Beiträge von totog

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich weiß, dass wir mit dem Joystick wahrscheinlich ein besseres Ergebnis hätten erzielen können. Und der Erfolg gibt am Ende dem gegnerischen Trainer Recht!

    Langfristig lernen Joystik Kinder vor allem "Befehle und aufgaben des Trainers umzusetzen" was nicht heißt das in dieser Schule noch nie gute Fußballer geboren wurden. Aber der Großteil wird eher auf Input warten als selbst möglicherweise einen Fehler zu machen.


    Wie soll ich es den Eltern und meinem Trainer Kollegen schmackhaft machen, uns weiter an die FPL Regeln zu halten, wenn wir dann mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nur auf den Sack bekommen? Aus dem Gespräch heute ist eigentlich hervorgegangen, dass wir so nicht weiter machen KÖNNEN, wenn die Kinder in dieser Liga auch mal einen Erfolg feiern sollen. Ja.... ICH weiß es, dass man nicht erfolgsorientiert spielen soll.

    Den Fokus auf die Ausbildung legen und das auch kommunizieren. Die Kinder nicht zu Leiten sonder zu unterstützen heißt ja nicht das du alles nimmst wie es kommt. Bereite dich auf Trainings und Spiele vor und notiere dir deine Gedanken. Hört sich blöd an, ich weiß. Aber du wirst sehen wenn deine Eltern sehen das du eine Idee verfolgst werden sie ruhiger. Und die Entwicklungsschritte der Kinder lassen in diesem Alter ja zum Glück nicht lange auf sich warten. Auch das sehen die Eltern (die meisten zumindest).


    In meinem Fall ist es so dass ich zu Beginn ein paar mal den Schmierzettel mit dem Jahresplan (was wird wann trainiert) oben in der Tasche liegen hatte. Konnte jeder sehen. Ebenfalls habe ich immer einen Schmierzettel mit Notizen zum Spiel, zum geplanten Training, usw. dabei. Ob ich nun alles richtig mache sei dahin gestellt aber ich merkte dass das Vertrauen der Eltern immer mehr wurde. Ob dann im Training alles gemacht wurde was auch dem Zettel stand konnte eh keiner Beurteilen.


    Du musst dir das so vorstellen, das es in unserem Landkreis eine große Stadt mit vielen Vereinen gibt. Die kämpfen alle um die Vorherrschaft im Jugendfussball. Dann komme ich mit unserem kleiner Dorfverein in ihre heilige Kreisliga und versuche mitzuspielen.

    Mein Gedanke hierzu war auch das du wohl in der falschen Klasse spielst. Allerdings ist diese ja in der Regel ein Ergebnis der vorherigen Mannschaft, deren Trainer und des Vereins. Sonst hätte man ja den Aufstieg abgelehnt. Ich denke in diesem Fall ist ein Gespräch mit der Jugendleitung unausweichlich. Eine totale Fokussierung auf FPL, Ausbildung und Rotation kann eben sehr schnell mit dem Abstieg enden. Was für die Kinder ja nicht schlecht sein muss, aber der Verein sollte das Risiko mittragen. Andererseits stelle ich die Frage ob Ihr euch als Dorfverein dauerhaft unter den größeren Vereinen behaupten wollt und könnt? Ansonsten wäre dein Weg mit Fokus auf Breitensport usw. vielleicht eine mögliche Alternative.



    Zum Thema wie du deine Kinder auf "Brüllaffen" vorbereitest, stehe ihnen bei. Rede darüber erklär auch warum das das nicht machst und das sie auch bei Fehlern deine Unterstützung haben. Natürlich wird es ein Lernprozess sein und nicht sofort beim nächsten Spiel alles gut sein. Aber die Kinder erfahren Sicherheit und werden sehr schnell erkennen das der Trainer nicht Ihr Problem ist.



    Vielleicht kann ich dich aber ein wenig bestätigen:
    Ich betreue meine jetzige E2 (junger Jahrgang) nun seit Beginn der F-Jugend und setze seit Beginn auf Ausbildung, Rotation, Lob und eigenständiges Entscheiden. Zusätzlich habe ich bewusst die Besten nur selten zusammen spielen lassen um den anderen mehr Spielgeschehen zu ermöglichen. Ähnlich wie in deinem Fall ist die Mannschaft alles andere als schlecht. Durch Rotation, Aushilfen in anderen Mannschaften usw. haben wir aber in den letzten Jahren nur wenige Spiele gewonnen.


    Trotz FPL gibt es auch hier bei uns Brüllaffen, und ähnlich wie in deinem Fall lassen sich meine Kinder gerne davon verunsichern. Gegen ein solches Team haben wir in den letzten Jahren insgesamt 8 mal meist zweistellig verloren. Zum einen aufgrund meiner Rotation, zum anderen da es in diesen Spielen immer ziemlich laut wird (Trainer der Mannschaft und Eltern trotz Abstand). Davon haben sich meine Kinder noch jedes mal verunsichern lassen.
    Gestern war es wieder soweit. Spiel auf deren Platz!
    Obwohl ich meine Kinder "gewarnt" hatte fanden sie in der ersten Halbzeit nicht zu dem was Sie eigentlich können. Zur Halbzeit stand es dann auch 0:4. u.a. durch Tore bei denen ca. 5 Eltern im Zuschauer Bereich bereits beim Schuß der Bogenlampe zu schreien begannen und der TW dadurch verunsicherten und ähnliches.
    Egal. In der Halbzeit habe ich Ihnen nochmal Mut zugesprochen und Sie ermuntert "einfach Fussball zu spielen". Ohne Angst und ohne Blich aufs Ergebnis.
    ES HAT GEWIRKT! In der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel zum 4:5 drehen und der andere Trainer wurde immer lauter. Beim Stand von 7:5 meinte der dann sogar er wisse gar nicht mehr was er seinen Kindern sagen soll "die sind ja voll durch den Wind!". Ich konnte mir an dieser Stelle ein "am besten viel weniger!" nicht verkneifen.
    Am Ende konnten wir zum ersten mal in drei Jahren gewinnen (8:9). Es war sicher alles andere alles ein schönes Spiel, aber ich was unendlich stolz auf meine Spieler. Und es war viel weniger das Ergebnis als das wie was mich stolz macht. Auch wenn das Ergebnis natürlich hinsichtlich der Eltern gut tat. Auch das der Trainer selbst nach dem Spiel noch mit Eltern diskutierte was er denn hätte sagen können trieb mir ein Lächeln ins Gesicht.


    Ich weiß auch das diese Momente viel seltener sind als jene in denen man sich ärgert und auch selbst hinterfragt. Ich denke aber das man deshalb einen Weg von dem man überzeugt ist nicht verlassen sollte. Wenn dein Verein also hinter dir steht bleib dabei. Andernfalls bist du vielleicht falsch. Aber lass dich nicht verbiegen denn das erkennen auch die Kinder sehr schnell.


    Gruß
    Torsten

    Wir verwenden "U"-Haken, da hängt sich nichts aus. die 2 cm, die die Haken aus dem Boden herausschauen sorgen für leichteren Abbau und mehr Weg um den Schwung abzufedern, was die Haltbarkeit erhöht.

    Die Idee gefällt mir. Man lernt ja nie aus.
    vor allen das es bei den Zelt-Heringen immer enorm wichtig ist diese komplett im Boden zu versenken wegen der Verletzungsgefahr. U-Haken sollte hier deutlich weniger gefährlich sein.


    Beschafft ihr die Haken vor Ort ?


    Gruß
    Torsten

    Ich finde deine Übungen auch Klasse. Meine Erfahrungen sind einfach das in der F und auch bei jungen E Spielern zuerst die Ballmitnahme und das 1gg1 gerne noch etwas entkoppelt sein dürfen. Das geht natürlich mit dem Verlust an Dynamik einher den du ansprichst.
    Ich kann aber auch hier alle Varianten aus dem Spiel einbeziehen. Anspielen aus allen Richtungen, eigenes Andrbbeln, usw..


    Ich habe deine Übungen bisher noch nicht probiert, für mich ist dies aber die Steigerung mit Passoption und Gegnerdruck bei der Annahme. Ist dann natürlich auch mit mehr Dynamik verbunden.


    Gruß
    Torsten

    Da ich gerade keine Möglichkeit habe Bilder zu erstellen beziehe ich mich auf obige. Welche mir sehr gut gefallen und ich in dieser Form auch noch nicht probiert habe.


    Ich würde in der gelben Variante die grünen Anspieler durch Minitore ersetzen. Anschließen steht der Angreifer auf der einen (langen) Seite und der Verteidiger (mit Ball) gegenüber. Nach einem Zuspiel des Verteidigers startet das 1gg1 auf eine beliebige Seite. Ballannahme und Tempo sind hier entscheidend.


    - Ebenso kannst du beide Spieler von der selben Seite starten lassen und das Zuspiel erfolgt über einen festen Zuspieler. Frontal, von der Seite oder von hinten. Deiner Fantasie kannst du freien Lauf lassen. Gerade die Ballmitnahme, das Lösen vom VT und die Entscheidungsfindung stehen hierbei besonders im Fokus.


    Hoffe ich konnte es ausreichend erklären.


    Gruß
    Torsten

    @trigger
    Ich muss zwar zugeben das ich nur mitgelesen habe und daher vielleicht auch etwas falsch verstanden habe aber verstehe eure Herangehensweise nicht ganz.


    Du schreibst das bereits in der F mit festen Positionen und "leistungsorientiert" gespielt wurde. Nun folgst du und deine Kollegen einem anderen Ansatz. Aber einer schießt quer und man kann (oder will) diesen nicht umstimmen bzw. ersetzen.


    In meinen Augen ist dies ganz klar ein Thema der Jugendleitung. Natürlich kann ich Mannschaften auch mal aufteilen und in der nächsten Saison wieder zusammenfassen. Aber hierzu muss bereits frühzeitig und ganz klar kommuniziert werden. Auch ein Mix aus leistungsorientiertem 1. Team und 2. Mannschaft ist möglich wenn die Trainer das Konzept entsprechend tragen. Aber genau das scheint nicht der Fall zu sein. Allerdings sehe ich die Meinung eures Kollegen nicht nur negativ.


    Warum nicht eine A Mannschaft in der sich die besten untereinander auch im Training messen können und ein B Team. Selbiges hatten wir letztes Jahr in der D-Jugend auch. Obwohl die D2 jedes Spiel verlor waren alle Kinder bis zum Ende dabei. Diese Saison kamen dann die 04er aus beiden Teams wieder zusammen was auch vorher so festgelegt war. Ein einziger Spieler wollte lieber mit in die C Wechseln, hat sich aber mittlerweile auch super integriert. Obwohl ich vorher skeptisch war muss ich zugeben das keinem der Kinder ein "Schaden" entstanden ist. Die damals bereits besseren konnten sich in der D1-Jugend bereit beweisen und gingen entsprechend selbstbewusst in die neue Saison. Die D2-Spieler konnten im 6er Modus noch weitere Erfahrungen sammeln und spielen diese Saison auch am oberen Ende der Tabelle mit. Für die Trainer war die Konstellation D1/D2 auch in Ordnung und jeder nahm seine Rolle an.
    Mit regelmäßigen gemeinsamen Trainings wurde zusätzlich die Wand zwischen den Teams entsprechend niedrig gehalten.


    Worin liegt nun also genau euer Problem?
    Wollt ihr ein generelles Konzept einführen und scheitert nun an diesem einen Trainer? Oder geht es nur um die nächste Saison? Nicht falsch verstehen, Alleingänge sind ärgerlich. Und auf Dauer solltet ihr eine Linie finden, aber für mich macht es den Anschein als wären beide Seiten wenig Kompromissbereit.


    Gruß
    Torsten

    Hier wird in meinen Augen die persönliche Beziehung des Vatertrainers zu sehr auf das eigene Kind Bezogen. In meinen Augen macht das das ganze etwas zu negativ bzw. zu einseitig.


    Natürlich müssen Dinge wie Bevorzugung, genauerer Blick auf die eigenen Kinder usw. Beachtung finden. Allerdings stelle ich immer wieder fest das ich auf der anderen Seite zu den gesamten Teams meiner eigenen Kinder ein andere Beziehung habe als zu anderen Mannschaften. Sei es nun das ich bereits lange im Vorfeld weiß welche Veranstaltungen anstehen ohne fragen zu müssen oder aber auch der Spieler welche bei meinen Kindern zu Besuch sind und "wir" uns auch abseits der Sportanlage und der Mannschaft kennenlernen. Zusätzlich erhält man dadurch als Vater auch immer wieder Informationen über die Spieler welche ich als "nur Trainer" wohl nicht immer erhalten würde. So ist mir z.B. mancher Leistungsabfall eines Spielers klar wenn ich von meiner Tochter höre das der Spieler bei jeder drei in der Schule weint weil er ja unbedingt diesen oder jenen Schnitt braucht. Auf dem Sportplatz war dies allerdings noch nie Thema und ich würde mich heute noch wundern.


    Ich stelle immer wieder fest das dies auch den Umgang mit dem gesamten Team verändert. Ich schreiben hier bewusst nicht verbessert obwohl ich es in meinem Fall so empfinde. Aber es kann natürlich auch ins Gegenteil umschlagen. In der Gesamtbetrachtung des Vatertrainers darf dies aber in meinen Augen nicht außen vor gelassen werden.


    Gruß
    Torsten

    Unabhängig davon dürften ohnehin nur die wenigsten F- Junioren in der Lage sein, einen Abschlag anzunehmen.

    Genau hier sehe ich das Problem dieser Regel. Denn in erster Linie soll ein Abschlag ja auch gar nicht angenommen werden, schon gar nicht mit dem Rücken zum gegnerischen Tor. Vielmehr soll der Torwart lernen den Abschlag vor den Spieler zu bringen damit dieser mitgenommen und in die Vorwärtsbewegung geleitet werden kann. Wenn man dies den Torhütern erklärt funktioniert das erstaunlich schnell. Also entweder kurz, was ich auch bevorzuge, oder gezielt lang. Die zweite Option wird den Torleuten hiermit genommen. - Sollte es sich nur auf den Abstoß nach Toraus beziehen finde ich es als guten Kompromiss.


    Nach meiner Erfahrung löst sich das "Problem" des Zustellens spätestens mit guten 1 gegen 1 Fähigkeiten bzw. mit guten Freilaufbewegungen.

    Damit magst du sicherlich recht haben. Leider ist man eben als Trainer auch von den Spielern abhängig und die Lerngeschwindigkeit kann sich erheblich unterscheiden. Häufig sieht man hierdurch das der gesamte Aufbau auf zwei oder drei Spieler beruht da die anderen bewusst erst gar nicht angespielt werden. Natürlich Aufgabe des trainers das zu beheben allerdings gibt es hierzu auch keine Zaubertricks.


    Gruß
    Torsten

    Generell sollte man diese Regel als Jugendtrainer wahrscheinlich gut finden, weil die Kinder diese Situationen dann spielerisch lösen müssen. So werden ganz sicher die meisten argumentieren. Für die Mannschaften, die spielerisch noch nicht so gut sind, ist es natürlich eine Möglichkeit auch mal die Abwehr zu überbrücken und das Spiel direkt ins Mittelfeld zu verlagern. Ich habe oft Mannschaften gesehen, die den Ball nicht hinten raus bekommen und sich ein Ding nach dem anderen einfangen. Die gegnerischen Trainer merken so etwas ja auch schnell und weisen ihre Spieler meist sofort an anzugreifen. Das kann ziemlich frustrierend werden.

    Hier bei uns (Bayern) wird ohne diese Regel gespielt.


    Dennoch halte ich meine Kinder dazu an sich anzubieten wenn der Torwart den Ball hat und dann das Spielen von hinten zu beginnen. Allerdings ist dies kein Zwang und deshalb finde ich auch ein "Erzwingen" über Regeln nicht gut. werden meine Spieler vom Gegner zugestellt und schaffen es nicht sich entsprechend zu lösen sollte der Torwart eine andere Lösung haben. Das dies nicht der blinde Ball nach vorne sein muss ist klar allerdings spricht auch nichts gegen eine Spieleröffnung in den Raum vor die Außenspieler. Und auch das versuche ich den Torhütern mitzugeben. Aus diesem Grunde bin ich gegen diese Regel. Obwohl ich weiß das der abschlag auf den dicken Paul im Sturm leider oft auch als taktische Mittel misbraucht wird.


    Gruß
    Torsten

    sollte es einen vernünftigen Interessenten als Nachfolger geben, dem ich ohne Probleme die Truppe übergeben kann, werde ich genau drüber nachdenken, der Verein lässt mir da ziemlich freie Hand.

    Die Erfahrung zeigt das es mit diesem Wortlaut in 95% keinen Nachfolger gibt. Warum auch? Es beinhaltet ja das du durchaus bereit wärst auch ein Jahr weiter zu machen. Warum sollte also der Verein gezielt suchen oder sich ein anderer Trainer "vordrängen" wollen.


    Triff deine Entscheidung frühzeitig, gerne auch in Absprachen mit deinem Sohn, und kommuniziere diese entsprechend deutlich. Ich kenne Trainer welche 3 und 4 vier Jahre gesagt haben "ich würde gerne ein anderes Team betreuen" oder "gerne aufhören" und nie gab es einen Nachfolger. Was aber in allen Fällen gleich war ist, als der Trainer sagte "ich hör auf, selbst wenn die Mannschaft dann abgemeldet werden muss" fingen alle Vereine an zu suchen und es gab immer einen Nachfolger.


    Sei dir und deinem Team gegenüber Fair und lasse nichts in der Luft hängen. Vielleicht, kann sein usw. hilft dir nichts und auch den Kids und Eltern nicht.


    Gruß
    Torsten

    Meinem älterem Sohn (jetzt U12, die ganze Zeit ohne FPL) habe ich immer gesagt (und mache das immernoch): Hör einfach nicht hin, was der gegnerische Trainer ruft, schon gar nicht, wenn er rumbrüllt. Einfach ignorieren! Bei meinem jüngerem (von Anfang an FPL) geht das aber nicht. Denn die Vollidioten mischen sich ins Spiel ein indem sie bei "strittigen" Entscheidungen helfen (ist ja sogar gewollt, wenn auch nicht so oft und nicht auf diese Weise). Das heißt, sie brüllen nicht nur rum, sondern treffen auch Entscheidungen, die auch für mein Kind relevant sind ("Elfer oder nicht"), will sagen, mein Kind ist denen viel mehr ausgesetzt als das mit einem Schiri der Fall ist.

    Wenn es bei deinem Sohn geklappt hat das er den Trainer ignoriert ist es super. Meine Persönliche Erfahrung zeigt eigentlich das auch das nichts Ändert wenn ein SR anwesend ist. Der Trainer Schreit genau so, mault die eigenen Kinder an und motzt auf die Kinder der gegnerischen Mannschaft. Sorgte somit allzu oft für Verunsicherung und griff genau so in den Ablauf ein wie heute. Also kaum ein Unterschied in meinen Augen.


    Ich kenne allerdings auch einzelne Trainer die sich Ihrer Verantwortung durchaus bewusst geworden sind und heute anders handeln als zuvor. Daran möchte ich aber auch nichts aufhängen da dies Einzelfälle sind und nicht als allgemeines Argument greifen.



    Wie du schreibst haben 90% der Spiel mit SR gut funktioniert und es funktionieren 90% der FPL Spiele gut. Nur leider gibt es A) in vielen Bereichen nicht mehr ausreichend SR und B) sind diese 10% nahezu ausschließlich von Trainern und Eltern verursacht. Weshalb versucht wurde hier anzusetzen. - Wunderlösungen gibt es nicht!



    Gruß
    Torsten

    Für die kleinen habe ich mir stabile Heringe gekauft wie diese hier.
    https://www.amazon.de/gp/product/B01KDGG0G8/ref=oh_aui_detailpage_o03_s00?ie=UTF8&psc=1
    Mit den Schnüren habe ich diese fest mit dem "Bodenband" verbunden so das ich die Schlaufe gleichzeitig zum Herausziehen verwenden kann. Nichts geht verloren und das Band reißt du nicht ab.


    Für die Forza habe ich derzeit die Plastik Anker mit einer normalen Zeltschnur am Bodenband befestigt. Im Baumarkt oder Sportgeschäft gibt es aber eine Vielzahl an Schnüren welche nicht reißen und sich auch gut knoten lassen. Entscheidend ist ja nur das du die Bodenanker an den Gummibändern welche am Forza dabei sind nicht aus dem Boden bekommst. Hier braucht es etwas "Reißfestes".


    Gruß
    Torsten

    A) zu lange um los zu laufen
    Reaktion auf Signale und schneller Antritt; hierzu kannst du eine Vielzahl von Fangspielen nutzen. Rot/Blau-Spiel Linien fangen usw.
    Erkennen von Signalen welche einen solchen antritt im Spiel erfordern geht nur über Spielformen. Gerne auch mit Umschaltmoment usw.



    B) sie könnten schneller laufen
    Woran liegt es? Lauftechnik wurde ja schon genannt. Hier kannst du unterstützen.
    Ansonsten hat jedes Kind ein eigenes "Maximum" was von Anlagen, Entwicklung uvm. bestimmt wird.
    Generell gilt es für "Schnelligkeitstraining" sehr kurze Strecken zu wählen. Also wieder Linienfangen oder ähnliches. Im Alltag erlebt man leider meistens deutlich zu lange Strecken und dann viel zu oft (Thema Ermüdung).



    Gruß
    Torsten

    Sind Sie denn zu langsam oder erkennen sie zu langsam?


    Ich habe selbst mehrere Kandidaten in meinem Team welche nur hinterher laufen. Allerdings gibt es eben beiden Fälle in meinen reihen. Der eine weiß genau was er tun will und soll kommt aber immer zu spät bzw. kann nicht überholen. Der andere erkannt die Situation meist zu spät und muss dann hinterher um die verlorene Zeit aufzuholen.


    Die Unterstützungen welche wir geben können sehen in beiden Fällen natürlich anders aus.


    Gruß
    Torsten

    Aber was ändert für diesen Herren der SR? Umgekehrt was soll die FPL für diesen geändert werden? Er ist schlicht fehl am Platz.


    Ich stimme damit überein das es weitere Werkzeuge braucht um diese Herren zu entfernen oder eben zu bekehren diese Werkzeug ist aber nicht der SR welcher gerne gefordert wird. Denn diese Personen sind auch in der D-Jugend noch ein Problem und verunsichern die Kinder, pöbeln den SR an und streiten mit den Eltern (gerne auch mit denen der eigenen Spieler). Diese Personen sind eine generelles Problem in Fußball und verstärkt noch im Kinder und Jugendbereich. Mit zunehmenden Alter wird zwar die Wirkung der Personen weniger, das Problem verlagert sich aber nur.


    Hinsichtlich der FPL sehe ich generell im Verständnis noch sehr viel Potenzial. Was sich auch am Fall oben zeigt.
    Als Wundermittel erkenne ich aber auch die FPL nicht. Da müssen andere Werkzeuge her, unabhängig von der FPL.


    Gruß
    Torsten

    Ich sehe es ähnlich wie @Goodie; Das wichtigste in der FPL ist das die Trainer verstehen was zu tun ist.


    Wenn ich hier lesen das ein SR besser wäre weil ein Einwurf dem Team zugesprochen wurde das am stärksten war dann hat nicht dieFPL mit ihren regeln versagt sondern zwei Trainer.


    Aus dem Regelauszug:
    "Die Trainer verstehen sich als Partner im sportlich fairen, aber nicht im ergebnisorientierten Wettkampf. Sie verstehen sich als Vorbilder im Sinne der Kinder. Sie geben nur die nötigsten Anweisungen und helfen den Kindern bei der Regulierung des Spiels."


    Genau dieser Teil ist es der in meinen Augen am wenigsten verstanden wird und dadurch die meisten Probleme verursacht.
    JA! Es gibt keinen SR.
    JA! Die Kinder sollen selber regeln.
    JA! Die Trainer sollen die Kinder machen lassen.
    Aber NEIN; es gilt nicht das Recht des stärkeren oder lauteren.


    Und genau diese Aufgabe haben die Trainer! Im obigen Fall kann ich sehr wohl einschreiten und sagen das nicht der stärkere Recht hat. Ohne das ich einen extra Schiedsrichter, Spielleiter oder anderes benötige. Meine Erfahrung zeigt jedoch das es in diesem Punkt bei sehr vielen Trainern nur schwarz und weiß gibt. Entweder wird jede Entscheidung kommentiert und gesteuert oder eben eine trotzige "FPL, ich darf ja nichts sagen!" Einstellung.


    Hier ist das größte potenzial der FPL versteckt. wenn die Trainer ihre Aufgaben verstehen und auch bereit sind diese gemeinsam wahrzunehmen läuft die FPL erfahrungsgemäß Prima. Brüllaffen und Verweigerer haben sehr oft einfach ein falsche Auffassung ihrer aufgaben.


    Gruß
    Torsten

    Nachdem die erste Antwort unter das Schlagwort Affekt fällt hier noch mal eine etwas ruhigere Antwort.


    Was ist so schlimm daran in den untersten Spielklassen die Vereine aufzufordern die Spiele mit Schiedsrichtern aus dem eigenen Verein zu besetzen? Ich sehe gerade in unserem Verein das dies mit die besten Sr sind welche nachkommen. Und zum Thema Parteiisch ist es doch so das gerade in den untersten Klassen der SR immer eine oder mehrere Beziehung zu einer der beiden Mannschaften ghat. Seien es nun Arbeitskollegen, Freunde, ehemalige Mitspieler oder anderes. Vor diesem Hintergrund müsste wohl jedes zweite Spiel "parteiisch" geleitet werden. Oder eben die allermeisten SR haben es im Griff sich davon nicht leiten zu lassen da sie es auch heute schon schaffen. Ich sehe also das Risiko hierbei nicht höher als bisher. Zusätzlich bleiben dem Verein ja weiterhin alle Möglichkeiten der Meldung usw. welcher er heute auch hat.



    Einen großen Vorteil sehe ich darin das Verein endlich beginnen müssen die SR zu schützen denn wenn sogar eigene Schiedsrichter auf heimischen Platz nicht mehr wollen dann läuft etwas verkehrt. Wer es also nicht schafft die eigenen spiel zu besetzen trägt selbst die Verantwortung.


    Das ganze Gerede vom Schutz der Spieler, Wettbewerbsverzerrung usw. zeigt für mich eigentlich nur das hier bereits sehr viel im argen liegt. Natürlich möchte jeder Spieler einen Fairen Schiedsrichter. Hier habe ich jedoch den Eindruck das der SR erst einmal als BuhMann eingestuft wird und es dann seine Aufgabe das Gegenteil zu beweisen. Für den Schutz der Spieler ist schließlich nicht der SR verantwortlich sonder jeder einzelne Spieler und darüber die Trainer und Verantwortlichen der Vereine.


    Gruß
    Torsten

    Aus dem Link
    „Aus meiner Sicht bahnt sich da ein Skandal an, wenn der Verband keine Schiedsrichter mehr stellt. Welche Auswirkungen dies auf die Gesundheit der Spieler haben wird, ist dem Verband egal. Dabei ist er in meinen Augen verantwortlich dafür, dass die Spieler ihren Sport ohne Gefahr für Leib und Leben ausüben können. Diese Pflicht verletzt der Verband wissentlich.“ Gerade in den teils sehr emotionalen unteren Ligen sei ein neutrales Schiedsgericht eminent wichtig. „Ich befürchte schwere Verletzungen, vermutlich in überwiegender Zahl bei den Gästeteams, bis hin zu Handgreiflichkeiten“


    Und da fragt man sich noch warum die SR fehlen!? Gerade in den untersten Spielklassen sollten wir endlich beginnen einzusehen das es um nichts geht außer Hobby. Emotionale Spielklasse wenn ich das schon höre!
    FPL finde ich hier nicht die schlechteste Idee. Und wer es nicht gebacken bekommt soll vom Verband abgemeldet werden! - In drei Jahren funktioniert das und gut ist es. Verantwortliche die die Verantwortung über das eigene Team dem Verband abtreten. Wenn ich um die Gesundheit fürchten muss ist nicht der SR sondern andere Stellen gefordert.


    Gruß
    Torsten

    Wir hatten ein ähnliches Thema vor dieser D Saison. Da einige unserer Spieler bereits in der D1 spielten wollten Sie mit in die Wechseln. Allerdings waren es eher die Kinder als die Eltern.


    Im Vorfeld haben wir in Absprache mit dem C Trainer festgelegt das Sie in der D bleiben sollten obwohl der Kader der C mit 16 Kindern eher knapp bemessen ist.


    In unserem Fall hatten wir dann zwei Gespräche mit den Kindern. Im ersten haben wir den Kindern erklärt das Sie als "Stützen" in der D gebraucht werden, Sie aber frei in der Entscheidung sind.
    Im zweiten Gespräch hat der C Trainer Ihnen erklärt das er ausreichend Spieler hat und Sie daher kaum Spiele hätten. Gleichzeitig aber bei Bedarf natürlich sofort aushelfen können wenn denn Spieler ausfallen.


    In unserem Fall haben alle Kinder beschlossen in der D zu bleiben. Gleichzeitig helfen Sie Regelmäßig in der C aus.


    Gruß
    Torsten

    Wenn der Spielgruppenleiter herzu keine Initiative zeigt bleibt dir nur der Weg selbst zu handeln. Da wir vor 2 Jahren Probleme hatten eine F2 zu stellen haben wir die Vereine im Umkreis kontaktiert und eben selbst eine Runde mit Freundschaftsspielen geplant.
    Vorteil war für uns, jeder konnte dann spielen wann es am besten war. Kein Tamtam bei Absagen oder Verlegungen und bei Spielermangel konnte man reagieren wie mit dem anderen Trainer abgesprochen, als auch mal ein E1 Spieler oder sogar E-Spieler. Das wäre in der Runde schlicht unmöglich. Die Auswahl der Teilnehmer hast du ja auch noch selbst in der Hand. Auch wenn wir vom Verband bereits mehrfach angesprochen wurde das Ihnen dieses nicht ganz passt findet diese Rund nun bereits zum 5. Mal statt.


    Es zwingt dich keiner mit deinem Team an einer runde Teilzunehmen welche dir nicht passt. Aber anderen die Lösung auftragen wird schwer. Mach einfach Werbung und schau was passiert. Ich würde das ganze gar nicht ausschließlich an der FPL aufhängen sondern zusätzlich die weiteren Vorteile herausheben. Ich war überrascht wie viele Trainer damals sofort bereit waren den "normalen" Weg zu verlassen. Teilweise auch ohne die volle Unterstützung der eigenen Vereine.


    Gruß
    Torsten