Beiträge von totog

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    Ich sehe es wie Skriwer

    Meine erste Idee war auch die Position zu ändern. Gerde inm Angriff ist es wichtig viele Wege zu machen um eventuell den Ball zu erhalten. Da man hierbei aber oft nur Zuschauer vom Spiel im Mittelfeld ist kann das auch für Erwachsene sehr frustrierend sein. Sieht man fast jedes Wochenende auf den Plätze der Umgebung.

    Warum also soll Sie nicht im Mittelfeld helfen die Bälle nach vorne zu transportieren. Zusätzlich hätte Sie hier noch deutlich mehr Möglichkeiten durch defensive Arbeit und Koordination der Mitspieler Einfluss zu nehmen als dies im angriff der Fall ist.


    Wer dann immer noch stehen bleibt muss auch mal raus. Persönlich nehmen oder nicht ist dann egal. Natürlich ist es auch frustrierend wenn ich genau weiß das der Ball weg ist wenn ich ihn meinem Mitspieler gebe, aber daran muss dann eben das ganze Team gemeinsam im Training arbeiten. Was ihr ja auch jede Woche macht. Wenn das gar nicht in den Kopf will ist es wohl der falsche Sport, ob nun Talent oder keines, Fußball geht ab einem bestimmten Alter nicht mehr alleine.


    Gruß

    Torsten

    Eine Idee wäre, sollte sich wirklich keiner finden, das ganze auf eine Spielfeldhälfte zu begrenzen. Wenn ich das Kleinfeld mit 5m Abstand zu Seitenlinie filmen kann funktioniert es auch auf mehr als die Hälfte des Spielfeldes. Somit sind Mittelfeld und je nach Halbzeit Angriff und Abwehr drauf.


    Wie gesagt nur ein Idee!


    Gruß

    Torsten

    A(ni)mateur Zugegeben irgendwie sehr schön zu lesen was du hier beschreibst. Das ist nämlich genau das was ich versucht habe gerade zu beschreiben.


    wie ich das lese ist für deine Kinder erst einmal wichtig zu lernen das man die Verteidigung nicht aus dem Lauf dem Gegner entgegen beginnt. Denn sollte ich keinen Erfolg haben ist der Gegner weg bis ich mich umgedreht habe.

    Ich habe meinen Kinder daher von der F bis in die E2 zwei "Richtlinien" mit auf den Weg gegeben.


    a) Ich greifen eben nicht seitlich an sondern stelle mich so das der Gegner den Ball "Bewegen" muss um an mir vorbei zu kommen. d.h. ich stelle mich mittig in seine Laufrichtung und zwinge ihn damit bereits irgend etwas zu machen denn "gerade" da stehe ich.

    In den unteren Klassen sind ja nicht alle Kinder in der Lage darauf zu reagieren und ich habe daher schon den ersten Vorteil das der Gegner vielleicht einen Fehler macht. Zusätzlich prallt der mögliche "Pressball" zwischen meine Füße und nicht über meinen Fuß in die Laufrichtung des Gegners.


    b) wir versuchen vor den Angreifen schon zu stehen oder bereits in Laufrichtung des Gegners umgedreht zu haben. Wobei zweites nur die besten meiner Kinder schaffen. In Kombination mit a) führt dies in 80% aller Fälle zu genau der Situation welche wir in deiner Übung simulieren. Wenn der Gegner nicht einfach in uns hinein rennt wird er langsamer und wir können einen günstigen Moment abwarten und dann eben überraschend und schnell zuschlagen.


    In der E1 stell ich nun fest das die Kinder motorisch und auch geistig in der Lage sind auch weitere Mittel anzuwenden. Wenn Sie aber schon wissen das ich abbremse und mich anhand des Gegners positionieren sind die nächsten Schritte, wie begleiten oder Ball-führenden Fuß Ausgucken, viel leichter zu erlernen.

    Am Ende hängt das "Richtig" lernen ja auch immer vom alter der Kinder ab. Ganz klar sollten wir nichts lernen was später falsch ist, aber später weitere Details hinzuzufügen ist leichter als jetzt bereits übers Ziel zu schießen und zu verzweifeln. Also Schritt für Schritt. Vielleicht lernen deine ja auch schneller als meine!


    Gruß

    Torsten

    let1612

    deine Übungen gefallen mir sehr gut. Auch die Ausführung zur Reaktionsschnelligkeit trifft mein Verständnis der Übung zu 100%.


    Dennoch sehe ich einige deiner Ansätze schon zu weit im Detail als das Sie hier im Wein Konzept (wir sind bei Spiele für Grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten) schon Anwendung finden sollten.

    Ich musste bei meinen Teams bisher immer feststellen das es am schwierigsten ist den Kindern das "Entgegenlaufen" abzugewöhnen. Gerade in den jungen Altersklassen beginnen die meisten Kinder die Abwehrbewegung ja aus dem Lauf dem Gegner entgegen. Somit hat man eine 50/50 Chance den Ball zu erreichen oder eben nicht. Ziel sollte aber doch das Anlaufen und ein abwartendes Verteidigen sein. Also dem Gegner entgegen gehen und dann meinen eigenen Lauf abbremsen (ggf. bis hin zum Stand) um auf eine geeignete Angriffsoption zu warten.


    Aus diesem Grund finde ich hier in den Grundlagen das Stehen völlig in Ordnung. Gerade die Übung mit dem Verteidiger auf der Linie ist zum Beispiel eine weitere Steigerung der Variante. Aber viel weniger um den Nachteil gegenüber den Begleiten aufzuzeigen sondern eher um den Vorteil eines Abwarten gegenüber einem Entgegen bewegen aufzuzeigen.


    Das große Verständnisproblem liegt hier, denke ich, einfach in der erwarteten Tiefe der Ausbildung. Alle diese Details Begleiten, Abdrängen, Anlaufen, usw. sind in meinen Augen nicht Bestandteil des Alter um das es hier geht. Wir sprechen von Kindern die gerade den Fußball-Kindergarten hinter sich haben. Und hier ist "langsames und bedachtes" Verteidigen einfach der erste Schritt. Erst wenn dieses verstanden ist können die weiteren Werkzeuge auch bewußt und Zielgerichtet eingesetzt werden. Daher machen Sie auch dann erst Sinn.


    Gruß

    Torsten

    Ich habe es so verstanden das mein starker Fuß hinten steht da ich somit meine eigene Reichweite vergrößere. Die Richtung in welche in den Gegner dränge gebe ich meinem Verständnis nach in erster Linie durch meine Position und nicht durch meine Füße vor. Deine Positionierungen sind in erster Linie auf begleitendes Verteidigen und Abdrängen ausgelegt was für mich mindestens eine Stufe weiter ist als diese Übung für F-Jugendliche. Hier würde ich nur das Frontale 1gg1 sehen (Mitte in deiner Skizze bzw 2).


    Zur Positionierung hast du natürlich recht. Diese sollte sich in der weiteren Form am Ball führenden Fuß orientieren, ganz klar. In der Grundform die hier beschrieben ist wird dies aber meist der starke Fuß sein.

    Wie ich schon geschrieben habe sollte diese Übung (für mein Verständnis) nicht zu hoch gehängt werden und daher auch nicht allzu lange laufen. Es geht um schnelles und überraschendes Angreifen wenn ich meine Chance erkannt habe. Die Positionierung, das begleitende Verteidigen, das von Tor Ab drängen bauen dann darauf auf.


    Gruß

    Torsten

    Zielsetzung dieser Übung ist es das der Verteidiger erlebt das ein "schneller" und "überraschender" Angriff auf den Ball mehr Erfolg verspricht als ein "langsames" sich um den Ball bemühen. Ich denke auch das man hier die Rahmenbedingungen der Kinder einfließen lassen sollte. Du bewegst dich in den Elementaren Dingen des Fußballs.

    Deshalb ja, auch in ich hab meinen ganz zu beginn hierdurch gezeigt das es in erster Linie mal wichtig ist überhaupt an den Ball zu gelangen. Auch in dem Wissen das "nur den Ball weg schießen" nicht die Lösung ist. Aber hier bist eben du gefragt a) den Kinder aufzuzeigen das "weg schießen" nicht der eigentliche Grund der Übung ist und b) die Übung nur so lange laufen zu lassen bis der Sinn verstanden ist. Ich ging daher aus dieser Übung sehr schnell zu den Übungen in der Bewegung über und habe dann auch sehr schnell die Regel ausgegeben der Verteidiger muss 2x (später 3x) den Ball berühren um einen Punkt zu erhalten. Das heißt eben nicht mehr weg schießen sondern erobern.


    Frage 2)

    Optimale Position des Verteidigers:

    Sich nicht direkt frontal zum Angreifer, sondern etwas seitlich und in Linie mit seiner rechten (im Falle eines Linksfüßlers seiner linken) Schulter postieren, wobei der linke Fuß vor den rechten – als Linksfüßler umgekehrt – gesetzt wird.

    Das wir das anders gelernt haben halte ich für falsch! Wobei auch ich das nicht so im Detail gelernt habe als Juniorenspieler. Aber genau das hat auch zu unserer Zeit schon den Unterschied zwischen einem guten Verteidiger ("der steht einfach immer richtig") und den schlechteren ("der wird immer überlaufen!") ausgemacht.


    Auch hier wieder, Überlege was das Ziel für dieses Alter ist und wo du hin willst.

    Wenn ein Spieler einen starken Fuß hat möchte ich das er möglichst den schwachen verwenden muss. Zusätzlich kommt auch später noch dazu das den Gegner ja bewusst von Tor weg oder in den engen Raum drängen willst. Daher ist es wichtig den Kindern bewusst zu machen das es einen Unterschied macht wie ich mich zum Gegner stelle. Und ganz klar, der Einstieg ist ich versuche meinen Starken Fuß so zu stellen das ich den Gegner am besten Angreifen kann. Also stehe ich mit meinem starken Bein so vor ihm das ich sowohl den Ausbruch nach rechts als auch nach links am besten abdecken kann. Also zentral vor seinem Ball-führenden Fuß.


    Gruß

    Torsten

    Ich habe am Samstag auch eine E-Jugend gepfiffen - mit Handy Uhr und den Fingern. Alle waren zufrieden.

    Kleiner Tipp für deinen Jungschiedsrichter: auf dem Handy gibt es einen Countdown mit Ton, wenn die Zeit abgelaufen ist (dann muss man weniger drauf schauen).

    Bisher war das ja auch kein Problem. Und wenn Trainer fragen wie lang es noch ist muss er auch damit leben das das Handy raus kommt.


    Ich denke am Wochenende lang der Grund für die Abwesenheit und das viele Handy nicht an der Uhr. Auch wenn ich keine Antwort erhalten habe, es sind eben doch noch Kinder bzw. Jugendliche mit ihren eignen Problemen und Tagesformen.


    Gruß

    Torsten

    Nach allen Diskussionen und Überlegungen hier habe ich am Wochenende mal den Selbstversuch gewagt. Beide Spiele der E1 und E2 gefilmt. Bisher leider nur eine Halbzeit angesehen, für erste Rückschlüsse aber reicht es bereits.


    Das ist eine sehr coole Sache. Machen wir in unserer E1 auch.


    Die Herausforderung ist, Eltern zu finden, die wissens (und fähig ) sind, das Spiel über mit einer Videokamera rumzulaufen.

    Das Problem hab ich umgangen indem ich eine Aktioncam aufgestellt habe auf der der gesamte Platz drauf ist. Manches etwas weit entfernt, aber alles zu erkennen und ausreichend. Gab zwar ein paar Kommentare von Eltern und Gästen, aber nachdem ich gesagt habe das die Aufnahmen für mich sind und nicht verteilt werden war alles in Ordnung.


    Zum Erkenntnisgewinn:

    Nach der ersten Halbzeit welche ich ruhe ansehen konnte muss ich sagen das man ein Spiel ganz anders sieht wenn man nicht damit beschäftigt ist ob sich XY in der letzten Aktion verletzt hat, ob der Betreuer der anderen Mannschaft wirklich hinterm Tor stehen muss, und, und, und. Natürlich ist hier kein "Videoanlyse" im eigentlichen Sinn möglich, soll aber auch gar nicht das Ziel sein. Ehrlich gesagt bin auch noch gar nicht so weit das hier einzelne Szenen herausnehme und den Kinder zeige. Zumindest nicht in der E.

    Ich habe aber zum Beispiel feststellen müssen das die Inhalte des Trainings deutlich besser umgesetzt wurden (oder zumindest versucht wurden) als mir dies nach dem Spiel präsent war. Zumindest ich habe hier meist 2-3 misslungene Aktionen im Gedächtnis die das Gesamtbild verzerren. Hier sind also diese Aufnahmen bereits Hilfreich.


    Andererseits stelle ich fest, dass meine Söhne Filmchen von sich beim Fussi durchaus mit großem Interesse selbst analysieren - das ist schön zu belauschen.


    Ergo: Filmen ja. Filme verteilen ja. Selbst analysieren: ja. Aber mehr nicht.

    Das ist eine Überlegung welche ich ursprünglich auch hatte. Die Filme verteilen und den Spielern somit selbst zur Verfügung zu stellen. allerdings muss ich feststellen das dies aufgrund der Datenmenge gar nicht so einfach ist. Wir sind auf dem Land zuhause und der Breitbandausbau lässt auf sich warten. Ein Upload der Spiele um Sie zugänglich zu machen dauert somit ewig. Kopieren auf USB oder ähnliches müsste ich organisieren. Aber damit wäre ich wieder gefragt das ganze zu schneiden usw. das will ich eigentlich nicht wirklich. - Ideen werden gerne angenommen.


    Fazit: Nachdem die eigenen Actioncam nun bestellt ist hab ich nachgerechnet. Ein platz 5m von der Auslinie und ein Kleinfeld passt ohne Kamerabewegung aufs Bild. Bei Heimspielen kann man eine Trainingsstange einstecken und Auswärts auch ein kleines Stativ auf dem Boden verwenden. Der Aufwand steht für mich also durchaus im Verhältnis zum Erkenntnisgewinn. Für Taktische Dinge ist das ganze natürlich anders aufzubauen, das sollte aber in diesem Alter gar nicht gelehrt werden und damit passt alles.


    Gruß

    Torsten

    Zum Thema "guter oder schlechter Tag!"; Ich hatte dieses Wochenende den letzten Heimspieltag mit meinen E-Jugenden. Hier hab ich an sich die glückliche Situation das Spieler aus der C- und B-Jugend bereits sind diese für eine Aufwandsentschädigung zu leiten. Bisher auch immer ohne größere Fehler. Das die Jungs keine Uhr haben und deshalb immer wieder das Handy zücken und anderes sind Kleinigkeiten die bei einem geprüften SR beanstanden würde und auch schon öfters angesprochen habe, am Ende muss ich es den Jungs aber zugestehen.


    Zur Spielleitung gab es in der Vergangenheit immer wieder Lob auch von den Trainern der Gastmannschaften. Aktionen und Fouls wurden gegen beide Teams gleich gepfiffen und Signale und Ansagen wie Einwurf, Ecke,usw. kamen zuverlässig und laut.

    Bis zum Samstag. Hier hatte einer meiner Jungs einen Totalausfall. Gepfiffen wurde gar nichts, Ansagen gab es nicht und das Handy verschwand gar nicht mehr in der Tasche. Keine Ahnung warum. Auch der Trainer der Gastmannschaft beschwerte sich bereits in der Halbzeit, zurecht. Nach einer kurzen Ansprache in der Halbzeit wurde es etwas besser, aber immer noch weit vom Niveau das ich von dem Jungen kenne.


    Und nun zu den Maßnahmen!?

    Soll den Jungen nun deshalb nicht mehr pfeifen lassen? Natürlich gibt es eine Aussprache und wir werden das ganze noch mal hinterfragen. Dennoch bleibt er meine erste Adresse. Sollte das ganze nun öfter so Ablaufen wie am Samstag werde ich hier aber umschwenken, ganz klar.



    Warum das ganze hier. Am Ende habe ich in meiner E-Jugend die selben Probleme wie ein Verband im großen. Ich bin froh um jeden der pfeifen möchte und muss jedem zugestehen das es Hobby ist. Schlechte Tage, Fehler und ähnliches gehören hier einfach dazu.


    Gruß

    Torsten

    Hallo DenSen ,


    wir hatten letztes Jahr im älteren D-Jugend Jahrgang auch dieses Thema bzw. generell hohe Pässe (Flanken, Diagonalbälle usw.). Was unseren Jungs das Thema näher gebracht hat waren Spielformen mit markierten Zonen im Bereich der Außenlinien oder der Ecken.


    Hierzu haben wir auf jeder Hälfte des Spielfeldes unterschiedlich farbige Zonen markiert durch welche gespielt werden musste. So hieß die Aufgaben z.B.

    - Ein Wechsel von der roten in die rote Zone (rechts in eigenen Hälfte und links in der Angriffshälfte) gibt einen extra Punkt.

    - Tore nach Flanken aus den Zonen in der Angriffshälfte zählen doppelt (Direktabnahme)

    - Torvorlagen aus den Zonen in der eigenen Hälfte geben einen extra Punkt (Provokation von Steilpässen oder Flanken aus dem Halbfeld)


    Du siehst diese Spiele eignen sich durchaus für viele Themen. Unsere Erfahrung zeigt jedoch das man sich hier auch schnell mal verrennen kann und die spiele durchaus ziemlich verzerren kann. Daher haben wir immer sehr einfach begonnen und erst im zweiten oder dritten Training zum Schwerpunkt Feldformen oder auch "Zwangsregeln" eingeführt. Das hängt aber sicherlich auch immer vom Kader und der Vorausbildung ab.


    Gruß

    Torsten

    Nur mal so nebenbei in die Runde.
    30 Euro Pro Spiel halte ich aber für utopisch

    Je nach Spielklasse ist das der fixe Satz den ein SR abrechnet. Nix utopisch.


    Ganz klar, im Jugendbereich ist diese Summe nicht zu erhalten, bei uns sind es 5€, für Jungschiedsrichter. Wenn ich mir aber einen geprüften SR stellen lasse komme ich auch im Jugendbereich nicht unter 15-20 fürs Spiel, plus Fahrtkosten, davon.

    Also reden wir hier nicht von Wünschen sondern von Realität. Und selbst mit diesen Vergütungen ist es vielerorts problematisch ausreichend SR zu gewinnen. Ich denke das zeigt ganz gut das die Bezahlung alleine nicht ausschlaggebend ist. Anreize wie Verkehrsmittel könnten helfen. Allerdings, wie du ja schon schreibst, ist das für einen SR auf dem Land auch nichts greifbares bzw. hat er wenig Vorteile dadurch.


    Gruß

    Torsten

    Constantin

    30€+ sind nicht für 90 Minuten. Selbst in der unteren Liga ist der SR bereits vor und nach Anpfiff gefordert. Spielbericht vorab kontrollieren und anschl. ausfüllen, Platzkontrolle, Ansprechperson sein, usw.. Aus diesem Grund sind die 30€ in der Regel für min 120min wenn nicht noch länger. Somit max. 15€ pro Stunde dafür das dann keine Ordner auf dem Platz sind und ausschließlich ein Schild mit "Den SR nicht Beleidigen!" alles ist was einen unterstützt.


    Natürlich ginge das auch für weniger. Aber dann müssten wir alle dafür sorgen das diese Person das ganze auch "genießen" kann und den entsprechenden Respekt erhält. Ihm Fehler zugestanden werden und Pöbler und Beleidiger sofort vom Sportgelände verwiesen werden. Aussage z.B. von einem Jungschiedsrichter der letztes Jahr die Pfeifen an den Nagel gehängt hat. "Lieber pfeife ich bei euch die Kinder für 5€ (zahlen wir für Junioren Spiele) als das ich mich für 40€ jedes zweite Spiel anpöbeln lasse."


    Um das Ganze aufs Thema zurück zu führen. Ich bin selbst SR und wenn es die Zeit zulässt pfeife ich auch in anderen Vereinen. Genau aus diesem Grund bin ich dafür das, wie hier angesprochen, dem SR Fehler zugestanden werden wie sie auch den Spielern zugestanden werden. Dennoch ist der SR als Spielleiter in einer Verantwortung und ebenso wie grobe Fouls und Verwarnungen der Spieler im Spielbericht gemeldet werden und ggf. weitere Strafen nach sich ziehen sollte es auch bei SR sein.

    Wenn es also offensichtlich scheint das Spiele pro oder contra einer Mannschaft geleitet werden darf das gemeldet werden. Natürlich wird hier nicht jede Meldung zu Wiederholungen oder ähnlichem führen. Aber regelmäßige Meldungen zu einer Person werden auch Konsequenzen haben.

    Ein schlechter Tag, wie hier geschrieben, führt ja in der Regel zu Fehlentscheidungen auf beiden Seiten. Ich habe aber selbst auch schon haarsträubende Beeinflussungen erlebt.


    Gruß

    Torsten

    Das heißt, dass du, sollte es ein einzelfall sein, sprich sich niemand sonst über den Schiri beschwert haben, die Sache zur Kenntnis genommen und direkt ad acta gelegt wird.

    Und genau aus diesem Grund solltest du was schreiben. Denn selbst wenn es für deinen aktuellen Fall nichts hilft wird im nächsten Spiel vielleicht wieder jemand etwas schreiben. Die Argumentation von Verbandsseite lautet dann aber erneut "hier hat sich noch nie jemand beschwert!".

    Klar das meiste was du wohl erreichen kannst ist das sich ein Verantwortlicher mal ein Spiel ansieht wenn mehrere Beschwerden eingehen. Aber Vielleicht erreichst du ja auch ein Umdenken beim anderen Verein. Denn irgendwer muss den Herren ja auch fragen ob er nicht pfeiffen möchte.


    Ich sehe es wie 16er. Das der Verband sein Leute schützt ist völlig in Ordnung. Ich halte auch sehr wenig von SR bashing, wie ich hier auch schon öfters geschrieben habe. Gerade im Jugendbereich erlebe ich aber immer wieder Laien welche mal schnell pfeifen. Hier müssen die Vereine sich selbst hinterfragen und deshalb finde ich eine Beschwerde richtig.

    Ich bin aber auch der erste der sich schützend vor einen Jugendspieler stellt wenn dieser bei der Spielleitung einen Fehler gemacht haben sollte. Jeder muss lernen ganz klar, aber gerade im Elternbereich wird die Möglichkeit der Beeinflussung hierbei schon sehr oft wissentlich ausgenutzt.


    Gruß

    Torsten

    Leider Weiß ich nicht in welcher Altersklasse und welchem Verband du unterwegs bist.


    Generell kann aber jeder Verein gegen die Werten beim Verband "Einspruch" Einlegen. Hier einfach eine Mail an den Spielgruppenleiter mit Schilderung des Sachverhalts. Dieser wird dich dann an die entsprechenden Stellen weiterleiten.

    Zusätzlich gibt es bereits im Spielbericht die Möglichkeit so etwas festzuhalten. Auch wenn du der Gastverein ist kannst du hierauf bestehen.


    Grüße

    Torsten

    Ist denn ein Wechsel von mehreren Spielern innerhalb der Teams überhaupt möglich? Mach dich hier bitte erst mal schlau!


    In den meisten Verbänden ist meines Wissens festgelegt wie viele Spieler maximal aus einem Team in das andere geschoben werden dürfen. Auch wenn es meist um Spieler der besseren Mannschaft in die andere geht kann ein Problem entstehen wenn du aus dem unteren Team mehrere Spieler entnehmen musst.


    Was habt ihr denn im Verein oder unter den Trainern (erster Fehler) vor der Saison vereinbart? Ich nehme mal an das es derzeit Jahrgangs-Teams sind. Somit würde ich die Runde auch mit diesen zu Ende spielen. Egal gegen wen. Zur Frühjahrsrunde, falls es hier neue Einteilungen gibt, kann man über einen neue Organisation nachdenken. Wobei natürlich auch hier Probleme entstehen werden. Schließlich haben die Spieler der E1 ja alle den Aufstieg erreicht und einige sollen nun in der E2 spielen. Gefährlich!


    Gruß

    Torsten

    Nehmen wir die Hausaufgaben... Jeden Tag tauschen sich Eltern in Whatsappgruppen aus, was die Kinder denn auf haben. (Eigenverantwortung? Fehlanzeige)

    Das ganze geht bei uns bis etwa in die vierte Klasse hoch. Kann ich derzeit bei meiner dritten genau so beobachten. Denn dann werden die selbstständigen Kinder auch so hart und sagen "Ich schreib es mir doch auch auf. Soll er schauer woher er/sie die Aufgaben bekommt!". Resultat, die Helfereltern fahren dann in die Schule und holen die Bücher oder anderes. Die selbstständigen werden weiter selbstständig und sehen den Unterschied noch deutlicher. Plus auch die Leherer erhalten einen noch besseren Eindruck wie die Kinder und Eltern so sind.


    Ok! Ich habe ihm die zahlreichen Flyer gegeben, die Reiseführer, ihm auf der Straßenkarte nochmal den Reiseverlauf gezeigt und alles nochmal Revue passieren lassen. Er hat dann die Strecke mit einem Edding markiert, wichtige Haltepunkte notiert, Flyer dazu gepackt und gemeinsam haben wir dann noch im Internet Einwohner, Fläche etc. rausgesucht.
    Wie weit wäre er wohl alleine gekommen?

    Schönes Beispiel finde ich.

    Ich kann jetzt nur von meinen Girls sprechen, aber die wären nicht so weit gekommen. Die hätten nach dem Tablett oder dem Laptop gefragt und auf irgend einer, von der Schule genannte, Kindersuchmaschine im Internet gesucht. Wahrscheinlich wäre der Text viel kürzer und kindlicher ausgefallen aber es wäre eben selbst gelöst.

    Wir nehmen uns da auch immer bewusst zurück und lassen Sie machen. Wenn Ihr Text fertig ist dürfen wir lesen und sprechen dann darüber. alles was wir dann beisteuern ist am nächsten Tag vielleicht im Kopf aber eben nicht auf dem Blatt.


    Und wobei lernen die Kinder mehr? Ich weiß es nicht!!!! Wenn ich böse bin sag ich deiner lernt Mama weiß alles und meine das Problem selbst zu lösen. Oder aber deiner hat viel mehr aufs Papier gebracht und gleichzeitig den Nutzen von Flyern und Wikipedia erkannt. Meine hingegen hat nur Kinderzeug geschrieben.


    Am Ende jedoch zeigt es doch sehr schön wie schwer es ist allein den Mittelweg zu erkennen. Geschweige ihn dann auch noch zu beschreiten. Leite ich Kinder an sehen Sie den Weg der Erwachsenen und im Idealfall ergänzen Sie diesen mit eigenen Herangehensweisen oder Ideen (auch der Brüllaffe dessen Kinder auf dem Bolzplatz selbst noch oft frei spielen). Oder aber man überläßt den Kindern die eigenen Lösungsfindung komplett und nimmt auch in Kauf das mal nichts gelernt wird (Ruhiger Trainer der gar nichts sagt). Wenn die Kinder hier jedoch nur 1-2x in der Woche 1,5std Fußball spielen wird nicht viel bei rum kommen.


    Ich hoffe das ich den Ton so getroffen habe das du dich nicht beleidigt oder angegriffen fühlst. Ich wollte nur aufzeigen das Kinder aus jeder Art der Ünterstützung etwas mitnehmen. Was nun das beste ist wissen wir leider erst immer sehr viel später. sei es nun der C-Trainer der uns sagt wir hätten doch sehr viel mehr hohe Bälle trainieren sollen oder das eigene Kind das in der letzten Klasse immer noch nicht selbst die Schultasche einräumen kann!


    Gruß

    Torsten

    Zugegeben sehe ich an den aussagen welche Kleeblatt gegenüber der Kinder nennt auch keinen Anlass für irgendwelche Einträge oder anderes. Natürlich hängt auch das irgendwo von der Anzahl ab, aber Kinder zu ermutigen, zum Mitmachen aufzufordern und zu Loben ist nirgends verboten und wird auch nicht sanktioniert werden.


    Gleichzeitig wird aber ein gegenüber wir Kleeblatt für ein Gespräch an der Seitenlinie offen sein und wenn er auf ein zu viel hingewiesen wird dieses sehr wahrscheinlich korrigieren. Daher ist diese Gespräch sicherlich angebracht und gut. Von Sanktionen in der FPL habe ich allerdings hier leider noch nichts gehört.


    Gruß

    Torsten

    neben den hier angesprochenen Möglichkeiten, gibt es auch noch die Otto Rehhagel Möglichkeit: mit Libero spielen.

    Das war auch meine erste Idee. Warum an einem System festhalten wenn die Spieler nicht vorhanden sind? Ist das bei euch durch den Verein vorgegeben?

    Einen Spieler schneller machen geht ja nur bedingt und eben auch nur mittel- bis langfristig. Also musst du in den nächsten Spielen andere Lösungen finden. Eine Absicherung zwischen die IV's (also Libero) gerne auch in der offensive auf die 6 oder ähnliches.

    Zum Thema tiefer stehen gehört in meinen Augen generell kompakter stehen. Mit kürzeren Abständen zwischen den Reihen wird der letzte Pass häufig bereits in der Entstehung unterbunden.


    Gruß

    Torsten

    Hallo McLovin,


    Studien und ähnliches habe ich nicht zu bieten, nur meine Eindrücke nach 10 Jahren Kinderfußball.

    Sehr häufig kann man beobachten das gerade Teams welche in den F bis D Jahren von Joysticktrainern (ich nenne Sie so) geleitet werden in den älteren Jugenden nicht mehr an Ihre Erfolge anschließen können. Im Gegensatz kenne ich aber viele Teams die in Jungen Jahren auch viele Spiele Spiele verloren haben und später aber viele guten Fußballer hervorbringen.


    Meine (und nur meine) persönliche Erklärung ist folgende:

    Gerade ein Passspiel ist in den Jungen Altersklasse von den meisten Teams nicht zu verteidigen. Hier spielen Raumaufteilung, Wahrnehmung und Einschätzen von Entfernungen und Geschwindigkeiten und ähnliches eine Rolle. All das übernimmt dann eben der Trainer. Natürlich entstehen hierdurch Automatismen und Routinen welche von den Kindern auch später abgerufen werden können. Allerdings fehlt es dann eben auch oft an der Möglichkeit und dem Vertrauen auch mal ins 1gg1 oder ins Tempodribbling zu gehen. Und nichts im höheren Alter ist leichter zu verteidigen als wenn der Gegner immer das selbe macht.


    Nun stelle ich aber auch fest das Dinge wie hohe Bälle annehmen, Passstafetten, Taktik auch von Spielern welche erst spät beginnen noch erlernt werden können. 1gg1 und andere Indiviadualtechniken sind hier jedoch nur noch deutlich schwerer zu erlernen. Hier haben also gute individualisten plötzlich deutliche Vorteile.


    Natürlich ist es kurzfristig gesehen einNachteil wenn du deinem Spieler nicht sagst was er jetzt genau machen soll. Das Spiel geht wohl verloren. Allerdings kannstdu später daraus durchaus Vorteile ziehen.

    Und es sagt ja keiner das du deinen Spielern bei der Lösungsfindung nicht helfen darfst. Hol die den Spieler zu dir und frag ihn was denn da immer wieder passiert und was er denkt was helfen kann. Unterstütze bei der Lösungsfindung und ermutige ihn beim Versuch. Im Idealfall hat er gleich einen Erfolg und hat ebenso etwas gelernt. Dsa ganze dauert deutlich länger als Befehlen, aber deine Spieler erhalten so einen Handlungskatalog welche sie selbst abrufen können und nicht nur das was der Trainer will.


    Gruß

    Torsten

    Ich finde aber , das du das Pferd von der falschen Seite aufzäumst . ^^ Nicht ihr solltet 1 Spieler runter nehmen , sondern der Gegner 1 zusätzlich auf dem Feld haben . Sonst kürzt du ja deinen Spielern die Nettospielzeit ...

    Wir spielen 1:5 und nehmen meist 5 Wechsler mit (Blockwechsel) , da käme das mit 1 runter nehmen nicht so gut . Deshalb lieber den Gegner 1 Spieler mehr aufs Feld stellen lassen .


    mfg

    Das Problem mit der gekürzten Spielzeit verstehe ich zwar, gleichzeitig wird ein Spieler mehr keinem der schlechten Teams helfen. Die Räume werden noch weniger und das hilft wieder eher dem guten Team welches damit umzugehen versteht.

    Gleichzeitig hatte ich aber auch selbst schon Spiele in denen der Gegner nur noch mit drei Mann auf dem Feld war und meine Spieler hatten trotzdem keinen Vorteil (rabenschwarzer Tag).


    Generell stimme ich aber zu das auch beim "unterstützen des Gegners" das eigene Team nicht auf der Strecke bleiben soll. Daher ziehe ich zuerst Spielzeit für die Schwächeren. Auch wenn hierdurch Spielzeit für die besten verloren geht. Der Lerneffekt ist für diese in solchen spielen eh überschaubar. Das wir auch kommuniziert und in anderen Spielen ausgeglichen. Da weiche ich auch einfach mal von den normalen Wechselmustern ab. Man muss das nur Erklären.

    Als zweite Maßnahme nehme ich aber dann schon meine Spieler vom Feld oder vergebe Sonderaufgaben. Jeder einmal den Ball, XY schießt das nächste Tor usw.


    Gruß

    Torsten