-Markierscheiben
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-Leibchen in verschiedenen Farben
-Blazepods (hab ich mir angeschafft und finde sie richtig gut)
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Alles anzeigenIch bin immer wieder fasziniert, wie sich die alten Gewohnheiten in den Denkweisen der Trainer und Eltern verfestigt haben.
- wir brauchen mehrere Mannschaften und die natürlich leistungshomogen (Zusatz: "mein Sohn/Tochter" gehört natürlich immer zu den besseren)
- die Kinder wollen ganz klar zugeteilt werden und immer bei den Besseren spielen
- wir finden keine Trainer für die "Restetruppe"
luibo : wir machen das bei unserem Verein nicht mehr mit. Bekommen dafür viel Gegenwind (ich finde das auch interessant, welche "Talente" uns schon alles verlassen wollten und doch nicht so stark sind
) - es ist allerdings unser Alleinstellungsmerkmal und wir haben Zulauf. Somit können wir eigene Mannschaften in der D- und C-Jugend stellen - und das wichtigste: zukünftig dann wahrscheinlich auch zuerst eine eigene B- und dann A-Jugend. Während alles um uns herum die Besten (spielen später vielleicht Bezirksliga oder Kreisliga) fördert und in der D- oder C-Jugend eine SG oder JFG benötigt.
Wir finden übrigens Trainer, die auch eine C2 betreuen. Wir wollen Fußball 3 und Fußball 5 zukünftig spielen um Leistungshomogenität in den Spielen zu haben. Wir arbeiten mit gleichstarken Blöcken (zumindest bis zur E-Jugend) und/oder Jahrgangsmannschaften. Ja, wir sind ein Dorfverein und nicht der Super-Stadtverein, der noch Bezirksliga spielt und von den "guten alten Zeiten in der Oberliga" spricht und lebt.
Geht es hier um Talentprognosen, Sozialverhalten oder gute Tipps für Trainingsübungen stellt sich diese Frage meistens nicht (man kann ja eine Übung oder Spiel auch 2x aufbauen). Aber fragt hier jemand nach "großen" Leistungsunterschieden können wir Erwachsene damit nicht umgehen.
Ja, ich spreche von wir. Letzten Freitag in meinem Training, habe ich 2 schwächere Kinder 1 gegen 1 spielen lassen. Das hat das Spiel auf dem Feld um 2. Klassen verbessert - es standen 2 weniger im Weg rum. Die Kinder haben das nicht gefordert. Wahrscheinlich wäre es für die Übersicht der Kinder auch besser gewesen, die 2 mitspielen zu lassen - Spiel wäre komplexer geworden.
Die Spielerzahlen gehen überall zurück. Der Fußball kämpft um jeden Spieler. Und dann werden Leistungsteams gebildet, obwohl man ganz genau weiß, dass man mit 3 E-Jugenden noch 2 D-Jugenden und 1 C-Jugend stellen kann - und spätestens da, spielen sie zusammen.
Ich weiß nicht genau warum du mich verlinkt hast...
Aber dann gebe ich meinen Senf auch dazu ![]()
Wir haben bei uns 3 E-Junioren Mannschaften. E1 und E2 Jahrgangsmannschaften E3 gemischte Truppe mit überwiegend Anfängern.
Von den 16 Kindern in der E3 spielen 13 ihre erste Saison Fußball im Verein.
Meine Truppe ist jetzt im 4. Jahr zusammen. Der Vorsprung vor den Kindern der E3 ist riesig und wird ganz sicher nicht kleiner wenn ich sie mit Übungen oder Gegnern überfordere.
Im Moment macht ein gemeinsames Training wenig Sinn aus meiner Sicht.
Die einen Kinder haben genug damit zu tun, unfallfrei zum Hütchen zu kommen die anderen fliegen mit den verschiedensten Finten an den Hütchen vorbei.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mehr Kinder aus der E3 verlieren würden, wenn wir versuchen würden sie ins E2 Training zu integrieren.
Für diese Kids wird dann eben ein Training mit den Inhalten einer F2 angeboten.
Wichtig ist dabei aber, dass den Kindern die gleiche Wertschätzung ggü. gebracht wird wie allen anderen Mannschaften.
Die gleichen Bälle, die gleichen Trainingsmittel, die gleichen Trikots...
Ich mag solche Ehrungen auch nicht.
In der F2 hat sich mein damaliger Mittrainer so ein Allstarspiel gegen die Trainer gewünscht und ich hab irgendwann zugestimmt.
Allerdings habe ich nicht mitgespielt sondern die Kinder "gecoacht".
Ich hab nach 2 Minuten einfach alle Kinder aufs Feld geschickt.
80 gegen 5 ![]()
Selten so ein Jubel gesehen, als die kurzen das entscheidene Tor gemacht haben...
Bis E-Jugend ist es halt noch irgendwie Bewegungsschule mit Ball.
Das bekommt man hin ohne wirklich Fußball gespielt zu haben.
Ab C gibt es ein paar andere Anforderungen, vor denen viele zurückschrecken.
Ob das nun berechtigt ist oder nicht...
Wenn er mich fragt, wie ich ihn gesehen habe, dann spiegel ich ihm offen wieder, was ich gesehen habe und das ist zugegebener Maßen nicht viel positives...
Warum tust du das?
Du bist nichtmehr sein Trainer. Du bist nur noch Vater.
Du musst nichts korrigieren oder verbessern. Das machen die Trainer.
Du bist zur Unterstützung da. Ihm fehlt Selbstvertrauen? Dann gib ihm welches.
Über jedes Kind, dass aktiv am Spiel teilnimmt kann man etwas positives sagen. Und wenn das Selbstvertrauen am Boden liegt legt man den Maßstab halt sehr gering an.
Wenn ein Pass nicht klappt, kann man die Übersicht loben. Wenn ein Dribbling nicht klappt, kann man den Mut loben. Wenn ein Zweikampfverloren geht, kann man den Einsatz loben.
Ein 9 Jähriger ist nicht so reflektiert, dass er eine ehrliche Meinung hören will wenn er dich fragt "wie hast du mich gesehen".
Er will hören, dass er Sachen gut gemacht hat.
Bedeutet aber nicht, dass man auch ein zwei Sachen mit auf den Weg geben kann die verbessert werden können.
Ich vermute mal, dass nicht die Laufwege das Problem sind, sondern das erkennen von Spielsituationen und freien Räumen.
Das Antizipieren solcher Situation kommt mit der Erfahrung und braucht bei den Kindern unterschiedlich lange.
Ich habe Kinder, die instinktiv wissen wo sie als nächstes hinlaufen müssen.
Da bin ich manchmal selber erstaunt, woher jetzt diese Idee kam.
Wieder andere haben nur Augen für den Ball und erfassen alles andere noch überhaupt nicht.
Die technischen Grundlagen, Ballan- und mitnahme, offene Spielstellung etc. kann man prima schulen. Aber Laufwege einstudieren macht aus meiner Sicht wenig Sinn.
Wenn er Angst vor etwas hat wirst du ihn auch nicht motivieren können.
Dann muss man das für den Moment einfach akzeptieren. Das liegt einfach im Charakter der Kinder begründet. Bedeutet aber noch lange nicht, dass es für die Ewigkeit so sein muss.
Ob er für die Mannschaft eine Hilfe ist sollte für ihn eine untergeordnete Rolle spielen.
Wichtig ist vielmehr was er möchte.
Fühlt er sich bei spielen nicht wohl, ist es besser die Spiele zu dosieren.
Möchte er aber spielen sollte er das auch machen dürfen.
Es hilft nur abwarten. Auf keinen Fall kritisieren und die Szenen in denen er das gut macht (und wenn es nur ausversehen war?) kräftig abfeiern.
Ich hab selber so ein Kind zu Hause...
Weiß wovon ich rede. Gerade das nicht kritisieren fällt mir manchmal sehr schwer...
Da hole ich mir immer einen Satz uns Bewusstsein, der hier von einem Mitglied mal genannt wurde...
Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht
Am Wochende mal wieder das gesamte Spektrum an Fremdschämen durchlebt.
In der Feldsaison hat man ja eher selten die Möglichkeit andere Mannschaften mal anzusehen.
In der Halle kann man sich aber mal ganz entspannt andere Mannschaften ansehen. Man ist ja eh vor Ort.
Man man man ist das teilweise peinlich.
Wir "durften" an einer Runde teilnehmen mit Mannschaften die für eher intensives Spiel bekannt sind.
Wozu die Trainer ihre Kinder erzogen haben war faszinierend. Die Kinder mutierten von Ramos zu Neymar in Sekunden. Austeilen konnten sie. Aber wenn sie nen ganz normalen Zweikampf verloren haben wurde sich 100 mal auf dem Boden gerollt.
Und jedesmal springt die Bank brüllend auf.
Das ist Kinderfußball...
Mir geht das wie Goodie ähnlich gegen den Strich. Wir haben immer mal wieder Gegner, bei denen die Eltern sehr emotional "Einfluss" auf das Spiel nehmen.
Es entwickelt sich eine Atmosphäre, der ich Kinder nicht aussetzen möchte.
Wir spielen ein Spiel Kinder gegen Kinder.
Das sollte auch so bleiben.
Das einpeitschen von außen finde ich eher befremdlich.
Unser AL meinte mal dazu, dass dies nur ein Problem wird, wenn es mal einen Fall von Pädophilie bei uns gäbe. Dann wird geprüft und dann muss auch eine deftige Strafe gezahlt werden.
Was ist den das für ein Vollidiot?
Im Fall eines sexuellen Übergriffs sollte die deftige Strafe das kleinste Problem sein.
Das Führungszeugnis ist ein Instrument zur Verhinderung von Vorkommnissen, an denen Kinder schaden nehmen können.
Ich wäre als Elternteil extrem sauer, wenn ich rausfinden würde das du von ner Haftstrafe wegen Körperverletzung wusstest es aber für dich behalten hast. Und wenn dann ggf. noch was passiert ist...
Ich glaube , es gäbe schon wesentlich besserer Juniorinnen , wenn die Förderung besser wäre , denn ich glaube , dass es mehr Mädchen gibt , die wie ( Siehe oben ) mithalten können .
Sie haben nur nicht die Chance .
Es gäbe mehr starke Juniorinnen, wenn Fußball bei Mädchen der Sport Nr. 1 wäre.
Ist er aber bei weitem nicht. Damit gehen viele talentierte Mädchen dem Fußball verloren.
Mit talentiert meine ich allgemeines Bewegungstalent. Da gehen viele zum Hanball, Hockey oder sonstwas.
Bei uns im Verein hatten wir ein Mädchen, da hast du mit offenem Mund dagestanden wenn die gespielt hat.
Fußballerisch vom feinsten, taktisch eine Augenweide und agressiv wie sonst kaum einer auf dem Platz.
Sie war der absolute Leader in ihrer Jungenmannschaft.
Nach der D Jugend hat sie sich trotz mehrer Angebote von Bundesligisten gegen Fußball und für Hockey entschieden.
Da ist sie mittlerweile auch Junioren Nationalspielerin.
1893_mk ist das mit der Verweigerung der Vorlage eines Führungszeugnis im Verein und innerhalb der Mannschaft bekannt?
Bei uns schreiben die Vorschriften zum Kinderschutz das Führungszeugnis zwingend vor.
Egal ob Trainer oder Betreuer, jeder der mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat muss dieses Zeugnis vorlegen und alle 3 Jahre erneuern.
Ich dachte, dass dies eine Vorschrift für Vereine ist?
Für dich bleibt am Ende eigentlich nur der Wechsel in einen anderen Verein.
Du hast ja nun oftg genug interveniert und deine Sicht der Dinge dargelegt. Wäre mir persönlich zu blöd mich anzubiedern.
Vereine nehmen erfahrene Trainer doch mit Kußhand.
Es geht für uns alle ja nur um ein Hobby.
Das lese ich hier auch regelmäßig und wundere mich jedesmal. Solche Trainer gibt es bei uns evtl. bis zur F-Jugend. Ansonsten habe ich in den über 4 Jahren seit meine Tochter Fußball spielt noch keinen einzigen Trainer kennengelernt, dem es nicht ums gewinnen geht. Ich würde es schön finden, wenn das so wäre, aber die Realität sieht doch nun mal wirklich anders aus.
Jeder Trainer möchte seine Spiele gewinnen...
Das steht völlig außer Frage.
Die Frage ist aber, welche Mittel setze ich dafür ein.
Ich kann mit meiner Mannschaft schlagartig erfolgreicher Spielen. Wären nur Kleinigkeiten die ich ändern muss.
Die Schwachen spielen nicht mehr oder nur wenn sie nix kaputt machen können.
Die Bälle werden konsequent hinten rausgedroschen. 2 Kinder bleiben am eigenen Strafraum. Eine Flache Eröffnung über den Torhüter wird untersagt (glaube dann wären über die Hälfte unserer Gegentore nicht gefallen).
Das schußstärkste Kind bleibt vorne stehen.
Ich steuere sämtliche Aktionen über lautstarke Anweisungen.
Mache ich alles nicht. Einfach weil das Ergebnis nicht wichtig ist. Trotzdem will ich die Spiele aber gewinnen![]()
Ich hoffe es ist verständlich was ich meine![]()
Mapfi dein Gegner hat einen Spieler vorne geparken und zwei Spieler hinten angekettet.
Man kann das 2-3-1 nennen.
Das "System" ist ja auch nur eine Zuweisung von Verantwortlichkeiten für einen bestimmten Bereich.
Dein Gegner hat für beide Verteidiger und für einen Stürmer halt einen kleinen Bereich der Verantwortung definiert.
Für das Spielergebnis eine einfache und effektive Lösung.
Du möchtest den Bereich aber deutlich größer gestalten. Im Sinne der Ausbildung ganz sicher richtig.
Aber warum sollte sich was am Ergebnis ändern?
Nicht das System, sondern deine Ausrichtungen sind das "Problem".
Wenn alle am Spiel teilnehmen sollen, brauchst du jemanden, der sich für das defensive Zentrum verantwortlich zeigt.
Oft sind das Spieler, die man nicht unbedingt als Verteidiger auf dem Zettel hat.
Und wenn dein jüngster sich zum gegnerischen Stürmer orientiert, ist das vielleicht jemand der diesen Überblick mitbringt.
Wenn er das selber entscheidet ist das doch absolut wünschenswert und Ausdruck einer gewissen Spielinteligenz.
Stärken der Spieler auch fördern, statt nur Schwächen auszugleichen, wäre doch ein Ansatz.
Wie oft hört man "der kann nur schießen", der "ist nur groß und schnell", etc.
Wenn die Schusstechnik überragend ist, dann soll er diese doch weiter verbessern können. Aber Kleinfeldtrainer haften dieser Stärke oft ein negatives Attribut an und wollen alle Tore bis zur Torlinie herausgespielt haben.
Negativ vielleicht nicht. Aber man muss schon unterscheiden, ob das eine besondere Begabung ist oder einfach nur ein temporärer körperlicher Entwicklungsvorsprung. Ich habe es nun schon häufiger erlebt wie ein one trick pony seinen Vorsprung verliert und dann nicht mehr viel übrig bleibt. Gerade bei schußgewaltigen oder schnellen Kindern.
Es geht die Kreativität in der Lösungsfindung verloren.
luibo : nachdem alle am Ligabetrieb teilnehmen, ist es schwierig Freundschaftsspiele zu vereinbaren.
Ich habe das im ersten halben Jahr F-Jugend durchgezogen.
Nicht weil ich meine Kids so schwach fand. Sondern weil bei uns reine Altjahrgänge und reine Jungjahrgänge in den Staffeln wild gemischt werden in der Hinrunde.
Fand ich total bescheuert.
Ich habe trotzdem immer einen vernünftigen Partner zum Spielen gefunden.
Und wenn es unter der Woche war.
Zudem waren wir sehr aktiv auf Funinofestivals.
Gehen tut das... Aber mit mehr Aufwand verbunden
Es fehlt doch aber auch in vielen Bereichen an Selbsteinschätzung.
Wo steht den bitte geschrieben, dass ich für den Ligabetrieb melden muss?
Da werden Mannschaften gemeldet, da weiß man nicht wirklich wie man schlimmeres verhindern soll.
Die Kinder sind einfach noch nicht so weit.
Oder es wird eine D gemeldet und mit vielen E-Kindern aufgefüllt.
Vielleicht sollte man mal weg vom Gedanken, unbedingt eine Mannschaft melden zu müssen.
Dann mache ich halt ein Jahr lang Freundschaftsspiele gegen Mannschaften, die vom Niveau passen.
Vor dem Spiel hab ich immer ein Wettrennen um das Feld gemacht.
Die Kinder bekommen ein Gefühl für das Feld.
Der Gewinner des Wettrennen dürfte immer den Anstoß machen.
Außerdem habe ich auf Einwürfe etc. verzichtet.
Immer wenn sie ins aus gedribbelt sind kam ein lauter Ruf Neuer Ball.
Dann habe ich nen anderen Ball auf das Feld geworfen.
Das haben sie sehr schnell verstanden
nicht pädagogisch sinnvoll aber witzig:
gestern abend beim Pokalspiel ruft der Trainer der Gegner:
Das wird schwierig, oder? Und gibt das nicht ärger mit den Platzwart?
Hütchen nehmen und versetzen![]()
Die schreiben ja alle nicht bei Siegen
, aber wenn man verliert ist das Interesse da.
Ich würde das eher als Kompliment auffassen...
Ich gucke mir nach dem Wochenende auch alle Ergebnisse im Verein an.
Sollte da was überraschendes in die eine oder andere Richtung bei sein, frag ich auch mal nach. Mich interessiert die Arbeit der Kollegen.
