbst mit Regeln wie "max 3 Sekunden vor Tor" ist die Chance der Verteidigung sehr hoch und wird daher sehr gerne genutzt.


    Deshalb habe ich nun reagiert und habe dieser Woche zusätzlich die FORZA Flash Pop-Up Tore in 1.82m Breite im Einsatz. Auch hier bin ich von Material und Verarbeitung Überzeugt. Allerdings sind diese aufgrund der Größe auch deutlich „weicher“ als die kleineren. Das lässt sich aber wohl nicht ändern. Zusätzlich ist hier im Band welches am Boden verläuft eine Plastik-Schnalle integriert welche wohl auch eher eine Schwachstelle ist. Allerdings ist diese wohl auch sehr leicht zu ersetzen und erleichtert andererseits den Aufbau. Das Thema Bodenanker lässt sich hier 1:1 Übertragen. Zwar sind hier die Anker mit einem Gummi fest an den Ösen verbunden, herausziehen lassen sich die Anker hiermit aber nicht. Ich werde wohl auch hier Nachrüsten.
    Hinsichtlich der Verteidigung haben meine Kinder sehr schnell gemerkt das die Verteidigung vorm Tor hier deutlich weniger erfolgversprechend ist und beteiligen sich mehr am Spiel.



    Generell hab ich die Erfahrung gemacht das es Sinnvoll scheint den "hinteren" Bodenanker weg zu lassen. Gerade bei schärferen Schüssen ist sonst die Belastung auf das Tor enorm. Ohne diesen können schärfere Schüsse hinten zwar auch mal raus rollen, die Haltbarkeit wir darunter aber sicherlich nicht leiden. In nun fast einem Jahr musste ich diesen Anker ein einziges Mal setzen da der Wind die Tore sonst umgekippt hätte. Nicht aufgehaltene Bälle liegen pro Training sicherlich unter 10stk.


    Gruß
    Torsten

    @mgruendel02


    herzlichen Dank für die Hinweise. Ich hoffe die Tor sind bereits daheim. Dann werde ich sie heute gleich testen.
    Bisher habe ich die Exit PopUp Tore im Einsatz und bin mehr als zufrieden. Nur eben nicht von der Größe.


    Hinsichtlich der Bodenanker habe ich jedoch auch hier nachgerüstet. Sobald der Boden etwas trockener wird kann man jede Art von Plastik knicken. Ich habe mir deshalb dies besorgt.
    https://www.amazon.de/gp/product/B01KDGG0G8/ref=oh_aui_detailpage_o03_s00?ie=UTF8&psc=1
    Müssen zwar immer komplett im Boden verschwinden wg. Verletzung, dann hält es aber auch auf jedem Grund.


    Auf und Abbau mache ich in der Regel alleine. Vor allen da die Tor, wie beschrieben, meine Private Investition sind.


    Gruß
    Torsten

    Trotzdem bleiben Bedenken, dass den potentiellen Trainern so eine Art Handlungsfreiheit genommen wird. Ich hätte zum Beispiel meine Probleme gehabt, wenn mir etwas klares vorgeschrieben worden wäre, bin aber der Meinung, dass ein Rahmen gesetzt werden muss, in dem der Trainer Freiraum hat.

    Handlungsspielraum wird in jedem Fall genommen! Denn genau das ist ja deine Zielsetzung. Die Frage die sich stellt ist in welcher Form und wie oft wird ein Trainer davon beeinflusst? Ein Trainer welcher eurer Philosophie folgt wird mit den Grenzen eher weniger in Berührung kommen. Ein Trainer welcher einen anderen Ansatz verfolgt wird wohl sehr deutlich eingeschränkt werden. Ob dieser dann eben der Richtige für euer Konzept und den Verein ist kann jeder selbst beurteilen.


    Am Ende wird es jedoch so sein das du Trainer brauchst welche der vorgegebenen Philosophie aus Überzeugung folgen. Ein Katalog an Übungen besagt auch nicht das nichts anderes oder keine anderen Variationen der Übungen zugelassen sind. Allerdings bedarf es hierzu eben der ständigen Rückmeldung und leider auch Kontrolle bis alles läuft.


    Für mich bleiben zwei Optionen denkbar.
    A) Ich als erfahrener Trainer würde in deinem Verein nur eine Mannschaft übernehmen wenn ich vom Weg überzeugt bin und dieser meinem persönlichen Weg entspricht. In diesem Fall kann es natürlich sein das auch ich (warum auch immer) andere Inhalte einbaue. Darüber müsste aber dann gesprochen werden und sollte ich keine entsprechenden Gründe anführen können muss ich mit Kritik leben und korrigieren. Begründbare Anpassungen sollten immer möglich, aber nicht die Regel, sein. Sollte mir dein Konzept nicht gefallen würde ich erst gar keine Mannschaft übernehmen.


    B) Ich als Trainerneuling habe natürlich meine eigenen Ideen, wäre damals aber auch froh gewesen einen Katalog an die Hand zu bekommen. Das hätte mir einige Experimente erspart. Natürlich muss dieser Katalog entsprechend aufbereitet sein mit Gründen warum, wieso und anderem. Am besten mit Ansprechpartner der Hilfestellungen leistet.


    Gruß
    Torsten

    Hallo Herr Lochmann,


    herzlichen Dank für die Empfehlung. Da ich jedoch noch nicht mal meinen Verein von der Beschaffung überzeugen konnte bin ich von einer Sammelbestellung noch sehr weit entfernt. Bleibt aber sicherlich eine Option wenn mein Werben endlich Früchte trägt.


    @all
    Bin gerade auf diese gestoßen.
    https://www.amazon.de/gp/product/B018IC63BG/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1
    Kommen aktuell an den Preis der UK Bestellung fast heran. Hoffe die Qualität ist auch vergleichbar. Hab jetzt mal zwei Set's bestellt.


    Gruß
    Torsten

    @KingJames9
    Ich hoffe das du hier weiter von deinen Schritten berichtest da ich selbst vor einem ähnlichem Vorhaben steh. Allerdings in meinem Fall ohne den Jugendvorsitz inne zu haben.
    Generell habe ich hierzu ein paar Überlegungen. Antworten müssen ja immer auf den Verein passen und daher wird es diese hier nicht geben können.


    Zum Thema Hauptsponsor Jugendbereich:
    Überlege dir hierzu bitte wie die Gebührenordnung in deinem Verein ist. Oftmals ist auch in "Mehrspartenvereinen" vorgeschrieben alles über eine Kasse (präsident) zu führen. In anderen vereinen hat jede Sparte eine eigenes Budget, die Jugend läuft aber unter Fußball allgemein. Hintergrund ist zum einen das Steuerrecht. Über einem gewissen Umsatz im Verein werden steuern fällig. Als weiteres gibt es natürlich "Zweckbezogene Spenden" allerdings unterliegen diese auch der Vereinssatzung und anderen Auflagen. Daher bitte vorher schlau machen was machbar ist und was nicht. Ggf. musst du entsprechende Änderungen im Verein im Vorfeld umsetzen.


    Zum Thema Konzept, Horst wein, usw.:
    Wir sind derzeit gerade dabei selbst ein Konzept einzusetzen. Allerdings hast du erstmal zu klären wer im Verein dies unterstützt und trägt. Dies muss nämlich von oben erfolgen. Denn am Ende benötigst du für jede Form von Ausbildung teilweise unterschiedliche Trainingsausrüstung. Im Fall von Wein sind es u.a. passende Minitore und diese müsse auch bezahlt werden. Das ganze geht natürlich auch wieder in Richtung Finanzgewalt, aber am Ende wird es wichtig und kann eben nicht von unten nach oben eingesetzt werden Oder eben nur so lange darüber die richtigen Personen sitzen.
    Hinsichtlich der Vorgaben der Trainer bin ich aktuell der Meinung "je genauer desto besser!". Zum einen lässt sich nur so auch etwas einfordern und zum anderen braucht du für "hätte gerne das" kein Konzept. In unserem Fall ist derzeit die Überlegung zum einen jedem Trainer ein Exemplar von H.Weins Buch zu stellen (auch nuicht selbstverständlich) zum anderen gemeinsam für jede Altersstufe einen "Katalog" am Übungen zusammenzustellen. Aus welchem er sich bedienen kann. Das ganze ist auch eine Hilfestellung für Einsteiger.
    Zum anderen wollen wir regelmäßige "Feedback Gespräche" einführen in diesem eben der Katalog, die Umsetzung und ggf. notwendige Korrekturen ergebnis-offen besprochen werden sollen. Und diese nicht nur alle 6 Monate sondern in entsprechend kürzeren Abständen um auf Problem auch reagieren zu können. Zumindest zu Beginn denke ich sollten diese Treffen fest geplant sein. Vielleicht sind später auch größere Abstände möglich.


    Gruß
    Torsten

    Dann greife ich das diesen Shop hier mal auf. Und hoffe auf ein paar Infos von "Erfahrenen Kunden".
    Ich hätte nämlich bereits versucht hier zu bestellen und bin am Versand nach Deutschland gescheitert. Bei der Auswahl "Calculate Shipping Costs" ist der Versand nach Deutschland nicht möglich. Andererseits wird im Gesamtpreis ein "(includes £XY.zz VAT estimated for Germany)" angegeben weshalb ich mich bei der Berechnung der Voraussichtlichen Gesamtkosten unsicher bin. Auch da ich die Shipping Costs nicht finden kann. Da ich die Tore privat bestellen muss ist das alles wichtig und ichmöchte wissen ob ich nicht doch wieder "kleine" kaufe.


    Daher meine Fragen an die erfahrenen Käufer:
    - welche Gesamtkosten fallen in diesem Shop an?
    - 50Pfundx1,15=57,5Euro
    - plus Shipping Costs; plus 2% Einfuhrumsatzsteuer?


    Gruß
    Torsten

    Und das leidige Thema Tabellen: es gibt keine. Fertig.
    In der Schule jammern die Erstklässler auch schon mal, dass sie noch keine Noten bekommen. Deshalb denken sich aber die Erwachsenen trotzdem keine aus.
    Sobald einer anfängt, eine virtuelle Tabelle zu kreieren ist das Thema da und man bekommt es kaum eingefangen. Das machen sowieso nur die erfolgreichen Teams. "wir müssten erster sein"

    Und wenn es dann noch Vereine gibt die diese Tabellen selber auf ihrer Hompage veröffentlichen! Hier bei uns der Fall. :cursing:
    Ich habe hier nie Auskunft zu Ergebnissen gegeben aber dennoch waren alle Spiele immer gelistet. Da kommt mir heute noch das K......!


    Schöne heile Welt. Und ich wäre auch sehr dankbar gewesen wenn wir so eine Lösung hinbekommen hätten. Aber dazu sind die Vereine und auch die Mannschaften sich zu fern. Aus verschiedenen Gründen.


    Leider noch kein wirklicher Ratschlag zu meinen Fragen. Was machen in so einer Situation. Das Runterschlucken und jetzt damit leben wie ich es gemacht habe passt mir zukünftig einfach nicht. Das hängt mir jetzt schon Tage nach....


    Ich finde diese Idee eigentlich ziemlich zweckdienlich. Hat jemand schonmal versucht seinem Jugendausschuss so einen Vorschlag zu machen? Ich bin gerade dabei eine Email zu verfassen. Überlege mir halt wie erfolgsversprechend das ist.....

    Was steht denn in eurer FPL drin? Dieser Spielleiter ist soweit ich mich noch erinnern kann ja vorgeschrieben. Bei uns war es so das es ein minderjähriger sein musste. Gute Idee aber kaum umsetzbar. Aber dennoch legte ich in Absprache vorher immer einen Entscheidungsträger fest. Aufgabe war den Kindern zu helfen und nur bei Bedarf einzugreifen. In deinem Fall hätte wohl Bedarf bestanden.


    Die Idee mit Schnick-Schnack-Schnuck finde ich genial. Und egal was der andere Trainer meint. Wenn ich das den Kinder Vorschlage (und vorlebe) dann ist das eine Lösung für die Kinder. Natürlich kann ich mich hier hinter der "Erwachsenen Wand" verstecken und von heile Welt sprechen. In den Köpfen der Kinder gibt es diese heile Welt noch. Wir müssen Sie nur nutzen!
    Auch wenn kein Spielleiter Vorgeschrieben ist kann ich mich mit dem anderen Trainer darauf verständigen. Das kann ja auch ein Zuschauer sein. "Wir betreuen das Spiel und bei strittigen Situationen (zwischen den Kindern) trägt dieser die letzte Entscheidung. Hoffe das reicht als Vorschlag!


    Gruß
    Torsten

    @Francesco1912
    Ich sehe es wie die anderen zuvor. Du musst für dich entscheiden wo Schluss ist und was du bereit bist zu Leisten.
    Das es immer die selben Eltern sind welche nicht anwesend sind und es somit auch immer die selben trifft ist wohl in jedem Team so. Wenn auch bei uns nicht ganz so ausgeprägt wie bei dir. Am Ende sollte das aber die Eltern untereinander klären und nicht du. Denn auch wenn es nur zwei sind die immer helfen, für dich ist entscheidend das geholfen wird.


    Mein Vorschlag an dich. Wenn du für dich festgelegt hast das es nicht mehr geht (kannst nur du entscheiden) eine klare Mitteilung an alle Eltern was du nicht mehr bereit bist zu tun. Liste mit Aufgaben was die Eltern übernehmen müssen z.B. Tore auf und abbauen, Eckfahnen holen und Einstecken usw.. Das ganze mit einem fixen Termin wann du aufhörst sollte es nicht klappen. z.B. sollte es Beschwerden vom Platzwart geben. Wichtig ist das genau angegeben ist was zu tun ist und das alles erledigt wird. Wer usw. das müssen dann die Eltern intern klären,und ja es werden vermutlich wieder die bekannten sein. Und zusätzlich würde ich das ganze nur als letztes Mittel sehen denn wenn du bei Missachtung deine Konsequenzen nicht ziehst hast du sehr viel verloren.



    @Skriwer
    Verstehe ich das richtig das es dir dreimal so ergangen ist? Da fällt mir dann auch nichts mehr dazu ein.
    Die Antwort des Trainers kann ich soweit nachvollziehen das alle spielen sollen die im Training sind. Da sind eben die guten wahrscheinlich auch dabei. Wenn er aber noch Spieler auf der Bank hat könnte und sollte er zumindest wechseln.
    Ich selbst kenne die Situation eher aus der anderen Richtung. In meinen beiden E-Teams spielen die besten Spieler verteilt auf beide Jahrgänge. Da wir in der Runde mit Jahrgangsmannschaften spielen finden wir uns eher am hinteren Ende der Tabellen. Soweit auch in Ordnung. Gerade in den ersten Wochen der Sportplatz-Saison ist es nur leider so das fast ausschließlich diese Spieler im Training sind. Es werde dann von Woche zu Woche mehr bis ich zum Rudenbeginn wieder mit zwei Teams spielen kann. Warum, Wieso ist ein anderes Thema und betrifft unsere Eltern. Worum es mir aber geht ist das ich gerade in den ersten Freundschaftsspiele auch mit einer gänzlich anderen Mannschaft antrete als dies in der Runde der Fall ist. Und dieses Team ist deutlich besser als das die Jahrgangsteams. Ich versuche zwar das auch in den Gegnern zu berücksichtigen, wurde aber auch schon darauf angesprochen. Den meisten Trainern konnte ich die Situation auch darlegen, was aber anschließend intern geredet wurde weiß ich natürlich nicht. Damit möchte ich auch niemanden verteidigen, aber ein Unterschied zwischen Freundschaftsspiele und Runde ist auch oft nicht dem Erfolg geschuldet. Hier spielen Freundschaften unter den Spielern usw. auch eine Rolle.


    Gruß
    Torsten

    Ich finde die Einstellung von dir gut. Aber sicherlich will nach dem Spiel eher keiner mehr "abgekühlt" diskutieren, weil das Kind ja dann schon im Brunnen ist oder?

    Aber dann bitte auch nicht mit Arroganz um die Ecke kommen! Eine Diskussion auf dem Platz führt in 95% zu gar nichts. Außer zu weiteren Vorwürfen u.a. von der anderen Seite.


    Den Spielern werden Fehler nach dem Spiel, im Training und in Analysen gesagt und erklärt. Aber dem Schiri will jeder nur anschnauzen aber nicht normal sprechen. Und dann wundern wir uns warum das Verhältnis und auch die Leistungen sich nicht verändern. - Sorry aber da steige ich aus!


    Gruß
    Torsten


    Ist nicht persönlich auf deine Aussage bezogen sondern generell gemünzt.

    Damit kann ich jemanden, der ohnehin aufgeladen ist, dann so richtig auf die Palme bringen.

    Generell möchte ich dem widersprechen das man es dem SR nicht sagen darf. Ich bin immer bemüht auch das Gespräch zu suchen.


    Es aber eine sehr heikle Kiste und hat nicht unbedingt etwas mit Arroganz zu tun. Stelle ich mich in der Halbzeit auf dem Weg in die Kabine dem Gespräche mit dem Trainer wird jede Entscheidung nach der Halbzeit sofort doppelt kritisch gesehen. Selbes gilt für aufgebrachte Trainer und Spieler welche Argumenten gegenüber in dem Moment nicht aufgeschlossen sind und nur ein Ventil suchen.


    In der Regel bin ich aber auch nach dem Spiel noch eine gewisse Zeit auf dem Sportgelände und hier auch gerne bereit meine Fehler einzusehen und darüber zu sprechen wie es hierzu gekommen ist. Es spricht also nicht gegen ein Gespräch und das erlebe ich auch bei meinen Kollegen. Allerdings ist schlicht die Frage wann. In der Halbzeit oder auf dem Weg in die Kabine eher selten. Denn hier ist die Stimmung (auf beiden Seiten) noch zu aufgewühlt. Nach einer Phase der Abkühlung eigentlich immer gerne. Warum sollte ich nicht aus jedem Spiel etwas lernen können, positiv wie negativ.


    Ich muss aber immer wieder feststellen das gerade in dieser Phase viel lieber über als mit dem SR gesprochen wird. Es sind nur eine sehr begrenzte Zahl an Verantwortlichen die dieses "abgekühlte" Gespräch dann auch führen wollen. Das "aufgeheizte" Gespräch hingegen wird nahezu immer gesucht weshalb sich vielleicht auch der Eindruck der "gelehrten Arroganz" immer wieder festsetzt.


    Gruß
    Torsten

    Also doch Sympathie?

    Nein, das ist genau das was wir alle gerne hinein interpretieren! Meine Empfehlung, SR-Prüfung ablegen um Regelfest zu sein und dann einfach ein paar Spiele pfeifen. Und wenn es nur Freundschaftsspiele des eigenen Vereins sind.


    Wenn ich 90min über den Platz und zwischen den Spieler unterwegs bin erhalte ich eine Vielzahl an Informationen welche dem Zuschauer von außen vorenthalten bleiben. Wie oben schon geschrieben. Wenn Team B bereits seit 30minuten untereinander nur davon spricht nicht noch mehr Gegentore zu kassieren und auch keiner gegen Ende versucht das eigene Team mitzureißen werde ich sicher nicht auf 2 Glückstreffer hoffen und längere Zeit nachspielen lassen.
    Anders verhält es sich wenn dieses Team intern immer noch an den Erfolg glaubt und darum kämpft obwohl Sie bereits deutlich zurück liegen.
    Ähnlich verhält es sich mit der Kommunikation mit den Spielführern und den Trainern. Ja auch die gibt es! Natürlich kann mir keiner das Spielende vorschreiben aber dennoch werde ich diese in meine Entscheidung einfließen lassen.


    In meinen Augen ist neben der späten Tore und deren Einfluss auch die erhöhte Verletzungsgefahr zum Ende des Spiels nicht zu vernachlässigen. Wenn ein Spiel entschieden ist, siehe oben, spricht in meinen Augen auch nichts für eine lange Nachspielzeit. Und hier spielt Sympathie keine Rolle denn sowohl der führende als auch der zurück liegende Verein jammern wenn gegen Ende sich ein Spieler "unnötig" verletzt.



    Und wie frustrierend das dann ist, wenn ein Schiri auf dem Platz eine deutlich schlechte Leistung abliefert.

    Der "schlechte Tag" ist leider bei SR genau so möglich wie bei Spielern. Sollte er nicht bessre können würde er wohl nicht in eurer Klasse pfeifen. Der größte Unterschied ist leider das Spieler ausgewechselt werden können obwohl der einzelne deutlich weniger Einfluss auf das Spiel hat als der SR.


    Gruß
    Torsten

    Ich komme auf ein ähnliches Fazit nach der Hallensaison.


    Nachdem ich viele Turniere im Bereich F bis D-Jugend selbst gespielt habe und zusätzlich einige im Bereich der C bis A-Jugend besucht habe bleiben zwei Eindrücke hängen.
    Zum einen gäbe es viele eigene Regeln nicht wenn die SR in der Halle alle des Regelwerkes sicher wären und immer nach den selben Maßstäben geleitet würde. Das beginnt beim Körpereinsatz und endet bei Abstoß. Hier erlebt man auch von geprüften Schiedsrichtern so einiges. Was wiederum zu Unsicherheiten bei Trainern und Betreuern führt und dadurch das "Regeln vereinbaren" vor den Turnieren zumindest zusätzlich befeuert.


    Als zweiten Eindruck bleiben Veranstalter hängen welche zwar gerne Hallenturniere ausrichten allerdings die Regeln für Kinder nur Halbherzig bis gar nicht umsetzen wollen. Da scheitert man an Bällen und ähnlichen Kleinigkeiten.



    ... Ich freue mich schon auf die nächste Hallensaison

    Gruß
    Torsten

    Ich habe da immer noch die Frage. Warum lassen die alle meisten Schiedsrichter ein Spiel mit 0:1; 1:0; 2;1 etc. die ganze 6 Minuten nachspielen und ein 3:0 Dortmund gegen Lotte bleibt ohne Nachspielzeit?

    Wieder Vorrausgesetzt die 6min sind begründbar, und das ist in den allermeisten Fällen so, liegt die Nachspielzeit im ermessen des SR und ist in keinem Fall ein muss. Sollte nun der Spielstand ein "entscheidendes Ereignis" möglich machen wird beiden Teams die Möglichkeit eingeräumt und nach gespielt.
    Bei 3:0 oder mehr wird abgepfiffen da das Spiel entschieden ist. Sollte sich ein Spieler hier in der X.Minute der Nachspielzeit verletzen ist die Diskussion hinsichtlich "unnötig" ja auch sofort im Gang. Zusätzlich hat Lotte in der gesamten zweiten Hälfte nicht angeboten was auf eine Schlussoffensive hingedeutet hätte.


    Was man bei allen Lamentieren und Gejammer auch in der BuLi nicht vergessen sollte ist der Austausch zwischen Spielern und dem SR während des Spiels. Das Reicht vom kurzen Gespräch mit dem Spielführer welcher ein "Pfeif ab!" von sich gibt bis zum Verfolgen der internen Mannschaftskommunikation welche bereits seit 30min nur darum bemüht ist nicht noch mehr Treffer zu kassieren.


    Gruß
    Torsten

    Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Aus deiner Äußerung, @totog, geht nicht direkt hervor, ob du dich der von dir vorgebrachten Ansicht anschließt, aber gerade im Fußball, wo ja bekanntermaßen relativ wenige Tore fallen und der Einfluss des Zufalls auf das Ergebnis von den Ballsportarten mit am größten ist, möchte ich der Darstellung widersprechen, dass die Nachspielzeit unerheblich für das Resultat ist. Legt man die gängigen statistischen Daten zugrunde (s. z.B. [url='http://www.bundesliga.de/de/liga/news/top-fact-kurz-vor-schluss-hagelt-es-tore-blmd3.jsp',hier]), so fallen gegen Ende der Partie überdurchschnittlich viele Tore, das sollte ja wohl auch für die Nachspielzeit gelten. Zumal die zurück liegende Mannschaft gegen Ende der Partie oft so ziemlich ihre Vorsicht ablegen und stattdessen die Brechstange auspacken dürfte.

    Meine Antwort sollte Zustimmung hinsichtlich TW-Trainer's Aussage ausdrücken. Denn auch deine Punkte hinsichtlich der "späten Tore" sind ja nichts neues und daher für alle bekannt. Ich schließe in meinen Annahmen bewusste Einflussnahme des SR aus. Jedoch ist ein Fehler des Spielleiters auch immer drin und analog zum Straßenverkehr muss man das einkalkulieren. ZUsätzlich sind bei "strenger" Auslegung der Unterbrechungsdauer auch sehr schnell mehr als 2-3minuten durchaus regeltechnisch in Ordnung.


    Wenn ich nach einem 1:0 auf Zeit spiele und in der Nachspielzeit nochmal X Wechsel vollziehe darf ich über einen Ausgleichstreffer in der 96 Minute nicht jammern. Denn sollte ich, wie anschließend gerne behauptet, die bessere Mannschaft sein muss ich versuchen für Klarheit zu sorgen in dem ich weiter auf Torerfolg spiele. Denn eine Schlussoffensive der zurückliegenden Mannschaft sieht bei einem Spielstand von 1:0 in er Regel anders aus als bei 2:0 oder gar 3:0. Zusätzlich kann ich mir im Falle einer dennoch erfolgreichen Schlussoffensive ja sogar ein Gegentor erlauben.
    Sollte ich allerdings nach einem 1:0 weiter munter auf Torerfolg spielen ist es sehr unwahrscheinlich das der Gast "auf Zeit" spielt. Was dazu führt das ich mir lange Nachspielzeiten erspare. Wobei selbst hier in der Regel mehr als drei Minuten Unterbrechung auch ohne größere Verletzungen normal sind und somit durchaus mal mehr als der "Standard" angezeigt werden kann (siehe oben). Sollte ich nun ein spätes Gegentor kassieren ist es ärgerlich aber eben schlicht Fußball. Du beschreibst ja bereits den hohen Einfluss eine Treffers aufs Ergebnis im Fußball.


    Warum also neigen wir immer dazu dem SR die Schuld zu geben?


    Gruß
    Torsten

    Die Diskussion, warum der und nicht der, werde ich wohl so oder so führen müssen. Es gibt ein paar Eltern, die sehen ihr Kind lieber in der 1. Mannschaft, egal ob es von der Leistung her dafür reicht. Ich habe teilweisen den Eindruck, die nehmen das sogar persönlich, wenn ihr Kind quasi "nur in der 2. spielt.

    Ich habe ein wenig den Eindruck das ihr selbst keine fixen Regeln "wer spielt wann wo?" habt. Oder zumindest diese nicht ausreichend kommuniziert. Zum einen wg. Leistung hochgezogen, andere zum Auffüllen, usw. Hinzu kommt noch die fixe und harte Trennung der Teams. All das hilft natürlich nicht dabei diese Diskussionen zu mindern.


    Hinsichtlich der Eltern wurde hier ein Punkt noch gar nicht genannt. Am ende sind es immer die selben Eltern auf die man zählen kann. Sei es nun beim Kuchen backen, beim Aufbau von Festen oder anderem. Leider deckt sich das nicht immer mit dem Können der Sprößlinge, dennoch kann natürlich eine gefühlte Ungerechtigkeit entstehen was zu weiteren Spannung in Team Umfeld beiträgt.


    Gruß
    Torsten

    Ich würde gerne die Verantwortung übernehmen diese Mannschaften einzuteilen und mich im Fall der Fälle mit den Eltern auseinandersetzen. Man muss mir nur die Befugnis und das Vertrauen geben.

    Lass die Kinder einfach mal (mehrmals) zusammen trainieren und die Teams regelmäßig selbst einteilen bzw. beobachte welche Gruppen sich zu beginn des Trainings bilden bevor du eingreifst. Das ganze ist schon ein guter Gradmesser in welcher Gruppe Sie sich wohl fühlen. Warum das nicht nutzen.


    14 Spieler für ein 7er Feld wäre mir auch zuviel. In der U8 hat man in der Regel auch bereits eher zuverlässige Kinder (weniger Absagen wg. dem Wetter oder ähnliches). In meiner U11 habe ich derzeit 19KInder auf zwei Mannschaften. Ist Untergrenze ab viel mehr müssen es auch nicht sein.


    Gruß
    Torsten